Öffentlichkeitsarbeit im Ehrenamt

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Öffentlichkeitsarbeit im Ehrenamt; Präsentation von Michael Brendel, Ludwig-Windthorst-Haus, Mai 2015

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Öffentlichkeitsarbeit im Ehrenamt

  1. 1. Öffentlichkeitsarbeit im Ehrenamt 1. Grundsätze 2. Welches Medium wofür? 3. Tipps zur Suche ehrenamtlicher Mitstreiter 4. Urheberrecht LUDWIG-WINDTHORST-HAUS Katholisch-Soziale Akademie
  2. 2. Das Grundprinzip gelungener Öffentlichkeitsarbeit
  3. 3. AIDA-Prinzip Das Prinzip geht zurück auf den Werbeforscher Elmo Lewis, 1918. • Attention Die Aufmerksamkeit des Kunden wird angeregt. • Interest Er interessiert sich für das Produkt. Das Interesse des Kunden wird erregt. • Desire Der Wunsch nach dem Produkt wird geweckt. Der Besitzwunsch wird ausgelöst. • Action Der Kunde kauft das Produkt (möglicherweise).
  4. 4. AIDA-Prinzip im Ehrenamt - (A)ttention: Ich erzeuge für mein Projekt / mein Angebot Aufmerksamkeit - (I)nterest: Ich mache Lust, mein Angebot in Anspruch zu nehmen bzw. das Projekt zu unterstützen - (D)esire: Ich spreche Wünsche in der Zielgruppe an („Da wird mir geholfen“ bzw. „Da muss man doch was tun!“) - (A)ction: Meine Angebot wird angenommen, meine Botschaft gehört… mein Projekt läuft!
  5. 5. Grundsatzfragen
  6. 6. Grundsatzfragen 1. Was will ich sagen?  Aussage Hier wird dir geholfen, Hier kannst du helfen, Hier gibt‘s was Neues… 2. Wen will ich erreichen?  Zielgruppe Mandanten, ehrenamt. Helfer, finanz. Unterstützer… 3. Wer oder was hilft mir dabei?  Medium Plakat, Facebookseite, Tageszeitung…
  7. 7. PR- / Werbemedien klassisch • Plakate • Flyer / Faltblatt • Pressemitteilungen • (Anzeigen)
  8. 8. Plakat © Hunsrück-Grundschule
  9. 9. Plakat • Einsatzzwecke – als Hinkucker vor dem Gemeindezentrum / dem Stadtteilzentrum / im Rathaus – zur Ansprache der Zielgruppe oder von Helfern
  10. 10. Plakat • Vorteile: – in der Herstellung preiswert (50 Stck A3 ~ 25 €) – hohe Reichweite • wird (je nach Standort) von vielen gesehen (Flure, vorbei fahrende Autos) – frei gestaltbar • Nachteile: – populäre Aushang-Standorte evtl. kostenpflichtig – Inhalte können nicht zu aktuell sein
  11. 11. Plakat / Gestaltung • Größe – Von Umgebung abhängig (großes Plakat kann in engem Flur erschlagen) • Format – Die meisten Hängeflächen sehen Hochformate vor – Ungewöhnliche Formate sind besondere „Hinkucker“ • Inhalt – „Weniger ist mehr!“
  12. 12. Plakat / Gestaltung • Achtung: Plakate haben eine geringe „Kontaktzeit“! – Straße, Schaukasten, Flur: Viele Leute gehen vorbei • Bilder – lieber ein großes als 12 kleine! • Text – Auf das Wesentliche reduzieren! – Kontaktdaten angeben – wenn vorhanden, auf Internetseite / Facebookseite verweisen – … als (verkürzter) Textlink (goo.gl, bit.ly o.ä.) – … oder als QR-Code (kostenlos erstellen z. B. unter goqr.me)
  13. 13. Plakat • Grundsätzliche Hinweise zur Gestaltung / Tipps nach dem nächsten Punkt…
  14. 14. Flyer / Flugblatt / Faltblatt
  15. 15. Flyer / Flugblatt / Faltblatt • Einsatzzwecke – detaillierte Infos über das Projekt – Ansprache von Zielgruppe, von Helfern oder Förderern im selben Flyer – Je nach Format ausreichend Platz für Fotos, Kontaktdaten etc.
