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[PDF] Pressemitteilung: Strategiereport
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  1. 1. Helaba Volkswirtschaft/Research Strategiereport 28. November 2012  Geringer Inflationsdruck erlaubt es den Notenbanken, ihre lockere Geldpolitik fortzuset- Autor: zen. Die EZB wird den Leitzins jedoch vermutlich bei 0,75 % festzurren und sich auf den Heinrich Peters Aufkauf von Staatsanleihen krisengeschüttelter Peripherieländer der Eurozone konzent- Telefon: 0 69/91 32-47 33 rieren. Da sich die Konjunkturperspektiven u. E. gleichzeitig tendenziell verbessern, dro- research@helaba.de hen deutschen Staatsanleihen wohl Kursverluste.  Für Aktien ist die aktuelle Phase die beste Zeit im Konjunkturzyklus. Zwar haben Divi- dendentitel diesmal etwas früher begonnen, auf eine Konjunkturerholung zu setzen. Die Redaktion: nach wie vor niedrige Bewertung und die Marktpsychologie sprechen dennoch für eine Markus Reinwand, CFA Fortsetzung des Aufwärtstrends.  Mit Blick auf die aktuellen Chance-Risiko-Verhältnisse ist es empfehlenswert, Immobi- lien deutlich und Aktien leicht überzugewichten sowie Liquidität neutral zu gewichten und Renten unterzugewichten bzw. deutlich unterzugewichten. In Portfolio 5, das keine Immobilien enthält, sollte Liquidität deutlich übergewichtet werden. Herausgeber:  Bei Rohstoffen wird die Talsohle aus fundamentalen Gründen wahrscheinlich zumeistLandesbank Hessen-Thüringen erst im kommenden Jahr ausgelotet. Die mit der Wahl Obamas gesicherte Fortsetzung der MAIN TOWER extremen US-Geldpolitik hält die Anleger bei Edelmetallen zwar voraussichtlich bei Neue Mainzer Str. 52-58 Laune, für große Sprünge dürfte es aber nicht reichen. 60311 Frankfurt a. Main Telefon: 0 69/91 32-20 24 Telefax: 0 69/91 32-22 44 Portfolien, Abweichungen von den jeweiligen Neutralwerten %-Punkte Mischportfolio* Laufzeiten-Portfolio 6 6 30 30 3 3 15 15 0 0 0 0 -3 -3 -15 -15 -6 -6 -30 -30 Rohstoff-diversifiziertes Portfolio Internationales Aktienportfolio 6 6 15 15 Die Publikation ist mit größter Sorgfalt 3 3 10 10bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich 5 5 unverbindliche Analysen und Prognosen zu 0 0 0 0 den gegenwärtigen und zukünftigen Markt- -3 -3 -5 -5 verhältnissen. Die Angaben beruhen auf -10 -10 Quellen, die wir für zuverlässig halten, für -6 -6 deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktua- lität wir aber keine Gewähr übernehmen kön- nen. Sämtliche in dieser Publikation getroffe- nen Angaben dienen der Information. Siedürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden. *Portfolio 3 der Helaba-Sollportfolien Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research
