Resilienz ,  Verwundbarkeit und Adaptation Das Konzept von Resilienz in Sozial- und Umweltwissenschaften Leitung: Prof. Bo...
Stundenübersicht <ul><li>1. Resilienz und sozio-ökologische Systeme </li></ul><ul><li>2. Resilienz und Nachhaltigkeit </li...
Gliederung <ul><li>Einleitung </li></ul><ul><li>Verwundbarkeit: Konzept, Ursachen und Indikatoren </li></ul><ul><li>Adapta...
Einleitung <ul><li>Resilienz im aktuellen kontext </li></ul><ul><ul><li>aktiver wahrgenommener globaler Umweltwandel benöt...
Einleitung <ul><li>Konzept der Resilience </li></ul><ul><ul><li>Veränderungen werden als gegeben angesehen. </li></ul></ul...
Einleitung <ul><li>Definition </li></ul><ul><ul><li>Leistungsfähigkeit eines Systems Störungen zu absorbieren, und sich in...
Einleitung <ul><ul><li>In wie weit sind Störungen und Wandel in einem System messbar? </li></ul></ul><ul><ul><li>Kann die ...
Verwundbarkeit <ul><li>Ursprung in den 1980er Jahren aus Untersuchungen von TIMMERMANN und SEN zu Nahrungskrisen  </li></u...
Verwundbarkeit <ul><li>Verwundbarkeitsansätze verstehen sich als sozialwissenschaftliche Analysekonzepte, die die Anfällig...
Definition <ul><li>„ Vulnerability…is not the same as poverty. It means not lack or want, but  defencelessness , insecurit...
Verwundbarkeit <ul><li>aber:   </li></ul><ul><li>Ergebnis länger andauernder Destabilisierungsprozesse und kurzfristiger „...
Verwundbarkeit <ul><li>Erweiterung des Konzepts durch WATTS und BOHLE </li></ul><ul><li>Zuordnung der Themenkomplexe zu wi...
Ursachen <ul><li>Externe Seite:  (’exposure’)  </li></ul><ul><li> Exponiertheit gegenüber Risiken </li></ul><ul><ul><li>T...
Ursachen <ul><li>Interne Seite:  (’coping capacity’) </li></ul><ul><li> Bewältigungsstrategien   </li></ul><ul><ul><li>Ka...
Ursachen <ul><li>Auch Armut, institutionelle Schwäche, Globalisierung, Marginalisierung und Diskriminierung </li></ul><ul>...
Verwundbarkeitsanalyse   <ul><li>nach TURNER II et al </li></ul><ul><li>Verschiedene Stör-/ und Stressfaktoren (’perturbat...
Verwundbarkeitsanalyse   <ul><li>nach TURNER II et al </li></ul><ul><li>Bewältigungsfähigkeit (’coping’) und Reaktion (’re...
Verwundbarkeitsanalyse  <ul><li>nach TURNER II et al </li></ul><ul><li>Ziel:   Handlungskompetenzen durch: </li></ul><ul><...
Verwundbarkeitsanalyse  <ul><li>nach TURNER II et al </li></ul><ul><li>Wissen um die Nichtlinearität und Zufälligkeit einz...
Verwundbarkeitsanalyse   <ul><li>nach TAYLOR II et al </li></ul>Abb.2: Vulnerability framework  (Quelle: TURNER et al. (20...
Verwundbarkeitsanalyse   <ul><li>nach TAYLOR II et al </li></ul>Abb.2.1: Vulnerability framework  (Quelle: TURNER et al. (...
Adaptation –   Begriffsdefinitionen I <ul><li>Adaptation :  Die Adaptation beschreibt die Fähigkeit der Akteure eines Syst...
Adaptation –   Begriffsdefinitionen II <ul><li>Adaptationsmanagement:  Das Adaptationsmanagement stellt ein Werkzeug dar, ...
<ul><li>Dynamiken eines SES´s können durch den Adaptiven Zyklus beschrieben werden! </li></ul><ul><li>! ursprünglich dient...
Der Adaptive Zyklus Quelle: http://www.maritimeawards.ca/OMRN/Images/adaptivecycle.jpg
<ul><li>Achsenbeschreibung:  </li></ul><ul><li>Y - Achse: Potential bzw. Kapital, </li></ul><ul><li>welches innerhalb eine...
