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InhaltVorwort                                                                31. Hintergrund und Vorgehen                 ...
VorwortKreativwirtschaft findet nicht nur als bedeu-       wie bspw. die Immobiliendatenbank, die durchtender Wirtschaftsf...
1. Hintergrund und Vorgehen                                                fonische Befragung von 48 Unternehmen der Kre- ...
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Abbildung 11: Standortbeispiel Bochum ZechePrinz RegentBacksteingebäude, Medienhaus Bochum                 Backsteingebäud...
3. Fazit: Hinweise für die                              lagen. Jedoch sind auch Nebenlagen at-                            ...
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• Die Angebote befinden sich vorwiegend an           • Neben Co-Working Häusern gibt es Agenturen,   urbanen Standorten im...
AnhangBefragte UnternehmenNr Name                                             Standort            Branche 1 Andrea Isenbur...
Leitfaden der Befragung1.    Wo in der Stadt befindet sich Ihr Unternehmen?2.    Seit wann sind Sie dort ansässig?3.    Wo...
Co-Working Angebote in Deutschland                                                                                        ...
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  1. 1. Standort- und immobilienspezifischeAnforderungen der Kreativwirtschaft in Hier ist Platz für eine Headlineder Metropole Ruhr Und hier kann eine Subheadline stehen, die über eine Zeile aber auch über zwei Zeilen gehen kannErgebnisse einer Unternehmensbefragung 1
  2. 2. InhaltVorwort 31. Hintergrund und Vorgehen 41.1 Hintergrund und Ziele 41.2 Methodische Vorgehensweise 42. Ergebnisse der Unternehmensbefragung 42.1 Branchen und Standorte 42.2 Unternehmensgröße, Rechtsform & Alter 52.3 Arbeitsort 52.4 Qualitäten des Standortes 62.5 Immobilienbezogene Anforderungen 103. Fazit: Hinweise für die Immobilienwirtschaft 143.1 Denken in kleinteiligen Strukturen 143.2 Standorte: urban - kreativ - historisch 143.3 Immobilie: Identitätstiftend - kleinteilig - flexibel - günstig 143.4 Klassische Immobilienvermarktung wenig zielführend 153.5 Ein innovativer Ansatz: Co-Working-space 15Anhang 17 2
  3. 3. VorwortKreativwirtschaft findet nicht nur als bedeu- wie bspw. die Immobiliendatenbank, die durchtender Wirtschaftsfaktor sondern auch als Impuls- die RUHR.2010 im Kontext mit den Kreativ.Quar-geber für die Stadt- und Immobilienentwicklung tieren entsteht, oder die Planung flexibler Bü-zunehmende Beachtung. Es liegt nahe, die kre- roformen mit einzeln mietbaren Arbeitsplätzenativwirtschaftlichen Branchen und Unternehmen (Co-Working).damit auch als mögliche Kunden und Partner derImmobilienwirtschaft in den Blick zu nehmen. Geäußert haben sich die befragten Unternehmen auch zum Standort Metropole Ruhr. DemnachMit den Kreativ.Quartieren der RUHR.2010, mit fühlen sich die meisten Befragten mit der RegionMesseauftritten der Metropole Ruhr und mit Ver- nicht nur persönlich oder geschäftlich verwurzelt.anstaltungen der Wirtschaftsförderungen, wie Vielmehr gehen Unternehmen davon aus, dassim November 2009 in Dortmund, werden Felder sie hier im Vergleich zu anderen Regionen einepotenzieller Zusammenarbeit zwischen Kreativ- höhere Aufmerksamkeit erfahren, dass es mehrwirtschaft und Immobilienwirtschaft am kon- Orte zu entdecken und dementsprechend mehrkreten Projekt sichtbar. Deutlich wird aber auch, Pioniercharakter zu entfalten gibt. Dies sind Hin-dass klassische Förder- und Vermarktungsinstru- weise auf Alleinstellungsmerkmale, die nicht nurmente nur bedingt auf die spezifischen Bedarfe für ein Verbleiben in der Metropole Ruhr spre-der überwiegend kleinteilig strukturierten Krea- chen, sondern zu guten Nachrichten über die Me-tivwirtschaft ausgerichtet scheinen. tropole Ruhr bei Kreativen in ganz Europa werden sollten.Die Stärkung der Kreativwirtschaft Ruhr setztmöglichst gute Kenntnisse über die heterogenenBranchen und ihre Bedürfnisse voraus. DieseKenntnisse sind wesentlich für die Wirtschafts- Hanns-Ludwig Brauserförderungen, die die Unternehmen der Kreativ- Geschäftsführerwirtschaft ihren Bedarfen entsprechend in ihrem Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbHWachstum unterstützen wollen. Sie sind ebensowichtig für die Immobilienwirtschaft, die in derwachsenden Kreativwirtschaft potenzielle Mie-ter und Kunden finden kann.Mit den Ergebnissen aus der Unternehmensbe-fragung „Standort- und immobilienspezifischeAnforderungen der Kreativwirtschaft in der Me-tropole Ruhr“ kommen einige Unternehmen ausunserer Region selbst zu Wort. Die Ergebnisseder Befragung sind nicht repräsentativ, aber sehrwohl authentisch und vermögen im Sinne einerMomentaufnahme wertvolle Hinweise darauf zugeben, in welche Richtungen es sich näher hin-zuschauen lohnt.Viele der Ergebnisse decken sich mit vorhan-denen Erfahrungen und Erkenntnissen. Sie be-stätigen damit auch neu entwickelte Ansätze, 3
  4. 4. 1. Hintergrund und Vorgehen fonische Befragung von 48 Unternehmen der Kre- ativwirtschaft in der Metropole Ruhr. Davon sind1.1 Hintergrund und Ziele 39 Unternehmen Akteure der Plattform KreativeDie Kreativwirtschaft in der Metropole Ruhr ist Klasse Ruhr, die als Grundlage für die Unterneh-ein bedeutender Wirtschaftsfaktor mit einer mensansprache ausgewählt wurde. Die Plattformgroßen Zahl von Erwerbstätigen und einem dem- Kreative Klasse Ruhr umfasst 154 Akteure, vonentsprechend ausgeprägten Bedarf an Standor- denen nach Abzug von Institutionen wie lokalenten und Immobilien. Kreative benötigen nicht Wirtschaftsförderungen, Unternehmen mit Sitznur Büroflächen, sondern fragen auch Ateliers außerhalb der Metropole Ruhr, doppelt vertre-und Ladenlokale nach. Im Vergleich mit anderen tenen Unternehmen sowie Unternehmen ohneBranchen ist die Kreativwirtschaft kleinteiliger Telefonkontakt 131 Unternehmen angerufenaufgestellt. Untersuchungen der Kreativwirt- wurden. Darüber hinaus wurden weitere Unter-schaft in der Metropole Ruhr legen einen Anteil nehmen der Kreativwirtschaft in der Metropolevon wenigstens drei