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[PDF] Pressemitteilung: Mercedes-Benz Classic Die Tradition der Mercedes-Benz S-Klasse
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  1. 1. Ansprechpartner: Telefon: Presse-InformationBirgit Pillkahn +49 711 17-49049 Datum: November 2012Mercedes-Benz ClassicMercedes-Benz S-Klasse: Inbegriff des AutomobilsInhalt SeiteDie Tradition der Mercedes-Benz S-Klasse 2Die Highlights der S-Klasse und ihrer Vorgängerbaureihen 13Die S-Klasse und ihre Vorgängermodelle in derinternationalen Presse 19Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  2. 2. Die Tradition der Mercedes-Benz S-Klasse Seite 2• Überragend in der Summe aller Qualitäten• Weltweit das meistverkaufte Fahrzeug der Luxusklasse• Einzigartige Tradition seit den Anfängen der MarkeStuttgart – Die S-Klasse von Mercedes-Benz steht in einerlangen und reichhaltigen Tradition, die zurückreicht bis zu denAnfängen der Marke Mercedes zu Beginn des 20. Jahrhunderts.Jedes Modell prägt seitdem die Automobilentwicklung seinerEpoche. Schon lange vor der offiziellen Bezeichnung S-Klassebilden Fahrzeuge der Ober- und Luxusklasse den Schwerpunktdes Lieferprogramms der Stuttgarter Marke, die seit jeher inbesonderem Maße für Luxus, Komfort und Sicherheit steht.Diese Traditionslinie folgt der Philosophie eines Automobils, dasstets auch der Spiegel seiner Zeit ist. Denn Mercedes-Benz hat mitjeder Generation seiner Spitzenautomobile stets überzeugendeAntworten auf die Wünsche und Anforderungen der jeweiligenEpoche gegeben. Eine S-Klasse und ihre Vorgängerbaureihen, solässt sich die Bedeutung der Baureihenhistorie bis zum heutigenTag zusammenfassen, ist stets der Inbegriff des Automobils.Überragend in der Summe aller QualitätenDas Topmodell von Mercedes-Benz gilt dank innovativer Technik,höchstem Komfort und wegweisender Sicherheitssysteme in jederGeneration als Vorreiter für die Automobilentwicklung – und dasbranchenweit, denn viele Technikmerkmale, die Mercedes-Benz inder S-Klasse erstmals in einem Serienautomobil anbot, wurden inder Folge auch von anderen Automobilherstellern aufgegriffen.Diese Vorreiterrolle ist die Konstante in der Geschichte, aber auchin der Gegenwart von Mercedes-Benz. Es gibt wohl kein Fahrzeug,mit dem Mercedes-Benz stärker identifiziert wird als mit derS-Klasse. Durch die Summe ihrer Eigenschaften ist sie derDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  3. 3. Orientierungspunkt für die gesamte Marke Mercedes-Benz und gilt Seite 3auch branchenweit als Primus.Die S-Klasse verkörpert das Bild der Luxusklassefahrzeuge vonMercedes-Benz: Sie ist die automobil gewordene Essenz einesLebensstils, der von höchsten Ansprüchen an Mobilität undIndividualität geprägt ist, der für Erfolg steht und für gutenGeschmack. Nicht von ungefähr wird die S-Klasse immer wiederals das beste Automobil der Welt wahrgenommen.Weltweit das meistverkaufte Fahrzeug der LuxusklasseAllein seit 1951, als die Produktion von Oberklasse-Limousinenzum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkriegs wiederaufgenommen wurde, hat Mercedes-Benz weltweit mehr als 3,5Millionen Limousinen der Luxusklasse verkauft. Die S-Klasse undihre Vorgänger sind damit die erfolgreichste Modellreihe indiesem Segment. Die aktuelle Baureihe 221 schreibt dieseErfolgsgeschichte fort und ist seit ihrer Markteinführung im Herbst2005 bereits über 500.000-mal verkauft worden.Einzigartige Tradition seit den Anfängen der MarkeDie Mercedes-Benz S-Klasse hat eine einzigartige Tradition.Fahrzeuge der Luxusklasse bilden seit den Ursprüngen der MarkeMercedes zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Schwerpunkt derModellpalette. Das Segment der Oberklasse und Luxusklasse hatMercedes-Benz von Beginn an dominiert und dieAutomobilentwicklung jeder einzelnen Epoche damit wie kaumeine andere Marke geprägt.Vom W 187 zum „Ponton-Mercedes“ (1951 bis 1959)In der Nachkriegszeit beginnt die direkte Ahnenreihe der S-Klassemit dem Typ 220 (W 187), mit dem Mercedes-Benz 1951 – sechsJahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs und nachdem die ersteDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  4. 4. Phase des Wiederaufbaus abgeschlossen ist – das Segment der Seite 4Oberklasse wieder besetzt. 1954 folgt ein grundlegend neuesModell mit der gleichen Typenbezeichnung. Dieser neue Typ 220,intern auch 220 a (W 180) genannt, ist das erste Mercedes-BenzSechszylindermodell in selbsttragender Bauweise. Seine moderneund geräumige Ponton-Karosserie bietet einen bislang nichtgekannten Raumkomfort. Mit dem überarbeiteten, leistungsstärkerenTyp 220 S hält 1956 der Buchstabe „S“ dauerhaft Einzug in dieNomenklatur der Mercedes-Benz Oberklasse und unterstreicht denSonderklasse-Status des Ponton-Sechszylinders. 1958 debütiertder 220 SE (W 128) und damit eine weitere, dankBenzineinspritzung noch leistungsstärkere Variante desOberklassemodells. Wie bei der ein Jahr zuvor eingeführtenRepräsentationslimousine vom Typ 300 d (W 189) ist dieleistungs- und effizienzsteigernde Technologie alsSaugrohreinspritzung ausgeführt.Von der „Heckflosse“ zur Hochleistungslimousine (1959 bis1972)Die 1959 eingeführten „Heckflossen“-Modelle 220, 220 S und220 SE (W 111) haben ihren Beinamen nach den dezentenHeckflossen, welche die hinteren Kotflügel zieren und die wegenihrer Funktion als Einparkhilfe offiziell „Peilstege“ genanntwerden. Die neue Oberklasse-Generation ist ein ganz besondererMeilenstein der Automobilgeschichte, weil hier die von Béla Barényierdachte Sicherheitskarosserie mit Knautschzonen erstmals voneinem Serienautomobil umgesetzt wird. Das 1961 präsentierteTopmodell der Modellreihe, der 300 SE (W 112), ist serienmäßigmit Luftfederung und dem neu entwickelten Automatikgetriebevon Mercedes-Benz ausgerüstet und begründet 1963 in derlängeren Ausführung eine Tradition in den Oberklasse-Limousinenvon Mercedes-Benz: Der 10 Zentimeter längere Radstand ermöglichtden Fondpassagieren ein deutliches Plus an Beinfreiheit undReisekomfort. Die Limousinen der Baureihe 108 und 109, die diesogenannte „Heckflosse“ 1965 ablösen, zeichnen sich durch einDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  5. 5. zeitlos-elegantes Design und großzügig dimensionierte Seite 5Fensterflächen aus. Neben den Modellen mit konventionellerStahlfederung – intern der Baureihe 108 zugeordnet – gibt esluftgefederte Varianten der Baureihe 109, die von Beginn an auchmit 10 Zentimeter längerem Radstand angeboten werden. Einbesonderes Highlight ist der 1968 präsentierte 300 SEL 6.3. Dasneue Topmodell der Baureihe verfügt über den leistungsstarkenV8-Motor der Highend-Limousine Mercedes-Benz 600 und bietetneben höchstem Komfort und luxuriöser AusstattungFahrleistungen auf Sportwagenniveau.Baureihe 116 (1972 bis 1980)Die 1972 präsentierte Nachfolge-Baureihe 116 bringt nun auch imNamen zum Ausdruck, was bei Mercedes-Benz seit JahrzehntenProgramm ist: Die Oberklasse-Limousinen mit dem „S“ in derTypenbezeichnung werden nun offiziell unter dem Begriff „S-Klasse“ geführt. Die neue Bezeichnung geht einher mit einemganzen Bündel an Innovationen, die hinsichtlich Sicherheit undKomfort neue Maßstäbe setzen. Das umfassende Sicherheitskonzeptumfasst zum Beispiel einen kollisionsgeschützten Tank, einVierspeichen-Sicherheitslenkrad, verschmutzungsarmeSeitenscheiben, großflächige Scheinwerfer, auffällige Blinkleuchtenund Schmutz abweisende gerippte Heckleuchten. 1977 beginntmit dem 300 SD das Dieselzeitalter in der Luxusklasse, zunächstjedoch nur auf den nordamerikanischen Märkten. Der Luxus-Diesel ist zugleich der erste Serien-Pkw mit Turbodieselmotor. Ab1978 ist die S-Klasse als weltweit erstes Serienfahrzeug mit Anti-Blockier-System (ABS) erhältlich, das die Lenkfähigkeit auch beieiner Vollbremsung sicherstellt. Damals eine Weltsensation, zähltdiese richtungweisende Innovation heute zum automobilenStandard aller Fahrzeugklassen. Die S-Klasse unterstreicht ihrenStatus als Maßstab des Automobilbaus und macht ihreModellbezeichnung zum Gattungsbegriff für Fahrzeuge derSpitzenklasse.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  6. 