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-5-Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Mai kräftig gestiegen. Das        Zugang an freien                            ...
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ArbeitsmarktstatistikBestand an Arbeitslosen und Arbeitslosenquoten nach Direktionsbezirken, Landkreisen und kreisfreien S...
Analyse des Arbeitsmarktes in Sachsen      Anlagenzum Ausbildungsmarkt      Seite 15
Der Ausbildungsstellenmarkt im Mai 2010Bei Agenturen für Arbeit, ARGEn und zugelassenen kommunalen Trägern gemeldete Bewer...
Der Ausbildungsstellenmarkt im Mai 2010Bei Agenturen für Arbeit, ARGEn und zugelassenen kommunalen Trägern gemeldete Bewer...
AusbildungsmarktstatistikSeit Beginn des Berichtsjahres gemeldete Bewerber für Berufsausbildungsstellen nach Häufigkeitdes...
AusbildungsmarktstatistikSeit Beginn des Berichtsjahres gemeldete Berufsausbildungsstellen nach Häufigkeit der BerufeRegio...
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[PDF] Pressemitteilung:Arbeitslosenzahlen saisonbedingt kräftig gesunken - Kurzarbeit verhindert auch weiterhin Entlassungen
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  1. 1. Bitte Sendesperrfrist 1. Juni 2010, 9.55 Uhr, beachten Pressemitteilung Nr. 23 / 2010 – 1. Juni 2010 Der sächsische Arbeitsmarkt im Mai 2010 Arbeitslosenquoten Sachsen (alle zivilen Erwerbspersonen) Sachsen aktueller Monat 12,1 % Vormonat 12,6 % Vorjahresmonat 13,3 % Regionaldirektion Sachsen, Pressestelle Tel: 0371 9118 620 Postfach 411031 Fax: 0371 9118 696 09022 Chemnitz www.arbeitsagentur.de
  2. 2. -1-Arbeitslosenzahl in Sachsen gesunken – 257.578 Sachsen sind ohne BeschäftigungArbeitslosenzahlen saisonbedingt kräftiggesunken – Kurzarbeit verhindert auchweiterhin EntlassungenIm Mai waren im Freistaat Sachsen 257.578 Arbeitslose gemeldet.Das waren 14.526 oder 5,3 Prozent weniger als im April. Gegenüberdem Vorjahr gab es 28.058 oder 9,8 Prozent Arbeitslose weniger.Die Arbeitslosenquote lag im Mai bei 12,1 Prozent (Mai 2009: 13,3Prozent).„Die Arbeitslosenzahlen sind im vergangenen Monat saisonbedingt kräf- Überblicktig gesunken. Mit einem minus von 14.526 gegenüber April ist das fürdiese Jahreszeit nicht ungewöhnlich. Lässt man saisonale Einflüsseaußer Betracht, so liegt die Arbeitslosigkeit im Mai um rund 1.000 unterdem Wert vom Vormonat. Damit zeigt sich, dass zum Rückgang derArbeitslosigkeit auch eine leicht positive Entwicklung der wirtschaftlichenLage der sächsischen Betriebe beigetragen hat. Indizien dafür sind ne-ben den gestiegenen Stellenmeldungen und auch die positive Beschäf-tigungsentwicklung im Freistaat Sachsen. Doch vor zu großer Euphoriewarne ich. Denn der Blick auf die Arbeitslosigkeit würde ganz andersausfallen, wenn nicht die Kurzarbeitgeldregelung zahlreiche Entlassun-gen vermieden hätte“, erklärt Ralph Burghart, Geschäftsführer der Regi-onaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (BA).Von den 257.578 Arbeitslosen im Mai wurden 73.594 oder 28,6 Prozentvon einer Agentur für Arbeit (Rechtskreis SGB III) und 183.984 oder71,4 Prozent von einem Träger der Grundsicherung (Rechtskreis SGBII) betreut. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Arbeitslosigkeit in beidenRechtskreisen. Im Rechtskreis SGB III nahm die Arbeitslosigkeit um16.120 oder 18 Prozent ab und im Rechtskreis SGB II um 11.938 oder6,1 Prozent.„Nach den aktuellen Hochrechnungen lag die Zahl der sozialversiche-rungspflichtig Beschäftigten im März bei rund 1,38 Millionen Menschen.
  3. 3. -2-Damit stieg die Beschäftigung gegenüber dem Vormonat um 9.900 oder0,7 Prozent vor und gegenüber dem Vorjahr um 10.148 (0,7 Prozent).Bereinigt um saisonale Effekte stieg die Zahl der Beschäftigungsver-hältnisse gegenüber Februar 2010 um 4.000 oder 0,3 Prozent“, bilan-ziert Burghart.Zwischen den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief die Entwicklungsehr unterschiedlich.Den stärksten Beschäftigungsanstieg im Vorjahresvergleich verzeichnetdie Arbeitnehmerüberlassung. Mit einem plus von 24,2 Prozent, sindhier 7.132 Menschen mehr beschäftigt als vor einem Jahr. Damit hat dieZeitarbeit deutlich an Fahrt gewonnen.Aber auch das Gesundheits- und Sozialwesen verzeichnet einen kräfti-gen Beschäftigungsaufbau. Innerhalb eines Jahres sind in diesem Be-reich mit einem plus von 4,5 Prozent 7.725 neue Jobs entstanden.Beschäftigungszuwächse gab es auch im Bereich der sonstigen Dienst-leistungen (plus 2,7 Prozent) und im Gastgewerbe (plus 0,8 Prozent).Von Beschäftigungsverlusten ist das Verarbeitende Gewerbe noch im-mer am stärksten betroffen. Mit einem Beschäftigungsrückgang von 3,3Prozent gingen in den letzten zwölf Monaten 9.457 Arbeitsplätze verlo-ren. Eine Entspannung der Situation ist derzeit noch nicht erkennbar,auch wenn sich der Beschäftigungsabbau in diesem Bereich in den ver-gangenen Monaten deutlich verlangsamt hat. Aktuell arbeiten rund278.400 Männer und Frauen im Verarbeitenden Gewerbe.