Die 4ier Phasen  <ul><li>r-Phase:   Wachstum, Ausbeutung, Wettbewerb </li></ul><ul><li>K-Phase:   langsame Stagnation des ...
Die 4ier Phasen <ul><li>Omega-Phase:  Phase des Aufgebens oder der Zerstörung.  </li></ul><ul><li>Plötzlicher Zusammenbruc...
<ul><li>Im Konzept der Resilienz:  </li></ul><ul><li>frontloop < backloop </li></ul><ul><li>Zyklus als Metapher </li></ul>...
Panarchie <ul><li>Bildet sinnbildlich das Gegenstück zur Hierarchie </li></ul><ul><li>Stammt aus dem Griechischen – Pan, G...
Panarchie <ul><li>„ remember“:  Die Verbindung der Erinnerung erleichtert Erneuerung und Reorganisierung in dem sie die Er...
Panarchie <ul><li>   Erneuerung und Reorganisierung werden vom ‚Gedächtnis’ des Systems geformt!  </li></ul><ul><li>- lan...
conclusion <ul><li>Wir haben gesagt, dass der Mensch großen Einfluss </li></ul><ul><li>auf das SES ausüben kann;  </li></u...
Wie kann man in einem SES Einfluss auf die Adaptation nehmen? <ul><li>Adaptation  wird vor allem durch  die öffentliche Po...
Einfluss auf die Adaptation <ul><li>Mögliche Fähigkeiten, Strategien und Faktoren zur Beeinflussung der Adaptation für die...
Adaption-Co-Management <ul><li>Elementar für eine erhöhte Adaptationsfähigkeit: </li></ul><ul><li>Führungskräfte / Schlüss...
Fazit <ul><li>Die Anpassungsfähigkeit einer Gesellschaft steht eng im Bezug zur Resilienz dieser. </li></ul><ul><li>Umso n...
Fazit <ul><li>Im Konzept der Resilienz wird im Gegensatz zur traditionellen Sichtweise eine Flexibilität der institutionel...
<ul><li>Ausblick/Anregung zur weiterführenden Diskussion </li></ul><ul><ul><li>Kann man Resilienz, Verwundbarkeit und Adap...
Quellen (Literatur Internet) <ul><li>Berkes, F., Colding, J. u. C. Folke (Hrsg.)(2003):  Navigating Social-Ecological Syst...
<ul><li>Polsky, C. (2003):  Global Change Vulnerability Assessment. SEI Poverty and Vulnerability Programme Adaptation Res...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Resilienz, Verwundbarkeit & Adaptation

6.026 Aufrufe

Veröffentlicht am

Veröffentlicht in: Bildung, Technologie
0 Kommentare
1 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
6.026
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
20
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
0
Gefällt mir
1
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Resilienz, Verwundbarkeit & Adaptation

  1. 1. Resilienz , Verwundbarkeit und Adaptation Das Konzept von Resilienz in Sozial- und Umweltwissenschaften Leitung: Prof. Bohle Gruppe 1, 3. Sitzung Referenten: Genschick S., Klaehn G., Pfahlsberger A.
  2. 2. Stundenübersicht <ul><li>1. Resilienz und sozio-ökologische Systeme </li></ul><ul><li>2. Resilienz und Nachhaltigkeit </li></ul><ul><li>3. Resilienz, Verwundbarkeit und Adaption </li></ul><ul><li>4. Vorstellung des Analyserahmens </li></ul>
  3. 3. Gliederung <ul><li>Einleitung </li></ul><ul><li>Verwundbarkeit: Konzept, Ursachen und Indikatoren </li></ul><ul><li>Adaptation, Adaptiver Zyklus und Panarchie </li></ul><ul><li>Fazit </li></ul><ul><li>Literatur </li></ul>
  4. 4. Einleitung <ul><li>Resilienz im aktuellen kontext </li></ul><ul><ul><li>aktiver wahrgenommener globaler Umweltwandel benötigt neue Lösungsansätze der zunehmenden Probleme in Sozial- und Umweltwissenschaften </li></ul></ul><ul><ul><li>Nachhaltigkeit soll als ein roter Faden gesehen werden, der der Orientierung dient. </li></ul></ul>
