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[PDF] Pressemitteilung: Renten: Fundamentales Umfeld belastet
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  1. 1. Helaba Volkswirtschaft/Research Zinsreport 20. Februar 2012 Renten: Fundamentales Umfeld belastet Autor: Ulf Krauss  Der ZEW-Konjunkturindex liegt erstmals seit Mai 2011 wieder im positiven Bereich. Der Telefon: 0 69/91 32-47 28 BIP-Rückgang in Deutschland am Jahresende ist als Wachstumsdelle einzustufen. Die re- research@helaba.de lativ robuste US-Konjunktur dürfte ebenso wie das Wachstum in den Schwellenländern dazu beitragen, dass Europa im Jahresverlauf 2012 wieder konjunkturell zulegen kann.  Die Inflationserwartungen haben sich seit November deutlich erhöht. Dies ist nicht nur Redaktion: auf die seit Dezember um über 10 % gestiegenen Rohölnotierungen zurückzuführen, son- Claudia Windt dern auch Folge der ultralockeren Geldpolitik der EZB.  Die Sorgen vor einem Auseinanderbrechen der Währungsunion dürften im Jahresverlauf schwinden. Der näher rückende Schuldenschnitt Griechenlands stellt einen weiteren Schritt zur Befestigung des Finanzsystems in der Eurozone dar. Herausgeber: Dr. Gertrud Traud Zinsszenarien auf Sicht von ein bis drei MonatenChefvolkswirt/Leitung Research Pfandbriefrenditen, %Landesbank Hessen-Thüringen MAIN TOWER 4,0 4,0 Spreads in Bp Aktuell * Tendenz ** Neue Mainzer Str. 52-58 60311 Frankfurt a. Main 3,0 Negativszenario Basisszenario 3,0 10j./2j. Bundesanleihen 168 Telefon: 0 69/91 32-20 24 Telefax: 0 69/91 32-22 44 Aktuell 30j./10j. Bundesanleihen 59 2,0 2,0 10j. Treasuries / Bunds 10 1,0 1,0 Positivszenario Restlaufzeiten PEX 10j. Pfandbriefe / Bunds 67 0,0 0,0 3M 1J 2J 3J 4J 5J 6J 7J 8J 9J 10J * 17.02.2012 ** auf Sicht von etwa drei Monaten Quellen: Bloomberg, Helaba Volkswirtschaft/Research aktueller Basisszenario Ende... Alternativszenarien** Stand* ...Q1/2012 ...Q2/2012 positiv negativ Fed Funds Rate 0,25 0,25 0,25 0,25 0,25 10j. US-Treasuries 2,02 2,00 2,40 1,50 3,20 Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich EZB Mindestbietungssatz 1,00 1,00 1,00 0,25 1,50 unverbindliche Analysen und Prognosen zu 3M Euribor 1,04 1,10 1,10 0,70 2,10 den gegenwärtigen und zukünftigen Markt- 2j. Pfandbriefe 1,10 1,25 1,50 1,00 2,40 verhältnissen. Die Angaben beruhen auf 5j. Pfandbriefe 1,79 1,95 2,20 1,35 3,05 Quellen, die wir für zuverlässig halten, für 10j. Pfandbriefe 2,60 2,80 3,00 1,90 3,65 deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktua- lität wir aber keine Gewähr übernehmen kön- 10j. Bundesanleihen 1,93 1,90 2,30 1,10 2,75 nen. Sämtliche in dieser Publikation getroffe- 30j. Bundesanleihen 2,52 2,70 3,20 2,00 3,30 nen Angaben dienen der Information. Sie Prognoseänderungen sind rot markiert * 17.02.2012 ** auf Sicht von etwa drei Monaten; dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Quellen: Helaba Volkswirtschaft/Research Anlageentscheidungen verstanden werden.