6. Baureihe 126 (1979 bis 1991) Seite 6Der Technologietransfer aus der S-Klasse in die anderen Mercedes-Benz Modellreihen und über die Fahrzeuge des Wettbewerbs bishin zum allgemeinen Stand der Technik setzt sich auch in derFolgezeit konsequent fort und macht die S-Klasse zu einemwahren Trendsetter. In der 1979 vorgestellten Baureihe 126 hältder Airbag, heute ein zentrales Element der Automobilsicherheit,1981 Einzug in den Automobilbau. Weitere Merkmale dieser S-Klasse Generation sind die aerodynamisch optimierte Form und diekonsequente Gewichtsreduzierung, unter anderem durch neueLeichtmetall-V8-Motoren. Akzente setzt die Baureihe 126 auch imDesign: Als erster Mercedes-Benz Personenwagen verzichtet sieauf die traditionellen Chrom-Stoßstangen und verfügt stattdessenüber verformbare Kunststoff-Stoßfänger, die auch einenParkrempler unbeschadet überstehen. Bei ihrem Erscheinenzunächst von manchem Betrachter als nüchtern und schmucklosempfunden, gilt das Design der Baureihe 126 schon bald alszeitlos-elegant.Baureihe 140 (1991 bis 1998)Die S-Klasse der Baureihe 140 ist 1991 der neue Mercedes-Benzder Superlative. Seine Entwickler setzen auf maximalen Komfort –unter anderem durch großzügige Abmessungen undDoppelverglasung für eine optimierte akustische Dämmung. Mitden Topmodellen 600 SE und 600 SEL bietet zum ersten Mal einMercedes-Benz Serien-Pkw einen V12-Motor. Den Start desLeistungsspektrums markiert der 300 SD Turbodiesel, der denLuxusklasse-Diesel nun auch auf Märkten außerhalb Nordamerikasverfügbar macht. Auch diese Generation der S-Klasse führt einebahnbrechende Sicherheits-Innovation in den Automobilbau ein:das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP®, das seit 1995 in denV12-Versionen zum Serienumfang gehört und für die V8-Modelleoptional erhältlich ist. Im Folgejahr kommt auch noch der Brems-Assistent BAS hinzu.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  7. 7. Baureihe 220 (1998 bis 2005) Seite 7Als es 1998 zum Modellwechsel kommt, setzt die neue S-KlassederBaureihe 220 äußerlich eher auf Understatement.Gewichtseinsparung bei weiterer Steigerung von Sicherheit undKomfort gehörte zu den wichtigsten Entwicklungszielen. TrotzVerzicht auf die gewichtsintensive Doppelverglasung bietet dieneue Modellgeneration einen nochmals gesteigerten Komfort,unter anderem durch die neue elektronisch geregelte LuftfederungAIRMATIC, das Bedien- und Anzeigesystem COMAND und deninnovativen Abstandsregeltempomaten DISTRONIC. Das aktiveFahrwerk Active Body Control ABC, das ab 1999 erhältlich ist,reduziert die Wankneigung der Karosserie und ermöglicht damitein bislang unerreichtes Maß an Fahrkultur. DieInnenraumgestaltung, die erstmals in enger Abstimmung mit demExterieur-Design entwickelt wurde, sorgt in der S-Klasse für einhochklassiges Ambiente. Sportlich ambitionierte Kunden sprichtder S 55 AMG an, mit dem zum ersten Mal ein AMG-Modelloffiziell Einzug in die Preisliste der S-Klasse hält. Auch dasreguläre Topmodell ohne AMG-Sportabzeichen, der S 600, erhältim Herbst 2002 einen Leistungsschub, mit dem zum ersten Maldie magische Leistungsgrenze von 368 kW (500 PS) erreicht wird.Zur gleichen Zeit startet in der Baureihe 220 eine weiterebahnbrechende Innovation: das vorbeugendeInsassenschutzsystem PRE-SAFE. Mittels dieses Systems leitet dasFahrzeug selbsttätig Maßnahmen ein, um die Passagiere bei einemdrohenden Zusammenstoß bestmöglich zu schützen. Im Rahmender Modellpflege wird die S-Klasse darüber hinaus auch zumersten Mal mit dem intelligenten Allradantrieb 4MATICangeboten.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  8. 8. Baureihe 221 (2005 bis 2013) Seite 8Die 2005 präsentierte Modellgeneration 221 verbindet einexpressives Äußeres mit einem wertigen und luxuriösen Interieur.Das weiterentwickelte COMAND-System verfügt über einenController auf dem Mitteltunnel, der für eine schnelle und intuitiveBedienbarkeit der zunehmend komplexen Funktionen und Menüssorgt. Zu den richtungweisenden technischen Innovationen gehörender aktive Nachtsicht-Assistent sowie das weiterentwickelteAbstandsregelsystem DISTRONIC PLUS und der Brems-AssistentPlus, die 2006 zur PRE-SAFE-Bremse mit autonomer Teilbremsungerweitert werden. Weitere Assistenzsysteme wie der Totwinkel-Assistent, der Spurhalte-Assistent und der Geschwindigkeitslimit-Assistent entlasten den Fahrer zusätzlich und bringen die Mercedes-Benz S-Klasse der Vision vom sicheren, unfallfreien Fahren einenweiteren Schritt näher. Dabei setzt diese Generation der S-Klasseerneut Maßstäbe für die Konditionssicherheit, wie vergleichendeMessungen der Herzfrequenzen verschiedener Fahrer belegen.Auch in diesem Punkt unterstreicht die S-Klasse, dass ihre sehrgute Basis über 40 Jahre hinweg immer weiter verbessert wordenist.2009 erscheint die aufgewertete Generation der Baureihe 221. Undmit dem S 400 HYBRID präsentiert die Stuttgarter Marke das ersteFahrzeug der Luxusklasse mit Hybridantrieb und den ersten Serien-Pkw mit Lithium-Ionen-Batterie. Ein Musterbeispiel für Effizienzsind auch die 2010 eingeführten Versionen S 350 BlueTEC – einbesonders sauberer Diesel – sowie S 350 und S 500 BlueEFFICIENCYmit ebenso sparsamen wie leistungsstarken Benzinern mitDirekteinspritzung. Schließlich bringt Mercedes-Benz mit demS 250 CDI Anfang 2011 zum ersten Mal einen hocheffizientenVierzylindermotor in die S-Klasse. Sein Diesel-Triebwerk ermöglichtVerbrauchswerte auf dem Niveau eines Kleinwagens, die bislangfür ein Fahrzeug der Luxusklasse als unerreichbar galten – beigleichzeitig angemessenen Fahrleistungen und Antriebskomfort.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  9. 9. Die Wurzeln der S-Klasse Seite 9Die einzigartige Tradition der Mercedes-Benz S-Klasse beginntnicht erst mit dem Typ 220 (W 187) im Jahr 1951, sondern reichtin ihren Wurzeln sehr viel weiter zurück – bis auf die Ursprüngeder Marke Mercedes zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ein frühes,sehr prägnantes Beispiel ist der Mercedes-Simplex 60 PS, im Jahr1903 vorgestellt. Das damalige Topmodell der Marke ist in derSammlung von Mercedes-Benz Classic als besonders spektakuläresExponat vorhanden: Als elegante und luxuriöse Reiselimousine desBaujahrs 1904 aus dem Privateigentum von Emil Jellinek, der dieFrühzeit der Marke Mercedes nicht nur als Namensgeber geprägtund entscheidend beeinflusst hat.In den Folgejahren umfasst das Verkaufsprogramm der MarkenMercedes und Benz stets mehrere Modelle der Oberklasse undLuxusklasse. Auch wenn offene Tourenwagen die bei Weitemhäufigste Karosserieform dieser Zeit bilden, werden gerade dieleistungsstärkeren Modelle auch als luxuriöse Limousinenangeboten, die höchsten Reisekomfort gewährleisten.Mitte der 1920er-Jahre wandelt sich das Bild. Im Zeichenzunehmender Motorisierung und steigenden Verkehrs, dem dieEntwicklung des Straßennetzes nicht im gleichen Tempo folgenkann, werden sichere Fahreigenschaften, ein komfortables Interieursowie bestmöglicher Schutz vor Wind, Regen und Staub immerwichtiger. Limousinen und Pullman-Limousinen setzen sichallmählich gegenüber den offenen Tourenwagen durch. WichtigeModelle der Oberklasse und Luxusklasse dieser Epoche sind dieSechszylinder-Kompressorwagen 15/70/100 PS und24/100/140 PS, die Ende 1924 als Mercedes erscheinen. 1926entsteht durch Fusion der beiden von Carl Benz und GottliebDaimler gegründeten und bis dahin eigenständigen Unternehmendie Daimler-Benz AG, deren Modellpalette 1928 der Typ Nürburg460 (W 08) als erster Mercedes-Benz Serienwagen mitAchtzylindermotor ergänzt. Er bleibt – bei kontinuierlicherDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  10. 10. Weiterentwicklung – bis 1939 im Verkaufsprogramm, zuletzt als Seite 10Typ 500. Das Einstiegssegment in die Mercedes-Benz Oberklassebildet ab 1926 der Sechszylindertyp 12/55 PS, der bis zum 1931eingeführten Mercedes-Benz Mannheim 370 (W 10)weiterentwickelt wird. 1933 folgt als grundlegendeNeukonstruktion der Mercedes-Benz 290 (W 18), den 1937 derTyp 320 (W 142) ablöst.Limousinen der SpitzenklasseNeben Fahrzeugen der Ober- und Luxusklasse bietet Mercedes-Benzvon jeher auch Automobile an, die noch einen deutlichen Schrittweitergehen. Sie genügen nicht nur den höchsten Ansprüchen anSicherheit, Komfort und Stil – durch ihren Status als absolutesTopmodell, ihr ausgesucht luxuriöses Ambiente und ihr besondersopulentes Raumangebot sind sie vor allem auf Persönlichkeitenzugeschnitten, die das Bedürfnis oder die Verpflichtung zumRepräsentieren auch bei der Wahl ihres Fahrzeugs berücksichtigen.In diese Kategorie gehört der 1930 vorgestellte Mercedes-Benz„Großer Mercedes“, auch bekannt als Typ 770. Angetrieben voneinem großvolumigen Achtzylindermotor mit Kompressoraufladungdient das Topmodell der Mercedes-Benz Modellpalette vor allemgekrönten und ungekrönten Staatsoberhäuptern sowiehochstehenden Persönlichkeiten in Industrie und Finanzwelt alsautomobiles Statement.Der „Adenauer-Mercedes“ (1951 bis 1962)Nach dem Zweiten Weltkrieg besetzt Mercedes-Benz das Segmentder automobilen Spitzenklasse erneut. Der Typ 300 (W 186) debütiert1951 zusammen mit dem Typ 220 auf der ersten InternationalenAutomobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main. Bei seinemErscheinen ist das neue Topmodell von Mercedes-Benz mit einerHöchstgeschwindigkeit von 160 km/h das schnellste deutscheSerienfahrzeug. Zugleich ist der „Dreihunderter“ das ersteRepräsentationsfahrzeug der deutschen NachkriegsproduktionDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  11. 