  2. 2. Strategiereport Performance-Rückblick Die Performance von deutschen Staatsanleihen fiel im Einmonatsvergleich zuletzt leicht positivEuro- und Schweizer Aktien aus (iBoxx: +1,0 %). Aktien konnten zumeist auch etwas zulegen. Dabei schnitten japanische Di- beim Einmonatsvergleich videndenpapiere in lokaler Währung am besten ab (+4,1 %), dicht gefolgt von Euro-Aktien zuletzt vorne (+2,5 %). Schweizer Valoren belegten Rang 3 (+1,6 %), britische Werte Rang 4 (+0,3 %). US- Werte waren das Schlusslicht (-0,7 %). Zuletzt erwies sich von den hier beobachteten Währungen der japanische Yen gegenüber dem Euro als etwas schwächer, so dass auf Eurobasis japanische Dividendenpapiere auf den dritten Rang zurückfallen. Rohstoffe traten beim Einmonatsvergleich auf der Stelle. Gold hatte dagegen ein leichtes Plus zu verzeichnen (+1,8 %). Auf Eurobasis erge- ben sich etwas bessere Ergebnisse (+0,2 % bzw. +2,0 %). Beim Vergleich der bisherigen kumu- lierten Performance aller hier beobachteten Asset-Klassen auf Eurobasis seit dem Jahresultimo 2011 lagen zuletzt US-Aktien und Schweizer Valoren gemeinsam an der Spitze (jeweils +13,9 %), sehr dicht gefolgt von Euro-Aktien (+13,8 %). Entwicklung ausgewählter Asset-Klassen in Euro Indexiert, 2.1.2012 = 100 115 - 1M 115 Gold 110 Aktien(ES 50) 110 105 105 Renten(iBoxx Deutschland) Immobilien(Helaba-OIF-Index) 100 Liquidität(3M EUR) 100 Rohstoffe(CRB-Index) 95 95 90 90 85 85 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research Performance nach Anlageinstrumenten in % lokal in EUR seit 31.12.11 seit 1M seit 31.12.11 seit 1M Renten iBoxx - - 3,4 1,0 1-3j. - - 0,4 0,1 3-5j. - - 2,2 0,5 5-7j. - - 3,7 0,9 7-10j. - - 5,5 1,3 >10j. - - 5,7 2,0 Aktien Euro Stoxx 50 13,8 2,5 13,8 2,5 S&P 500 13,5 -0,7 13,9 -0,5 Nikkei 225 11,4 4,1 4,7 1,7 FTSE 100 8,0 0,3 11,9 -0,2 SMI 13,1 1,6 13,9 2,0 Rohstoffe CRB -2,5 0,0 -2,1 0,2 Gold 10,9 1,8 11,3 2,0 Währungen USD - - 0,4 0,2 JPY - - -6,1 -2,3 GBP - - 3,5 -0,5 CHF - - 0,8 0,4 Immobilien Helaba-OIF-Index* - - 2,0 0,2 Liquidität 3M EUR - - 0,5 0,0 *Helaba-OIF-Index=Gleichgewichteter Index offener Immobilienfonds führender deutscher Anbieter Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 28. November 2012· © Helaba 2
  3. 3. Strategiereport Basisszenario Das Wachstum der Weltwirtschaft ist wenig dynamisch. Die Maßnahmen zur Inflationseindäm- Konjunktur markiert mung ebenso wie negative Rückkoppelungen aus wichtigen Abnehmerregionen wirken in den zyklisches Tief Schwellenländern kurzfristig noch wachstumsdämpfend. In den meisten Industrieländern schlägt sich nicht nur die geringere globale Dynamik nieder, sondern auch die Unsicherheit aufgrund der Hartnäckigkeit von Arbeitslosigkeit und Schuldenkrise. Die Fiskalpolitik weist in diversen großen Volkswirtschaften noch Bremsspuren auf, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß. Die konjunk- turellen Stimmungsindikatoren schwächeln mitunter kurzfristig noch etwas, müssten sich u. E. aber in den kommenden Monaten wieder robuster zeigen. Insbesondere USA und China dürften allmählich für eine Aufhellung der Konjunkturperspektiven sorgen. Die Teuerung