Viertel aller Unternehmen Ruhr angesprochen. Hierfür wurden Branchen-nahe, die maximal vier bis fünf Mitarbeiter ha- verzeichnisse (z.B. Gelbe Seiten) und Homepagesben. Vernachlässigt man die unterschiedlichen durchgesehen und weitere 54 Unternehmen kon-Branchenstrukturen innerhalb der Kreativwirt- taktiert. So konnten weitere neun Unternehmenschaft (bzw. ihre damit einhergehenden immo- für Interviews gewonnen werden. Somit ergibtbilienspezifischen Anforderungen) und legt die sich eine als zufrieden stellend zu bewertendeüblicherweise in der Immobilienwirtschaft an- Antwortquote von 23 %. Die Befragung ist nichtgewandten 30 qm Bürofläche je Mitarbeiter zu repräsentativ, bezieht jedoch alle TeilbereichenGrunde, dann bedeutet dies, dass die überwie- der Kreativwirtschaft und alle Regionen dergende Mehrheit der Kreativwirtschaftsunter- Metropole Ruhr ein. Die Branchenklassifizierungnehmen kaum mehr als 150 qm Fläche benötigt. und Zuordnung der Unternehmen basiert auf derDies steht im Gegensatz zu dem häufiger in Zuordnung, wie sie auf der Plattform Kreativeder Immobilienwirtschaft verbreiteten Denken Klasse Ruhr vorgenommen wurde. Für die be-in großen Strukturen. Vor diesem Hintergrund fragten Unternehmen, die nicht in der Kreativenwurde empirica von der Wirtschaftsförderung Klasse Ruhr vertreten sind, wurde eine eigenemetropoleruhr GmbH beauftragt, eine leitfaden- Zuordnung anhand dieser Brancheneinteilunggestützte telefonische Befragung von Unterneh- vorgenommen.men der Kreativwirtschaft in der Metropole Ruhrzu ihren Standort- und Objektpräferenzen durch-zuführen. Im Vordergrund stehen folgende Fragen: 2. Ergebnisse der Unterneh-• Wie sollte das Umfeld des Standortes be- mensbefragung schaffen sein? 2.1 Branchen und Standorte• Welches Erscheinungsbild sollte die Immobi- Die Branchen Designwirtschaft und Kunstmarkt lie haben? sind mit Abstand am stärksten vertreten, das• Werden ausschließlich Bestandsimmobilien entspricht in etwa auch dem Anteil der Krea- bevorzugt oder sind auch Neubauobjekte tiven Klasse Ruhr. Hinsichtlich der Standorte der gewünscht? befragten Unternehmen dominieren Dortmund• Wie sollten die Objekte ausgestattet sein? und Essen als größte Städte der Metropole Ruhr• Welche Zahlungsbereitschaften gibt es? (57 %). Es folgen Duisburg (15 %) und Bochum (10 %). Dinslaken ist trotz seiner relativ gerin- gen Einwohnerzahl im Vergleich stark vertreten1.2 Methodische Vorgehensweise (6 %), was daran liegt, dass die Stadt mit demGrundlage der vorliegenden Studie ist eine im Kreativquartier Lohberg auch innerhalb der Kre-Oktober und November 2009 durchgeführte tele- ativen Klasse Ruhr relativ stark vertreten ist.1. www.kreativeklasseruhr.de2. Die Befragung wurde den Akteuren seitens des Plattform-Managements der Kreativen Klasse Ruhr per email angekündigt. 4
  5. 5. Abbildung 1: Befragte Unternehmen nach Abbildung 3: Mitarbeiterzahl der befragten Teilbranchen Unternehmen Architekturmarkt Buchmarkt Rundfunk- 4% 2% wirtschaftSoftware/Games 2% 6% Designwirtschaft 6 und mehr 26% Personen Musikwirtschaft 6% 15% Darst. Künste 6% 4-5 Personen Filmwirtschaft 6% Kunstmarkt 13% 24% Pressemarkt Werbemarkt nur Eigentümer 8% 10% 2-3 Personen 62% 10% Quelle: empirica Befragung 2009 Abbildung 2: Befragte Unternehmen nach Standorten Quelle: empirica Befragung 2009 Mülheim/Ruhr Oberhausen Gelsenkirchen 4% 4% 4% Die überwiegende Rechtsform der befragten Un- Dortmund Dinslaken 36% ternehmen ist das Einzelunternehmen (58 %), 6% gefolgt von der GbR (21 %). Acht Unternehmen Bochum (17 %) sind eine GmbH (üblicherweise sprechen 10% für diese Gesellschaftsform die Wahrnehmung einer professionelleren Außenwirkung sowie Duisburg Haftungsgründe). Neben einigen wenigen „Tra- 15% Essen ditionsunternehmen“ ist die Mehrheit der Un- 21% ternehmen in der Gründungs- und Aufbauphase. Quelle: empirica Befragung 2009 58 % der Unternehmen sind in ihrer jetzigen Form nicht älter als fünf Jahre und lediglich 26 % be- stehen bereits länger als zehn Jahre. 2.2 Unternehmensgröße, Rechtsform & Alter Die für die Kreativwirtschaft typische Kleintei- 2.3 Arbeitsort ligkeit spiegelt sich in der durchgeführten Un- Insgesamt 60 % der befragten Unternehmen ha- ternehmensbefragung wider. Die befragten Un- ben ihr Unternehmen am jetzigen Standort ge- ternehmen sind bezüglich der Mitarbeiterzahl gründet bzw. zuvor von Zuhause aus gearbeitet. mehrheitlich als Kleinstunternehmen zu be- Trotz der großen Anzahl an Einzelunternehmen zeichnen. In 85 % der befragten Unternehmen ohne fest angestellte Mitarbeiter arbeitet die sind nicht mehr als fünf Personen beschäftigt überwiegende Mehrheit nicht hauptsächlich von (einschließlich der Eigentümer). In fast zwei Zuhause aus. Mehr als drei Viertel der Unter- Drittel der befragten Unternehmen arbeitet le- nehmen (81 %) arbeitet in extra angemieteten diglich der Eigentümer ohne weitere angestell- Räumlichkeiten. Von den verbleibenden 19 % te Mitarbeiter. Keines der befragten Unterneh- der Unternehmen, die vornehmlich in der eige- men hat mehr als elf Mitarbeiter am Standort. nen Wohnung arbeiten, planen einige, in näherer 5
  6. 6. Zukunft und bei passendem Angebot, ihre Büro- Nähe und die ist immer wieder an dem leer ste-räume auszulagern. Es wird deutlich, dass in der henden Ladenlokal vorbeigelaufen und hat ge-kleinteilig strukturierten Kreativwirtschaft in der sehen, dass es eben schon mehrere Monate leerMetropole Ruhr offensichtlich ein Bedarf nach stand und ist dann auf die Idee gekommen, dageeigneten Büro- und Geschäftsflächen besteht. einfach mal anzurufen.“ (Ateliergemeinschaft bildender Künstler)Abbildung 4: Befragte Unternehmen nachArbeitsort von zu Hause aus 19% eigene Räumlichkeit 81%Quelle: empirica Befragung 20092.4 Qualitäten des Standortes2.4.1 StandortsucheDie Standortsuche der befragten Unternehmenerfolgt im großen Maße eigenständig, d.h. ohnedie Inanspruchnahme von Maklern, Immobilien-unternehmen oder Wirtschaftsförderungseinrich-tungen. Bevor Bevorzugt läuft die Standortsucheüber Anzeigen in Online- und Printmedien undüber Empfehlungen durch persönliche Kontakte.Einige Unternehmen haben ihren Standort eherzufällig gefunden, in dem sie einen Ladenleer-stand sahen und teilweise erst daraufhin ent-schieden, wie das Unternehmen konkret aus-sehen solle. Auffällig ist die Ähnlichkeit zur pri-vaten Wohnungssuche.„Also eine Kollegin, die das ganze Unternehmenmit ins Leben gerufen hat, wohnt ganz in der 6