  16. 16. Flyer / Flugblatt / Faltblatt • Vorteile – handlich – preiswert (500 Stck. Faltblätter 6 Seiten ~ 50,- €) – kurzfristig realisierbar (können evtl. sogar selbst gedruckt werden) – viel Platz für Infos – Können zielgruppengenau verteilt werden – größere Streuwirkung als das Plakat • Nachteile – Auflage schwer einzuschätzen – zielgruppengenaue Verteilung aufwändig – Kein „Vorbeigeh-Medium“: Der Flyer muss erst einmal in die Hand genommen werden
  17. 17. Flyer / Flugblatt / Faltblatt Formate • Es gibt über 200 druckbare Formate! • Flyerformat (Vorder- + Rückseite) – üblicherweise Postkartenformat (C6) oder DIN lang (Ein Drittel DIN A4) • Faltformat – selbst erstellbar ist z.B. • DIN lang (DIN A4 / 3 = 6 Seiten) • DIN A5 (DIN A4 / 2 = 4 Seiten)
  18. 18. Flyer / Flugblatt / Faltblatt Verteilung • Verteilung der Flyer – Standort sorgfältig wählen – Wo halten sich die auf, die ich erreichen will? – auffällig positionieren – Wie spreche ich Zielgruppe an? Unter denen, die verteilen, abstimmen! • Versand der Flyer – leider teuer durch Wegfall des „Infobriefs“ – wenn doch: Briefumschlag bietet weitere gestaltbare Fläche (Öffnen dauert bis zu 7 Sekunden!)
  19. 19. PC-Programme für Plakate / Flyer • Desktop Publishing- (DTP) Programme ermöglichen das variable Anordnen von Text, Bild und Flächen auf mehreren Ebenen. – Microsoft Publisher • enthalten in den meisten Office-Paketen, sonst ca. 100,- € – Adobe InDesign • ab 35,- € / Monat – Scribus • kostenfrei
  20. 20. Flyer / Flugblatt / Faltblatt • Achtung! An die Grundsatzfragen denken! • Aussage / Zielgruppe / Auswahl Medium – Welcher Text darf auf einen Flyer / ein Plakat für ein Lesepaten-Projekt? – Brauche ich für ein Migrantenprojekt evtl. Übersetzungen? – Darf ich bei einem Seniorenprojekt Schriftgröße 12 verwenden? – Verstehen Menschen mit Behinderung einen Satz mit Paraphrasen und Nebensätzen? Leichte Sprache!
  21. 21. Pressemitteilung
  22. 22. Pressemitteilung • Einsatzzwecke: Zur Aktivierung einer Öffentlichkeit (Zielgruppe, Helfer, Unterstützer) über die journalistischen Medien (Helfer sind nicht direkte Empfänger) – z. B. Hintergrundberichte über Projekte – Eröffnungen – Jahresberichte – Unterstützung durch Promis – Erfolgsgeschichten
  23. 23. Pressemitteilung • Vorteile – theoretisch viel Platz für längere Infos – Infos erreichen bei Umsetzung durch den Journalisten große Menschenmenge – kostenlos (wenn abgedruckt)
  24. 24. Pressemitteilung • Nachteile – Kontakt zur Journalisten notwendig  je persönlicher, desto erfolgreicher wird die Zuspielung – Nicht jedes journalistische Produkt richtet sich an jede Zielgruppe  genaue Auswahl des Mediums!) – Zu hohe Frequenz von Pressemitteilungen wirkt belästigend
  25. 25. Pressemitteilung Aufbau 1. Überschrift … sollte der Journalist 1:1 übernehmen können 2. Untertitel … Alle relevanten Infos kurz und bündig 3. Textkörper … kurze Sätze, die wichtigsten Infos 4. Weitere Infos erhalten Sie bei… Kontakt
  26. 26. Pressemitteilung Aufbau • PMs können dem Journalisten Arbeit abnehmen • Aber: Nehmen Sie den Journalisten in seiner Funktion Ernst! • Machen Sie ihm deutlich, dass die zugesandten Infos seine Zielgruppe ansprechen • Alle Kontaktdaten gut auffindbar abdrucken (möglichst viele, mindestens Handy!)
