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  • Die Wegwerfgesellschaft ist ein (meist abwertender) Begriff, der von Kritikern der Überfluss- bzw. Konsumgesellschaft geprägt wurde. Er bezeichnet eine Gesellschaft, die wesentlich durch eine sogenannte Wegwerfmentalität geprägt sei, das heißt eine Mentalität, die durch schnelles Konsumieren (Konsumismus) und Umweltverschmutzung geprägt ist. Die Wegwerfmentalität hat eine Tendenz zu Einwegprodukten, auch wenn es sich eigentlich um Gebrauchsgüter handelt, die den Charakter langfristiger Konsumgüter haben, und vernachlässigt das sorgsame Pflegen und Instandhalten von Objekten sowie eine auf Dauerhaftigkeit angelegte Produktion zugunsten des schnellen Ersatzes durch neue Güter. Bezeichnet die Mentalität,speziell in der westlichen Kultur, Waren schnell wegzuwerfen und neue zu kaufen Das schnelle Konsumieren verursacht viel Abfall und somit eine erhebliche Umweltverschmutzung Der Markt bietet sehr viele Einwegprodukte, die die Konsumenten gerne annehmen, da es bequem ist, sie wegzuschmeissen, man muss sie nicht zurückbringen, Pfand gibt es derzeit fast nur bei Flaschen (Bier, einige Softdrinks) und in Deutschland zb auch auf Dosen
  • Das gilt für die Wohlstandsländer – wir schmeissen jedes dritte Produkt weg, ohne es konsumiert zu haben, während auf der ganzen Welt 1 Milliarde Menschen nichts zu essen hat In Europa gibt es ein hohes pro Kopf Müllaufkommen, Tendenz steigend. Je reicher ein Land ist, desto höher ist das Müllaufkommen pro Kopf. In ärmeren Ländern scheinen die Menschen mehr zu überlegen, was sie brauchen und kaufen vielleicht nur das nötigste, ebenso tendieren Menschen in ärmeren Ländern mehr zur Wiederverwertung alter,kaputter Waren, weil sie sich ein neues Produkt nicht leisten können/wollen. UMFRAGE machen!!! 5. weltweit 6. Plastiktüten sind eines der größten Übel in Sachen Umweltverschmutzung, eine Tüte hat eine Halbwertszeit von ca. 450 Jahren!
  • Die Hersteller wollen immer schneller neue Produkte auf den Markt bringen um schneller neues Geld zu bekommen. Sie können es sich zB nicht leisten, dass ein Fernseher einen Lebenszyklus von 10 Jahren hat, wie es noch vor 30 Jahren ganz normal war. Es werden sogenannte Sollbruchstellen eingebaut – Verbindungen oder Teile eines Gerätes werden absichtlich so hergestellt, dass sie nicht ewig leben. Beispiel: Samsung verbaut in LCD-Fernseher die empfindlichen Kondensatoren absichtlich in die Nähe des Prozessors, wo sie sich am meisten erwärmen und bald nach Ablauf der Garantie kaputt gehen. Wieso haben die Firmen keine Angst, dass der Kunde bei Ihnen nach einer derartigen Enttäuschung nichts mehr kaufen? Weil es egal ist, da es bei allen Herstellern ungefähr gleich ist. Der enttäuschte Samsung Kunde geht zu Sony und umgekehrt, die Marktverteilung bleibt gleich. Diese Strategie ist, wie könnte es anders sein, im kapitalistischem Amerika entstanden und perfektioniert worden Reparatur wird oft erschwert, allein schon das Öffnen des Gerätes ohne es zu beschädigen, ist oft unmöglich -> Stichwort: Apple Iphone etc Aufgrund der Massenproduktionen und der großen Auswahl erleben wir Dumpingpreise bei diversen Lebensmitteln -> Stichwort: Milchpreis
  • Der Müll versickert im Boden oder verunreinigt die Meere, es gibt riesige Mülldeponien, die sich zu eigenen Städten entwickelt haben, wo Menschen im Müll leben und sich davon ernähren zB zahlreiche Vogelarten, die Müll fressen oder Fische die im Meer aufgrund der Giftbelastung nicht mehr überleben können Daraus resultiert auch der Klimawandel
  • Statt nachweislich unwirksamen Umweltzonen strengere Gesetze speziell für die Industrie / Die kleinen Leute werden zur Mülltrennung gezwungen, was auch vollkommen richtig ist, jedoch dürfen andererseits große Firmen großteils auf Mülltrennung verzichten – Stichwort Krankenhaus Weg von Einwegflaschen und Einwegprodukten bzw. Reduzierung der Verpackung drumherum, damit der Anteil an Müll so klein wie möglich bleibt Stichworte Kleidungsfabriken in Asien und dortige Produktion von billigen Kleidungsstücken, die mit giftigen Farben eingefärbt werden. Siehe Punkt 1 Produkte sollten wieder reparabel werden, anstatt nur ausgetauscht werden zu können. Beispiel Iphone Service Zusammenarbeit zwischen Herstellern bzw. Supermarktketten und bedürftigen Organisationen – in Deutschland zB gibt es Organisationen, die Elektromüll aufkaufen, diesen wieder reparieren (sofern möglich) und dann günstig wiederverkaufen. Positiver Nebeneffekt – für diese Arbeit werden meist Langzeitarbeitslose angestellt, die eine Entlohnung bekommen und auch eine neue Ausbildung machen können (zb Elektriker), der Wiedereinstieg ins Berufsleben wird erleichtert Vor dem Einkauf genau überlegeben, was man braucht und nur das kaufen, was man auch konsumieren kann. Sich nicht von zahlreichen Sonderangeboten beeinflussen lassen und zu viel einkaufen, nur weil es günstig ist, schlussendlich ists teuer, wenn man es eh wegschmeisst. (1/3 davon laut Statistik)
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    1. 1. Die Wegwerfgesellschaft im Hinblick auf die Umwelt • Definition • Fakten • Gründe • Folgen • Maßnahmen
    2. 2. Definition • Wegwerfmentalität • Schnelles Konsumieren und Umweltverschmutzung • Tendenz zu Einwegprodukten
    3. 3. Fakten • Weltweit landet 1/3 der Lebensmittel im Müll • Müllaufkommen pro Kopf in Europa: • Platz 1: Dänemark 809 kg • Platz 27: Tschechien 294 kg • 50.000.000 Tonnen Elektromüll pro Jahr • Millionen von Tonnen Plastik in den Meeren
    4. 4. Gründe • Bewusste Verkürzung der Lebensdauer von Produkten • Entwicklung der Wegwerfstrategie bereits in den 50er Jahren • Reparatur oft teurer wie Neuanschaffung • Lebensmittelpreise sehr niedrig
    5. 5. Folgen • Hohe Umweltbelastung • Einige Tierarten bereits vom Aussterben bedroht • Pflanzenwachstum wird massiv gestört • Produktion von gefährlichen Gasen – Co2 und Ozonbelastung
    6. 6. Maßnahmen• Strengere Gesetze im Hinblick auf die Müllentsorgung• Weg von Einwegprodukten – Mehr Recycling• Umweltgerechtere Produktion• Bessere Mülltrennung• Elektromüll reparieren statt wegwerfen• Lebensmittel an Bedürftige spenden anstatt sie wegzuschmeissen• Umdenken bei den Konsumenten: umweltbewusster Einkaufen
    7. 7. Danke

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