11. und steht damit wie kaum ein anderes Modell für die Rückkehr Seite 11Deutschlands auf die internationale Bühne. Bundeskanzler KonradAdenauer erhält noch im Dezember 1951 eines der erstenExemplare als Dienstwagen und lässt sich fortan nur noch imTyp 300 chauffieren. Folgerichtig wird das Topmodell imVolksmund „Adenauer-Mercedes“ genannt. 1957 wird der Typ 300grundlegend überarbeitet und erhält die interne Bezeichnung300 d (W 189). Das „d“ steht dabei für die vierte Ausführung (nach300, 300 b und 300 c). Für eine höhere Motorleistung sorgt dieBenzineinspritzung, die erstmals nicht mehr alsDirekteinspritzung, sondern als Saugrohreinspritzung ausgeführtist. Der längere Radstand und die geräumigere Karosserie erhöhenden Komfort ebenso wie die auf Wunsch erhältliche Servolenkungoder die Klimaanlage – beide Features sind seinerzeit alles andereals selbstverständlich. Die Klimaanlage, damals noch als„Kühlanlage“ bezeichnet, schlägt mit einem Aufpreis von 3.500 DMzu Buche – ein kompletter VW „Käfer“ kostet Ende der 1950er-Jahre kaum mehr.Der legendäre Typ 600 (1963 bis 1981)Eineinhalb Jahre, nachdem der letzte „Dreihunderter“ im März 1963die Werkshallen in Sindelfingen verlässt, debütiert auf der IAA inFrankfurt ein neues Topmodell von Mercedes-Benz. Der Typ 600(W 100) ist ein Fahrzeug der Superlative: Sein 6,3-Liter-V8-Motorermöglicht äußerst respektable Fahrleistungen und eineHöchstgeschwindigkeit von mehr als 200 km/h. Für größtmöglichenFahrkomfort sorgen die Luftfederung, ein Automatikgetriebe auseigener Fertigung sowie eine Servolenkung. Eine einzigartigeKomfort-Hydraulik ermöglicht die Verstellung der Vordersitze undder Rücksitzbank, das Öffnen und Schließen der Autotüren, derKofferraumklappe und des auf Wunsch lieferbaren Schiebedachssowie das Öffnen und Schließen der Seitenfenster. Die fünf- bissechssitzige Ausführung mit dem regulären Radstand von 3.200Millimetern wird im Wesentlichen von sehr anspruchsvollenprivaten Kunden bestellt. Daneben bietet Mercedes-Benz auch eineDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  12. 12. sieben- bis achtsitzige Version mit einem 70 Zentimeter längeren Seite 12Radstand an, die vor allem als Staats- und Repräsentationslimousinezum Einsatz kommt. Im Juni 1981 wird das letzte von insgesamt2.677 Exemplaren der legendären Luxuslimousine im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen gefertigt und ausgeliefert. Es fährt direktnach Untertürkheim, wo es in der Fahrzeugsammlung desUnternehmens einen Ehrenplatz erhält.Gegenwart und ZukunftGut 20 Jahre später wird das Segment der Highend-Luxuslimousinenwieder besetzt: von den Modellen Maybach 57 und Maybach 62,die von 2002 bis 2012 in exklusiven Stückzahlen nach denindividuellen Wünschen ihrer anspruchsvollen Besteller in derManufaktur des Werks Sindelfingen aufgebaut werden. Ab 2013wird Mercedes-Benz seine über viele Generationen entwickelteKontinuität in der Luxusklasse und Spitzenklasse mit der neuenS-Klasse (Baureihe 222) in die Zukunft führen.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  13. 13. Die Highlights der S-Klasse und ihrer Seite 13VorgängerbaureihenDie Mercedes-Benz S-Klasse und ihre Vorgängermodelle stehenseit jeher für innovative Automobiltechnik. Immer wieder bringensie Neuerungen in den Markt, die anschließend weite Verbreitungfinden. Hier eine kurze Übersicht der Besonderheiten in deneinzelnen Baureihen.Mercedes-Simplex 60 PS (1903 bis 1905)• Moderner Hochleistungsmotor: großvolumiger Vierzylinder mit hängenden Einlassventilen• Hocheffizienter Bienenwabenkühler• Langer Radstand und niedriger SchwerpunktMercedes-Benz Nürburg, W 08 (1928 bis 1933)• Erster Mercedes-Benz Serien-Pkw mit Achtzylindermotor• Luxuriöse und geräumige Pullman-Karosserie• Schnellgang-Getriebe als Sonderausstattung (ab 1931, in Verbindung mit vergrößertem Hubraum)Mercedes-Benz 770 „Großer Mercedes“, W 07 und W 150 (1930 bis1943)• Erster Serien-Pkw mit Achtzylinder-Kompressormotor• Doppelzündung mit zwei Kerzen pro Zylinder (Hochspannungs- Magnetzündung und Batteriezündung)• Schnellgang-Getriebe (ab 1938 Fünfgang-Schaltgetriebe)• Ovalrohr-Kastenrahmen (ab 1938)• De-Dion-Hinterachse (ab 1938)Mercedes-Benz 320, W 142 (1937 bis 1942)• Laufruhiger Sechszylindermotor• Vollsynchronisiertes Viergang-Schaltgetriebe, ab 1939 mit Fernganggetriebe• Sehr große Karosserieauswahl: Limousine, Pullman-Limousine (ab 1939 mit Außenkoffer), Stromlinien-Limousine, mehrere CabrioletsDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  14. 14. Mercedes-Benz 300, W 186 und W 189 (1951 bis 1962) Seite 14• Moderner Sechszylindermotor mit oben liegender Nockenwelle• Mechanisch gesteuerte Saugrohr-Benzineinspritzung (ab 1957)• Sicherheitszapfenschloss gegen das Aufspringen der Türen• Elektrisch zuschaltbare Drehstabfederung zum Niveauausgleich bei schwerer Beladung• Heizung mit Gebläse serienmäßig• Klimaanlage als Sonderausstattung (ab 1958)• Servolenkung als Sonderausstattung (ab 1958)Mercedes-Benz 220, W 187 (1951 bis 1954)• Moderner Sechszylindermotor mit oben liegender Nockenwelle• Sicherheitszapfenschloss gegen das Aufspringen der Türen• Heizung mit Gebläse als SonderausstattungMercedes-Benz 220 a/220 S/220 SE, W 180/W 128 (1954 bis1959)• Selbsttragende Karosserie• Gesteigerter Raumkomfort durch moderne Pontonform• Fahrschemel-Vorderradaufhängung• Eingelenkpendelachse mit tief gelegtem Drehpunkt• Bremstrommeln mit „Turbokühlung“• Heizung mit Gebläse serienmäßig, für Fahrer und Beifahrer getrennt regelbar• Hydraulisch-automatische Kupplung „Hydrak“ als Sonderausstattung (ab 1957)• Mechanisch gesteuerte Saugrohr-Benzineinspritzung (220 SE, ab 1958)Mercedes-Benz 220 b bis 300 SE/300 SE lang, W 111/W 112 (1959bis 1965)• Sicherheitsfahrgastzelle mit Knautschzonen (vorne und hinten)• Gepolstertes Lenkrad und „entschärfter Innenraum“• Keilzapfen-Türschlösser mit zwei Sicherheitsrasten• Scheibenbremsen (300 SE, ab 1961)• Zweikreis-Bremsanlage (ab 1963)• Viergang-Automatikgetriebe (ab 1961)• Luftfederung (300 SE, ab 1961)• Langversion lieferbar (300 SE, ab 1963)• Zentralverriegelung als Sonderausstattung (300 SE lang)Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  15. 15. Mercedes-Benz 600, W 100 (1963 bis 1981) Seite 15• Leistungsstarker, großvolumiger V8-Motor• Viergang-Automatikgetriebe• Zweikreis-Bremsanlage mit Scheibenbremsen• Luftfederung• Servolenkung• Komforthydraulik für Sitzverstellung, Öffnen und Schließen der Türen und Fenster und des Kofferraums• Elektronisch geregelte Heizungs- und LüftungsanlageMercedes-Benz 250 S bis 300 SEL 6.3, W 108/W 109 (1965 bis1972)• Sicherheitslenkung (ab 1967)• Hydropneumatische Ausgleichsfeder an der Hinterachse• Luftfederung (300 SEL, 300 SEL 6.3, 300 SEL 3.5)• Topmodell 300 SEL 6.3 mit 250 PS (184 kW) starkem V8-Motor und Fahrleistungen auf Sportwagenniveau (ab 1968)Mercedes-Benz S-Klasse Baureihe 116 (1972 bis 1980)• Erstmals offiziell „S-Klasse“ genannt• Integrales Sicherheitskonzept – Vierspeichen-Sicherheitslenkrad – kollisionsgeschützt angeordneter Tank über der Hinterachse – Sicherheits-Türgriffe – großflächige Scheinwerfer und Blinkleuchten – verschmutzungsarme Rückleuchten – verschmutzungsarme Seitenscheiben• Anti-Blockier-System ABS als Sonderausstattung (ab 1978)• Tempomat als Sonderausstattung (ab 1975)• Doppelquerlenker-Vorderachse• Koppelachse mit Anfahrmomentausgleich (450 SE, 450 SEL, 450 SEL 6.9)• Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler als Sonderausstattung (Serie bei 450 SE, 450 SEL, 450 SEL 6.9)• Hydropneumatische Federung mit Niveauregulierung (450 SEL 6.9, ab 1975)• Erste Oberklasse-Limousine mit Dieselmotor, erster Serien-Pkw mit Turbodieselmotor (300 SD, ab 1978)Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  16. 