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[PDF] Pressemitteilung: Equity Daily
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  1. 1. Helaba Floor Research Equity Daily 22. Februar 2012 Indikation Unterstützungen Widerstände Handelsbreite DAX 6.894 6.838 / 6.809 6.951 / 6.971 6.780 / 6.950 Autor: EuroStoxx 50 2.537 2.530 / 2.501 2.560 / 2.587 2.495 / 2.580 Christian Schmidt Technischer Analyst Tel.: 0 69/91 32-2388  Dax legt nach Griechenland-Entscheidung eine Verschnaufpause ein research@helaba.de  Ölpreis klettert auf ein neues neun-Monats-Hoch  EU-Staaten fordern G20 zur Aufstockung der IWF-Mittel auf Von konjunktureller Seite sind heute zunächst die ersten Schätzungen der europäischen Einkaufs- Sales: mangerindizes des laufenden Monats von Interesse. Überwiegend wird mit leichten Verbesserun- Aktien- und Anlageprodukte gen der PMIs gerechnet. Positives Überraschungspotenzial gegenüber den Konsensschätzungen 0 69/91 32-31 49 sehen wir nicht. In der deutschen Industrie wäre es der dritte Anstieg in Folge, nachdem im No- Eurex Futures Options Desk vember ein Tief bei 47,9 erreicht wurde, ähnlich die Entwicklung auf europäischer Ebene. Im 0 69/91 32-18 33 historischen Vergleich zeigt sich nicht nur der hohe Gleichlauf zwischen Deutschland und der Eurozone, sondern auch der zyklische Gleichklang zwischen Industrie und Servicebereich. Letzt- lich werden die PMIs auch eine wichtige Indikation für den kommenden ifo-Geschäftsklimaindex (Veröffentlichung am Donnerstag) geben. In diesem Zusammenhang ist das heutige, belgische Unternehmensvertrauen beachtenswert. Die lange Bereinigungs- und Bodenbildungsphase (seit Anfang 2006) im US-Immobilien- und Bausektor kommt allmählich zu einem Ende. Auch wenn noch nicht von überbordender Dynamik gesprochen werden kann, so sind die Datenveröffentlichungen der letzten Wochen doch ermuti- Vortag % gend. Hervorzuheben sind der deutliche Anstieg des Branchenbarometers der NAHB, sowie dieDAX 6.908,18 -0,58% Aufwärtstendenz von Immobilienverkäufen und Baubeginnen. Mit den heutigen Daten zu denDAX L. 6.892,99 -0,77% Eigenheimverkäufen sollte sich diese Entwicklung fortsetzen. Das Plus der Immobilienverkäufe in Kalifornien deutet dies zumindest an.Stoxx 50 2.510,88 -0,27%Dow 12.965,69 0,12% Aktienmärkte: Nach zähem Ringen haben die EU-Finanzminister ein weiteres Hilfspaket fürNasdaq 2.948,57 -0,11% Griechenland auf den Weg gebracht. Ein entsprechend positiver Ausgang wurde weitestgehend im Vorfeld erwartet, so dass dies bereits in den Aktienkursen eskomptiert war – ganz getreu demS&P 500 1.362,21 0,07% Motto „buy the rumor, sell the fact“. Möglicherweise wurde damit gestern der Startschuss für eineNikkei 9.554,00 0,96% seit längerer Zeit überfälligen Zwischenkorrektur gegeben. Nahezu unabhängig von der jeweiligenÖl (Brent) 122,40 -0,42%EUR-USD 1,3239 0,00% Marktphase gilt die Devise „Selektion ist Trumpf“. Wie dies im Einzelfall aussehen kann, sollen die Grafiken verdeutlichen. Hierbei wurden verschiedene, europäische Indices und der Dow Jones einem Performance-Vergleich über die letzten 3 Monate (linke Grafik) unterzogen. In diesem Zeitraum konnte der schweizerische SMI eine klare Outperformance vollziehen. Dahinter rangie- ren der M-Dax und der Dax, während der spanische IBEX und der italienische FTSE MIB am Herausgeber: Helaba Volkswirtschaft/Research, verantwortlich: Dr. G. R. Traud, Chefvolkswirt/Leitung Research, Neue Mainzer Straße 52-58, 60311 Frankfurt am Main, Telefon: 069/9132-2024, Internet: http://www.helaba.de. Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.
