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Schostakowitsch:»Leningrader«Im Mai 1941 kündigte die Leningrader Philharmonie für die kommendeSpielzeit eine neue Sinfoni...
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VorankündigungFR 12.03.10 20.00 UhrKleiner Saal»Streichquartett International«Tinalley QuartetLudwig van Beethoven Streich...
MI 28.04.10 20.00 UhrKleiner Saal»Streichquartett International«Tokyo String QuartetFranz Schubert Streichquartett B-Dur D...
Sie wollen das Konzerthaus fördern und unterstützen oderinteressieren sich für eine Stuhlpatenschaft?Zukunft Konzerthaus e...
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  1. 1. DI 09.03.2010 20.00 UhrGroßer SaalNiederländisches Radio Philharmonie OrchesterJaap van Zweden DirigentSimon Trpceski Klavier ˇSergej Rachmaninow (1873 – 1943)Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 fis-Moll op. 1VivaceAndanteAllegro VivacePauseDmitri Schostakowitsch (1906 – 1975)Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60 (»Leningrader«)AllegrettoModerato (poco Allegretto)AdagioAllegro ma non troppoMit freundlicher Unterstützung vonHandy ausgeschaltet? Vielen Dank!
  2. 2. Rachmaninow:Reifes Jugendwerk Rachmaninows erstes Klavierkon- zert ist ein Werk mit zwei Gesich- tern. Es entstand ursprünglich in den Jahren 1891 als das Opus 1 eines noch jungen Komponisten. Als sol- ches ist es ein Jugendwerk, das von seinem Elan und seinem Übermut lebt. 1917 überarbeitete Rachmani- now das Werk dann grundlegend. Und auch wenn man der Behaup- tung des Komponisten, es stehe keine Note mehr an ihrem Platz, insofern widersprechen muss, als Themen und Formverlauf weitge- hend mit der frühen Fassung über- einstimmen, nahm er doch gravie- rende Eingriffe vor. Das erste Klavierkonzert ist auch ein Werk der Reife.Sergej Rachmaninow, 1899 Seit 1888 studierte Rachmani-now bei Alexander Siloti am Moskauer Konservatorium, wo er gleich-zeitig seinen ersten Kompositionsunterricht erhielt, dem er sich begierigwidmete. Seine Karriere als Pianist war längst besiegelt, jetzt konnte ersich erstmals auch Hoffnungen auf Anerkennung als Komponistmachen. Unterstützt wurde er darin von Pjotr Tschaikowsky, der ihnmehrfach hatte spielen hören und auch seine kompositorische Bega-bung förderte. Am Ende seines Studiums, im März 1891, begann Rach-maninow mit den Skizzen zum ersten Klavierkonzert. Den Sommerdieses Jahres verbrachte er auf dem Landgut Iwanowka, 500 Kilometersüdwestlich von Moskau. Hier vollendete der Neunzehnjährige die Par-titur. Kompositionsstudenten waren damals dazu angehalten, ihreKompositionen an bereits existierenden Werken anerkannter Meisterauszurichten – Rachmaninow orientierte sich an Edvard Griegs Klavier-
  3. 3. konzert, dass er nicht nur als junger Mann schätzte, sondern noch imhohen Alter als das größte aller Klavierkonzerte bezeichnete. Tatsäch-lich stimmt der Formverlauf weitgehend mit dem Griegschen Konzertüberein. Es ist, als habe Rachmaninow seine Ideen in ein fremdesGefäß gefüllt. Schon die ersten Takte mit dem an Fanfaren gemahnen-den Beginn des Orchesters und dem anschließenden Klavierlauf veran-schaulichen diese Parallele. Und noch ein zweiter Komponist standPate: Tschaikowsky, von dem er vor allem die kraftvolle, im russischenIdiom gehaltene Melodik und die süffige Orchestrierung übernahm.Gleichwohl zeichnen sich auch in der frühen Fassung Besonderheitenab: der persönliche, oft lyrische Tonfall seiner Themen sowie die unbän-dige Muskulösität und die