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[PDF] Pressemitteilung: Immobilien als Kapitalanlage sehr gefragt
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  1. 1. Immobilien als Kapitalanlage sehr gefragt  FPSB Deutschland: Private Real Estate Management gewinnt an BedeutungFrankfurt/Main, 25. November 2011 – Immer mehr Anleger erwerben Immobilien, umihr Vermögen vor Inflation zu schützen. Zudem verleiten die historisch niedrigenHypothekenzinsen viele Investoren zum Immobilienkauf. Nach aktuellen Angaben desImmobilienverbandes IVD wurde in der ersten Hälfte 2011 das Transaktionsvolumenvon gewerblichen und privaten Immobilien in Deutschland um fast 20 Prozent auf80,75 Milliarden Euro gesteigert. Das Immobilienvermögen der privaten Haushalte be-trägt mit rund 5 Milliarden Euro die Hälfte des gesamten Privatvermögens und bildetsomit die bedeutendste Asset-Klasse im Portfolio (Quelle: BBE). Investitionen in Im-mobilien sind sehr beliebt, aber oft wissen die Anleger nicht umfassend über die spe-zifischen Eigenschaften ihrer Immobilieninvestments Bescheid, wie beispielsweiseüber die Entwicklung der Rendite oder die steuerlichen Auswirkungen. Aufgrund deshohen Anteils von privaten Immobilienvermögen am Gesamtvermögen privater Haus-halte und nicht zuletzt dem hohen Anlagevolumen kommt der Immobilieninvestitions-entscheidung und somit dem privaten Immobilienmanagement (Private Real EstateManagement) eine große Bedeutung zu.„Häufig ist das Immobilienportfolio bezüglich Standort und Immobilienart zufällig zu-sammengestellt. Die wenigsten Investoren haben einen genauen Überblick über dieRenditen sowie die Risiken ihrer direkten und indirekten Immobilieninvestments“, soProf. Dr. Rolf Tilmes, Mitglied des Vorstandes des Financial Planning StandardsBoard Deutschland e.V. (FPSB Deutschland).Risiken bei Immobilieninvestments werden oft unterschätztDie Privatinvestoren unterschätzen den langfristigen Anlagehorizont sowie das hoheMindestanlagevolumen und das damit verbundene Klumpenrisiko. „Wer aus Angstvor Inflation all sein Vermögen in eine Immobilie steckt, ist langfristig an das Invest-ment gebunden, auch wenn deren Wert sinkt oder sich bei anderen Anlageklassenbessere Renditechancen ergeben“, erläutert Tilmes. Zudem sind Immobilien deutlichgeringer fungibel als andere Vermögensgegenstände, wie börsengehandelte Wert-papiere.Dem langfristigen Investitionshorizont von zehn bis 15 Jahren steht oft keine ent-sprechende Rendite gegenüber. Einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschafts-forschung (DIW) zufolge beläuft sich die Rendite privater Vermieter auf lediglich 2,14Prozent jährlich. Zudem werden die Erwerbsnebenkosten wie Grunderwerbssteuer,Maklerprovision und Notargebühren nicht genug berücksichtigt, die etwa zehn Pro-zent des Kaufpreises betragen.