ist zumeist rela- tiv moderat. Die Geldpolitik bleibt in den großen Industrieländern sehr locker und wird in den Schwellenländern ebenso wie die Fiskalpolitik wieder expansiver. Performance-Ausblick Geringer Inflationsdruck erlaubt es den Notenbanken, ihre lockere Geldpolitik fortzusetzen. DieBritische Werte, Euro-Aktien EZB wird den Leitzins jedoch vermutlich bei 0,75 % festzurren und sich auf den Aufkauf von und Schweizer Valoren Staatsanleihen krisengeschüttelter Peripherieländer der Eurozone konzentrieren. Da sich die Kon- an der Spitze junkturperspektiven u. E. gleichzeitig tendenziell verbessern, drohen deutschen Staatsanleihen wohl Kursverluste. Für Aktien ist die aktuelle Phase die beste Zeit im Konjunkturzyklus. Zwar haben Dividendentitel diesmal etwas früher begonnen, auf eine Konjunkturerholung zu setzen. Die nach wie vor niedrige Bewertung und die Marktpsychologie sprechen dennoch für eine Fortset- zung des Aufwärtstrends. Bei Rohstoffen wird die Talsohle aus fundamentalen Gründen wahr- scheinlich zumeist erst im kommenden Jahr ausgelotet. Die mit der Wahl Obamas gesicherte Fort- setzung der extremen US-Geldpolitik hält die Anleger bei Edelmetallen zwar voraussichtlich bei Laune, für große Sprünge dürfte es aber nicht reichen. Rendite-Risiko-Aussichten nach Anlageinstrumenten in % Perform anceerw artung* Risiko** Sharpe- lokal in EUR Ratio*** Renten iBoxx - -2,1 4,9 -0,5 1-3j. - -0,5 0,7 -1,0 3-5j. - -0,6 2,2 -0,3 5-7j. - 0,1 3,9 0,0 7-10j. - -1,1 5,9 -0,2 >10j. - -6,6 11,6 -0,6 Aktien Euro Stoxx 50 20,4 20,4 21,2 1,0 S&P 500 15,4 13,0 12,2 1,1 Nikkei 225 17,0 17,2 16,2 1,1 FTSE 100 22,4 20,5 14,2 1,4 SMI 18,3 20,1 11,3 1,8 Rohstoffe CRB -11,0 -12,9 14,7 -0,9 Gold 10,5 8,2 16,7 0,5 Währungen USD - -2,1 9,0 -0,2 JPY - 0,2 11,7 0,0 GBP - -1,6 6,3 -0,3 CHF - 1,5 1,7 0,8 Immobilien Helaba-OIF-Index**** - 2,5 0,2 13,7 Liquidität 3M EUR - 0,1 0,0 - *in %, ca. 3 Monate, annualisiert ** 250-Tage-Volatilität *** (Erwarteter Ertrag - Risikoloser Ertrag (3M-Euro)) / Ertragsrisiko (250-Tage-Volatilität) **** Helaba-OIF-Index=Gleichgewichteter Index offener Immobilienfonds führender deutscher Anbieter Quellen: Datastream, Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 28. November 2012· © Helaba 3
  4. 4. Strategiereport Asset-Allokation der Mischportfolien Mit Blick auf die aktuellen Chance-Risiko-Verhältnisse ist es empfehlenswert, Immobilien Immobilien deutlich und deutlich und Aktien leicht überzugewichten sowie Liquidität neutral zu gewichten und Renten Aktien leicht zu Lasten unterzugewichten bzw. deutlich unterzugewichten. In Portfolio 5, das keine Immobilien enthält,von Renten übergewichten sollte Liquidität deutlich übergewichtet werden. Die Möglichkeiten zur Untergewichtung von Ren- ten werden dabei in Portfolio 1 voll, in Portfolio 2 zu 42 %, in Portfolio 3 zu 38 % sowie in den Portfolien 4 und 5 zu jeweils 88 % ausgeschöpft.Portfolioempfehlungen