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RückbesinnenEpigonal und konservativ – für einen Künstler sind das nicht gerade dieschmeichelhaftesten Attribute. Doch ebe...
Brahms: Horn- und KlarinettentrioIm 19. Jahrhundert war Johannes Brahms einer der ersten, die sichintensiv mit sogenannter...
denn diese Zurücknahme rückt den ungewöhnlichen Einsatz desHorns in den Vordergrund. Und dessen Klang verleiht dem gesamte...
Merkmale von Brahms’ Spätstil: Eine schematisierte Formbildung weichthier einem rhapsodischen, schon fast improvisatorisch...
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Porträt der Mitwirkenden                   Sabine Meyer                     wurde in Crailsheim geboren und studierte in S...
Porträt der MitwirkendenMehrfache Auszeichnung mit dem Echo-Preis Klassik. Auf den dreijüngsten, 2007 veröffentlichten CDs...
Porträt der Mitwirkenden                   Benjamin Schmid                    spielte im Juni 2007 in drei Konzerten mit d...
Porträt der Mitwirkenden                  Wolfram Christ                   war von 2004 bis 2008 Chefdirigent des Kurpfälz...
Porträt der Mitwirkenden                   Clemens Hagen                   stammt aus einer Salzburger Musikerfamilie. Ach...
Porträt der Mitwirkenden                  Silke Avenhaus                    wurde in Karlsruhe geboren, gewann bereits frü...
VorankündigungFR 12.03.10 20.00 UhrKleiner Saal»Streichquartett International«TinAlley String QuartetLudwig van Beethoven ...
Vorankündigung DI 30.03.10 20.00 Uhr Kleiner Saal Sennu Laine Violoncello Terhi Dostal Klavier Jean Sibelius Romanze F-Dur...
Sie wollen das Konzerthaus fördern und unterstützen oderinteressieren sich für eine Stuhlpatenschaft?Zukunft Konzerthaus e...
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  1. 1. DO 04.03.10 20.00 UhrKleiner SaalEnsemble CollageSabine Meyer KlarinetteBruno Schneider HornBenjamin Schmid ViolineWolfram Christ ViolaClemens Hagen VioloncelloSilke Avenhaus KlavierJohannes Brahms (1833 – 1897)Horntrio Es-Dur op. 40Andante. Poco più animatoScherzo. Allegro – Molto meno AllegroAdagio mestoFinale. Allegro con brioKrzysztof Penderecki (geb. 1933)Sextett für Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und KlavierAllegro moderatoLarghettoPauseJohannes BrahmsKlarinettentrio a-Moll op. 114AllegroAdagioAndante graziosoAllegroErnst von Dohnányi (1877 – 1960)Sextett für Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und KlavierC-Dur op. 37Allegro appassionatoIntermezzo. AdagioAllegro con sentimentFinale. Allegro vivace giacosoHandy ausgeschaltet? Vielen Dank!
  2. 2. RückbesinnenEpigonal und konservativ – für einen Künstler sind das nicht gerade dieschmeichelhaftesten Attribute. Doch eben dem Vorwurf des Konserva-tismus oder des Epigonentums sehen sich Johannes Brahms, Ernst(bzw. Ernő) von Dohnányi und Krzysztof Penderecki immer wiederausgesetzt. »… was liegt noch an Johannes Brahms! … Er hat dieMelancholie des Unvermögens; er schafft nicht aus der Fülle, er durstetnach der Fülle. Rechnet man ab, was er nachmacht, was er grossenalten oder exotisch-modernen Stilformen entlehnt – er ist Meister inder Copie …« Das schrieb Friedrich Nietzsche in seinem »Fall Wagner«.Brahms galt als Beethoven- und Schumann-Epigone, sein Schaffen alsnicht fortschrittlich. Der 1877 geborene von Dohnányi wiederum istvor allem als Brahms-Epigone dem Gedächtnis der Musikgeschichteeingeschrieben. Seine Musiksprache sei unmodern, da gänzlich im19. Jahrhundert verwurzelt, so das Urteil vieler Konzertführer. Brahmsund von Dohnányi sind, wenn man so möchte, musikalische Konserva-toren, ebenso wie Penderecki: »Ich arbeite so, wie ein Komponist des19. Jahrhunderts, der alles können musste, auch Dirigieren«, sagt derpolnische Komponist. »Heute haben wir nur Spezialisten oder Leute,die am Computer basteln, da entsteht natürlich eine ganz andereMusik. Ich glaube an Musik, die Wurzeln hat. Und die europäischeMusik hat Wurzeln, die man nicht vergessen darf – wenn man es kann.Ich bin ein ernster Komponist, der die Welt so sieht, wie sie vielleichtheute gar nicht mehr da ist, wie sie in meiner Kindheit war. Die Weltgeht in eine ganz andere Richtung, und wenn man da nicht mehr mit-machen will, muss man sich vielleicht in seinem Labyrinth versteckenund sich dort seine Wege suchen – und Umwege vor allem.« Es ist dieses Sich-Zurück-Besinnen auf die musikalischen Wurzeln,das Brahms, von Dohnányi und Penderecki verbindet. Ein Wiederbelebender klassischen Formen, ohne jedoch im Vergangenen stecken zu blei-ben. Ganz im Gegenteil: Alle drei haben gerade durch ihre intensiveAuseinandersetzung mit traditionellen Strukturmodellen und Aus-drucksformen eben diese aus ihrer Starre befreit, sie weiterentwickeltund erneuert.
