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Wochenausblick       Claudia Windt         1.2              Wochen-Quartals-TangenteTel.: 0 69/91 32-25 00                ...
Wochenausblick  1.3            Finanzmarktkalender KW 33 mit Prognosen                                                    ...
Wochenausblick                                2 Im Fokus   Christian Apelt, CFA         2.1           Devisen: Euro kämpft...
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[PDF] Pressemitteilung: Wochenausblick KW 33
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  1. 1. Helaba Volkswirtschaft/Research Wochenausblick 10. August 2012 Konjunktur im Fokus Redaktion: 1 Die Woche im Überblick 1 Dr. Stefan Mitropoulos Tel.: 0 69/91 32-46 19 1.1 Chart der Woche 1 research@helaba.de 1.2 Wochen-Quartals-Tangente 2 1.3 Finanzmarktkalender KW 33 mit Prognosen 3 2 Im Fokus 4 2.1 Devisen: Euro kämpft gegen den Abwärtstrend 4 2.2 USA: „Durchhänger“ im Frühjahr überwunden? 5 Herausgeber: 2.3 Eurozone: Trübes zweites Halbjahr 6 Dr. Gertrud R. Traud 3 Charttechnik 7Chefvolkswirt/Leitung Research 4 Helaba Kapitalmarktszenarien 8Landesbank Hessen-Thüringen 5 Helaba Basisszenario mit Prognosetabelle 9 MAIN TOWER Neue Mainzer Str. 52-58 60311 Frankfurt am Main Telefon: 0 69/91 32-20 24 1 Die Woche im Überblick Telefax: 0 69/91 32-22 44 1.1 Chart der Woche Aktienmärkte setzten auf Konjunkturerholung % Saldo 40 80 ZEW-Konjunkturerw artungen (rechte Skala) 30 60 20 40 10 20 0 0 -10 -20 -20 D AX, Abw eichung von der 200-Tage-Linie (linke Skala) -40 -30 -60 -40 -80 2009 2010 2011 2012 Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research Die Publikation ist mit größter Sorgfaltbearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu Aktien haben in den vergangenen Wochen eine beeindruckende Kursrally hingelegt. Hauptan- den gegenwärtigen und zukünftigen Markt- triebskräfte waren Wetten auf weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen seitens Fed und EZB verhältnissen. Die Angaben beruhen auf sowie Hoffnungen auf eine baldige Verbesserung der Frühindikatoren. Dass Aktienmärkte kon- Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktua- junkturelle Wendepunkte zu antizipieren versuchen, ist alles andere als ungewöhnlich. Da Aktien lität wir aber keine Gewähr übernehmen kön- bereits Anfang Juni ein Tief ausgebildet haben, wird es allmählich Zeit, dass auch die Konjunktur- nen. Sämtliche in dieser Publikation getroffe- indikatoren zumindest eine Bodenbildung erkennen lassen. Alles andere als eine Stabilisierung des nen Angaben dienen der Information. Sie in der Berichtswoche anstehenden ZEW-Index würde die zuletzt zu Aktienbullen konvertierten dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden. Anleger vermutlich zur Umkehr bewegen.
  2. 2. Wochenausblick Claudia Windt 1.2 Wochen-Quartals-TangenteTel.: 0 69/91 32-25 00 Die Kapitalmärkte starteten schwungvoll in die vergangene Handelswoche: Sowohl die Aktien- märkte als auch der Euro verbuchten einen deutlichen Wochengewinn, in Spanien und Italien stellten sich noch unter dem Eindruck der letzten EZB-Sitzung ansehnliche Renditerückgänge insbesondere im kurzlaufenden Bereich ein, während die sicheren Häfen deutscher und US- Staatsanleihen spürbare Kursverluste hinnehmen mussten. Auch der Ölpreis zog kräftig an. Zum Wochenausklang schien den Investoren jedoch etwas die Puste auszugehen. Noch ist nicht ausge- macht, ob die Anleger lediglich auf die Geldpolitik setzen, oder ob sich in dem