nach AnlegerprofilenPortfoliostrukturen in % Portfolio 1 Portfolio 2 Portfolio 3 Portfolio 4 Portfolio 5 NW PF ∆ NW ∆ VM NW PF ∆ NW ∆ VM NW PF ∆ NW ∆ VM NW PF ∆ NW ∆ VM NW PF ∆ NW ∆ VM Renten/ iBoxx 90,0 80,0 -10,0 0,0 70,0 63,6 -6,4 0,0 45,0 37,5 -7,5 -0,4 20,0 11,2 -8,8 -0,7 10,0 1,2 -8,8 -0,7 Spareinlagen Aktien Euro Stoxx 50 - - - - 15,0 16,4 1,4 0,0 - - - - - - - - - - - - international* - - - - - - - - 40,0 42,5 2,5 0,4 65,0 68,8 3,8 0,7 85,0 88,8 3,8 0,7 Immobilien Helaba-OIF-Index** 5,0 10,0 5,0 0,0 10,0 15,0 5,0 0,0 10,0 15,0 5,0 0,0 10,0 15,0 5,0 0,0 - - - - Liquidität 3M EUR 5,0 10,0 5,0 0,0 5,0 5,0 0,0 0,0 5,0 5,0 0,0 0,0 5,0 5,0 0,0 0,0 5,0 10,0 5,0 0,0NW=Neutralwert, PF=Portfolio, ∆NW=Abweichung vom Neutralwert, ∆VM=Veränderung zum Vormonat.*Siehe auch Seite 6. ** Helaba-OIF-Index=Gleichgewichteter Index offener Immobilienfonds führender deutscher Anbieter. Die Anteilsrücknahme bei offenenImmobilienfonds kann über einen längeren Zeitraum ausgesetzt werden. Für Anleger mit besonders hoher Liquiditätspräferenz empfehlen wir daher, in Portfolio 1den Immobilienanteil durch Liquidität zu ersetzen.Quelle: Helaba Volkswirtschaft/Research Allokation des um Rohstoffe diversifizierten Portfolios Während in den USA und China Anzeichen für eine Stabilisierung des Wirtschaftswachstums zu Rohstoffe beobachten sind, haben sich die konjunkturellen Unsicherheiten in anderen Industrie- und Schwel- untergewichten lenländern zuletzt eher noch erhöht. Das Bild der Weltkonjunktur bleibt kurzfristig somit ge- mischt. Die erhofften monetären Impulse scheinen zunächst auch auszubleiben. Die Finanzinves- toren haben ihre Wetten auf steigende Rohstoffpreise in den letzten Wochen zwar deutlich zurück- genommen, die Netto-Long-Positionen erscheinen aber für die Ableitung einer Kontraindikation noch zu hoch. 2012 kann für den Rohstoffsektor wohl abgehakt werden, bleibt abzuwarten, ob das erste Halbjahr 2013 eine Stabilisierung der Notierungen mit sich bringt. Reichliches Rohölangebot auch seitens der zeitweilig unterschätzen Nicht-OPEC-Produzenten und eine insgesamt moderate Nachfrage deckeln die Notierungen von Mineralölprodukten wahrscheinlich ohnehin vorerst.Rohstoff-Portfolio Allokation im Rohstoff-PortfolioPortfoliostrukturen in % % 50 50 Benchmark 40 40 NW PF ∆ NW ∆ VM 30 30 Renten iBoxx 40,0 35,4 -4,6 -1,0 Portfolio 20 20 Aktien international* 35,0 37,4 2,4 -0,3 10 10 Rohstoffe CRB 10,0 7,1 -2,9 -1,0 0 0 Gold 10,0 10,2 0,2 2,3 Liquidität 3M EUR 5,0 10,0 5,0 0,0*Zur Allokation der internationalen Aktien siehe Seite 6 *Zur Allokation der internationalen Aktien siehe Seite 6Quelle: Helaba Volkswirtschaft/Research Quelle: Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 28. November 2012· © Helaba 4