funkelnde Brillanz seines Klavierspiels. Rachmaninow hat sein erstes Klavierkonzert in der ursprünglichenFassung vermutlich nur ein einziges Mal aufgeführt: am 17. März 1892im Moskauer Konservatorium unter dem Dirigat von Vasily Safonow.Erst 1917 nahm er die Partitur wieder zur Hand. Der Ausbruch des Ers-ten Weltkrieges hatte seine Karriere vorerst unterbrochen. Und just inden Tagen, in denen auf den Straßen Moskaus die blutigen Kämpfe derOktoberrevolution begannen, flüchtete Rachmaninow in die Vergan-genheit dieses Konzertes. Nur den jugendlichen Tonfall, den Elan derfrühen Jahre, habe er wahren wollen, erklärte er rückblickend. Tatsäch-lich hat er das Stück grundlegend überarbeitet. »Aus einem episodischen,unfokussierten, ja sogar schwafelnden Frühwerk«, urteilt sein BiografMax Harrison, »wird eine straffe, formal prägnante Struktur mit einergrößeren Vielfalt der Geste, der Farbe, der Textur, der Energie und desCharakters.« Die neue Fassung entstand nach dem zweiten und demdritten Klavierkonzert, jenen Werken, die seinen Weltruhm begründe-ten, und es ist, vor allem im komplexeren Verhältnis zwischen Solo undOrchester, wohl auch etwas daraus in die Überarbeitung eingeflossen.Gleichwohl bleibt es, nicht nur der Zählung nach, die Nummer und dasOpus 1.
  4. 4. Schostakowitsch:»Leningrader«Im Mai 1941 kündigte die Leningrader Philharmonie für die kommendeSpielzeit eine neue Sinfonie von Schostakowitsch an. Und tatsächlichexistierten bereits Entwurf und Skizzen zu einer siebten Sinfonie, die demAndenken Lenins gelten sollte. Aber am 22. Juni fielen deutsche Truppenin die Sowjetunion ein. Und am 8. August begann die Offensive gegenLeningrad. Am 8. September wurde die belagerte Stadt von der Außen-welt abgeschnitten. Die Blockade dauerte 870 Tage und kostete eineMillion Menschen das Leben. Schostakowitsch beteiligte sich in tägli-cher Arbeit am Barrikadenbau und meldete sich auch wiederholt zumMilitärdienst, wurde aber jedes Mal – wie die gesamte künstlerischeElite seines Landes – abgelehnt. Infolge hartnäckigen Drängens glie-derte man ihn schließlich in die Brandwache der Flugabwehrgruppeein. Hier entstand auch jenes berühmte Bild des Komponisten mit Feuer-wehrhelm, das um die Welt ging und dessen Motiv schließlich sogardas Titelblatt der amerikanischen Zeitschrift »Time« zierte. Unter dem Eindruck des Krieges blieb es nicht aus, dass Schostako-witsch das ursprüngliche Konzept seiner neuen Sinfonie verwarf. Seinesiebte Sinfonie sollte jetzt ein musikalisches Symbol der Widerstandswerden. Die Nachricht, dass Schostakowitsch im belagerten Leningradeine Sinfonie komponiere, verbreitete sich rasch und geriet sogar in dieMühlen der Kriegspropaganda: »Die Aufführung der Sinfonie Nr. 7«,hieß es, »kann mindestens das Äquivalent für mehrere Waffentrans-porte sein, mit dem Unterschied jedoch, dass die Musik ihr Ziel sichererund wirkungsvoller erreichen wird.« Die Musikwelt rang um diesesWerk, noch bevor es überhaupt geschrieben war. Sergej Kussewitzky,Eugène Ormandy, Leopold Stokowski und Arturo Toscanini buhltenum das Recht, das Stück uraufführen zu dürfen. Russland brachte indesseine Eliten in Sicherheit. Anfang Oktober wurde Schostakowitschnach Moskau geflogen und gelangte am 15. Dezember schließlich – ineinem Zug mit Sergej Eisenstein und David Oistrach – nach Kuiby-schew, einige hundert Kilometer östlich von Moskau, wohin manbereits das Moskauer Bolschoi-Theater evakuiert hatte. Hier schloss erdie Arbeit an seiner Siebten am 27. Dezember ab.