„Die geringste Mai-Arbeitslosigkeit seit den neunziger Jahren verdanken Kurzarbeitwir in erster Linie der kräftigen Inanspruchnahme der Kurzarbeiterrege-lungen. Mit Beginn der Wirtschaftskrise haben sehr viele Unternehmendie Kurzarbeit genutzt, um ihre Fachkräfte und im Betrieb zu halten.Dennoch kann ich für Sachsen noch keine Entwarnung geben. VieleBetriebe arbeiten noch verkürzt und haben noch nicht den wirtschaftli-chen Stand erreicht, den sie vor Beginn der Krise hatten“, erklärt derArbeitsmarktexperte. Hinzu kommt, dass die Zahl der Kleinst- undKleinbetriebe, die Kurzarbeit erstmals in Anspruch nehmen mussten, imersten Quartal des Jahres im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjah-res deutlich gestiegen ist. Ende März arbeiteten insgesamt 54.201 Be-
  4. 4. -3-schäftigte in 6.838 sächsischen Betrieben kurz.In 4.953 sächsischen Betrieben haben 42.091 Beschäftigte aus wirt-schaftlichen Gründen kurz gearbeitet. Das waren fast 1.000 Betriebe(plus 24 Prozent) mehr als Ende des vergangenen Jahres. Die Zahl derKurzarbeiter stieg im gleichen Zeitraum um über 2.200 an (plus 5,6 Pro-zent).„Den Hauptgrund für den sehr deutlichen Anstieg der Kurzarbeiter seheich in der Ausweitung von Kurzarbeit im Baugewerbe. Gegenüber De-zember 2009 stieg die Zahl der Unternehmen mit Kurzarbeit um 362 auf917 (plus 65 Prozent). Die Zahl der Kurzarbeiter im Bausektor erhöhtesich um 1.710 auf 3.705 (plus 86 Prozent). Hinzu kommt, dass fast dieHälfte der Kurzarbeiter aus dem Bau erst seit diesem Jahr verkürzt arbei-tet“, bilanziert Burghart.Kurzarbeit trifft in zunehmendem Maße Kleinst- und Kleinbetriebe. Hat-ten Ende 2009 rund 73 Prozent der Betriebe mit Kurzarbeit weniger als20 Mitarbeiter, so lag deren Anteil Ende März bereits bei rund 77 Pro-zent (3.826). Im Gegenzug dazu ging die Zahl der Unternehmen mitmehr als 100 Beschäftigten von 242 auf 209 zurück. Damit sank derAnteil größerer Unternehmen von rund sechs auf vier Prozent.Deutlich erhöht gegenüber Dezember 2009 hat sich der durchschnittli-che Arbeitsausfall. Lag der Arbeitsausfall Ende des vierten Quartalsnoch bei 32,2 Prozent, so fiel Ende März im Durchschnitt 36,4 Prozentder regelmäßigen Arbeitszeit aus. Für die Hälfte der von Kurzarbeit be-troffenen Personen war der Arbeitsausfall mit bis zu 25 Prozent ehergering. Von einem Arbeitsausfall zwischen 25 und 50 Prozent warenrund ein Viertel der Kurzarbeiter betroffen. Einen deutlichen Anstieg gabes bei der Zahl von Arbeitnehmern, für die die Arbeitszeit zwischenfünfzig und 99 Prozent ausgefallen ist. Ihre Zahl stiegen innerhalb derletzten drei Monate von 5.350 auf 7.474 (plus 40 Prozent). Von einemvollständigen Arbeitsausfall waren Ende März fünf Prozent der kurzar-beitenden Beschäftigten betroffen (2.119). Ende des vergangenen Jah-res waren es 2,5 Prozent (1.013).Die Kurzarbeit konzentriert sich in Sachsen weiterhin auf das verarbei-tende Gewerbe. 1.685 Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe
  5. 5. -4-haben im März mit 28.252 Personen kurzgearbeitet. Dabei stieg dieAnzahl der Betriebe mit Kurzarbeit innerhalb der letzten drei Monate um191 (12,8 Prozent), während die Zahl der von Kurzarbeit betroffenenArbeitnehmer um 799 (minus 2,8 Prozent) gesunken ist. Der Grund fürdiese Entwicklung ist, dass auch im Verarbeitenden Gewerbe die Zahlder Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten zunimmt, währenddie Zahl größerer Unternehmen (mehr als 100 Beschäftigte) zurückgeht.Für über die Hälfte der der Arbeitnehmer aus dem Verarbeitenden Ge-werbe (16.199) lag der Arbeitsausfall bei unter 25 Prozent. Fast achtzigProzent der Kurzarbeiter im verarbeitenden Gewerbe (22.382) erhieltenKurzarbeitergeld bereits länger als sechs Monate.Rund 34 Prozent aller Unternehmen mit Kurzarbeit und etwa 67 Prozentaller Kurzarbeiter kommen aus dem verarbeitenden Gewerbe. Beson-ders betroffen ist nach wie vor die Metallbranche. Bereiche wie der Ma-schinenbau, die Metallherstellung, Herstellung von elektrischen Ausrüs-tungen und aus der Automobilherstellung zählen die meisten Kurzarbei-ter.„Ich bin froh, dass die Unternehmen auch weiterhin ihre Fachkräfte hal-ten um sich damit eine gute Ausgangsposition für die Zeit nach der Kri-se zu schaffen. Wie sich der sächsische Arbeitsmarkt in den nächstenMonaten entwickeln wird, ist abhängig von der Entwicklung Auftragslageder Unternehmen und ob die Betriebe das Instrument der Kurzarbeitauch weiterhin nutzen werden. Auch Kurzarbeit kostet Geld. Zwar ent-lastet diese Förderung die Betriebe hinsichtlich der Lohn- und Lohnne-benkosten. Aber Kurzarbeit ist für die Betriebe nicht kostenneutral“, er-klärt Burghart weiter.Die sächsischen Arbeitsagenturen haben von Januar bis März fast 25Millionen Euro an Kurzarbeitergeld gezahlt (Jahressumme 2009: rund103 Millionen Euro).Die höchste Kurzarbeiterzahl seit Beginn der Wirtschaftskrise gab es imApril 2009. Damals arbeiteten 69.581 Männer und Frauen aus wirtschaft-lichen Gründen verkürzt.