  3. 3. Brahms: Horn- und KlarinettentrioIm 19. Jahrhundert war Johannes Brahms einer der ersten, die sichintensiv mit sogenannter »Alter Musik« auseinandersetzten. Und auch inder eigenen Ecriture hielt er sich an die »alten« Modelle, an die Sonaten-und Variationsform, an die Fuge und die Passacaglia. Die avantgardisti-schen Bestrebungen seiner Zeit lehnte er entschieden ab. Zudem trat erzunächst mit Klavier- und Vokalkompositionen sowie mit Kammermu-sik an die Öffentlichkeit – vor allem die Kammermusik verlor zu seinerZeit zunehmend an Bedeutung. Für Richard Wagner war die Kammer-musik ein abgeschlossenes Kapitel der Musikgeschichte – die Zukunft lagfür ihn in der Oper und in der Sinfonie. Und der musikalische »Welt-entwurf« Sinfonie ist für Brahms eine Gattung, mit der er sich äußerst schwer tat. Seine Erste entstand erst in den Jahren 1862 bis 1876. Von vielen seiner »romantischen« Komponisten-Kollegen unterschied sich der Klassiker Brahms aller- dings insofern nicht, als persönliche Erlebnisse und äußere Umstände auch bei ihm Schaffensprozesse auslösten oder sich zumindest in seinen Werken niederschlugen. So der Tod seiner Mutter Christine, zu der Brahms eine innige Bindung hatte. Sie starb am 3. Februar 1865. Das erschütternde Ereignis wurdezum Auslöser für das »Deutsche Requiem«. Der Musikwissenschaftlerund Brahms-Kenner Constantin Floros verweist in diesem Zusammenhangauch auf das ebenfalls 1865 entstandene Trio für Horn, Violine und Kla-vier op. 40, dessen langsamer Satz »als Epitaph auf die Mutter gedacht« ist. Das Werk ist in mancher Hinsicht ungewöhnlich für das kammer-musikalische Schaffen des Komponisten. Der Pianist Brahms denktvom Klavier aus. Augenfällig ist dies in der Faktur der Streichersätze.Doch im Horntrio überträgt Brahms »seinem« Instrument – im Gegen-satz zu allen anderen kammermusikalischen Werken mit Klavier – vorallem Begleitfiguren und die harmonische Grundierung. Thematisch istes dagegen nur unmerklich eingebunden. Dies mag mit Brahms’ Bestre-ben korrelieren, sich kompositorisch vom Klavier zu emanzipieren;
  4. 4. denn diese Zurücknahme rückt den ungewöhnlichen Einsatz desHorns in den Vordergrund. Und dessen Klang verleiht dem gesamtenWerk eine ganz eigene, ungewöhnliche Färbung. Zumal, da Brahms fürNaturhorn und nicht für Ventilhorn komponierte. Brahms mochte dasdamals aufkommende, moderne Horn mit Ventilen nicht; er bezeich-nete es verächtlich als »Blechbratsche«. Ungeklärt ist allerdings bisheute, welchen Instrumententyp der Hornist bei der Uraufführung am28. November 1865 in Zürich gespielt hat. Der Brahms-SpezialistGeorg Bozarth weist darauf hin, dass Brahms »im Autographen eineReihe von für das Naturhorn nicht idiomatischen Passagen schreibt«.Erst später habe er diese überarbeitet, um sie auf dem Naturhorn spielbarzu machen. Bozarth vertritt die Annahme, dass Brahms die Stimmezwar sehr wohl von einem Naturhorn ausgeführt wissen wollte, jedocheinfach nicht genau die Möglichkeiten dieses Instrumentes kannte.Ungewöhnlich für Brahms’ kammermusikalisches Schaffen sind auchzahlreiche geradezu konzertante Effekte, die aus dem Klang und denspielerischen Möglichkeiten des Horns resultieren. Typisch Brahmsdagegen ist die – gemessen an klassischen Vorbildern – untypischeBehandlung der Sonatenform, in der die Exposition nur noch eineuntergeordnete Rolle spielt und Themen nicht als Kontrast angelegt,sondern ihrem Material und Ausdruck nach verwandt sind. Auch das Trio für Klarinette, Violine und Klavier op. 114 (1891) undsein im selben Jahr entstandener »Zwilling«, das Klarinettenquintettop. 