  7. 7. 2.4.2 Standortimage ist die Bekanntheit ihres Standorts wichtig: ei-Das Image des Standortes hat etwa für die Hälfte nerseits im Bezug auf Publikumsverkehr, ande-der befragten Kreativunternehmen eine Bedeu- rerseits im Bezug auf die Wahrnehmung durchtung. Vor allem Unternehmen in innenstadtna- andere Unternehmen der Branche (z.B. Wahrneh-hen Quartieren wie z.B. Essen Rüttenscheid oder mung als Medienstandort). Für die andere Hälftedem Dortmunder Kreuzviertel verbinden mit ih- der befragten Unternehmen hat der Faktor Imagerem Standort im stärkeren Maße ein konkretes eine nachgeordnete Funktion, so dass diesen Un-Image, das mehrheitlich mit den Begriffen „viel- ternehmen eine Beschreibung ihres Standortesfältig“, „alternativ“ und „kunst- und kulturbe- schwer fällt.zogen“ beschrieben wird. Einigen UnternehmenAbbildung 5: Standortbeispiel Dortmund KreuzviertelGründerzeitliche Bebauung KunstgalerieDO - Kreuzviertel DO - KreuzviertelFotos: empirica 2009 7
  8. 8. 2.4.3 Umfeldbezogene Anforderungen „Es ist sehr multinational hier. Da treffen unter-„Atmosphäre“ des Standortes schiedliche Kulturen aufeinander und auch un-Befragte Kreativunternehmen in der Metropole terschiedliche Bildungsniveaus. Da wohnen Aka-Ruhr betonen bei der Standortsuche in erster demiker von der Universität, da wohnen vieleLinie auf weiche Faktoren geachtet zu haben. Studenten, aber ich denke auch einige Hartz4-Es wird deutlich, dass mit den Attributen „eine Empfänger und das ist ein sehr spannendes Ver-angenehme Atmosphäre“ und „gute Bedin- hältnis, glaube ich. Auch gerade in der Kunst. Dasgungen um kreativ arbeiten zu können“ dem Publikum, das bei uns reinschaut (...) das warStandort eine wichtige Funktion als Beitrag sehr unterschiedlich, aber auch sehr spannend.zum Unternehmenserfolg zugesprochen wird. Das würde ich jetzt nicht als negativ einschät- zen.“ (Ateliergemeinschaft bildender Künstler) „Ich weiß nicht wie es bei den anderen ist. IchNähe zu anderen Kreativen kann nur sagen, ich kann mir nicht vorstellen, inDrei Viertel der befragten Unternehmen präfe- einem Gewerbegebiet tätig zu sein. [...] Weil ichrieren einen Standort, der die Nähe zu anderen den Abstand brauche, wenn ich mittags rausgeheKreativunternehmen bietet. Dies hat harte wie und da möchte ich gerne Leute treffen. Zufälligauch weiche Gründe: oder auch gewollt. Da möchte ich ein bisschen• face-to-face Kontakte in Erwartung möglicher am Leben teilhaben und nicht irgendwie zu der zukünftiger Geschäftsbeziehungen (wobei nächsten Frittenbude fahren müssen mit dem gleichzeitig auch darauf verwiesen wird, dass Auto oder, ja, so halt.“ (Unternehmen Architek- die Nutzung moderner Kommunikationsmittel turmarkt) nicht immer eine räumliche Nähe erfordert);• Kosteneinsparungen etwa im Fall von Büroge- meinschaften; Bevorzugtzentrale Lage, aber nicht auschließlich• der Wunsch, nicht isoliert arbeiten zu wollen In der Regel sind die oben beschriebenen ge- oder auch Teil einer kreativen Community zu wünschten urbanen Qualitäten in der Innenstadt sein, unterstreicht den Aspekt der Eigenmo- und den innenstadtnahen Quartieren zu finden. tivation des Unternehmers; Etwa die Hälfte der befragten Unternehmen gab• ein bekannter Kreativ-Standort kann in an, dass ein innenstadtnaher bzw. zentral gele- der Kommunikation mit Kunden und Ge- gener und gut erreichbarer Standort daher für sie schäftspartnern als imageträchtige Marke wichtig sei. Andererseits sei auch ein Standort für das eigene Unternehmen funktionieren: in den städtischen Außenbereichen möglich, so lange die genannten Faktoren auch dort gegebenStandort mit urbanen Qualitäten sind. Somit werden auch Stadtteilzentren in wei-Den meisten befragten Unternehmen ist ein terer Entfernung der jeweiligen Innenstadt ak-Standort mit urbanen Qualitäten wichtig. zeptiert. Nur wenige Unternehmen gaben an, einHierunter wird u.a. verstanden: innenstadtnaher Standort bzw. urbane Qualitäten• Cafés und Bars (Möglichkeit für informelle spielten bei der Standortwahl überhaupt keine Kontakte, Rahmen für Kundengespräche); Rolle und lediglich ein Unternehmen aus der Mu-• Einkaufsmöglichkeiten (z.B. Supermärkte); sikwirtschaft gab an, eindeutig einen dezentralen• ein kreativ- und kunstaffines Publikum (wich- Standort in den Außenbereichen zu bevorzugen. tiger für Ateliers/Künstler);• ein interessantes Umfeld (ohne nähere Be- Gute verkehrliche Erreichbarkeit schreibung). Eine gute Erreichbarkeit, d.h. eine gute Anbin- dung an den ÖPNV, den Schienenfernverkehr undBefragte Unternehmen beschreiben solche ur- die Nähe zu Autobahnen und Flughafen spielt fürbanen Quartiere unterschiedlich. Hier wird noch- die meisten Unternehmen ebenfalls eine wich-mals deutlich, in welchem Maße der Standort tige Rolle bei der Standortwahl. Neben der Er-auch Inspiration für die tägliche Arbeit sein kann: reichbarkeit im Bezug auf Kunden und Geschäfts- 8