  5. 5. Strategiereport Laufzeiten-Allokation Deutsche Staatsanleihen wiesen beim jüngsten Einmonatsvergleich ein leichtes Plus auf (iBoxx: Ultralangläufer -0,5 %). Ultralangläufer führten die Rangliste an (+2,0 %). Platz 2 belegten 7-10j. Papiere mit zuletzt vorne +1,3 %. 5-7j. Titel lagen auf dem dritten Platz (+0,9 %), gefolgt von 3-5j. Papieren (+0,5 %). Kurzläufer waren das Schlusslicht (+0,1 %). Bei der kumulierten Performance seit dem Ultimo 2011 waren Ultralangläufer zuletzt in Führung (+5,7 %), sehr dicht gefolgt von 7-10j. Papieren (+5,5 %). Die Zinsstrukturkuve deutscher Staatsanleihen hat sich seit dem Sommer kaum verändert. Der Kurze bis mittlere 10/2-Spread schwankt um die Marke von 1,5 %-Punkten und liegt damit auf Höhe der Laufzeiten als Jahresdurchschnitte 2012 und 2011. Im Jahr davor lag das Niveau noch rund einen halben Anlageschwerpunkt Prozentpunkt höher. Mit einer Abflachung der Zinsstruktur ist in dem aktuellen Umfeld einer extrem expansiven Geldpolitik nur im Falle einer erneuten massiven Zuspitzung der Euro- Schuldenkrise zu rechnen. Engagements in längere Laufzeiten sind aufgrund der hohen Volatilität in diesem von politischen Einflussfaktoren dominierten Umfeld nicht empfehlenswert. Ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis besitzen kurze bis mittlere Laufzeiten. Renditespektrum Bundesanleihen Auf Sicht von 3 Monaten in % 2,50 2,50 a 2,00 2,00 Prognose 1,50 1,50 1,00 1,00 aktuell 0,50 0,50 0,00 0,00 1j. 2j. 3j. 4j. 5j. 6j. 7j. 8j. 9j. 10j. 30j. Quellen: Datastream, Volkswirtschaft/Research Beim reinen Laufzeiten-Portfolio raten wir, aufgrund des besseren Chance-Risiko-Verhältnisses Duration deutlich unter 3-5j. und 5-7j. Titel deutlich überzugewichten. Kurzläufer sollten neutral gewichtet werden. Von Benchmark-Niveau Engagements in Ultralangläufern ist abzuraten. Insgesamt ist für das Portfolio somit eine Duration deutlich unter Benchmark-Niveau empfehlenswert.Laufzeiten-Portfolio Allokation im Laufzeiten-PortfolioPortfoliostrukturen in % % 40 40 Portfolio Benchmark Laufzeiten NW PF ∆ NW ∆ VM 30 30 1-3j. 26,0 25,0 -1,0 0,0 20 20 3-5j. 20,7 35,0 14,3 0,0 10 10 5-7j. 10,8 30,0 19,2 0,0 7-10j. 17,6 10,0 -7,6 0,0 0 0 1-3j. 3-5j. 5-7j. 7-10j. >10j. >10j. 24,9 0,0 -24,9 0,0Quelle: Helaba Volkswirtschaft/Research Quelle: Helaba Volkswirtschaft/Research Helaba Volkswirtschaft/Research · 28. November 2012· © Helaba 5
  6. 6. Strategiereport Allokation der internationalen Aktienanlagen Die Performance-Erwartungen auf Euro-Basis sprechen gegenwärtig bei internationalen Aktien Keine großen nicht für signifikante Abweichungen von der Neutralwert-Gewichtung. Allenfalls sind europäische Wetten angesagt Dividendenpapiere zu Lasten von US-Titeln und japanischen Papieren etwas über Neutralwert zu dotieren.Internationales Aktienportfolio Allokation im internationalen AktienportfolioPortfoliostrukturen in % % 75 Portfolio 75 60 60 Internat. Aktien NW PF ∆ NW ∆ VM 45 45 Euro Stoxx 50 50,0 53,2 3,2 -1,4 30 Benchmark 30 S&P 500 20,0 16,1 -3,9 -0,8 15 15 Nikkei 225 10,0 9,5 -0,5 -0,6 0 0 FTSE 100 10,0 10,7 0,7 1,8 SMI 