  6. 6. -5-Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Mai kräftig gestiegen. Das Zugang an freien Stellenzeigt der Blick auf die gemeldeten Jobangebote. Sächsische Unterneh-men meldeten insgesamt 10.218 freie Stellen. Damit nahm das Angebotim Vorjahresvergleich um 2.704 Stellen oder 36 Prozent zu. GegenüberApril wurden 1.128 Stellen mehr gemeldet (plus 12,4 Prozent).Ein besserer Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Unternehmensind die saisonbereinigten Stellenzugänge, die leicht über den Wertendes Vormonats liegen.Die meisten Stellenangebote kamen aus der Zeitarbeit (2.701), demVerarbeitenden Gewerbe (1.073), dem Handel (1.040) sowie aus demBaugewerbe (989). Aber auch aus dem Gesundheits- und Sozialwesen(773) und dem Gastgewerbe (658) wurden im Mai verstärkt Jobs ge-meldet.Arbeitslosigkeit ist kein statischer Block, sondern durch viel Bewegung Zugänge in und Ab- gänge aus Arbeitslo-gekennzeichnet. sigkeitInsgesamt meldeten sich im Mai sachsenweit 46.837 Frauen und Män-ner arbeitslos. Ein Viertel davon kam – wie bereits in den Vormonaten –aus einer Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt (11.923). Das waren3.304 weniger als vor einem Jahr (minus 21,7 Prozent).Gleichzeitig beendeten 60.960 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit.Zwei Drittel (22.269) fanden eine sozialversicherungspflichtige Beschäf-tigung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Das waren 172 mehr als im Mai2009 (plus 0,8 Prozent).Vor allem im Bauhaupt- und Baunebengewerbe sowie in den grünen Arbeitslosigkeit nach BerufenBerufen kam es weiter zu Neu- und Wiedereinstellungen Das führte wiebereits in den vergangenen Monaten zu zahlreichen Abmeldungen ausder Arbeitslosigkeit.Die kräftigsten Rückgänge gab es bei den Maurern und Betonbauern.Hier waren im Vergleich zum April rund 1.162 weniger Menschen aufJobsuche. Die Zahl Arbeitsloser mit Verkehrsberufen ging um 827 zu-rück. Auch Arbeitnehmer aus dem Baunebengewerbe wie Maler, La-ckierer (minus 771) und Dachdecker (minus 590) fanden wieder eineBeschäftigung. Saisonal bedingt gab es in den grünen Berufen im Ver-gleich zum April ebenfalls deutlich weniger Arbeitslose (minus 581).
  7. 7. -6-Einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des Arbeitsmarktes haben UnterbeschäftigungMaßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik geleistet. Die Entlastungs-wirkung lag im Mai bei rund 82.000 Personen. Gegenüber dem Vormo-nat sind das rund 1.600 oder 1,9 Prozent weniger. Ohne diese Maß-nahmen würde die Arbeitslosigkeit in Sachsen im Mai bei rund 339.600liegen.Die günstigste Entwicklung im Vormonats- und Vorjahresvergleich gab Entwicklung in den Direktionsbezirkenes im Freistaat Sachsen im Direktionsbezirk Chemnitz. Mit aktuell92.333 Arbeitslosen ging die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum April um6.281 (minus 6,4 Prozent) am deutlichsten zurück. Auch im Vergleichzum Vorjahr sank die Arbeitslosigkeit besonders kräftig. Hier wurden12.911 Arbeitslose weniger gezählt (minus 12,3 Prozent). Die Arbeitslo-senquote liegt aktuell bei 11,7 Prozent.Diese Entwicklung ist umso erfreulicher, da dieser Direktionsbezirk stär-ker von den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffenist, als alle anderen und zu Beginn des Jahres 2009 auf Grund der wirt-schaftlichen Entwicklung sachsenweit den stärksten Anstieg der Arbeits-losigkeit verzeichnete.Mit seinen wirtschaftlichen Schwerpunkten im verarbeitenden Gewerbe,vor allem dem Maschinen- und Anlagenbau, der Metallverarbeitung undder Automobilindustrie, schlugen sich die Beschäftigungsverluste derletzten Monate in diesen Bereichen deutlicher in der Entwicklung derArbeitslosigkeit nieder.Mit 514.500 Arbeitnehmern arbeiten mehr als 36 Prozent aller sächsi-schen Beschäftigten im Direktionsbezirk Chemnitz (Stand: September2009). Im Verarbeitenden Gewerbe konzentriert sich knapp die Hälftealler Beschäftigten in Sachsen in der Chemnitzer Region.Im Vergleich zum Vorjahr wurden im Direktionsbezirk Dresden 8.698Arbeitslose weniger gezählt. Das entspricht einem Rückgang um 8,2Prozent.Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt im Direktionsbezirk Dresden bei11,7 Prozent. Mit aktuell 97.313 Arbeitslosen hat die Dresdner Regioneinen Anteil von rund 38 Prozent an allen sächsischen Arbeitslosen.
  8. 8. -7-Betrachtet man die Beschäftigungssituation, so arbeiten mit 550.250Frauen und Männern genau 39 Prozent aller sozialversicherungspflich-tig Beschäftigten im Direktionsbezirk Dresden (Stand: September 2009).Knapp 20 Prozent dieser Arbeitnehmer sind im verarbeitenden Gewerbebeschäftigt. Damit entfallen rund 38 Prozent des verarbeitenden Gewer-bes und damit auf den von der Wirtschaftskrise am stärksten betroffe-nen Bereich in Sachsen auf den Direktionsbezirk Dresden.Eine positive Entwicklung gab es auch im Direktionsbezirk Leipzig. Mitaktuell 67.932 Arbeitslosen ging die Arbeitslosigkeit in der LeipzigerRegion im Vergleich zu Mai 2009 um 8,7 Prozent zurück, wobei sich dieArbeitslosigkeit mit einer Quote von 13,3 Prozent weiter auf hohemNiveau bewegt.Der Direktionsbezirk zeigte sich im vergangenen Jahr durch die Wirt-schaftskrise weniger beeinflusst als vergleichsweise der Direktionsbe-zirk Chemnitz. Aufgrund seiner wirtschaftlichen Strukturen, die von denDienstleistungen und vom Handel geprägt sind, profitierte die Regiontrotz einiger Automobilunternehmen kaum vom Aufschwung der Jahre2007 und 2008. Dementsprechend partizipiert die Region nun mehr vonder positiven Entwicklung im Dienstleistungssektor als dass die negati-ven Auswirkungen der Krise im verarbeitenden Gewerbe zu Bucheschlagen.Betrachtet man die Beschäftigungsstruktur im Raum Leipzig, so hat dieRegion mit 344.400 Sozialversicherungspflichtigen nicht nur den ge-ringsten Anteil an den Beschäftigten Sachsens (fast 25 Prozent) son-dern auch den geringsten Anteil am verarbeitenden Gewerbe. Etwasüber 15 Prozent der sächsischen Arbeitnehmer im verarbeitenden Ge-werbe arbeiten im Raum Leipzig.Bis Ende Mai meldeten sich 18.378 Bewerber bei den sächsischen Ar- Ausbildungsmarktbeitsagenturen und Trägern der Grundsicherung (ARGEn und zugelas-sene kommunale Träger). Das sind 17,5 Prozent weniger als im Vor-jahresmonat (minus 3.897). Fast die Hälfte der gemeldeten Bewerberkonnte bereits einen Ausbildungsvertrag unterschreiben oder hat sichfür eine Alternative zur betrieblichen Ausbildung entschieden (8.640).Aktuell sind noch 9.738 Jungen und Mädchen mit Unterstützung derBerufsberatung und der Ausbildungsstellenvermittlung auf der Suche
  9. 9. -8-nach einer Lehrstelle. Dem gegenüber sind noch 8.424 Berufsausbil-dungsstellen unbesetzt.Mit den bisher 14.330 gemeldeten betrieblichen Ausbildungsangebotenstehen den Bewerbern 465 Lehrstellen mehr zur Verfügung, als im Vor-jahr. Damit kommen in Sachsen derzeit rein rechnerisch 1,3 Bewerberauf einen betrieblichen Ausbildungsplatz. Im Vorjahr lag das Verhältnisnoch bei 1,6 Bewerber pro betriebliche Ausbildungsstelle.Betriebe, die ihre Ausbildungsstellen noch nicht im örtlichen Arbeitge-berservice der Bundesagentur für Arbeit gemeldet haben, sollten dasgleich heute noch telefonisch tun - Hotline: 01801 66 44 66 (Festnetzpreis3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min).Die Kollegen aus dem Arbeitgeberservice unterstützen Unternehmenbei der Suche nach dem passenden Nachwuchs und stehen den Betrie-ben für ausführliche Beratung und Informationen rund um das ThemaAusbildung zur Verfügung.Hinweis:Daten über Bewegungen am Arbeitsmarkt sowie zur Arbeitslosigkeit in den Berufenbeziehen sich nur auf die Erhebungen der Agenturen für Arbeit und der Arbeitsgemein-schaften SGB II. Von den Trägern der Grundsicherung nach dem SGB II in den Land-kreisen, die am so genannten Optionsmodell teilnehmen, liegen keine Angaben vor.