  9. 9. partner spielt bei einer nennenswerten Zahl von sowie eine interessante, belebte Umgebung schonbefragten Unternehmen auch die Erreichbarkeit wichtig“, können als exemplarisch für viele derdes Wohnortes eine wichtige Rolle. befragten Unternehmen herangezogen werden. Eine klare Präferenz eines urbanen, vielfältigenFazit: Standortwünsche korrespondieren am stär- Umfelds konnte anhand der Aussagen bei 42 % derksten mit zentraleren Lagen Unternehmen eindeutig festgestellt werden, derInsgesamt ist eine starke Orientierung in Richtung Rest machte dahingehend neutrale Aussagen. Derzentrale Lagen festzustellen. 77 % der Unterneh- Standortfaktor Lage wird von den meisten Unter-men ordnet den derzeitigen Standort als im Zen- nehmen augenscheinlich bewusst als harter Stand-trum bzw. zentrumsnah ein. Zwar wurde auf die ortfaktor betrachtet und eher auf Geschäftskon-direkte Frage nach der Wichtigkeit als Standort- takte bezogen, trotzdem kann eine hohe Affinitätfaktor, die Lage von vielen Unternehmen als ne- zu urbanen Faktoren und die Nähe zu zentralenbensächlich oder unbedeutend angegeben, im Einrichtungen wie z.B. Bahnhöfen oder ÖPNV-An-weiteren Gesprächsverlauf wurde diese Aussage bindungen festgestellt werden. Bewusst scheinenvon den Unternehmen selbst allerdings in Frage ge- die meisten Unternehmen zwar nicht nach einemstellt. Aussagen wie: „Die Lage in einer zentralen zentralen und urbanen Standort zu suchen, aller-Innenstadtlage oder in einer städtischen Randlage dings ist aufgrund der geäußerten Standortanfor-ist vollkommen irrelevant, allerdings sind Faktoren derungen und –wünsche mehrheitlich von einerwie eine gute Erreichbarkeit und eine Nähe zu an- Präferenz von Lagen im städtisch-urbanen Kontextderen Unternehmen und Versorgungseinrichtungen auszugehen.Abbildung 6: Standortbeispiel Viktoria.Quartier.Bochum / „Viertel vor“ EhrenfeldKünstleratelier, Galerie und Theater unter Bahngleisen Geschäft für Einrichtungsdesign, Fahrradladen, Kunst- galerieSchauspielhaus Ankündigung einer KunstausstellungFotos: empirica 2009 9
  10. 10. 2.4.4 Standort Metropole Ruhr liegt dabei auch im Angebot an Flächen, dieMit dem Standort Metropole Ruhr ist die überwie- (noch) kein Kreativsiegel tragen und die es ausgende Mehrheit zufrieden. Die Befragten fühlen Sicht der Unternehmen als Standorte zu erobernsich in der Region persönlich und geschäftlich ver- gilt. Hierbei spielt sicherlich auch die Preisgunstwurzelt und wollen am Standort Metropole Ruhr der Metropole Ruhr eine Rolle.festhalten. Obwohl größeren Städten wie Berlin,Hamburg, München, Köln und Düsseldorf gene- 2.5 Immobilienbezogene Anforde-rell ein größerer Markt für die Kreativwirtschaft rungenzugeschrieben und ein an Kunst und Kultur inte- 2.5.1 Räumlichkeiten und Ausstattungressiertes Publikum dort stärker als in der Metro- Die Unternehmen stellen an die Ausstattung derpole Ruhr verortet wird, käme eine Standortver- Räumlichkeiten bei Bezug nur geringe Anforde-lagerung in solche in der Außenwahrnehmung als rungen. Die Räume sollen möglichst neutral sein„Zentren der Kreativwirtschaft“ geltende Stand- und einen großen Spielraum für die spätere Nut-orte nur für einige wenige der Unternehmen in zung offen halten. Aufgrund der Bereitschaft undFrage. Als Gründe für die Zufriedenheit mit dem dem Willen der Unternehmen, die genutztenStandort Metropole Ruhr wurden vor allem die Räumlichkeiten und den Standort selbst gestalte-weniger große Konkurrenz durch andere Krea- risch zu prägen, werden z.B. durch Einrichtung,tivunternehmen und die dadurch erfahrene er- Farbgestaltung oder Schnitt stark vorgeprägtehöhte Aufmerksamkeit genannt. Neben einer Räume als nachteilig empfunden. Großen Wertpersönlich-familiären Verwurzelung in der Me- wird hingegen auf eine gute Internetverbindungtropole Ruhr und den vorhandenen lokalen Ge- und eine gute Elektroausstattung gelegt. Außer-schäftskontakten, die sicherlich ebenfalls einen dem ist den Unternehmen wichtig, dass die Räu-großen Anteil an der Entscheidung haben, am me eine möglichst gute Arbeitsatmosphäre bie-Standort festzuhalten, kann bei den befragten ten. Dabei wurden speziell helle Räume mit vielUnternehmen eine gewisser Pioniercharakter Licht und hohen Decken genannt. Unternehmen,festgestellt werden. Der Reiz der Metropole Ruhr die in gewissem Maße auf Publikumsverkehr ange- wiesen sind, nennen große SchaufensterfrontenAbbildung 7: Zufriedenheit der befragten U n t e r - als wichtige Anforderung. Zu beachten ist, dassnehmen am Standort einige Branchen wie Galerien, Künstler, Musiker, die handwerklich tätig sind und/oder mit großen Gegenständen arbeiten, spezielle Anforderungen z.B. an Größe oder akustische Qualitäten der Räumlichkeiten haben. 2.5.2 Größe und Anzahl der Räume eher zufrieden Die Kreativunternehmen fragen vor allem klei- 33% ne Einheiten nach, was angesichts der geringen Größe der befragten Unternehmen nicht verwun- derlich ist. Nicht unerheblich ist der Anteil der sehr zufrieden Unternehmen, die nur einen Arbeitsraum nutzen. 59% Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen unzufrieden 8% (59 %) nutzt eine Gesamtfläche von bis zu 100 qm. Mit 37 % nutzen dabei die meisten Unter- nehmen Flächen, die nicht größer als 50 qm sind. Größere Flächen nutzen neben den Unternehmen mit mehreren Angestellten vor allem Unteneh-Quelle: empirica Befragung 2009 men mit erhöhtem Bedarf an Lager- oder Aus- stellungsflächen. 10
  11. 11. Abbildung 8: Befragte Unternehmen - Mietpreisen ist das hinsichtlich der immobili-Flächengrößen enbezogenen Standortanforderungen der am häufigsten genannte Aspekt. Im Speziellen wurden kurze Kündigungsfristen und gestaf- felte Mietpreise genannt, mit der Option, an- fänglich einen geringeren und mit steigender über 150qm Mietdauer einen höheren Mietpreis zu bezah- 27% bis 50qm len. 37% Diese Anforderungen gelten insbesondere für junge und kleine Unternehmen, die sich in der 100 bis 150qm Aufbauphase befinden, über vergleichsweise we- 14% nig finanzielle Ressourcen verfügen und deren 50 bis 100qm konkrete Entwicklung noch offen ist. Den Anfor- 22% derungen an „flexible Räumlichkeiten“ kommen einige Unternehmen durch die Mitgliedschaft in Bürogemeinschaften nach, die auch hinsichtlich von Kostenersparnissen und möglichen Synergie-Quelle: empirica Befragung 2009 effekten als positiv empfunden werden.Einige Unternehmen bemängelten speziell das 2.5.4 MietpreisFehlen von geeigneten Räumlichkeiten zwischen Die Kreativwirtschaft in der Metropole Ruhr50 und 150 qm. Während das Angebot an kleineren fragt vor allem Räumlichkeiten im preisgün-Flächen ausreichend sei, gäbe es vor allem in stigen Marktsegment nach. 76 % der Unterneh-diesem Bereich eine Angebotslücke. men bezahlen an ihrem jetzigen Standort nicht mehr als 7 Euro pro Quadratmeter (monatliche2.5.3 Flexibilität Nettokaltmiete). Immerhin 38 % bezahlen so-Flexibilität spielt für die Kreativwirtschaft eine gar weniger als 5 Euro. Keines der befragtenwichtige Rolle. Die Mehrzahl der befragten Un- Unternehmen wendet mehr als 12 Euro proternehmen ist ausgesprochen flexibel struktu- Quadratmeter für seine Geschäftsräume auf.riert, einige arbeiten fast ausschließlich pro-jektbezogen und beschäftigen für die jeweiligen Abbildung 9: Befragte Unternehmen: MonatlicheProjekte durchaus eine größere Anzahl freier NettokaltmieteMitarbeiter. Dahingehend wünschen sich dieseUnternehmen einerseits möglichst flexible Nut-zungsmöglichkeiten der Räume und anderer-seits eine flexible Gestaltung der Mietverträge. teuer 15%• Bei Bedarf wünschen sich die Unternehmen, möglichst schnell und einfach weitere Räum- lichkeiten nutzen und anschließend eben so durchschnittlich 24% günstig einfach wieder abgeben zu können. Das nutz- 61% bare Raumangebot am Standort sollte sich also idealerweise den schwankenden Flä- chenansprüchen anpassen können.