10,0 10,5 0,5 1,1Quelle: Helaba Volkswirtschaft/Research Quelle: Helaba Volkswirtschaft/Research Portfoliostrukturen der Mischdepots Mit Blick auf die aktuellen Chance-Risiko-Verhältnisse ist es empfehlenswert, Immobilien deutlich und Aktien leicht überzugewichten sowie Liquidität neutral zu gewichten und Renten unterzugewichten bzw. deutlich unterzugewichten. In Portfolio 5, das keine Immobilien enthält, sollte Liquidität deutlich übergewichtet werden. Die Performance-Erwartungen auf Euro-Basis sprechen gegenwärtig bei internationalen Aktien nicht für signifikante Abweichungen von der Neutralwert-Gewichtung. Allenfalls sind europäische Dividendenpapiere zu Lasten von US-Titeln und japanischen Papieren etwas über Neutralwert zu dotieren. In der Laufzeiten-Allokation von Staatsanleihen raten wir, aufgrund des besseren Chance-Risiko-Verhältnisses 3-5j. und 5-7j. Titel deutlich überzugewichten. Kurzläufer sollten neutral gewichtet werden. Von Engagements in Ultralangläufern ist abzuraten.Portfolioempfehlungen nach AnlegerprofilenPortfoliostrukturen in % Portfolio 1 Portfolio 2 Portfolio 3 Portfolio 4 Portfolio 5 NW PF ∆ NW ∆ VM NW PF ∆ NW ∆ VM NW PF ∆ NW ∆ VM NW PF ∆ NW ∆ VM NW PF ∆ NW ∆ VMRenten/ 1-3j. 90,0 80,0 -10,0 0,0 17,5 15,3 -2,2 0,0 11,3 9,0 -2,3 -0,1 5,0 2,7 -2,3 -0,1 2,5 0,3 -2,2 -0,1Spareinlagen* 3-5j. - - - - 13,4 20,5 7,1 0,0 8,6 12,1 3,5 -0,1 3,8 3,6 -0,2 -0,2 1,9 0,4 -1,5 -0,2 5-7j. - - - - 8,3 20,8 12,6 0,0 5,3 12,3 7,0 -0,1 2,4 3,7 1,3 0,8 1,2 0,4 -0,8 -0,2 7-10j. - - - - 13,7 7,0 -6,6 0,0 8,8 4,1 -4,6 -0,1 3,9 1,2 -2,7 -0,1 2,0 0,1 -1,8 -0,1 > 10j. - - - - 17,2 0,0 -17,2 0,0 11,1 0,0 -11,1 0,0 4,9 0,0 -4,9 0,0 2,5 0,0 -2,5 0,0Aktien Euro Stoxx 50 - - - - 15,0 16,4 1,4 0,0 20,0 22,6 2,6 2,6 32,5 36,5 4,0 -5,6 42,5 47,2 4,7 -7,2 S&P 500 - - - - - - - - 8,0 6,8 -1,2 -1,2 13,0 11,1 -1,9 1,8 29,0 14,3 -14,7 2,3 Nikkei 225 - - - - - - - - 4,0 4,1 0,1 0,1 6,5 6,6 0,1 1,8 6,6 8,5 1,9 2,3 FTSE 100 - - - - - - - - 4,0 4,5 0,5 0,5 6,5 7,3 0,8 2,3 5,2 9,5 4,2 3,0 SMI - - - - - - - - 4,0 4,5 0,5 0,5 6,5 7,2 0,7 0,3 1,7 9,4 7,7 0,4Immobilien Helaba-OIF-Index** 5,0 10,0 5,0 0,0 10,0 15,0 5,0 0,0 10,0 15,0 5,0 0,0 10,0 15,0 5,0 0,0 - - - -Liquidität 3M EUR 5,0 10,0 5,0 0,0 5,0 5,0 0,0 0,0 5,0 5,0 0,0 0,0 5,0 5,0 0,0 0,0 5,0 10,0 5,0 0,0NW=Neutralwert, PF=Portfolio, ∆NW=Abweichung vom Neutralwert, ∆VM=Veränderung zum Vormonat.* Spareinlagen in Portfolio 1 ohne Laufzeitenbegrenzung** Helaba-OIF-Index=Gleichgewichteter Index offener Immobilienfonds führender deutscher Anbieter .Die Anteilsrücknahme bei offenen Immobilienfonds kannüber einen längeren Zeitraum ausgesetzt werden. Für Anleger mit besonders hoher Liquiditätspräferenz empfehlen wir daher, in Portfolio 1 den Immobilienanteildurch Liquidität zu ersetzen.Quelle: Helaba Volkswirtschaft/Research  Helaba Volkswirtschaft/Research · 28. November 2012· © Helaba 6

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