  5. 5. Einleitung <ul><li>Konzept der Resilience </li></ul><ul><ul><li>Veränderungen werden als gegeben angesehen. </li></ul></ul><ul><ul><li> Es gibt keinen Gleichgewichtszustand (Adaptiver Zyklus) </li></ul></ul><ul><ul><li>Krisen werden nicht mehr nur als Problem, sondern auch als Chance zur Erneuerung gesehen. </li></ul></ul>
  6. 6. Einleitung <ul><li>Definition </li></ul><ul><ul><li>Leistungsfähigkeit eines Systems Störungen zu absorbieren, und sich in Phasen der Veränderung so neu zu organisieren, dass wesentliche Strukturen und Funktionen erhalten bleiben. ( verändert nach: Walker, B., C. S. Holling, S. R. Carpenter, and A. Kinzig (2004)) </li></ul></ul><ul><ul><li>Traditionelle Sichtweise des Positivismus wird durch eine konstruktivistische Sichtweise abgelöst. </li></ul></ul><ul><ul><li> Backloop > Frontloop </li></ul></ul>
  7. 7. Einleitung <ul><ul><li>In wie weit sind Störungen und Wandel in einem System messbar? </li></ul></ul><ul><ul><li>Kann die Verwundbarkeitsanalyse eine Aussage über die Resilienz eines Systems treffen? </li></ul></ul>
  8. 8. Verwundbarkeit <ul><li>Ursprung in den 1980er Jahren aus Untersuchungen von TIMMERMANN und SEN zu Nahrungskrisen </li></ul><ul><li>Kontext der Entwicklungszusammenarbeit </li></ul><ul><ul><li>Einsicht, dass Marginalitäts- und Armutskonzepte alleine nicht ausreichen um Nahrungs-/ Überlebenskrisen zu erklären </li></ul></ul><ul><ul><li>Naturkatastrophen oder wirtschaftliche Unterentwicklung nicht alleinverantwortlich für die Gefährdung der Lebensgrundlage </li></ul></ul>
  9. 9. Verwundbarkeit <ul><li>Verwundbarkeitsansätze verstehen sich als sozialwissenschaftliche Analysekonzepte, die die Anfälligkeit von Gesellschaften, Volkswirtschaften und politischen Systemen untersuchen </li></ul><ul><li> Verwundbarkeit (’vulnerability’) als Ausdruck risikobehafteter Existenzbedingungen </li></ul>
  10. 10. Definition <ul><li>„ Vulnerability…is not the same as poverty. It means not lack or want, but defencelessness , insecurity, and exposure to risk, shocks and stress…Vulnerability here refers to exposure to contingencies and stress, and difficulty in coping with them.” </li></ul><ul><li>(Quelle: CHAMBERS (1989), S.1) </li></ul><ul><li>Verwundbarkeit als eine Situation der Unwägbarkeit, Schutzlosigkeit und Unsicherheit gegenüber Bedrohungen </li></ul>
  11. 11. Verwundbarkeit <ul><li>aber: </li></ul><ul><li>Ergebnis länger andauernder Destabilisierungsprozesse und kurzfristiger „Schocks“ </li></ul><ul><li> Raumzeitliche Mehrdimensionalität und Komplexität zur ganzheitlichen Betrachtung eines dynamischen Prozesses notwendig </li></ul>
  12. 12. Verwundbarkeit <ul><li>Erweiterung des Konzepts durch WATTS und BOHLE </li></ul><ul><li>Zuordnung der Themenkomplexe zu wissenschaftlichen Ansätzen </li></ul>(Quelle: BOHLE (2001), S.4)
  13. 13. Ursachen <ul><li>Externe Seite: (’exposure’) </li></ul><ul><li> Exponiertheit gegenüber Risiken </li></ul><ul><ul><li>Tragfähigkeit der Mensch-Umwelt-Interaktion </li></ul></ul><ul><ul><li>eingeschränkte Verteilung von Verfügungsrechten </li></ul></ul><ul><ul><li>(’entitlements’) und Partizipationsmöglichkeiten </li></ul></ul><ul><ul><li>wirtschaftspolitische Machtstrukturen </li></ul></ul>
  14. 14. Ursachen <ul><li>Interne Seite: (’coping capacity’) </li></ul><ul><li> Bewältigungsstrategien </li></ul><ul><ul><li>Kapazität, Krisen- und Konfliktsituationen zu überwinden </li></ul></ul><ul><ul><li>Wechselwirkungen zwischen interner und externer Verwundbarkeit </li></ul></ul><ul><ul><li>eingeschränkter Zugang zu Ressourcen und Aktiva und mangelnde Lebenssicherungsstrategien </li></ul></ul><ul><ul><li>/ </li></ul></ul>
