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[PDF] Pressemitteilung : Marabu feiert Geburtstag - 150 Jahre Ideen mit Farben
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  1. 1. Presse INFO150 Jahre Marabu 16.07.09In Tamm bei Ludwigsburg weiß jedes Kind wo der Marabu zu finden ist, der keinschwarz-weißer Vogel sondern eine Firma ist. MARABU ist die 1909 eingeführte Markedes traditionsreichen Unternehmens und steht für hochwertige Farben.In 150 Jahren ist es gelungen, aus bescheidenen Anfängen eines Einzelhandelsgeschäftseine Unternehmensgruppe mit weltweiter Präsenz aufzubauen. Heute entwickelt,produziert und verkauft Marabu eine breite Produktpalette an Kreativfarben fürKindergarten, Schule, Hobby und Beruf sowie Druckfarben für die speziellenAnwendungen im Sieb-, Tampon- und Digitaldruck.Der Stammsitz mit der Druckfarbenfertigung liegt seit 1919 in Tamm nördlich vonStuttgart. Das Kreativfarbenwerk hat unweit davon 2004 in Bietigheim-Bissingen einenNeubau bezogen. Das Familienunternehmen ist dadurch mit seiner angestammtenBelegschaft der schwäbischen Heimatregion mit ihrer modernen Infrastruktur treugeblieben.Das Kapital liegt zu gleichen Teilen in den Händen der Familien Simon und Thorban. DieGeschäftsführung obliegt Rolf Simon, geschäftsführender Gesellschafter und LeiterZentralbereich, Dr. Roland Stählin, Leiter der Division Druckfarben sowie Uwe Braun, derfür die Division Kreativfarben verantwortlich zeichnet. Das mittelständische Unternehmenbeschäftigt derzeit ca. 400 Mitarbeiter weltweit. Mit eigenen Vertriebsgesellschaften undausgewählten Vertriebspartnern vermarktet Marabu hochwertige Produkte in über 80Ländern. Stetige Weiterentwicklung, erstklassiger Service, dauerhafte Kundenbindungund ein bewusster Umgang mit Umwelt- und Gesundheitsschutz sind zentrale Elementeder Marabu Firmenphilosophie. Seit 1995 ist Marabu nach ISO 9001 und seit 2003ISO 14001 zertifiziert.KreativfarbenMarabu ist eine Marke, die Menschen von früher Kindheitan durchs Leben begleitet: angefangen von der Fingerfarbefür das Kindergartenalter über Deck- oder Linoldruckfarbenfür die Schule, zahlreichen Hobbyfarben wie Acryl- undTextilfarben bis hin zu professionellen Produkten wie Buntlack Marabu in Bietigheim-Bissingenund Fixogum, die in vielen Berufen Verwendung finden, Marabubietet Marabu ein breites Produktportfolio mit über 3000 Produkten an.DruckfarbenAlltäglich begegnen uns unbewusst Druckfarben von Marabuauf Folientastaturen, Displays, Wirtschafts- und Verpackungs-glas, Flaschendeckeln, Etiketten, CDs/DVDs, Verkehrs-schildern und vielem mehr. Die Marabu Produktpalette vonlösemittel-basierten und UV-härtenden Druckfarben offeriert Marabu in TammLösungen, die Meilensteine sowohl bei industriellen als auchbei graphischen Anwendungen gesetzt haben.Seite 1/9 Ihre Ansprechpartner für Presserückfragen: Nina Krafft, kft@marabu.de, Tel: 07141/691-357, Nadine Nauhauser nau@marabu.de, Tel: -323 Marabu GmbH & Co. KG ⋅ www.marabu-.de
