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[PDF] Pressemitteilung: Der sächsische Arbeitsmarkt im Mai 2012: Einstellige Arbeitslosenquote in Sachsen
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  1. 1. Pressemitteilung Chemnitz, 31. Mai 2012Der sächsische Arbeitsmarkt im Mai 2012Einstellige Arbeitslosenquote in SachsenDer sächsische Arbeitsmarkt profitiert im Mai weiter von der stabilenkonjunkturellen Entwicklung. Zusätzlich führt die anhaltende Frühjahrsbelebung zueinem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit.„Der sächsische Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin stabil. Diesozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm zu, die Arbeitslosigkeit und dieUnterbeschäftigung sind im Mai erneut gesunken. Gleichzeitig haben sächsische Betriebedeutlich mehr freie Stellen gemeldet. Insgesamt eine positive und erfreuliche Entwicklungin Sachsen. Die Gründe für diese Entwicklung liegen insbesondere in der stabilenKonjunktur“, sagte Jutta Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführung der RegionaldirektionSachsen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Arbeitslosenzahl im Mai: 207.819 Arbeitslosenzahl im Vormonatsvergleich: - 12.184 Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 20.014 Arbeitslosenquote im Mai: 9,8 ProzentArbeitslosigkeitDie Arbeitslosigkeit ist im Mai rückläufig. Aktuell sind in Sachsen 207.819 Menschenarbeitslos gemeldet, 12.184 weniger als vor einem Monat. Für den Monat Mai ist einRückgang der Arbeitslosigkeit in dieser Größenordnung üblich. Der durchschnittlicheRückgang der vergangenen drei Jahre liegt bei 14.770.Im Vergleich zum Vorjahr waren im Mai 20.014 Arbeitslose weniger registriert. Ein Grundfür diesen Rückgang liegt in der stabilen Konjunktur, von der die sächsischen Betriebeprofitieren.Blendet man die saisonalen Einflüsse aus, bleibt die Entwicklung der Arbeitslosigkeit imVergleich zum Vormonat und Vorjahr unverändert positiv. Die saisonbereinigteArbeitslosigkeit liegt mit aktuell 207.000 um 2.000 unter dem Aprilwert und um 20.000unter dem Wert vom Mai 2011.Die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr in beiden Rechtskreisenrückläufig. Von allen Arbeitslosen wurden 53.458 (25,7 Prozent) im Rechtskreis SGB IIIvon einer Agentur für Arbeit und 154.361 (74,3 Prozent) im Rechtskreis SGB II von einemTräger der Grundsicherung betreut. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Arbeitslosigkeitim Bereich der Arbeitslosenversicherung um 2.104 (3,8 Prozent) und in derGrundsicherung um 17.910 (10,4 Prozent) verringert. Bundesagentur für Arbeit Tel: 0371 9118 612 1 Regionaldirektion Sachsen Mail: Sachsen.PresseMarketing@arbeitsagentur.de Pressestelle www.arbeitsagentur.de Paracelsusstraße 12 09114 Chemnitz
  2. 2. Die Arbeitslosenquote belief sich im Mai auf 9,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahmsie um 0,9 Prozentpunkte ab.BeschäftigungDie sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg in Sachsen saisonal bedingt vonFebruar auf März und liegt damit weiter deutlich über dem Vorjahresniveau. Nach erstenHochrechnungen lag die Zahl der Beschäftigten im März bei rund 1,437 Millionen.Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Zuwachs um rund 24.000.Von diesem Beschäftigungsaufbau haben insbesondere das Verarbeitende Gewerbe, derHandel und die Dienstleistungsbranche profitiert. Aber auch im Gesundheits- undSozialwesen und im Bereich Verkehr und Lagerei sind deutlich mehr Menschen beschäftigtals vor einem Jahr.„Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist mit einem Plus von 1,7 Prozent weiterauf Wachstumskurs. Diese Entwicklung zeigt sich sowohl in der tatsächlichen als auch inder um saisonale Einflüsse bereinigten Beschäftigung. Das ist ein positives Signal dersächsischen Wirtschaft“, so Cordt weiter.ArbeitskräftenachfrageDie Nachfrage nach Arbeitskräften ist kräftig gestiegen. Aktuell liegt der Bestand angemeldeten Arbeitsstellen bei 20.486, das sind 1.572 mehr als vor einem Jahr.Im Mai 2012 wurden den zehn sächsischen Arbeitsagenturen insgesamt 10.339Arbeitsstellen gemeldet. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vormonat undzum Vorjahr (plus 1.775 und plus 662). Die meisten freien Stellen meldeten die Betriebeder Arbeitnehmerüberlassung, dem Verarbeitenden Gewerbe, dem Gesundheits- undSozialwesen sowie dem Handel.„Die wirtschaftliche Aktivität hat im Mai deutlich an Fahrt aufgenommen. Das beweist auchder Zugang an freien Stellen als ein Indikator, der die Einstellungsbereitschaft der Betriebeabbildet. Die sächsischen Betriebe fragen aktuell besonders viel Personal nach. Damit sinddie Chancen, Arbeitslosigkeit zu beenden und einen neuen Job aufzunehmen, gut. Rund80 Prozent der 20.500 freien Stellen sind ab sofort zu besetzen“, so Cordt weiter.UnterbeschäftigungIm Mai haben nach ersten Hochrechnungen rund 67.382 Menschen anarbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, z.B. Weiterbildungen, Praktika in Betrieben undBeschäftigung in Arbeitsgelegenheiten, teilgenommen und dadurch den Arbeitsmarktentlastet. Das waren rund 11.000 weniger als noch vor einem Jahr.Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung nach ersten Hochrechnungen auf 275.201.Gegenüber dem Vormonat hat sie um 9.309 abgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr istdie Unterbeschäftigung um 31.043 oder 10,1 Prozent gesunken. Damit besteht das Defizitan regulärer Beschäftigung zu 76 Prozent aus den Menschen in der Arbeitslosigkeit und zu24 Prozent aus Frauen und Männern die sich in geförderten Maßnahmen befinden.AusbildungVon Oktober 2011 bis Mai 2012 haben insgesamt 17.853 Mädchen und Jungen mit Hilfeder Berufsberatung einen Ausbildungsplatz gesucht. Das sind 1.374 mehr als vor einemJahr. Gleichzeitig wurden den Arbeitsagenturen und Jobcentern (gemeinsameEinrichtungen) insgesamt 17.739 Ausbildungsstellen gemeldet. Das sind 322 mehr, als imVorjahreszeitraum.Rein rechnerisch steht aktuell jedem Bewerber ein freier Ausbildungsplatz gegenüber.Allerdings zeigt die Erfahrung der vergangenen Jahre, dass Angebot und Nachfrage nicht 2
  3. 3. immer zusammenpassen. Zum Beispiel stimmen die Leistungen der Schüler nicht immermit den Anforderungen der Betriebe überein.Um diese Situation zu entschärfen, bietet die Bundesagentur für Arbeit ihre Unterstützungan. „Die Betriebe sollten auch leistungsschwächere Bewerber bei der Personalauswahlberücksichtigen. Die Zeiten, in denen Arbeitgeber nur die besten Köpfe in der engerenAuswahl hatten sind vorbei. In den letzten Jahren haben sich die Schulabgängerzahlenhalbiert, gleichzeitig steigt der Bedarf an Fachkräftenachwuchs. Wer das aktuelle Angebotan Ausbildungsbewerbern heute nicht nutzt, kann morgen schon Schwierigkeiten in derProduktivität seines Unternehmens haben“ appelliert Cordt an sächsische Betriebe.Aber allein bei diesem Appell bleibt es nicht. Die örtlichen Arbeitsagenturen unterstützendie Betriebe auch bei der Nachwuchskräfterekrutierung und der Bewerberauswahl.Personalentscheider, die nicht allein auf Basis der Schulnoten ihre Entscheidung treffenund Leistungsschwächeren eine Chance geben, können sich auf die Unterstützung derBundesagentur für Arbeit verlassen. „Falls zu Beginn der Ausbildung erkennbar ist, dassdie Bewerber Schwierigkeiten in einigen Schulfächern haben, unterstützen wir mitausbildungsbegleitenden Hilfen. Das ist eine Art Nachhilfeunterricht, der den erfolgreichenAusbildungsabschluss sicherstellen soll. Das ganze kostet den Betrieb und den Azubikeinen Cent und findet zusätzlich außerhalb der Arbeitszeit statt“, erklärt Cordtabschließend.Auf der anderen Seite sollten sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Ausbildungs-und Arbeitsmarkt auseinandersetzen und genau prüfen, welche Ausbildungsberufe zuihren Fähigkeiten passen und mit welchen Ausbildungsberufen später auch der Einstieg inein festes Arbeitsverhältnis gelingt. Hilfe und Unterstützung gibt es bei der Berufsberatungder Arbeitsagentur vor Ort.Über die Hotline der Bundesagentur für Arbeit können die Jugendlichen einen Termin mitIhrem Berufsberater vereinbaren – auch in Begleitung Ihrer Eltern.Hotline: 01801 555 111 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min")Informationen zur Berufsorientierung: http://www.ich-bin-gut.de 3

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