• Auch bezüglich der Mietverträge wünschen sich viele Unternehmen möglichst flexible und an ihre individuellen Bedürfnisse ange- passte Mietvereinbarungen. Neben günstigen Quelle: empirica Befragung 2009 11
  12. 12. Auf die Fragen nach den wichtigsten immobili- dem Gebäude auszumachen, das die kreativ-enbezogenen Standortkriterien bzw. konkreten künstlerisch ausgerichtete Arbeit in irgendeinerWünsche an die Immobilienwirtschaft hinsicht- Form widerspiegeln soll. Etwa die Hälfte gab an,lich des Immobilienangebots wurde jeweils am eher Altbauten zu bevorzugen. Ein gründerzeit-häufigsten mit „günstige Mieten“ geantwortet. licher Altbau stellt dabei eine Möglichkeit dar,Darüber hinaus lassen weitere Antworten wie ist aber für die Unternehmen keine zwingende„gestaffelte Mieten“ oder „Angebote stärker auf Vorrausetzung. Genau so gut könnte es auchkleine Unternehmen ausrichten“ auf die große ein Neubau sein, sofern er „das gewisse Etwas“Bedeutung günstiger Mieten schließen. 61 % der biete. Wichtig ist die Abgrenzung zu den als üb-befragten Unternehmen bewerten den von ihnen lich empfundenen eher zweckmäßig ausgerichte-bezahlten Mietpreis als günstig, 15 % als teuer. ten Bürostandorten.Abbildung 10: Bewertung des gezahlten Miet- „Für uns wäre ein Raum wichtig, der einen ge-preises durch die befragten Unternehmen wissen Charakter hat. Das kann man jetzt gar nicht so genau definieren. Das kann eine alte In- dustriehalle sein, das kann aber genauso gut ein Büroraum in einem Hochhaus sein, wo man einen schönen Ausblick hat. (...) Man sucht letztlich nach einem besonderen Ort, der einen gewis- sen Charakter hat.“ (Unternehmen Architektur- bis 5 EUR 5 bis 7 EUR markt) 38% 38% Sehr positiv äußerten sich die Unternehmen über Gebäude, die eine Verbindung zur Industriekultur der Metropole Ruhr aufweisen. Insgesamt ist die Bereitschaft leer stehende, alte Gebäude umzu- 7 bis 9 EUR nutzen sehr hoch, wobei sich viele Unternehmen 9 bis 12 EUR 3% dafür aussprechen, Leerstände gerade für Kre- 21% ativunternehmen besser nutzbar zu machen an- statt Neubauten zu errichten. „Alte Industrieanlagen wieder schön aufpeppen,Quelle: empirica Befragung 2009 anstatt irgendwelche komischen neuen Gebäude zu bauen. In Bochum da ist z.B. der Bunker, derInsgesamt lässt sich sagen, dass ein günstiger jetzt aufgestockt wird, an und für sich ein wun-Mietpreis als wichtigstes immobilienbezogenes derschönes Gebäude, was entkernt wurde, totalStandortkriterium in der Metropole Ruhr angese- alt, nett und schön und darauf werden jetzt nochhen wird und Kreativunternehmen gezielt nach Glasetagen gestapelt. Aber warum? Machen wirpreisgünstigen Räumlichkeiten suchen. uns nichts vor, wir sind nicht Düsseldorf. Das wird wieder unbezahlbar. Es wird investiert in Stand-2.5.5 Architektur und Fassade orte, die für ein normales, junges UnternehmenDie große Mehrheit der befragten Unternehmen nicht zu bezahlen sind. Riesen Werbeagenturengibt an, als Unternehmenssitz eine Immobilie zu haben wir hier nicht, es gibt zwar welche, aberwählen, die etwas Besonderes bietet. Besonders die haben ihre Orte. Ich glaube man soll das eherim Hinblick auf eine Einzigartigkeit, die nur der attraktiver gestalten, indem man alte Dinge neuStandort bzw. gerade auch das Gebäude bietet. saniert und man gibt das dann erstmal, das kannEinige Unternehmen grenzen ihren Unterneh- sich dann natürlich noch steigern, für eine kleinemenssitz klar von „normalen“ Bürostandorten Mark an die Leute, damit die sich erstmal auf-ab. Insgesamt ist eine hohe Identifikation mit bauen können.“ (Unternehmen Buchmarkt) 12
  13. 13. Abbildung 11: Standortbeispiel Bochum ZechePrinz RegentBacksteingebäude, Medienhaus Bochum Backsteingebäude Gelände Zeche Prinz RegentVeranstaltungsort Zeche Bochum Prinz Regent TheaterFotos: empirica 2009Eine Nutzung von Leerständen ist nach Ansicht Bezüglich der Repräsentativität und Außenwir-der Unternehmen problemlos auch als befristete kung der Immobilie haben die meisten Unterneh-Zwischennutzung denkbar, was der gewünschten men keine gehobenen Ansprüche. Die Aussage,Flexibilität der Unternehmen entgegen käme. das Gebäude solle „ bedingt repräsentativ“ sein,Alte Fabrikgebäude oder Zechengelände wer- kann für die Mehrheit der befragten Unternehmenden von den meisten Unternehmen generell als geltend gemacht werden. Trotz der vorrangigenein sehr attraktiver Standort angesehen. Gera- Suche nach preisgünstigen Standorten, legen diede für die Metropole Ruhr wirken Gebäude mit Unternehmen Wert auf eine gute Qualität. DieBezug zur lokalen Industriekultur als Identifika- gewünschte Repräsentativität bezieht sich weni-tionsträger. Wichtig ist anzumerken, dass einige ger auf eine luxuriöse Ausstattung, sondern eherUnternehmen auf die Nachteile alter Industrie- auf das Besondere und Unverwechselbare, dasund Gewerbegebäude hinweisen. Diese seien als die Immobilie bzw. der Standort bieten soll.Standort nur attraktiv, wenn sie in Hinblick aufgeringe Nebenkosten gut wärmegedämmt seienund auch Möglichkeiten für Unternehmen mit ge-ringem Platzbedarf böten. 13