  10. 10. Analyse des Arbeitsmarktes in Sachsen Anlagenzum Arbeitsmarkt Seite 9
  11. 11. Analyse des Arbeitsmarktes in SachsenEckwerte des ArbeitsmarktesMai 2010Sachsen Veränderung zum Veränderung zum Mai April März Mai Vormonat Vorjahresmonat Merkmale 2010 2010 2010 absolut in % 2009 absolut in % 1 2 3 4 5 6 7 8Bestand an Arbeitsuchenden 1) 390.762 399.774 414.464 -9.012 -2,3 422.593 -31.831 -7,5Arbeitslose (mit zkT) Bestand am Ende des Monats 257.578 272.104 288.530 -14.526 -5,3 285.636 -28.058 -9,8 dar.: Frauen 118.414 121.957 123.716 -3.543 -2,9 131.765 -13.351 -10,1 15 bis unter 25 Jahre 25.510 27.328 30.271 -1.818 -6,7 31.807 -6.297 -19,8 dar.: 15 bis unter 20 Jahre 2.975 3.182 3.467 -207 -6,5 3.681 -706 -19,2 50 bis unter 65 Jahre 88.363 92.502 96.414 -4.139 -4,5 91.928 -3.565 -3,9 dar.: 55 bis unter 65 Jahre 52.844 54.812 56.522 -1.968 -3,6 51.931 913 1,8 Ausländer 9.759 9.961 10.013 -202 -2,0 9.967 -208 -2,1Arbeits- alle zivilen Erwerbspersonen 12,1 12,6 13,4 . . 13,3 . .losen- dar.: Männer 12,4 13,3 14,5 . . 13,6 . .quoten Frauen 11,7 12,0 12,1 . . 12,9 . .(mit zkT)bezogen 15 bis unter 25 Jahre 10,8 10,9 12,1 . . 12,7 . .auf dar.: 15 bis unter 20 Jahre 4,9 4,6 5,0 . . 5,3 . . Zugang im Monat 16.256 14.120 12.632 2.136 15,1 14.565 1.691 11,6 dar. ungefördert 10.218 9.090 7.977 1.128 12,4 7.514 2.704 36,0Gemeldete Zugang seit Jahresbeginn 63.289 47.033 32.913 . . 61.093 2.196 3,6Stellen dar. ungefördert 40.474 30.256 21.166 . . 33.848 6.626 19,6(ohne zkT) Bestand am Ende des Monats 25.164 23.129 22.591 2.035 8,8 25.033 131 0,5 dar. ungefördert 16.152 15.142 14.281 1.010 6,7 13.731 2.421 17,6Bestand an Teilnehmern in Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik 2)3) 120.385 123.162 123.463 -2.777 -2,3 131.338 -10.953 -8,3 dar. Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (MAbE) 9.799 11.375 12.720 -1.576 -13,9 3.276 6.523 199,1 Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) 13.900 14.504 14.323 -604 -4,2 13.117 783 6,0 Eingliederungszuschuss (EGZ) 14.928 15.251 14.636 -323 -2,1 17.369 -2.441 -14,1 Beschäftigungszuschuss (BEZ) 2.760 2.896 2.969 -136 -4,7 1.949 811 41,6 Einstiegsgeld (ESG) 1.393 1.424 1.496 -31 -2,2 1.755 -362 -20,6 Gründungszuschuss (GZ) 8.916 8.713 8.675 203 2,3 8.396 520 6,2 Arbeitsgelegenheiten nach §16 Abs. 3 SGB II (AGH) 28.743 28.327 27.443 416 1,5 31.419 -2.676 -8,5 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit1) Aus IT-Systemen der Bundesagentur für Arbeit, ohne Daten der zugelassenen kommunalen Träger.2) Am aktuellen Rand werden die Daten aufgrund von Erfahrungswerten hochgerechnet. Dies gilt jedoch nicht für die Daten der zugelassenen kommunalen Träger (zkT), was den Vorjahresvergleich ebensoeinschränkt wie die unterschiedliche Vollständigkeit der von den zkT übermittelten Daten. Endgültige Werte zur Förderung stehen erst nach einer Wartezeit von drei Monaten fest. Seite 10
  12. 12. Bestand Arbeitslose und Arbeitslosenquoten1 (Gesamt)Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.Mai 2010Regionaldirektion / Agenturen für Arbeit / Direktionsbezirke in Sachsen Arbeitslose Arbeitslosen-Quoten an Veränderung zum allen Erwerbspersonen2 Mai Region Vormonat Vorjahresmonat Mai April März 2010 absolut in % absolut in % 2010 2010 2009 1 2 3 4 5 6 7 8Sachsen 257.578 -14.526 -5,3 -28.058 -9,8 12,1 12,6 13,3Annaberg-Buchholz 4 22.853 - 2.216 -8,8 - 4.479 -16,4 11,8 12,8 13,9Bautzen 36.562 - 2.538 -6,5 - 5.684 -13,5 12,8 13,5 14,5Chemnitz 29.888 - 1.873 -5,9 - 2.643 -8,1 11,5 12,1 12,4Dresden 34.384 - 773 -2,2 1.120 3,4 11,2 11,5 10,8Leipzig 53.393 - 1.958 -3,5 - 4.860 -8,3 13,5 14,0 14,8Oschatz 19.883 - 1.334 -6,3 - 1.836 -8,5 13,0 13,8 14,1Pirna 14.063 - 1.038 -6,9 - 1.891 -11,9 10,7 11,4 12,0Plauen 14.371 - 658 -4,4 - 1.928 -11,8 11,4 11,7 12,7Riesa 12.304 - 931 -7,0 - 2.243 -15,4 11,6 12,3 13,5 4Zwickau 19.877 - 1.207 -5,7 - 3.614 -15,4 11,4 11,9 13,2Direktionsbezirk Chemnitz 92.333 - 6.281 -6,4 - 12.911 -12,3 11,7 12,3 13,1Direktionsbezirk Dresden 97.313 - 5.280 -5,1 - 8.698 -8,2 11,7 12,2 12,6Direktionsbezirk Leipzig 67.932 - 2.965 -4,2 - 6.449 -8,7 13,3 13,8 14,51 Die Daten zur Arbeitslosigkeit speisen sich ab September 2005 aus dem IT-Fachverfahren der BA, aus Datenlieferungen zugelassener kommunaler Träger und - sofern keine plausiblen Daten geliefert wurden - ausergänzenden Schätzungen