115, verdankten ihre Entstehung einem äußeren Anlass: Inspirationzu diesen Werken gab Brahms der vielgerühmte Klarinettist RichardMühlfeld. Brahms war tief beeindruckt von dessen Spiel und schrieb imJuli 1891 an Clara Schumann: »Du hast keine Idee von einem Klarinet-tisten wie dem dortigen Mühlfeldt [sic]. Er ist der beste Bläser über-haupt, den ich kenne.« Die beiden Stücke wurden am 24. November1891 im herzoglichen Schloss in Meiningen in privatem Kreise erstauf-geführt. Die öffentliche Uraufführung beider Werke erfolgte dann am12. Dezember desselben Jahres in der Berliner Sing-Akademie. Ausfüh-rende waren an beiden Abenden Mühlfeld, Brahms und das Joachim-Quartett. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Geigenvirtuose Joseph Joa-chim in seine Berliner Quartett-Abende nur reine Streicher-Programmeaufgenommen. Begeistert von den Klarinetten-Kompositionen seinesFreundes Brahms machte er eine Ausnahme, was das Publikum alsbedeutendes Ereignis wertete. Das Klarinettentrio besitzt deutlich
  5. 5. Merkmale von Brahms’ Spätstil: Eine schematisierte Formbildung weichthier einem rhapsodischen, schon fast improvisatorischen Satzaufbau.Das Klarinettentrio verdeutlicht, besonders im Finale, Brahms’ Ten-denz, die klassische Verarbeitung der Themen zu verknappen; nichtzuletzt zeigt es den Komponisten als Meister des Kontrapunkts. Penderecki: Sextett Anders als bei Brahms nimmt im Schaffen des 1933 in Dębica gebo- renen polnischen Komponisten Krzysztof Penderecki die Kammer- musik nur eine untergeordnete Rolle ein. Nichtsdestoweniger hat er auf diesem Gebiet einige heraus- ragende Kompositionen geschaffen, darunter das Sextett für Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Klavier (2000). Anfang der 1980er Jahre vollzog Penderecki, ursprünglich eine der Gallionsfigu- ren der zeitgenössischen Musik,eine Kehrtwende ins Traditionelle, musikalisch Althergebrachte und damitzu einer tonalen Musiksprache. »Nicht ich habe die Avantgarde verra-ten, im Gegenteil: Die Avantgarde hat Verrat an der Musik begangen.«Dies ist in diesem Zusammenhang sicher eine der meistzitierten AussagenPendereckis. Als seine Vorbilder nennt er Anton Bruckner, Dmitri Schos-takowitsch und Jean Sibelius; Brahms, dessen Instrumentationskünsteer bewundert, zählt zu seinen Lieblingskomponisten; von Franz SchubertsStreichquintett ließ er sich – aus Neid, wie er selbst sagt – zur Kammer-musik inspirieren. Penderecki bezeichnet sich als »den letzten Mohikanerder großen Form«. Neben Opern, Oratorien und Konzerten stellen Sin-fonien sein Hauptwerk dar. Allerdings spielte er immer wieder mit demGedanken, sich ganz auf die Kammermusik zurückzuziehen: »Zum Bei-spiel 1999, da dachte ich: Fin de siècle, ich will mein Millennium nicht mitder großen Trommel und Orchester beenden, sondern mit leiser Stimme.Da habe ich das Sextett und die Sonate für Geige und Klavier geschrieben.Das war wie ein Purgatorium für mich und auch ein echter Luxus; ein Jahrlang habe ich mich in meinen imaginären Garten zurückgezogen.«
  6. 6. Auch das Sextett lässt Pendereckis Neigung zur großen Form erkennen.Der Komponist sieht sein Werk als Synthese vorangegangener Entwick-lungen. Dazu zählt auch ein effektvolles Ausloten des Instrumentalklanges.Seine Werke verlangen von den Ausführenden hohe Virtuosität. ImSextett zeigt sich diese besonders in den hochkomplexen rhythmischenStrukturen, die erst im Zusammenspiel zum Tragen kommen. Das Sextett,entstanden als Auftragswerk der Wiener Gesellschaft der Musik-freunde, erlebte am 7. Juni 2000 seine Premiere in Wien. Der Musiko-loge Ilya Stephan schreibt über das Werk: »Mit dem Penderecki-typischenGestus des Anfangens beginnt auch das Sextett mit einem wiederholtenEinzelton, aus dem heraus die Musik sich entfaltet. In diesem Fall einas des