  2. 2. Equity Daily schlechtesten abschnitten. Auch bei Einzelaktien (Grafik rechts) gab es gewaltige Unterschiede. Unter den Dax-Werten (seit Jahresanfang) konnte sich die Commerzbank-Aktie (Stand 21.02., 14 Uhr) mit einem Plus von rund 65 % deutlich vom restlichen Feld absetzten. Mit Abstand folgten Daimler (+42 %), BMW (+ 39 %) und Infineon (+34 %). Inhaber der roten Laterne waren die Dt. Telekom und Siemens welche jeweils nur um rund 1,5 % zulegen konnten. Wenig besser sah die Bilanz für E.ON (+1,68 %), Fresenius Medical Care (+2,48 %) und Merck (+4,8 %) aus. Beste Werte aus dem Eurostoxx 50 waren Alcatel-Lucent und Renault, hingegen rangierten Repsol und France Telekom am Ende. Grundsätzlich wird unterstellt, dass Aktien, welche einen starken Trend aufweisen, diesen auch in Zukunft fortsetzen, während entsprechend die schwachen Werte schwach bleiben werden. Die Vorgaben für den heutigen deuten auf eine moderat schwächere Eröffnung hin. Beachtenswerte Unterstützungen für den Dax finden sich bei 6.838 und 6.809 Zäh- lern. Widerstände lassen sich bei 6.951 und 6.971 Punkten definieren. ■ Zeit Land Periode Indikator / Ereignis Konsens Vorperiode EinflussWichtige Wirtschaftsdaten 9:28 DE Feb PMI Verarbeitendes Gewerbe 51,5 51,0 mittel PMI Dienstleistungssektor 53,9 53,7 9:58 EZ Feb PMI Verarbeitendes Gewerbe 49,4 48,8 mittel PMI Dienstleistungssektor 50,6 50,4 10:30 GB Protokoll der geldpolitischen Sitzung 11:00 EZ Dez Industrieaufträge +0,5 % VM -1,2 % gering -2,8 % VJ -2,7 % 13:00 US KW 7 MBA-Hypothekenmarktindex k. A. -1,0 % gering 15:00 BE Feb Unternehmensvertrauen -8,5 -9,5 gering 16:00 US Jan Eigenheimverkäufe 4,65 Mio. 4,61 Mio. mittel Allianz Das US-Justizministerium hat eine Untersuchung gegen Allianz wegen angeblicher Schmier- geldzahlungen eingestellt und will keine Anklage erheben, wie aus einem Reuters vorliegenden Brief hervorgeht. Das Justizministerium hatte untersucht, ob Allianz in Indonesien gegen das US-Anti-Korruptionsgesetz Foreign Corrupt Practices Act verstoßen hat. Eine Untersuchung der US-Börsenaufsicht SEC dauert an. (Reuters) ThyssenKrupp THYSSENKRUPP hat eine Anleihe im Volumen von 1,25 Mrd Euro mit einer Laufzeit von 5 Jahren begeben. Der Zinskupon beträgt 4,375 Prozent bei einem Emissionskurs von 99,753 Prozent. (Reuters) Commerzbank Die zur Commerzbank gehörende DEUTSCHE SCHIFFSBANK sortiert einen großen Teil ihrer Kreditnehmer aus. "Neugeschäft machen wir nur noch selektiv. Nicht strategische Engagements werden wir auslaufen lassen", sagte Schiffsbank-Vorstandssprecher Otto der "FTD". Volkswagen Volkswagen setzt weltweit auf die Einheitsfabrik. Der Automobilkonzern will mit diesem modula- ren Produktionsbaukasten Kosten senken und Prozesse stabilisieren, sagte Produktionsvor- stand Hubert Waltl. Außerdem erhöht sie die Flexibilität und verkürzt die Anlaufphase eines neuen Modells. (Handelsblatt S. 22) Deutsche Telekom Die Deutsche Telekom unterstützt Mozilla bei der Einführung eines neuen Betriebssystems für