der BA.2 Arbeitslose in % aller zivilen Erwerbspersonen (sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigte, Beamte, Arbeitslose, Selbständige und mithelfende Familienangehörige sowie ab Mai 2007 Personen inArbeitsgelegenheiten der Mehraufwandsvariante).3Arbeitslose in % der abhängigen zivilen Erwerbspersonen ( sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigte, Beamte, Arbeitslose, sowie ab Mai 2007 Personen in Arbeitsgelegenheiten Mehraufwandsvariante).4 Zum 1. Januar 2010 wurde die Geschäftsstelle Stollberg, die bisher zur Agenturbezirk Zwickau gehörte, dem Agenturbezirk Annaberg-Buchholz zugeordnet. Der Agenturbezirk Zwickau ist nun mit dem Landkreis Zwickauund der Agenturbezirk Annaberg-Buchholz is Seite 11
  13. 13. Analyse des Arbeitsmarktes in SachsenBestand Arbeitslose und Arbeitslosenquoten1 (Frauen)Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.Mai 2010Regionaldirektion / Agenturen für Arbeit / Direktionsbezirke in Sachsen Arbeitslose Frauen Arbeitslosen-Quoten an Anteil Frauen an Veränderung zum allen zivilen EP2 Arbeitslosen Insgesamt in % Mai Region Vormonat Vorjahresmonat Mai April Mai Mai April Mai 2010 absolut in % absolut in % 2010 2010 2009 2010 2010 2009 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11Sachsen 118.414 -3.543 -2,9 -13.351 -10,1 11,7 12,0 12,9 46,0 44,8 46,1 3Annaberg-Buchholz 11.251 - 651 -5,5 - 2.208 -16,4 12,5 13,0 14,7 49,2 47,5 49,2Bautzen 17.273 - 650 -3,6 - 2.856 -14,2 12,9 13,1 14,7 47,2 45,8 47,6Chemnitz 13.999 - 400 -2,8 - 1.169 -7,7 11,4 11,6 12,2 46,8 45,3 46,6Dresden 14.940 - 108 -0,7 255 1,7 10,1 10,2 10,0 43,5 42,8 44,1Leipzig 23.518 - 423 -1,8 - 1.915 -7,5 12,5 12,7 13,5 44,0 43,3 43,7Oschatz 9.352 - 277 -2,9 - 855 -8,4 12,9 13,2 13,9 47,0 45,4 47,0Pirna 5.995 - 360 -5,7 - 966 -13,9 9,6 10,1 11,1 42,6 42,1 43,6Plauen 6.981 - 154 -2,2 - 762 -9,8 11,7 11,7 12,7 48,6 47,5 47,5Riesa 5.484 - 327 -5,6 - 1.273 -18,8 11,1 11,6 13,5 44,6 43,9 46,4 3Zwickau 9.621 - 193 -2,0 - 1.602 -14,3 11,7 11,8 13,5 48,4 46,5 47,8Direktionsbezirk Chemnitz 44.408 - 1.485 -3,2 - 5.853 -11,6 12,0 12,2 13,3 48,1 46,5 47,8Direktionsbezirk Dresden 43.692 - 1.445 -3,2 - 4.840 -10,0 11,1 11,4 12,2 44,9 44,0 45,8Direktionsbezirk Leipzig 30.314 - 613 -2,0 - 2.658 -8,1 12,4 12,6 13,4 44,6 43,6 44,3 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit1Die Daten zur Arbeitslosigkeit speisen sich ab September 2005 aus dem IT-Fachverfahren der BA, aus Datenlieferungen zugelassener kommunaler Träger und - sofern keine plausiblen Daten geliefert wurden - aus ergänzenden Schätzungen der BA.2Arbeitslose in % aller zivilen Erwerbspersonen (sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigte, Beamte, Arbeitslose, Selbständige und mithelfende Familienangehörige sowie ab Mai 2007 Personen in Arbeitsgelegenheiten der Mehraufwandsvariante).3 Zum 1. Januar 2010 wurde die Geschäftsstelle Stollberg, die bisher zur Agenturbezirk Zwickau gehörte, dem Agenturbezirk Annaberg-Buchholz zugeordnet. Der Agenturbezirk Zwickau ist nun mit dem Landkreis Zwickau und der Agenturbezirk Annaberg-Buchholz is Seite 12
  14. 14. Analyse des Arbeitsmarktes in Sachsen 13.5 Bestand Arbeitslose nach Personengruppen und Rechtskreis und TrägerschaftDatenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen.Mai 2010Regionaldirektion / Agenturen für Arbeit / Direktionsbezirke in Sachsen davon Veränderung zum Veränderung zum Veränderung zum davon (Spalte 7) Insge- Arbeits- zugelas- Merkmale/ SGB III Veränderung zum Veränderung zum samt Vor- Vorjahres- Vor- Vorjahres- SGB II Vor- Vorjahres- gemein- sene kom- Region (BA) monat monat monat monat monat monat schaften Vor- Vorjahres- munale Vor- Vorjahres- (ARGE) monat monat Träger monat monat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15Arbeitslose insgesamt 257.578 -14.526 -28.058 73.594 -8.804 -16.120 183.984 -5.722 -11.938 153.305 -4.130 -10.855 30.679 -1.592 -1.083 dar.: Männer 139.164 -10.983 -14.707 38.908 -7.040 -9.683 100.256 -3.943 -5.024 84.057 -2.952 -4.614 16.199 -991 -410 Frauen 118.414 -3.543 -13.351 34.686 -1.764 -6.437 83.728 -1.779 -6.914 69.248 -1.178 -6.241 14.480 -601 -673 15 bis unter 25 Jahre 25.510 -1.818 -6.297 9.220 -1.267 -3.410 16.290 -551 -2.887 13.711 -490 -2.609 2.579 -61 -278 15 bis unter 20 Jahre 2.975 -207 -706 956 -169 -377 2.019 -38 -329 1.728 -53 -330 