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[PDF] 2010 deutlich weniger Arbeitslose
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  1. 1. ZusammenfassungJahresrückblick 2010 Durchschnittliche Arbeitslosenquoten in Sachsen (alle zivilen Erwerbspersonen) Sachsen 2010: 11,9 % 2009: 12,9 % 2008: 12,8 % Regionaldirektion Sachsen, Pressestelle Tel: 0371 9118 620 Postfach 411031 Fax: 0371 9118 696 09022 Chemnitz www.arbeitsagentur.de
  2. 2. Jahresrückblick 2010 – Robuster Arbeitsmarkt profitiert von einer starken wirtschaftlichen Er-holungNach dem Krisenjahr 2009 erlebte die sächsische Wirtschaft 2010 eine starke konjunkturelle Erho-lung. Das Bruttoinlandsprodukt ist nach aktuellen Schätzungen jahresdurchschnittlich um drei Prozentgewachsen, nach einem Einbruch von -3,8 Prozent in 2009. Die sozialversicherungspflichtige Be-schäftigung hat sich im Jahr 2010 erhöht, und die Arbeitslosigkeit ist gesunken. Der sächsische Ar-beitsmarkt hat sich in der Krise als sehr robust erwiesen.Wirtschaftliche EntwicklungNach dem starken Einbruch im Winterhalbjahr 2008/09 hat sich die sächsische Wirtschaft stabilisiertund ist auf einen Wachstumspfad eingeschwenkt. 2010 nahm die konjunkturelle Dynamik dann deut-lich an Fahrt auf. Nachdem der Aufschwung zunächst von der Auslandsnachfrage dominiert wurde,kamen in 2010 die Impulse überwiegend von der Binnennachfrage. Vor allem die Investitionen habenkräftig zugelegt. So hat sich die Bruttowertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe voraussichtlich um12,2 Prozent erhöht und bleibt weiterhin der Wachstumsmotor in Sachsen. Aber auch die anderenWirtschaftsbereiche haben zum positiven Jahresergebnis beigetragen (Bruttowertschöpfung 2010gegenüber Vorjahr: Bau +1,8 Prozent; Handel, Gastgewerbe und Verkehr +1,0 Prozent; Finanzierung,Vermietung und Unternehmensdienstleister +2,3 Prozent; öffentliche und private Dienstleister +1,7Prozent). Die Produktionsverluste von 2009 konnten zwar nicht ganz, aber doch zum größeren Teilwieder aufgeholt werden.Entwicklung der ErwerbstätigkeitNach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen hat die Erwerbstätigkeit im Jahresdurch-schnitt 2010 um 14.300 oder 0,7 Prozent auf 1,95 Mio zugenommen. Im Vergleich zu 2008 hatte sichdie Anzahl der Erwerbstätigen im Jahr 2009 um ca. 15.700 oder 0,8 Prozent verringert. Damit erreichtvoraussichtlich die Erwerbstätigkeit im Jahr 2010 seit 2001 ihren zweithöchsten Stand (höchste Standin 2008).Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat 2010 noch stärker zugenommen als die Erwerbs-tätigkeit. Im Juni waren 1,409 Mio. Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 23.279 oder1,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Auch hier hat der Anstieg im Jahresverlauf angehalten. Im Okto-ber 2010 waren nach ersten Hochrechnungen 1,436 Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig be-schäftigt, 23.185 oder 1,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die sozialversicherungspflichtige Beschäf-tigung hat damit die Verluste der Krise wieder aufgeholt und liegt in saisonbereinigter Rechnung überdem Vorkrisenniveau (Oktober 2010: 1,411 Mio).Der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung beruht sowohl auf mehr Teilzeit als auchauf mehr Vollzeitbeschäftigung. Die Teilzeitbeschäftigung ist im Juni gegenüber dem Vorjahr um10.459 oder 3,8 Prozent auf 284.970 und die Vollzeitbeschäftigung um 12.622 oder 1,1 Prozent auf1,123 Mio gestiegen. Die Vollzeitbeschäftigung hat ihr Vorkrisenniveau noch nicht erreicht.Gemeldete ArbeitsstellenDas gesamtwirtschaftliche Stellenangebot und darunter die der Arbeitsagenturen gemeldeten Arbeits-stellen haben im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen. Im Jahr 2010 waren 105.105 Arbeits-stellen gemeldet, 15.600 oder 17,4 Prozent mehr als vor einem Jahr.ArbeitskräfteangebotDas Angebot an Arbeitskräften in Sachsen hat nach Einschätzungen des Instituts für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung leicht abgenommen. Es dominiert der demografische Trend, dass mehr ältereMenschen aus dem Erwerbsleben ausscheiden als junge nachrücken. Die Komponenten Demografie,Verhalten sowie Veränderung des Pendlersaldos haben in Sachsen zu einer Verringerung des Er-werbspersonenpotenzials beigetragen.ArbeitslosigkeitDie Arbeitslosenzahl hat sich 2010 deutlich verringert. Rückläufig war die Arbeitslosigkeit in beidenRechtskreisen und in fast allen Personengruppen. Maßgeblich für den Rückgang war die konjunkturel-le Belebung in der sächsischen Wirtschaft, die zu einem deutlichen Zuwachs der sozialversicherungs-pflichtigen Beschäftigung geführt hat. 2
  3. 3. Entwicklung nach RechtskreisenVon allen Arbeitslosen wurden jahresdurchschnittlich 75.646 oder rund 30 Prozent im RechtskreisSGB III von einer Agentur für Arbeit und 177.871 oder etwa 70 Prozent im Rechtskreis SGB II voneinem Träger der Grundsicherung betreut. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Arbeitslosigkeit imBereich der Arbeitslosenversicherung um 12.777 oder 14,4 Prozent und in der Grundsicherung um11.902 oder 6,3 Prozent verringert.Der Rechtskreis SGB III hat stärker auf den Einbruch der Konjunktur reagiert und profitiert jetzt in grö-ßerem Maße vom Aufschwung.Entwicklung nach PersonengruppenDer jahresdurchschnittliche Rückgang der Arbeitslosigkeit fiel bei Frauen geringfügig stärker aus alsbei Männern. Die Arbeitslosigkeit der Frauen hat sich im Jahresdurchschnitt um 9,1 Prozent auf116.733 und die der Männer um 8,7 Prozent auf 136.785 verringert. Die Anteile der Frauen und Män-ner an der Arbeitslosenzahl liegt im Jahresdurchschnitt bei 46 und 54 Prozent. Die Arbeitslosenquote(bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen) der Frauen ist um 0,9 Prozentpunkte auf 11,5 Prozentgesunken und liegt weiterhin unter der Quote der Männer, die sich um 1,1 Prozentpunkte auf 12,1Prozent verringert hat. Nachdem Männer von der wirtschaftlichen Krise besonders stark betroffen wa-ren, profitieren sie jetzt stärker vom Aufschwung.In der Differenzierung nach Alter war der Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Altersgruppe der 15- bisunter 25-Jährigen relativ am stärksten. Ihre Arbeitslosenzahl ist jahresdurchschnittlich um 17,5 Pro-zent auf 