Klaviers, das der gesamten Einleitung unterliegt, während derjeder Solist sich mit einem Soloeinsatz vorstellen darf, bis die Musik inden zügigeren Hauptteil mündet. … Was seit Beethovens Zeiten ›stateof the art‹ musikalischen Formdenkens ist, erfüllt Penderecki, indem ersein Larghetto thematisch und durch eingestreuter Reminiszenzen mitdem ersten Satz verbindet. Eine neue Variante Pendereckischer Klan-gerfindungen ist ein Dialog des Hornisten mit wechselnden Partnern,für den der Hornist bei der Uraufführung die Bühne verließ und dasInstrument romantischen Naturklangs so aus dem ›off‹ von Ferne sichmit dem Klang seiner auf der Szene verblieben Dialogpartner mischte.« Dohnányi: Sextett Der Komponist und Dirigent Ernst von Dohnányi, geboren 1877 in Bratislava, war neben Béla Bartók und Zoltán Kodály der führende ungarische Komponist seiner Gene- ration. Aus dieser Trias war Doh- nányi der Konservative. Seinen Erfolg als Pianist – zwischen 1919 und 1921 gab er allein in Buda- pest 120 Konzerte – nutzte er vor allem, um vernachlässigtes Reper-toire wieder in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen (und dazu zähl-ten zu dieser Zeit auch die Werke Mozarts, Beethovens und Schuberts).Er war zudem einer der ersten Konzertpianisten, die regelmäßig Kam-mermusik aufführten. Während Dohnányis Erfolge als Pianist noch
  7. 7. heute im Bewusstsein sind, ist sein kompositorisches Werk fast ganzvergessen. Obwohl er sich an traditionellen Kompositionsschemata ori-entierte, blieb er nicht in ihnen verhaftet, sondern experimentierteimmer wieder mit deren Grenzen. Manchmal nimmt seine Musik einengrotesken, an Schostakowitsch erinnernden Tonfall an. Dohnányis Opus 1war, nach immerhin 67 Jugendwerken, ein Klavierquintett in C-Dur, fürdas er von Johannes Brahms viel Anerkennung erfuhr. Dieser organi-sierte auch die erste Aufführung des Quintetts in Wien. Ähnlich wie beiBrahms dominierte auch im Schaffen Dohnániys das Klavier. Erschrieb außerdem vier Bühnenwerke, sechs Chorwerke und 15 Konzerteund Orchesterwerke, darunter zwei Klavierkonzerte. Und wie Brahmsschrieb er Fugen, Passacaglien und Sonaten, aber auch Gavotte, Menu-ett und Sarabande, eine Suite im alten Stil (1913), vertonte ungarischeVolkslieder. Die Auseinandersetzung mit der Musik seiner Heimatnahm aber niemals eine prominente Rolle in seinem Schaffen ein. Ebenso wenig ist seine Musiksprache von einem ungarischem Tonfall geprägt.Auf Einladung von Brahms’ Freund Joseph Joachim kam Dohnányi 1905nach Berlin, wo er 1915 an der Hochschule lehrte. Dann kehrte ernach Budapest zurück, um dort Klavier und Komposition zu unterrich-ten. Allerdings wurde die Ausübung seines Berufes aufgrund der immerstärker werdenden faschistischen Strömungen zunehmend schwieriger. 1935 schrieb Dohnányi sein Sextett für Klarinette, Horn, Violine,Viola, Violoncello und Klavier C-Dur op. 37. Das Werk, eines von ins-gesamt zwölf Kammermusikwerken des Komponisten, ist von hochdra-matischem Charakter. Es zeigt Dohnányis ausgeprägten Sinn für opulenteKlangfarben, mit dem er hier gekonnt eindringliche Stimmungsbildererzeugt. Auch in diesem Werk kommt dem Horn eine besondere Rollezu, zumal im ersten Satz, wo es sich über weite Strecken thematischund atmosphärisch vom Klavierquartett abgrenzt. Die Klarinette dage-gen steht über kurze Antiphone mit den Streichern in Verbindung. Imdritten Satz zeigt sich Dohnányi als Meister der Entwicklung. Immerneue musikalische Einfälle steigert er von ausladender Sentimentalitätbis hin zu klein gliedrigen Instrumentaleffekten. Der dichte Klang magan seinen Förderer Brahms erinnern. Doch davon ist im tänzerischen,geradezu jazzig anmutenden Finale nichts mehr zu spüren.