16. Mercedes-Benz S-Klasse Baureihe 126 (1979 bis 1991) Seite 16• Rohbaustruktur mit Gabelträger, erfüllt weltweit als erstes Serienfahrzeug das Kriterium des asymmetrischen Frontaufpralls (offset crash)• Niedriger Luftwiderstandsbeiwert von cw = 0,37• Neue V8-Motoren mit Leichtmetallblock• Geregelter Katalysator als Sonderausstattung (ab 1985) bzw. Serienausstattung (ab 1986)• Elektrisch verstellbare Lenksäule als Sonderausstattung (ab 1985)• Fahrer-Airbag und Gurtstraffer für Beifahrer als Sonderausstattung (ab 1981)• Beifahrer-Airbag (ab 1988)• Automatisches Sperrdifferenzial als Sonderausstattung für die Sechszylindermodelle (ab 1985)• Antriebs-Schlupf-Regelung ASR als Sonderausstattung für die V8-Modelle (ab 1985)• Die bis heute erfolgreichste Mercedes-Benz Limousine der Ober- und LuxusklasseMercedes-Benz S-Klasse Baureihe 140 (1991 bis 1998)• Benzinmotoren mit Vierventiltechnik und verstellbaren Einlassnockenwellen• Erster Mercedes-Benz Serien-Pkw mit Zwölfzylindermotor, der bis dahin stärkste Pkw-Motor der Marke (600 SE, 600 SEL)• Luxusklasse-Diesel 300 SD erstmals auf den Weltmärkten verfügbar• Konsequent auf Recyclingfähigkeit ausgelegt• Völliger Verzicht auf Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW)• Fünfgang-Automatikgetriebe mit elektronischer Steuerung (Serienausstattung für V8- und V12-Modelle, ab 1995)• Parameterlenkung mit geschwindigkeitsabhängigem Lenkmoment• Doppel-Isolierverglasung der Seitenscheiben für höchsten Geräuschkomfort• Klimatisierungsautomatik mit Aktivkohlefilter und CO/NOX- sensiblen Sensoren als Serienausstattung (S 600) bzw. Sonderausstattung• Elektrisch abklappbare Außenspiegel• Servoschließung für Türen und Kofferraumdeckel als Sonderausstattung• Scheinwerfer mit Freiformreflektoren• Elektronikvernetzung über CAN-Bus• Gurtsystem mit automatischer Höhenverstellung• Sidebags für Fahrer und Beifahrer (ab 1996)Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  17. 17. • Adaptives Dämpfungs-System ADS als Sonderausstattung Seite 17• Elektronisches Stabilitäts-Programm ESP® als Serienausstattung (S 600, ab 1995) bzw. Sonderausstattung (S 420, S 500, ab 1995)• Brems-Assistent BAS (ab 1996)• Elektronische Einparkhilfe PARKTRONIC als Serienausstattung (S 600, ab 1995) bzw. Sonderausstattung (ab 1995)• Navigationssystem Auto-Pilot-System APS als Sonderausstattung (ab 1995)• Notrufsystem TELE-AID als Sonderausstattung (ab 1997)• Sprach-Bediensystem LINGUATRONIC als Sonderausstattung (ab 1996)• Xenon-Scheinwerfer mit dynamischer Leuchtweitenregulierung als Sonderausstattung (ab 1996)Mercedes-Benz S-Klasse Baureihe 220 (1998 bis 2005)• Leichtbaukarosserie mit gewichtsreduzierendem Werkstoffmix (hochfester Stahl, Leichtmetall, Kunststoff)• Crash-Boxen aus Aluminium in der Vorbau- und Heckstruktur• Luftwiderstandsbeiwert cw = 0,27• Automatische Zylinderabschaltung als Serienausstattung (S 600) bzw. Sonderausstattung (S 500)• Siebengang-Automatikgetriebe 7G-TRONIC mit elektronischer Steuerung (S 430, S 500, ab 2004)• Luftfederung AIRMATIC mit elektronisch geregeltem Adaptivem Dämpfungs-System ADS• Aktive Fahrwerkregelung Active Body Control ABC als Sonderausstattung (Serienausstattung im S 600)• Zusatzblinkleuchten in die Außenspiegel integriert• Automatische Fahrlichtschaltung• Bedien- und Anzeigesystem COMAND mit dynamischem Navigationssystem als Sonderausstattung• Window-Bags• Sidebags im Fond• Beifahrer-Airbag mit zweistufigem Gasgenerator• Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer im Fond• Verbundglas-Seitenscheiben• Mehrzonen-Klimatisierungsautomatik mit sonnenstandsabhängiger sitzplatzindividueller Regelung• Komfortsitze mit Belüftung und dynamischer Multikonturlehne als Sonderausstattung• Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC als Sonderausstattung• Schlüsselloses Zugangs- und Fahrberechtigungssystem KEYLESS-GO als Sonderausstattung• Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischer Leuchtweitenregulierung als Sonderausstattung (ab 2002,Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  18. 18. Serienausstattung im S 600) Seite 18• Vorbeugendes Insassenschutzsystem PRE-SAFE® (ab 2002)• V8-Dieselmotor mit Leichtmetallblock (S 400 CDI)• Allradantrieb 4MATIC als Sonderausstattung (S 430, S 500, ab 2002)Mercedes-Benz S-Klasse Baureihe 221 (2005 bis 2013)• Luftwiderstandsbeiwert cw = 0,26• Erstes Auto mit Umwelt-Zertifikat• Siebengang-Automatikgetriebe 7G-TRONIC mit elektronischer Steuerung und Lenkradschaltung DIRECT SELECT• Aktive Fahrwerkregelung Active Body Control ABC mit Seitenwindstabilisierung als Sonderausstattung (Serienausstattung im S 600)• Bremssystem ADAPTIVE BRAKE• Adaptives Bremslicht• Brems-Assistent Plus als Sonderausstattung• Weiterentwickelter Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC PLUS (mit Abbremsung bis zum Stillstand) als Sonderausstattung• PRE-SAFE-Bremse mit autonomer Teilbremsung (ab 2006) bzw. autonomer Vollbremsung (ab 2009) als Sonderausstattung• Weiterentwickeltes COMAND-System mit Controller auf dem Mitteltunnel• SPLITVIEW-Anzeige als Sonderausstattung (ab 2009)• Park-Assistent als Sonderausstattung• Panorama-Schiebe-Hebe-Dach als Sonderausstattung• Aktiver Nachtsicht-Assistent als Sonderausstattung• Totwinkel-Assistent als Sonderausstattung (ab 2007, ab 2010 als Aktiver Totwinkel-Assistent)• Spurhalte-Assistent als Sonderausstattung (ab 2009, ab 2010 als Aktiver Spurhalte-Assistent)• Adaptiver Fernlicht-Assistent als Sonderausstattung (ab 2009)• Geschwindigkeitslimit-Assistent als Sonderausstattung (ab 2009)• Erstes Fahrzeug der Luxusklasse mit Hybridantrieb und Lithium-Ionen-Batterie (S 400 HYBRID, ab 2009)• Erste S-Klasse mit Vierzylindermotor (S 250 CDI, ab 2010)Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  19. 19. Die S-Klasse und ihre Vorgägermodelle in der Seite 19internationalen PresseDie Mercedes-Benz S-Klasse ruft in den Medien in aller Welt stetsein außergewöhnliches Echo hervor. Zugleich geben Zitate auszeitgenössischen Artikel zu allen Fahrzeugen der Ahnenreihe einZeitkolorit wieder, das sie in ihre jeweilige Epoche einordnet.Der Mercedes-Simplex in der Presse„Allgemeine Automobil-Zeitung“, Heft 51-52/1902, über dieMercedes-Simplex auf dem Pariser Automobilsalon:„Wir hatten schon einmal eine französische Stimme citirt, die dendiesjährigen Salon einen ‚Mercedes-Salon‘ nannte. In der Thatbildet die Mercedes-Type das Hauptthema in der großen Symphonieder zahllosen Automobilconstructionen, die es in mehr oderminder geistreicher Weise variiren. Die Engländer haben bereitsihren Wortschatz um einen Ausdruck bereichert, der dieseUmwerthung aller automobilistischen Werthe im Daimler’schenSinne bezeichnet: sie sprechen sehr treffend von einer‚Daimlerfication‘. Der Bienenkorbkühler, der zum Theile auch dieLinienführung des Wagens beeinflußt, ist, nachdem er im letzten‚Salon‘ noch so gut wie unbekannt war, für die meisten französischenConstructeure vorbildlich geworden. Am 12. December war derKönig der Belgier einer der vielen Besucher der Pariser Automobil-Ausstellung, und man muß wohl hinzufügen, ein sachverständigerBesucher. Er ließ sich jeden Stand zeigen und gelangte bei seinemRundgang auch zu der Exposition der Mercedes-Wagen. SeinInteresse für diese Marke ist ein begreifliches, denn der König hateinen 40 HP Mercedes in Gebrauch und hat erst vor Kurzem einen60 HP Mercedes der allerletzten Type in Cannstatt bestellt.Während der Besichtigung wurde der gerade anwesende IngenieurMaybach dem Könige vorgestellt, und es entwickelte sichzwischen den Beiden eine äußerst lebhafte Unterhaltung über reintechnische Fragen. Es war ein hübsches Bild: die hohe Gestalt desKönigs und kleine Maybach’s. Aber eigentlich standen sich zweiDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  20. 20. Könige gegenüber: Leopold, König der Belgier, und Maybach, Seite 20König der Constructeure. Bildet doch Maybach geradezu einen‚Clou‘ der Ausstellung.“„Allgemeine Automobil-Zeitung“, Heft 3/1903, über die Mercedes-Modelle 1903:„Der Mercedes-Wagen steht heute im internationalen Automobilismusan der Spitze, was selbst von der französischen Concurrenz nichtbestritten wird. […] Wir haben schon in unserem ersten ‚Salon‘-Berichte gezeigt, wie weit die Nachahmungssucht gediehen ist.Gibt es doch Firmen, die zwar nicht den Mercedes in seinemmaschinellen Wesen, aber doch in seiner Form copiren. […] Einegroße Veränderung ist mit dem Mercedes-Vergaser vorgegangen.