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Probleme im Alttag 
Im Alltag gehen langwierige Leidensphasen dem 
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Häufige Fragen 
● Ist Schizophrenie heilbar? 
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Schizophrenie

  1. 1. WWaass iisstt SScchhiizzoopphhrreenniiee?? SScchhiizzoopphhrreenniiee ist eine psychische Erkrankung. Sie beeinflusst die gesamte Persönlichkeit in unterschiedlicher Weise und äußert sich auf verschiedenen Ebenen. Oft zeigen die Betroffenen ein gestörtes Verhältnis zur Realität. Dies äußert sich zum Beispiel in Halluzinationen und Wahnvorstellungen.
  2. 2. Die Wahrscheinlichkeit eines Menschen, im Laufe des Lebens an Schizophrenie zu erkranken (Morbiditätsrisiko), wird auf ca. 1% geschätzt, dabei sind Frauen und Männer gleich häufig betroffen. Männer erkranken meist früher als Frauen. Insgesamt liegt das Haupterkrankungsalter zwischen der Pubertät und dem 30. Lebensjahr, wobei es für die verschiedenen Subtypen der Schizophrenie charakteristische Unterschiede im Zeitpunkt der Ersterkrankung gibt. Häufigkeit
  3. 3. Wer ist von Schizophrenie bbeettrrooffffeenn?? Schizophrenie ist selten bei Kindern unter 12 Jahren und schwer, in den frühen Phasen zu identifizieren. Ein plötzlicher Beginn der psychotischen Symptome der Schizophrenie tritt häufig in mittleren bis späten Adoleszenz. Statistiken zeigen, dass die Schizophrenie betrifft etwa 2,7 Millionen Menschen. Nachdem eine Person mit Schizophrenie in einer Familie diagnostiziert wurde, die Chance für ein Geschwister, auch mit Schizophrenie diagnostiziert werden, ist von 7 bis 8 Prozent. Wenn ein Elternteil an Schizophrenie leidet, ist die Chance für ein Kind, um die Störung zu haben, ist 10 Prozent. Die Risiken steigen mit mehreren betroffenen Familienmitglieder.
  4. 4. Ursachen einer schizophrenen Erkrankung ● Genetische Vorbelastung: Menschen mit schizophrenen Verwandten haben nachweislich ein höheres Erkrankungsrisiko. ● Biochemische Ursachen & veränderte Gehirnstruktur: ● Familiäre, soziale Faktoren & Einfluss belastender Lebensereignisse: Lebensgeschichte und Persönlichkeit Schizophrene Patienten kommen überwiegend aus sozial schwächeren Schichten und sind häufig alleinstehend (ledig oder geschieden).
  5. 5. Symptome einer Schizophrenie ● Konzentrationsschwäche ● Nervosität ● Schlafstörungen ● Antriebsverlust ● Willensschwäche ● Gewichtsverlust ● Spracharmut ● mangelnder Körperhygiene Negativsymptome lassen sich nur schwer medikamentös behandeln ● Halluzinationen ● Wahnvorstellungen ● Bewegungsstörungen. ● Patienten haben oft Schwierigkeiten damit, Reales von Irrealem zu unterscheiden. Die Positivsymptome treten meist nur in akuten Phasen auf
  6. 6. Wie bemerkt man bei Anderen eine Schizophrenie? Die Symptome schizophrener Menschen können Störungen verschiedener Bereiche betreffen: nämlich des Denkens, des Gefühls (Affekt), des Handelns und des Ich-Erlebens. Wie äußert sich das nun konkret? ● Das Denken ist oft zusammenhanglos, Gedanken werden nicht zu Ende geführt und brechen ab, was man auch beim Sprechen bemerkt. Die Gedanken sind vage, schief, verschwommen und nicht logisch. Begriffe und Worte können plötzlich eine andere Bedeutung haben, oder die Betreffenden bilden andere unbekannte Wortneuschöpfungen. ● Die Gefühlslage kann ängstlich, depressiv und anlehnungsbedürftig sein. In einzelnen Fällen kann die Stimmung aber auch gehoben oder gar euphorisch sein. Oft passen Stimmung und Situation nicht zusammen.