  5. 5. Um die Leitideen seiner Sinfonie zu veranschaulichen – Patriotismus,Heroismus, Heimat, Kampf und Sieg –, hat Schostakowitsch seine Musik-sprache stark vereinfacht. Gleichzeitig steigerte er die Orchestrierungund die Ausmaße des Werkes ins Monumentale. Die Blechbläser sind mitacht Hörnern, sechs Trompeten, sechs Posaunen und einer Tuba besetzt. Mit einer Spieldauer von ca. 75 Minuten gehört es außerdem zu Schostakowitschs umfangreichs- ten Werken. Die vier Sätze sollten ursprünglich thematische Über- schriften tragen: 1. Krieg, 2. Erinne- rungen, 3. Heimatliche Weiten und 4. Sieg. Schostakowitsch hat sich am Ende gegen diese Überschriften entschieden; dem Sinn nach haben sie aber weiterhin Bestand. Das Stück beginnt mit dem heroischen »Leningrad«-Thema und einem sen- timentalen Seitensatz, wird dann aber von der berühmten Steigerung der »Invasions«-Episode dominiert, bevor ein Monolog des FagottsDmitri Schostakowitsch auf dem Titelbild den Satz beschließt – ein, so derdes »Time«-Magazines, 1942 Komponist, »Trauermarsch oder,genauer gesagt, ein Requiem für die Opfer des Krieges«. Der zweiteSatz schildert die friedliche Vergangenheit des Landes in einem lyri-schen, zarten Intermezzo. Der Choral und das Rezitativ des dritten Satzesassoziieren volkstümliche Wendungen, während der stürmische Mittel-teil an das martialische Grundthema der Sinfonie erinnert. Das Finalenimmt einen furiosen Auftakt, dem ein tiefer Sturz folgt. Schostako-witsch arbeitet mit den Topoi des Krieges, mit Militärsignalen, galop-pierenden Rhythmen und kämpferischem Stampfen, die er allmählichzu gewaltigem Tosen steigert und die schließlich im Eingangsthema desKopfsatzes ihre Erlösung erfahren. Die Siebte, die auch nach dem Zweiten Weltkrieg als »Kriegssinfonie«ein Symbol des Widerstands gegen den Faschismus blieb, wurde am5. März 1942 in Kuibyschew vom Orchester des Bolschoi-Theaters unterder Leitung von Samuil Abramowitsch Samossud uraufgeführt.
  6. 6. Porträt der MitwirkendenNiederländisches Radio Philharmonie OrchesterDas 1945 von Albert van Raalte gegründete Orchester spielte in den fol-genden Jahren unter der Leitung von Dirigenten wie Paul van Kempen,Bernard Haitink, Willem van Otterloo, Jean Fournet, Hans Vonk, SergiuComissiona und Edo de Waart. Im September 2005 wurde Jaap van Zwedenzum Chefdirigenten und Künstlerischen Direktor ernannt. Zusammen-arbeit mit Gastdirigenten wie Leopold Stokowski, Kirill Kondrashin,Antál Dorati, Riccardo Muti, Kurt Masur, Mariss Jansons, Michael TilsonThomas, Gennady Rozhdestvensky und Valery Gergiev. Als eines der wich-tigsten Orchester der Dutch Broadcasting Authority tritt das Niederländi-sche Radio Philharmonie Orchester regelmäßig sowohl in zwei unter-schiedlichen Reihen des Amsterdamer Concertgebouw als auch in Utrechtauf – alle Konzerte werden in der Regel national und international liveübertragen. Die Programme schließen auch konzertante Opernauffüh-rungen und zahlreiche Werke des 20. und 21. Jahrhunderts ein. Umfangrei-che Diskographie mit u. a. dem sinfonischen Gesamtwerk Gustav Mahlersund allen Orchesterwerken Sergej Rachmanimows unter der Leitungvon Edo de Waart. Aktuelle Projekte