  2. 2. Presse INFOWie kam Marabu zur Farbe?Am 14. April 1859 gründete Albert Martz in der Stuttgarter Innenstadtein Einzelhandelsgeschäft für „Farb- und Materialwaren“. Ab 1870widmete er sich nicht mehr allein dem Handel, sondern auch derProduktion von Aquarellfarben. Außerdem fabrizierte er Reißbretter undbald auch geometrische Instrumente, die Vorläufer der späterenMarabu-Zeichengeräte darstellten. Albert Martz verstarb 1878 im Altervon 48 Jahren. Albert MartzVom Warenzeichen zum Ortswechsel nach Tamm1909 wurde das Warenzeichen MARABU von seinem Sohn Eberhard Martz angemeldetund beim kaiserlichen Patentamt in Berlin eingetragen.Mitbewerber wie Pelikan und Schwan hatten ebenfallsauf Vogelnamen gesetzt und dieser Praxis folgendentstand der Name MARABU – nach Überlieferungaus den Anfangsbuchstaben des FamiliennamensMartz. Aufgrund mangelnder Entwicklungsmöglich-keiten für die Produktion in Stuttgart erwarb EberhardMartz 1914 ein Grundstück mit Gebäuden einerehemaligen Ölmühle in Tamm. Doch durch den Ersten Marabu in Tamm seit 1919Weltkrieg und die damit einhergehende Materialknappheit konnte die Produktion mitinzwischen 76 Mitarbeitern erst 1919 nach Tamm verlegt werden. 1923 gründeten dieBrüder Eberhard Martz und Dr. Eduard Martz die Marabuwerke AG. Mit demFachwissen als Chemiker sicherte Dr. Eduard Martz die Kompetenz des Unternehmens inder Farbenentwicklung. Dies sollte später sein Neffe Erwin Martz – ebenfallspromovierter Chemiker – fortsetzen.Durch Grundstückszukäufe wuchs der Betrieb in Tamm stetig.Marabu fertigte in den ersten Jahren Reißbretter und -schienen, Winkel,Kurvenlineale sowie Maßstäbe. Zunächst wurde dafür ausschließlichHolz verwendet, später folgten Kunststoffe wie „Marabu-Stabil“,Celluloid, Acryl- und Plexiglas. Die Farbenproduktion wurde um die„Plakattempera“ erweitert, eine speziell für Gebrauchsgrafiker Marabuhergestellte Temperafarbe. Eigens produzierte Tusche, Klebstoffe undWandtafelkreide ergänzten das Sortiment. Für den Bereich Dekorationkam 1925 die Kasein-Emulsionsfarbe „Tamma“ hinzu, die als Plakatfarbe auch fürKulissenmalerei eingesetzt wurde. Für den Werkunterricht stellte man Holzkästen mit7 Farbtönen sowie Pinsel zusammen und als Zubehör wurden später Malmittel,Lacke und Firnisse entwickelt. Das Künstlerfarbenprogramm „Dürer“ umfasste Öl-und Aquarellfarben. „Maracoll“ wurden Klebstoffe und „Tuschol“ dasTuschesortiment genannt. Der Name „Illumina“ stand für Pastell- und Ölkreiden.Seite 2/9 Ihre Ansprechpartner für Presserückfragen: Nina Krafft, kft@marabu.de, Tel: 07141/691-357, Nadine Nauhauser nau@marabu.de, Tel: -323 Marabu GmbH & Co. KG ⋅ www.marabu-.de
  3. 3. Presse INFODas Exportgeschäft Seit 1921 exportiert Marabu seine Produkte nach Italien, Finnland,Rumänien und Ungarn. Damals wurde der Weg für eine erfolgreiche internationaleExpansion bereitet. In den späten 20er und 30er Jahren profitierte Marabu von derschnell wachsenden Nachfrage an Farben. 