Handys. Die Telekom werde den Amerikanern künftig bei der Entwicklung der Software Boot to Gecko helfen, heißt es aus informierten Kreisen. (FTD S. 7) Lebensversicherer Die Bundesregierung will auf Druck der Assekuranz die Ansprüche von Kunden an die Lebens- versicherer beschneiden. Ihnen soll künftig ein geringerer Teil an den Bewertungsreserven zustehen. Die neuen Regeln sollen am 31. Oktober 2012 in Kraft treten. (FTD S. 15) Ungarn Der ungarischen Regierung droht eine drastische Kürzung von EU-Fördermitteln. Wie ein Spre- cher in Brüssel bestätigte, will die EU-Kommission Ungarn im nächsten Jahr die Förderung aus dem Kohäsionsfonds sperren. Damit würden Ungarn 2013 etwa 1,7 Milliarden Euro fehlen. Auch Rumänien droht die Streichung. (Handelsblatt S. 19) Helaba Floor Research · 22. Februar 2012· © Helaba 2
  3. 3. Equity Daily China Der chinesische Bankenmarkt ist auf dem Sprung, sich zum größten Bankenmarkt der Welt zu entwickeln. Die Großbanken in China strotzen nur so von Gewinnen, doch schlägt ihnen an den Börsen reichlich Misstrauen entgegen, weil man überbordende Kreditrisiken befürchtet, sagte der Finanzwissenschaftler Horst Löchel. (Börsen-Zeitung S. 4) Griechenland GRIECHENLAND rechnet für dieses Jahr mit einem höheren Haushaltsdefizit. Die Lücke werde wohl 6,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukt betragen, hieß es auf der Internetseite des griechi- schen Parlaments. Ursprünglich hatte Athen für 2012 nur 5,4 Prozent angepeilt. (Reuters). Datum 2.ob. Pivot 1.ob. Pivot PIVOT 1.unt. Pivot 2.unt. PivotDAX 22. Feb 12 7015,07 6961,63 6917,58 6864,14 6820,09Tec DAX 22. Feb 12 797,88 791,65 788,09 781,86 778,30SMI 22. Feb 12 6270,23 6254,03 6231,16 6214,96 6192,09CAC 40 22. Feb 12 3498,87 3482,05 3461,20 3444,38 3423,53S&P 500 22. Feb 12 40960,00 40960,00 40960,00 40960,00 40960,00EuroStoxx50 22. Feb 12 2575,23 2558,42 2541,04 2524,23 2506,85Dow Jones 22. Feb 12 13044,54 13005,12 12965,61 12926,19 12886,68DAX-Future 22. Feb 12 7024,67 6970,33 6921,17 6866,83 6817,67EuroStoxx-Fut. 22. Feb 12 2578,00 2561,00 2542,00 2525,00 2506,00Bund-Future 22. Feb 12 138,59 138,27 137,99 137,67 137,39Bobl-Future 22. Feb 12 125,15 125,00 124,86 124,71 124,57Schatz-Future 22. Feb 12 110,31 110,29 110,25 110,23 110,19T-Bond-Fut. 22. Feb 12 142,57 142,05 141,51 140,99 140,45Gilt-Future 22. Feb 12 115,45 115,20 114,85 114,60 114,25 15.02.12 16.02.12 17.02.12 20.02.12 21.02.12DAX-Future 6.767,00 6.747,50 6842,50 6.945,00 6.916,00DAX 6757,94 6767,00 6848,03 6948,25 6908,18M-Dax 10352,97 10296,71 10441,43 10584,75 10468,48Tec DAX 780,92 772,73 778,36 792,49 785,41EuroStoxx50 2493,96 2489,35 2520,31 2550,28 2541,60Dow Jones 30 12878,28 12780,95 12904,08 12949,87 12965,69S&P 500 1350,50 1343,23 1358,04 1361,23 1362,21Nasdaq 2575,24 2556,01 2592,29 2584,24 2590,24V-DAX 25,55 26,29 24,14 23,84 23,70Volumen DAX-Future 157.588 162.242 134.469 86.827 138.476Helaba Floor Research · 22. Februar 2012· © Helaba 3

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