  15. 15. Ursachen <ul><li>Auch Armut, institutionelle Schwäche, Globalisierung, Marginalisierung und Diskriminierung </li></ul><ul><li>Verwundbarkeit ist oft Ausdruck gesellschaftlicher Polarisierungserscheinungen </li></ul><ul><li>Unterschiede nach Geschlecht, Alter, Ethnizität, sozialem Status etc. </li></ul>
  16. 16. Verwundbarkeitsanalyse <ul><li>nach TURNER II et al </li></ul><ul><li>Verschiedene Stör-/ und Stressfaktoren (’perturbations’ & ’stresses’) sowie deren Abfolge und Interaktion </li></ul><ul><li>Exponiertheit (’exposure’) und Schadensverlauf in komplexen sozioökologischen Systemen </li></ul><ul><li>Empfindlichkeit (’sensitivity’) des gekoppelten Systems in Bezug auf seine Exponiertheit </li></ul>
  17. 17. Verwundbarkeitsanalyse <ul><li>nach TURNER II et al </li></ul><ul><li>Bewältigungsfähigkeit (’coping’) und Reaktion (’resilience’) sowie Risiken langsamer Regenerierung </li></ul><ul><li>Restrukturierung und Anpassungsfähigkeit (’adaptation’) </li></ul><ul><li>Dynamische Interaktion auf unterschiedlichen Massstäben von ’hazards’, komplexen Systemen und Rückkopplungen (’cross-scale dynamics’) </li></ul>
  18. 18. Verwundbarkeitsanalyse <ul><li>nach TURNER II et al </li></ul><ul><li>Ziel: Handlungskompetenzen durch: </li></ul><ul><li>Ortsbezogene Analysen (’place-based’) </li></ul><ul><li>Beteiligung von Interessengruppen an rekursivem Prozeß </li></ul><ul><li>Abgrenzung unterschiedlicher Verwundbarkeiten der Subsysteme </li></ul><ul><ul><li>z.B. ökologischer, institutioneller, politischer oder struktureller Art </li></ul></ul><ul><ul><li>gender – class – ethnicity </li></ul></ul>
  19. 19. Verwundbarkeitsanalyse <ul><li>nach TURNER II et al </li></ul><ul><li>Wissen um die Nichtlinearität und Zufälligkeit einzelner Elemente in komlexen Systemen und deren unerwartete Folgen </li></ul><ul><li>Die Rolle von Institutionen als Stressfaktor oder als strukturelle Beeinflussung der Sensitivität und Resilienz </li></ul><ul><li>Entwicklung angemessener Indikatoren und Maßnahmen zur Abschätzung, Modellierung und Überprüfung </li></ul>
  20. 20. Verwundbarkeitsanalyse <ul><li>nach TAYLOR II et al </li></ul>Abb.2: Vulnerability framework (Quelle: TURNER et al. (2003))
  21. 21. Verwundbarkeitsanalyse <ul><li>nach TAYLOR II et al </li></ul>Abb.2.1: Vulnerability framework (Quelle: TURNER et al. (2003))
  22. 22. Adaptation – Begriffsdefinitionen I <ul><li>Adaptation : Die Adaptation beschreibt die Fähigkeit der Akteure eines Systems Einfluss auf die Resilienz auszuüben. </li></ul><ul><li>Adaptationskapazität : Die Adaptationskapazität beschreibt für das soziale System das Vorhandensein von Institutionen und Netzwerken, die lernen sowie Wissen und Erfahrungen anreichern und weitergeben. </li></ul><ul><li>- Stakeholder </li></ul><ul><li>- Optionen </li></ul>
  23. 23. Adaptation – Begriffsdefinitionen II <ul><li>Adaptationsmanagement: Das Adaptationsmanagement stellt ein Werkzeug dar, welches das System nicht verändern soll, sondern mit dem man vom System lernen kann. </li></ul><ul><li>Adaptations-Co-Management: Kollaboration diverser „stakeholder“ über unterschiedliche Skalen und Ebenen hinweg, meist in Form von Netzwerken, die von lokalen Individuen bis hin zu internationalen Körperschaften reichen können. </li></ul>
  24. 24. <ul><li>Dynamiken eines SES´s können durch den Adaptiven Zyklus beschrieben werden! </li></ul><ul><li>! ursprünglich dient der AZ zur Beschreibung von ! Ökosystemen </li></ul>
