Hauptquartier derVereinten Nationen (UNO)in New York City
Geschichte der Menschenrechte1948 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte1965 Internationales Übereinkommen zur Beseitigun...
WFD                                                                  UNO Weltverband                                      ...
Weltverband der Gehörlosen (WFD)                Aufgaben und Ziele des WFD betreffend                  UN-Behindertenrecht...
Schwerpunkte         UN-BehindertenrechtskonventionTeilhabe, Partizipation   BildungFrauen, Kinder            GesundheitBe...
Grundprinzipien            UN-Behindertenrechtskonvention•   Inklusion (volle gesellschaftliche Teilhabe)•   Barrierefreih...
Artikel 1Zweck… den vollen Genuss aller Menschenrechte füralle Menschen mit Behinderungen zu fördern,zu schützen und zu ge...
Artikel 2BegriffsbestimmungenKommunikation umfasst Sprachen, Text, Braille, taktileKommunikation (…)Sprachen umfasst Lauts...
Artikel 8Bewusstseinsbildung … Klischees, Vorurteile und schädliche Praktiken gegenüberMenschen mit Behinderungen in allen...
Artikel 9 Abs. 2 lit. eBarrierefreiheitDie Regierungen sollen professionelleGebärdensprachdolmetscher bereitstellen, um de...
Artikel 21 lit. bRecht der freien Meinungsäußerung, Meinungsfreiheit undZugang zu InformationenDie Verwendung von Gebärden...
Artikel 21 lit. eRecht der freien Meinungsäußerung, Meinungsfreiheitund Zugang zu InformationenDie Verwendung von Gebärden...
Artikel 24 Abs. 3 lit. bBildungDie Maßnahmen beinhalten, dass das Erlernen derGebärdensprache und die Förderung der sprach...
Artikel 24 Abs. 3 lit. cBildungDie Regierungen sollen sicherstellen, dass gehörlose undtaubblinde Menschen sowie Kinder in...
Artikel 24 Abs. 4BildungDie Regierungen setzen Maßnahmen zur Einstellung vonLehrkräften, einschließlich jene mit Behinderu...
Artikel 24 Abs. 5BildungDie Regierungen stellen Zugang zu allgemeinerHochschulbildung, Berufsausbildung, Erwachsenenbildun...
Artikel 26Habilitation und RehabilitationMaßnahmen mit dem Ziel:… Höchstmaß an Unabhängigkeit… umfassende körperliche, gei...
Artikel 30 Abs. 1 lit. bTeilhabe am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeitund SportMenschen mit Behinderungen haben...
Artikel 30 Abs. 4Teilhabe am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeitund SportMenschen mit Behinderungen haben gleich...
Erster Bericht der Bundesregierung
Erster Bericht der Zivilgesellschaft
Erster Weltbericht der WHO zu Behinderung
Kontakt                 Informationen, Fragen, Feedback...Lukas HuberGeneralsekretärÖsterreichischer GehörlosenbundWaldgas...
Menschenrechte - UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
Menschenrechte - UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
Menschenrechte - UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
Menschenrechte - UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
Menschenrechte - UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Menschenrechte - UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

2.013 Aufrufe

Veröffentlicht am

Aus der Vortragsreihe "Das Ende der Gehörlosenkultur?" im WITAF (1020 Wien) am 10.02.2012

Veröffentlicht in: News & Politik
0 Kommentare
1 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
2.013
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
6
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
8
Kommentare
0
Gefällt mir
1
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Menschenrechte - UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