abgelaufenen Han- delsmuster nicht auch Hoffnung auf eine konjunkturelle Belebung der Weltwirtschaft spiegelt. Wir meinen letzteres, denn das ist die notwendige Bedingung dafür, dass sich die Kursgewinne auf der Aktienseite (S. 1) wie auch beim Euro (S. 4) fortsetzen können. Dem gegenüber ist der europäische Rentenmarkt noch von einer fundamentalen Neubewertung weit entfernt. Hier überwiegt die Hoffnung auf die EZB, da noch einige v. a. politische Stolper- Hoffnung auf die EZB steine in den kommenden Wochen zu einer hohen Volatilität beitragen dürften. So muss die Troika und die globale bald entscheiden, ob Griechenland weitere Hilfsgelder bekommt. Insgesamt ist die Situation um Konjunktur Griechenland auch politisch festgefahren. Das Bundesverfassungsgericht wird erst am 12. Sep- tember über die Rechtmäßigkeit des ESM urteilen, was ohnehin eine gewisse Hängepartie impli- ziert. Die in der Berichtswoche anstehenden BIP-Daten für Q2 werden auch nicht zur Erleichte- rung beitragen können (S. 6). Da bleibt fast nur die EZB übrig, die mit die in Aussicht gestellten Liquiditätshilfen zu einer Zinsuntergrenze für Bundesanleihen beiträgt. Die von uns erwarteten Kursverluste am deutschen Rentenmarkt im Jahresverlauf werden einerseits durch das größere deutsche Haftungsrisiko, andererseits aber auch von außen mit verursacht. Das Wachstum in den USA wird sich in Q3 wieder befestigen. Dies dürfte sich in den Frühindikatoren ebenso zeigen wie in einer Belebung am Arbeitsmarkt (S. 5). In China hat der jüngste Inflationsrückgang die Speku- lationen auf weitere geldpolitische Stimuli befeuert. Von einer Belebung der beiden größten Volkswirtschaften profitiert Deutschland. Allerdings werden Bundesanleihen im Sog von US- Treasuries Kursverluste hinnehmen müssen. Finanzmarktrückblick und -prognosen Veränderung seit... aktueller 30.12.2011 02.08.2012 Stand* Q3/2012 Q4/2012 Q1/2013 (in %) Index DAX 18,1 5,4 6.965 7.000 7.200 7.300 (in Bp) (in %) 3M Euribor -100 -2 0,36 0,5 0,5 0,7 3M USD Libor -14 0 0,44 0,4 0,4 0,4 10 jähr. Bundesanleihen -40 21 1,43 1,8 2,1 2,1 10 jähr. Swapsatz -53 13 1,85 2,3 2,5 2,5 10 jähr. US-Treasuries -19 21 1,69 2,1 2,4 2,3 (jew eils gg. Euro, %) (jew eils gg. Euro) US-Dollar 5,5 -1,0 1,23 1,30 1,35 1,40 Japanischer Yen 3,2 -1,5 97 104 110 115 Britisches Pfund 6,2 -0,3 0,79 0,85 0,88 0,87 Schweizer Franken 1,3 0,0 1,20 1,20 1,20 1,25 (in %) Brentöl $/B 5,6 7,1 115 95 100 103 Gold $/U 3,4 1,8 1.617 1.600 1.650 1.650 *Schlusskurse vom 09.08.2012 Bei Prognoseänderungen sind die vorherigen Werte in Klammern gesetzt Quellen: Bloomberg, Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 10. August 2012· © Helaba 2
  3. 3. Wochenausblick 1.3 Finanzmarktkalender KW 33 mit Prognosen Helaba- Bloom berg Zeit Land Periode Indikator Vorperiode Prognose Consensus Montag, 13.08.2012 Dienstag, 14.08.2012 BIP 1. Schätzung 08:00 DE Q2 % q/q, s.a. 0,2 0,1 0,5 % y/y, s.a. 1,1 1,1 1,2 11:00 DE Aug ZEW-Indikator -16,0 -18 -19,6 BIP 1. Schätzung 11:00 EZ Q2 % q/q -0,1 -0,2 0,0 % y/y -0,3 -0,4 0,0 Industrieproduktion 11:00 EZ Jun % m/m, s.a. -0,8 -0,2 0,9 % y/y, s.a. -2,1 k.A. -2,5 14:30 US Jul PPI Erzeugerpreise, % m/m 0,2 0,2 0,1 PPI ohne Energie und 14:30 US Jul 0,2 0,2 0,2 Nahrungsmittel, % m/m 14:30 US Jul Einzelhandelsumsätze, % m/m 0,1 0,3 -0,5 Einzelhandelsumsätze ohne Pkw s, 14:30 US Jul 0,3 0,4 -0,4 % m/m 16:00 US Jun Lageraufbau; % m/m 0,3 0,3 0,3 Mittw och, 15.08.2012 CPI Konsumentenpreise 14:30 US Jul % m/m 0,1 0,2 0,0 % y/y 1,5 1,5 1,7 CPI ohne Energie & Nahrungsmittel 14:30 US Jul % m/m 0,2 0,2 0,2 % y/y 2,2 2,2 2,2 14:30 US Aug Empire State Umfrage; Index 10,0 7,2 7,4 15:15 US Jul Industrieproduktion, % m/m 0,4 0,5 0,4 15:15 US Jul Kapazitätsauslastung; % 79,2 79,2 78,9 16:00 US Aug NAHB Housing Index 35 34 35 Donnerstag, 16.08.2012 Konsumentenpreise (HVPI) 11:00 EZ Jul % m/m -0,5 -0,6 -0,1 % y/y 2,4 2,4 2,4 Konsumentenpreise Kernrate 11:00 EZ Jul % m/m -0,5 k.A. 0,1 % y/y 2,0 1,9 1,6 Erstanträge auf 14:30 US 11. Aug 365 365 361 Arbeitslosenunterstützung, Tsd Baubeginne 14:30 US Jul % m/m 1,3 -0,9 6,9 Tsd (JR) 770 752 760 Baugenehmigungen 14:30 US Jul % m/m 0,7 0,7 -3,7 Tsd (JR) 760 765 755 16:00 US Aug Philadelphia Fed; Index -5,0 -4,0 -12,9 Freitag, 17.08.2012 Erzeugerpreise 08:00 DE Jul % m/m 0,3 0,3 -0,4 % y/y 1,1 1,5 1,6 Verbrauchervertrauen (UoM); vorl. 15:55 US Aug 73,0 72,2 72,3 Index 16:00 US Jul Frühindikatoren, % m/m 0,2 0,2 -0,3Quellen: Bloomberg, Helaba Volkswirtschaft/ResearchHelaba Volkswirtschaft/Research · 10. August 2012· © Helaba 3
  4. 4. Wochenausblick 2 Im Fokus Christian Apelt, CFA 2.1 Devisen: Euro kämpft gegen den Abwärtstrend Tel.: 0 69/91 32-4726 Die Chancen auf eine Bodenbildung des Euro-Dollar-Kurses wachsen. Neben einigen positi- ven Entwicklungen verbleiben aber erhebliche Risiken. EZB-Präsident Draghi weckte Hoffnungen, als sich die EZB bereit erklärte, unter Auflagen – eine Beteiligung der Rettungsfonds EFSF/ESM – Staatsanleihen aus der Euro-Peripherie aufzukaufen. Der Euro-Dollar-Kurs kletterte zeitweise über 1,24. Mittlerweile macht sich am Devisenmarkt aber wieder Ernüchterung breit. War die Euro-Erholung einmal mehr nur ein Strohfeuer? Selbst wenn unverzügliche Notenbankhilfen ausblieben, so besteht die klare Perspektive auf An- leihekäufe seitens der EZB und des Rettungsfonds. Eine ähnliche Strategie fährt übrigens die US- EZB-Käufe wären Notenbank: kein sofortiges neues Kaufprogramm, aber falls erforderlich wird die Federal Reserve vorerst Stütze zuschlagen. Zusätzliche Liquidität von beiden Notenbanken begünstigt im derzeitigen Umfeld den für den Euro Euro gegenüber dem US-Dollar. Zum einen wird die Risikoneigung an den Märkten gefördert, zum anderen das Zahlungsausfallrisiko für Peripherieanleihen gemindert. Aus langfristiger Sicht ist eine Monetarisierung von Staatsschulden zwar negativ für eine Währung zu werten. Genau genommen zieht die EZB damit jedoch nur mit den Währungshütern aus den USA, Großbritannien oder Japan gleichEntspannung bei Peripherie-Anleihen hilft dem Euro Starke Verbesserung im Außenhandel in der PeripherieUSD. Prozentpunkte, invertiert Warenhandelsbilanzsaldo am BIP in %Quellen: Macrobond, Helaba Volkswirtschaft/Research Quellen: Macrobond, Helaba Volkswirtschaft/Research Trotz schwieriger Konjunkturdaten aus der Euro-Peripherie gibt es fundamentale Hoffnungs- schimmer. Die positive Entwicklung im Außenhandel in Spanien und Italien relativiert deren an- Bodenbildung geblich fehlende Wettbewerbsfähigkeit. Über die Reduktion der Leistungsbilanzdefizite hinaus unter Risiken sind aber vertrauensbildende Maßnahmen wichtig, die den Kapitalabzug aus diesen beiden Län- dern beenden. Ob die zuletzt auf den Weg gebrachten Sparmaßnahmen in Italien und Spanien dafür ausreichen, wird sich zeigen. Der Weg zu einer Euro-Erholung bleibt daher wohl holprig, zumal auch aus Griechenland noch Störfeuer kommen könnte. Die insgesamt negative Stimmung gegenüber dem Euro kann als Kontraindikator gewertet werden. Die Spekulanten scheinen die Lust am Thema zu verlieren. Die Nettoverkaufspositionen gehen etwas zurück, wenngleich noch viel Potenzial für Eindeckungen besteht. Dies hat in der Vergangenheit häufig Erholungsphasen eingeleitet. Daher wachsen die Chancen für eine Stabilisierung des Euro. Möglicherweise blickt der Devisenmarkt im Zuge des US-Präsidentschaftswahlkampfes mal wieder verstärkt auf die Probleme der USA. So könnte die „fiskale Klippe“ zum Jahreswechsel dem Euro-Dollar-Kurs noch einen Schub geben. Helaba Volkswirtschaft/Research · 10. August 2012· © Helaba 4