1934 zählte das Unternehmen bereits 115Mitarbeiter.Das deutsche Wirtschaftswunder brachte auch für Marabuneuen Aufschwung – mit den SiebdruckfarbenBereits 1928 hatte Marabu die Ölfarbe „Pantachrom“ fürWerbung auf Glas entwickelt, die auch kurze Zeit später für dieersten Experimente im Siebdruck eingesetzt wurde. Das nach demzweiten Weltkrieg immer noch wenig bekannte Verfahren wurde inden 50er Jahren mit viel Pioniergeist und Aufbruchstimmungerschlossen. Ein Siebdruck-Studio arbeitete eng mit Anwendern undEntwicklung zusammen. Mit der großen Nachfrage an „Farben fürWerbeschaffende“, präsentierte Marabu 1952 die „Marapid A“.Diese entwickelte sich dank ihrer brillanten und hochdeckendenFarbtöne in den folgenden Jahrzehnten zu der wichtigstenSiebdruckfarbe für die Herstellung von Künstler-Serigrafien.Für den Schulunterricht bzw. zum Studium des Siebdruckverfahrensentwickelte Marabu wenige Jahre später die wasserlösliche Farbe „Maraboy“.1953 waren die Umsätze schon auf das Zweieinhalbfache der Vorkriegsverhältnisseangestiegen. So konnte die Unternehmensleitung an Investitionen in Anlagen z.B. für dieAbwasserreinigung denken und die Firmengebäude erweitern. Der Maschinensaal wurdeaufgestockt und die Betriebsflächen in Tamm verdoppelt. Mit einer Anlage von IBM hieltdie elektronische Datenverarbeitung Einzug bei Marabu. Zu dieser Zeit tratDr. Gerhard Simon, Ehemann der Enkelin des 1952 verstorbenen Eberhard Martz insUnternehmen ein und wurde 1958 zum stellvertretenden Vorstandsmitglied berufen.1959 erweiterte Marabu sein Klebstoffprogramm um „Marabu-Fixogum“, einem klaren und dickflüssigen Kleber auf Basis vonNaturkautschuk und organischen Lösungsmitteln. Der elastische MarabuMontagekleber wurde früher vor allem für das Layout vonZeitungen und Plakaten benutzt. „Fixogum“ ist heute ein Klassikermit vielfältigen Anwendungen von Profis aber auch im häuslichenGebrauch.Seite 3/9 Ihre Ansprechpartner für Presserückfragen: Nina Krafft, kft@marabu.de, Tel: 07141/691-357, Nadine Nauhauser nau@marabu.de, Tel: -323 Marabu GmbH & Co. KG ⋅ www.marabu-.de
  4. 4. Presse INFOViel Bewegung im Siebdruck1959 wurde erstmalig der Siebdruck als Lehrberuf anerkannt. Marabu unterstützte vonAnfang an die neu heranwachsende Siebdrucker-Generation in Deutschland. 1962wurde der „Siebdruckring“ als Verbund von Marabu und 30 in Deutschlandstationierten Vertragshäuser gegründet. Die Idee: Gebündeltes Fachwissen und dadurchoptimale Entwicklung von Siebdruckfarben, Geräten und Maschinen der Marke „Argon“und „SIRI“. Der Siebdruckring war der Vorgänger der heutigen „Siebdruckpartner“, die2009 ihr 20-jähriges Bestehen feiern. Damit im Siebdruck immer wieder neue bzw.bessere Produkte und Anwendungen entstehen können, bringt jeder Partner sein Wissenein, denn im gemeinschaftlichen Austausch und Zusammenwirken entstehen viele brillanteLösungen für Kunden aus Industrie und Grafik.In den 60er Jahren boomten Farben für Schul- und VorschulbedarfDie praktischen Malkästen, die im 19. Jahrhundert für dieFreilichtmalerei erfunden wurden, fanden zunächst im künstlerischenBereich Verwendung. In den 50er Jahren wurden die Marabu-Retusche-Kästen insbesondere im grafischen Bereich eingesetzt. DerMarabu-Deckfarbkasten erlebte in den 60er Jahren seine Blüte, vorallem in der schulischen Kunsterziehung. Seit 1969 malen Kinder mitden Marabu-Fingerfarben und den beliebten „Tempera-Pucks“ –gepressten Farbtabletten im Großformat.Das Marabu-Logo1968 wurde der amtierende Geschäftsführer Dr. Erwin Martz nach über 40 Jahren inden Ruhestand verabschiedet. Dr. Gerhard