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[PDF] Pressemitteilung: Daimler AG, Karlsruher Institut für Technologie und Land Baden-Württemberg starten Promotionskolleg
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  1. 1. Ansprechpartner: Telefon: Presse-InformationDominique Albrecht (Daimler) 0711-17-40629Monika Landgraf (KIT) 0721-608-48126 Datum:Jochen Laun (Ministerium) 0711-279-3004 17. März 2011Daimler AG, Karlsruher Institut für Technologieund Land Baden-Württemberg startenPromotionskolleg• Forschung zu verschiedenen Aspekten der Elektromobilität• Konzern beteiligt sich mit 1,75 Millionen Euro über vier Jahre, das Land Baden-Württemberg steuert 500.000 Euro bei• Dr. Dieter Zetsche: "Spitzentechnologie braucht Spitzenforschung. Das neue Promotionskolleg trägt dazu bei, Zukunftsideen schneller auf die Straße zu bringen."Karlsruhe - Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dieDaimler AG richten ein gemeinsames Promotionskolleg ein, in demzu Themen der Elektromobilität geforscht wird.Für das Kolleg stellt Daimler über einen Zeitraum von vier Jahreninsgesamt 1,75 Millionen Euro für die Förderung von neunDoktoranden zur Verfügung. Das Ministerium für Wissenschaft,Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) unterstützt dasVorhaben mit weiteren 500.000 Euro. Die Firma Behr,Systemlieferant für die Automobilindustrie, ist ebenfallsKooperationspartner und fördert einen weiteren Kollegiaten.Das Promotionskolleg im Projekthaus e-drive steht grundsätzlichDaimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  2. 2. weiteren interessierten kleinen und mittleren Unternehmen zur Seite 2Beteiligung offen.Die Partner stärken mit dem Kolleg den Transfer zwischenWissenschaft und Wirtschaft auf dem zukunftsweisendenTechnologiefeld der Elektromobilität. Daimler und das KIT bauen mitdem Promotionskolleg ihre Forschungskooperation im Projekthause-drive weiter aus. Daimler und das KIT haben das Projekthause-drive 2008 als Forschungskooperation gegründet, um gezielt dieMarktreife von Elektro- und Hybridfahrzeugen zu beschleunigen.Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg sagte: „DasPromotionskolleg ist ein Meilenstein der Zusammenarbeit zwischenWissenschaft und Wirtschaft. Es bietet neue Chancen für denwissenschaftlichen Nachwuchs, sich weiter zu qualifizieren undzugleich in einer zentralen Zukunftstechnologie Forschungsarbeit zuleisten - im Verbund mit Partnern aus der Wirtschaft und mit großemPotential für Anwendungen in der Praxis“. Das besondereEngagement der Daimler AG und der Firma Behr zeige, welch großesVertrauen die Wirtschaft in die Leistungskraft derbaden-württembergischen Hochschulforschung setze.Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG undLeiter Mercedes-Benz Cars: "Spitzentechnologie brauchtSpitzenforschung. Deshalb sucht Daimler kontinuierlichNachwuchswissenschaftler, die zu den Besten ihres Fachs gehören –wir finden sie am KIT. Das neue Promotionskolleg trägt zusätzlichdazu bei, Zukunftsideen schneller auf die Straße zu bringen."„Das Promotionskolleg im Projekthaus e-drive ist ein weitererwichtiger Baustein in den umfangreichen Forschungs- undLehraktivitäten des KIT im zukunftsweisenden Feld derElektromobilität“, so die KIT-Präsidenten ProfessorEberhard Umbach und Professor Horst Hippler. „Das Kolleg fügt sichhervorragend in die Strategie des KIT ein, die unter dem Stichwort‚Competence E‘ das Gesamtsystem vom Energiespeicher bis zumelektrischen Antrieb, nicht nur anhand der Einzelkomponenten,sondern auch auf Systemebene betrachtet.“Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  3. 3. Zehn Doktorandinnen und Doktoranden aus verschiedenen Seite 3Disziplinen der Ingenieurwissenschaften werden zunächst für vierJahre wichtige Fragen der Elektromobilität erforschen, zum Beispielim Bereich Leistungselektronik oder Elektrifizierung desAntriebsstrangs. Die Auswahl der Kandidaten erfolgt durch einSteering-Committee, besetzt aus Vertretern vom KIT, Daimler undBehr. Die Betreuung der Doktoranden übernimmt das KIT jeweilsgemeinsam mit einem der beiden Partner. Die Räumlichkeiten unddie Laborinfrastruktur stellt das KIT zur Verfügung; zu drei Viertelnihrer Arbeitszeit werden die Doktoranden am KIT forschen.Vergleichbar mit den „Shared Professorships“, einem Instrument derKIT-Forschungsförderung, das Professoren gleichzeitig die Tätigkeitam KIT und in der Industrie erlaubt, werden die Promovierendenneben ihrer Tätigkeit am KIT auch in den Forschungs- undEntwicklungsabteilungen bei Daimler mitarbeiten.Um den Wissenstransfer weiter zu intensivieren, setzt dasPromotionskolleg auf berufsnahe Qualifzierungsseminare undCurricula in der Daimler Technik-Akademie. Umgekehrt kommenMitarbeiter von Daimler für Fortbildungen ans KIT. Durch diese engeVerzahnung hebt sich das Promotionskolleg von bisherigen Kollegienab.Die Promovierenden aus den Disziplinen Maschinenbau,Elektrotechnik, Informationstechnik und Chemieingenieurwesenwerden sich mit ihren jeweiligen Forschungsgebieten am KIT auch inder Lehre engagieren. Fester Bestandteil ist ein jeweilsdreimonatiger Auslandsaufenthalt bei Unternehmen undForschungsinstitutionen im Bereich der Elektromobilität.Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar:www.media.daimler.com und www.daimler.comÜber DaimlerDie Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr1886 Geschichte geschrieben. 125 Jahre später, im Jubiläumsjahr 2011, ist die Daimler AG einesder erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-BenzDaimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  4. 4. Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört Seite 4der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweitaufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendesFinanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement.Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: DasUnternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere undhochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei derEntwicklung alternativer Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auchin den Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahrenzu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortungfür Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge undDienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünfKontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollstenAutomobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, BharatBenz,Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt undStuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2010 setzte der Konzern mit mehr als 260.000Mitarbeitern 1,9 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 97,8 Mrd. €, das EBIT betrug 7,3 Mrd. €.Über das Karlsruher Institut für TechnologieDas Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts undstaatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einerUniversität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre –Innovation.Über das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und KunstDas Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst vertritt Schlüsselbereiche der baden-württembergischen Politik. Als oberste Landesbehörde ist das Ministerium für sämtlicheHochschulen des Landes, für den größten Teil der außeruniversitären Forschungseinrichtungen, fürdie wissenschaftlichen Bibliotheken und Archive sowie für bedeutende Kunsteinrichtungen Baden-Württembergs zuständig. Gegenwärtig gibt es in Baden-Württemberg rund 70 Hochschulen instaatlicher und privater Trägerschaft. Außerhalb der Hochschulen sind im Land Baden-Württemberg über 100 Forschungseinrichtungen angesiedelt, darunter 12Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft, 15 Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, 13 Vertragsforschungseinrichtungen und zwei Großforschungseinrichtungen derHelmholtz-Gemeinschaft. Bei einer Vielzahl dieser Einrichtungen ist das Wissenschaftsministeriuminstitutionell oder über Projekte an der Finanzierung beteiligt.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany

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