291 15 1 50 bis unter 65 Jahre 88.363 -4.139 -3.565 34.381 -2.643 -1.805 53.982 -1.496 -1.760 44.030 -903 -1.738 9.952 -593 -22 55 bis unter 65 Jahre 52.844 -1.968 913 24.905 -1.391 1.123 27.939 -577 -210 22.597 -259 -481 5.342 -318 271 Ausländer 9.759 -202 -208 1.275 -121 -116 8.484 -81 -92 7.884 -60 -75 600 -21 -17Annaberg-Buchholz 2 22.853 -2.216 -4.479 7.960 -1.203 -2.693 14.893 -1.013 -1.786 14.893 -1.013 -1.786 . . .Bautzen 36.562 -2.538 -5.684 10.940 -1.433 -2.905 25.622 -1.105 -2.779 10.142 -204 -1.582 15.480 -901 -1.197Chemnitz 29.888 -1.873 -2.643 8.530 -1.047 -1.943 21.358 -826 -700 21.358 -826 -700 . . .Dresden 34.384 -773 1.120 9.982 -818 -97 24.402 45 1.217 22.350 120 1.046 2.052 -75 171Leipzig 53.393 -1.958 -4.860 11.767 -977 -1.905 41.626 -981 -2.955 41.626 -981 -2.955 . . .Oschatz 19.883 -1.334 -1.836 6.304 -756 -1.191 13.579 -578 -645 4.624 -275 -476 8.955 -303 -169Pirna 14.063 -1.038 -1.891 4.511 -717 -957 9.552 -321 -934 9.552 -321 -934 . . .Plauen 14.371 -658 -1.928 4.487 -487 -1.280 9.884 -171 -648 9.884 -171 -648 . . .Riesa 12.304 -931 -2.243 3.128 -563 -831 9.176 -368 -1.412 4.984 -55 -1.524 4.192 -313 112 2Zwickau 19.877 -1.207 -3.614 5.985 -803 -2.318 13.892 -404 -1.296 13.892 -404 -1.296 . . .Direktionsbezirk Chemnitz 92.333 -6.281 -12.911 28.545 -3.740 -8.437 63.788 -2.541 -4.474 60.027 -2.414 -4.430 3.761 -127 -44Direktionsbezirk Dresden 97.313 -5.280 -8.698 28.561 -3.531 -4.790 68.752 -1.749 -3.908 47.028 -460 -2.994 21.724 -1.289 -914Direktionsbezirk Leipzig 67.932 -2.965 -6.449 16.488 -1.533 -2.893 51.444 -1.432 -3.556 46.250 -1.256 -3.431 5.194 -176 -125 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit1Die Daten zur Arbeitslosigkeit speisen sich ab September 2005 aus dem IT-Fachverfahren der BA, aus Datenlieferungen zugelassener kommunaler Träger und - sofern keine plausiblen Daten geliefert wurden - aus ergänzenden Schätzungen der BA.2 Zum 1. Januar 2010 wurde die Geschäftsstelle Stollberg, die bisher zur Agenturbezirk Zwickau gehörte, dem Agenturbezirk Annaberg-Buchholz zugeordnet. Der Agenturbezirk Zwickau ist nun mit dem Landkreis Zwickau und der Agenturbezirk Annaberg-Buchholz is Seite 13
  15. 15. ArbeitsmarktstatistikBestand an Arbeitslosen und Arbeitslosenquoten nach Direktionsbezirken, Landkreisen und kreisfreien StädtenSachsenMai 2010 Bestand an Arbeitslosen Arbeitslosenquote in %, bezogen auf Anteil an Arbeitslosen Insgesamt Veränderung zum alle zivilen Erwerbspersonen in %Region Geschlecht Mai Vormonat Vorjahresmonat Mai Vorjahres- Mai Vorjahres- Vormonat Vormonat 2010 absolut in % absolut in % 2010 monat 2010 monat 1 2 3 4 5 6 7 8 12 13 14Sachsen Insgesamt 257.578 - 14.526 -5,3 - 28.058 -9,8 12,1 12,6 13,3Dir.-bezirk Chemnitz Insgesamt 92.333 - 6.281 -6,4 - 12.911 -12,3 11,7 12,3 13,1 Chemnitz, Stadt Insgesamt 16.229 - 587 -3,5 - 716 -4,2 13,3 13,7 13,8 Erzgebirgskreis Insgesamt 22.853 - 2.216 -8,8 - 4.479 -16,4 11,8 12,8 13,9 Mittelsachsen Insgesamt 19.003 - 1.613 -7,8 - 2.174 -10,3 10,9 11,7 12,0 Vogtlandkreis Insgesamt 14.371 - 658 -4,4 - 1.928 -11,8 11,4 11,7 12,7 Zwickau Insgesamt 19.877 - 1.207 -5,7 - 3.614 -15,4 11,4 11,9 13,2Dir.-bezirk Dresden Insgesamt 97.313 - 5.280 -5,1 - 8.698 -8,2 11,7 12,2 12,6 Dresden, Stadt Insgesamt 30.644 - 543 -1,7 1.000 3,4 11,6 11,9 11,3 Bautzen Insgesamt 18.558 - 1.374 -6,9 - 2.347 -11,2 11,1 11,6 12,2 Görlitz Insgesamt 19.684 - 1.241 -5,9 - 3.366 -14,6 14,3 15,0 16,5 Meißen Insgesamt 14.364 - 1.084 -7,0 - 2.094 -12,7 11,0 11,7 12,4 Sächs. Schweiz-Osterzgebirge Insgesamt 14.063 - 1.038 -6,9 - 1.891 -11,9 10,7 11,4 12,0Dir.-bezirk Leipzig Insgesamt 67.932 - 2.965 -4,2 - 6.449 -8,7 13,3 13,8 14,5 Leipzig, Stadt Insgesamt 36.876 - 882 -2,3 - 2.624 -6,6 14,3 14,8 15,5 Leipzig Insgesamt 16.605 - 1.036 -5,9 - 1.956 -10,5 11,7 12,4 13,0 Nordsachsen Insgesamt 14.451 - 1.047 -6,8 - 1.869 -11,5 12,7 13,5 14,2Erstellungsdatum: 21.05.2010, Statistik-Service Südost, Auftragsnummer 63691 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit1) Zum 1. Januar 2010 wurde die Geschäftsstelle Stollberg dem Agenturbezirk Annaberg-Buchholz zugeordnet. Zeitreihen, Vormonats- und Vorjahresvergleiche wurden einheitlich auf Basis des aktuell gültigenGebietsstandes (1. Januar 2010) durchgeführt. Seite 14
  16. 16. Analyse des Arbeitsmarktes in Sachsen Anlagenzum Ausbildungsmarkt Seite 15
