Wirtschaftslagebericht der IHK Heilbronn-Franken für das 2. Quartal 2012Euro-Krise belastet KonjunkturaussichtenDie Konjun...
zent der Betriebe melden eine gute  Industrie                                                                             ...
wartungen für die nächsten zwölf                                                                                          ...
Aktuelle Geschäftslage in ausgewählten Branchen Fahrzeugbau                                     Maschinenbau              ...
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[PDF] Pressemitteilung: Euro-Krise belastet Konjunkturaussichten
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  1. 1. Wirtschaftslagebericht der IHK Heilbronn-Franken für das 2. Quartal 2012Euro-Krise belastet KonjunkturaussichtenDie Konjunktur in der Region Heilbronn-Franken hat Krise. Aus dem Euroraum bleiben die Aufträge aus. Zudemsich im 2. Quartal 2012 verschlechtert. Die Lagebeurtei- wird die Weltkonjunktur langsamer, weil auch in denlungen der heimischen Unternehmen haben zum vier- Schwellenländern wie China oder Brasilien der Schwungten Mal in Folge nachgegeben; sie befinden sich jedoch nachlässt. Nach wie vor hängt die europäische Staatsschul-nach wie vor auf einem guten Niveau. Deutlich ungüns- denkrise wie ein Damoklesschwert über der weiteren Kon-tiger als bisher werden hingegen die Geschäftserwar- junkturentwicklung. Positiv auf die Binnenkonjunktur wirkttungen eingeschätzt. Vor allem die europäische Finanz- sich dagegen die anhaltend günstige Entwicklung auf demkrise sorgt für Unsicherheit bei den regionalen Unter- Arbeitsmarkt aus. Der private Verbrauch dürfte von demnehmen. Besonders die exportorientierte Wirtschaft ist Beschäftigtenzuwachs profitieren.in einigen wichtigen Absatzländern der Eurozone mitstarken konjunkturellen Risiken konfrontiert. Vor die- Die Geschäftserwartungen für die kommenden zwölfsem Hintergrund sind die weiterhin stabil auf Expansi- Monate haben sich bei den Unternehmen spürbar einge-on ausgerichteten Beschäftigungspläne der Unterneh- trübt. 16 Prozent (Vorquartal 29 Prozent) der Betriebe bli-men bemerkenswert. Dies zeigen die Ergebnisse der cken optimistisch in die Zukunft, 17 Prozent (Vorquartalaktuellen Konjunkturumfrage der IHK Heilbronn- 13 Prozent) der Unternehmen gehen hingegen von einerFranken, an der mehr als 340 Unternehmen mit 47.900 schlechteren Entwicklung aus. Seit drei Jahren überwiegenBeschäftigten aus dem gesamten IHK-Bezirk teilge- damit erstmals wieder leicht die skeptischen Stimmen.nommen haben. Die Beschäftigungsplanungen der heimischen Unterneh- men sind gegenüber dem Vorquartal per saldo unverändertI. Gesamtkonjunktur geblieben. 21 Prozent (Vorquartal 23 Prozent) der Betriebe sehen eine Erhöhung der Beschäftigtenzahl in den nächs-Die aktuelle Geschäftslage wird von den regionalen Un- ten zwölf Monaten vor. 9 Prozent (Vorquartal 11 Prozent)ternehmen zum vierten Mal in Folge ungünstiger als im der Unternehmen planen Stellenstreichungen.Vorquartal beurteilt. Dennoch befindet sie sich weiter aufeinem guten Niveau. 