  14. 14. 3. Fazit: Hinweise für die lagen. Jedoch sind auch Nebenlagen at- traktiv, sofern diese ein quantitatives und Immobilienwirtschaft qualitatives Mindestmaß an Nahversorgung,3.1 Denken in kleinteiligen Struk- Gastronomie und Frequenz bieten (z.B. turen Stadtteilzentren). Es ist zu unterstreichen,Die Kreativwirtschaft in der Metropole Ruhr ist dass es sich nicht ausschließlich um La-nicht nur ein originärer Wirtschaftsfaktor mit gen in den Großstädten der Metropole Ruhreiner erheblichen Wertschöpfung, sondern auch handeln muss, sondern auch Mittelstäd-Nachfrager nach adäquaten Immobilienangebo- te bieten hier entsprechende Qualitäten.ten. Die im Rahmen der vorliegenden Untersu-chung durchgeführte Unternehmensbefragung • An einem Standort sollten aus pragmatischenbelegt die Befunde der statistischen Analyse der und aus Imagegründen bereits Kreative an-Kreativwirtschaft in der Metropole Ruhr. Auch sässig sein. Dabei muss es sich nicht aus-wenn es einige wenige große Player gibt, domi- schließlich um Kreativunternehmen handeln,nieren Kleinstunternehmen. Ihr Anteil liegt ober- sondern es können auch Akteure und Einrich-halb von drei Viertel aller Kreativwirtschaftsun- tungen ähnlicher Bereiche sein (z.B. eta-ternehmen und dürfte sicherlich einige tausend blierte Kultureinrichtungen bzw. -angebote).Unternehmen in der Metropole Ruhr umfassen. In diesem Zusammenhang kann auch geprüft werden, ob erst im Zuge einer Standort- undEin eher unerwartetes Ergebnis der Unterneh- Immobilienentwicklung Kreativunternehmenmensbefragung ist die Tatsache, dass die meisten „gesammelt“ werden, um dann als krea-befragten Kleinstunternehmen nicht von zuhau- tive community an den Standort zu ziehen.se aus arbeiten, sondern ein Büro oder eine ent-sprechende Geschäftsfläche extern angemietet • Von besonderer Qualität kann ein Standorthaben. Inwieweit dies auch für die gesamte Krea- dann sein, wenn sichtbare Bezüge zum histo-tivwirtschaft in der Metropole Ruhr zutrifft, kann rischen Industrieerbe der Metropole Ruhr her-im Rahmen dieser nicht repräsentativen Studie gestellt werden können. Dabei muss es nichtnicht beantwortet werden. Allerdings halten wir immer der Idealfall einer ehemaligen Fabrik-es für sehr wahrscheinlich, dass die Befragungs- halle aus der Gründerzeit sein. Hier kommt esergebnisse ein realistisches Bild auch von weiten auch auf eine intelligente ProjektentwicklungTeilen der Kreativwirtschaft wiedergeben. Inso- an, wie diese Bezüge etwa durch geeignetefern stellt die Kreativwirtschaft auch für die Im- Sichtachsen hergestellt werden können. Aufmobilienwirtschaft eine wichtige Zielgruppe dar. Grund der hohen Dichte industriegeschicht-Dabei müssen jedoch die spezifischen Standort- licher Standorte bietet die Metropole Ruhrund Immobilienanforderungen der Kreativwirt- hier jedoch gute Ausgangspotenziale.schaft berücksichtigt werden. 3.3 Immobilie: Identitätstiftend -3.2 Standorte: urban - kreativ - kleinteilig - flexibel - günstig historisch Neben dem Standort kommt der Immobilie eineBei der Wahl geeigneter Standorte für die Krea- wichtige Akzeptanz schaffende Funktion für Kre-tivwirtschaft stehen folgende Aspekte im Vorder- ativunternehmen zu. Zu betonen sind:grund: • Beim Gebäude muss es sich nicht ausschließ-• Ein Standort für die Kreativwirtschaft muss lich um einen gründerzeitlichen Altbau han- urbane Qualitäten haben. Vorrangig sind deln, sondern es werde auch Immobilien hier zwar Innenstadt- und Innenstadtrand- aus den fünfziger und sechziger Jahren ak- 14
  15. 15. zeptiert. Viel wichtiger als das reine Bau- 3.4 Klassische Immobilienvermark- jahr ist der Aspekt, dass ein Gebäude für die tung wenig zielführend Zielgruppe Kreative auch Identität stiften sollte. Daher ist es eine besondere Aufgabe Die Befragung hat gezeigt, dass die herkömmliche für Immobilienentwickler, Gebäuden, die auf Vermarktung von gewerblichen Immobilien über den ersten Blick wenig Charme haben, ei- eine gezielte Makler- oder Vermittleransprache nen solchen Charakter zu verleihen. Dabei (etwa in Form eines konkreten Suchauftrages) kann es sinnvoll sein, solche Immobilien auch in der kleinteilig aufgestellten Kreativwirtschaft gemeinsam mit Kreativen zu entwickeln. nur eingeschränkt funktioniert, insbesondere wenn es um die bloße Vermarktung einer einzel-• Die zumeist geringe Größe der Kreativunter- nen Immobilie bzw. eines Objektes (z.B. eine Bü- nehmen bedeutet auch eine größtmögliche roeinheit) geht. Hier sind innovative Ansätze zu Kleinteiligkeit des Immobilienangebots. So verfolgen bzw. auch auszuprobieren: Dies kann liegt der Schwerpunkt der Flächengrößen in Form einer Leerstands-Datenbank im Internet sicherlich im Bereich von unter 150 qm. In (wie es derzeit von der Ruhr 2010 vorbereitet Bezug auf unterschiedliche Teilbranchen wird) sein, über gemeinsame Projektentwicklung der Kreativwirtschaft ist eine Kleinteilig- bzw. ein sehr frühzeitiges Einbinden von Vertre- keit jedoch nicht einheitlich und immer tern der Zielgruppe (etwa in Form eines unver- speziell zu definieren (so sind kleinteilige bindlichen Workshops) oder auch mittels moder- Atelierflächen für Künstler etwas anderes ner online-Medien wie twitter und facebook. als kleinteilige Büroflächen für Designer).• Mindestens ebenso wichtig wie Kleinteiligkeit 3.5 Ein innovativer Ansatz: ist ein möglichst hohes Maß an Flexibilität Co-Working-space des Angebotes. Dies hat unterschiedliche Die Ergebnisse der Unternehmensbefragung der Dimensionen: zum einen bezieht sich Flexi- Kreativwirtschaft in der Metropole Ruhr unter- bilität auf variable Zuschnitte der Räumlich- streichen die Bedeutung flexibler und kostengün- keiten (um etwa für die projektbezogene stiger Flächenangebote in urbanen Lagen. Ein Arbeit zusätzliche Arbeitsfläche für einen gutes Beispiel, das zeigt, dass diesen Anforde- bestimmten Zeitraum anzumieten), zum an- rungen durch eine adäquate Immobilienform ent- deren sollte die vertraglichen Regelungen sprochen werden kann, sind die auch seit kurzem möglichst kurzfristig ausformuliert wer- auf dem deutschen Markt vorhandenen Co-Wor- den (hier werden langjährig bindende Miet- king Angebote. Im Kontext der aus den Vereini- verträge in geringerem Maße akzeptiert). gten Staaten stammenden Co-Working Initiative geht es dabei nicht nur um kurzfristig anmietbare• Immobilienangebote für die Kreativwirtschaft Büroarbeitsplätze für Selbständige und Freelan- sollten zudem preissensibel gestaltet wer- cer, sondern auch darum, an einem Ort zusammen den. Die Zahlungsbereitschaft liegt in den mit Gleichgesinnten zu arbeiten. Eine empirica- allermeisten Fällen zwar unter 10 EUR/qm Recherche zu aktuellen Co-Working Angeboten in (was aber auch ein Vorteil des Standortes Me- Deutschland (siehe Übersicht im Anhang) zeigt: tropole Ruhr etwa im Vergleich mit Hamburg ist). Gleichzeitig werden von den Kreativen • Co-Working Angebote sind zwar vor allem ein aber auch keine hohen Anforderungen an die großstädtisches Phänomen (hier ist Berlin Vor- Ausstattungsqualität gestellt. reiter), aber auch in eher ländlich geprägten Regionen (z.B. Ammersee) sind Beispiele zu finden. 15