  5. 5. Wochenausblick Patrick Franke 2.2 USA: „Durchhänger“ im Frühjahr überwunden? Tel.: 0 69/91 32-4738 Wie immer zur Monatsmitte ist der Datenkalender in den USA gut gefüllt: Preisdaten, regio- nale Stimmungsbarometer, Einzelhandelsumsätze, Industrieproduktion, Baubeginne, Ver- brauchervertrauen und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung. Die nominale Lohn- und Gehaltssumme steigt seit dem Sommer 2011 mit einer zwischen 3 % und 4 % recht stetigen Vorjahresrate. Da die Beschäftigung schon Anfang 2011 starke Zuwächse ver-Konsum sollte wieder an zeichnet hatte, wurde die Vorjahresrate auch durch die hohe Dynamik am Anfang dieses Jahres Fahrt aufnehmen nicht nach oben getrieben. Allerdings wurde die für den Konsum positive Entwicklung der Nomi- naleinkommen zunächst von der hohen Inflation konterkariert. Real lagen die Zuwächse daher nur im Bereich von 1 % bis 2 %. Zuletzt hat sich die Situation insbesondere bei den Energiepreisen aber entspannt. Die Teuerungsrate ist erheblich gefallen – im Juli dürfte sie bei 1,5 % gelegen haben, verglichen mit fast 3 % zum Jahresanfang. Bei weitgehend stabiler Entwicklung der nomi- nalen Einkommen hat dies zu einem spürbar höheren Realeinkommenswachstum geführt. Davon wird auch der Konsum profitieren, der im Juni real nur um 0,1 % höher war als im März. In nomi- naler Betrachtung wurden die Einzelhandelsumsätze im Juli allerdings von den niedrigeren Ben- zinpreisen gedämpft. Auch die geringere Zahl an verkauften Pkws spricht für einen eher schwa- chen Gesamtumsatz in diesem Monat. Ohne Pkws und Tankstellen dürften die Umsätze aber um gut ½ % gegenüber Vormonat zugelegt haben.Realeinkommen sprechen für stärkeren Konsum Der Arbeitsmarkt zieht wieder anAnnualisierte 6-Monats-Veränderung in %, real Veränderung ggü. Vm. in Tsd. Vierwochendurchschnitt, Tsd. 15 15 300 350 Beschäf tigte in der Privatwirtschaf t Verf ügbare Einkommen (Monatsdaten, LS) 355 10 10 250 Erstanträge auf 360 200 Arbeitslosenunterstützung 5 5 365 (Wochendaten, RS, invertiert) 150 370 0 0 375 100 380 -5 -5 50 385 Löhne und Gehälter -10 -10 0 390 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Jan 12 Feb 12 Mrz 12 Apr 12 Mai 12 Jun 12 Jul 12Quellen: Macrobond, Helaba Volkswirtschaft/Research Quellen: Macrobond, Helaba Volkswirtschaft/Research Das wichtigste Argument für die „Tauben“ im Offenmarktausschuss der Fed, die sich für eine neue Runde von Anleihekäufen stark machen, ist die nicht zufriedenstellende Entwicklung am Delle am Arbeitsmarkt Arbeitsmarkt. Auf der Inflationsseite sind Deflationsrisiken derzeit weit und breit nicht auszuma- beendet chen – die Kernteuerung lag auf Basis des Verbraucherpreisindex im Juli wohl erneut bei rund 2¼ %. Nach der aktuellen Datenentwicklung am Arbeitsmarkt scheint sich das Fenster für eine neuerliche Lockerung der Geldpolitik wieder zu schließen. Im Juli wurden per Saldo in der Pri- vatwirtschaft 172.000 neue Stellen geschaffen, so viel wie seit dem Februar nicht mehr. Dies liegt über dem Break-Even-Wert, ab dem die Arbeitslosigkeit sinkt, und scheint kein Ausreißer zu sein. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind im Juli wieder merklich gefallen. Zunächst sah es so aus, als wäre das nur die Folge fehlerhafter Saisonbereinigung im Zusammenhang mit den übli- chen Werksferien in der Automobilindustrie am Anfang des Monats. Doch auch Ende des Monats pendelten die Erstanträge um die 365.000 und damit um das Niveau, das sie hatten, als die Be- schäftigung um 250.000 pro Monat zulegte. Zunächst dürften sich die Erstanträge bei rund 365.000 stabilisieren. Insgesamt wird das Q3 am Arbeitsmarkt daher wohl eher an das bessere Q1 anknüpfen. Damit sollten auch die Argumente für eine neue Runde von Anleihekäufen durch die Fed an Zugkraft verlieren. Helaba Volkswirtschaft/Research · 10. August 2012· © Helaba 5
  6. 6. Wochenausblick Dr. Stefan Mütze 2.3 Eurozone: Trübes zweites Halbjahr Tel.: 0 69/91 32-3850 Auch Italien findet wie Spanien keinen Ausweg aus der Rezession. 2013 muss ein weiterer Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) befürchtet werden. Das Wachstum in Deutschland dürfte im zweiten Quartal an Fahrt verloren haben. Die von EZB-Präsident Draghi angekün- digten Bondkäufe sollten die ZEW-Erwartungen steigen lassen. Die bisherigen BIP-Veröffentlichungen für das zweite Vierteljahr waren allesamt enttäuschend. Die stärksten Rückgänge verbuchten Großbritannien und Italien mit jeweils 0,7 % gegenüber dem Italien verharrt wie Vorquartal, in Belgien betrug das Minus 0,6 % und in Spanien 0,4 %. Für Italien passen wir unsere Spanien in der Prognosen an. Das BIP dürfte in diesem Jahr um rund 2 % schrumpfen (bisher: -1,1 %). Aufgrund Rezession der sich fortsetzenden Konsolidierung der öffentlichen Haushalte und hoher Kapitalmarktzinsen kann auch 2013 noch nicht mit einem nachhaltigen Aufschwung gerechnet werden. Die gesamt- wirtschaftliche Leistung dürfte im nächsten Jahr um weitere 0,5 % zurückgehen (bisher: +0,7 %) In der Berichtswoche werden die Ergebnisse der beiden größten Staaten der Eurozone veröffent- licht: Während das BIP in Frankreich aufgrund eines schwachen Konsums und einer enttäuschen- den Industrieproduktion bestenfalls stagnieren dürfte, wird das deutsche Wachstum mit schät- zungsweise 0,2 % verhalten positiv ausfallen. Sowohl die Industrie als auch der Groß- und Einzel- handel haben mehr oder weniger stagniert. Impulse dürften vom Außenhandel und von den Bauin- vestitionen ausgegangen sein, die zu Jahresbeginn unter den schwierigen Witterungsverhältnissen gelitten hatten.Frankreich ohne Schwung Deutschland setzt auf SchwellenländerReales Bruttoinlandsprodukt, Index: Q1 2008 = 100 Anteil der BRIC-Exporte an den Gesamtexporten in %Q2 2012 für Deutschland und Frankreich: eigene Prognose Quellen: Macrobond, Helaba Volkswirtschaft/ResearchQuellen: Macrobond, Helaba Volkswirtschaft/Research Auch im zweiten Halbjahr wird die europäische Konjunktur wenig erfreulich verlaufen. Die fran- zösische Volkswirtschaft nimmt auch im dritten Quartal keine Fahrt auf und sinkende Frühindika- Deutschland: Impulse toren sowie schrumpfende Aufträge aus der Eurozone haben gezeigt, dass die Verschuldungskrise gegen Jahresende des Währungsraums auch Deutschland nicht unbeeinflusst lässt. Die Wachstumsdynamik dürfte aber gegen Ende des Jahres wieder zunehmen. Hoffnungsträger bleiben die Schwellenländer, die für Deutschland besonders wichtig sind. Allein die vier BRIC-Staaten haben einen Anteil von knapp 12 % an