DasTreppen 1x1Begriffe · Grundsätze · Maße                               www.streger.de
Begriffe: Wangentreppe                                                                     Handlauf                       ...
Begriffe: Tragbolzentreppe                                                               Handlauf                         ...
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1Geschosshöhe undFußbodenaufbauOKF = Oberkante Fertigfußboden                                 www.streger.de
2Grundsätze und MaßeDie Schrittmaßregel: 2 x Steigung + 1 x Auftritt = 59 – 65 cm.Bei der Planung Ihrer Treppe sollte auf ...
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5   Planungshilfen   Planungsgrundlage:   Treppenbreite 1,00 m, Geschosshöhe 2,84 m, Deckenstärke   28 cm, Steigungsverhäl...
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6HolzartWelches Holz ist das Richtige? Egal für welches Holz Sie sichentscheiden, empfehlenswert wäre Massivholz. Spätere ...
7und Wachs angefeuert. Holzmaserungen, Äste und die Holzfar-be kommen stärker hervor und die Oberfläche fühlt sich „weich“...
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  1. 1. DasTreppen 1x1Begriffe · Grundsätze · Maße www.streger.de
  2. 2. Begriffe: Wangentreppe Handlauf Austrittpfosten Brüstungsgeländer Wandabschlussleiste Handlauf Austrittstufe Wandwange Untergurt Deckenlochverkleidung Setzstufe LichtwangeKinder-sicherungsleiste Wendepfosten Handlauf GeländerstabWand-abschlussleiste AntrittpfostenGeländer anTreppenfreiseite Antrittpfosten Antrittstufe www.streger.de
  3. 3. Begriffe: Tragbolzentreppe Handlauf Austrittpfosten Brüstungsgeländer Wandabschlussleiste Handlauf Austrittstufe Wandbolzen mit Wandrosette Untergurt DeckenlochverkleidungWand-abschlussleiste Stufendistanzhülse Handlauf GeländerstabGeländer anTreppenfreiseite Antrittpfosten Antrittpfosten Antrittstufe www.streger.de
  4. 4. Begriffe: Spindeltreppe Handlauf Wandabschlussleiste Spindeldeckel Austrittpfosten Spindeldeckel Austrittpodest Geländerstab Deckenlochverkleidung Stufendistanzhülse Handlauf Antrittpfosten Fußrosette Antrittstufe www.streger.de
  5. 5. 1Geschosshöhe undFußbodenaufbauOKF = Oberkante Fertigfußboden www.streger.de
  6. 6. 2Grundsätze und MaßeDie Schrittmaßregel: 2 x Steigung + 1 x Auftritt = 59 – 65 cm.Bei der Planung Ihrer Treppe sollte auf ein optimales Steigungs-verhältnis von 63 cm hingearbeitet werden. Ein Mensch über-windet beim Spazieren gehen durchschnittlich 63 cm pro Schritt.Die DIN 18065 gibt folgende Vorgaben für die nutzbare Trep-penlaufbreite, der Steigungshöhe und dem Auftritt für Treppenin Wohngebäuden ohne Sondervorschriften: 1 23 45 6 Nutzbare 59 - 65 cm Treppen- Steigung Auftritt Gebäudeart Treppenart laufbreite s 2) a 3) mindestens Treppen, Ideal 63 cm 1 Wohngebäude Baurechtlich die zu Aufenthaltsräumen führen 80 17 3 28 + 5 _ 9 mit nicht notwendige mehr als Treppen Kellertreppen und Bodentreppen, 2 zwei die nicht zu Aufenthaltsräumen führen 80 21 21 Wohnungen 1) Baurechtlich nicht notwendige (zusätzliche) Treppen, 3 siehe DIN 18 064/11.79, Abschnitt 2.5 50 21 21 Baurechtlich nicht notwendige (zusätzliche) Treppen, 4 50 keine Festlegungen Steigung innerhalb geschlossener Wohnungen 5 Baurechtlich notwendige Treppen 100 17 + 3 _ 2 28 + 2 _ 9 