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Display: Wo steckt das "Plus"?Das Display misst nun 4,27 Zoll in der Diagonalen. Samsung setzt auf "SuperAMOLED-Plus", wob...
Ich will doch nur spielenIn Sammelbereichen, Hubs genannt, finden sich themenbezogene Funktionen wieSoziale Netzwerke ("So...
Sendeleistung durch.Akustisch hat es das Handy voll drauf, zumindest was den MP3-Player angeht. Erbringt zusammen mit den ...
in der Handy-Bestenliste ist mit einem Preis von rund 300 Euro gut 200 Eurogünstiger als das neue Samsung-Flaggschiff. Pre...
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Samsung Galaxy S2

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Testbericht zum Smartphone Samsung Galaxy S2

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Samsung Galaxy S2

  1. 1. Im Test: Samsung Galaxy S2 i9100 (Handy)Für das Samsung Galaxy S2 gibt’s volle Punktzahl in den Disziplinen Handling undInternet sowie fast 100 Prozent bei Multimedia - das ist die überausbeeindruckende Bilanz nach dem Test bei CHIP Online. Das neue Super-Smartphone bringt enorme Verbesserungen bei der Bedienung. Die Konkurrenzmuss sich warm anziehen.Das Samsung Galaxy S2 ist 124 Millimeter lang und 66 Millimeter breit (Galaxy S:123 x 64 mm). Besonders auffällig ist das sehr schlanke Gehäuse. Mit 8,5Millimeter (an der dicksten Stelle 9,4 Millimeter) gilt das Galaxy S2 laut Herstellerals derzeit dünnstes Smartphone. Mit gerade einmal 116 Gramm wiegt es sogareinen Tick weniger als sein Vorgänger. Das schafft Samsung nur mit einemPlastikgehäuse. Da vielen Handy-Ästheten das viele Plastik des Vorgängers einDorn im Auge war, greifen die Koreaner ein wenig in die Trickkiste und veredelndie Rückseite mit einer geriffelten, matten Struktur, die einen Metallic-Deckelvorgaukeln soll. Unserer Meinung nach funktioniert das prima, das Handy wirktnicht nur edler, sondern liegt auch besser in der Hand. Dennoch: Wer auf schwere,sich besonders wertig anfühlende Handys steht, wird vom Galaxy S2 nichtbegeistert sein.
  2. 2. Display: Wo steckt das "Plus"?Das Display misst nun 4,27 Zoll in der Diagonalen. Samsung setzt auf "SuperAMOLED-Plus", wobei das Plus für mehr Schärfe, Kontrast und einen größerenFarbraum sorgen soll. Mehr Schärfe ist jedoch fraglich, schließlich bleibt esweiterhin bei der Auflösung von 800 x 480 Pixel, die eine größere Fläche abdeckenmüssen. Zahlen hin oder her, was sagt das Auge? Unser Eindruck ist: Das Displayist ebenso scharf und kontrastreich wie das des Vorgängers. Bei der Helligkeitkann es im direkten Vergleich mit dem Display des iPhone 4 nicht mithalten: Eswirkt deutlich dunkler. Dies zeigt sich besonders bei hellem Umgebungslicht. Hierist der Bildschirm des iPhone 4 besser ablesbar als der des Galaxy S2. Noch einenTick dunkler ist der Screen des Galaxy S.In unserem Display-Testlabor können wir die von Samsung propagiertenMehrwerte des Super-Amoled-Plus-Bildschirms ebenfalls nicht nachvollziehen.Farbraum, Kontrast und Helligkeit: Alles gute Werte, aber auch nicht besser alsbeim Vorgänger. Ein Grund, enttäuscht zu sein, besteht jedoch nicht. Das AMOLED-Display beeindruckt mit astreiner Schärfe, hervorragendem Kontrast, sattemSchwarz und strahlenden Farben. Letztere kommen besonders bei normaler bisdunklerer Umgebung toll zur Geltung. Hier kann die Konkurrenz mit S-LCD, Retinaoder Clear Black nicht mithalten. Laut Samsung ist das Display mit dem Plus nurnoch 2,5 Millimeter dick - ein Grund, warum das Handy insgesamt so dünn ausfällt.Arbeitstempo: Läuft rundum rundAuch der Touchscreen überzeugt: Die schön große Aktionsfläche gepaart mit sehrfixen Reaktionszeiten garantiert, dass die Bedienung des Handys Spaß macht.Scrollen, Zoomen per Multitouch, Hin- und Herwischen, Wechsel zwischen Hoch-und Querformat - alles flutscht wie geschmiert. Dafür zeichnet auch