Sechste Runde Arzneimittelverträge.pdf

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[PDF] Pressemitteilung: 6. Runde AOK-Arzneimittelrabattverträge: Erste Zuschläge für Wirkstoffe erteilt
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  1. 1. PRESSESTELLEPresseinformation Rosenthaler Straße 31 10178 Berlin EMAIL presse@bv.aok.de INTERNET www.aok-bv.de TELEFON 030 34646-2309 TELEFAX 030 34646-2507 4. Januar 20116. Runde AOK-Arzneimittel-rabattverträge: Erste Zuschlägefür Wirkstoffe erteiltBerlin. Die AOK hat über erste Zuschläge für die sechsteTranche der bundesweiten Arzneimittelrabattverträge ent-schieden. Die betreffenden Pharmahersteller wurden bereitsam 23. Dezember vorab informiert. Für 28 der insgesamt 87ausgeschriebenen Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationenkonnten Zuschläge erteilt werden. Viele davon betreffen Arz-neimittel der dritten Vertragstranche, die Ende Mai 2011 aus-läuft. In den sieben Gebietslosen wurden damit nach Ablaufder gesetzlichen Wartepflicht am Montag (03. Januar 2011)insgesamt 188 Einzelverträge geschlossen. Die neuen Ver-träge haben eine Laufzeit von Juni 2011 bis Ende Mai 2013.Die für die sechste Vertragsrunde ausgeschriebenen Wirk-stoffe werden laut AOK-Angaben jedes Jahr rund 100 Millio-nen Mal AOK-Versicherten verordnet. Das AOK-Umsatzvolumen liegt bei rund 2,4 Milliarden Euro jährlich. Zuden wirtschaftlich besonders bedeutsamen Wirkstof-PRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES VOM 04.01.2011 SEITE 1 VON 3
  2. 2. fen zählen Omeprazol (gegen eine Überproduktion von Ma-gensäure) und Simvastatin (zur Senkung der Blutfettwerte).„Wir haben bei dieser Ausschreibung noch stärker die Be-lange mittelständischer und kleiner pharmazeutischer Unter-nehmen berücksichtigt“, so Dr. Christopher Hermann,Vorstandsvize der AOK Baden-Württemberg und bundeswei-ter Chefunterhändler bei den AOK-Arzneimittel-Rabattverträgen. „Die Zahl der Ausschreibungsregionen(Gebietslose) haben wir von bisher fünf auf sieben erweitert.Außerdem konnten die Unternehmen erstmals Angebote fürArzneimittel abgeben, die sie selbst derzeit noch nicht aufdem Markt anbieten“, so Hermann. Je Gebietslos setze dieAOK weiterhin bei jedem Wirkstoff exklusiv auf einen Bieterals Vertragspartner. Damit werde für die AOK-Versichertenüber zwei Jahre Kontinuität in der Arzneimittelversorgunggarantiert.Für die Wirkstoffe, für die bisher noch keine Zuschläge erteiltwerden können, gebe es Nachprüfverfahren: „Mit dem am01. Januar in Kraft getretenen Gesetz zur Neuordnung desArzneimittelmarktes hat die Koalition den pharmazeutischenUnternehmen leider neue Möglichkeiten für juristisches Stör-feuer gegen die Rabattverträge eröffnet. Die Hersteller kön-nen gerichtlich längst geklärte Sachverhalte jetzt neu vor dieZivilgerichte bringen. Frühere Entscheidungen der Sozialge-richte müssen nicht berücksichtigt werden. Dies nutzenPharmaunternehmen aus und versuchen das erfolgreichePRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES VOM 04.01.2011 SEITE 2 VON 3
  3. 3. Instrument der Rabattverträge wieder kaputt zu prozessie-ren“, verdeutlicht Hermann.Trotzdem zeigt sich Hermann letztlich optimistisch: „Wir ha-ben alle notwendigen rechtlichen Schritte für schnelle Ent-scheidungen eingeleitet und sind zuversichtlich, auch für dieverbliebenen Wirkstoffe rechtzeitig Verträge abschließen zukönnen. Bei den bisherigen Ausschreibungsverfahren sindbereits über 80 solcher Vergabenachprüfungen klar zu Guns-ten der AOK entschieden worden“, so Hermann.Hinweis an die Redaktionen:FAQs zu den AOK-Rabattverträgen gibt es im Internet unterwww.aok-presse.de oder www.aok-bw-presse.de.Weitere Informationen: www.aok-presse.deIhr Ansprechpartner in der AOK-Pressestelle:Udo BarskePressesprecherTel.: 030 34646-2309E-Mail: udo.barske@bv.aok.dePRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES VOM 04.01.2011 SEITE 3 VON 3

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