Bildungsbericht 2012: Hochschulen als  Ausbildungseinrichtung immer wichtiger!     Mit mehr als einer halben Million S...
(Quelle: Bildung in Deutschland 2012, S. 126)Unmittelbare Folgen hat die hohe Studiennachfrage für den Ressourcenbedarf in...
(DIPF) zusammen mit dem HIS-Institut für Hochschulforschung, demSoziologischen Forschungsinstitut an der Universität Götti...
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[PDF] Pressemitteilung: Bildungsbericht 2012: Hochschulen als Ausbildungseinrichtung immer wichtiger!
[http://www.lifepr.de?boxid=325279]

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  1. 1.     Bildungsbericht 2012: Hochschulen als  Ausbildungseinrichtung immer wichtiger!     Mit mehr als einer halben Million Studienanfängerinnen und ‐anfängern brachte  22. Juni 2012das Jahr 2011 einen Rekordansturm auf die Hochschulen. Wichtige  Seite 1 von 3bildungspolitische Zielsetzungen wie die Erhöhung der Studienanfänger‐ und  Nähere Auskünfte:Absolventenquote rücken damit in greifbare Nähe. Diese Entwicklung bestätigt  Dr. Christian Kerst HIS-HFzunächst die für die Hochschulen erfreuliche Tatsache, dass ein Tel.: 0511 1220-241Hochschulstudium eine höchst attraktive Ausbildungsoption ist. Sie hat aber E-Mail: kerst@his.dezugleich weitreichende Konsequenzen für die Bildungslandschaft in Prof. Dr. Andrä WolterDeutschland. Dies wird unter anderem daran deutlich, dass im Jahr 2011 HU Berlin, HIS-HF525.000 Ausbildungsanfänger(inne)n in der beruflichen Bildung fast genauso E-Mail: andrae.wolter@ hu-berlin.deviele Studienanfänger(innen) gegenüberstanden (516.000). Pressekontakt: Theo Hafner2011 erreichte die Studienanfängerquote mit 55 % ihren bislang höchsten Wert.  Tel.: 0511 1220-290Ursächlich hierfür waren vorübergehende Einflüsse wie die doppelten  E-Mail: hafner@his.deAbiturjahrgänge und das Aussetzen der Wehrpflicht, aber auch die wachsende  Tanja MeisterBeteiligung an den zu einer Studienberechtigung führenden Bildungsgängen. Die Tel.: 0511 1220-384Studienanfängerzahl wird nach den aktualisierten Bildungsvorausberechnungen E-Mail: meister@his.deauch in den nächsten Jahren auf oder sogar über dem Niveau der Jahre vor 2008liegen, selbst wenn die Auswirkungen der Einmaleffekte (doppelteAbiturjahrgänge und Aussetzen der Wehrpflicht) nachlassen (s. Abbildung).„Eine Entspannung der hohen Auslastung der Hochschulen ist bis 2025 nicht inSicht. Die Hochschule ist auf dem Weg, zur wichtigsten Ausbildungseinrichtungunserer Volkswirtschaft zu werden“, erläutert Prof. Dr. Andrä Wolter, für das HIS-Institut für Hochschulforschung (HIS-HF) Mitglied der Autorengruppe desBildungsberichts. „Die historisch gewachsenen Abgrenzungen zwischenberuflicher Bildung, Hochschulbildung und Weiterbildung werden fließender unddas Verhältnis zwischen beruflicher Bildung und Hochschulbildung muss neujustiert werden. Diese Entwicklung wird mehr noch als für die berufliche Bildungeine enorme Herausforderung für den Ausbildungsauftrag und dieAusbildungsangebote der Hochschulen bedeuten“, so Wolter weiter.
  2. 2. (Quelle: Bildung in Deutschland 2012, S. 126)Unmittelbare Folgen hat die hohe Studiennachfrage für den Ressourcenbedarf inder Lehre an den Hochschulen. Der Hochschulpakt 2020 scheint nach denaktuellen Vorausberechnungen in einer Größenordnung von ca. 300.000Studienplätzen deutlich unterdimensioniert zu sein. Eine Herausforderung bleibtdarüber hinaus, die Studiennachfrage erfolgreich in Abschlüsse münden zu lassen– die Studienabbruchquote von 35 % in Bachelorstudiengängen an Universitätenund der anhaltend hohe Studienabbruch in den Ingenieur- undNaturwissenschaften zeigen wichtige Problemfelder auf.Offen ist, welche Rolle der Bachelorabschluss künftig für die berufliche Tätigkeitund die Berufslaufbahn spielen wird. Bisher bildet er insbesondere an denUniversitäten für bis zu 80 % der Absolvent(inn)en primär die Vorstufe für einMasterstudium. „Dem Arbeitsmarktwert des Bachelors misstrauen vieleStudierende noch. Insgesamt verlief der Berufsübergang nach demHochschulabschluss in den letzten Jahren aber trotz der steigendenAbsolventenzahlen weitgehend reibungslos“, erläutert Dr. Christian Kerst, derebenfalls für HIS-HF am Bildungsbericht beteiligt ist.Dies sind einige der zentralen Botschaften des soeben erschienenen viertennationalen Bildungsberichts „Bildung in Deutschland 2012“. Für den Bericht hatdas HIS-Institut für Hochschulforschung, das Teil der HIS Hochschul-Informations-System GmbH ist, in Kooperation mit den Statistischen Ämtern des Bundes undder Länder erneut das Kapitel zur Hochschule beigesteuert.„Bildung in Deutschland 2012“ ist der vierte Bildungsbericht, der unterFederführung des Deutschen Instituts für internationale pädagogische Forschung
  3. 3. (DIPF) zusammen mit dem HIS-Institut für Hochschulforschung, demSoziologischen Forschungsinstitut an der Universität Göttingen (SOFI), demDeutschen Jugendinstitut (DJI) und den Statistischen Ämtern von Bund undLändern erstellt wird. Auftraggeber sind die Kultusministerkonferenz (KMK) unddas Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Hochschulkapitel Fenthält neben den erwähnten Themen ausführliche Informationen zum Übergangins Studium und zur Studiendauer, zur Einschätzung der Studienqualität durch dieStudierenden, zum beruflichen Verbleib der Absolventinnen und Absolventensowie erstmals auch zur Finanzierung der Hochschulen.Der komplette Text des Bildungsberichts 2012 kann unterwww.bildungsbericht.de heruntergeladen werden.Nähere Auskünfte:Dr. Christian KerstHIS-HFTel.: 0511 1220-241E-Mail: kerst@his.deProf. Dr. Andrä WolterHumboldt-Universität zu Berlin, HIS-HFE-Mail: andrae.wolter@hu-berlin.dePressekontakt:Theo HafnerTel.: 0511 1220-290E-Mail: hafner@his.deTanja MeisterTel.: 0511 1220-384E-Mail: meister@his.de

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