umfassen die Sinfonien Bruckners(Leitung: Jaap van Zweden, Label Exton) und Schostakowitschs (MarkWigglesworth, Label Bis). Wagners »Lohengrin« und »Die Meistersingervon Nürnberg« (mit dem Niederländischen Radio Chor unter der Lei-tung von Jaap van Zweden) wurden von QuattroLive aufgenommenund von der Kritik hochgelobt. Für die Aufnahmen zeitgenössischerWerke (u. a. von Jonathan Harvey, Klas Torstensson und Jan van Vlijmen)hat das Orchester zahlreiche Preise erhalten. In den letzten Jahren kon-zertiert das Niederländische Radio Philharmonie Orchester auch beidiversen Festivals, so etwa beim Sun Festival in Singapore unter Jaapvan Zweden und beim Festival Musica in Straßburg (Messiaens »LaTransfiguration de Notre Seigneur Jésus Christ« mit dem Niederländi-schen Radio Chor unter der Leitung von Reinbert de Leeuw).Erste Violine Cobi Berculo, Roswitha Devrient,Joris van Rijn (Konzertmeister), Alberto Johnson, Wouter den Hond,Carla Leurs (Konzertmeister), Masha Iakovleva, Kerstin Kendler,Semjon Meerson, Mitcho Dimitrov, Karina Korevaar, Anna Korpalska,Alexander Baev, Fred Gaasterland, Leonie Mensink, Theo Ploeger, Peter Weimar
  7. 7. Porträt der MitwirkendenZweite Violine Es-KlarinetteCasper Bleumers, Eveline Trap, Diede BrantjesAndrea van Harmelen, Sarah Loerkens,Jill Bernstein, Esther de Bruijn, BassklarinetteOdilia Fiedler, Yvonne Hamelink, Sergio HamerslagAnnemarie van Helderen,Dana Mihailescu, Renate van Riel, FagottAlexander van den Tol, Johan Steinmann, Jos Lammerse,Matthijs Berger, Paul Hendriks, Gretha TulsFrançoise van Varsseveld KontrafagottViola Desirée van VlietFrancien Schatborn, Frank Brakkee,Huub Beckers, Arjan Wildschut, HornIgor Bobylev, Connie de Dreu, Petra Botma, Annelies van Nuffelen,Martina Forni, Erik Krosenbrink, Peter Janosi, Fréderick Franssen,Robert Meulendijk, Petr Muratov, Toine Martens, Fred Molenaar,Joke van Raalten, Ewa Wagner Laurens Otto, Anneke VreugdenhilVioloncello TrompeteArturo Muruzabal, Anton Istomin, Hessel Buma, Hans van Loenen,Wim Hülsmann, Harm Bakker, Jacco Groenendijk, Rik Knarren,Winnyfred Beldman, Mirjam Bosma, Raymond Rook, Dick Teunissen,Crit Coenegracht, Eveline Kraayenhof, Hans VerheijAnsfried Plat, Arjen Uittenbogaard PosauneKontrabass Jaume Gavilan Agullo, Herman Nass,Rien Wisse, Wilmar de Visser, Quirijn van den Bijlaard, Pete SaundersWalter van Egeraat,Annika Hope, Edward Mebius, BassposauneErik Olsman Sjeng Schupp, Brandt Attema, Cyril ScheepmakerStephan Wienjus TubaFlöte Bernard BeniersBarbara Deleu, Carla Meijers,Janneke Groesz Pauke Paul JussenPiccoloMaike Grobbenhaar Schlagzeug Hans Zonderop, Henk de Vlieger,Oboe Vincent Cox, Esther Doornink,Maarten Dekkers, Hans Wolters, Harry van Meurs, Maarten Smit,Yvonne Wolters Arjan RoosEnglischhorn HarfeGerard van Andel Ellen Versney, Veronique SerpentiKlarinetteHarmen de Boer, Arjan Woudenberg, KlavierNanette Bakker Stephan Kiefer