  2. 2. Zinsreport Konjunkturerwartungen Der ZEW-Konjunkturindex ist im Februar in den positiven Bereich zurückgekehrt. Erstmals seit Mai letzten Jahres überwiegt wieder die Zahl der Konjunkturoptimisten in Deutschland. Der BIP- Optimismus Rückgang um 0,2 % am Jahresende kann als temporäre Schwächephase eingestuft werden. Zwar wieder da ist angesichts des strengen Winters im ersten Quartal nicht mit einem Durchstarten zu rechnen. Danach sollte jedoch die Erholung deutlich sichtbar werden. Während in den meisten Euroländern zuletzt teilweise spürbare Wachstumseinbußen zu verzeichnen waren, konnte Frankreich gegen den Trend sogar zulegen. Per Saldo ist der Euroraum jedoch im Vorquartalsvergleich (-0,3 %) deutlich gegenüber den USA (+0,7 %) zurückgefallen. Allerdings dürfte die relativ robuste US- Konjunktur sowie eine niedrigzinsstimulierte Weltkonjunktur maßgeblich dazu beitragen, dass Europa im Jahresverlauf konjunkturell aufholt.Wachstumsprognosen 2011/12 USA geben Gas% gg. Vj OECD-Konjunkturindex, 3MJR Bruttoinlandsprodukt 25 25 20 20 2008 2009 2010 2011p 2012p 15 15 Asien USA -0,3 -3,5 3,0 1,7 2,2 10 10 5 USA 5 Deutschland 0,8 -5,1 3,6 3,1 1,2 0 0 -5 Euroraum -5 Frankreich -0,2 -2,6 1,4 1,7 1,0 -10 -10 Italien -1,2 -5,1 1,4 0,4 -0,5 -15 -15 Spanien 0,9 -3,7 -0,1 0,7 0,7 -20 -20 -25 -25 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 Euroland 0,3 -4,2 1,8 1,5 0,6Deutschland arbeitstäglich bereinigt Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/ResearchQuellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research Rohstoffmärkte Trotz gedämpfter Nachfrage und gleichzeitig reichlichen Angebots überschritten die Notierungen der Rohölsorte Brent – wie während der Libyen-Krise Anfang 2011 – die Marke von 120 USD Politisch getriebener pro Fass. Offensichtlich hat sich die politische Prämie angesichts der zunehmenden Spannungen Rohölpreis im Nahen Osten deutlich ausgeweitet. Hierin spiegelt sich die wachsende Furcht vor Versorgungs- engpässen im Zuge einer möglichen Eskalation am Persischen Golf wider. Wir gehen in unserem Basisszenario zwar weiterhin von keinen wesentlichen Beeinträchtigungen der Öllieferungen aus der Golfregion und einer Preisberuhigung in den nächsten Monaten aus. Allerdings haben sich die Wahrscheinlichkeiten für die Negativszenarien, deutliche Angebotsausfälle seitens Iran (Brent: 130 - 150 $/Fass) bzw. Blockierung der Straße von Hormus (150 - 200 $/Fass), dieser Tage tat- sächlich eher erhöht. Angebotsüberhang bei Rohöl Mio. Fass pro Tag, Monatsendwerte USD/Fass 2,5 160 Brent-Spotpreis (r.S.) 2,0 Nachfrageüberhang 140 1,5 1,0 120 0,5 100 0,0 80 -0,5 -1,0 60 -1,5 40 -2,0 Angebotsüberhang Weltrohölnachfrage minus -angebot (l.S.) 20 -2,5 -3,0 0 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Quellen: Energy Intelligence Group, Bloomberg, Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 20. Februar 2012· © Helaba 2