  27. 27. Pressemitteilung „Goodies“ • Fotos beilegen / Downloadlink – … die die Journalisten verwenden dürfen (Bildrechte) • Vermittlung von Interviewpartnern anbieten – vorher klären: Steht ein „Betroffener“ zur Verfügung? Würde sich der Bürgermeister dazu äußern? • Audiointerviews / Video-Schnittbilder anbieten – mit einfacher Technik (Smartphone / Aufnahmegerät) zu erstellen
  28. 28. Pressemitteilung Versand • per Brief (teuer) oder per Mail • auf jeden Fall direkt an zuständigen Journalisten, sonst den Ressortchef / Chef vom Dienst adressieren! • Ein oft vergessenes Medium: Das Fax! • wenn kein Rückmeldung: Nachhaken!
  29. 29. PR- / Werbemedien online • Homepage • Facebookseite • Twitter • Newsletter • Blog • Podcast • Videos (in sozialen Netzwerken) • QR-Codes
  30. 30. Homepage
  31. 31. Homepage • Einsatzzwecke – als „Digitale Visitenkarte“: Wollen Sie mehr erfahren, gehen Sie auf www. … – als Inforessource: Rubriken für Mandanten, Interessierte, Unterstützer, interner Bereich – als Dokumentation: Tue Gutes, und rede darüber!
  32. 32. Homepage • Vorteile – komplett selbst gestaltbar – volle Kontrolle über Inhalte • Nachteile – Bekanntheit muss (hart) erarbeitet werden – Erstellung / Administration / Pflege erfordert Aufwand – erweiterte Urheberrechtsproblematik – Domain + Hosting kostenpflichtig • ab als 25 Euro pro Jahr!
  33. 33. Homepage • Erste Schritte – Passenden Domainnamen finden – Webspeicherplatz anmieten – Homepagesoftware • lokal auf Rechner – Serif WebPlus (20,- Euro) – Magix WebDesigner (100,- Euro) • Content Management System (CMS )auf Internetserver – Wordpress (einfach und kostenlos) – Typo 3, Drupal, Joomla (schwierig und kostenlos) – Evtl. Software des Webspeicher- Anbieters (1&1, Strato etc.)
  34. 34. Homepage Gestaltung • Vorüberlegungen – Grundsatzfrage: Wen will ich erreichen? – Grundsatzfrage: Was will ich sagen / zeigen? • Der Inhalt (was/wie oft) – bedingt technische Ausstattung der Homepage! • Texte? • Bilder? • Videos (eingebunden per Youtube oder direkt vom Internetserver)? – Verantwortlichkeit
  35. 35. Homepage Gestaltung – Struktur • so umfassend wie nötig (Rubriken für Interne, Interessenten, Mandanten, Fotos etc.) • bedienerfreundlich (3-Klick-Regel) – Design • passend zur Struktur • passend zur Zielgruppe • wie dynamisch? Wie viel Eye-Candy? – betrifft v. a. die Hauptseite: wie viel Bewegung, wie viel „Spielerei“? – erreichbar durch Diashows in der Kopfzeile, animierte Logos etc.
