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Zur Eröffnung der JUGENDFILMTAGE zeigen die Veranstalter den Spielfilm„Elefantenherz“. Weiterhin sind die Filme „Filmriss“...
Zahlen zum Nikotin- und AlkoholkonsumSeit einigen Jahren nimmt die Zahl der rauchenden Jugendlichen kontinuierlich ab. Die...
auch hier leichte Rückgänge zu verzeichnen, eine generelle Trendwende lässt sich aus denneuen Zahlen jedoch nicht ableiten...
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[PDF] Pressemitteilung: "Der letzte Zug!" oder: "Voll neben der Spur?"
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  1. 1. Pressemitteilung vom 11. Oktober 2011„Der letzte Zug!“ oder: „Voll neben der Spur?“JUGENDFILMTAGE der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Nikotin- undAlkoholpräventionHannover, 11. Oktober 2011 – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)präsentiert heute in Hannover mit Unterstützung des Verbandes der privatenKrankenversicherung e.V. (PKV) und in Zusammenarbeit mit dem Jugendschutz/Straßensozialarbeit – Stadt Hannover, Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin – RegionHannover, dem CinemaxX am Raschplatz sowie weiteren regionalen Partnerinnen undPartnern eine innovative Jugendaktion zur Suchtprävention. Aktuelle Spielfilme fürJugendliche, interessante Mitmach-Aktionen und jugendgerechte Medien machen dieJUGENDFILMTAGE „Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier“ zu einer attraktivenKinoveranstaltung. Das Angebot ergänzt die bundesweiten Jugendkampagnen „rauchfrei“,„Na Toll!“ und „Alkohol? Kenn dein Limit.“ der BZgA. Mehr als 2.000 Jugendliche im Altervon 12 bis 19 Jahren nehmen gemeinsam mit ihren Lehrkräften am 11. und 12. Oktober ander Aktion im im CinemaxX am Raschplatz in Hannover teil.„Auf den JUGENDFILMTAGEN sprechen wir mit Schulklassen gezielt über diegesundheitlichen Folgen übermäßigen Alkoholkonsums und das Abhängigkeitspotenzial vonNikotin. Damit wollen wir die Entwicklung einer kritischen Haltung zu legalen Suchtmittelnfördern“, betont Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung (BZgA). Filme können wichtige Impulse setzen, damit sich Jugendliche mit demThema Alltagsdrogen auseinandersetzen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Filminhalte inder Schule vor- und nachbereitet werden. Daher bieten die BZgA und regionale Fachkräftegemeinsam im Vorfeld eine Fortbildung für Lehrkräfte an. „Das Kino ist ein für Jugendlicheattraktiver Freizeitort und eignet sich besonders für außerschulisches Lernen. DieBundeszentrale freut sich sehr, dass das CinemaxX am Raschplatz die JUGENDFILMTAGEaktiv unterstützen und ihr Know-how und die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen“, so Prof.Dr. Pott weiter.Die JUGENDFILMTAGE werden in Hannover in Zusammenarbeit mit folgenden Institutionendurchgeführt: CinemaxX am Raschplatz; Jugendschutz/Straßensozialarbeit – StadtHannover; Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin – Region Hannover; TeamJugendarbeit/ Jugendschutz – Region Hannover; alateen – Gruppe für Kinder, Jugendliche,Angehörige und Freunde von Alkoholiker/-innen; Anonyme Alkoholiker; drobs Hannover –Fachstelle für Sucht und Suchtprävention; Landesschulbehörde Standort Hannover; NeuesLand – Fachstelle und Suchtprävention; Polizeidirektion Hannover-Prävention; Prisma -Drogenberatungsstelle; Regionsjugendring Hannover e. V.; Stadtbibliothek Hannover Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für GesundheitAdresse: Tel.: 0221/8992-280 Fax: 0221/8992-201Ostmerheimer Str. 220, 51109 Köln Internet: www.bzga.de E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de Diese Pressemitteilung finden Sie im Internet unter www.bzga.de