25.986 und ihre Arbeitslosenquote (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen) um 1,7 Pro-zentpunkte auf 10,8 Prozent gesunken. Entsprechend liegt die Quote der Jüngeren unter der Ge-samtarbeitslosenquote (11,9 Prozent).Für die Älteren von 50 bis unter 65 Jahren wird eine Abnahme der Arbeitslosenzahl von 3 Prozent auf87.072 ausgewiesen. Gleichzeitig nahm ihre Arbeitslosenquote um 0,7 Prozentpunkte ab und liegt bei14,2 Prozent.Arbeitslosigkeit – Zu- und AbgängeArbeitslosigkeit ist kein fester Block, denn gibt es viel Bewegung. So meldeten sich im Jahresverlauf615.686 Menschen bei einer Arbeitsagentur oder einem Träger der Grundsicherung arbeitslos, wäh-rend gleichzeitig 632.141 Personen ihre Arbeitslosigkeit beendeten.Ausschlaggebend für die Bestandsveränderung waren mehr Abgänge in Beschäftigung am erstenArbeitsmarkt (+6.657 oder +3,5 Prozent), bei deutlich weniger Zugängen aus dem ersten Arbeitsmarkt(-30.964 oder -13,8 Prozent).Zugänge und Abgänge haben sich in beiden Rechtskreisen unterschiedlich entwickelt. So nahmen imRechtskreis SGB III die Zugänge um 17,5 Prozent und die Abgänge um 12,7 Prozent ab, während imRechtskreis SGB II die Zu- und Abgänge um 5,8 bzw. 5,5 Prozent größer geworden sind als vor einemJahr.Auch der Blick auf die Zu- und Abgänge aus dem 1. Arbeitsmarkt zeigt Unterschiede: Im RechtskreisSGB III haben die Zugänge aus dem 1. Arbeitsmarkt um 19,1 Prozent und die Abgänge in den1. Arbeitsmarkt um 1,6 Prozent abgenommen, während im Rechtskreis SGB II die Zugänge um 4,6Prozent und die Abgänge in den 1. Arbeitsmarkt noch stärker um 14,1 Prozent gestiegen sind.Die Langzeitarbeitslosigkeit hat sich jahresdurchschnittlich verringert. Langzeitarbeitslose sind Perso-nen, die länger als 12 Monate arbeitslos waren. Im Jahresdurchschnitt 2010 gab es 77.950 Langzeit-arbeitslose, das waren nur 1.554 oder 2 Prozent weniger als vor einem Jahr (nur statistische Datenbasierend auf dem IT-Fachverfahren der Bundesagentur für Arbeit – ohne zkT). Langzeitarbeitslosewerden weit überwiegend im Rechtskreis SGB II betreut, aber nicht alle Arbeitslosen in diesemRechtskreis sind länger als ein Jahr arbeitslos. Gleichzeitig gibt es auch im Rechtskreis SGB III Lang-zeitarbeitslose. Das sind zum größeren Teil Nicht-Leistungsempfänger, die entweder nie einen An-spruch auf Arbeitslosengeld hatten (z.B. Berufseinsteiger) oder die nach Auslaufen des Arbeitslosen-geld-Anspruchs wegen mangelnder Bedürftigkeit kein Arbeitslosengeld II erhalten. Außerdem sind hierältere Arbeitslosengeld-Empfänger enthalten, die Leistungsansprüche von mehr als 12 Monaten ha-ben. 3
  4. 4. ArbeitslosenquotenDie jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote, auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen, belief sich2010 auf 11,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahm sie um 1 Prozentpunkt ab. Die anteilige SGBIII-Arbeitslosenquote belief sich im Jahresdurchschnitt 2010 auf 3,5 Prozent und die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote auf 8,3 Prozent. Die Quoten nahmen gegenüber dem Vorjahr um 0,6 und 0,5 Pro-zentpunkte ab.UnterbeschäftigungIn