der Dual-Core-Prozessor mit 1,2-GHz-Taktung verantwortlich. Dies zeigen auch unsereHighspeed-Messungen. Vom Antippen bis zum Öffnen häufig genutzter Menüs(Kontakte, SMS, Browser) verging keine Sekunde. Lediglich im Kameramodusnimmt sich das Galaxy S2 eine kurze Bedenkzeit, wenn man zwischen Optionenwie Panorama oder Einzelbild wechselt. Abstürze oder Einfrieren? Fehlanzeige beiunserem Testgerät.TouchWiz stiehlt Android die ShowDas Galaxy S2 wird mit der neuesten Smartphone-Android-Version 2.3 akaGingerbread ausgeliefert. Darüber legt Samsung seine TouchWiz-Oberfläche,diesmal in Version 4.0. Nicht Android, sondern das TouchWiz-Update bringt für dieNutzer die meisten Veränderungen. Das sind zwar nur Kleinigkeiten, die jedochden Alltag enorm erleichtern. So können Sie zwischen den Startscreens ohne mitdem Finger abzusetzen sehr flink hin- und herwechseln. Widgets und Icons lassensich anhand eines Rasters vergrößern oder verkleinern beziehungsweise durchKippen des Handys auf einen anderen Startscreen verschieben. Apropos Kippen:Um Bilder oder Webseiten zu vergrößern oder zu verkleinern, reicht es, wenn Siezwei Daumen auf das Display legen und dann das Handy nach hinten oder nachvorne kippen. So zoomen Sie ins Bild herein und wieder heraus und müssen nicht –wie bei Multitouch – mit einer Hand auf dem Display herumfuhrwerken.
  3. 3. Ich will doch nur spielenIn Sammelbereichen, Hubs genannt, finden sich themenbezogene Funktionen wieSoziale Netzwerke ("Social Hub"), einen Musik-Shop mit über 13 Millionen Songs("Music Hub") und einen e-Book-Laden ("Readers Hub") mit meistenglischsprachigen Büchern, Magazinen und Zeitungen. Das kennt man schon vonSamsungs Wave-Handys mit bada-OS. Neu hinzu kam für Spielefans der "GamesHub" mit einer Auswahl an wirklich guten Spielen aus dem Android-Market,darunter etwa "GT Racing", das bereits vorinstalliert ist. Diese Spiele nutzen dendreiachsigen Beschleunigungssensor und das Gyroskop und kosten meist um die 3Euro.Schneller im Netz unterwegsEin Handy mit solch einem großen Display ist natürlich fürs Surfen prädestiniert.Dazu kann das Galaxy S2 nun auch per HSPA+ Daten mit bis zu 21 Megabit proSekunde empfangen. In deutschen Netzen wird HSPA+ von den Netzanbietern vorallem in Ballungsräumen angeboten. In der CHIP-Online-Redaktion ist HSPA+ nichtverfügbar, dennoch sputete sich der Browser im Mobilfunknetz. In rund 8Sekunden war die 600 KByte große Testseite geladen (5 Sekunden für mobileTestseite). Per WLAN-n stieg das Galaxy S2 noch mehr aufs Gaspedal: Gerade mal2,4 Sekunden vergingen, bis die CHIP.de-Testseite vollständig auf dem Schirmerschien - Rekord! Auch sonst macht der flashfähige Browser seine Aufgabe gut.Webseiten werden wie auf dem PC dargestellt, die Copy-Paste-Funktion istmittlerweile sehr bedienerfreundlich. Das Zoomen per Kippen des Handys klappthier schön stufenlos und fein abstimmbar.Mehr Megapixel, Akku und SpeicherIn Sachen Multimedia hat Samsung vor allen Dingen bei der Kameranachgebessert. Die knipst jetzt mit 8 Megapixel, unterstützt von einem LED-Licht.Unsere Testbilder überzeugen mit sehr guter Schärfe und prima Farbwiedergabe.Bei schwierigen Lichtverhältnissen sollten Sie die sehr leuchtstarke LED-Lampeeinsetzen, denn sonst werden die Bilder unscharf. Anspruchsvolle Knipser finden inden Einstellungen massig Optionen, wie Panorama, Selbstauslöser oder manuelleAuswahl der ISO-Stufe. Videos nimmt das Galaxy S2 mit satten 1080p (Full-HD)und 30 Bildern pro Sekunde auf. Ein Testvideo in dieser Auflösung fällt scharf aus.In manchen Browsern wird dieses Testvideo zwar mit Rucklern angezeigt, die imOriginal aber nicht auftreten. Dank MHL-kompatiblem USB-Anschluss lassen sichVideos und Bilder auf einem Fernseher mit HDMI-Eingang betrachten. MHLbenötigt jedoch einen HDMI-Adapter (nicht im Lieferumfang) und eine zusätzlicheStromquelle. Ein echter HDMI-Ausgang hat im superschlanken Galaxy S2 wohlkeinen Platz mehr gehabt.Akku und Akustik: Licht und SchattenIn Sachen Akku-Kapazität legte Samsung im Vergleich zum ersten Galaxy 150 mAhdrauf, das S2 bietet also insgesamt 1.650 mAh. Das macht sich teils in unserenAkkutests bemerkbar. Beim Dauersurfen im WLAN-Netz machte das Handy erstnach sieben Stunden schlapp, obwohl der XXL-Bildschirm auf volle Helligkeitgedreht war. Im Sprechmodus hielt das Handy sechs Stunden bei voller GSM-