42 Prozent (Vorquartal 47 Prozent)der an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen sprechen II. Industrievon einer guten Geschäftslage, während 7 Prozent(Vorquartal 6 Prozent) der Betriebe nicht mit dem Ge- Die Industrie, die maßgeblich die regionale Wirtschaftsent-schäftsverlauf zufrieden sind. wicklung bestimmt, schätzt ihre aktuelle Geschäftslage per saldo ungünstiger als im Vorquartal ein. Die Urteile gebenTrotz der insgesamt noch komfortablen Lage, belastet die mit einem Saldo von über 40 allerdings nach wie vor einSchwäche des südlichen Euroraums zunehmend die regio- positives Bild. Im Einzelnen melden 48 Prozent (Vorquartalnale Konjunktur. Besonders die exportorientierte Wirtschaft 54 Prozent) der Unternehmen eine gute Geschäftslage, wiebefürchtet steigende Beeinträchtigungen durch die Euro- im Vorquartal berichten 7 Prozent der Industriebetriebe von einem schlechten Geschäftsverlauf. Gesamtkonjunktur 2/2007-2/2012 Im Vergleich zum Vorquartal hat sich 60 Aktuelle Geschäftslage 2/2012 die Zahl der Auftragseingänge aus 50 schlecht 6,8% gut 42,3% dem Ausland deutlich abgeschwächt. 40 35,5 Der Saldo aus positiven und negati- 30 ven Stimmen liegt nun wieder im 20 Minusbereich. 18 Prozent (Vorquartal 10 befriedigend 50,9% 34 Prozent) der Unternehmen mel- 0 den steigende Auslandsorders. -1,0-10 29 Prozent (Vorquartal 19 Prozent)-20 Erwartete Geschäftslage 2/2012 der Betriebe klagen dagegen über-30 schlechter 17,1% besser 16,1% Einbußen. Im Bereich der Inlandsor- ders ist ebenfalls eine Verschlechte--40 Aktuelle Geschäftslage rung festzustellen. Auch hier über--50 Erwartete Geschäftslage wiegen nun die negativen Stimmen.-60 Zwar verweist ein Fünftel der Betrie- 2/07 3/07 4/07 1/08 2/08 3/08 4/08 1/09 2/09 3/09 4/09 1/10 2/10 3/10 4/10 1/11 2/11 3/11 4/11 1/12 2/12 gleichbleibend 66,8% be (Vorquartal 29 Prozent) auf einen Die Linien geben jeweils den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer Zuwachs bei den Inlandsorders, Urteile der Unternehmen aller Branchen zur aktuellen Geschäftslage sowie zur erwarteten Geschäftslage an. jedoch klagen 28 Prozent (Vorquartal 21 Prozent) über einen Rückgang.
  2. 2. zent der Betriebe melden eine gute Industrie 2/2007-2/2012 Ertragslage, 55 Prozent berichten 60 Aktuelle Geschäftslage 2/2012 von einer gestiegenen Bauprodukti- 50 schlecht 7,4% gut 47,8% on. Die Entwicklung der Auftragsein- 40 40,4 gänge insgesamt hat sich weiter 30 verbessert. Im Einzelnen melden im 20 gewerblichen Hochbau 43 Prozent 10 der Betriebe steigende Auftragsein- 0 befriedigend 44,8% gänge, 14 Prozent mussten Einbu- -10 -5,7 ßen hinnehmen. Im Wohnungsbau verzeichnete ein Drittel der Unterneh- -20 Erwartete Geschäftslage 2/2012 men einen Auftragszuwachs, ein -30 schlechter 19,8% besser 14,1% Fünftel klagt über einen Rückgang. -40 Im Straßen- und Tiefbau melden alle Aktuelle Geschäftslage -50 Erwartete Geschäftslage Betriebe eine gleichbleibende Auf- -60 tragslage. Im öffentlichen Hochbau berichtet jeweils ein Fünftel von einer 2/07 3/07 4/07 1/08 2/08 3/08 4/08 1/09 2/09 3/09 4/09 1/10 2/10 3/10 4/10 1/11 2/11 3/11 4/11 1/12 2/12 gleichbleibend 66,1% Die Linien geben jeweils den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer steigenden beziehungsweise sinken- Urteile der Unternehmen der Industrie zur aktuellen Geschäftslage und zur den Ordertätigkeit. Die Auslastung erwarteten Geschäftslage an. von Maschinen und Geräten lag im 2. Quartal 2012 bei 80 ProzentDie Kapazitätsauslastung der Industriebetriebe ist mit (Vorquartal 78 Prozent).durchschnittlich 84 Prozent weiter gut. Die Umsatzentwick-lung in den nächsten zwölf Monaten wird deutlich weniger Die Beurteilung der zukünftigen Geschäftsentwicklung istoptimistisch als im Vorquartal eingeschätzt. Insgesamt geht zumindest per saldo gegenüber dem Vorquartal unverän-ein Viertel der Betriebe (Vorquartal43 Prozent) von einem Umsatzwachs- Baugewerbe 2/2007-2/2012tum aus, 18 Prozent (Vorquartal 80 73,9 Aktuelle Geschäftslage 2/201215 Prozent) befürchten Umsatzeinbu- 70ßen. 60 schlecht 0,0% gut 73,9% 50 40Die Geschäftserwartungen für die 30nächsten zwölf Monate haben sich 20 17,4abgekühlt. 