  25. 25. Der Adaptive Zyklus Quelle: http://www.maritimeawards.ca/OMRN/Images/adaptivecycle.jpg
  26. 26. <ul><li>Achsenbeschreibung: </li></ul><ul><li>Y - Achse: Potential bzw. Kapital, </li></ul><ul><li>welches innerhalb eines Systems steckt </li></ul><ul><li>(Ressourcen, Strukturen). </li></ul><ul><li>X – Achse: Der Grad des Zusammenhangs zwischen </li></ul><ul><li>den maßgebenden Variablen eines </li></ul><ul><li>Systems. </li></ul><ul><li>„ Exit “ : potentielle Schwelle, wo das </li></ul><ul><li>System in ein anderes System </li></ul><ul><li>„ flippen“ kann. </li></ul>
  27. 27. Die 4ier Phasen <ul><li>r-Phase: Wachstum, Ausbeutung, Wettbewerb </li></ul><ul><li>K-Phase: langsame Stagnation des Wachstums, Konkurrenz und Konservierung </li></ul><ul><li>frontloop: Wachstum und Vorhersagbarkeit </li></ul><ul><li>Kapital = Wachstum  Reduzierung </li></ul><ul><li>des Potentials für andere Arten / Zukünfte. </li></ul><ul><li>Prüfung der Institutionellen </li></ul><ul><li>Rahmenbedingungen auf Konsistenz. </li></ul>
  28. 28. Die 4ier Phasen <ul><li>Omega-Phase: Phase des Aufgebens oder der Zerstörung. </li></ul><ul><li>Plötzlicher Zusammenbruch des Systems </li></ul><ul><li>„ creative destruction“  Eröffnung neuer Chancen </li></ul><ul><li>Alpha-Phase: Reorganisation und Innovationen, welche auf einem reflexiven Lernprozess basieren. </li></ul><ul><li> backloop: </li></ul><ul><li>Kollaps und Reorganisierung – </li></ul><ul><li>Kräfte des Erneuerungsprozesses. </li></ul>
  29. 29. <ul><li>Im Konzept der Resilienz: </li></ul><ul><li>frontloop < backloop </li></ul><ul><li>Zyklus als Metapher </li></ul><ul><li>Abläufe: nicht exakt, offen und flexibel </li></ul><ul><li>( von K zu r, von r zu omega etc.) </li></ul><ul><li> verschiedene Systeme interagieren miteinander! </li></ul><ul><li>„ adaptive cycles interacting across multiple scales“ </li></ul><ul><li>(Quelle: Brian, Holling, Walker) </li></ul>
  30. 30. Panarchie <ul><li>Bildet sinnbildlich das Gegenstück zur Hierarchie </li></ul><ul><li>Stammt aus dem Griechischen – Pan, Gott der Natur </li></ul>
  31. 31. Panarchie <ul><li>„ remember“: Die Verbindung der Erinnerung erleichtert Erneuerung und Reorganisierung in dem sie die Erfahrung, die in einem größeren und langsamer verlaufenden Zyklus angesammelt wurde, nutzt. </li></ul><ul><li>„ revolt “: Die Verbindung der Interaktion kann einen kritischen Wandel in einem Zyklus verursachen, der sich in einem neuen, anders skalierten Zyklus fortsetzt. </li></ul>
  32. 32. Panarchie <ul><li> Erneuerung und Reorganisierung werden vom ‚Gedächtnis’ des Systems geformt! </li></ul><ul><li>- langsamere Zyklen: Verfestigung und Stabilisierung erfolgreicher Handlungsweisen und Bewältigungsstrategien </li></ul><ul><li>- Kurze, schnelle Zyklen: Verkörpern das Experimentieren und Testen von Strategien zur Bewältigung der Anpassung. </li></ul><ul><li> Panarchie ist beides, kreativ und konservierend. </li></ul><ul><li>(Interaktion = Lernen + Kontinuität) </li></ul><ul><li> Nachhaltigkeit bildet somit die Kapazität zum Kreieren, Testen und Verfestigen einer Adaptationskapazität. </li></ul>
  33. 33. conclusion <ul><li>Wir haben gesagt, dass der Mensch großen Einfluss </li></ul><ul><li>auf das SES ausüben kann; </li></ul><ul><li>Stellt sich nun die Frage, wie er Einfluss auf die </li></ul><ul><li>Adaptation ausüben kann… </li></ul>