  16. 16. • Die Angebote befinden sich vorwiegend an • Neben Co-Working Häusern gibt es Agenturen, urbanen Standorten im Stadtzentrum, am die Co-Working Plätze koordinieren bzw. ge- Innenstadtrand oder wie im Fall von Berlin- gen eine Gebühr Co-Working Plätze in ver- Kreuzberg auch in gut frequentierten Stadt- schiedenen Einrichtungen vermitteln. In die- teillagen. sem Kontext fallen auch Internetplattformen, die Angebot und Nachfrage matchen. Darüber• Angesprochen werden Personen mit flexiblen hinaus gibt es Unternehmen, die Teile der Büroanforderungen, wie z.B. „der kreative Räumlichkeiten als Co-Working Bereich zur Freelancer, der nicht gerne allein im Home- Verfügung stellen. Office arbeiten möchte“.• Die Angebote werden häufig aus der Commu- nity oder Szene heraus entwickelt. So sind viele Betreiber von Co-Working Angeboten selbst kreative Freelancer;• Neben „reinen“ Co-Working Angeboten gibt es Mischkonzepte, bei denen Co-Working nur ei- nen Teilbereich ausmacht;• Co-Working Angebote umfassen neben Ein- zel- und Gemeinschaftsarbeitsplätzen sowie Gruppen- und Seminarräumen häufiger auch ein Café oder einer Kaffee-Ecke mit Lounge- bereich. Teilweise gibt es auch Werkstatt- und Bühnenbereiche. Darüber hinaus werden unterschiedliche Bürodienstleistungen ange- boten (z.B. Telefonzentrale). Die Objekte haben Gesamtflächen von rd. 100 qm bis zu 4000 qm;• Co-Working Anbieter verstehen sich i.d.R. auch als Netzwerkplattform für kreative Berufstä- tige, d.h. neben dem Angebot an flexiblen Arbeitsplätzen geht es um Geselligkeit, Aus- tausch und Knüpfung von Kontakten, teilwei- se auch in internationaler Ausrichtung.• Das Angebot ist flexibel. Die Preismodelle orientieren sich am Zeitraum der Nutzung (stundenweise, wöchentlich, monatlich, im Rahmen der normalen Öffnungszeiten oder rund um die Uhr) und am gewählten Arbeits- platz (fixer oder variabler Arbeitsplatz, Groß- raumbüro oder abgeschlossene Einheit). Die Preise reichen von 5 bis 10 EUR pro Stunde, 15 bis 20 EUR am Tag bzw. 200 bis 300 EUR im Monat. 16
  17. 17. AnhangBefragte UnternehmenNr Name Standort Branche 1 Andrea Isenburg - Agentur für Kulturwirtschaft Dortmund Markt für darstellende Künste 2 ARGE PADOAN WEGST Essen Architekturmarkt 3 ArTRIUM - Raum für Kunst/ Manuel Schroeder Duisburg Kunstmarkt 4 Atelier im Stellwerk Essen Kunstmarkt 5 Atelier WK-CONCEPT Essen Designwirtschaft 6 ByteFM/Ruhr Bochum Musikwirtschaft 7 Crenetic GmbH Mülheim/Ruhr Software/Games-Industrie 8 CULTGUT Dortmund Designwirtschaft 9 Deimel + Wittmar Essen Designwirtschaft10 Ebstein Bochum Filmwirtschaft11 Freelens Regionalgruppe Dortmund Dortmund Designwirtschaft12 Galerie PR Dortmund Kunstmarkt13 gang-ART Design Dortmund Kunstmarkt14 GeoMobile GmbH Dortmund Software/Games-Industrie15 Heimatdesign Dortmund Designwirtschaft16 loewenart Essen Designwirtschaft17 Magenta - Studio für Malerei Dinslaken Kunstmarkt18 Matthias Dudde Dortmund Werbemarkt19 O Living Gelsenkirchen Werbemarkt20 Pierre Kracht Dortmund Designwirtschaft21 Planlos - Büro für visuelle Kommunikation Bochum Filmwirtschaft22 planungsbüro vierfahrt/ 4F Essen Designwirtschaft23 Produzentengalerie „Spirit and Art“ Dinslaken Kunstmarkt24 Radau Gestaltung! Dortmund Designwirtschaft25 raumkunst Susanne Henning Dortmund Kunstmarkt26 resch media - webyour business Dortmund Werbemarkt27 Rottstr 5 Bochum Kunstmarkt28 Salon-Atelier Dortmund Kunstmarkt29 Samirah Al-Amrie Dinslaken Markt für darstellende Künste30 Simone Helle Duisburg Markt für darstellende Künste31 SSP - Sergeij Stanojkovski Production GmbH Oberhausen Filmwirtschaft32 Stefanie Levers Dortmund (Bochum) Buchmarkt33 Storp9 Haus für Bildung & Kultur Essen Markt für darstellende Künste34 Text-Projekte Bochum Pressemarkt35 Union der Helden Dortmund Designwirtschaft36 Wandmalerei & Atelier Igor Jablunowskij Dortmund Kunstmarkt37 WATERLOOSTUDIOS.TV Essen Pressemarkt38 zechenkind Dortmund Designwirtschaft39 ZWEI MACHEN SCHMUCK Essen Designwirtschaft40 Dratz Construction Oberhausen Architekturmarkt41 Chicken Music, Suppi Huhn Musikproduktion Mülheim a.d. Ruhr Musikwirtschaft42 Knott PR Agentur für Pressearbeit Essen Pressemarkt43 Radio Duisburg Duisburg Rundfunkwirtschaft44 Schacht 11 das Redaktionsbüro auf Zollverein Essen Pressemarkt45 Sun Media Werbeagentur Gelsenkirchen Werbemarkt46 Tazl Thielen Kommunikation GmbH Duisburg Werbemarkt47 Timm Dapper Computergrafik Duisburg Software/Games-Industrie48 Zebralution Duisburg Musikwirtschaft 17