  2. 2. Zur Eröffnung der JUGENDFILMTAGE zeigen die Veranstalter den Spielfilm„Elefantenherz“. Weiterhin sind die Filme „Filmriss“ und „Das Lächeln der Tiefseefische“ zusehen. Darüber hinaus werden die Theaterstücke „Happy hour“ und „Flasche leer“aufgeführt. Vor den Film- und Theatervorführungen können die Schülerinnen und Schüler ihrWissen über Nikotin und Alkohol unter anderem bei dem Quiz „Weißt du Bescheid?“ oderdem Fragenduell „Denk mit und zeig, was du drauf hast.“ testen. Beim Promille-Run „Vollneben der Spur“ erleben die Jugendlichen mit Hilfe aufgesetzter Spezialbrillen einensimulierten Rausch und die damit einhergehende Einschränkung ihrerWahrnehmungsfähigkeit. In der Filmbox „Dein Set. Deine Meinung.“ können Jugendlicheeine Botschaft für Gleichaltrige zum Thema Alltagsdrogen formulieren.Die begleitenden Lehrkräfte haben sich in einer Fortbildungseinheit auf dieJUGENDFILMTAGE vorbereitet. Im Vordergrund standen hierbei methodische Anregungenzur Durchführung von Klassengesprächen zur Suchtprävention, eine thematischeEinführung in die gezeigten Spielfilme sowie die Vorstellung der regionalenAngebotslandschaft und die erhältlichen Medien und Materialien der BZgA.Weitere Tourdaten 201120. + 21. Okt. Frankfurt (Oder), CineStar01. + 02. Nov. Rostock, CineStar Capitol03. + 04. Nov. Greifswald, CineStar08. + 09. Nov. Brandenburg an der Havel, Concerthaus16. + 17. Nov. Kassel, CineStarFebruar 2012 Saarbrücken Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für GesundheitAdresse: Tel.: 0221/8992-280 Fax: 0221/8992-201Ostmerheimer Str. 220, 51109 Köln Internet: www.bzga.de E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de Diese Pressemitteilung finden Sie im Internet unter www.bzga.de
  3. 3. Zahlen zum Nikotin- und AlkoholkonsumSeit einigen Jahren nimmt die Zahl der rauchenden Jugendlichen kontinuierlich ab. Diesbestätigen die aktuellen Ergebnisse der repräsentativen Befragung der Bundeszentrale fürgesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus dem Jahr 2010. Sie zeigen, dass nur noch 13Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren zur Zigarette greifen. Damit hat sichder Anteil der rauchenden Jugendlichen von 28 Prozent im Jahr 2001 mehr als halbiert. DerRückgang des Rauchens ist sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Jugendlichen zubeobachten.Auch der Anteil rauchender junger Erwachsener zwischen 18 und 25 Jahren ist mit 38Prozent gegenwärtig deutlich geringer als noch im Jahr 2008 (43 Prozent). In keiner der inden letzten dreißig Jahren durchgeführten BZgA-Untersuchungen konnte bei Jugendlichenein so niedriger Wert im Zigarettenkonsum festgestellt werden.Aus der Perspektive der Prävention ist der Anteil Jugendlicher, die noch nie geraucht haben,ebenso wichtig. Je höher dieser Anteil liegt, desto wahrscheinlicher ist es, dass in Zukunftweniger Personen mit dem Rauchen anfangen. Die Studienergebnisse zeigen, dass derAnteil der Nierauchenden parallel zum Rückgang der Zahl jugendlicher Raucher in denvergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Wie die BZgA-Studie zeigt, geben 68Prozent der minderjährigen Jugendlichen an, noch nie in ihrem Leben geraucht zu haben.Im Jahr 2001 waren es noch 41 Prozent.Seit 2003 führt die BZgA ihre Präventionskampagne „rauchfrei“ durch. Ziel ist es,Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren von den Vorteilen des Nichtrauchens zuüberzeugen, so dass sie gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen. RauchendenJugendlichen bietet sie zudem Ausstiegshilfen an, wie etwa das Online-Ausstiegsprogramm„rauchfrei“. Außerdem stehen im Rahmen der Kampagne verschiedene Maßnahmen für denEinsatz im schulischen Bereich zur Verfügung.Um die positive Entwicklung beim Rückgang des Zigarettenkonsums Jugendlicher undjunger Erwachsener weiter zu befördern, wird die BZgA ihre Anstrengungen in derTabakprävention fortsetzen. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund bestehenderUnterschiede im Rauchverhalten in verschiedenen Schulformen: So rauchenGymnasiastinnen und Gymnasiasten der Sekundarstufe I deutlich weniger als Schülerinnenund Schüler in Haupt-, Real- oder Gesamtschulen.Die Ergebnisse der BZgA-Repräsentativuntersuchung 2010 zum AlkoholkonsumJugendlicher zeigen, dass der regelmäßige Alkoholkonsum von Jugendlichen in Deutschlandweiter rückläufig ist und im Jahr 2010 den niedrigsten Stand seit den 70er Jahren erreichthat. Noch immer verbreitet ist das so genannte Binge Trinken (Rauschtrinken). Zwar sind Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für GesundheitAdresse: Tel.: 0221/8992-280 Fax: 0221/8992-201Ostmerheimer Str. 220, 51109 Köln Internet: www.bzga.de E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de Diese Pressemitteilung finden Sie im Internet unter www.bzga.de