Simon übernahm die Unternehmensleitung fürdie folgenden 18 Jahre.Im gleichen Jahr fiel die Entscheidung für ein neues Logo. Der bekannte Typograph undGrafikdesigner Prof. Kurt Weidemann aus Stuttgart entwarf das neue, bis heute gültigeFirmenlogo: ein roter Farbpunkt über schwarzem M. Marabu1859 1926 1934 1959 bis 1967 ab 1968Neuer Teilhaber bei Marabu1969 trat Gustav Thorban, ein aus Berlin stammender, erfahrener Unternehmer alsTeilhaber ins Unternehmen ein. Bis 1999 war er Geschäftsführer und brachtevielfältige Impulse in Finanzen, Fabrikation und Zeichentechnik.Seite 4/9 Ihre Ansprechpartner für Presserückfragen: Nina Krafft, kft@marabu.de, Tel: 07141/691-357, Nadine Nauhauser nau@marabu.de, Tel: -323 Marabu GmbH & Co. KG ⋅ www.marabu-.de
  5. 5. Presse INFOFarbreferenzsysteme für den SiebdruckAls erster Siebdruckfarbhersteller entwickelteMarabu Anfang der 70er Jahre ein eigenesFarbreferenzsystem, das auf 14 Basistönenbasierte und insgesamt 76 Farbtöne ermöglichte.Das ideale Hilfsmittel für Siebdrucker undGrafiker: schnelle und präzise Farbtonbestimmungund weniger Arbeitszeit beim Mischen durch klareRezeptvorgaben! Mitte der 80er wurde das „Wörterbuch der gemeinsamen neuen Siebdrucksprache für Gestalter und Drucker“Marabu System 21 geboren, welches auf 168Farbtöne erweitert wurde und sich rasch zumStandard im Siebdruck etablierte.Ein Meilenstein in der Siebruckgeschichte war 1979 die Einführung einer dererfolgreichsten Farbsorten am Markt, der „Marastar SR“. Auch nach 30 Jahren und einpaar zeitgemäßen Anpassungen ist dieses Farbsystem immer noch die Messlatte imMarkt. „Marastar SR“ birgt einige Geheimnisse in sich. Eines ist die unendlicheBandbreite an Einsatzmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Segmenten wie grafischerSiebdruck, Fleetmarking, Folientastaturen und Etiketten. Setzt man der Farbe noch Härterzu, dann sind auch schwierige Aufgaben auf Metallen oder Hochleistungskunststoffenkein Problem.Die ersten Marabu-Farben im TampondruckAnfang der 70er Jahre begann der Einsatz von Marabu-Druckfarben für das noch jungeTampondruckverfahren, welches ganz neue Dekorationsmöglichkeiten von gewölbtenund dreidimensionalen Teilen eröffnete. Die langjährige Erfahrung in der Bedruckung vonKunststoffen im Siebdruck ermöglichte einen schnellen Einstieg in die neue Welt desTampondrucks. Mit der Einführung der Farbserien „Tampastar TPR“, „Tampapur TPU“und „Tampapol TPY“ begann eine Erfolgstory, die bis heute unverändert anhält. Auch dieUV-Technik hielt mit der im Jahr 2005 eingeführten „Tampacure TPC“ ihren Einzug. Heutewerden die Marabu Tampondruckfarben weltweit und sehr erfolgreich für dieBedruckung von Spielzeugen, Werbemitteln, Golfbällen, Automobilteilen, Telefonen,sowie technischen oder medizinischen Produkten eingesetzt. Die Vielzahl derEinsatzmöglichkeiten auf den unterschiedlichsten Bedruckstoffen kennt keineGrenzen. MarabuIn den 70er und 80er gewinnt die Bedeutung der HobbyfarbenFür das Malen und Drucken von Hand auf Textilien entwickelte Marabu zunächstdie Textilfarbe „Hobbytex“. Es folgten „Textilbunt“, „leicht & bunt“ und„Marabatex“, die pulverförmigen Batik- und Färbefarben für zuhause. Für dengroßen Modetrend der Bauernmalerei kam die Marabu-„Bastelfarbe“ auf denMarkt. Aus ihr entstand im Laufe der Zeit die wetterfeste Universalfarbe„Decormatt“. Die Kasein-Glasfarbe "Glasdekor" wurde 1984 durch dieKunstharzfarbe "Hobbyglas" ersetzt.Seite 5/9 Ihre Ansprechpartner für Presserückfragen: Nina Krafft, kft@marabu.de, Tel: 07141/691-357, Nadine Nauhauser nau@marabu.de, Tel: -323 Marabu GmbH & Co. KG ⋅ www.marabu-.de