  18. 18. Leitfaden der Befragung1. Wo in der Stadt befindet sich Ihr Unternehmen?2. Seit wann sind Sie dort ansässig?3. Wo hatten Sie davor Ihr Büro?4. Was waren die Gründe für den Standortwechsel?5. Warum haben Sie diesen Standort gewählt?6. Wie würden Sie das Image des Standortes beschreiben?7. Wie haben Sie ihren derzeitigen Standort gefunden?8. Wie lange haben Sie einen Standort gesucht?9. Wenn Sie heute oder morgen wieder mit der Standortsuche beginnen würden/müssten, worauf würden Sie dabei achten?10. Befinden sich Ihre Geschäftsräume in einer Bestandsimmobilie oder in einem Neubau?11. Hatten Sie bei der Suche ein klares Bild von dem Gebäude?12. Warum haben Sie sich für diese Immobilie entschieden?13. Wäre auch ein Neubau in Frage gekommen? Wenn nein, warum nicht?14. Wenn Sie heute oder morgen wieder mit der Bürosuche beginnen würden/müssten, worauf würden Sie beim Gebäude achten?15. Was sind für Ihr Unternehmen wichtige Ausstattungen des Büros/der Räumlichkeiten? Was ist Ihnen in diesem Bereich besonders wichtig?16. Wie viele Quadratmeter umfassen Ihre Geschäftsräume?17. Wie viele Räume haben Sie?18. Befinden sich alle Räume auf einer Etage?19. Welchen Mietpreis pro qm zahlen Sie monatlich20. Würden Sie das Mietniveau als günstig, durchschnittlich oder teuer beschreiben?21. Ist das auch der ungefähre Mietpreis, den Sie am vorherigen Standort gezahlt haben?22. Würden Sie für Ihre Geschäftsräume auch eine geeignete Immobilie kaufen?23. Sind Sie mit Ihrem aktuellen Standortumfeld und dem Gebäude zufrieden?24. Planen Sie in näherer Zukunft mit Ihren Geschäftsräumen umzuziehen?25. Haben Sie schon einmal über eine andere Stadt oder Region als Standort nachgedacht?26. Was wünschen Sie sich von Seiten der Immobilienwirtschaft bezüglich des Gebäudeangebots?27. Wie lange gibt es Ihr Unternehmen bereits?28. Ist das der einzige Standort?29. Wie häufig sind Sie mit Ihren Geschäftsräumen seitdem schon umgezogen?30. Wie viele Mitarbeiter sind in Ihrem Unternehmen beschäftigt? (fest, frei, Vollzeit/Teilzeit)31. Welche Rechtform hat Ihr Unternehmen?32. In welcher Entwicklungsphase befindet sich ihr Unternehmen? 18
  19. 19. Co-Working Angebote in Deutschland Preise für (Büro-)Arbeitsplatz Name Stadt Stra0e Objekt Öffnungszeiten Unternehmen Homepage (inkl. MwSt) Co-Working Space mit 120 Arbeitsplätzen, 3 Betahaus Berlin Prinzessinnenstr. 19-20 9:00 - 18:00 (Mo-Fr) 12 EUR/Tag (Flexdesk) - 229 EUR/Monat (Fixdesk) GmbH & CO. KG www.betahaus.de Meetingräume, Telefonraum, Café, insgesamt 1.000qm von 49 EUR/Monat für 16h Fixdesking bis unlimited own s e l f eG Projektraum, 2 Konferenzräume, Küche, Lounge, The Hub Berlin Berlin Erkelenzdamm 59-61 9:00-17:00 (Mo-Fr) desk 310 EUR, einfache Mitgleidschaft 11 EUR (Preis gleich (Social Entrepreneurship & Leadership www.berlin.the-hub.net insgesamt 700qm Mitgliedsbeitrag) Foundation) Geimschaftsarbeitsraum, Barbereich, Studio 70 Berlin Kottbusser Damm 70 Besprechungsraum, 10:00 - 18:00 125 EUR/Monat, 8,40 EUR/ Tag ohne MWST Philip Steffan www.hallenprojekt.de/studio-70 Werkstatt Einzel- und Gruppenarbeitsbereiche, Konferenzraum, Easy Loft Berlin Mehringdamm 55 9:00 - 19:00 (Mo-Fr) 88 - 898 EUR/Monat PLANTAGE Group GmbH www.easyloft.de Gemeinschaftsküche mit Loungebereich, BCN Arbeitsplätze, Konferenzraum, Küche, Relaxbereich, Berlin Paul-Lincke-Ufer 44A 10:00 - 22:00 89 EUR/Woche - 249 EUR/4 Wochen (inkl. Mwst.) Manu Kumar / Sole Proprietorship www.thebusinessclass.net/de/node/50 Berlin-Kreuzberg insgesamt 120qm Mindmatters Hamburg Neuer Kamp 30 k.A. Freitags k.A. mindmatters GmbH & Co. KG www.mindmatters.de Hamburg Café Arbeitsplatz (stundenweise), Gruppenbüro 8 EUR/h -10 EUR/h, Book And (tageweise), Einzelbüro (tageweise), Seminarraum, München mehrere Standorte in verschiedenen Immobilien Bürogemeinschaft ca. 300-1200 EUR/Monat/Teilnehmer Felix Schürholz www.bookandwork.de Work Vorführraum, Werkstatt, Studio (Foto, Musik, Film), Rabat bis zu 50 % ab 180 h, alle Preise ohne Mwst. Coachingraum Kölner Einzel- und Großraumarbeitsplätze, Konferenz-, Seminar- Köln Scheidtweiler Straße 69 8:00 - 18:00 (Mo-Fr) k.A. Boys GmbH & Co KG www.koelner-zeitraeume.de Zeiträume , Coachingräume, Kita, Fitnessraum, Kaffeebar 20 EUR/Tag - 250 EUR/Monat (ohne Schlüssel), Frankfurt/ Kaiser79 Kaiserstr. 79 Arbeitsplätze mit 20 Arbeitsplätzen und Konferenzraum 8:00 - 18:00 (Mo-Fr) 170 EUR/10 Tage - 300 EUR/Monat (mit eigenem Bastian Klein www.kaiser79.de Main Schlüssel) ab 5,50 EUR/ Tag (inkl. Freigetränke), Arbeitsplätze, Werkstatt, Bühnen-, Seminarräume, sonst 22 EUR bei 0-4 h Nutzung inkl. Essen bis 44 EUR Unperfekthaus Essen Friedrich-Ebert-Str. 18 10:00 - 23:00 Reinhard Wiesemann www.unperfekthaus.de Atelier, Caféhaus u.a., insgesamt 4.000qm ganztägig, mit Übernachtung 99 EUR/Tag inkl. Vollpension 3 EUR/Tag: Gastzugang, Nutzung von Schreibtischplatz falls Rockzipfel 8:30-15:00, Leipzig Volckmarstr. 6b k.A. frei Johanna Gundermann www.rockzipfel-leipzig.de Leipzig längere Nutzung bei Bedarf 50 EUR/Monat: Abonnent, Schreibtischplatzgarantie geplant sind 14 Arbeitsplätze, insgesamt 100qm, Wiesbadener 9:00-20:00 (Mo-Fr) Wiesbaden k.A. kurzfristig sind weitere 800qm an Standort in Wiesbaden ab 40 EUR/Tag für Einzelnutzung Trischler GmbH www.wiesbadenersalon.de Salon + samstags nach Anmeldung geplant Windach 12 Arbeitsplätze im überdachten Außenbereich mittwochs 9:00-17:00 Dorfoffice Steinbacher Straße 20 EUR/Tag Ziegler&Ziegler GbR www.dorfoffice.de (Ammersee) (Biergarten) (bei schönem Wetter 5 EUR/h offener Arbeitsplatz - 270/400 EUR Monatsrate Workflow Büroräume, offene Arbeitsplätze, Besprechungs- unmöbliertes/möbliertes Einzelbüro Meiningen Nonnenplan 7 8:00 - 18:00 (Mo-Fr) Bittner & Network Navigationsconsulting GbR www.workflowmeiningen.wordpress.com Meiningen /Seminarräume Tagesraten 20- 30 EUR alle Preise ohne Mehrwertsteuer19
  20. 20. ImpressumHerausgeber:Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH(wmr)Ruhrstraße 145468 Mülheim an der RuhrBearbeitung im Auftrag der wmr:empiricaQualitative Marktforschung,Stadt- und Strukturforschung GmbHKaiserstraße 2953199 BonnThomas AbrahamFabian HanselKontakt und Ansprechpartnerin:Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbHRuhrstraße 145468 Mülheim an der RuhrAndrea HöberMail: hoeber@wfgmetropoleruhr.deTel.: 0208/305529-44Titelfoto:Copyright Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbHAlle sonstigen Grafiken und Fotos wurden von empirica für die Wirtschaftsförderungmetropoleruhr GmbH erstellt.Mülheim an der Ruhr, Dezember 2009 20
  21. 21. Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH |Ruhrstraße 1 | 45468 Mülheim an der Ruhr Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH l Ruhrstraße 1 l 45468 Mülheim an der RuhrTel.: +49(0)208/305529-0 | Fax: +49(0)208/305529-99 Tel.: +49(0)208/305529-0 l Fax: +49(0)208/305529-99www.business.metropoleruhr.de www.business.metropoleruhr.de 21

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