  4. 4. auch hier leichte Rückgänge zu verzeichnen, eine generelle Trendwende lässt sich aus denneuen Zahlen jedoch nicht ableiten.Vor allem in der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen griffen im Jahr 2010 deutlich wenigerJugendliche regelmäßig zu alkoholischen Getränken. Während 2004 noch etwa jeder Fünfte(21 Prozent) dieser Altersgruppe angab, mindestens einmal in der Woche Alkohol zutrinken, lag dieser Anteil im vergangenen Jahr bei rund 13 Prozent.Auch die Zahl derer, die das so genannte Binge Trinken praktizieren, also den Konsum vonmindestens fünf alkoholischen Getränken bei einer Gelegenheit, ist über alle Altersgruppenhinweg leicht gesunken. Doch noch immer geben 16,7 Prozent der minderjährigenJugendlichen an, im letzten Monat Rauschtrinken betrieben zu haben. Im Jahr 2004 warenes noch 22,6 Prozent. Vor allem bei Jungen und jungen Männern ist dieses riskanteTrinkverhalten weiterhin verbreitet. So praktizierte im vergangenen Jahr jeder fünfte 12- bis17-Jährige mindestens einmal im Monat Binge Trinken, bei den 18- bis 25-Jährigen war essogar jeder Zweite.Erstmals wurden mit der vorliegenden Studie der BZgA Jugendliche nach ihren Trinkmotivenund ihrer Einstellung zum Alkohol befragt. Die Ergebnisse zeigen: Es sind vor allem sozialeFaktoren, die den Alkoholkonsum von Jugendlichen beeinflussen. Sie trinken, um Spaß zuhaben, Hemmungen zu überwinden und weniger schüchtern zu sein. Für denAlkoholkonsum entscheidend ist außerdem das direkte Umfeld junger Menschen. Je mehrund je häufiger Alkohol etwa im Freundeskreis getrunken wird, desto höher ist der eigeneAlkoholkonsum.Weitere Informationenwww.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für GesundheitAdresse: Tel.: 0221/8992-280 Fax: 0221/8992-201Ostmerheimer Str. 220, 51109 Köln Internet: www.bzga.de E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de Diese Pressemitteilung finden Sie im Internet unter www.bzga.de
  5. 5. Internet-Tipps für Jugendlichewww.rauch-frei.infoFür alle, die mit dem Rauchen aufhören wollen oder ihren Freund/ ihre Freundin davonüberzeugen wollen, mit dem Rauchen aufzuhören. Und für alle, die mit dem Rauchen garnicht erst anfangen wollen. Dazu knallharte Fakten, Tests, Spiele, Spots, Umfragen undmehr.www.bist-du-staerker-als-alkohol.deMit Antworten auf viele Fragen, u.a.: Was passiert bei wie viel Promille? Werde ich schnellernüchtern, wenn ich erbreche? Passen Alkohol und Sex wirklich zusammen? Dazu Tests,ultimative Cocktailrezepte, E-Cards und etliches mehr kostenlos zum Bestellen undDownloaden.www.kenn-dein-limit.infoHier gibt’s viele Infos rund ums Thema Alkohol, z.B.: Wie wirkt sich Alkohol auf meinenKörper aus? Wo ist mein Limit? Wie viel reiner Alkohol ist in einem Biermischgetränk undwarum ist Rauschtrinken eigentlich so gefährlich? Dazu Spots,Tests, Tipps, Zahlen, Faktenund coole Mini-Programme.Bundesweite Info- und BeratungsangeboteBeratungstelefon zum NichtrauchenDas Beratungstelefon bietet eine persönliche Entwöhnungsberatung für Jugendliche undErwachsene an, die mit dem Rauchen aufhören wollen.Tel. 0 18 05-31 31 31 (0,14 €/Min. a.d. Festnetz, andere Mobilfunkpreise möglich).Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 22.00 Uhr und Freitag bis Sonntag von 10.00 - 18.00UhrInfotelefon zur SuchtvorbeugungBei Alkohol- oder anderen Abhängigkeitsproblemen bietet das BZgA-Telefon eine erstepersönliche Beratung mit dem Ziel, Ratsuchende an geeignete lokale Hilfs- undBeratungsangebote zu vermitteln.Tel. 0221-89 20 31Montag - Donnerstag von 10.00 - 22.00 Uhr und Freitag - Sonntag von 10.00 - 18.00 UhrSucht & Drogen HotlineTelefonische Drogennotrufeinrichtungen aus Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg,Köln, München und Nürnberg haben sich auf Initiative der Drogenbeauftragten derBundesregierung zusammengeschlossen und bieten bundesweit telefonische Beratung inSucht- und Drogenfragen für Betroffene und ihre Angehörigen an.Tel. 0 18 05-31 30 31 (0,14 €/Min. a.d. Festnetz, andere Mobilfunkpreise möglich).Montag - Sonntag von 0.00 - 24.00 UhrDieser Dienst wird unterstützt von NEXT ID. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für GesundheitAdresse: Tel.: 0221/8992-280 Fax: 0221/8992-201Ostmerheimer Str. 220, 51109 Köln Internet: www.bzga.de E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de Diese Pressemitteilung finden Sie im Internet unter www.bzga.de

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