der Unterbeschäftigungsrechnung nach dem Konzept der BA sind neben den Arbeitslosen die Per-sonen enthalten, die an entlastenden Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder zeitweisearbeitsunfähig erkrankt sind und deshalb nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit wird ein umfas-senderes Bild vom Defizit an regulärer Beschäftigung in einer Volkswirtschaft gegeben. Realwirt-schaftlich (insbesondere konjunkturell) bedingte Einflüsse können besser erkannt werden, weil derEinsatz entlastender Arbeitsmarktpolitik zwar die Arbeitslosigkeit, nicht aber die Unterbeschäftigungverändert.Im Jahresdurchschnitt 2010 belief sich die Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) auf 336.582. Gegen-über dem Vorjahr hat sie sich um 26.763 oder 7,4 Prozent verringert. Dabei standen Zuwächse zumBeispiel bei Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung und geförderter Selbständig-keit. Abnahmen gab es bei Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Arbeitsgelegenheiten.Jahresrückblick Ausbildungsmarkt 2009/2010 – Positive Bilanz zum Ende des Berufsbera-tungsjahresDie Bilanz des Berufsberatungsjahres 2009/2010 am 30. September 2010 zeigte, dass sich die Lageauf dem Ausbildungsmarkt erneut verbessert hatte, wenngleich die Gesamtzahl der gemeldeten Be-werber (22.849) noch immer die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen (20.840) überstieg.Demografiebedingt zeigte sich die Bewerberzahl insgesamt rückläufig. Die Zahl der gemeldeten be-trieblichen Berufsausbildungsstellen stieg, trotz der zu Beginn des Beratungsjahres schwierigen wirt-schaftlichen Situation. Die Anzahl der noch unbesetzten Berufsausbildungsstellen (668) lag über demVorjahresniveau und überstieg die Zahl der unversorgten Bewerber (607).Zum AusbildungsmarktDer Ausbildungsmarkt ist auch im so genannten "fünften Quartal" noch in Bewegung. Oberstes Ziel istes, jedem ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen ein Angebot für eine Ausbildung oder Alter-native zu geben. Bis Mitte Dezember konnte die Zahl der noch unversorgten Bewerber bereits deutlichreduziert werden (351). Den jungen Menschen, die noch auf der Suche sind, stehen ausreichend Al-ternativen zur Überbrückung bis zum nächsten Ausbildungsbeginn zur Verfügung, die sofort besetztwerden können. Dazu gehören Einstiegsqualifizierungen oder auch Maßnahmen zur Berufsvorberei-tung (BvB). 4
  5. 5. Arbeitsmarktstatistik zurück zum InhaltEckwerte des Arbeitsmarktes SGB II und SGB III14 Sachsen2008 bis 2010Bestandswerte sind Jahresdurchschnittswerte, Bewegungsgrößen sind, soweit nicht anders angegeben, Jahressummen.Bei der Berechnung der Vorjahresveränderungen können Rundungsdifferenzen auftreten.Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen. Veränderung gegenüber Berichtsjahre Vorjahr 1) 2008 1) 2) Merkmale 1) 2) 2010 2009 2008 absolut in % absolut in % 1 2 3 4 5 6 7ArbeitsuchendeBestand 444.604 476.042 473.542 -31.438 -6,6 -28.937 -6,1ArbeitsloseBestand 253.518 278.196 279.560 -24.679 -8,9 -26.042 -9,3 54,0% Männer 136.785 149.827 139.467 -13.042 -8,7 -2.682 -1,9 46,0% Frauen 116.733 128.369 140.093 -11.637 -9,1 -23.360 -16,7 10,3% 15 bis unter 25 Jahre 25.986 31.506 32.050 -5.520 -17,5 -6.064 -18,9 1,3% dar.: 15 bis unter 20 Jahre 3.360 4.332 5.108 -972 -22,4 -1.748 -34,2 34,3% 50 bis unter 65 Jahre 87.072 89.725 86.984 -2.653 -3,0 +88 +0,1 20,5% dar.: 55 bis unter 65 Jahre 51.962 50.952 43.951 +1.010 +2,0 +8.010 +18,2 . Langzeitarbeitslose 4) . . . x x x x 4,4% Schwerbehinderte 3) 11.243 10.782 10.794 +461 +4,3 +449 +4,2 3,8% Ausländer 9.646 9.920 10.062 -275 -2,8 -416 -4,1Zugang 615.686 654.896 612.699 -39.210 -6,0 +2.987 +0,5Abgang 632.141 652.593 640.333 -20.452 -3,1 -8.192 -1,3dar.: in Erwerbstätigkeit 270.728 272.505 288.374 -1.777 -0,7 -17.646 -6,1 in Ausbildung/Qualifizierung 132.433 157.598 123.704 -25.165 -16,0 +8.729 +7,1 in Nichterwerbstätigkeit 189.175 185.139 190.451 +4.036 +2,2 -1.276 -0,7Arbeitslosenquoten bezogen auf- alle zivilen Erwerbspersonen 11,9 12,9 12,8 x x x x Männer 12,1 13,2 12,2 x x x x Frauen 11,5 12,6 13,6 x x x x 15 bis unter 25 Jahre 10,8 12,5 12,2 x x x x 15 bis unter 20 Jahre 5,3 6,0 6,5 x x x x Ausländer 23,9 24,6 25,8 x x x x- abhängige zivile Erwerbspersonen 13,2 14,4 14,3 x x x xGemeldete ArbeitsstellenBestand 15.457 13.107 15.527 +2.350 +17,9 -70 -0,5dar.: sozialversicherungspflichtig 13.809 11.830 14.417 +1.979 +16,7 -609 -4,2 sofort zu besetzen 11.616 9.644 11.766 +1.971 +20,4 -151 -1,3 5)Zugang 105.105 89.505 98.163 +15.600 +17,4 +6.942 +7,1dar.: sozialversicherungspflichtig 92.980 78.482 89.402 +14.498 +18,5 +3.578 +4,0 5)Zugang pro Monat 8.759 7.459 8.180 +1.300 +17,4 +579 +7,1dar.: sozialversicherungspflichtig 7.748 6.540 7.450 +1.208 +18,5 +298 +4,0Erstellungsdatum: 22.12.2010, Statistik-Service Südost © Statistik der Bundesagentur für Arbeit 1) Mai 2009: Eingeschränkte Vergleichbarkeit aufgrund der Einführung des § 46 SGB III. Personen, für die ein Dritter mit der Vermittlung beauftragt wurde, gelten ab diesem Berichtsmonat nicht mehr als arbeitslos. 2) Angaben zu Zeiträumen vor der Kreisgebietsreform zum 01.08.2008 beruhen auf fiktiven Kreiswerten, die sich aus der Aufsummierung der damaligen Kreisstruktur errechnen 3) Ab Januar 2010 werden die bei den Agenturen für Arbeit und ARGEn erfassten Personen, denen eine Gleichstellung zugesichert wurde, nicht mehr zu den schwerbehinderten Menschen gezählt. Vorjahresvergleiche sind somit nur eingeschränkt möglich. 4) Bundesland mit zugelassenen kommunalen Trägern (zkT). Die Daten sind nicht vollständig, eine Auswertung kann nicht erfolgen. 5) Die Zugänge sind ab September 2009 aufgrund der Erweiterung der gemeldeten Stellen um Praktiumsstellen überzeichnet.
  6. 6. Arbeitsmarktstatistik zurück zum InhaltEckwerte des Arbeitsmarktes SGB III14 Sachsen2008 bis 2010Bestandswerte sind Jahresdurchschnittswerte, Bewegungsgrößen sind, soweit nicht anders angegeben, Jahressummen.Bei der Berechnung der Vorjahresveränderungen können Rundungsdifferenzen auftreten.Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen. Veränderung gegenüber Berichtsjahre Vorjahr 1) 2008 1) 2) Merkmale 1) 2) 2010 2009 2008 absolut in % absolut in % 1 2 3 4 5 6 7ArbeitsuchendeBestand 125.294 148.615 145.734 -23.321 -15,7 -20.440 -14,0ArbeitsloseBestand 75.646 88.423 90.564 -12.777 -14,4 -14.918 -16,5 53,5% Männer 40.472 48.181 41.309 -7.708 -16,0 -837 -2,0 46,5% Frauen 35.174 40.242 49.255 -5.069 -12,6 -14.081 -28,6 13,1% 15 bis unter 25 Jahre 9.883 13.021 14.125 -3.138 -24,1 -4.242 -30,0 1,5% dar.: 15 bis unter 20 Jahre 1.166 1.741 2.367 -575 -33,0 -1.201 -50,8 45,8% 50 bis unter 65 Jahre 34.610 35.512 34.736 -902 -2,5 -126 -0,4 33,0% dar.: 55 bis unter 65 Jahre 24.976 23.578 20.123 +1.398 +5,9 +4.853 +24,1 20,3% Langzeitarbeitslose 15.324 14.518 23.705 +806 +5,6 -8.381 -35,4 5,4% Schwerbehinderte 3) 4.096 3.881 4.067 +216 +5,6 +29 +0,7 1,7% Ausländer 1.264 1.423 1.499 -159 -11,2 -236 -15,7Zugang 273.572 331.604 320.096 -58.032 -17,5 -46.524 -14,5Abgang 269.672 309.040 302.742 -39.368 -12,7 -33.070 -10,9dar.: in Erwerbstätigkeit 140.193 143.001 144.418 -2.808 -2,0 -4.225 -2,9 in Ausbildung/Qualifizierung 56.534 89.031 64.885 -32.497 -36,5 -8.351 -12,9 in Nichterwerbstätigkeit 69.605 72.915 88.587 -3.310 -4,5 -18.982 -21,4 4)Arbeitslosenquoten bezogen auf- alle zivilen Erwerbspersonen 3,5 4,1 4,2 x x x x Männer 3,6 4,2 3,6 x x x x Frauen 3,5 3,9 4,8 x x x x 15 bis unter 25 Jahre 4,1 5,2 5,4 x x x x 15 bis unter 20 Jahre 1,8 2,4 3,0 x x x x Ausländer 3,1 3,5 3,8 x x x x- abhängige zivile Erwerbspersonen 3,9 4,6 4,6 x x x x 5)Gemeldete ArbeitsstellenBestand . . . x x x xdar.: sozialversicherungspflichtig . . . x x x x sofort zu besetzen . . . x x x xZugang . . . x x x xdar.: sozialversicherungspflichtig . . . x x x xZugang pro Monat . . . x x x xdar.: sozialversicherungspflichtig . . . x x x xErstellungsdatum: 22.12.2010, Statistik-Service Südost © Statistik der Bundesagentur für Arbeit 1) Mai 2009: Eingeschränkte Vergleichbarkeit aufgrund der Einführung des § 46 SGB III. Personen, für die ein Dritter mit der Vermittlung beauftragt wurde, gelten ab diesem Berichtsmonat nicht mehr als arbeitslos. 2) Angaben zu Zeiträumen vor der Kreisgebietsreform zum 01.08.2008 beruhen auf fiktiven Kreiswerten, die sich aus der Aufsummierung der damaligen Kreisstruktur errechnen 3) Ab Januar 2010 werden die bei den Agenturen für Arbeit und ARGEn erfassten Personen, denen eine Gleichstellung zugesichert wurde, nicht mehr zu den schwerbehinderten Menschen gezählt. Vorjahresvergleiche sind somit nur eingeschränkt möglich. 4) Anteilige Arbeitslosenquote nach den Rechtskreisen. 5) Eine Unterscheidung der gemeldeten Stellen nach SGB-Trägern ist nicht sinnvoll.
  7. 7. Arbeitsmarktstatistik zurück zum InhaltEckwerte des Arbeitsmarktes SGB II14 Sachsen2008 bis 2010Bestandswerte sind Jahresdurchschnittswerte, Bewegungsgrößen sind, soweit nicht anders angegeben, Jahressummen.Bei der Berechnung der Vorjahresveränderungen können Rundungsdifferenzen auftreten.Datenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen. Veränderung gegenüber Berichtsjahre Vorjahr 1) 2008 1) 2) Merkmale 1) 2) 2010 2009 2008 absolut in % absolut in % 1 2 3 4 5 6 7ArbeitsuchendeBestand 319.310 327.427 327.808 -8.117 -2,5 -8.498 -2,6ArbeitsloseBestand 177.871 189.773 188.995 -11.902 -6,3 -11.124 -5,9 54,1% Männer 96.313 101.646 98.158 -5.334 -5,2 -1.845 -1,9 45,9% Frauen 81.559 88.127 90.838 -6.568 -7,5 -9.279 -10,2 9,1% 15 bis unter 25 Jahre 16.103 18.485 17.926 -2.382 -12,9 -1.823 -10,2 1,2% dar.: 15 bis unter 20 Jahre 2.194 2.591 2.741 -397 -15,3 -547 -19,9 29,5% 50 bis unter 65 Jahre 52.462 54.213 52.248 -1.750 -3,2 +214 +0,4 15,2% dar.: 55 bis unter 65 Jahre 26.986 27.374 23.828 -388 -1,4 +3.157 +13,3 . Langzeitarbeitslose 4) . . . x x x x 4,0% Schwerbehinderte 3) 7.146 6.902 6.727 +245 +3,5 +419 +6,2 4,7% Ausländer 8.382 8.498 8.563 -116 -1,4 -181 -2,1Zugang 342.114 323.292 292.603 +18.822 +5,8 +49.511 +16,9Abgang 362.469 343.553 337.591 +18.916 +5,5 +24.878 +7,4dar.: in Erwerbstätigkeit 130.535 129.504 143.956 +1.031 +0,8 -13.421 -9,3 in Ausbildung/Qualifizierung 75.899 68.567 58.819 +7.332 +10,7 +17.080 +29,0 in Nichterwerbstätigkeit 119.570 112.224 101.864 +7.346 +6,5 +17.706 +17,4 5)Arbeitslosenquoten bezogen auf- alle zivilen Erwerbspersonen 8,3 8,8 8,7 x x x x Männer 8,5 8,9 8,6 x x x x Frauen 8,1 8,6 8,8 x x x x 15 bis unter 25 Jahre 6,7 7,3 6,8 x x x x 15 bis unter 20 Jahre 3,5 3,6 3,5 x x x x Ausländer 20,8 21,0 22,0 x x x x- abhängige zivile Erwerbspersonen 9,2 9,8 9,7 x x x x 6)Gemeldete ArbeitsstellenBestand . . . x x x xdar.: sozialversicherungspflichtig . . . x x x x sofort zu besetzen . . . x x x xZugang . . . x x x xdar.: sozialversicherungspflichtig . . . x x x xZugang pro Monat . . . x x x xdar.: sozialversicherungspflichtig . . . x x x xErstellungsdatum: 22.12.2010, Statistik-Service Südost © Statistik der Bundesagentur für Arbeit 1) Mai 2009: Eingeschränkte Vergleichbarkeit aufgrund der Einführung des § 46 SGB III. Personen, für die ein Dritter mit der Vermittlung beauftragt wurde, gelten ab diesem Berichtsmonat nicht mehr als arbeitslos. 2) Angaben zu Zeiträumen vor der Kreisgebietsreform zum 01.08.2008 beruhen auf fiktiven Kreiswerten, die sich aus der Aufsummierung der damaligen Kreisstruktur errechnen 3) Ab Januar 2010 werden die bei den Agenturen für Arbeit und ARGEn erfassten Personen, denen eine Gleichstellung zugesichert wurde, nicht mehr zu den schwerbehinderten Menschen gezählt. Vorjahresvergleiche sind somit nur eingeschränkt möglich. 4) Bundesland mit zugelassenen kommunalen Trägern (zkT). Die Daten sind nicht vollständig, eine Auswertung kann nicht erfolgen. 5) Anteilige Arbeitslosenquote nach den Rechtskreisen. 6) Eine Unterscheidung der gemeldeten Stellen nach SGB-Trägern ist nicht sinnvoll.
  8. 8. ArbeitsmarktstatistikBestand an Arbeitslosen und ArbeitslosenquotenSachsen, Agenturbezirke, Direktionsbezirke und Kreise4)Zeitreihe, JahresdurchschnitteDatenrevisionen können zu Abweichungen gegenüber Auswertungen mit früherem Erstellungsdatum führen. Bestand an Arbeitslosen Arbeitslosenquoten in Bezug auf Veränderung 2010 zu 2009 Veränderung 2010 zu 2008 alle zivilen Erwerbspersonen in % Region 2010 2009 1) 2008 absolut in % absolut in % 2010 20091) 2008 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10968 RD Sachsen 253.518 278.196 -24.679 - 8,9 279.560 -26.042 - 9,3 11,9 12,9 12,8 AA Annaberg-Buchholz2) 22.130 