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[PDF] Pressemitteilung: Startschuss für Forschungsprojekt "Elektromobilität und Beschäftigung "
[http://www.lifepr.de?boxid=204612]

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  1. 1. Presseinformation 8. Dezember 2010Ansprechpartner: Telefon:Claudia Garád (Fraunhofer IAO) 0711/ 970 2243Silke Ernst (Gesamtbetriebsrat Daimler AG) 07031/9061133Nicole Kicherer (Daimler AG) 0711/17 40650Startschuss für Forschungsprojekt„Elektromobilität und Beschäftigung“• Wissenschaftliche Studie untersucht die „Auswirkungen der Elektrifizierung des Antriebs auf die Beschäftigung und Standortumgebung in der Automobilindustrie“• Projekt wurde vom Gesamtbetriebsrat der Daimler AG initiiert und wird vom Unternehmen, der IG Metall und der Hans-Böckler- Stiftung getragen und finanziert• Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), IMU Institut und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Bearbeitung beauftragtStuttgart. Heute fällt der Startschuss für ein wissenschaftlichesForschungsprojekt über die „Auswirkungen der Elektrifizierung desAntriebsstrangs auf die Beschäftigung und Standortumgebung in derAutomobilindustrie (kurz ELAB)“. Drei Forschungsinstitute werden sich inden nächsten rund 20 Monaten im Rahmen einer wissenschaftlichen Studiemit diesem Thema beschäftigen. Ziel ist es, anhand von verschiedenenSzenarien mögliche Handlungsfelder für betriebliche Akteure bei 1
  2. 2. Herstellern und Zulieferern und für regionale Akteure aus den BereichenRegionalpolitik, Wirtschaftsförderung, Arbeitsmarkt- und Bildungspolitiksowie Mitbestimmungsträger aufzuzeigen.Das Projekt wurde vom Gesamtbetriebsrat der Daimler AG initiiert undgemeinsam mit dem Unternehmen auf den Weg gebracht. Mit derBearbeitung wurden drei Forschungsinstitute – das Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), das IMU Institut unddas Institut für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrums für Luft- undRaumfahrt (DLR) - beauftragt. Getragen und finanziert wird das Projekt vonder Daimler AG, der IG Metall Baden-Württemberg und der Hans-Böckler-Stiftung.Bisherige Studien rund um die Elektromobilität stellen vor allemTechnologie und infrastrukturellen Rahmenbedingungen in denVordergrund. Für die Wissenschaftler stellt die Erweiterung derwissenschaftlichen Betrachtung speziell auf die betrieblichen undgesellschaftlichen Akteure eine wichtige Funktion des Forschungsprojektesdar. Prof. Dieter Spath, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaftund Organisation: „Die Auswirkungen der Elektrifizierung des Antriebstrangsauf ein automobiles Aggregatewerk transparent zu machen, ist einentscheidender Schritt hin zu einem aktiven Management des Wandels.“Wilfried Porth, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Daimler AG: „Fürunsere Personalstrategie ist es entscheidend, wie sich neueAntriebskonzepte auf die Beschäftigung, die Arbeitsinhalte undQualifizierung unserer Mitarbeiter auswirken. Wir erwarten vom Projektwichtige Hinweise auf die zukünftigen Herausforderungen derBeschäftigungs- und Arbeitspolitik.“Erich Klemm, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Daimler AG: „DerElektroantrieb wird Schritt für Schritt Einzug in unsere Fahrzeuge halten. Füruns ist entscheidend, dass mit der ökologischen Nachhaltigkeit auch einesoziale Nachhaltigkeit einher geht. Wir müssen uns frühzeitig mit der Frageauseinandersetzen, wie dieser technologische Wandel im Interesse derBeschäftigten gestaltet werden kann.“ 2
  3. 3. Jörg Hofmann, IG Metall-Bezirksleiter Baden-Württemberg: “Es gilt, denkomplexen Prozess des Wechsels zu neuen Antriebstechniken und damitverbundener Mobilitätskonzepte zu gestalten. Für uns als Gewerkschaft istes deshalb wichtig, zu erforschen, wie sich dieser Wandel auf Beschäftigungund Qualifizierung entlang der Wertschöpfungskette auswirkt.“Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter e-Drive & Future Mobility in der Forschungund Vorentwicklung sowie Umweltbevollmächtigter der Daimler AG, zeigtedie Bedeutung der Elektromobilität für die Automobilindustrie auf: „Dieindividuelle Mobilität wird sich in Zukunft stark verändern, was unteranderem an der zunehmenden Verstädterung und dem steigendenBevölkerungswachstum liegt. Der Schlüssel zur individuellen Mobilität derZukunft ist die Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Sie birgt ein enormesPotential für den Automobilstandort Deutschland. Über verschiedeneTechnologien wie Hybridisierung oder die Elektrotraktion lassen sich schonheute viele Kundenbedarfe abdecken. Jetzt gilt es, diese Technologienweiter zu verfeinern und mit Hilfe eines Schulterschlusses von Politik,Automobilindustrie und Energiewirtschaft flächendeckend auszurollen.“Weitere Informationen zum Forschungsprojekt ELAB finden Sie unterwww.elab.iao.fraunhofer.de 3

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