  3. 3. Zinsreport Inflationserwartungen Die Inflationserwartungen der Investoren, gemessen anhand inflationsindexierter Anleihen, haben sich seit November deutlich erhöht. Dies dürfte nicht nur mit den seit Dezember um über 10 % Langfristige gestiegenen Rohölnotierungen zu tun haben, sondern auch eine Folge der massiven Ausweitung Inflationsängste der EZB-Bilanz sein. Die Werte der Verbraucherumfrage zur Teuerungsentwicklung im Euroraum blieben trotz wachsender Rezessionsängste zuletzt auf einem sehr hohen Stand. Allerdings ist angesichts stagnierendem Geldmengenwachstums, rückläufiger Kreditvergabe und europaweit bestenfalls moderater Lohnsteigerungen zumindest auf mittlere Sicht nicht mit spürbaren Inflati- onseffekten der ultralockern Geldpolitik zu rechnen.Inflationsprognosen 2011/12 Inflationsskeptische Konsumenten% gg. Vj. Saldo, Euro-Verbraucherumfrage % Verbraucherpreise 40 5.00 Inflationserwartungen 4.50 2008 2009 2010 2011p 2012p 30 4.00USA 3,8 -0,3 1,6 3,1 2,1 20 3.50 3.00Deutschland 2,6 0,4 1,1 2,3 1,7 10 2.50Frankreich 3,2 0,1 1,7 2,3 2,0 0 2.00Italien 3,5 0,8 1,6 2,9 2,4 Euro-Leitzins (rechte Skala) 1.50 -10Spanien 4,1 -0,2 2,0 3,1 2,0 1.00 -20 0.50 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12Euroland 3,3 0,3 1,6 2,7 1,9Quellen: Helaba Volkswirtschaft/Research Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research Internationale Kapitalströme Die Sorgen vor einem Auseinanderbrechen der Währungsunion dürften im Jahresverlauf weiter schwinden. Einen wichtigen Schritt wird vermutlich der Schuldenschnitt Griechenlands darstellen. Mit kleinen Schritten Damit könnte sich der Euroraum von diesem schwelenden Krisenherd abkoppeln. Portugal dürfte aus der Euro-Krise hingegen von der Währungsgemeinschaft getragen werden, zumal hier Reformbereitschaft vor- handen ist. Besitzer deutscher Staatsanleihen müssen weiterhin die Einführung von Eurobonds fürchten. Dieses Thema könnte spätestens bei einem Machtwechsel in Frankreich Anfang Mai wieder auf die Agenda kommen. Noch werden auch Bundesanleihen von der EZB- Liquiditätsschwemme getragen. Der Safe-Haven-Status sollte im Jahresverlauf jedoch spürbar an Bedeutung verlieren. Aktien koppeln sich von Renten ab Index % 8000 3.40 3.20 7500 3.00 7000 2.80 DAX 2.60 6500 2.40 6000 2.20 2.00 5500 1.80 10-jährige Bunds (rechte Skala) 5000 1.60 MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ JAN FEB MAR Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 20. Februar 2012· © Helaba 3
  4. 4. Zinsreport Geldpolitik EZB-Präsident Mario Draghi setzt auf eine angelsächsisch geprägte Geldpolitik. Die Bilanzsumme der Zentralbank wurde seit Mitte letzten Jahres um mehr als 40 % ausgeweitet. Seit der Lehman- EZB löst Probleme Pleite hat sich das Volumen fast verdoppelt. Ende Februar findet der zweite Dreijahrestender statt, mit Liquiditätsspritze so dass sich einerseits die Situation im Finanzsystem weiter entspannen dürfte. Andererseits könnten die Inflationserwartungen zusätzlich befeuert werden. Die EZB sollte daher das Leitzins- niveau bei 1 % konservieren, um sich somit von den niedrigeren Zinssätzen in den USA und Großbritannien abzusetzen. Gegen weitere Lockerungen sprechen zudem die verbesserten globa- len Konjunkturperspektiven.Helaba EZB-Kompass Geldmengenwachstum stagniertDeterminanten des geldpolitischen Kurses im Euroraum