  8. 8. Porträt der Mitwirkenden Jaap van Zweden wurde 1960 in Amsterdam geboren, begann seine musikalische Laufbahn als Violinist und wurde mit 19 Jahren als der jüngste Konzertmeister in der Geschichte des Königlichen Concertgebouw Orches- ters engagiert. Seine Karriere als Dirigent begann 1995, als er Chefdirigent des Niederländischen Sin- fonieorchesters wurde. Gemeinsam mit diesemOrchester gab er sein Debüt in der Carnegie Hall. Von 2000 bis 2005war er als Chefdirigent des Residentie Orchestra tätig. Derzeit ist erChefdirigent und Künstlerischer Direktor des Niederländischen RadioPhilharmonie Orchesters und Kammerorchesters (bis 2013), Musikali-scher Leiter des Dallas Symphony Orchestra und Chefdirigent desKöniglich Flämischen Orchesters. Desweiteren hat er u. a. mit dem Chi-cago Symphony Orchestra, dem Königlichen Concertgebouw Orchester,der Gothenburg Symphonie, dem WDR Sinfonieorchester Köln, demLondon Philharmonic und Oslo Philharmonic gearbeitet. Beim Kon-zerthausorchester Berlin war er im April 2008 zu Gast. ZukünftigeEngagements umfassen Debüts beim Cleveland Orchestra, TonhalleOrchester Zürich, Philadelphia Orchestra, bei der Tschechischen Phil-harmonie und dem Los Angeles Philharmonic, eine UK/Europa-Tour-nee mit dem Niederländischen Radio Philharmonie Orchester und undEngagements beim Chicago Symphony Orchestra und beim OrchestreNational de France. Jaap van Zwedens Opernrepertoire umfasst »LaTraviata« und »Fidelio« (National Reisopera), »Madame Butterfly« (DeNederlandse Opera), »Othello«, »Die Meistersinger von Nürnberg«,»Lohengrin« und »Vanessa«; zukünftige Projekte sind konzertanteAufführungen von Haydns »Armida« und Wagners »Parsifal«. Erspielte sämtliche Beethoven-Sinfonien mit dem Residentie Orchestra,Schostakowitschs Fünfte mit dem Königlich Flämischen Orchestersowie Strawinskys »Sacre« und Brahms-Sinfonien mit dem Nieder-ländischen Radio Philharmonie Orchester ein. Erschienen ist auch einLive-Mitschnitt seines Debüts mit dem London Philharmonic Orchestramit Mahlers Fünfter. Gemeinsam mit dem Niederländischen RadioPhilharmonie Orchester entsteht zur Zeit für das Label Octavia einBruckner-Zyklus.
  9. 9. Porträt der Mitwirkenden Simon Trpceski ˇ wurde 1979 in Mazedonien geboren und schloss 2002 sein Studium bei Boris Romanov an der Universiät St. Cyril und St. Methodius in Skopje ab. Zurzeit unter- richtet er hier selbst. Er ist Preisträger mehrerer inter- nationaler Wettbewerbe und erhielt 2003 den Young Artist Award der Royal Philharmonic Society. Konzerte führten ihn in den letzten Jahren zu bedeutendenOrchestern in Europa und Übersee (u.a. New York Symphony, Los AngelesPhilharmonic, San Francisco Symphony, Sydney Symphony, MelbourneSymphony, New Zealand Symphony, Philharmonisches Orchester Rotter-dam, Cleveland Orchestra, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, NDRSinfonieorchester Hamburg, Concertgebouw Orchester, Orchestre Natio-nal de Lille, Königliche Stockholmer Philharmoniker, NiederländischesRadio Philharmonie Orchester). Soloabende gab Simon Trpčeski u. a. inAmsterdam (Concertgebouw), Atlanta, Bilbao, Hamburg, London, Mai-land, München, New York, Paris, Prag, San Francisco, Seattle, Tokio,Toronto und Vancouver. Höhepunkte der letzten Saison waren Auftrittemit dem Chicago Symphony Orchestra (Ludovic Morlot), dem PittsburghSymphony Orchestra (Gianandrea Noseda), dem Philharmonia Orchestra(Vladimir Ashkenazy), dem London Philharmonic