  2. 2. Seite 2Privatanleger begehen häufig den Fehler, in Immobilien nur auf Grundlage der Ein-kaufsrendite, dem Verhältnis von Kaufpreis zum Jahresnettomietertrag, zu investie-ren. Diese Betrachtung greift zu kurz: Änderungen der regionalen wirtschaftlichenEntwicklung und des Zinsniveaus, anfallende Instandhaltungskosten wie auch Leer-stände können die Objektrendite erheblich schmälern.Entscheidend für die zukünftige Wertentwicklung einer Immobilie als Kapitalanlageist die Lage. Neben der Infrastruktur spielt auch die demografische Entwicklung einegroße Rolle. Je größer das Bevölkerungswachstum, desto eher steigen die Vermie-tungschancen.Auch bei indirekten Beteiligungen sollten sich die Anleger auskennen. Einige offeneImmobilienfonds, bei dem der Investor sein Geld über mehrere Standorte und Immo-bilientypen streut, mussten geschlossen werden, um weitere Abflüsse von Großinve-storen und besorgten Anlegern zu verhindern. Geschlossene Immobilienfonds, beidenen sich der Anleger dagegen auf ein einzelnes Objekt festlegt, weisen nur einesehr beschränkte Fungibilität auf. Hier besteht eine lange Kapitalbindungsdauer vonsieben bis 15 Jahren und eignet sich nur für vermögende Investoren, die ihr Geldnicht kurzfristig benötigen.„Der Anleger sollte nicht aus Inflationsängsten übereilt in Immobilien fliehen“ rätTilmes.Immobilienvermögen optimal aufstellenPrivate Real Estate Management umfasst das ganzheitliche Management privaterImmobilieninvestitionen. Im Rahmen der ganzheitlichen Betrachtung werden nichtnur direkt gehaltene Objekte, sondern auch indirekte Immobilieninvestitionen, wiezum Beispiel Beteiligungen an offenen und geschlossenen Immobilienfonds, analy-siert.Privates Immobilienmanagement bildet die Basis für die Integration der Anlageklassein ein ganzheitliches Vermögensmanagement, indem es die Wechselwirkungen desImmobilienvermögens vor dem Hintergrund der gesamten Vermögensstruktur desKunden analysiert. Doch eine ganzheitliche Beratung setzt eine ganzheitliche Quali-fikation voraus. Die vom FPSB Deutschland zertifizierten Certified Financial Planner(CFP) bilden die Elite der Finanzplaner, denn wer diesen Titel trägt, ist ein „Allroun-der“ in allen Bereichen der privaten Geldanlage. Sie verfügen über vertiefte Kennt-nisse in den Bereichen Finanzprodukte, Vorsorgemanagement, Steuern und Recht.Ihre Qualifizierung im Rahmen des Immobilienmanagements umfasst die Wirklich-keitsrechnung, die Immobilienbewertung, deren Besteuerung sowie alle Formen derKapitalanlage in Immobilien.Denn der wirtschaftliche Erfolg eines Immobilieninvestments hängt maßgeblich vonder ganzheitlichen Finanzplanung ab, bei der, unter Berücksichtigung der Anlagezie-le und Risikobereitschaft des Anlegers, anhand individueller Analysen die Vermö-gens- und Steuersituation des Kunden optimiert wird.
  3. 3. Seite 3Über FPSB Deutschland e.V.Das Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) mitSitz in Frankfurt am Main ist der Zusammenschluss von 1115 Certified FinancialPlannern (CFP). Der FPSB Deutschland regelt auch das Zertifizierungsverfahren derCertified Foundation and Estate Planner (CFEP) als Nachlass- und Erbschaftsplanerin Deutschland. Aktuell sind 98 der insgesamt 1386 Mitglieder des FPSB Deutsch-land reine CFEP-Zertifikatsträger, 173 haben beide Zertifikate. Die Zertifikatsträgerrepräsentieren aufgrund ihrer Ausbildung, Erfahrung und stets aktualisiertem Fach-wissen höchstes Qualitätsniveau in der Finanzdienstleistungsbranche. Als derenStandesorganisation nimmt der FPSB Deutschland ihre Zertifizierung vor, entwickeltund überprüft die Ausbildungsregeln, erarbeitet die Standards für die finanzplaneri-sche Beratung und deren Umsetzung und überwacht sowohl das ethische Verhaltender CFP bei ihrer Berufsausübung als auch deren laufende Fort- und Weiterbildung.Der FPSB Deutschland ist Mitglied im internationalen Netzwerk des FPSB FinancialPlanning Standards Board Ltd., dem weltweiten Zusammenschluss aller nationalenCFP-Organisationen mit über 133.000 CFP-Zertifikatsträgern in 24 Ländern. WeitereInformationen erhalten Sie unter:www.fpsb.deKontakt Presseiris albrecht finanzkommunikationIris AlbrechtAachener Straße 15D- 50674 KölnTel.: 0221 - 280 64 930Fax: 0221 - 280 64 931Email: presse@fpsb.de und: albrecht@irisalbrecht.comwww.irisalbrecht.com

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