26.125 -3.995 - 15,3 25.614 -3.484 - 13,6 11,4 13,2 12,8 AA Bautzen 36.981 41.236 -4.255 - 10,3 44.077 -7.096 - 16,1 12,9 14,1 14,8 AA Chemnitz 28.781 31.368 -2.587 - 8,2 31.033 -2.252 - 7,3 11,0 11,9 11,6 AA Dresden 33.351 34.187 -836 - 2,4 32.869 483 1,5 10,9 11,2 10,8 AA Leipzig 52.731 56.740 -4.009 - 7,1 58.060 -5.329 - 9,2 13,4 14,4 14,7 AA Oschatz 19.797 21.352 -1.554 - 7,3 21.503 -1.705 - 7,9 12,9 13,8 13,7 AA Pirna 13.998 15.571 -1.573 - 10,1 15.718 -1.720 - 10,9 10,6 11,7 11,6 AA Plauen 13.835 15.542 -1.706 - 11,0 15.118 -1.282 - 8,5 10,9 12,1 11,6 AA Riesa 12.296 13.615 -1.320 - 9,7 13.619 -1.324 - 9,7 11,5 12,6 12,4 AA Zwickau2) 19.617 22.461 -2.844 - 12,7 21.950 -2.332 - 10,6 11,2 12,6 12,1145 Direktionsbezirk Chemnitz3) 89.678 101.144 -11.465 - 11,3 99.435 -9.757 - 9,8 11,3 12,6 12,2 14511 Chemnitz, Stadt 15.517 16.358 -841 - 5,1 16.133 -615 - 3,8 12,7 13,3 13,0 14521 Erzgebirgskreis 22.130 26.125 -3.995 - 15,3 25.614 -3.484 - 13,6 11,4 13,2 12,8 14522 Mittelsachsen 18.579 20.659 -2.080 - 10,1 20.621 -2.042 - 9,9 10,7 11,7 11,5 14523 Vogtlandkreis 13.835 15.542 -1.706 - 11,0 15.118 -1.282 - 8,5 10,9 12,1 11,6 14524 Zwickau 19.617 22.461 -2.844 - 12,7 21.950 -2.332 - 10,6 11,2 12,6 12,1146 Direktionsbezirk Dresden 96.626 104.610 -7.984 - 7,6 106.283 -9.657 - 9,1 11,6 12,4 12,5 14612 Dresden, Stadt 29.672 30.368 -696 - 2,3 29.410 261 0,9 11,3 11,6 11,3 14625 Bautzen 19.060 20.811 -1.751 - 8,4 21.924 -2.864 - 13,1 11,3 12,1 12,5 14626 Görlitz 19.586 22.192 -2.606 - 11,7 23.749 -4.163 - 17,5 14,2 15,8 16,6 14627 Meißen 14.311 15.668 -1.358 - 8,7 15.481 -1.170 - 7,6 10,9 11,8 11,5 14628 Sächs. Schweiz-Osterzgebirge 13.998 15.571 -1.573 - 10,1 15.718 -1.720 - 10,9 10,6 11,7 11,6147 Direktionsbezirk Leipzig3) 67.214 72.443 -5.230 - 7,2 73.842 -6.629 - 9,0 13,1 14,1 14,3 14713 Leipzig, Stadt 35.925 38.404 -2.480 - 6,5 39.246 -3.321 - 8,5 14,0 15,1 15,6 14729 Leipzig 16.923 18.413 -1.490 - 8,1 18.509 -1.585 - 8,6 11,9 12,8 12,7 14730 Nordsachsen 14.366 15.626 -1.260 - 8,1 16.088 -1.722 - 10,7 12,6 13,5 13,8Erstellungsdatum: 18.01.2011, Statistik-Service Südost, Auftragsnummer 102598 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit1) Mai 2009: Eingeschränkte Vergleichbarkeit aufgrund der Einführung des § 46 SGB III. Personen, für die ein Dritter mit der Vermittlung beauftragt wurde, gelten ab diesem Berichtsmonat nicht mehr als arbeitslos.2) Zum 01.01.2010 wurde die Geschäftsstelle Stollberg, die bisher zur Agenturbezirk Zwickau gehörte, dem Agenturbezirk Annaberg-Buchholz zugeordnet. Vergleiche mit früheren Monaten werden auf Basis des aktuell gültigen Gebietsstandesdurchgeführt.3) Die Direktionsbezirke beziehen sich auch vor August 2008 auf die heutigen Grenzen, d.h. der ehemalige Landkreis Döbeln wird wegen der Vergleichbarkeit auch vor August 2008 zum Regierungsbezirk Chemnitz gezählt, anstatt zum eigentlichenDirektionsbezirk Leipzig.4) Angaben zu Zeiträumen vor der Kreisgebietsreform zum 01.08.2008 beruhen auf fiktiven Kreiswerten, die sich aus der Aufsummierung der damaligen Kreisstruktur errechnen

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