Indexiert, 1.1.99=100 Geldmenge 400 400 Euro- 350 350 Neutral Außenwert EZB-Bilanzsumme Fiskalpolitik 300 300 Konjunktur 250 250 Inflation 200 200 Geldmenge M3 Finanzmarkt-/ 150 150 Euro-Krise 100 100 50 50 Lockerung Straffung 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12Quellen: Helaba Volkswirtschaft/Research Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research US-Rentenmarkt Seit dem Sommer letzten Jahres schwankt die Rendite 10-jähriger US-Treasuries um die Marke von 2 %. Selbst der zuletzt überraschend kräftige Rückgang der Arbeitslosigkeit auf 8,3 % hat Teure „Sicherheit“ amerikanischen Staatsanleihen keinen Schaden zugefügt. Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit in Europa scheinen Anleger US-Renten die Treue zu halten und nehmen sogar eine negative reale Verzinsung in Kauf. Selbst unter der Annahme einer anhaltenden Nullzinspolitik der Fed bedeuten Inflationserwartungen von über 2 % für Investoren ein erhebliches Risiko: Der historisch abgelei- tete Fair Value von 10-jährigen US-Treasuries läge in diesem Fall im Bereich von 2,8 %.Inflationserwartungen als Achillesferse? Helaba Determinantenmodell für US-Treasuries Basisszenario (70% Eintrittswahrscheinlichkeit) Regressionsmatrix 10j. US-Treasuries, % Determ inanten Q1/2012 Q2/2012 US Fed Funds Rate, % Konjunkturerw artungen 0 - 0,00 0,25 0,50 0,75 1,00 1,50 Inflationserw artungen 0 0 0,00 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,7 Haushaltspolitik - - 1,00 2,5 2,6 2,6 2,7 2,8 3,0 Geldpolitik 0 0 Inflationser- wartungen, 2,00 2,8 2,9 3,0 3,1 3,2 3,4 Politisches Umfeld 0 0 % 3,00 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 3,7 Internationale Kapitalströme + 0 4,00 3,6 3,7 3,7 3,8 3,9 4,1 Rendite 10j. US-Treasuries* 2,00% 2,40%Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research Erläuterung: + kurssteigend, - kurssenkend, 0 neutral * Quartalsendprognosen Quelle: Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 20. Februar 2012· © Helaba 4
  5. 5. Zinsreport Basisszenario für Zinsprognose Im Euroraum ist mit einer zyklischen Belebung zu rechnen. USA profitiert von der Erholung am Arbeitsmarkt. Auch China bleibt dank eines geldpolitischen Lockerungskurses auf einem zufrie- Taktisches denstellenden Wachstumspfad. Rohölpreise und Inflationserwartungen verharren auf einem erhöh- Szenario ten Niveau. Die EZB hält den Leitzins bei 1 % und stabilisiert durch umfangreiche Liquiditäts- maßnahmen die Finanzmärkte. Durch einen geordneten Schuldenschnitt Griechenlands verbessert sich die Lage zusätzlich. Der hohe Refinanzierungsbedarf der Euro-Staaten kann geschultert wer- den. Eine unbegrenzte Ausweitung des EZB-Ankaufprogramms sowie die Einführung von Euro- bonds finden nicht statt. Helaba Determinantenmodell Basisszenario (60% Eintrittswahrscheinlichkeit) Determ inanten Q1/2011 Q2/2012 Konjunkturerw artungen 0 - Inflationserw artungen 0 0 Haushaltspolitik 0 0 Geldpolitik 0 0 Politisches Umfeld 0 - US-Kapitalmarkt 0 - Internationale Kapitalströme 0 0 Rendite 10j. Bunds* 1,90% 2,30% Rendite 10j. Pfandbriefe* 2,80% 3,00% Erläuterung: + kurssteigend, - kurssenkend, 