[…] Jedenfalls ist der neue Vergaser kleiner als der vorjährige, under soll es ermöglichen, die Tourenzahl des Motors noch weiter zureduciren, so daß man, wenn der Motor leerlaufend seine geringsteTourenzahl hat, thatsächlich nahe beim Wagen stehen kann, ohneirgend ein Geräusch zu hören. […]“„Allgemeine Automobil-Zeitung“ (AAZ), Heft 28/1903, über denSieg des Mercedes-Simplex 60 PS beim Gordon-Bennett-Rennen1903:„Obwohl von den 60 HP Mercedes bekannt war, daß sie ein ganzformidables Tempo zu leisten vermögen, wußte man doch auchandererseits, daß sie in Bezug auf absolute Schnelligkeit hinterden französischen Wagen rangiren. Die Schnelligkeit allein waraber nicht ausschlaggebend auf dieser Strecke mit den unzähligenCurven und den spitzen Winkeln, viel wichtiger für ein raschesWeiterkommen war die Elasticität des Motors, die, wie man weiß,den Mercedes in so hohem Maße eigen ist. Der Lenker hat beidiesen 60 HP Wagen sich nicht viel um den Hebel zum Wechselder Schnelligkeiten zu kümmern, er vermag die zartestenVariationen des Tempos zu erzielen, wenn er die vierteSchnelligkeit im Eingriff läßt und nur die Hebel für Gasansaugungund Vorzündung verschiebt, vom Tempo eines trottenden Pferdesbis zu 120 Km. die Stunde kann man mit diesen Mitteln dieDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  21. 21. Schnelligkeit der 60 HP Maschinen steigern.“ In der gleichen Seite 21Ausgabe zitiert die AAZ das ebenfalls damals erschienene „NeueWiener Tagblatt“: „Die Engländer und Amerikaner waren Wochenvorher auf der Strecke, kannten jeden Meilenstein, jede Biegungder Straße und jeden Baum. […] Die Vertreter Deutschlandsdagegen trafen kurz vor dem Rennen ein und kannten die Streckegar nicht; sie vertrauten auf die Qualität ihrer Wagen, sie warenauch die Einzigen, die ihre Rennvehikel nicht in Watte gepacktzum Start brachten, sondern sie fuhren mit den für das Rennenbestimmten Wagen von Cannstatt nach Paris, von Paris nachHavre, übersetzten den Canal, fuhren – stets per Achse – danndurch Wales, bis zur irischen See. Und mit diesen Fahrzeugen, dieeine recht strapaziöse Tour hinter sich hatten, schlugen sie inIrland all’ das, was man als die Quintessenz der internationalenAutomobilbaukunst bezeichnen muß … Der geniale Maybach ist derConstructeur der Mercedes-Wagen; ihm Preis und Ehr!“Der Mercedes-Benz Nürburg 460 und 500 (W 08/4, W 08) inder Presse„Allgemeine Automobil-Zeitung“, Wiener Ausgabe, Heft 23/1928,über den Mercedes-Benz Nürburg 460:„Es ist – bei dem traditionellen Grundsatz von Mercedes-Benz, nurQualitätswagen in höchster Vollendung zu bauen –selbstverständlich, daß dieses Fahrzeug erst herausgebracht wurde,nachdem seine Konstruktion den schwersten Prüfungenunterworfen worden war. Als letzte Feuerprobe hat der neue Typauf der schwierigsten Prüfungsstrecke der Welt, dem Nürburg-Ring,eine ununterbrochene Tag-und-Nacht-Dauerfahrt mitFahrerwechsel absolviert. Die allgemeine Annahme, daß einSerienwagen mehr als 10.000 km ununterbrochener Fahrt auf demNürburg-Ring nicht auszuhalten vermöge, ist von dem neuenAchtzylindermodell gleich bei der ersten Probefahrt schlagendwiderlegt worden. Es hat 20.000 km in zwölf Fahrtagen mit einerDurchschnittsgeschwindigkeit von über 64 St./km, wobeiHöchstgeschwindigkeiten bis zu 110 km erreicht wurden, inDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  22. 22. glänzender Verfassung zurückgelegt und damit einen Rekord der Seite 22Zuverlässigkeit aufgestellt. Aufgrund dieses außerordentlichenLeistungsbeweises hat das neue Achtzylindermodell den Namen‚Typ Nürburg‘ (4,6 Liter, 18/80 PS, Modell 460) erhalten.“„Auto Revue“, Heft 10/1929, über den Mercedes-Benz Nürburg 460:„Das Gefühl der Freude und Fahrsicherheit in diesem Wagen wirddurch die sorgfältige Gewichtsverteilung, die fast nie eineSchleuderneigung aufkommen läßt, unterstützt. Eine Ermüdungdes Führers infolge der Schwere des Fahrzeugs konnte ich nichtfeststellen. Die breite Spurweite, die gute Federung und leichteund bequeme Lenkung, sowie das absolut sichere Gefühl, denWagen auch bei stärkstem Tempo nicht aus der Hand zu verlieren,werden auch bei größeren Touren kaum zuErmüdungserscheinungen führen.“„Motor und Sport“, Deutschland, Heft 37/1933, über denMercedes-Benz Nürburg 500:„Er ist nun tatsächlich einer der geräumigsten Siebensitzer(Radstand 3,67 m), von außergewöhnlicher Bequemlichkeit undselten gediegener Ausstattung. Er ist sehr weich gefedert, dieMaschine und alle Antriebsorgane arbeiten völlig erschütterungsfreiund geräuschlos. Die hohe Kultur, die die Sindelfinger Aufbautenauszeichnet, passt sich bestens der technischen Hochwertigkeitdieses Wagens an. [...] Der ‚Nürburg‘ ist jedenfalls ein Wagen, mitdem man große Reisestrecken mit außergewöhnlicher körperlicherBequemlichkeit zurücklegen kann, und der durch die ausgeglicheneLeistung der Maschine und durch das gute Getriebesystem hoheFahrdurchschnitte bei großem Sicherheitsfaktor zulässt.“Der Mercedes-Benz 770 „Großer Mercedes“ (W 07, W 150) inder Presse„Allgemeine Automobil-Zeitung“ (AAZ), Deutschland, Heft 38/1930,über den Mercedes-Benz 770 „Großer Mercedes“ (W 07):„Mit dieser Type stellt sich Deutschlands AutomobilfabrikationDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  23. 23. wieder an die Spitze jener Sonderklasse, die eigentlich von Beginn Seite 23des Automobilbaus an stets Deutschlands Domäne – verbundenmit dem Namen Mercedes-Benz – war. Man darf annehmen, dassgerade jene Kreise, die immer nur eine letzte Spitzenleistung alsfür ihre Ansprüche gerade ausreichend betrachten, dieser Type ihrInteresse zuwenden werden.“„Motor und Sport“, Deutschland, Heft 24/1932, über denMercedes-Benz 770 „Großer Mercedes“ (W 07):„Es sind Fahrzeuge bekannt, auch solche jüngsten Datums, beidenen es Leichtsinn wäre, über 70 km/h zu fahren, während beimGroßen Mercedes eine diesbezügliche Grenze nicht besteht. ImGegensatz zu bekannt gewordenen Ausführungen der Konkurrenzist das Verhalten des Großen Mercedes bei allen Geschwindigkeitenunantastbar. Zwar ist die Federung dieses Wagens nicht soempfindlich wie die der amerikanischen Konkurrenz, dafür gestattetaber der Große Mercedes eine gebundene Fahrweise, die denZusammenhalt mit der Straße sicherstellt. Uns ist kein Fahrzeugbekannt, das ein so gefahrloses Fahren mit schweren Karosserien,bei der atemberaubenden Geschwindigkeit von 120 km/h zuließe.Und hier dürfte der letzte Sinn und die letzte Lebensberechtigungdieses Fahrzeugtyps liegen. So präsentiert sich der Große Mercedestrotz seiner orthodoxen Grundeinstellung als würdiger Abschlussder Daimler-Benz Produktion und als letzte Steigerung des mitheutigen Mitteln erzielbaren Automobilkomforts.“ „The Motor“, England, Ausgabe 632 vom 23. Mai 1939, über denMercedes-Benz 770 „Großer Mercedes“ (W 150):„Normalerweise wird eine Limousine dieser Größe nicht inspektakulärer Fahrweise bewegt. Wir fuhren sie mit hohem Tempoauf kurvenreichen Straßen, und der generelle Standard von Handlingund Straßenlage ist unzweifelhaft äußerst gut. Das Fahrzeug hältbewundernswert seinen Kurs in schnell gefahrenen Kurven, unddie vollkommene Steifigkeit des Ovalrohrchassis spiegelt sich inder Straßenlage wider. Obwohl keine Niveauregulierungverwendet wird, ermöglicht das Fahrwerk eine komfortable FahrtDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  24. 24. in der Stadt mit gleichmäßigen Kurven, aber auch immens Seite 24schnelles Fahren auf offener Straße, und das gesamte Fahrzeughinterlässt den Eindruck beträchtlicher Stabilität.“ (“Normally alimousine of this size will not be driven in a spectacular manner. Wedid some fast travelling on winding roads and the general standardof handling and road holding is undoubtly very good indeed. Thecar holds its course admirably through fast bends, and theabsolutely rigidity of the tubular chassis is well reflected in theroad holding. Although no ride control is employed, the suspensionsystem provides a good combination of soft riding in town withsteady cornering and freedom from excessive roll on the openroad, and the whole car gives an impression of considerablestability.”)Der Mercedes-Benz 320 (W 142) in der Presse:„Allgemeine Automobil-Zeitung“ (AAZ), Deutschland, Ausgabe33/1937, über den Mercedes-Benz 320:„Man ist bei diesem Wagen versucht, weniger von seinentechnischen Eigenschaften als von den unmittelbarenAnnehmlichkeiten zu sprechen, die er seine Insassen empfindenlässt. Das liegt im wesentlichen daran, dass die technische Seitedieses Wagens in einer so unauffälligen Selbstverständlichkeitarbeitet, dass man vergessen könnte, welches Maß vonhochwertiger Arbeit in Konstruktion und technischer Hinsicht füreinen solchen Erfolg erforderlich ist. [...] Der Motor ist ein Vorbildan Geräuschlosigkeit, Elastizität und Weichheit; er bleibt vonunbeirrbarer Sauberkeit des Laufes auch dann, wenn der Fahrerseine Nervosität durch den rechten Fuß entlädt. [...] Die allgemeineAusstattung des Wagens genügt höchsten Ansprüchen. Die Sitzelassen an Zweckmäßigkeit und Bequemlichkeit nichts zuwünschen übrig.“Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  25. 