14 Prozent (Vorquartal 10 befriedigend 26,1%29 Prozent) der Industrieunternehmen 0erwarten eine günstigere Geschäfts- -10 Erwartete Geschäftslage 2/2012entwicklung insgesamt, jeder fünfte -20 -30 schlechter 0,0%Betrieb (Vorquartal 15 Prozent) geht besser 17,4% -40von einem schlechteren Verlauf aus. -50Damit überwiegen erstmals seit drei -60 Aktuelle GeschäftslageJahren wieder die skeptischen Stim- -70 Erwartete Geschäftslagemen. Die Personalplanungen wurden 2/07 3/07 4/07 1/08 2/08 3/08 4/08 1/09 2/09 3/09 4/09 1/10 2/10 3/10 4/10 1/11 2/11 3/11 4/11 1/12 2/12 gleichbleibend 82,6%leicht nach unten korrigiert. Während Die Linien geben jeweils den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer22 Prozent (Vorquartal 21 Prozent) Urteile der Unternehmen des Baugewerbes zur aktuellen Geschäftslage undder Unternehmen Neueinstellungen zur erwarteten Geschäftslage an.planen, erwägt ein Zehntel (Vorquartal8 Prozent) eine Reduzierung der Beschäftigtenzahl. dert geblieben. Während 17 Prozent (Vorquartal 25 Pro-24 Prozent der Betriebe sehen einen Anstieg der Inlandsin- zent) der Unternehmen optimistisch in die Zukunft blicken,vestitionen vor, 21 Prozent einen Rückgang. rechnet kein Betrieb (Vorquartal 8 Prozent) mit einer un- günstigeren Entwicklung in den nächsten zwölf Monaten. Die Personalplanungen im Baugewerbe fallen günstiger alsIII. Baugewerbe im Vorquartal aus. 26 Prozent der Betriebe wollen den Personalbestand erhöhen, während nur 9 Prozent eineEine starke Stütze für die Konjunktur ist gegenwärtig das Reduzierung der Beschäftigtenzahl planen.Baugewerbe. Das Stimmungsbild hat sich im 2. Quartal2012 nochmals deutlich verbessert. Die Lageurteile habenein neues Allzeithoch erreicht. Im Einzelnen bezeichnen IV. Handel74 Prozent (Vorquartal 58 Prozent) der Betriebe den Ge-schäftsverlauf als gut, wie im Vorquartal spricht kein Bau- Im Bereich des Großhandels fällt die aktuelle Lageein-unternehmen von einer schlechten Geschäftslage. 57 Pro- schätzung nach wie vor mehrheitlich positiv aus. Gegen- über dem Vorquartal sind die Unternehmen bei schwäche- Anteile der Branchen im IHK-Bezirk in Bezug auf ren Umsätzen aber spürbar skeptischer geworden. Wäh- sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (zum 30.06.2011) rend 29 Prozent (Vorquartal 51 Prozent) der Betriebe eine 40 % Dienstleistungen (incl. Gastgewerbe und Verkehr) gute Geschäftslage melden, sind 15 Prozent (Vorquartal 39 % Industrie (incl. Bergbau, Energie- und Wasserversorgung) 2 Prozent) der Großhändler mit dem Geschäftsverlauf un- 15 % Handel zufrieden. Bei der Beurteilung des Kaufverhaltens überwie- 5 % Baugewerbe gen nun die negativen Stimmen. 19 Prozent der Großhänd- 1 % Sonstige ler sprechen von einem kauffreudigen Kaufverhalten der Kunden. 27 Prozent der Betriebe bezeichnen das Kaufver- Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg halten dagegen als zurückhaltend. Auch die Geschäftser-Wirtschaftslagebericht 2. Quartal 2012 Seite 2