  8. 8. Porträt der Mitwirkenden Sabine Meyer wurde in Crailsheim geboren und studierte in Stuttgart (Otto Hermann) und Hannover (Hans Deinzer). Der Mitgliedschaft im Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks folgte ein Engagement als Solo-Klarinet- tistin beim Berliner Philharmonischen Orchester, welches sie jedoch bald zugunsten der Solo-Karriere aufgab. Seither Konzerte sowie Rundfunk- und Fern-sehauftritte in Europa, Brasilien, Israel, Kanada, Afrika, Australien,Japan und den USA. Auftritte mit führenden Orchestern weltweit (u. a.Wiener Philharmoniker, Chicago Symphony Orchestra, London Phil-harmonic Orchestra, NHK Symphony Orchestra Tokio, Orchestre dela Suisse Romande, Berliner Philharmonischen Orchester sowie Radio-Sinfonieorchester in Wien, Basel, Warschau, Prag und Budapest). Imkammermusikalischen Bereich kontinuierliche Zusammenarbeit u. a.mit Heinrich Schiff, Gidon Kremer, Oleg Maisenberg, Leif Ove Ands-nes, Fazil Say, Juliane Banse, dem Hagen und dem Tokyo String Quartet.1983 gründete sie mit ihrem Ehemann Reiner Wehle und ihrem BruderWolfgang Meyer das Trio di Clarone, das in den letzten Jahren seinRepertoire durch ungewöhnliche Projekte mit dem JazzklarinettistenMichael Riessler erweiterte (u. a. »Bach 2000«, »Paris Mecanique«).Das neue Projekt in Zusammenarbeit mit Paquito D’Rivera heißt »Invi-tacion al Danzon«. Ebenfalls Gründung des Bläserensembles SabineMeyer mit führenden Bläsersolisten aus mehreren Ländern und dergemischten Formation Ensemble Collage. Komponisten wie Jean Françaix, Edison Denissov, Harald Genzmer,Toshio Hosokawa, Niccolo Castiglioni, Manfred Trojahn und AribertReimann widmeten Sabine Meyer neue Werke. 2008 mit WolfgangMeyer Uraufführung des Konzertes für zwei Klarinetten von Peter Eötvös.Für 2013 ist die Uraufführung eines Doppelkonzertes von Jörg Wid-mann vorgesehen. Die Künstlerin gab Meisterkurse in Deutschland, Ita-lien, Österreich, Japan und den USA und wurde 1993 als Professorinan die Hochschule für Musik in Lübeck berufen. Bei EMI Classics inden letzten Jahren zahlreiche Einspielungen mit einem Repertoire, dasvon der Vorklassik bis zu zeitgenössischen Kompositionen reicht.
  9. 9. Porträt der MitwirkendenMehrfache Auszeichnung mit dem Echo-Preis Klassik. Auf den dreijüngsten, 2007 veröffentlichten CDs musiziert sie mit Oleg Maisenberg,Emmanuel Pahud und ihrem Meisterschüler Julian Biss. Sabine Meyerist u. a. Trägerin des Niedersachsen-Preises, des Brahms-Preises derBrahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein (2001), des Hauptpreises desPraetorius-Musikpreises Niedersachsen (2007) und Mitglied der Akade-mie der Künste Hamburg. Bruno Schneider wurde in Lausanne geboren und studierte in den Fächern Horn und Gesang am Conservatoire von La Chaux de fonds (Robert Faller) sowie an der Musik- hochschule Detmold (Michael Hoeltzel). Nach 15 Jahren Orchestertätigkeit in Spitzenorchestern (Ton- halle Zürich, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Orchestre de la Suisse Romande) ister nun Professor an der Musikhochschule Freiburg und an der Hauteécole de Musique du Conservatoire de Genève. Als Solist hat BrunoSchneider mit Orchestern wie dem Orchestre de la Suisse Romande,dem Radio Orchester Basel, dem Orchestre de Chambre de Lausanne,dem St. Galler Tonhalle Orchester, dem Orchestre de la Radio SwizzeraItaliana, dem Orchestre National de Lyon, dem Orchestre Régional dePau, dem Colorado Symphony Orchestra (Denver/USA), dem Freibur-ger Staatsorchester, den Nürnberger Symphonikern, dem Seoul Phil-harmonic, dem Orchestra de la Rai Torino und dem Orchestra daCamera Padova gespielt. Als Mitbegründer des Bläserensemble SabineMeyer, als Mitglied des Ensemble Collage sowie als Mitwirkender beizahlreichen Kammermusikfestivals ist er Gast auf allen bedeutendenBühnen der Welt. Einen großen Teil des Horn-Repertoires hat er beiden Labels EMI, Claves, Avi, Erato, Alpha, Arion u. a. aufgenommen. Von 2002 bis 2008 war Bruno Schneider Vize-Präsident der Interna-tional Horn Society. 2007 organisierte er einen Internationalen Work-shop in La Chaux de Fonds, an dem über 400 Hornisten aus der ganzenWelt teilnahmen. Jost Meyer, Eric Chasalow, Jörg Widmann und Nor-bert Moret haben für ihn Werke komponiert. Seit 2003 spielt er alsSolo-Hornist im Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung vonClaudio Abbado – zahlreiche DVDs und CDs zeugen von dieserZusammenarbeit. Bruno Schneider lebt seit 1993 in Basel.