25. „Automobil Revue“, Deutschland, Ausgabe 2/1938, über den Seite 25Mercedes-Benz 320:„Die Sindelfinger Karosserie der Daimler-Benz A. G. gehören zuden Spitzenleistungen des internationalen Karosseriebaues undrepräsentieren die edelste deutsche Werkmannsarbeit inVerbindung mit erlesenem, gediegenem Geschmack. Schönheit undEleganz des äußeren Bildes gehen Hand in Hand mit derhöchsterreichbaren Bequemlichkeit im Innern, mit einem hohenMaß von Reisekomfort und mit dem unverrückbarenQualitätsprinzip in allen großen und kleinen Dingen, die zumGesamtbild dieses vorbildlichen Fahrzeugs beitragen.“„The Autocar“, England, in ihrer Ausgabe vom 18. Februar 1938über den Mercedes-Benz 320:„Das Fahrverhalten ist kultiviert, was Sanftheit und Laufruhe desMotors angeht, und insgesamt komfortabel. Es verhält sichvorzüglich innerhalb der zwei gegengesetzten Betrachtungswinkeldahingehend, dass es sich in der Stadt und beim gemütlichenFahren so ruhig, elastisch und sanft wie Seide anfühlt und sichdennoch bei gehaltener Höchstgeschwindigkeit frei von jeglicherAnstrengung zeigt. [...] Das Interieur ist vorzüglich ausgeführt, mitLederpolsterung, während das äußere Erscheinungsbild diesesFahrzeugs unbestreitbar markant und hübsch ist.“ (“The roadbehaviour is refined as regards smoothness and quietness of theengine, and very comfortable riding is given. Also this car showsup well from two opposed viewpoints in that it is quiet, flexibleand smooth to the degree of silkiness for town and leisurelydriving, yet notably free from effort at maintained high speed. [...]The interior is very well finished, and leather upholstery is used,whilst in external appearance this car is undeniably distinctiveand handsome.”)Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  26. 26. Der Mercedes-Benz 300 (W 186) in der Presse Seite 26Die „Automobil Revue“, Schweiz, Heft 25/1952, über denMercedes-Benz 300:„Von Zeit zu Zeit gelingt es einigen wenigen Automobilfabriken,ein Fahrzeug zu entwickeln und zu produzieren, das sowohl beiden Besitzern, den Fachleuten wie auch bei der großen Masse inüberdurchschnittlich hohem Ansehen steht und das in seinerGesamtheit als ein Markstein in die Geschichte der Automobiltechnikeingeht. Der neue Mercedes-Benz 300 wird einen Platz in dieserauserlesenen Reihe von Automobilen einnehmen.“„Das Auto, Motor und Sport“, Deutschland, Heft 11/1952, über denMercedes-Benz 300:„Der Motor benimmt sich phantastisch. Nicht nur seine Kraft undLeistung, sondern auch seine Elastizität, seine Laufruhe und seineWeichheit sind begeisternd. Er steht gerade in den letzterenEigenschaften in nichts den amerikanischen Drosselmotoren nach.Abschließend dürfen wir unserer Freude Ausdruck geben, daß mitdem Mercedes 300 auch Deutschland wieder mit einemSpitzenerzeugnis seiner Automobilindustrie auf dem Weltmarkt inErscheinung tritt. Daß es mit dem MB 300 auf Anhieb gelang, einwirkliches Spitzenerzeugnis zu schaffen, ist ein Faktum, auf dasman in Untertürkheim mit Recht stolz sein kann.“„The Autocar“, England, Ausgabe vom 23. Mai 1952, über denMercedes-Benz 300:„Es gibt wenige Limousinen, die zu einer mittleren Geschwindigkeitvon 160 km/h in der Lage sind, aber das mit einem fünf- bissechssitzigen Fahrzeug mit großzügigem Raum für Passagiere undGepäck bei einem 115-PS-Motor zu erreichen, ist einebemerkenswerte Errungenschaft. Federung und Handhabung bieteneine Kombination von Fahrkomfort, Stabilität und Sicherheit,welche die Spitze des gegenwärtig Möglichen markiert. DasAbrollverhalten ist weich, auch für den anspruchsvollstenPassagier, zugleich ist es sehr gedämpft, und es gibt keinerleiDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  27. 27. Schlingergefühl, selbst bei schneller Fahrt auf kurvenreichen Seite 27Straßen. Eine Tendenz zum Unter- oder Übersteuern ist nichtspürbar; treibt man [das Fahrzeug] ans Limit, beginnt das Heckauszubrechen, aber auf eine Weise, die mit einer schnellenLenkradbewegung sofort kontrollierbar ist. Der Mercedes-Benz300 ist ganz klar ein starker Mitbewerber um die Gunst deranspruchsvollsten internationalen Kunden, denen er gefallen wirdmit seinen Fahrleistungen, seiner Detailverarbeitung und seinerAusstattung. Er behauptet ein allgemein hohes Niveauvorzüglicher Qualität.“ (“There are very few saloon cars which arecapable of a mean speed of over 100 m.p.h., but to obtain thisresult on a five-six-seater saloon car with generous room forpassengers and luggage, using an engine of three-litre capacitysaid to deliver only 114 b.h.p. is a notable achievement. Thesuspension and handling qualities offer a combination of a ridingcomfort, stability and safety which reaches the pinnacle of acurrent achievement. The ride is soft enough for the mostfastidious passenger, but is very damped, and there is no sensationof roll, even when travelling really fast over winding roads. Thereis no noticable tendency to understeer or oversteer; if forced to thelimit, the rear end will begin to slide, but in a way which isinstantly controllable by a flick of the wheel. The Type 300 ofMercedes-Benz is clearly a very strong competitor for the favour ofthe most discerning international buyers, to whom it will appealbecause oft its performance, detail finish and equipment. Itmaintains a high general level of excellence.”)Der Mercedes-Benz 220 (W 187) in der Presse„Das Auto, Motor und Sport, Deutschland“, Heft 23/1951, über denMercedes-Benz 220:„Es ist beim Typ 220 zum ersten Male gelungen, eineüberdurchschnittliche Fahrsicherheit, ein sportwagenmäßigesTemperament sowie den Komfort und die solide Gediegenheiteines Luxuswagens in einem trotz allem verhältnismäßigwirtschaftlichen Gebrauchsfahrzeug zu vereinen.“Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  28. 28. „Motor-Rundschau“, Deutschland, Heft 22/1951, über den Seite 28Mercedes-Benz 220:„Der Mercedes Benz Typ 220 ist – dem Wunsch vielerMercedesfreunde folgend – im wesentlichen der 170 S, aber miteinem 2,2-Liter-Sechszylinder-80-PS-Hochleistungsmotor, der beider hohen Fahrsicherheit dieses Wagens entsprechend sichererreichbare hohe Durchschnitte bei jeder Belastung, auch imGebirge, ermöglicht. So entstand ein Reisewagen mit demTemperament eines Sportwagens. Auf der Autobahn werdenGeschwindigkeiten weit über 100 km/h nicht als besondersschnell empfunden, so sicher ist die Straßenlage und so ruhig derAntrieb.“„ADAC-Motorwelt“, Deutschland, November 1951, über denMercedes-Benz 220:„Die Fahreigenschaften des 220 in Summa betrachtet liegen nichtallein weit über dem gebräuchlichen Durchschnitt, sondern wirwagen sogar zu behaupten, daß es wohl auf der ganzen Welt nurvereinzelt Fahrzeugtypen gibt, die über so vollkommeneFahreigenschaften verfügen wie dieser Wagen.“„Automobil Revue“, Schweiz, Heft 5/1952, über den Mercedes-Benz 220:„Zweifellos ist er mehr, als er scheint. Seine Besitzer verfügen überein schnelles, sicheres, komfortables und sparsames Fahrzeug,dessen Summe von Qualitäten nur von wenigen Tourenwagenseiner Klasse erreicht und allein von teureren übertroffen wird.“Die „Ponton“-Sechszylindermodelle (W 180/W 128) in der Presse„Das Auto, Motor und Sport“, Deutschland, Heft 19/1954, über denMercedes-Benz 220 a:„Die absolute Fahrsicherheit auch bei größter Geschwindigkeitgehört denn auch zu den markantesten Merkmalen diesesWagens. Selbst auf schlechtesten Straßen denkt er gar nicht daran,nur im geringsten aus seiner Spur zu gehen, und exakt durchläuftDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  29. 29. er die ekelhaftesten Kurven, ohne daß sonderliche Seite 29Lenkkorrekturen notwendig wären und ohne daß eineSeitenneigung des Wagens bemerkt werden könnte. [...] Nebenseiner Elastizität kennzeichnet den Motor des 220 eine vorbildlicheAusgeglichenheit und Laufruhe, nur im Leerlauf ist ein leichtesSchütteln zu spüren.“„Motor Rundschau“, Deutschland, Heft 21/1954, über denMercedes-Benz 220 a:„Der Mercedes-Benz ‚Typ 220‘ ist ein Spitzenerzeugnis imeuropäischen Autobau. Obwohl wir mit Superlativen sehrvorsichtig umgehen, lassen sie sich hier nicht vermeiden, undzwar besonders zur Kennzeichnung des jetzt so reifenHochleistungsmotors mit geschmeidigem Temperament [...].“„Automobil Revue“, Schweiz, Heft 9/1955, über den Mercedes-Benz 220 a:„Der Typ 220 a ist ein europäischer Klassewagen vonausgesprochenem Charakter geworden und verkörpert allgemeineund technische Fortschritte. Aber auch für den nüchternenBetrachter bildet er bei Innehaltung eines heute nicht mehralltäglichen Qualitätsstandards eine seltene Kombination vonreichlichem Innenraum, nicht übertriebenen Außenabmessungen,hervorragender Fahrsicherheit und komfortabler Federung,ansprechendem Äußeren, reichlicher Ausrüstung und sparsamemBetriebe. Die Bekanntschaft mit dem 220 a hat unseren Respektvor dem Können seiner weltbekannten Schöpfer besondersangesichts seines sehr vernünftigen Preises noch erhöht.