  1. 1. Hauptquartier derVereinten Nationen (UNO)in New York City
  2. 2. Geschichte der Menschenrechte1948 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte1965 Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung1966 Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte1966 Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte1979 Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frauen (UN-Frauenrechtskonvention)1984 Übereinkommen gegen Folter und andere, grausame unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe1989 Übereinkommen über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention)2006 Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention)
  3. 3. WFD UNO Weltverband Vereinteder Gehörlosen Nationen Quelle: www.kl-deaf.fi Dr. Liisa Kauppinen WFD-Generalsekretärin 1987-1995 WFD-Präsidentin 1995-2003
  4. 4. Weltverband der Gehörlosen (WFD) Aufgaben und Ziele des WFD betreffend UN-Behindertenrechtskonvention• Anerkennung der Sprachenrechte von gehörlosen Menschen• Treffen und Verhandlungen mit nationalen Delegierten• Zusammenarbeit mit Behindertenorganisationen• Informationsweitergabe an Mitglieder (u.a. ÖGLB,...)• Aufruf an Mitglieder (u.a. ÖGLB,...) d.h. diese sollen in ihren Ländern für die UN-Konvention aktiv werden• Eingaben und Anliegen zum Thema „Gebärdensprache“ und „Gehörlosenkultur“ in die UN-Konvention• Die UN-Konvention darf die Rechte gehörloser Menschen nicht beeinträchtigen oder diskriminieren• Die UN-Konvention muss gehörlose Menschen unterstützen!
  5. 5. Schwerpunkte UN-BehindertenrechtskonventionTeilhabe, Partizipation BildungFrauen, Kinder GesundheitBewusstseinsbildung InformationBarrierefreiheit KommunikationRecht auf Leben Sozialer SchutzZugang zur Justiz ArbeitPrivatsphäre Kultur, Erholung, Freizeit, SportWohnung und Familie Internationale ZusammenarbeitStatistik und DatensammlungNationale Durchführung und Überwachung
  6. 6. Grundprinzipien UN-Behindertenrechtskonvention• Inklusion (volle gesellschaftliche Teilhabe)• Barrierefreiheit• Partizipation (Beteiligung)• Nichtdiskriminierung, Chancengleichheit• Selbstbestimmung• Bewusstseinsbildung
  7. 7. Artikel 1Zweck… den vollen Genuss aller Menschenrechte füralle Menschen mit Behinderungen zu fördern,zu schützen und zu gewährleisten
  8. 8. Artikel 2BegriffsbestimmungenKommunikation umfasst Sprachen, Text, Braille, taktileKommunikation (…)Sprachen umfasst Lautsprachen und Gebärdensprachensowie andere nichtsprachliche Kommunikationsformen.
  9. 9. Artikel 8Bewusstseinsbildung … Klischees, Vorurteile und schädliche Praktiken gegenüberMenschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichenbekämpfen. … wirksame Kampagnen, respektvolle Einstellung auf allenEbenen des Bildungssystems, …
  10. 10. Artikel 9 Abs. 2 lit. eBarrierefreiheitDie Regierungen sollen professionelleGebärdensprachdolmetscher bereitstellen, um denbarrierefreien Zugang zu öffentlichen zugänglichenGebäuden und anderen Einrichtungen zu ermöglichen.
  11. 11. Artikel 21 lit. bRecht der freien Meinungsäußerung, Meinungsfreiheit undZugang zu InformationenDie Verwendung von Gebärdensprache, (…) alternativeKommunikationsformen (…) muss im Umgang mit Behördenakzeptiert und erleichtert werden.
  12. 12. Artikel 21 lit. eRecht der freien Meinungsäußerung, Meinungsfreiheitund Zugang zu InformationenDie Verwendung von Gebärdensprachen soll anerkannt undgefördert werden.
  13. 13. Artikel 24 Abs. 3 lit. bBildungDie Maßnahmen beinhalten, dass das Erlernen derGebärdensprache und die Förderung der sprachlichenIdentität der Gehörlosengemeinschaft gefördert werden.
  14. 14. Artikel 24 Abs. 3 lit. cBildungDie Regierungen sollen sicherstellen, dass gehörlose undtaubblinde Menschen sowie Kinder in der für sie am bestengeeignete Sprache und Formen und Mitteln derKommunikation unterrichtet werden in einem Umfeld, das diebestmögliche schulische und soziale Entwicklung optimalunterstützt.
  15. 15. Artikel 24 Abs. 4BildungDie Regierungen setzen Maßnahmen zur Einstellung vonLehrkräften, einschließlich jene mit Behinderung, die inGebärdensprache qualifiziert sind.Fortbildung und Verwendung von pädagogischen Verfahrenund Materialien zur Unterstützung von Menschen mitBehinderungen.
  16. 16. Artikel 24 Abs. 5BildungDie Regierungen stellen Zugang zu allgemeinerHochschulbildung, Berufsausbildung, Erwachsenenbildung undlebenslanges Lernen (...) ohne Diskriminierung und gleicheChancen her.Zu diesem Zweck stellen die Regierungen sicher, dass fürMenschen mit Behinderungen angemessene Vorkehrungengetroffen werden.
  17. 17. Artikel 26Habilitation und RehabilitationMaßnahmen mit dem Ziel:… Höchstmaß an Unabhängigkeit… umfassende körperliche, geistige, soziale und berufliche Fähigkeiten… volle Teilhabe an allen Aspekten des Lebens… ab frühestmöglichen Stadium des Lebens(z.B. ÖGS-kompetente Mobilitätstrainer oder Persönliche Assistenz für taubblinde Menschen)
  18. 18. Artikel 30 Abs. 1 lit. bTeilhabe am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeitund SportMenschen mit Behinderungen haben Recht aufgleichberechtigte Teilhabe am kulturellen Leben (...)Die Regierungen treffen Maßnahmen, um Zugang zuFernsehprogrammen, Filmen, Theater und anderen kulturellenAktivitäten in zugänglichen Formaten sicherzustellen;
  19. 19. Artikel 30 Abs. 4Teilhabe am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeitund SportMenschen mit Behinderungen haben gleichberechtigtenAnspruch auf Anerkennung und Unterstützung ihrerspezifischen kulturellen und sprachlichen Identität,einschließlich der Gebärdensprachen und der Gehörlosenkultur.
  20. 20. Erster Bericht der Bundesregierung
  21. 21. Erster Bericht der Zivilgesellschaft
  22. 22. Erster Weltbericht der WHO zu Behinderung
  23. 23. Kontakt Informationen, Fragen, Feedback...Lukas HuberGeneralsekretärÖsterreichischer GehörlosenbundWaldgasse 13/2, 1100 Wien Mitgliedschaft beil.huber@oeglb.at folgenden Organisationen:

×