den Gesamtexporten. Steigende Umsätze erwirtschaften die deutschen Unterneh- men in den USA, weiterhin mit einem Ausfuhranteil von 7,6 % die zweitwichtigste Exportdestina- tion. Die gesamten Auslandsaufträge aus dem Nicht EWU-Bereich haben seit Jahresbeginn zuge- nommen. Trotzdem kann im dritten Quartal nur mit einer Stagnation der Wirtschaftleistung ge- rechnet werden. Sollten die BIP-Zahlen für Q2 enttäuschen, steigt die Wahrscheinlichkeit einer leichten Anpassung unserer Deutschlandprognose von 1,2 % (2012) und 1,7 % (2013) nach unten. Helaba Volkswirtschaft/Research · 10. August 2012· © Helaba 6
  7. 7. Wochenausblick 3 CharttechnikBund-Future: Vor weiteren Verlusten? Widerstände: 143,64 145,17 146,26Stochastic Bund-Future (weekly) Unterstützungen: 142,17 141,44 139,72 Der Bund-Future zeigte jüngst weder Erholungsdynamik, noch setzte sich der Abschwung der Vorwoche fort. Im Wochenchart ist auffällig, dass der langfristige Aufwärts- trend noch intakt ist. Der DMI steht auf Wochenbasis wei- terhin im Kauf, der nachgebende ADX zeugt aber von einer nachlassenden Trendstärke. Zudem gilt es zu bedenken, dass die Doppelhochformation des Sommers eine Mahnung darstellt. Sollte das Wochentief bei 142,17 unterschritten werden und der im Frühjahr 2011 begonnene Trend gebro- chen werden, entsteht Potenzial bis 139,72.Quellen: Reuters, Helaba Volkswirtschaft/Research Ralf Umlauf (Tel.: 069/9132-1891)EUR-USD: Erholung im Abwärtstrend möglich Widerstände: 1,2309 1,2388 1,2444MACD EUR-USD (weekly) Unterstützungen: 1,2200 1,2134 1,2042 Die abgelaufene Handelswoche war mit Kursverlusten für den Euro verbunden. Ohnehin gibt der langfristige Ab- wärtstrend den Ton an, ungeachtet der Erholungstendenzen bis zum Anfang dieser Woche. MACD und DMI auf Wo- chenbasis sind weiterhin im Verkauf. Auch im Tageschart ist die Indikatorenlage noch nicht überzeugend, wenngleich der MACD im Kauf ist. Um die Chancen auf eine Erholung innerhalb des übergeordneten Trends zu wahren, sollte sich der Euro oberhalb der 1,2200/1,2225 halten. Darunter fin- den sich die nächsten Haltemarken bei 1,2162 und 1,2134.Quellen: Reuters, Helaba Volkswirtschaft/Research Ralf Umlauf (Tel.: 069/9132-1891)DAX: Kommt die Korrektur? Widerstände: 7.028 7.084 7.160DMI DAX (daily) Unterstützungen: 6.835 6.765 6.596 Nach dem relativ steilen Anstieg der letzten Tage sind beim DAX erste Schwächeanzeichen zu erkennen. Zunächst ist es dem Index mit drei Versuchen nicht gelungen, die psycholo- gisch wichtige Marke von 7.000 Punkten zu überwinden. Zwei negativ zu wertende Tageskerzen, ein nachlassendes Momentum und kippende Indikatoren sorgen für eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer kurzfristigen Korrek- turbewegung kommen wird. Erste Kurszielmarken auf der Unterseite finden sich bei 6.835 und 6.765 Zählern, Wider- stand geht von den letzten Impulshochs aus.Quellen: Reuters, Helaba Volkswirtschaft/Research Christian Schmidt (Tel.: 069/9132-2388) Die Ausführungen auf dieser Seite basieren ausschließlich auf einer charttechnischen Analyse. Unsere fundamentalen Analysen gehen in diese Betrachtung nicht ein. Helaba Volkswirtschaft/Research · 10. August 2012· © Helaba 7