“„Das Auto, Motor und Sport“, Deutschland, Heft 4/1959, über denMercedes-Benz 220 SE:„Der immerhin 1400 Kilogramm schwere Wagen (vollgetankt, mitRadio) hängt so direkt am Gaspedal, daß man, zumindest für einseriöses Normalauto, von neuen Maßstäben sprechen muß.Zusammen mit der Laufruhe, wie sie eben nur ab 6 Zylindern zuDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  30. 30. haben ist, erleben wir eine Fahrkultur, die sonst nur das Privileg Seite 30wirklich großvolumiger Wagen darstellte.“Die „Heckflosse“-Sechszylindermodelle (W 111/W 112) in derPresse„Autocar“, England, 6. November 1959, über den Mercedes-Benz220 SE:„Zusammengefaßt, hat der 220 SE herausragendeStraßeneigenschaften, unzweifelhaft ein Verdienst der langenRennsporterfahrung des Unternehmens. Zusätzlich erlaubt er hoheund kontrollierte Reisegeschwindigkeiten bei sehr guterTreibstoffausnutzung. Das Interieur wurde dazu konstruiert, fünfPassagiere und ihr Gepäck über lange Strecken zu transportieren,auf eine Weise, die nur von wenigen anderen Autos erreicht wird,unabhängig von ihrem Herkunftsland.“ (“In summary the 220 SEhas outstanding road manners, undoubtedly allied to the firm’slong experience in racing. In addition, it permits the achievementof high and sustained cruising speeds with very good economy.The interior is planned to carry five people and their luggage overlong distances, in a manner matched by few other cars, irrespectiveof their country of origin.”)„Sports Cars“, England, Dezember 1959, über die Mercedes-Benz220 S und 220 SE:„‚Fabelhaft‘ heißt zu Deutsch herausragend, das beschreibt denneuen Mercedes 220 recht gut. Er setzt einen neuenIndustriestandard, ein Standard, den nur wenige Herstellererreichen können.“ (“‘Fabelhaft’ is the German word for fabulousand this about sums up the new 220 Mercedes. It sets a newstandard for the industry, a standard that few manufacturers willbe able to equal.”)„auto, motor und sport“, Deutschland, Heft 19/1963, über denMercedes-Benz 300 SE:„Im Programm von Daimler-Benz ist der 300 SE außerdem so eineDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  31. 31. Art Aushängeschild, in dem alles vereinigt wurde, was man an Seite 31technischen Raffinessen zu bieten hat: Luftfederung, automatischesGetriebe, Servolenkung. […] Es gibt nicht viele Autos auf der Welt,mit denen man so bequem und so sicher reisen kann wie mit dem300 SE.“Der Mercedes-Benz 600 (W 100) in der Presse„Motor Revue“, Deutschland, Heft 3/1965, über den Mercedes-Benz 600:„Es ergibt sich ein Fahrkomfort, der zweifellos ein Optimum des inder Automobiltechnik bisher Erreichten darstellt.“ Und zurFahrsicherheit schreibt das Magazin: „Das abgenutzte Wort vom‚Kleben‘ ist hier angebracht, denn das Fahrverhalten ist völligneutral und bleibt es auch bei schnellem Kurvenfahren bis zueinem Stadium, bei dem hinten vielleicht ein wenigerSeitenführungskraft vorhanden ist als vorn, sodaß ein leichtesZurückgehen mit der wunderbar direkten und feinfühligenLenkung eine sichere Kontrolle des Fahrzeugs zuläßt. Das liegtjedoch schon außerhalb des Normalen. Man kann ohne solcheErscheinungen mit dem 600 auf Paßstraßen fahren wie mit einemSportwagen – ein gut gefahrener Sportwagen hat es dann sehrschwer, dranzubleiben.“„auto, motor und sport“, Heft 23/1966, mit fein untertreibenderIronie über den Mercedes-Benz 600:„Daß man sich – auch bei der Beurteilung von Autos – an einemsolchen Fahrzeug orientieren kann, ist angesichts des allgemeinenTrends zur Mittelmäßigkeit ein Lichtblick. Übertrieben ist eskeineswegs, von allen Autos so viel Komfort und Funktionstüchtigkeitzu verlangen, wie sie der 600 bietet. Zu gut können sie wohl kaumwerden, denn selbst der 600 ist, wie wir nach drei WochenAlltagsbetrieb feststellten, gerade gut genug.“Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  32. 32. Die Baureihen W 108/W 109 in der Presse Seite 32„auto, motor und sport“, Deutschland, Heft 2/1966, über denMercedes-Benz 250 SE:„Die Leichtigkeit, Leisheit und Sanftheit des Fahrens, dieFahrsicherheit bei hohen Geschwindigkeiten und in Kurven, diehervorragende Ausstattung des Innenraums, die Qualität undüberlegte Gestaltung auch nebensächlicher Einzelheiten sprechenfür sich und stufen den 250 SE unter den Autos der Welt weit obenein.“„auto, motor und sport“, Deutschland, Heft 6/1968, über denMercedes-Benz 300 SEL 6.3:„Wir übernahmen eines der sorgfältig gehüteten ersten Exemplare,das noch nicht mit der Bezeichnung „6.3“ verziert war. Das Fehlendieser Bezeichnung hat zweifelsohne einige Porsche 911- und 911S-Fahrer in Verwirrung gebracht, die – sonst Könige derAutobahn – von dem harmlos-distinguiert aussehenden Mercedesabgehängt wurden. Falls einer von ihnen zufällig diese Zeilenlesen sollte: er braucht sein Fahrzeug nicht wegen mangelhafterLeistung beim Werk zu reklamieren.“Die S-Klasse Baureihe 116 in der Presse„auto, motor und sport“, Deutschland, Heft 2/1973, über denMercedes-Benz 350 SE:„Das Vergnügen, einen Mercedes 350 SE zu fahren, ist leider einteures Vergnügen und kann deshalb nur von einer Minderheitgenossen werden. Das ist zu bedauern, denn für das viele Geldbekommt man nicht nur Repräsentation und Status-Symbolik,sondern vor allem eine Fülle von Vorzügen, wie man sie eigentlichjedem Auto wünscht: hohe Fahr- und Unfallsicherheit, perfektionierteKarosserietechnik, überragenden Komfort, hohe Kraftreserven,müheloses Fahren und mustergültige Verarbeitung. Und all dieseschätzenswerten Dinge setzen sich in überzeugender Weise zuDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  33. 33. einem Gesamtbild zusammen, auf dem eines klar zu erkennen ist: Seite 33eines der perfektesten Autos der Welt.“„Car“, England, Juni 1975, über den Mercedes-Benz 450 SEL 6.9:„Ein Auto mit dieser Geschwindigkeit und diesem Gewicht sollteeine vorzügliche Straßenlage und Handling haben, und dieses hierenttäuscht weder in der Haarnadelkurve noch in einer langgezogenen Kehre: Die Federung bügelt Bodenwellen glatt, dieKraftübertragung findet wunderbar weich statt und istbewundernswert leicht zu beherrschen (entweder mit einemsensiblen Gasfuß oder einer raschen Hand am Hebel), und dieLenkung ist in einer Weise servo-unterstützt, die das nahezuneutrale Fahrverhalten des Autos unterstreicht.“ (“A car of suchspeed and weight must have demonstrably good roadholding andhandling, and this one is no disappointment in anything from ahairpin to a three-figure-bend: the suspension soaks up the bumps,the transmission is wonderfully smooth and admirably easy tocontrol (either by a sensitive accelerator foot or a hasty hand at thelever), and the steering is servo-assisted in a way that highlightsthe nearly neutral responses of the vehicle.”)„Automobil Revue“, Schweiz, 15. Mai 1975, über den Mercedes-Benz 450 SEL 6.9:„Es ist höchst erfreulich, dass gerade in der heutigen Zeit ein Autoerscheint, das allerhöchsten Fahrgenuss für den Kenner – undzwar bei jedem Tempo – bietet. Der 6.9 zeugt nicht nur vomZukunftsoptimismus, zu dem sich seine Verantwortlichenbekennen, sondern auch von der Zivilcourage.“Die S-Klasse Baureihe 126 in der Presse„auto, motor und sport“, Deutschland, Heft 22/1979, über die S-Klasseder Baureihe 126:„Beim Fahren zeigt sich denn auch schnell, dass Ruhe bei Daimler-Benz zur ersten Bürgerpflicht gehört. Der von der Mechanikverursachte Lärm hält sich, auch bei den Sechszylindern, dezentDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  34. 34. im Hintergrund – daneben ist es geradezu frappant, wie gründlich Seite 34die Mercedes-Entwickler jeglichen Windgeräuschen den Garausgemacht haben.“„Road & Track“, USA, Februar 1980, über die S-Klasse derBaureihe 126:„Über ziemlich holprige Straßen durch den Wald zurückeilendwurde mir in Erinnerung gerufen, wie gut sich ein Mercedes fährtund beherrschen läßt. Auch ein Fahrzeug mit Starrachse könnteLetzteres vollbringen, aber nicht ohne das Gehirn zu schütteln. DerW 126 erledigt beides in fabelhafter Manier und verzögert zudemschnell.“ (“Hurrying back through the woods over a rather bumpystretch of road, I was reminded of how well a Mercedes rides andhandles. A live-axle car could be made to do the latter, but notwithout scrambling your brains. The W 126 does a marvelous jobat both tasks and stops quickly too.”)