  6. 6. Presse INFOIn den 80ern wuchs die Mittlere Zeichentechnik zum dritten Standbein heranMit dem eingebrachten Kapital von Gustav Thorban investierte Marabu speziell in derZeichentechnik. 1972 begann Marabu neben dem Ausbau des Geschäfts mitZeichenplatten mit der Produktion von Kleinzeichenmaschinen, der „mittlerenZeichentechnik MZT“. Nachdem ein Großbrand 1975 die gesamteZeichengeräteproduktion vernichtet hatte, wurde noch im gleichen Jahr ein großzügigerNeubau erstellt. 1979 konnte die schwedische Firma Spacio vomZeichenmaschinenhersteller Kuhlmann gekauft werden. 1986 schließlich wurde dieFertigung von Zeichentischen und Möbeln in ein neu errichtetes Zweigwerk in Satteldorfverlegt. Aufgrund des technischen Wandels hin zu CAD ersetzten nach und nachComputer und entsprechende Software die herkömmlichen Geräte, so dass dieProduktion 1997 eingestellt wurde.Generationswechsel in der Führung1986, nach dem Tod von Dr. Gerhard Simon, wurde sein ältester Sohn Rolf Assistent derGeschäftsleitung und verantwortlich für bereits begonnene Planung und den notwendigenBau einer neuen Farbenproduktion in Tamm.Im selben Jahr übernahm Heiko Heß maßgeblich die Führung des Unternehmens. Erhatte seine Laufbahn 1970 im Vertrieb begonnen und übergab 31 Jahre später seinenFührungsstab an den Marketingleiter Peter Möller sowie den Export-Chef Ralph Roschlau.Entwicklung von alternativen Farbsystemen: UV und WasserAls Alternative zu den etablierten Lösemittelfarbsystemen wurde in der Branche anwasserbasierten sowie UV-härtenden Farben geforscht. 1987 startete Marabu mit derEigenfertigung von ersten UV- als auch wasserbasierten Siebdruckfarben. BeideTechnologien machten enorme Fortschritte, doch Anfang der 90er Jahren setzte sich dieUV-Technologie im Markt durch: die permanente Sieboffenhaltung und gleichzeitigblitzschnelle Härtung führten zu enormen Produktivitätssteigerungen. Das breitgefächerte Produktportfolio der heutigen UV-härtenden Siebdruckfarben decktindustrielle Anwendungen wie optische Datenträger („Ultradisc UVOD“), Etiketten(„UltraRotaScreen UVRS“), Körperdruck („Ultrapack UVC“) und Glas („UltraglassUVGL“) sowie den klassischen graphischen Siebdruck („Ultraboard/UltragraphUVBR/UVAR“) ab. Heute machen UV-härtende Farbsysteme deutlich mehr als 50%des Volumens bei Marabu aus. MarabuErste Digitaldruckfarben „made by Marabu“1995 begann Marabu mit der Entwicklung von lösemittelbasiertenDigitaldruckfarben für Piezo-Druckköpfe. Basierend auf der Entwicklungsexpertisevon Lösemittel– und UV-Technlogie im Siebdruck wurden in den nachfolgendenJahren verschiedene Digitaldruckfarben entwickelt. Im Jahr 2002, anlässlich derFespa in Madrid, wurden zum ersten Mal Digitaldruckfarben unter eigenem Labelvorgestellt: Marajet für lösemittelbasierte Inkjetfarben und Ultrajet für UV-härtendeInkjetfarben. Zusätzlich zu den neuen Farbentwicklungen wurde das Angebot fürSeite 6/9 Ihre Ansprechpartner für Presserückfragen: Nina Krafft, kft@marabu.de, Tel: 07141/691-357, Nadine Nauhauser nau@marabu.de, Tel: -323 Marabu GmbH & Co. KG ⋅ www.marabu-.de