  3. 3. wartungen für die nächsten zwölf Einzelhandel * 2/2007-2/2012Monate haben sich deutlich einge-trübt. Erstmals seit drei Jahren liegt 40 Aktuelle Geschäftslage 2/2012der Saldo aus optimistischen und 30 schlecht 14,6% gut 22,0%pessimistischen Stimmen nun wieder 20leicht im Minusbereich. 17 Prozent 17,0der Großhändler rechnen mit einem 10 7,4günstigen Geschäftsverlauf. Dagegen 0blicken 19 Prozent skeptisch auf die befriedigend 63,4% -10weitere Geschäftsentwicklung. Ent-sprechend signalisieren die Unterneh- -20 Erwartete Geschäftslage 2/2012men einen geringeren Personalbedarf -30 schlechter 9,8% besser 26,8%als im Vorquartal. Ein Viertel der -40Betriebe plant eine Erhöhung derBeschäftigtenzahl, 4 Prozent wollen -50 Aktuelle Geschäftslage Erwartete GeschäftslagePersonal abbauen. -60 2/07 3/07 4/07 1/08 2/08 3/08 4/08 1/09 2/09 3/09 4/09 1/10 2/10 3/10 4/10 1/11 2/11 3/11 4/11 1/12 2/12Das Stimmungsbild im regionalen * ohne Handel mit Kraftfahrzeugen gleichbleibend 63,4% Die Linien geben jeweils den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer Urteile derEinzelhandel hat sich gegenüber Unternehmen des Einzelhandels zur aktuellen Geschäftslage und zur Geschäftserwartungdem Vorquartal verschlechtert. an.22 Prozent (Vorquartal 31 Prozent)der Einzelhändler halten den Geschäftsverlauf für gut. lung in den nächsten zwölf Monaten, wie im Vorquartal15 Prozent (Vorquartal 14 Prozent) der Betriebe melden blickt ein Zehntel eher skeptisch in die Zukunft. Dagegeneine schlechte Geschäftslage. Trotz der weiterhin guten fallen die Beschäftigungsplanungen positiver als im Vor-Verfassung des Arbeitsmarktes machen sich die zuneh- quartal aus. 11 Prozent der Betriebe planen Neueinstellun-menden Sorgen der Verbraucher über die Euro-Krise nega- gen, während 8 Prozent einen Personalabbau erwägen.tiv bemerkbar. Die Einschätzung des Kaufverhaltens derKunden durch die Einzelhändler hat sich im Vergleich zumVorquartal verschlechtert. Nur zwei Prozent der Betriebe V. Dienstleistungsgewerbestufen das Kaufverhalten als kauffreudig ein. 56 Prozentder Einzelhändler bezeichnen es als saisonüblich ange- Die Beurteilung der konjunkturellen Situation durch diemessen, rund 42 Prozent sprechen von einem zurückhal- Dienstleistungsunternehmen fällt bei einer deutlich verbes- serten Umsatzentwicklung per saldo Dienstleister * 2/2007-2/2012 günstiger als im Vorquartal aus. Nur 60 3 Prozent (Vorquartal 9 Prozent) der 50 Aktuelle Geschäftslage 2/2012 Dienstleister sind mit dem Geschäfts- 40 schlecht 3,3% gut 31,6% verlauf unzufrieden, 32 Prozent 30 (Vorquartal 33 Prozent) der Unterneh- 28,3 20 men bezeichnen die aktuelle Ge- 10 schäftslage als gut. 52 Prozent der 0 Betriebe melden steigende Umsätze befriedigend 65,1% -10 -4,4 gegenüber dem Vorjahresquartal. -20 Beim Auftragsvolumen berichten Erwartete Geschäftslage 2/2012 -30 18 Prozent der Betriebe von einem schlechter 20,3% besser 15,9% Anstieg, dagegen verzeichneten -40 21 Prozent ein rückläufiges Auftrags- -50 Aktuelle Geschäftslage volumen. Vor dem Hintergrund der -60 Erwartete Geschäftslage verschlechterten Auftragslage fällt die -70 Einschätzung der zukünftigen Ge- 1/07 2/07 3/07 4/07 1/08 2/08 3/08 4/08 1/09 2/09 3/09 4/09 1/10 2/10 3/10 4/10 1/11 2/11 3/11 4/11 1/12 gleichbleibend 63,8% schäftsentwicklung erstmals seit drei * Dienstleistungen ohne Kreditgew erbe und Hotel- und Gaststättengewerbe Die Linien geben jeweils den Saldo der Prozentanteile positiver und negativer Urteile Jahren wieder überwiegend pessimis- der Dienstleister zur aktuellen Geschäftslage und zur erwarteten Geschäftslage an. tisch aus. Während 16 Prozent der Unternehmen mit einem günstigerentenden Kaufverhalten. Bei der zukünftigen Umsatzentwick- Verlauf rechnen, blickt ein Fünftel hingegen skeptisch in dielung rechnen 32 Prozent der Einzelhändler mit steigenden Zukunft. Dennoch wollen 18 Prozent der Betriebe den Per-Umsätzen, 12 Prozent kalkulieren mit Umsatzeinbußen. Die sonalstand erhöhen, nur 3 Prozent planen eine Reduzie-Geschäftserwartungen insgesamt beurteilen die Einzel- rung.händler weniger optimistisch als im Vorquartal. 