Sonstige Gebäude Baurechtlich nicht notwendige (zusätzliche) Treppen, 6 50 21 21 siehe DIN 18 064/11.79, Abschnitt 2.5 1) schließt auch Maisonetten Wohnungen in Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen ein. Untertritt 2) aber nicht 14 cm Festlegung des Steigungsverhältnisses s/a siehe Abschnitt 3.2. Auftritt 3) aber nicht 37 cm 2 x Steigung + 1 x Auftritt = 59 - 65 cmZum Beispiel ergeben sich für eine Einfamilienhaustreppe lautobiger Tabelle folgende Planungseckdaten:• nutzbare Treppenlaufbreite mind. 80 cm Treppauf• Steigungshöhe 14 – 20 cm• Auftritt 23 – 37 cmAls nächsten Schritt sind der vorhandene Platz, die Geschoss-höhe und die Deckenstärke zu berücksichtigen. Bei der Festle-gung des Antrittpunktes der Treppe sind u.a. die Deckenstärke,sowie Türen und Hindernisse im Antrittsbereich zu beachten.Die lichte Durchgangshöhe sollte mind. 2,00 m betragen. BeiAnwendung o.g. Schrittmaßregel werden Sie unter Berücksich-tigung Ihrer Platzverhältnisse mit einer Steigungshöhe von ca. Treppab18 – 20 cm und einem Auftritt von 23 – 27 cm planen.Hinweis: Für die Planung steht Ihnen unser Planungsserviceoder ein bundesweites Netz von STREGER®-Partnern zur Ver-fügung. www.streger.de
  7. 7. 3TreppengeländerBitte achten Sie darauf, dass ein Geländer keinen „Leitercha-rakter“ durch waagerecht angeordnete Geländerstäbe erhält, dabei kleinen Kindern die Gefahr des Überkletterns und Absturz-gefahr besteht.Der lichte Geländerabstand sollte max. 12 cm betragen, ist je-doch nicht in allen Bundesländern und Landesbauordnungengleich reglementiert. Der lichte Wandabstand von Handläufenbeträgt mind. 4 cm, damit genügend Fingerfreiheit gegeben ist.Um das Risiko von Treppenstürzen zu vermeiden, sollte nach 25 50 25max. 18 Stufen ein Podest angeordnet sein. Die Podesttiefemuss der nutzbaren Treppenlaufbreite nach DIN entsprechen. 25Die Geländerhöhe sollte mind. 90 cm betragen (für Geschoss-höhen ab 12 m: Geländerhöhe 1,10 m ). Bitte beachten Sie, dass 200einige Landesbauordnungen zusätzliche Anforderungen an Ihre nutzbare lichte Treppendurchgangshöhe TreppenlaufbreiteTreppe stellen, wie z.B. Kindersicherungsleisten zur Reduzie-rung des lichten Stufenabstandes. Denken Sie auch bei Ihrer 175Planung an die eventuelle Notwendigkeit von Kindersicherungs- Handlauftürchen, damit die Jüngsten nicht herunterfallen können. 110 Geländerhöhe HandlaufhöheAchten Sie auf Fensterelemente im wandseitigen Treppenver- 90 bzw.lauf, welche sich unterhalb von 90 cm über Stufenvorderkantebefinden. Hier muss eine zusätzliche Absicherung auf Grund derAbsturzgefahr erfolgen. Luftspalte von mehr als 6 cm zwischenStufe – Wand oder Wand – Wand müssen z.B. mittels Abdeck- 66 Treppenlaufbreite 6leiste geschlossen werden. Bei größeren Abständen bietet sichoft der Einbau eines maßgefertigten Möbel an. 25 50 25 25 200 nutzbare lichte Treppendurchgangshöhe Treppenlaufbreite 4 Handlauf 175 110 Geländerhöhe Handlaufhöhe 90 bzw. Treppenlaufbreite 6 www.streger.de