  4. 4. Sendeleistung durch.Akustisch hat es das Handy voll drauf, zumindest was den MP3-Player angeht. Erbringt zusammen mit den mitgelieferten, sehr gut sitzenden In-Ear-Kopfhörerneinen satten Sound ins Ohr. Die Klangeinstellungen und der manuelle Equalizerhelfen beim Tunen. Weniger schön klingen die Stimmen beim Telefonieren. Siebleiben zwar verständlich, doch auf Handy-Seite tritt ein deutliches Rauschen auf,während auf Festnetzseite der Gegenpart dumpf und weit entfernt klingt. DerFreisprecher scheppert arg, das Zuhören gestaltet sich als anstrengend.Der interne Speicher wurde verdoppelt: Er umfasst 16 GByte intern plus einen Slotfür microSD-Karten. Ursprünglich war auch von einer 32-GByte-Variante die Rede,doch die bleibt für Deutschland unwahrscheinlich. Ebenfalls ist es nicht sicher, obdas Galaxy S2 später auch mit einen Chip zur Nearfield Communication bekommenwird. Samsung erklärt dazu, dass möglicherweise im Spätsommer eine NFC-Version des Galaxy S2 denkbar wäre. Im Moment jedenfalls ist das kein großerMalus, schließlich hat sich NFC hierzulande noch nicht richtig durchgesetzt.Bluetooth-Killer mit StolpersteinEin interessanter Aspekt zum Schluss: Mit WiFi Direct lassen sich Dateien zwischenzwei Handys sehr schnell drahtlos tauschen. Im Test wechselte ein 60 MBytegroßes Video in rund einer Minute von einem Galaxy S2 zum anderen. Doch derBluetooth-Killer funktionierte im Test nur zwischen Galaxy-S2-Geräten, obwohl dieWiFi Alliance verspricht, dass es reicht, wenn nur eines der Handys WiFi-Direct-fähig wäre. Ein Statement seitens Samsung zu dieser Problematik steht noch aus.Fazit: Galaxy S getopptKann man ein Top-Handy wie das Galaxy S noch besser machen? Man kann. Daszeigt Samsung eindrucksvoll mit dem Galaxy S2. Bei den Neuerungen handelt essich zwar nicht um riesige Veränderungen, sondern vielmehr um äußerst nützlicheTuning-Maßnahmen, etwa das Kipp-Zoomen, die besser personalisierbareOberfläche oder ein optimiertes Copy&Paste. Das ist der Grund, warum das GalaxyS2 die vollen 100 Punkte beim Handling absahnt. Dazu kommen Hardware-Dreingaben, wie eine bessere Kamera mit mehr Pixeln und LED-Licht, HSPA+ oderdie Doppel-Kern-CPU. Die guten Praxiswerte, etwa das äußerst schnelle Surfen, dieschöne Bildqualität und der starke Akku tragen zum positiven Eindruck bei. Wergenau sucht, findet aber auch ein paar wenige Kritikpunkte, etwa die schwereAblesbarkeit des Bildschirms bei grellem Sonnenlicht, die wenig überzeugendeSprachqualität oder der maue Freisprecher. Qualität hat ihren Preis: Für den neuenBestenlisten-Sieger sind jetzt zum Marktstart mindestens 530 Euro fällig.AlternativenEs liegt ganz klar auf der Hand: Als Alternative kommt der Vorgänger, dasSamsung Galaxy S i9000 in Frage. Der Kollege liefert ebenfalls Android, einengroßen Touchscreen mit Super-AMOLED und einen dicken Speicher, wenn auchalles einen Tick abgespeckter. Auch auf die neuen Funktionen von TouchWiz 4.0müssen Sie verzichten. Dafür sparen Sie sich eine Menge Geld. Der ehemalige Erste
  5. 5. in der Handy-Bestenliste ist mit einem Preis von rund 300 Euro gut 200 Eurogünstiger als das neue Samsung-Flaggschiff. Preistendenz: sinkend.Hier geht’s zum Amazon Shop mit den besten Angeboten zum Samsung Galaxy S2Quelle : www.chip.de

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