0 neutral * Quartalsendprognosen Quelle: Helaba Volkswirtschaft/Research Alternativszenarien für Rentenmärkte Rezessionsszenario: Die Konjunkturstimmung kippt auch aufgrund einer Eskalation der Schulden- krise. Unternehmen und Haushalte verlieren das Vertrauen in die Wachstumskräfte. Der Investiti-Krise weitet sich aus onszyklus bricht ebenso ab, wie die private Nachfrage. Die Volkswirtschaften, auch Deutschland rutschen in eine tiefe Rezession. Die EZB senkt den Leitzins auf nahe null Prozent. Aufschwungszenario: Durch den massiven Einsatz der EZB gelingt es, die Vertrauenskrise im Euroraum in den Griff zu bekommen. Die zyklischen Antriebskräfte gewinnen stärker an Kraft. Konjunkturerholung Asien erweist sich als dauerhaft zugkräftige Konjunkturlokomotive. Die USA können konjunktu- rell wieder einen Gang hochschalten. Die Rohstoffpreise steigen an, die Inflationserwartungen drehen nach oben. Alternativszenarien Model auf Sicht von ca. drei bis sechs Monaten, % aktueller positives negatives Stand* Rentenszenario Euro-Leitzins 1,00 0,25 1,50 Federal Funds Rate 0,25 0,25 0,25 Inflationserw artungen** 2,40 0,50 3,00 Konjunkturerw artungen (ISM-Index***) 54,1 45,0 58,0 10j. US-Treasuries 2,02 1,50 3,20 10j. Bundesanleihen 1,93 1,10 2,75 3M Euribor 1,04 0,70 2,10 2j. Pfandbriefe 1,10 1,00 2,40 5j. Pfandbriefe 1,79 1,35 3,05 10j. Pfandbriefe 2,60 1,90 3,65 30j. Bundesanleihen 2,52 2,00 3,30 *17.02.2012 ** abgeleitet anhand inflationsindexierter US-Anleihen *** US-Industrie Quellen: Bloomberg, Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 20. Februar 2012· © Helaba 5
  6. 6. Zinsreport Performancerückblick Der Start ins neue Jahr ist geglückt, zumindest im deutschen Pfandbriefsegment. Im Januar stiegen die Kursnotierungen im Durchschnitt um 0,9 % und verlängerten die gute Performance des Vor- Pfandbriefe jahres. Anders sah es bei den bislang so erfolgsverwöhnten Bundesanleihen aus, die lediglich um legen Blitzstart hin 0,1 % zulegen konnten. Im Februar scheint sich die Differenz sogar noch auszuweiten. Sechs- bis achtjährige Pfandbriefe liegen in der Jahresbilanz 2012 mit 1,3 % vorne. Zehnjährige Papiere weisen ein Plus von 1,2 % auf. Mit einem Zugewinn von 0,5 % halten ein- und zweijährige Anlei- hen im Laufzeitenranking noch den Anschluss. PEX-Performance Laufzeiten, % 1,60 1,60 Jahresertrag 2012 1,40 1,40 1,20 1,20 Januar 1,00 1,00 0,80 0,80 0,60 0,60 0,40 0,40 0,20 0,20 0,00 0,00 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Quellen: Bloomberg, Helaba Volkswirtschaft/Research Ertragssensitivitäten Im Betrachtungszeitraum von drei Monaten ergeben sich über das gesamte Laufzeitenspektrum keine Verluste, wenn der Renditeanstieg auf maximal 10 Basispunkte begrenzt bleibt. Bei einem Renditeshift Anstieg von 20 Basispunkten können selbst einjährige Pfandbriefe keinen Gewinn aufweisen. Im Negativszenario würden alle Laufzeiten einen Verlust aufweisen. Lang laufende Pfandbriefe hätten ein Minus von 7,5 % zu verzeichnen. Der maximale Ertrag im positiven Szenario bei einer Alternativszenarien Investition in langen Laufzeiten liegt ebenfalls bei rund 7,5 %.Erträge