  17. 17. Der Ausbildungsstellenmarkt im Mai 2010Bei Agenturen für Arbeit, ARGEn und zugelassenen kommunalen Trägern gemeldete Bewerber fürBerufsausbildungsstellen und bei Agenturen und ARGEn gemeldete BerufsausbildungsstellenGesamtübersichtRegionaldirektion SachsenBerichtsjahr: 2009/2010Mai 2010 Veränderungen 2009/2010 gegenüber Vorjahr 2008/2009 Merkmale absolut in % 1 2 3 4Gemeldete Bewerber für BerufsausbildungsstellenSeit Beginn des Berichtsjahres1) 18.378 -3.897 -17,5 22.275 versorgte Bewerber 8.640 -991 -10,3 9.631 einmündende Bewerber 4.885 -102 -2,0 4.987 andere ehemalige Bewerber 2.804 -544 -16,2 3.348 Bewerber mit Alternative zum 30.9. 951 -345 -26,6 1.296 unversorgte Bewerber 9.738 -2.906 -23,0 12.644Gemeldete Berufsausbildungsstellen Seit Beginn des Berichtsjahres1) 14.742 152 1,0 14.590 betriebliche Berufsausbildungsstellen 14.330 465 3,4 13.865 außerbetriebliche Berufsausbildungsstellen 412 -313 - 43,2 725 Bestand an unbesetzten Berufsausbildungsstellen im Monat 8.424 559 7,1 7.865Berufsausbildungsstellen je Bewerber 0,80 . . 0,65unbesetzte Berufsausbildungsstellen je unversorgter Bewerber 0,87 . . 0,62 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit1) 1. Oktober bis 30. September des Folgejahres Seite 16
  18. 18. Der Ausbildungsstellenmarkt im Mai 2010Bei Agenturen für Arbeit, ARGEn und zugelassenen kommunalen Trägern gemeldete Bewerber für Berufsausbildungsstellen und bei Agenturen und ARGEn gemeldete BerufsausbildungsstellenRD SachsenBerichtsjahr: 2009/10Mai 2010Sperrfrist: 01. Juni 2010 Berufsausbildungsstellen 1) Bewerber für Berufsausbildungsstellen 2) Gemeldet seit Beginn darunter (Sp. 1) darunter (Sp. 1) Gemeldet seit Beginn Versorgte Bewerber darunter (Sp. 7) Regionen des Berichtsjahres betrieblich unbesetzt des Berichtsjahres darunter unversorgt Anzahl Veränd. zum VJ Anzahl Veränd. zum VJ Anzahl Veränd. zum VJ Anzahl Veränd. zum VJ Insgesamt einmün- andere mit Alter- Anzahl Veränd. zum VJ absolut in % absolut in % absolut in % absolut in % dend ehemalige native 30.9. absolut in % 1 2 3 3a 3b 3c 4 5 6 7 8 9 9a 9b 9c 9d 10 11 12RD Sachsen 14.742 152 1,0 14.330 465 3,4 8.424 559 7,1 18.378 -3.897 -17,5 8.640 4.885 2.804 951 9.738 -2.906 -23,0 1)AA Annaberg-Buchholz 1.240 149 13,7 1.209 146 13,7 680 108 18,9 1.610 -321 -16,6 745 534 144 67 865 -285 -24,8AA Bautzen 1.565 4 0,3 1.545 -1 -0,1 1.009 155 18,1 3.154 -879 -21,8 1.538 764 620 154 1.616 -663 -29,1AA Chemnitz 2.036 73 3,7 1.988 98 5,2 1.144 64 5,9 2.196 -344 -13,5 1.094 727 249 118 1.102 -294 -21,1AA Dresden 2.695 36 1,4 2.578 97 3,9 1.420 82 6,1 1.877 -180 -8,8 934 500 344 90 943 -113 -10,7AA Leipzig 2.433 29 1,2 2.367 145 6,5 1.513 173 12,9 2.909 -853 -22,7 1.320 651 494 175 1.589 -640 -28,7AA Oschatz 1.047 113 12,1 1.047 115 12,3 652 -21 -3,1 1.544 -291 -15,9 722 396 268 58 822 -246 -23,0AA Pirna 750 -19 -2,5 729 -34 -4,5 401 61 17,9 1.562 -54 -3,3 666 359 229 78 896 -26 -2,8AA Plauen 1.093 -178 -14,0 1.073 -73 -6,4 566 32 6,0 1.067 -338 -24,1 480 299 117 64 587 -203 -25,7AA Riesa 759 12 1,6 751 11 1,5 441 -18 -3,9 1.215 -276 -18,5 585 316 205 64 630 -144 -18,6 2)AA Zwickau 1.124 -67 -5,6 1.043 -39 -3,6 598 -77 -11,4 1.244 -361 -22,5 556 339 134 83 688 -292 -29,8Erstellungsdatum: 20.05.2010, Statistik-Service Südost © Statistik der Bundesagentur für Arbeit* Die erhobenen Daten unterliegen grundsätzlich der Geheimhaltung nach § 16 BStatG. Eine Übermittlung von Einzelangaben ist daher ausgeschlossen. Aus diesem Grund werden auch Zahlenwerte kleiner 3 anonymisiert.1) Bis Dezember 2009 einschließlich der bis dahin zur Agentur für Arbeit Zwickau gehörenden Geschäftsstelle Stollberg.2) Bis Dezember 2009 ohne der bis dahin zur Agentur für Arbeit Zwickau gehörenden Geschäftsstelle Stollberg.1) Aus IT-Systemen der Bundesagentur für Arbeit, ohne Daten der zugelassenen kommunalen Träger.2) Aus IT-Systemen der Bundesagentur für Arbeit und Daten der zugelassenen kommunalen Träger. Seite 17