  34. 34. Wie kann man in einem SES Einfluss auf die Adaptation nehmen? <ul><li>Adaptation wird vor allem durch die öffentliche Politik- </li></ul><ul><li>und Entscheidungsfindung der Interessengruppen wie </li></ul><ul><li>z.B. einzelner Personen, Gruppen, Organisationen </li></ul><ul><li>(politische oder NGO´s) und die dazugehörigen </li></ul><ul><li>Netzwerke erreicht. </li></ul><ul><li>Zusätzlich: ( nach: Berkes, Colding und Folke) </li></ul><ul><li>Umweltethik, Politische Ökologie, Umweltgeschichte, </li></ul><ul><li>Ökologische Ökonomie, ’Common property (common </li></ul><ul><li>pool) resources’ und traditionelles ökologisches Wissen </li></ul>
  35. 35. Einfluss auf die Adaptation <ul><li>Mögliche Fähigkeiten, Strategien und Faktoren zur Beeinflussung der Adaptation für die „stakeholder“: </li></ul><ul><li>„ Learning by doing“ </li></ul><ul><li>Lokales, indigenes Wissen </li></ul><ul><li>Historisches, traditionelles Wissen </li></ul><ul><li>Schaffung von Diversität (genetisch/ biologisch) </li></ul><ul><li>Verstärkung der transdisziplinären F&E </li></ul><ul><li>Hoher Informationsfluss (horizontal/vertikal) </li></ul><ul><li>Dezentrale, pluralistische Ansätze </li></ul><ul><li>Institutionelle Flexibilität und Variantenreichtum hinsichtlich einer schnellen Lösungsfindung </li></ul><ul><li>„ buttom up“ Prinzip / place-based actors </li></ul><ul><li>Politische Offenheit </li></ul>
  36. 36. Adaption-Co-Management <ul><li>Elementar für eine erhöhte Adaptationsfähigkeit: </li></ul><ul><li>Führungskräfte / Schlüsselfiguren </li></ul><ul><li>Vertrauen; notwendig für die Selbstorganisation </li></ul><ul><li>Verbesserte Wissensverbreitung und - aufbereitung </li></ul>
  37. 37. Fazit <ul><li>Die Anpassungsfähigkeit einer Gesellschaft steht eng im Bezug zur Resilienz dieser. </li></ul><ul><li>Umso niedriger die Resilienz eines Systems ist, umso größer ist die Verwundbarkeit von Institutionen und Gesellschaft, und umso schwerer gelingt es sich an Veränderungen anzupassen. </li></ul><ul><li>Für Nachhaltige SES bedeutet dies, dass Systeme nicht bis an ihre Grenzen belastet werden sollen, sondern Vielfältigkeit und Flexibilität bewahrt werden müssen. </li></ul><ul><li>(Quelle: Berkes 2003) </li></ul>
  38. 38. Fazit <ul><li>Im Konzept der Resilienz wird im Gegensatz zur traditionellen Sichtweise eine Flexibilität der institutionellen Strukturen vorausgesetzt. </li></ul><ul><li>Im dynamischer Wandel wird die Adaptationsfähigkeit durch die Anwendung des gelernten gesteigert </li></ul><ul><li> Die Vielfalt der Interessengruppen ist häufig für Blockierungen bei Anpassungsprozessen verantwortlich. </li></ul>
  39. 39. <ul><li>Ausblick/Anregung zur weiterführenden Diskussion </li></ul><ul><ul><li>Kann man Resilienz, Verwundbarkeit und Adaptation in einen solchen Zusammenhang setzen? </li></ul></ul><ul><ul><li>Kann man Resilienz mit Hilfe der Verwundbarkeitsanalyse und der Adaptation messbar machen? </li></ul></ul><ul><ul><li>Kann der Adaptive Zyklus ohne weiteres auf Soziale Systeme übertragen werden? </li></ul></ul>