27 Prozent(Vorquartal 33 Prozent) erwarten eine günstigere Entwick- HERAUSGEBER AKTUELLLES IHK Heilbronn-Franken Informationen zur aktuellen konjunkturellen Lage können im Internet Ferdinand-Braun-Str. 20 unter dem Stichwort „Konjunktur“ abgerufen werden unter: 74074 Heilbronn www.heilbronn.ihk.de/konjunkturbericht Geschäftsbereich Wirtschaft und Politik Juli 2012 KENNZAHLEN PER NEWSLETTER KONTAKT Informationen zu aktuellen Wirtschaftszahlen, zur Konjunkturlage sowie Dorothee Kienzle zu Daten aus der amtlichen Statistik enthält der IHK-Newsletter Referentin Volkswirtschaft „Wirtschaft und Statistik“. Er kann kostenfrei auf der IHK-Homepage, Tel. 07131 9677-135 Rubrik Newsletter abonniert werden: Fax 07131 9677-119 www.heilbronn.ihk.de/newsletter E-Mail: dorothee.kienzle@heilbronn.ihk.deWirtschaftslagebericht 2. Quartal 2012 Seite 3
  4. 4. Aktuelle Geschäftslage in ausgewählten Branchen Fahrzeugbau Maschinenbau Elektrotechnik 75,0% Gut 52,6% Gut 43,2% Gut 25,0% Befriedigend 42,1% Befriedigend 48,7% Befriedigend 0,0% Schlecht 5,3% Schlecht 8,1% Schlecht Die Lageeinschätzung im heimischen Der Maschinenbau beurteilt seine wirt- Im Bereich Elektrotechnik fällt die Beurtei- Fahrzeugbau hat sich gegenüber dem schaftliche Lage per saldo ungünstiger als lung der wirtschaftlichen Situation bei einer Vorquartal noch verbessert. Nach wie vor im 1. Quartal 2012. 53 (Vorquartal überwiegend positiven Ertragslage und meldet kein Unternehmen einen schlechten 67 Prozent) der Unternehmen halten die guter Kapazitätsauslastung günstiger als Geschäftsverlauf. Drei Viertel (Vorquartal aktuelle Geschäftslage für gut, 5 Prozent im Vorquartal aus. 43 Prozent melden 70 Prozent) der Betriebe bezeichnen die (Vorquartal 7 Prozent) der Maschinenbau- einen guten Geschäftsverlauf, 8 Prozent aktuelle Geschäftslage als gut. Die Auf- er sprechen von einem schlechten der Betriebe bezeichnen die aktuelle Lage tragseingänge aus dem In- und Ausland Geschäftsverlauf. Bei den Auftragseingän- als schlecht. Die Zahl der Auftragseingän- sind allerdings stark zurückgegangen. Es gen aus dem Ausland melden 41 Prozent ge hat sich wieder verbessert. Ein Viertel überwiegen nun die negativen Stimmen. einen Rückgang. 27 Prozent klagen über verbuchte steigende Inlandsorders, 43 Prozent der Fahrzeugbauer mussten Einbußen bei den Inlandsorders. 35 Prozent einen Zuwachs der Auslands- Einbußen bei den Inlandsorders, 17 Prozent gehen von einem günstigeren orders. Die Geschäftserwartungen haben 71 Prozent bei den Auslandsorders zukünftigen Geschäftsverlauf aus. sich jedoch eingetrübt. 19 Prozent blicken hinnehmen. Ein Viertel blickt optimistisch in 26 Prozent rechnen hingegen mit einer optimistisch in die Zukunft, 11 Prozent der die Zukunft. Die Beschäftigungspläne schlechteren Entwicklung. Die Beschäfti- Betriebe erwarten einen ungünstigeren haben sich deutlich verbessert. gungsperspektiven fallen ungünstiger aus. zukünftigen Geschäftsverlauf. Metallerzeugnisse Glasindustrie/Steine- Chemische Industrie verarbeitung 53,0% Gut 22,7% Gut 55,6% Gut 44,1% Befriedigend 68,2% Befriedigend 44,4% Befriedigend 2,9% Schlecht 9,1% Schlecht 0,0% Schlecht Das Stimmungsbild im Bereich Metaller- Die Beurteilung der wirtschaftlichen Die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage zeugnisse ist im Vergleich zum Vorquartal Situation im Bereich