Orchestra (Yan PascalTortelier), dem London Symphony Orchestra (Daniel Harding), denSt. Petersburger Philharmonikern (Vasily Petrenko) und eine Tournee mitdem Russischen National-Orchester (Vladimir Jurowski), die Konzerteim Wiener Konzerthaus und Amsterdamer Concertgebouw umfasste. Fürseine bei EMI erschienenen CD-Einspielungen erhielt Trpčeski zahlreicheAuszeichnungen. Die erste CD (Tschaikowsky, Skrjabin, Strawinsky undProkofjew) wurde mit dem Editor’s Choice und Debut Album Awarddes Gramophone Award prämiert. Auch die CD mit KompositionenRachmaninows und Chopins und das 2008 erschienene Debussy-Albumwurden von den Kritikern gefeiert.Dieses Konzert wird in Zusammenarbeit mit veranstaltetHarold Clarkson Global Director, Orchestral ToursAndrew Jamieson Head of UK TouringIna Wieczorek Tours Coordinator
  10. 10. VorankündigungFR 12.03.10 20.00 UhrKleiner Saal»Streichquartett International«Tinalley QuartetLudwig van Beethoven Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2Richard Meale Streichquartett Nr. 2Johannes Brahms Streichquartett a-Moll op. 51 Nr. 2DO 18.03.10 20.00 UhrGroßer Saal»Kammerorchester International«Dresdner KapellsolistenHelmut Branny LeitungSergei Nakariakov Trompete und FlügelhornSusanne Branny ViolineJoseph Haydn Sinfonie Nr. 83 g-Moll Hob I:83 (»La Poule«)Antonio Vivaldi »Der Frühling« aus den »Vier Jahreszeiten«für Violine, Streicher und Basso continuo op. 8 Nr. 1Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento D-Dur KV 136;Konzert für Horn und Orchester Es-Dur KV 495, bearbeitet fürFlügelhorn und OrchesterJean Baptiste Arban »Le Carnaval de Venise« für Trompeteund Streicher
  11. 11. MI 28.04.10 20.00 UhrKleiner Saal»Streichquartett International«Tokyo String QuartetFranz Schubert Streichquartett B-Dur D 112Samuel Barber Streichquartett op. 11Ludwig van Beethoven Streichquartett e-Moll op. 59 Nr. 2zeit fenster V. Biennale Alter Musik Konzerthaus Berlin 10.–18.04.10 thema Fallstudien Akademie für Alte Musik Berlin, RIAS Kammerchor, Sequentia, Accademia Bizantina u.a. fokus Viola da Gamba Jordi Savall, Hille Perl, Paolo Pandolfo spezial Affektheischerei Renaissance-Nacht mit Amarcord, Nigel North, Zefiro Torna u.a. Tel. 030.20309-2101 www.zeitfenster.net www.konzerthaus.de
  12. 12. Sie wollen das Konzerthaus fördern und unterstützen oderinteressieren sich für eine Stuhlpatenschaft?Zukunft Konzerthaus e.V.Gendarmenmarkt 2, 10117 BerlinTelefon (030) 20309-2344, Fax (030) 20309-2076E-Mail: zukunft@konzerthaus.dewww.zukunft-konzerthaus.deFreundeskreis Konzerthaus Berlin e.V.Informationen über Detlef Gogalla, 10106 BerlinTelefon (030) 20309-2020, Fax (030) 20309-2021E-Mail: freundeskreis@konzerthaus.deIMPRESSUMHerausgeber Konzerthaus BerlinIntendant Prof. Dr. Sebastian NordmannText Björn GottsteinRedaktion Andreas HitscherTitelfotografie Christian NielingerAbbildungen Archiv KHB (2), Bert Hulselmans, Jilian Edelstein/EMI ClassicsReinzeichnung und Herstellung REIHER Grafikdesign & Druck2,00 €Die Intendanz möchte darauf hinweisen, dass das Fotografieren sowiedie Nutzung ton- und videotechnischer Geräte nicht zulässig sind.

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