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B2 I Die Zugänge zu den Ausstellungssälen sind          B3 I Um einen ruhigen Hintergrund für die Kunst-mit flächigen Lich...
B4 I Eine spiralförmige Rampe schraubt sich in der Mitte des                       Museumbaus nach oben. In Decke und Brüs...
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[PDF] Pressemitteilung: Inneres Leuchten
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  1. 1. PresseinformationDornbirn, August 2011Inneres LeuchtenMuseo del Novecento in MailandB1 I Vor allem am Abend lässt sich der umgebaute Palazzo dell’Arengario hinter die Kulisse blicken. Durchdas feinfühlige Zusammenspiel aus Licht und Architektur bieten sich für die Passanten auch von außenspannende Einblicke.Trotz seiner prominenten Lage, nur wenige Kunst des 20. Jahrhunderts. Den WettbewerbMeter vom Mailänder Dom entfernt, war der für den Umbau der früheren Büro- und Ausstel-Palazzo dell’Arengario in den vergangenen lungsräume zum „Museo del Novecento“, dasJahrzehnten im öffentlichen Bewusstsein wenig auch den rückseitigen lang gestreckten Gebäu-präsent und wirkte abweisend. In der typischen deflügel und die zweite Etage des Palazzo Re-monumentalen Formensprache der späten ale umfasst, gewann die Planungsgruppe un-dreißiger Jahre errichtet, wurde das Gebäude ter der Leitung des Mailänder Architekten Italoerst in den 1950er-Jahren fertiggestellt. Mit ih- Rota. Sein Entwurf verbindet die Bestandsge-ren monumentalen Rundbögen bilden die bei- bäude zu einem vielschichtigen Museum, dasden kubischen Vorbauten eine machtvolle städ- die baulichen Zeitzeugen integriert, sie durchtebauliche Geste. Die Stadt Mailand erkannte zeitgenössische Eingriffe ergänzt und zur Stadtdas räumliche Potenzial dieses zentralen Ortes öffnet.für ihre umfangreiche Sammlung italienischer
  2. 2. B2 I Die Zugänge zu den Ausstellungssälen sind B3 I Um einen ruhigen Hintergrund für die Kunst-mit flächigen Lichtmodulen gestaltet, die wie große werke zu schaffen, wurden Wände und Böden inleuchtende Türrahmen wirken. Die Besucher wer- einheitlichen Grundfarben gehalten. Die Lichtdeckeden, wie hier in der Eingangshalle, durch die „Licht- Cielos gewährleistet eine angenehm diffuse und ho-portale“ elegant in die einzelnen Räume geleitet. mogene Ausleuchtung der Räume.Obwohl in der Fassade kaum verändert – nur Übergänge in die introvertierten Galerieräu-die vermauerten Rundbogenfenster im Mittel- me. Der Hauptsaal in der Beletage überraschtgeschoss wurden verglast – wirkt der turmar- mit monumentalen Marmorsäulen und seinertige Vorbau am Domplatz nun am Abend wie reich dekorierten Decke, er ist den Futuristenein transparentes Gehäuse, das wie hinter- um Umberto Boccioni gewidmet. Die kleine-leuchtet erscheint und Einblicke in sein neues ren Ausstellungsräume des Arengario-FlügelsInnenleben gewährt. Hinter der großflächigen wurden komplett neu gestaltet. „Unser Ziel war,Verglasung zeichnen sich Eingangsrampe und einen ruhigen Raumeindruck, mit sanften, neu-Café ab, darüber strahlt Lucio Fontanas Lichti- tralen Farben und homogener Lichtsituationnstallation „Struttura al neon“ bis auf den Dom- zu schaffen – denn die Hauptrolle spielen dieplatz. Für diese neue Offenheit wurde der Bau Kunstwerke“, erläutert der Architekt Alessandrogroßteils entkernt und in frei zugänglichen Zo- Pedretti, der für die Innenraumgestaltung undnen neu organisiert. Eine dynamische, spiralför- die Lichtplanung des Studio Italo Rota projekt-mige Rampe schraubt sich um den zentralen verantwortlich zeichnet. Wände und BödenStahlbetonkern nach oben und führt die Besu- sind Ton in Ton gehalten, neue Präsentations-cher vom museumseigenen U-Bahn-Zugang flächen und Stelen nach den Entwürfen der Ar-auf einem aquamarinfarbigen Laufsteg zu den chitekten fügen sich in dezent-elegantem WeißAusstellungsräumen. Die Glasfassade, welche und Grau in die Räume. Die Lichtdecke Cielosdie Rampe umhüllt, gibt Ein- und Ausblicke frei, sorgt für eine gleichmäßige, diffuse Grundbe-die sich ähnlich einer Filmsequenz bei jedem leuchtung; entsprechend der RaumgrundrisseSchritt verändern. Das Lichtkonzept der