  8. 8. Wochenausblick 4 Helaba Kapitalmarktszenarien Für unseren Kapitalmarktausblick 2012 haben wir das Thema „Helden- und Göttersagen“ ge- wählt. Im Hauptszenario „Gordischer Knoten“ (Eintrittswahrscheinlichkeit: 65 %) kann die Hauptszenario: Eskalation der Euro-Staatsschuldenkrise vermieden werden, so dass die Unsicherheit und hohe Gordischer Knoten Volatilität an den Kapitalmärkten abebben. Dennoch erfordert die Bewältigung der Krise Zeit, so dass der Verlauf an den Kapitalmärkten stärker von politischen, denn von konjunkturellen Ein- flussfaktoren bestimmt wird. Die großen Euroländer ringen weiterhin um eine Lösung, wobei sich die Vorschläge stärker auf eine Vergemeinschaftung der Schulden fokussieren. Sie unterscheiden sich dahin, ob dies mit oder ohne Aufgabe von nationalstaatlicher Souveränität einhergeht. Mit weiteren Hilfsmechanismen, einer expansiven Geldpolitik sowie vertrauensbildenden Maßnahmen wie einer breiten Zustimmung zum Fiskalpakt sollte eine Stabilisierung der Lage gelingen. Eine weitere Vergemeinschaftung der europäischen Staatsschulden wird immer wahrscheinlicher. Der konjunkturelle Gegenwind aus den Euro-Problemländern dürfte bis Jahresende nachlassen. Insgesamt dürfte sich 2012 das globale Wirtschaftswachstum vor allem dank einer expansiven Geldpolitik festigen. Impulsgeber bleiben dabei die Schwellenländer. In den europäischen Prob- lemländern wird der Konsolidierungsdruck zwar hoch bleiben, aber die negativen Effekte der Restrukturierungen nehmen allmählich ab. In den USA kommt es dagegen im Wahljahr nicht zu größeren Konsolidierungsanstrengungen, so dass die Wirtschaft erneut um rund 2 % wachsen wird. 2013 dürfte das globale BIP insgesamt wieder stärker expandieren. In unserem positiven Szenario „Phönix aus der Asche“ (5 %) kann die Weltwirtschaft an das überdurchschnittliche Wachstum 2010 anknüpfen. Befeuert wird dies von einer expansiven Aus- Alternativszenario: richtung der Geld- und Fiskalpolitik. In den Euro-Ländern zeigen sich erste Erfolge der Strukturre-Phönix aus der Asche formen, so dass auch dort die konjunkturelle Dynamik wieder zunimmt. Aktien strahlen heller denn je und Renten verzeichnen im Gegenzug kräftige Kursverluste. Im negativen Szenario „Sisyphus“ (30 %) fällt die Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession und die europäische Staatsschuldenkrise eskaliert. Die Industrieländer geraten in ein deflationäres Umfeld. Alternativszenario: Europa schafft es nicht, das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen. Vielmehr setzt eine Sisyphus breite Kapitalflucht aus dem Euroraum ein. Der Versuch Staaten und Banken gleichzeitig zu retten stellt sich als Sisyphusarbeit heraus. Anleger suchen Sicherheit, wovon der US-Dollar und Anlei- hen höchster Bonität profitieren. Auf die Aktienmärkte hingegen rollt ein Einbruch zu. Investmentszenarien 2012 Szenarien Wahrschein- Wachstum Inflation Renten Euro Aktien 2012 lichkeit Gordischer 65% Knoten Phönix aus 5% der Asche Sisyphus 30% Quelle: Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 10. August 2012· © Helaba 8
  9. 9. Wochenausblick5 Helaba Basisszenario mit PrognosetabelleIn unserem Hauptszenario „Gordischer Knoten“ (Eintrittswahrscheinlichkeit: 65 %) kann dieEskalation der Euro-Staatsschuldenkrise vermieden werden, so dass die Unsicherheit und hoheVolatilität an den Kapitalmärkten abebben. Mit weiteren Hilfsmechanismen, einer expansivenGeldpolitik sowie vertrauensbildenden Maßnahmen wie einer breiten Zustimmung zum Fiskalpaktsollte eine Stabilisierung der Lage gelingen. Dabei zeichnet sich eine weitere Vergemeinschaftungder europäischen Staatsschulden ab. Der konjunkturelle Gegenwind aus den Euro-Problemländerndürfte bis Jahresende nachlassen. Insgesamt wird sich 2012 das globale Wirtschaftswachstum vorallem dank einer expansiven Geldpolitik festigen. In den