  36. 36. Homepage Verbreitung • Erfolg der Homepage abhängig von – Kommunikation des Domainnamens (on- /offline) – Verlinkung innerhalb des Netzes (Suchmaschinen-Kriterium) – Deshalb • Internetadresse auf Drucksachen (schriftlich oder als QR) • Einbindung sozialer Netzwerke auf Homepage und Werbung für Homepage in sozialen Netzwerken • Verlinkung auf möglichst vielen Partner-Webseiten
  37. 37. Facebook
  38. 38. Facebook • Vorteile – Soziales Netzwerk der Wahl • 73 % der Jugendlichen sind Mitglied (JIM-Studie) • 12 % der zwischen 45-und 54-jährigen • 7% der 55+-jährigen – Struktur des Netzwerks ermöglicht große Werbewirksamkeit – verschiedene Präsentationsformen möglich – Inhalte komfortabel und einfach zu pflegen – Inhalte erreichen Nutzer per Smartphone fast überall – „Fans“ / Gruppenmitglieder erhalten Updates sofort – komfortable Besuchsstatistiken – kostenlos
  39. 39. Facebook • Nachteile – beschränkte gestalterische Möglichkeiten – stark erweiterte Urheberrechtsproblematik – Administratoren müssen selbst privates Facebookkonto haben – Ethische Fragen • privatwirtschaftliches Unternehmen, das mit Informationen seiner Nutzer Geld verdient • Zwang der Zielgruppe dort Mitglied zu werden, wenn sie Informationen erhalten will?
  40. 40. Einsatzzwecke 1. Facebook-Seite: Homepageersatz mit Möglichkeit Interessierte (v. a. zur ehrenamtlichen Mitarbeit) zu erreichen 2. Facebook-Gruppe: Eine Art „Forum“, in dem sich Mitarbeitende unter sich oder mit anderen zu einem Thema austauschen können Beide Möglichkeiten kostenfrei, beide setzen privates FB-Konto voraus
  41. 41. Facebook - Seite
  42. 42. Facebook - Seite –öffentliche Seite • auch für Nicht-Facebookmitglieder sichtbar • Empfängerkreis nicht einschränkbar – mehrere Administratoren möglich – Ausführliche Möglichkeit der Selbstdarstellung (in Profilinformationen, sind immer sichtbar) – „Homepageersatz“
  43. 43. Facebook - Gruppe
  44. 44. Facebook – Gruppe • Z. B. zum Austausch im / zwischen Projekten • Mitgliederkreis kann vom Administrator festgelegt werden. Entweder 1. für alle Facebooknutzer offene Gruppe; 2. geschlossene Gruppe mit festgelegten Mitglieder; 3. Gruppe mit Beitrittsanfragen. • FB-Gruppen werden v. a. genutzt von Clubs, Klassen, Sportvereinen, Cliquen, Projekten
  45. 45. Newsletter
  46. 46. Newsletter • regelmäßige oder sporadische Emails, z. B. zum Stand des Projektes • können Fotos und Links enthalten • Empfänger: z. B. grundsätzlich Interessierte, ehrenamtliche Mitstreiter • Empfänger müssen Newsletterempfang zustimmen
  47. 47. Newsletter • Vorteile – Möglichkeit freier Gestaltung – zielgruppengenaue Ansprache und Inhalte (erreicht nur Menschen, die bereits interessiert sind) – viel Inhalt möglich • Nachteile – erreicht nur Menschen, die bereits interessiert sind – Akquise neuer Empfänger aufwändig
  48. 48. Newsletter • Erstellung per Homepage-Software (auf PC), Content Management System (direkt im Netz) oder speziellem Onlinedienst – www.newsletter2go.de (bis 1000 Emails gratis) – www.rapidmail.de (bis 2000 Empfänger 10,- €)
  49. 49. Blog
  50. 50. Blog • Einsatzzwecke: – sporadisches oder regelmäßiges Berichten aus dem Projekt / dem Thema – Digitale Visitenkarte (statisch): Homepage- Ersatz
  51. 51. Blog • Vorteile – inhaltlich vielfältig gestaltbar – durch chronologische Sortierung ist Kontinuität darstellbar – „persönlicher Touch“ – Kostenlos – Rubriken, z. B. interner Bereich oder Spendenaufruf möglich • Nachteile – Nutzer müssen Blogadresse kennen – Administration evtl. aufwändig
  52. 52. Blog • Erstellbar entweder über Blog-Dienst… – www.blogger.com (Google) – www.tumblr.com (Yahoo, eher bildbasiert) – www.blog.de (Burda) • … oder per Content Management System auf dem Webserver – Wordpress (relativ einfach) – Typo3, Drupal, Joomla (umfangreich, schwierig)
  53. 53. Blog • Fragen vor Blogerstellung – Was werden meine Inhalte sein? – Wie lange bleibt der Blog online? – Wen spreche ich an? – Wird der Blog nur für Insider interessant sein? – Wie oft schreibe ich neue Einträge? – Aus welcher Perspektive schreibe ich? – Welche Anrede verwende ich? – Wie finden mich meine Leser?