  19. 19. AusbildungsmarktstatistikSeit Beginn des Berichtsjahres gemeldete Bewerber für Berufsausbildungsstellen nach Häufigkeitdes Berufswunsches (inkl. zkT)Regionaldirektion SachsenMai 2010, Berichtsjahr: 2009/2010 Seit Beginn des Berufs- Berichtsjahres Anteil in % Berufe klasse gemeldete Bewerber 1 2 insgesamt 18.378 - darunter:6812 Einzelhandelskaufleute 1.231 6,77810 Bürofachkräfte, allgemein 1.180 6,46820 Verkäufer, allgemein 1.166 6,32810 Kraftfahrzeuginstandsetzer (nicht Maschinenschlosser) 789 4,34110 Köche, allgemein 752 4,17811 Verwaltungsfachkräfte (öffentlicher Dienst) 620 3,45010 Tischler, Holzmechaniker, allgemein 437 2,45110 Maler und Lackierer (Ausbau) 417 2,39010 Friseure, o.n.A. 369 2,03141 Elektromechaniker 363 2,05221 Handelsfachpacker 359 2,07813 Industriekaufleute 353 1,97748 Informatiker (EDV) 348 1,92740 Betriebs-, Reparaturschlosser, allgemein 338 1,88561 Arzthelferinnen 310 1,77410 Lagerverwalter, Magaziner, o.n.A. 285 1,66910 Bankfachleute, allgemein 272 1,59114 Hotelfachleute 257 1,42211 Dreher (Eisen und Metall) 253 1,41761 Reprographen 218 1,20440 Tierpfleger, allgemein 213 1,29122 Restaurantfachleute, Kellner 206 1,17031 Werbekaufleute 177 1,04410 Maurer, allgemein 175 1,05125 Auto-, Fahrzeuglackierer 175 1,00511 Landschaftsgärtner 161 0,93146 Informationselektroniker 154 0,89134 Fachgehilfen im Gastgewerbe 154 0,86330 Chemielaboranten, allgemein 152 0,87816 sonstige Sachbearbeiter (auch Immobilien) 151 0,87022 Reiseverkehrskaufleute 136 0,72710 Bauschlosser, allgemein 133 0,77819 andere Bürofachkräfte 133 0,72858 Teilezurichter 126 0,78563 Tierarzthelferinnen 126 0,7Erstellungsdatum: 30.05.2010, Statistik-Service Südost, Auftragsnummer 82810 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit Der Inhalt unterliegt urheberrechtlichem Schutz. Für nichtgewerbliche Zwecke sind Vervielfältigung und unentgeltliche Verbreitung, auch auszugsweise, mit genauer Quellenangabe gestattet. Die Verbreitung, auch auszugsweise, über elektronischeZitierhinweis: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Seit Beginn des Berichtsjahres gemeldete Berufsausbildungsstellen nach Häufigkeit der Berufe,Nürnberg, Mai 2010, Berichtsjahr: 2009/2010 Seite 18
  20. 20. AusbildungsmarktstatistikSeit Beginn des Berichtsjahres gemeldete Berufsausbildungsstellen nach Häufigkeit der BerufeRegionaldirektion SachsenMai 2010, Berichtsjahr: 2009/2010 Seit Beginn des Berichtsjahres Berufs- gemeldete Anteil in % Berufe klasse Berufsausbildungs- stellen 1 2 insgesamt 14.742 - darunter:4110 Köche, allgemein 674 4,66812 Einzelhandelskaufleute 670 4,57810 Bürofachkräfte, allgemein 629 4,39122 Restaurantfachleute, Kellner 452 3,16821 Verkäuferinnen im Lebens-/Nahrungsmittelhandwerk 432 2,92810 Kraftfahrzeuginstandsetzer (nicht Maschinenschlosser) 419 2,87811 Verwaltungsfachkräfte (öffentlicher Dienst) 378 2,63141 Elektromechaniker 374 2,56910 Bankfachleute, allgemein 363 2,59010 Friseure, o.n.A. 358 2,46820 Verkäufer, allgemein 350 2,47410 Lagerverwalter, Magaziner, o.n.A. 349 2,46811 Kaufleute im Groß- und Außenhandel 348 2,49114 Hotelfachleute 329 2,23110 Elektroinstallateure, -monteure, allgemein 315 2,16940 Lebens-, Sachversicherungsfachleute, allgemein 310 2,17813 Industriekaufleute 308 2,12211 Dreher (Eisen und Metall) 301 2,02740 Betriebs-, Reparaturschlosser, allgemein 273 1,93911 Bäcker 220 1,58562 Zahnarzthelferinnen 198 1,37812 Rechtsanwalts- und Notargehilfen 197 1,32750 Stahlbauschlosser und Eisenschiffbauer, o.n.A. 192 1,37748 Informatiker (EDV) 173 1,22622 Zentralheizungs-, Lüftungsinstallateure 166 1,17534 Gehilfen in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen 160 1,18561 Arzthelferinnen 150 1,05010 Tischler, Holzmechaniker, allgemein 147 1,02910 Werkzeugmacher, allgemein 140 0,90110 Landwirte, allgemein 137 0,96819 andere Groß- und Einzelhandelskaufleute 127 0,95430 Maschinisten, o.n.A. 123 0,83115 Betriebselektriker 121 0,83146 Informationselektroniker 116 0,87140 Kraftfahrzeugführer, o.n.A. 116 0,8Erstellungsdatum: 30.05.2010, Statistik-Service Südost, Auftragsnummer 82810 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit Der Inhalt unterliegt urheberrechtlichem Schutz. Für nichtgewerbliche Zwecke sind Vervielfältigung und unentgeltliche Verbreitung, auch auszugsweise, mit genauer Quellenangabe gestattet. Die Verbreitung, auch auszugsweise, über elektronische Systeme/Datenträger bedarf der vorherigen Zustimmung. Alle übrigen Rechte vorbehalten.Zitierhinweis: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Seit Beginn des Berichtsjahres gemeldete Berufsausbildungsstellen nach Häufigkeit der Berufe,Nürnberg, Mai 2010, Berichtsjahr: 2009/2010 Seite 19

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