  7. 7. Presse INFOden Digitaldruck permanent erweitert: Bulksysteme, Farben in „Plug & Play“ Kartuschen,Primer für kritische Bedruckstoffe sowie Schutzlacke für den Digitaldruck.Seidenmalerei - ein Trendthema der 90er JahreDas Marabu-Labor entwickelte die bügelfixierbare Marabu-„Silk“ sowie einumfangreiches Zubehörsortiment wie Konturmittel, Verdicker etc.; kurz darauf folgt diedampffixierbare „SilkArt“. Der matt auftrocknenden Bastelfarbe „Decormatt“ wurde 1992ergänzend der glänzende und wasserbasierte Marabu-„Decorlack“ an die Seite gestelltund der lösemittelhaltige „Universallack“ aufgegeben. Im gleichen Jahr ersetzte die neuewasserbasierte Glasfarbe "Decorglas" für Schule, Hobby und Freizeit die bisherige"Hobbyglas". Ende der 90er Jahre erhält das Programm mit der Marabu-"GlasArt" eineErgänzung für kunstgewerbliche Glasmalerei.Da die Produktsicherheit bei Farben für Kinder in allen Altersstufen oberste Priorität hat,werden alle Kindermalfarben und die allermeisten Hobbyfarben mit wasserbasiertenRezepturen produziert und entsprechen der Europäischen Norm zur Sicherheit vonSpielzeug DIN EN 71/3. Seit 2008 tragen alle Marabu-Kindermalfarben zusätzlich dasGütesiegel "spiel gut".Marabu- „fun & fancy“ hält das Unternehmen in Atem1998 begeisterte der neue Trend Window Color Jung und Alt. In kürzester Zeitexplodierte die Nachfrage nach der wieder abziehbaren, transparentenFensterfarbe „fun & fancy“. Um den Markt bedienen zu können wurdenzeitweise bis zu 5 Lohnabfüllbetriebe beschäftigt. Außerdem wurden fürFertigung und Logistik in Tamm und Ludwigsburg zusätzliche Gebäudeangemietet. Die einfache Handhabung und die leuchtenden Farbtöne machen„fun & fancy“ auch nach dem Abklingen des Booms zu einer der beliebtestenFarbsorten.Verselbständigung der zwei Sparten Druckfarben und Kreativfarben2004 wurde die Unternehmensgliederung in zwei Geschäftsfelder auch äußerlichsichtbar: Im benachbarten Bietigheim wurde das neue Werk für Kreativfarben fertiggestellt, das Produktion, Abfüllung und Logistik an einem Standort vereint undEntwicklung, Marketing sowie Vertrieb beherbergt. In Tamm wurde damit Platz fürden Ausbau der Druckfarbensparte gewonnen. MarabuMarabu heute und morgenZuversichtlich und ambitioniert schaut Marabu in die Zukunft. Das erklärte Ziel ist es,das Vertrauen aller Marabu-Kunden zu erhalten und neue Anhänger durch Qualitätin Produkten und Service zu gewinnen. Durch eigene Ideen und im Dialog mitAnwendern sollen Entwicklung und Innovation für die Produkte von Morgenentstehen. Marabu will mit seinen Produkten ein Erfolgsgarant sein: Druckfarbentragen wesentlich zur Produktivität im Fertigungsprozess bei – Kreativfarbengarantieren Freude am Malen und phantasievollen Entwickeln.Seite 7/9 Ihre Ansprechpartner für Presserückfragen: Nina Krafft, kft@marabu.de, Tel: 07141/691-357, Nadine Nauhauser nau@marabu.de, Tel: -323 Marabu GmbH & Co. KG ⋅ www.marabu-.de