  54. 54. Tipps zur Suche von Helfern
  55. 55. Tipps zur Suche von Helfern • KONKRET SEIN – Statt „Wir suchen für unser Projekt ehrenamtliche Helfer“: „Wir suchen für die Betreuung dienstags von 15-17 Uhr…“ • FREIHEITEN AUFZEIGEN – „… deine/Ihre Ideen sind gefragt“
  56. 56. Tipps zur Suche von Helfern • VORTEILE EHRENAMTLICHER ARBEIT – Fähigkeiten erlernen / steigern – Verantwortung übernehmen – evtl. Qualifizierung für den späteren Beruf
  57. 57. Urheberrecht
  58. 58. Urheberrecht • Achtung bei verwendeten Texte, Videos, Bildern! 1. Genehmigung des Autors UND evtl. der abgebildeten Person holen 2. „Agenturbilder“ verwenden (gegen Nennung des Autoren) • www.pixelio.de (kostenlos) • www.fotolia.com, www.photocase.de (wenige Euro) 3. Creative-Commons-Bilder nutzen (gegen Nennung des Autoren + der Art der Lizenz)
  59. 59. Creative Commons • Für kaum eine Grafik oder ein Foto, das kommerzielle Bilderbörsen anbieten, gibt es keine Alternative unter einer CC-Lizenz 15,40 € 0,00 € (CC0-Lizenz, Public Domain)
  60. 60. Urheberrecht • Bildquelle / Autor muss auf derselben Seite genannt werden, auf der auch das Bild steht!
  61. 61. Das Recht am eigenen Bild • Jeder Mensch hat das Recht am eigenen Bild • Das heißt, ohne Einwilligung darf man ihn nicht abbilden! • Das Recht am eigenen Bild gilt 10 Jahre nach dem Tod einer Person zugunsten der Erben weiter. • Auch „schwarze Balken“ oder Verpixelungen dämpfen das Recht am eigenen Bild nicht.
  62. 62. Das Recht am eigenen Bild - Ausnahmen 1. Personen der Zeitgeschichte – solange Privatsphäre nicht verletzt wird und Foto im Zusammenhang mit öffentlichem Ereignis steht 2. Person als Beiwerk – Personen, die lediglich Beiwerk einer Orts- oder Landschaftsabbildung sind, dürfen Sie abbilden. – Das Bild darf also nicht erst durch die Person interessant werden. – Sie muss austauschbar sein.
  63. 63. Das Recht am eigenen Bild - Ausnahmen 3. Teilnehmer einer Versammlung, – wenn sich die Menschen versammelt haben, um etwas gemeinsam zu unternehmen (Demo, Konzert); – wenn die Versammlung öffentlich zugänglich ist; – wenn keine Person besonders herausgehoben ist. – Die Teilnehmerzahl spielt dabei keine Rolle. – Z. B. Ansammlung im Zug
  64. 64. Diese Präsentation … ist online unter slideshare.net/lwhlingen Vielen Dank!

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