  8. 8. 4StandsicherheitGrundsätzlich unterscheidet der Gesetzgeber zwischen denTreppenarten und fordert als Standsicherheitsnachweis z.B.bei Tragbolzentreppen / Systemtreppen eine Einzelstatik oderdie entsprechende Baurechtliche Zulassung, welche seit 2008als „Europäische Technische Zulassung“ (ETA)* erteilt wird. DieStandsicherheit von Wangentreppen, ob eingestemmt oder auf-gesattelt, kann hingegen laut DIN 1052, nach handwerklichenErfahrungswerten beurteilt werden.Es ist zu beachten, dass die Bemessung von Bauteilen nachBerechnungsgrundlagen aus o.g. DIN erfolgt: Massive Stufen Massive Stufen Verbundstufe Stützweite l 0,80 m 0,90 m 1,00 m Riegelverleimt Stufenbreite b 240 300 240 300 240 300 b b bNadelholz Gütekl. II nach DIN 4074, z.B. Fichte, Kiefer, Mindestdicke 32 30 35 32 37 35Lärche oder Tanne.Rohholzdicken = 45, 50, 55 und 60 mm empfohlene Dicke 40 40 45 45 45 45Eiche oder Buche, mittlere Güte (Hartholz) 1) Mindestdicke 30 28 32 30 35 32Rohholzdicken = 45, 50, 55 und 60 mm empfohlene Dicke 40 40 45 45 45 45Die „Allgemein Anerkannten Regeln der Technik“ (aaRdT) gebenzur Bemessung von Bauteilen Empfehlungen vor, welche oft vonden vorgegebenen Werten der DIN und den Angaben o.g. Be-messungstabellen (basieren auf Erfahrungswerte) abweichen.Die Bemessungszahlen der aaRdT empfehlen oft höhere Mate-rialstärken, welche für die Kalkulation kostenintensiver sind undbei Ihrer Planung berücksichtigt werden sollten.Das Non Plus Ultra bildet als Bemessungsgrundlage die ETA*,da hier der letzte Stand der Technik in die Praxis umgesetzt wur-de und alle 5 Jahre überholt wird. Treppenbauer, welche nachdiesen Richtlinien arbeiten, bieten Ihnen ein qualitativ hochwer-tiges Produkt auf höchstem Niveau und größter Sicherheit. Ge-rade die Qualitäts- und Sicherheitsstandards der ETA* kostenGeld, jedoch geht es um Sie und Ihre Familie!* Selbstverständlich haben Treppen von STREGER® die ETA! www.streger.de
  9. 9. 5 Planungshilfen Planungsgrundlage: Treppenbreite 1,00 m, Geschosshöhe 2,84 m, Deckenstärke 28 cm, Steigungsverhältnis 18,93 / 25 cm, 15 Steigungen ) Treppe gerade 3100 mm Deckenloch1050 mm Deckenloch 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 80 3580 mm Länge Antritt Treppe 2x ¼ Wendung 3250 mm Deckenloch1250 mm Deckenloch 1443,64 mm Länge Auftritt 5 6 7 8 9 10 11 4 12 3 13 2 14 15 80 1 Treppe ¼ Wendung 3250 mm Deckenloch1050 mm Deckenloch 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 1536 mm Länge Antritt 5 4 80 3 2 1 www.streger.de
  10. 10. Treppe ½ Wendung-Podest Treppe ½ Wendung 2200 mm Deckenloch 2080 mm Deckenloch 8 7 8 9 1962,66 mm Länge Auftritt 6 1900 mm Deckenloch2580 mm Deckenloch 10 2750 mm Länge Antritt 7 9 5 6 10 11 4 5 11 12 4 12 3 3 13 13 2 2 14 14 15 1 80 1 15 80 Spindeltreppe 1 15 2 14 1850 mm Treppendurchmesser 31950 mm Deckenloch 13 4 12 5 11 6 10 7 8 9 1950 mm Deckenloch Achtung Deckenlochfertigmaße: Die vorherigen Abbildungen sind nur Beispiele! Bei der Planung der Deckenlochgröße be- denken Sie bitte, dass vom Rohmaß der Deckenöffnung Putz oder Verkleidungen von Wänden und Deckenquerschnitten ab- gezogen werden, sodass das Deckenlochfertigmaß genügend Handlauffreiheit beim Durchtritt des Deckenloches (mind. 4 cm) hergibt. Spindeltreppendurchmesser sind mind. 10 cm kleiner als das Deckenlochfertigmaß zu planen. Stufen von Spindeltreppen ha- ben in der Regel einen Öffnungswinkel von 24 – 28° und das Austrittpodest von 60 – 90°. Hinweis: Ihr Treppenbauer muss eine Vielzahl weiterer Vorga- ben zum Bau Ihrer Treppe berücksichtigen, jedoch werden Ihnen unsere Hinweise für eine gut vorbereitete Planung nützlich sein. www.streger.de