  8. 8. Presse INFOZahlen, Daten, FaktenGründung: 1859 in StuttgartProduktionsstätten in: Deutschland (Tamm und Bietigheim)Verbundene Unternehmen: 13 (F,UK, E,S, FI,DK, N, NL/B, SGP, BR, RUS, I, USA)Mitarbeiter: 400 weltweitAusbildungsangebot: Siebdrucker, Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik, Produktionsfachkräfte Chemie, Chemikanten und LacklaborantenDurchschnittlicher Umsatz: 74 Mio. Euro im JahrExportquote: beträgt 70% bei einem Produktionsanteil im Ausland von unter 5%Eigentümer: Familien Simon und Thorban sowie Töchter Erwin MartzGeschäftsführung: Rolf Simon, Uwe Braun und Dr. Roland StählinZertifizierung: ISO 9001 (1995), ISO 14001 und Sony Green Partner (2003)Mitgliedschaften: EuPIA, ESMA, CEPE MarabuSeite 8/9 Ihre Ansprechpartner für Presserückfragen: Nina Krafft, kft@marabu.de, Tel: 07141/691-357, Nadine Nauhauser nau@marabu.de, Tel: -323 Marabu GmbH & Co. KG ⋅ www.marabu-.de
  9. 9. Presse INFOEine 150 Jahre alte Unternehmensgeschichte, die über 5 Generationen reicht, ist keinalltägliches Ereignis. Die Geschäftsführer äußern ihre Gedanken zum 150.Firmenjubiläum.Was ist Ihrer Meinung nach das „Erfolgsgeheimnis“ von Marabu für 150 Jahreerfolgreiche Unternehmensgeschichte?Rolf Simon: Marabu hat es in dieser langen Zeitspanne immer erreicht, auf veränderteMarkt- und Rahmenbedingungen die richtigen Konzepte zu entwickeln. Und das heißt inerster Linie, Kunden nützlich sein und Trends erkennen.Welche der Entwicklungen bei Marabu in der jüngeren Vergangenheit macht Ihnenam meisten Freude?Roland Stählin: Im Geschäftsbereich Druckfarben haben wir kontinuierlich aufInternationalisierung gesetzt. Außerdem haben wir wichtige Anwendungsgebiete zeitnahmit den richtigen Produkten und der richtigen Vermarktungsstrategie bearbeitet.Uwe Braun: Der Belegschaft Kreativfarben ist natürlich der Umsatzrenner Fensterfarbemit unserem Glanzlicht „fun & fancy“ in bester Erinnerung. Doch auch das Auffrischenbestehender Sortimente hat Spaß gemacht; mit neuen Farbtönen, Mustervorschlägen undneuartigen Ideen wie „Living“ konnten wir das Interesse unserer Kunden wecken. Nichtumsonst sprechen wir von Ideen mit Farben.Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Marabu?Rolf Simon: Immer das richtige Gespür zu haben, was unsere Anwender morgen vonuns erwarten. Die enge Zusammenarbeit mit unseren Vertriebspartnern wie auch dieNähe zu Interessenten und Verbrauchern bleibt dafür die wichtigste Voraussetzung. Bild, von links: Rolf Simon, geschäftsführender Gesellschafter und Leiter Zentralbereich, Dr. Roland Stählin, Geschäftsführer und Leiter der Division Druckfarben MarabuBitte schicken Sie bei Veröffentlichung Nina Krafft und Nadine Nauhauser einBelegexemplar zu. Vielen Dank.Fragen zum Pressetext oder Bildmaterial beantworten wir jederzeit gerne:presse@marabu.deSeite 9/9 Ihre Ansprechpartner für Presserückfragen: Nina Krafft, kft@marabu.de, Tel: 07141/691-357, Nadine Nauhauser nau@marabu.de, Tel: -323 Marabu GmbH & Co. KG ⋅ www.marabu-.de

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