  40. 40. Quellen (Literatur Internet) <ul><li>Berkes, F., Colding, J. u. C. Folke (Hrsg.)(2003): Navigating Social-Ecological Systems. Building Resilience for Complexity and Change. Cambridge University Press. </li></ul><ul><li>Bohle, H.G. (2001): Vulnerability and criticality. Perspectives from social geography. IHDP Update 2 (2001): 1, 3-5. </li></ul><ul><li>Conde, C. and Lonsdale, K .: Engaging stakeholders in the Adaptation Process. Abrufbar unter: http://www.undp.org/gef/undp-gef_publications/publications/apf%20technical%20paper02.pdf (Datum 13.04.2006) </li></ul><ul><li>Downing, T.E. a. S. Franklin (2004): Resilience and Vulnerability. SEI Poverty and Vulnerability Programme/GECAFS Briefing Paper, Stockholm Environment Institute, Stockholm. Abrufbar unter: http://www.sei.se/risk/Resilience_and_vulnerability.pdf (Datum 12.04.2006 </li></ul><ul><li>Folke, C. (2004): Resilience and sustainable-integrated research on social ecological systems. Abrufbar unter http://www.sei.se/jobs/Formas_CE_Res_%20Prog_8_Feb_06.pdf (Datum12.04.2006) </li></ul><ul><li>Holling C.S., Gunderson, L.H., u. D. Ludwig (2002): Chapter 1. In Search of a Theory of Adaptive Change. In: Gunderson, L.H. u. C.S. Holling (Hrsg.) (2002): Panarchy: Understanding Transformations in Human and Natural Systems. Island Press, Washington D.C. Abrufbar unter: http://www.resalliance.org/files/1137008896_chapter_1.pdf (Datum 12.04.2006) </li></ul><ul><li>Kristie, L. Ebi et al .: Scoping and Designing an Adaptation Project. Abrufbar unter: http://www.undp.org/gef/undp-gef_publications/publications/apf%20technical%20paper01.pdf (Datum 13.04.2006) </li></ul><ul><li>Olsson, P., C. Folke and F. Berkes (2004): Adaptive co-management for building resilience in social-ecological systems. Environmental Management (2004) 34: 75-90. Abrufbar unter: http://www.umanitoba.ca/institutes/natural_resources/canadaresearchchair/Olsson.et.al.Adaptive.Com.Aug04.pdf (Datum 12.04.2006) </li></ul>
  41. 41. <ul><li>Polsky, C. (2003): Global Change Vulnerability Assessment. SEI Poverty and Vulnerability Programme Adaptation Research Workshop Briefing Paper, Stockholm Environment Institute, Stockholm. Abrufbar unter: http://www.sei.se/risk/Polsky_Gbl_Chge_Vulny_Ass.pdf (Datum 12.04.2006) </li></ul><ul><li>Stockholm Environmental Institute (SEI) (2004): Risk and Vulnerability fact sheet. Programme overview. Abrufbar unter: http://www.sei.se/outreach.html (Datum 12.04.2006) </li></ul><ul><li>Turner II, B.L. et al. (2003): A framework for vulnerability analysis in sustainability science. PNAS, Vol. 100, no.14. p. 8074-8079. Abrufbar unter: http://iis-db.stanford.edu/pubs/20220/framework_matson_2003.pdf (Datum 12.04.2006) </li></ul><ul><li>The Resilience Alliance. (2005): The Resilience Alliance glossary. Abrufbar unter: http://www.resalliance.org/608.php (Datum 03.04.2006) </li></ul><ul><li>The Resilience Alliance. (2005): Key Concepts. Abrufbar unter: http://www.resalliance.org/564.php (Datum 03.04.2006) </li></ul><ul><li>Walker, B. , Carpenter, S., Anderies, J., Abel, N., Cumming, G. S., Janssen, M., Lebel, L., Norberg, J., Peterson, G. D. u. R. Pritchard (2002): Resilience Management in Social-ecological Systems: A Working Hypothesis for a Participatory Approach. Conservation Ecology 6(1): 14. Abrufbar unter: http://www.consecol.org/vol6/iss1/art14/ (Datum 15.03.2006) </li></ul><ul><li>Walker, B., Holling, C.S., Carpenter, R. u. A. Kinzig (2004): Resilience, Adaptability and Transformability in Social–ecological Systems. Ecology and Society 9(2): 5. Abrufbar unter: http://www.ecologyandsociety.org/vol9/iss2/art5/ (Datum 03.04.2006) </li></ul><ul><li>Ziervogel, G., Downing, T.E. u. A. Patwardhan (2003): Linking Global and Local Scenarios under Climate Change. SEI Poverty and Vulnerability Programme Adaptation Research Workshop Briefing Paper, Stockholm Environment Institute, Stockholm. Abrufbar unter: http:// www.sei.se / risk / Ziervogel_et_al_loc_glob_links.pdf (Datum 03.04.2006) </li></ul>

×