bei Verschiebung der aktuellen Renditestruktur Ertragserwartungen positives / negatives SzenarioPEX-Laufzeiten auf Sicht von drei Monaten, % PEX-Laufzeiten auf Sicht von drei Monaten, % Shift 1J 2J 3J 4J 5J 6J 7J 8J 9 J 10 J 8,0 Positivszenario (Y-Achse) +75 Bp -0,5 -1,1 -1,7 -2,2 -2,7 -3,3 -3,8 -4,4 -4,9 -5,4 7,0 10J +50 Bp -0,3 -0,6 -1,0 -1,3 -1,6 -2,0 -2,3 -2,7 -3,0 -3,3 6,0 9J 8J +20 Bp 0,0 -0,1 -0,1 -0,1 -0,2 -0,3 -0,4 -0,6 -0,7 -0,8 5,0 7J +10 Bp 0,1 0,2 0,2 0,2 0,3 0,2 0,2 0,2 0,1 0,0 4,0 6J +0 Bp 0,2 0,4 0,5 0,6 0,8 0,8 0,9 0,9 0,9 0,9 3,0 5J -10 BP 0,3 0,6 0,7 1,0 1,2 1,3 1,5 1,6 1,7 1,8 2,0 4J -20 Bp 0,4 0,8 1,0 1,4 1,7 1,9 2,2 2,3 2,5 2,7 1,0 3J 2J Negativszenario (X-Achse) -50 Bp 0,7 1,4 1,9 2,6 3,2 3,6 4,1 4,6 5,0 5,4 1J 0,0 0,0 -1,0 -2,0 -3,0 -4,0 -5,0 -6,0 -7,0 -8,0 -75 Bp 0,9 1,9 2,7 3,6 4,4 5,1 5,8 6,5 7,1 7,7Berechnungen basieren auf Pfandbriefkursen von 100% Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/ResearchQuelle: Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 20. Februar 2012· © Helaba 6
  7. 7. Zinsreport Laufzeitenempfehlung Der 10/2-Spread von Bundesanleihen bewegte sich zuletzt im Bereich von 170 Basispunkten. Er scheint sich damit auf einem leicht höheren Niveau als 2011 einpendeln zu können. DeutlicheUngünstige Chance- Veränderungen in der Zinsstruktur sind derzeit kaum zu erwarten, zumal der Einflussfaktor Kon- Risiko-Relationen junktur momentan noch von untergeordneter Bedeutung ist. Das niedrige Renditeniveau wirkt sich ungünstig auf das Chance-Risiko-Verhältnis aus. Engagements in lange Laufzeiten sind aufgrund der erhöhten Schwankungsanfälligkeit in diesem von politischen Einflussfaktoren dominierten Umfeld nicht empfehlenswert. Der Schwerpunkt bei Neuengagements sollte im Bereich kurzer und mittlerer Laufzeiten liegen. Die Rückschlaggefahren bei Pfandbriefen sind insgesamt niedriger zu veranschlagen als die bei Bundesanleihen. Renditestruktur und Attraktivitäten auf Sicht von 3 Monaten Pfandbrief-Laufzeiten, % aktueller Prognose Ertragser- Schw ankungs- Attraktivität*** Stand* auf ca. 3M w artungen risiken** 1J 0,88 1,05 0,0 0,2 0 2J 1,10 1,25 0,1 1,5 0 3J 1,28 1,45 0,0 2,6 0 4J 1,53 1,70 0,0 3,3 0 5J 1,79 1,95 0,1 4,2 0 6J 1,99 2,15 0,0 5,0 0 7J 2,18 2,35 -0,1 5,9 - 8J 2,34 2,55 -0,4 6,6 - 9J 2,48 2,70 -0,7 7,4 - 10J 2,60 2,80 -0,8 8,1 - *17.02.2012 ** 200-Tage Standardabweichung der Tageserträge *** abgeleitet aus Ertrag, Volatilität u. sonst. Risikoelementen Quellen: Bloomberg, Helaba Volkswirtschaft/Research Portfoliostruktur Aufgrund anhaltender Rückschlagsrisiken halten wir die Duration mit 4,0 unter Benchmark (5,0). Kurze Laufzeiten bis zu 1½ Jahren sind im Musterportfolio mit 10 % dotiert. Den größten Anteil Duration unter mit 35 % besitzen vier- und fünfjährige Anleihen. Das Gewicht von zwei- und dreijährigen Anlei- Benchmark hen ist mit 30 % ebenfalls erhöht. Den Anteil sechs- und siebenjähriger Rentenpapiere liegt bei 15 %, der von acht- bis zehnjährigen Laufzeiten bei 10 %. Der zu erwartende Ertrag bei Eintritt des Basisszenarios auf Sicht von drei Monaten ist mit 0 % zu veranschlagen. Im „worst case“- Szenario ergäbe sich ein Verlust von 3,5 %, im „best case“ ein Ertrag von 3,0 %. Empfohlene Portfoliogewichtung % nach Laufzeitenklassen in Jahren 45 45 40 Portf oliogewichtung 40 35 35 Gewichtung im 30 PEX/REX-Gesamtindex 30 25 25 20 20 15 15 10 10 5 5 0 0 0,5 - 1,5 1,5 - 3,5 3,5 - 5,5 5,5 - 7,5 7,5 - 10,5 Quelle: Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 20. Februar 2012· © Helaba 7