Glasindust- in der chemischen Industrie hat sich per saldo unverändert geblieben. rie/Steineverarbeitung fällt deutlich gegenüber dem Vorquartal per saldo leicht 53 Prozent der Betriebe sprechen von einer schlechter als im Vorquartal aus. Während verbessert. Kein Unternehmen spricht von guten Geschäftslage, 3 Prozent sind mit 23 Prozent der Betriebe den Geschäftsver- einer schlechten Geschäftslage. dem Geschäftsverlauf unzufrieden. Die lauf als gut bezeichnen, sind 9 Prozent der 56 Prozent der Betriebe halten den Lage bei den In- und Auslandsorders hat Unternehmen mit der Geschäftslage Geschäftsverlauf für gut. Während die sich allerdings erheblich verschlechtert. unzufrieden. Die Zahl der Auftragseingän- Auftragseingänge aus dem Inland etwa 47 Prozent klagen über rückläufige ge hat sich abgeschwächt. Jeweils ein stabil geblieben sind, haben sich die Auftragseingänge aus dem Inland. Die Viertel meldet steigende beziehungsweise Auslandsorders positiver als im Vorquartal weitere Geschäftsentwicklung insgesamt fallende Auslandsorders. 9 Prozent der entwickelt. 14 Prozent (Vorquartal wird eher pessimistisch gesehen. 9 Prozent Betriebe gehen von einem besseren 0 Prozent) melden hier einen Anstieg. gehen von einem günstigen Verlauf aus, zukünftigen Geschäftsverlauf aus. 11 Prozent der Unternehmen gehen von 44 Prozent der Betriebe blicken jedoch mit 27 Prozent blicken hingegen skeptisch in einem günstigeren zukünftigen Geschäfts- Skepsis in die Zukunft. die Zukunft. verlauf aus, kein Betrieb ist skeptisch. Ernährungsgewerbe Kreditgewerbe Hotel- und Gaststätten- gewerbe 57,1% Gut 51,6% Gut 42,8% Gut 28,6% Befriedigend 48,4% Befriedigend 53,6% Befriedigend 14,3% Schlecht 0,0% Schlecht 3,6% Schlecht Im heimischen Ernährungsgewerbe fällt Im regionalen Kreditgewerbe hat die Gegenüber dem 1. Quartal 2012 ist die das Stimmungsbild nicht mehr ganz so Lagebeurteilung bei einer deutlichen wirtschaftliche Lage im Hotel- und Gast- positiv wie im Vorquartal aus. 57 Prozent Verbesserung gegenüber Vorquartal einen stättengewerbe nahezu unverändert der Betriebe melden eine gute Geschäfts- neuen Höchstwert erreicht. 52 Prozent der geblieben. Während 43 Prozent der lage, 14 Prozent der Unternehmen spre- Kreditinstitute sprechen von einem guten Betriebe eine gute Geschäftslage melden, chen von einem schlechten Geschäftsver- Geschäftsverlauf, kein Betrieb ist mit der bezeichnen nur 4 Prozent den Geschäfts- lauf. Während bei den Inlandsorders nur aktuellen Lage unzufrieden. Bei 73 Prozent verlauf als schlecht. Trotz leichten Umsatz- ein leichter Rückgang festzustellen ist, hat sind die Einlagen gestiegen. Von einer rückgängen ist eine Verbesserung der sich die Lage bei den Auslandsorders per erhöhten Kreditnachfrage der Firmenkun- Ertragslage festzustellen. Die durchschnitt- saldo spürbar verschlechtert. Kein Unter- den berichten 62 Prozent der Kreditinstitu- liche Zimmerauslastung lag bei nehmen meldet einen Zuwachs. Alle te. Hinsichtlich der weiteren Geschäftsent- 61 Prozent. Die weitere Geschäftsentwick- Betriebe berichten nun von gleichbleiben- wicklung blicken 16 Prozent optimistisch in lung wird überwiegend kritisch gesehen. den Auftragseingängen aus dem Ausland. die Zukunft, 3 Prozent rechnen mit einem 30 Prozent der Betriebe blicken skeptisch Jeweils 13 Prozent blicken optimistisch schlechteren Verlauf. in die Zukunft, 17 Prozent zeigen sich oder skeptisch in die Zukunft. optimistisch.Wirtschaftslagebericht 2. Quartal 2012 Seite 4

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