  10. 10. Porträt der Mitwirkenden Benjamin Schmid spielte im Juni 2007 in drei Konzerten mit den Wiener Philharmonikern und Seiji Ozawa im Wiener Musik- verein Korngolds Violinkonzert. Die Einladung hierzu erfolgte unmittelbar nach seinem Debüt mit den Wiener Philharmonikern bei der Eröffnung der Salz- burger Festspiele 2004, bei denen er seit über 20 Jahren zu Gast ist (Debüt 1986 mit dem Chamber Orchestraof Europe unter Sir Yehudi Menuhin). Unlängst gab er Recital-Abendemit Hélène Grimaud und Clemens Hagen. Geboren in Wien studierte Benjamin Schmid in Salzburg, Wien undam Curtis Institute in Philadelphia. Er gewann mehrere große Wettbe-werbe (u. a. Londoner Carl Flesch Wettbewerb 1992). Sein Repertoirekonzentriert sich neben der konstanten Pflege aller großen Werke fürGeige und Orchester auf in Wien entstandene Werke: Mozart, Beetho-ven, Schubert, Berg, Goldmark, Korngold, Kreisler und Muthspiel neh-men dabei eine zentrale Stellung ein. Im Bereich der Duo-Literaturwidmet er sich vor allem mit der Pianistin Ariane Haering besondersdem Werk Mozarts. Aber ebenso hegt er seit frühen Jahren die Leiden-schaft für Jazz: Sein Jazzprojekt »Hommage à Grappelli« wird sowohl inrenommierten Jazzclubs als auch in klassischen Konzertsälen gespielt.Zusammenarbeit u. a. mit dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, derTchechischen Philharmonie, dem Gewandandhausorchester Leipzig,dem Tonhalle Orchester Zürich, der Houston und Baltimore Symphony,den Wiener Philharmonikern, den St. Petersburger Philharmonikern,dem New Japan Philharmonic, dem Philharmonia Orchestra, demMozarteum Orchester Salzburg, dem Zürcher Kammerorchester undder Hong Kong Sinfonietta. Kammermusikrecitals u. a. mit SabineMeyer. Uraufführung von Christian Muthspiels Violinkonzert im WienerMusikverein und CD-Produktion des Violinkonzertes von ErmannoWolf-Ferrari.
  11. 11. Porträt der Mitwirkenden Wolfram Christ war von 2004 bis 2008 Chefdirigent des Kurpfälzi- schen Kammerorchesters in Mannheim. Als Dirigent gastierte er u. a. beim Royal Danish Orchestra in Kopenhagen, beim SWR Orchester in Kaiserslau- tern, beim Auckland Philharmonia Orchestra in Neuseeland, beim Basler und Münchener Kammer- orchester; beim Stuttgarter Kammerorchester ist erregelmäßig zu Gast. Im Juni 2007 debütierte er auf Empfehlung vonClaudio Abbado beim Simon Bolivar Orchester, dem kulturellen Aus-hängeschild Venezuelas. Sein Wunsch zum Dirigieren erwuchs aus jah-relanger intensiver Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Herbert vonKarajan, Claudio Abbado, Carlos Kleiber, Leonard Bernstein und Niko-laus Harnoncourt. Erste eigene Erfahrungen auf diesem Gebiet sammelteer in den Jahren 1995 bis 2000 als Künstlerischer Leiter und Berateram Sydney Conservatory of Music. Über mehrere Jahre dirigierte er dasPhilharmonic Orchestra in Durban, Südafrika. Ferner leitete er auchdas Orchestra Trevigiano in Treviso, Italien und das Orchester des Mei-ninger Theaters. Als Bratschen-Solist steht Wolfram Christ regelmäßig auf den inter-nationalen Konzertpodien. Allein mit den Berliner Philharmonikern,deren Erster Solobratscher er für mehr als 20 Jahre war, absolvierte erbis heute mehr als 60 Solokonzerte. Zahlreiche preisgekrönte CD-Ein-spielungen dokumentieren diese fruchtbare Zusammenarbeit. EinenSchwerpunkt seiner Lehrtätigkeit – seit 1999 hat Wolfram Christ eineProfessur für Viola an der Musikhochschule in Freiburg inne – legt erzunehmend auf gemeinsame Projekte von Berufmusikern mit Studenten.Im Sommer 2005 berief ihn Claudio Abbado zum Künstlerischen Leiterder Musikakademien »Gustav Mahler« in Ferrara und Potenza, Italien.Ebenfalls auf Einladung von Abbado ist er als Solobratschist Grün-dungsmitglied des Lucerne Festival Orchestra in Luzern.