  11. 11. 6HolzartWelches Holz ist das Richtige? Egal für welches Holz Sie sichentscheiden, empfehlenswert wäre Massivholz. Spätere Repa-raturen oder Nacharbeiten können ohne Probleme durchgeführtwerden, da Sie sich für massive Qualität entschieden haben.Ratsam wäre die Wahl für eine einheimische Holzart (z.B. Buche,Esche, Ahorn, Eiche), da diese durch nachhaltige Forstwirtschaftbewirtschaftet werden. Gezielte, vereinzelte Entnahme und Neu-pflanzungen garantieren den langfristigen Waldbestand und hel-fen das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur zu erhalten.Kommerzorientierte Holzeinschläge in den Tropenwäldern ver-nichten unkontrolliert unsere kostbare Pflanzen und Tierwelt!OberflächeSeit 2010 ist die 2. Stufe der gesetzlichen Vorgaben der „lösemit-telhaltigen Farben- und Lack-Verordnung ChemVOCFarbV“ (De-copaint) in Kraft. Hier wird die weitere Reduzierung des Lösemit-telgehaltes in Lacken gefordert (Senkung von Schadstoffen inder Raumluft durch Nachausgasung der Lacke und Senkung derCO2 Emission). Die im Treppenbau verwendeten Lacksystememüssen den o.g. Richtlinien der Decopaint entsprechen (Aus-nahme: Restaurierungen und Kleinbetriebverbrauch < 5 to / p.a).Wasserlacke entsprechen meist dieser Vorgabe, haben jedocheine längere Aushärtungszeit als oft verwendete ein-/ zweikom-ponentige Polyurethanlacke (PUR-Lack / DD-Lack). PUR-Lack/ DD-Lack zeichnet sich als besonders hart, abriebfest und be-ständig gegen Wasser aus.Achten Sie auf die Schichtdicke der Endversiegelung IhrerTreppe. Es sollten mindestens 3 Schichten sein, um langfristi-gen Oberflächenschutz zu gewährleisten. Bevor die Treppe mitKlarlack lackiert wird, kann auch die Option einer Oberflächen-behandlung mit Holzbeize gewählt werden. Hier gibt es fastgrenzenlose Möglichkeiten der Farbgestaltung, wird jedoch beieiner eventuellen Reparatur problematisch. Beim Sägen oderSchleifen des Holzes, würde der natürliche Farbton des Holzeszum Vorschein kommen. Weiterhin gäbe es die Möglichkeit dieOberfläche mit Hartöl und Hartwachs zu behandeln. Hier dringtdas Hartöl in die Oberfläche des Holzes ein, reagiert mit demSauerstoff und härtet aus (wird 2x wiederholt). Danach wirdHartwachs auf die Oberfläche aufgetragen und härtet durch dieReaktion mit Sauerstoff ebenfalls aus. Das Holz wird durch Öl www.streger.de
  12. 12. 7und Wachs angefeuert. Holzmaserungen, Äste und die Holzfar-be kommen stärker hervor und die Oberfläche fühlt sich „weich“an. Ein echter Genuss für Ökofans! Leider schmutzt die Oberflä-che an den benutzten Bereichen (Handläufe und Stufen) schnellein und ein Erneuern des alten Hartwachses wird unumgänglich.Weitere Möglichkeiten der Oberflächengestaltung wären z.B.Kälken und Bürsten oder das Holz vor der Verarbeitung zu räu-chern, zu laugen oder durch andere Thermoverfahren zu behan-deln, um eine Veränderung der Struktur und Farbe zu erzielen.PflegeWir empfehlen Ihnen Pflegemittel für Holz- und Parkettböden,welche der DIN 18356 entsprechen. Diese Pflegemittel schützenund pflegen nicht nur Ihre Treppe, sondern sind auch rutsch-hemmend. STREGER® empfiehlt LOBACARE® Produkte: www.streger.de
  13. 13. STREGER® Massivholztreppen GmbHHauptstraße 73 · 39615 KrüdenFreecall: 0800 160 10 40www.streger.de

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