Ram- sind ihre Module als lineare Lichtbänder oderpe mit punktförmigen Leuchten betont dieses quadratisch angeordnet. Geregelt wird dieVoranschreiten, verstärkt räumliche Wirkung gleichmäßige Beleuchtung der Säle mithilfe desund Leichtigkeit der architektonischen Geste. zentralen Lichtsteuerungssystems Luxmate. ImIn zwei Varianten folgen die Lichtpunkte den Unterschied zum flächigen Deckenlicht der Ga-geschwungenen Flächen: deckenintegrierte lerien sind die Erschließungsbereiche mit verti-Downlights zeichnen den Weg nach und be- kalen Lichtlinien erleuchtet, die flächenbündig inleuchten die Rampenfläche, kleine LED-Spots die Wände integriert sind.an der Brüstung strahlen blau-grünes Lichtnach innen. So wird die Spirale zu einem Licht- Verbunden sind die Ausstellungsebenen durchobjekt, das die Passanten beinah suggestiv an- Rolltreppen in einem neuen Bauteil am Endezieht und ein Zeichen für die Moderne des 20. des Arengario-Flügels. Hier lässt die vollständigJahrhunderts setzt. verglaste Fassade die Spitzbogenfenster des Palazzo Reale zum Greifen nah erscheinen. InLicht als Gestaltungsmittel spielt auch an den der obersten Etage des Arengario-Turms öffnetNahtstellen der unterschiedlichen Museums- sich ein lichtdurchfluteter Raum mit den Wer-bereiche eine wichtige Rolle. So kennzeich- ken Lucio Fontanas und fantastischem Pano-nen „Lichtportale“ die Eingänge in die Aus- rama über den Domplatz. Auch von der neuenstellungssäle: flächige Lichtmodule fungieren gläsernen Verbindungsbrücke, die in luftigerhierbei quasi als Türrahmen und betonen die Höhe zum Palazzo Reale führt, bieten sich er-
  3. 3. B4 I Eine spiralförmige Rampe schraubt sich in der Mitte des Museumbaus nach oben. In Decke und Brüstung integrierte LED-Spots verwandeln die Spirale in ein fas- zinierendes Lichtobjekt.Projektinformation Museo del Novecento, Mailand/IBauherr: Comune di Milano, Mailand/IArchitektur: Italo Rota, Fabio Fornasari, Mailand/IElektroinstallation: Cooperativa Cellini Impianti Tecnologici, Prato/IWettbewerb und Ausführungsplanung: Gruppo Rota: Italo Rota, Fabio Fornasari, Emmanuele Auxilia, Paolo MontanariInnenarchitektur und Lichtplanung: Alessandro Perdetti, Mailand/ILichtlösung: Zumtobel LED-Downlight PANOS INFINITY, Sonderlösung LED-Spots, LED-Leuchte HEDERA, Modulares Lichtsystem CIELOS, Lichtlinie LINARIA, Feuchtraumleuchte SCUBA, Rasterleuchte PERLUCE, Lichtsteuerungssystem LUXMATE LITENET, Rettungszeichenleuchten ARTSIGN und COMSIGN
  4. 4. staunliche Perspektiven auf die Umgebung. So- inszeniert der Umbau die Stadt wie ein Stillle-gar in den introvertierten Ausstellungsgalerien ben, in dem Architektur aus unterschiedlichenbleiben die Stadt-Bilder präsent, etwa in dem Jahrhunderten präsent ist, vom gotischen Domkleinen Seitenkabinett, durch dessen Glas- bis zu den Bankgebäuden unserer Zeit. Nachdach die Madonnina-Statue vom Domturm in dem Umbau zum Museum bietet der Palaz-die Galerie blickt. Der Rundgang durch die 400 zo dell’Arengario als steinerner Zeuge aus derWerke umfassende Sammlung von Futuris- „Duce“-Zeit nun selbst einen weiteren Beitragmus bis zur Arte Povera wird zum Spaziergang im historischen Stadtgewebe und verbindet Altdurch die Stadtgeschichte: Durch immer wie- und Neu zu einer erleuchteten Einheit.der – bewusst wie Bilder – platzierte AusblickeB6 I Den Raumstrukturen folgend wurden dieLichtdecken Cielos entweder quadratisch oder inForm linearer Lichtbänder angeordnet. Für eine op-timale und effiziente Nutzung der Leuchten kommtdas Lichtsteuerungssystem Luxmate Litenet zumEinsatz. B5 I Von den Ausstellungsräumen der zweiten Eta- ge führt eine Rolltreppe in den obersten Raum des Arengario-Turms, in dem Werke von Lucio Fontana ausgestellt sind. Durch die raumhohe Verglasung eröffnen sich dem Besucher zudem fantastische Ausblicke auf die umliegenden Gebäude. Weitere Informationen: Zumtobel Lighting GmbH Nadja Frank PR Manager Schweizer Straße 30 A - 6850 Dornbirn Tel. +43 (0)5572 390 - 1303 Fax +43 (0)5572 390 - 91303 nadja.frank@zumtobel.com www.zumtobel.comVeröffentlichung honorarfrei mit dem Hinweis: Zumtobel

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