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[PDF] Pressemitteilung: Investitionen in Spitzentechnologien
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  1. 1. Neuer Fahrsimulator in Sindelfingen eingeweiht Presse-InformationInvestitionen in Spitzentechnologien 6. Oktober 2010• Zukunftssicher: Herzstück einer 160 Mio.-Euro-Investition am Standort• Reaktionsschnell: Für hochdynamische Fahrmanöver wie Spurwechsel• Fotorealistisch: Mit 360°-Leinwand und exakter LandschaftsdarstellungMit einer virtuellen Spritztour haben Prof. Dr. Peter Frankenberg, Minister fürWissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg, und Dr. ThomasWeber, Daimler-Vorstand für Konzernforschung und Leiter EntwicklungMercedes-Benz Cars, den neuen Fahrsimulator der Daimler AG in Sindelfingeneingeweiht. Damit ist das erste Etappenziel der Erweiterung des Mercedes-BenzTechnology Centers erreicht.An keinem Standort der automobilen Produktionswelt ist die Verzahnungzwischen Forschung, Entwicklung, Design, Planung und Produktion so direktwie am Mercedes-Benz Standort Sindelfingen: „Die Vorteile liegen klar auf derHand: intensiver und enger kann der Austausch zwischen den einzelnen Berei-chen nicht sein. Wir verkürzen so die Entwicklungszeiten, erhöhen signifikantden Reifegrad unserer Produkte und leisten damit einen wesentlichen Beitragzur zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit unserer Marke“, betont Dr. Weber.Über einen Zeitraum von fünf Jahren werden für Infrastruktur, Fahrsimulatorund Klima-Windkanäle 160 Mio. € investiert. Weitere signifikante Investitionenin den nächsten Jahren sind geplant. Die Erweiterung des Standortes und dieAufwendungen für Spitzentechnologie sind ein sichtbarer Beleg, dass strategi-sche Investments auch und gerade in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungenvon der Daimler AG nicht zurückgefahren werden. Damit sichert sich das Unter-nehmen die Technologie- und Innovationsführerschaft im Premium-Segment.„Die Erweiterung des Mercedes-Benz Technology Centers am Südlichen Mittel-pfad ist ein sichtbarer Beleg für unsere Strategie, die Technologie- und Inno-vations-Kompetenzen am Standort Sindelfingen kontinuerlich auszubauen“, soDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  2. 2. Prof. Dr. Eberhard Haller, Standortverantwortlicher und Leiter des Mercedes-Benz Seite 2Werkes Sindelfingen.Mit seiner 360°-Leinwand, dem schnellen elektrischen Antrieb sowie der zwölfMeter langen Schiene für Bewegungen in Querrichtung ist der Bewegt-Simulatorder leistungsfähigste in der Automobilindustrie. Ebenso fortschrittlich: Ein Teilder zum Antrieb des Simulators benötigten Energie wird beim Bremsen mit Hilfeder so genannten Rekuperation zurückgewonnen und in das Stromnnetz desWerkes Sindelfingen eingespeist.„Durch den neuen Fahrsimulator können wir hochdynamische Fahrmanöver wieSpurwechsel noch realistischer nachbilden und so das Verhalten von Fahrer undFahrzeug im Straßenverkehr noch intensiver erforschen“, erläutert Dr. Weber.Reale Testfahrten kann und wird die Anlage nicht vollständig ersetzen. Aber imSimulator lassen sich Systeme und Komponenten künftiger Mercedes-Modelle inallen Entwicklungsphasen erproben.Zusätzlich wird der Fahrsimulator z.B. auch für Tests mit Probanden eingesetzt.Dabei können sich normale Autofahrer gefahrlos dem fahrphysikalischen Grenz-bereich nähern und so den Mercedes-Ingenieuren Aufschluss geben über Akzep-tanz und Bedienung neuer Sicherheitssysteme.So funktioniert der SimulatorDer Erprobungsraum ist als Hexapod auf sechs beweglichen Stützen unterge-bracht. In ihm befindet sich ein komplettes Mercedes-Modell, in dem der Test-fahrer Platz nimmt, sowie die 360°-Projektionswand, auf der der Straßenverkehrrealitätsgetreu mit bewegten Fußgängern, Gegenverkehr und Häusern dargestelltwird.Die Steuereinrichtungen des Fahrzeugs sind über Datenleitungen mit der Com-putersteuerung des Fahrsimulators verbunden. Lenkt der Testfahrer, gibt er Gasoder betätigt er die Bremse, werden diese Reaktionen von der Computersteue-rung registriert und haben Auswirkungen wie im realen Verkehr. Die dargestellteDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
  3. 3. Szenerie ändert sich ständig, und der bewegliche Raum simuliert die Lage des Seite 3Autos zum Untergrund, beispielsweise das Einnicken beim Bremsen oder Seiten-neigung bei schneller Kurvenfahrt. Über 1.000-mal pro Sekunde berechnet derComputer das Fahrverhalten des Autos und erteilt der Elektrik die entsprechen-den Befehle. Sie bewegt die Anlage mit einer Geschwindigkeit von maximal zehnMetern pro Sekunde (36 km/h) um bis zu zwölf Meter in Querrichtung, sodassbeispielsweise auch Doppelspurwechsel simuliert werden können.Als Sicherheitspionier hat Mercedes-Benz eine Vorreiterrolle bei Simulatoren.Bereits vor 25 Jahren, am 10. Mai 1985, wurde im Daimler-Benz Forschungs-zentrum in Berlin-Marienfelde der erste, selbst entwickelte Fahrsimulatoreingeweiht.Ansprechpartner:Eva Wiese, Telefon: +49 (0)711-17-92311, eva.wiese@daimler.comNorbert Giesen, Telefon: + 49 (0)711 17-76422, norbert.giesen@daimler.comMarianne Ihring, Telefon: +49 (0)711 17-47018, marianne.ihring@daimler.comWeitere Informationen von Mercedes-Benz sind im Internet verfügbar:www.media.daimler.comDaimler Communications, 70546 Stuttgart/GermanyMercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG

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