  12. 12. Porträt der Mitwirkenden Clemens Hagen stammt aus einer Salzburger Musikerfamilie. Acht- jährig begann er sein Studium am Mozarteum und wechselte später an das Baseler Konservatorium. Zu seinen Lehrern zählen Wilfried Tachezi und Hein- rich Schiff. 1983 erhielt er den Spezialpreis der Wie- ner Philharmoniker sowie den Karl-Böhm-Preis. Als Solist Zusammenarbeit mit international renommier-ten Orchestern (u. a. Berliner Philharmoniker, Wiener Symphoniker,Concertgebouw Orkest Amsterdam, Camerata Academica Salzburg,Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Chamber Orchestra of Europe,SWR Sinfonieorchester Freiburg, NHK Orchester Tokio, ClevelandOrchestra, Mozarteum Orchester Salzburg) und Dirigenten wie Clau-dio Abbado, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Sylvain Cam-breling, Horst Stein, Ingo Metzmacher, Daniel Harding und ManfredHoneck. 2004 mit dem Chamber Orchestra of Europe unter NikolausHarnoncourt sowie Thomas Zehetmair und Pierre Laurent Aimard Ein-spielung des Tripelkonzerts von Beethoven. Neben der Arbeit im Hagen Quartett Kammermusikpartner wieMartha Argerich, Renaud Capuçon, Itamar Golan, Paul Gulda, HélèneGrimaud, Gidon Kremer, Oleg Maisenberg, András Schiff, BenjaminSchmid und Mitsuko Uchida. Er spielte Konzerte mit Mihaela Martinund Nobuko Imai in Homburg, Amsterdam, Rotterdam, Hamburg undWien und eröffnete 2009 als Solist der Wiener Philharmoniker (Niko-laus Harnoncourt) die Wiener Festwochen. Aufnahmen von Beetho-ven-Sonaten (mit Paul Gulda, JVC), des Brahmsschen Doppelkonzertes(mit Gidon Kremer und dem Concertgebouw Orkest unter NikolausHarnoncourt, Teldec) und von Kammermusik von Brahms und Pfitzner(mit Benjamin Schmid und Claudius Tanski, Dabringhaus & Grimm).Clemens Hagen spielt ein Violoncello von Antonio Stradivari aus demJahr 1698.
  13. 13. Porträt der Mitwirkenden Silke Avenhaus wurde in Karlsruhe geboren, gewann bereits früh verschiedene Wettbewerbe und studierte bei Bianca Bodalia und Klaus Schilde (Hochschule für Musik München), György Sebök (Indiana University, Bloo- mington) sowie bei Sandor Végh und Andras Schiff. Konzerte als Solistin und Kammermusikerin in Europa (u. a. Wigmore Hall London, Concertgebouw Amster-dam, Salle Gaveau in Paris, Brahms-Saal des Wiener Musikvereins,Philharmonien in Köln, München und Berlin), den USA (u. a. CarnegieRecital Hall New York) und Südostasien. Einladungen zum MarlboroMusic Festival, zu den Kammermusikfestivals in Prussia Cove undMoritzburg, zu den Berliner Festwochen, zum Rheingau Musik Festi-val, zu den Salzburger Festspielen, zum Lucerne und Schleswig-Hol-stein Musik Festival, zum Klavier-Festival Ruhr und zum BeethovenfestBonn. Zusammenarbeit mit Künstlern wie Tabea Zimmermann, JulianeBanse, Thomas Zehetmair, Benjamin Schmid, Christoph Poppen, Isa-belle Faust, Jörg Widmann, Clemens Hagen, Sabine Meyer, QuirineViersen und Antje Weithaas. Sie brachte Werke von u. a. Wilfried Hil-ler, Jörg Widmann, Magnar Aam, Akikazu Nakamura, Helmut Ederund Detlef Glanert zur Uraufführung. Silke Avenhaus hat mehr als 20 CDs mit Solowerken, Kammermusikund Werken mit Orchester eingespielt, u. a. für EMI, ECM, Koch,Tudor, cpo, Berlin Classics, CAvi und harmona mundi – darunter diefür den Grammy Award 2003 nominierte CD »leggiero, pesante« (Kam-mermusik von Silvestrow mit dem Rosamunde Quartett und Anja Lech-ner). Honorarprofessorin an der Hochschule für Musik München undDozentin bei der Villa Musica. Ein besonderes Anliegen ist ihr dieMusik-Vermittlung durch Hörbücher, bei Workshops und beim vonLars Vogt initiierten Projekt »Rhapsody in School«.