  7. 7. Ich-Erleben ● Auch das Erleben der eigenen Person ist verändert. Das "Ich" kann als gespalten erlebt werden, oder als Gefühl von außen beeinflusst zu sein. Die normalerweise als selbstverständlich erlebte Ich-Identität ist dann verschwunden. Gedanken kommen von außen und werden „gemacht“, ebenso Handlungen und Gefühle. Das Ich hat keine Kontrolle mehr, was als sehr beängstigend erlebt wird.
  8. 8. DDiiaaggnnoossee Um Schizophrenie festzustellen, befragt der Arzt den Betroffenen nach seinen Beschwerden und ob eventuell andere Familienmitglieder an Schizophrenie erkrankt sind. Anschließend schließt er Erkrankungen aus, die mit ähnlichen Beschwerden wie die Schizophrenie einhergehen, zum Beispiel Entzündungen im Gehirn, andere psychische Erkrankungen oder Vergiftungen. Dazu können unter anderem Blutuntersuchungen und bildgebende Verfahren wie eine Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) sinnvoll sein. Verschiedene neuropsychologische Tests unterstützen die Diagnostik.
  9. 9. Therapie Die Schizophrenie-Therapie berücksichtigt, dass vielfältige Faktoren an der Entstehung beteiligt sein können. Dementsprechend wird ein sogenannter mehrdimensionaler Therapieansatz praktiziert. Dieser umfasst drei Komponenten: ● Behandlung mit sogenannten Psychopharmaka. Psychopharmaka sind Medikamente, die die Psyche der Betroffenen beeinflussen. ● Psychotherapie ● Soziotherapie Insbesondere bei akuter Schizophrenie ist die Therapie oft nicht einfach, da viele Betroffene nicht einsehen, dass sie eine Behandlung benötigen. Deshalb sind sie zu Beginn häufig nicht bereit, mit Ärzten und Therapeuten zusammenzuarbeiten.
  10. 10. Prävention Erbliche Faktoren scheinen bei der Schizophrenie eine große Rolle zu spielen – was die Möglichkeiten zum Vorbeugen stark einschränkt. Als genetisch vorbelastet gelten zum Beispiel Menschen, deren Eltern an einer Schizophrenie erkrankt sind oder waren. Aber auch soziale und psychische Faktoren wie Stress, Traumata und belastende Ereignisse begünstigen den Ausbruch der Krankheit. Aus diesem Grund empfiehlt man Menschen mit einer erblichen Vorbelastung für Schizophrenie, Stress weitestgehend zu vermeiden. ● Auch mit dem Verzicht auf Drogen können entsprechend veranlagte Menschen einer Schizophrenie vorbeugen. Vor allem sogenannte Halluzinogene wie zum Beispiel LSD können eine schizophrene Psychose auslösen.
  11. 11. Probleme im Alttag Im Alltag gehen langwierige Leidensphasen dem Begreifen voraus: Nicht selten kommt es zu heftigen Konflikten, zu Abbrüchen von Freundschaften, zum sozialen Rückzug der Betroffenen, zum Ausschluss aus Vereinigungen und Gruppen, in denen sie lange gelebt haben. Kranke können iihhrreenn BBeerruuff uunndd iihhrree WWoohhnnuunngg vveerrlliieerreenn uunndd vveerrwwaahhrrlloosseenn. Oft wird die Diagnose und eine psychiatrische Behandlung erst möglich, wenn normal-psychologische Bewältigungsversuche gescheitert sind, die Situation sich krisenhaft zuspitzt und der Erkrankte psychisch zusammenbricht.
  12. 12. Häufige Fragen ● Ist Schizophrenie heilbar? Ja, etwa ein Drittel der Betroffenen kann mit einer vollständigen Heilung rechnen. Gelingt keine komplette Heilung, also kein dauerhaftes Verschwinden der Symptomatik, kann die Schizophrenie durch die Behandlung zumindest oft erheblich gebessert werden.Grundsätzlich gilt: Je früher die Therapie einsetzt, desto besser. Können Schizophrenie-Patienten normal Arbeiten gehen? ● Ja, soweit nicht gerade ein akuter Krankheitsschub mit ausgeprägten Wahnvorstellungen u.ä. vorliegt, können Menschen mit Schizophrenie problemlos arbeiten. Sie sollten dies auch tun, um einer sozialen Ausgrenzung von vornherein entgegenzuwirken. Denn sozialer Rückzug ist tendenziell eher ein Krankheitsverstärker, während täglicher gesellschaftlicher Kontakt wie z.B. im Beruf eher gut tut.

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