europäischen Problemländern wird derKonsolidierungsdruck zwar hoch bleiben, aber die negativen Effekte der Restrukturierungen neh-men allmählich ab. In den USA kommt es im Wahljahr dagegen nicht zu größeren Konsolidie-rungsanstrengungen, so dass die Wirtschaft erneut um rund 2 % wachsen wird. 2013 dürfte dasglobale BIP insgesamt wieder etwas stärker expandieren.Rentenmärkte: Die EZB sorgt mit extrem niedrige Leitzinsen, Liquiditätsmaßnahmen wie Kauf-programmen für Staatsanleihen gefährdeter Euro-Länder sowie Langfristtender für Finanzmarkt-stabilität. Die hohe Unsicherheit um den Verbleib Griechenlands im Euroraum hat zu einer extre-men Risikowahrnehmung im Euroraum geführt. Investoren nehmen daher sogar eine negativeRealverzinsung für deutsche Staatsanleihen in Kauf. Da jedoch der finanzielle Verpflichtungsrah-men Deutschlands im Zuge der Euro-Rettung weiter zunimmt, dürfte die Nachfrage nach sehrteuren Bundesanleihen tendenziell sinken. Die langfristige Bonität Deutschlands wird zunehmendkritisch hinterfragt. Die Verzinsung 10-jähriger Staatsanleihen dürfte in Deutschland in der zwei-ten Jahreshälfte zwischen 1,1 % und 2,2 % schwanken, in den USA zwischen 1,4 % und 2,5 %.Euro: Die Sorgen um die europäische Schuldenkrise werden im zweiten Halbjahr 2012 dank poli-tischer Fortschritte in den Hintergrund gedrängt. Die Konjunktur in der Eurozone fasst wiederTritt, der Wachstumsvorsprung der USA schmilzt. Die US-Geldpolitik bleibt sehr expansiv, selbstweitergehende Maßnahmen sind nicht ausgeschlossen. Der Euro dürfte sich daher gegenüber demUS-Dollar erholen. Der Euro-Dollar-Kurs sollte sich bis Ende 2012 im Bereich von 1,20 bis 1,40bewegen.Aktienmärkte: Mit einer Beruhigung der Schuldenkrise und wieder robusteren Konjunkturindika-toren wird der Risikoappetit der Anleger zunehmen. Dies dürfte zu Umschichtungen zugunstenvon Aktien führen. Auch die günstige Bewertung spricht mittelfristig für Dividendentitel, zumaldie Liquiditätsversorgung auch künftig sehr großzügig ausfallen wird. Der DAX dürfte daher bisJahresende die Marke von 7.000 Punkten wieder überschreiten.Helaba Volkswirtschaft/Research · 10. August 2012· © Helaba 9
  10. 10. WochenausblickPrognoseübersicht Bruttoinlandsprodukt Verbraucherpreise Veränderung gg. reale Veränderung gg. Vorjahr in % Vorjahr in % 2010 2011 2012p 2013p 2010 2011 2012p 2013pEuroland 1,9 1,5 -0,2 0,8 1,6 2,7 2,4 2,1 Frankreich 1,6 1,7 0,7 1,5 1,7 2,3 2,4 2,1 Italien 1,8 0,5 -2,0 -0,5 1,6 2,9 3,0 2,2 Spanien -0,1 0,7 -1,2 -0,7 2,0 3,1 2,0 2,2 Griechenland -3,5 -6,9 -7,0 -2,0 4,7 3,1 0,5 0,5 Irland -0,8 1,4 0,5 1,5 -1,6 1,2 1,8 1,9 Portugal 1,4 -1,6 -3,5 -1,0 1,4 3,6 2,5 1,5 Deutschland* 3,6 3,1 1,1 1,7 1,1 2,3 2,0 2,0Großbritannien 1,8 0,8 -0,3 1,0 3,3 4,5 2,6 2,3Schw eiz 2,7 2,1 1,2 1,2 0,7 0,2 -0,9 0,5Schw eden 6,2 3,9 1,7 1,3 1,2 3,0 1,5 1,8Polen 3,9 4,3 2,7 3,0 2,7 4,2 4,0 3,3Ungarn 1,3 1,7 -0,5 1,0 4,9 3,9 5,7 4,0Tschechien 2,7 1,7 0,5 1,7 1,5 1,9 3,4 2,5Russland 4,3 4,3 3,5 4,0 6,9 8,4 5,0 6,0USA 2,4 1,8 2,2 2,0 1,6 3,1 1,6 1,7Japan 4,4 -0,7 2,3 1,0 -0,7 -0,3 0,5 -0,2Asien ohne Japan 8,4 6,4 5,7 6,2 5,1 5,9 5,0 5,0 China 10,4 9,2 7,9 8,4 3,3 5,3 3,0 3,5 Indien 9,6 6,9 6,5 7,0 12,0 8,9 8,4 7,5Lateinamerika 6,0 4,3 3,0 4,0 5,9 6,5 6,0 6,0 Brasilien 7,5 2,7 2,3 3,8 5,0 6,6 5,2 5,5Welt 4,8 3,4 3,0 3,4 2,9 3,9 3,0 2,9p = Prognose; *Deutschland: arbeitstäglich bereinigt;Quellen: EIU, EcoWin, Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 10. August 2012· © Helaba 10

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