„Frankfurter Allgemeine Zeitung“, Deutschland, 24. Mai 1986,über den Mercedes-Benz 300 SE:„Einem auf Kurs gesetzten Schiff ähnlich zieht der 300 SE seineBahn. Bodenunebenheiten schlucken Federn und Dämpfer mitgrößter Souveränität. Kein anderes Auto macht aus Stahl undGummi mehr Komfort. Mit dem großen Lenkrad kann man dasAuto ganz behutsam in die Kurven setzen, man kann es aber auchvergnügt in Biegungen hineinwerfen. Es macht alles mit. DasFahrwerk weist ungewöhnlich hohe Sicherheitsreserven auf.“Die S-Klasse Baureihe 140 in der Presse„auto, motor und sport“, Deutschland, Heft 7/1991, über denMercedes-Benz 600 SEL:„Über das Platzangebot im Innenraum braucht man bei dengegebenen Dimensionen nicht viele Worte zu verlieren: Es istschlicht verschwenderisch, im Fond noch mehr als vorn, weilhinten die üppige Höhe besonders geeignet ist, das Gefühl vomfahrenden Wohnzimmer hervorzurufen. […] Es ist nicht falsch,Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  35. 35. vom besten Auto der Welt zu sprechen – weniger wäre gerade im Seite 35Falle Mercedes auch zu wenig gewesen.“„auto, motor und sport“, Deutschland, Heft 12/1991, über denMercedes-Benz 300 SE:„Die Größe und das Gewicht der neuen S-Klasse ist fast schon zumPolitikum geworden. Aber um der Wahrheit Ehre zu geben: BeimFahren ist davon weniger als erwartet zu spüren. Es überraschtvielmehr, wie leicht und mühelos sich dieses mächtige Automobilselbst auf engen und kurvenreichen Landstraßen bewegen läßt.“„Road & Track“, USA, Dezember 1991, über den Mercedes-Benz500 SEL:„Bei einer Reisegeschwindigkeit von 110 km/h hat der 500 SEL dieEhre, das leiseste Fahrzeug zu sein, das wir je getestet haben –gerade mal 64 dBA [sind es]. Der Gemütsruhe dienlich sindSeitenfenster aus Doppelglas, mit zwischen den Scheibeneingeschlossener entfeuchteter Luft. Es heißt, daß das sowohl dasBeschlagen verhindert wie auch Geräusche absorbiert und, nein,wie Mercedes uns versichert, kugelsicher ist [das Glas] nicht, wiewir manchmal angesichts der Dicke gefragt werden.“ (“At a 70-mph cruise, the 500 SEL has the honor of being the quietest car wehave ever tested – a mere 64 dBA. Helping in the serenitydepartment is double-pane side glass, with dehumidified air sealedbetween the panes. It’s said to prevent fogging as well as absorbnoise, and no, Mercedes assures us, it isn’t bulletproof, a questionsome ask when they see its thickness.”)„mot“, Deutschland, Heft 13/1991, über den Mercedes-Benz400 SEL:„Mit der neuen S-Klasse demonstriert Mercedes erneut denAnspruch, das Auto erfunden zu haben und das beste Auto der Weltzu bauen. Angesichts eines 400 SEL kommt man nicht umhin zusagen: Der Anspruch ist wohl berechtigt.“Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  36. 36. Die S-Klasse Baureihe 220 in der Presse Seite 36„Frankfurter Allgemeine Zeitung“, Deutschland, 13. Oktober 1998,über die S-Klasse der Baureihe 220:„Die trotz geringeren Gewichts und knapperen Dimensionen nochimmer recht ausgewachsen agierenden Limousinen tragen eineHandlichkeit und Agilität vor, die wir bisher in dieserWagenklasse noch nicht angetroffen haben. Gleichzeitig hält dasFahrwerk eine Präzision an Radführung und der Umsetzung vonLenkbefehlen bereit, die man sonst nur mit gravierendenKomfortnachteilen erhalten hatte. Die für alle Variantenserienmäßige Luftfederung macht aus der Mercedes-Limousinebeinahe einen fliegenden Teppich, der Turbulenzen erkennt, bevorsie auftreten. Es müsste für jede S-Klasse die einst sehr beliebtenSchilder im Heckfenster geben: Hier fährt der Chef selbst.“„auto, motor und sport“, Deutschland, Heft 25/1998, über denMercedes-Benz S 320:„Airmatic und ADS sind es auch, die der großen Limousine einäußerst handliches und agiles Fahrverhalten ohne schwankendeAufbaubewegungen bescheren. Es wird unterstützt durch diepräzise, im Kraftaufwand geschwindigkeitsabhängig gesteuerteParameterlenkung, mit der sich die fast zwei Tonnen schwereLimousine wie ein Kompaktwagen dirigieren lässt.“„Road & Track“, USA, Januar 1999, über den Mercedes-Benz S 500:„In der Zwischenzeit [bis der S 600 auf den Markt kommt] ist derS 500 ein durchaus würdiges Flaggschiff: schnell, leise, solide undsogar lobenswert leichtfüßig. Während die vorherige S-Klasseimmer mehr schrumpfte, je schneller sie gefahren wurde, ist dieneue in einem gewissen Sinn bereits vorgeschrumpft; die exzellenteFahrdynamik ist bei jeder Geschwindigkeit offensichtlich, und derKomfort ist unvermindert im Vergleich zu der Baureihe, die sieersetzt.“ (“In the meantime [until the S 600 arrives], the S 500 isquite a worthy flagship: quick, quiet, stable and yet commendablynimble. Whereas the previous S-Class miraculously shrank theDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  37. 37. faster it was driven, in a sense this new on is already preshrunk; Seite 37its excellent chassis dynamics evident at any speed, its comfortundiminished from that of the car it replaces.”)„Auto Zeitung“, Deutschland, Heft 4/2003, in einem Vergleichstestzwischen Mercedes-Benz S 600 und BMW 760 Li:„Kaum zu glauben, dass ein solcher Motor seinen Meister findet.Aber der aufgeladene Mercedes-V12 stellt das BMW-Aggregat inden Schatten. Die schiere Gewalt von 800 Newtonmetern und500 PS ermöglicht noch bessere Fahrleistungen bei niedrigenDrehzahlen und gleich guter Laufkultur. Zwei Turbolader erzeugengleichmäßig solch gigantischen Schub, dass die Fünfgang-Automatik selbst bei sehr schneller Fahrweise nur selten dieÜbersetzung wechseln muss. Dieser V12 ist schlicht eineSensation.“Die S-Klasse Baureihe 221 in der Presse„Autorevue“, Österreich, November 2005, über den Mercedes-BenzS 500:„Leichtbau, vier statt drei Ventile pro Zylinder und stufenlosverstellbare Shifting-Nockenwellen verdichten sich [im V8-Motor]zu 530 Newtonmeter Drehmomentmax, nach knapp sechs Sekundenund punktgenau von der 7-Gang-Automatik begleitet wischt dieTachonadel an der 130 vorbei, die 100 sind gar in 5,4 Sekundenperdu – ein 911 Carrera ist nur um vier Zehntel schneller –,dennoch bleibt alles ruhig, geordnet, unaufgeregt: Gravitätischploppt die Luftfederung alle Unbill weg, lässt die Zentrifugalkräfteabperlen, mal gnädig (Stufe Comfort), mal mit Nachdruck (Sport,minus 20 Millimeter Federweg).“„auto, motor und sport“, Heft 3/2009, über den Mercedes-BenzS 600:„Das [ausgewogene Fahrverhalten] passt zur Beiläufigkeit, mit derein S 600 seine 830 Newtonmeter Drehmoment freisetzt. Einfernes Fauchen begleitet ihn auf der linken Spur, leise genug, umDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  38. 38. Windgeräusche und das Atmen der Fahrdynamiksitze als störend Seite 38wahrzunehmen: Währenddessen drückt er in 4,5 Sekunden ausdem Stand auf 100 und braucht ganze 15,1 Sekunden bis zur200er-Marke.“„Road & Track“, USA, März 2009, über den Mercedes-Benz S 400Hybrid:„Hier in Großbritannien und Europa ist der Dieselantrieb die ersteWahl für sparsamste Autos. Aber Hybridfahrzeuge wie dieses hierkommen ins Spiel, wenn Dieselkraftstoff nicht verfügbar oderunbeliebt ist. Zudem ist dieses Auto das erste einer Serie vonHybridfahrzeugen, die wir von dem Unternehmen sehen werden,das bereits im 19. Jahrhundert die persönliche Mobilitätrevolutioniert hat.“ (“Here in the U.K. and Europe, diesels are ourfavored means of extracting the maximum economy from cars, buthybrids such as this one are valid where diesel isn’t available orliked. Furthermore, this is just the first of a series of hybrids thatwe’ll see coming from the company that revolutionized personaltransport way back in the 19th century.”)„auto, motor und sport“, Deutschland, Heft 12/2011, über denMercedes-Benz S 250 CDI:„Der neue S 250 CDI stellt die Luxuswagen-Welt tatsächlich auf denKopf. Kein anderes Auto bietet ein derartiges Maß an komfortablerFortbewegung bei einem so geringem Energieverbrauch wie dieserMercedes. Dabei muss der Käufer keineswegs schwer akzeptableZugeständnisse bei der Fahrkultur machen, weil der doppeltaufgeladene Vierzylinder mehr als ausreichende Fahrleistungenzur Verfügung stellt und sein Lauf nahezu perfekt gedämmt ist.“Wussten Sie schon?Die Mercedes-Benz S-Klasse ist der Star des Classic Kalenders2013. Sein Titel: „Tribute to Art and Craft: Mercedes-Benz meetsMimmo Rotella“. 12 einzigartige Motive mit historischen S-Klassenin einer Neuinszenierung von Monty Shadow. Erhältlich abOktober 2012 unter: www.mercedes-benz-classic.com/kalender.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  39. 39. Seite 39Weitere Informationen von Mercedes-Benz sind im Internetverfügbar:www.media.daimler.comwww.mercedes-benz-classic.comhttps://archives.daimler.comhttps://mercedes-benz-archive.comDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG

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