  8. 8. Zinsreport Finanzmarktkalender Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag F INSEE Geschäfts- EU Verbrauchervertr. F Verbraucherpreise D ifo-Geschäftsklima D Importpreise* klima (16:00) Feb (Jan -20,7) (07:30) Jan (10:00) Feb (Jan 108,3) Jan Feb 92 (Jan 92r) (Dez 0,4/2,5% Vm/Vj) (Dez 0,3/3,9% Vm/Vj)20.02.-24.02. D Index der Einkaufs- US Neubauverkäufe manager (Industrie) (16:00) Jan (09:30) Feb (Jan 51,0) (Dez 0,307 Mio. Jahres- D Index der Einkaufs- rate) manager (Dienstleis- tungen) (09:30) Feb (Jan 53,7) EU Index der Ein- kaufsmanager (Indust- rie) (10:00) Feb (Jan 48,8) EU Index der Ein- kaufsmanager (Dienst- leistungen) (10:00) Feb (Jan 50,4) BE Konjunkturindex (15:00) Feb (Jan -9,5) EU Geldmenge M3 EU Konjunkturindex J Industrieproduktion IT Verbraucherpreise J Verbraucherpreise (10:00) Jan (11:00) Feb (Jan 93,4) (00:50) Jan (11:00) Feb Gesamt-/Kernrate (Dez 1,6% Vj) D Verbraucherpreise D Arbeitslosenquote EU Arbeitslosenquote (00:30) Feb27.02.-02.03. (14:00) Feb (09:55) Feb (Jan 6,7%) (11:00) Jan (Dez 10,4%) (Jan -0,3/-1,1% Vj) US Gebrauchsgüter- EU Verbraucherpreise US Persönliche Ein- J Arbeitslosenquote aufträge (11:00) Jan kommen/ (00:30) Jan (Dez 4,6%) (14:30) Jan (Dez 3,0%) US BIP Konsumausgaben EU Erzeugerpreise US S&P CaseShiller (14:30) 4.Q (14:30) Jan (11:00) Jan Hauspreisindex (3.Q 2,8% Vq) (Dez 0,5/0,0% Vm) (Dez -0,4/4,3% Vm/Vj) (15:00) Dez (Nov 138,5) US Chicago-Index US Kerndeflator der US Verbraucher- (15:45) Feb (Jan 60,2) Konsumausgaben vertrauen (14:30) Jan (16:00) Feb (Jan 61,1) (Dez 0,2% Vm) US ISM-Index (Industrie) (16:00) Feb (Jan 54,1) US ISM-Index (Dienst- D Auftragseingänge D Industrieproduktion F Industrieproduktion leistungen) (12:00) Jan (12:00) Jan (08:45) Jan (16:00) Feb EU EZB-Zinsentscheid IT Industrieproduktion05.03.-09.03. (13:45) (11:00) Jan US Handelsbilanz (14:30) Jan US Stundenlöhne (14:30) Feb US Arbeitslosenquote (14:30) Feb US Arbeitsmarktdaten (14:30) Feb (Mrz 200 Tsd. Vm) J BOJ-Sitzung EU Verbraucherpreise US Empire State Index F Verbraucherpreise (11:00) Feb (14:30) Mrz (07:30) Feb EU Industrieproduktion US Erzeugerpreise12.03.-16.03. D ZEW- (11:00) Jan Gesamt-/Kernrate Konjunkturindex (14:30) Feb (11:00) Mrz US Philadelphia Fed US Einzelhandels- Index umsätze (15:00) Mrz (14:30) Feb US Fomc-Zinsentscheid (19:15) D Deutschland Vj/Vm/Vq gg. Vorjahr/-monat/-quartal Vorausschau wichtiger US USA * frühester bzw. voraussichtlicher Termin Termine EU Euro-Raum sb, a saisonbereinigt, annualisiert F, Frankreich, EZB-Zinsentscheidungen: 04.04. / 03.05. BE, IT Belgien, Italien FOMC-Sitzungen: 25.04. / 20.06. J Japan  Helaba Volkswirtschaft/Research · 20. Februar 2012· © Helaba 8

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