  14. 14. VorankündigungFR 12.03.10 20.00 UhrKleiner Saal»Streichquartett International«TinAlley String QuartetLudwig van Beethoven Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2Richard Meale Streichquartett Nr. 2Johannes Brahms Streichquartett a-Moll op. 51 Nr. 2DO 18.03.10 20.00 UhrGroßer Saal»Kammerorchester International«Dresdner KapellsolistenHelmut Branny LeitungSergei Nakariakov Trompete und FlügelhornSusanne Branny ViolineJoseph Haydn Sinfonie Nr. 83 g-Moll Hob I:83 (»La Poule«)Antonio Vivaldi »Der Frühling« aus den »Vier Jahreszeiten«für Violine, Streicher und Basso continuo op. 8 Nr. 1Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento D-Dur KV 136;Konzert für Horn und Orchester Es-Dur KV 495, bearbeitet fürFlügelhorn und OrchesterJean Baptiste Arban »Le Carnaval de Venise« für Trompeteund Streicher
  15. 15. Vorankündigung DI 30.03.10 20.00 Uhr Kleiner Saal Sennu Laine Violoncello Terhi Dostal Klavier Jean Sibelius Romanze F-Dur op. 78 Nr. 2, Elegie op. 27 Nr. 1 und Rondino D-Dur op. 81 Nr. 2 für Violoncello und Klavier Heino Kaski Sonate für Violoncello und Klavier (1923) Robert Schumann Adagio und Allegro für Violoncello und Klavier As-Dur op. 70 Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur op. 58Festival für aktuelle Musik BerlinMaerzMusik 19. – 28. 3. 2010UTOPIE [VERLOREN]MUSIKTHEATER • ORCHESTERKONZERTE • KAMMERMUSIK • PERFORMANCE • INTERMEDIA • SONIC ARTS LOUNGEFREITAG 26. 3. 2010 | KONZERTHAUS BERLIN20.00 UHR | KONZERTHAUSORCHESTER BERLIN | ROLAND KLUTTIGWERKE VON NIKOLAI OBUCHOW, HANS W. KOCH UA, JOHN MCGUIRE UA, EDGARD VARÈSE19.00 UHR | EINFÜHRUNGSVERANSTALTUNGIn Zusammenarbeit mit Konzerthaus Berlin, mit Unterstützung von Kunststiftung NRWKarten + Infos: (030) 254 89 100 | www.maerzmusik.de
  16. 16. Sie wollen das Konzerthaus fördern und unterstützen oderinteressieren sich für eine Stuhlpatenschaft?Zukunft Konzerthaus e.V.Gendarmenmarkt 2, 10117 BerlinTelefon (030) 20309-2344, Fax (030) 20309-2076E-Mail: zukunft@konzerthaus.dewww.zukunft-konzerthaus.deFreundeskreis Konzerthaus Berlin e.V.Informationen über Detlef Gogalla, 10106 BerlinTelefon (030) 20309-2020, Fax (030) 20309-2021E-Mail: freundeskreis@konzerthaus.deIMPRESSUMHerausgeber Konzerthaus BerlinIntendant Prof. Dr. Sebastian NordmannText Stefan FrickeRedaktion Andreas HitscherTitelfotografie Christian NielingerAbbildungen Archiv KHB (2), Peter Andersen/Schott Promotion,Thomas Rabsch/EMI Classics, Julia Wesely, Susie Knoll/München, privat (3)Reinzeichnung und Herstellung REIHER Grafikdesign & Druck2,30 €Die Intendanz möchte darauf hinweisen, dass das Fotografieren sowiedie Nutzung ton- und videotechnischer Geräte nicht zulässig sind.

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