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Bildungsinländer 2011 | EinführungStudiums von Bildungsinländern an den deutschen Hochschulen.        lisches Bildungsverh...
Ausländer an den Gymnasien unterrepräsen ert,zweiter Bildungsweg eröffnet Bildungsaufs egAUSLÄNDISCHE SCHÜLER AN DEUTSCHEN ...
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Acht von zehn studienberech gtenBildungsinländern nehmen ein Studium aufHOCHSCHULZUGANG UND STUDIERNEIGUNG                ...
Bildungsinländer 2011 | Studienberech gten- und StudienanfängeruntersuchungDie Wahl des Studienfachs ist bei den deutschen...
Konstanter Anteil der Bildungsinländer an dendeutschen HochschulenENTWICKLUNG DER STUDIERENDENZAHLEN IN DEUTSCHLAND       ...
Bildungsinländer 2011 | Sta s sche Grunddaten11| Bildungsinländer und Bildungsausländer in % aller Studierenden           ...
Hohe Anteile an Bildungsinländern in Neuseelandund KanadaBILDUNGSINLÄNDER IN ANDEREN STAATEN                              ...
Bildungsinländer 2011 | Sta s sche Grunddatenna onalen Wurzeln. Deutschland kommt insofern eine Sonder-                   ...
Steigende Studienanfänger- und Absolventenzahlenbei BildungsinländernENTWICKLUNG DER STUDIENANFÄNGERZAHLEN                ...
Bildungsinländer 2011 | Sta s sche GrunddatenENTWICKLUNG DER ABSOLVENTENZAHLEN                                      Insges...
Über die Häl e der Bildungsinländer in Hessen,Nordrhein-Wes alen und Baden-Wür embergBUNDESLÄNDER: STUDIERENDE            ...
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  1. 1. Bildungsinländer 2011Daten und Fakten zur Situa on von ausländischen Studierenden mit deutscher Hochschulzugangsberech gung
  2. 2. Bildungsinländer 2011Daten und Fakten zur Situa on von ausländischen Studierenden mit deutscher Hochschulzugangsberech gung
  3. 3. Herausgeber Redak on, Herausgeber und Herstellung haben sich bemüht, die in dieserDAAD Veröffentlichung enthaltenen Angaben mit größter Sorgfalt zusammenzu-Deutscher Akademischer Austauschdienst stellen. Sie können jedoch nicht ausschließen, dass die eine oder andereGerman Academic Exchange Service Informa on auf irrtümlichen Angaben beruht oder bei der Drucklegung bereits Änderungen eingetreten sind. Aus diesem Grund kann keine GewährKennedyallee 50, D-53175 Bonn und Ha ung für die Rich gkeit und Vollständigkeit der Angaben übernom- men werden.Konzep on und Redak onDr. Simone Burkhart, DAADDr. Ulrich Heublein, HISJohanna Wank, HISGestaltung und SatzNora Barr, Medienproduk on und -dienstleistungen, Leipzig
  4. 4. Bildungsinländer 2011 | InhaltInhalt Seite Kapitel 5 Vorwort 6 Wesentliche Befunde zum Studium von Bildungsinländern 8|9 EinführungAngaben zu ausländischen Schülern und deren Studierneigung 10|11 Ausländische Schüler an deutschen Schulen 12|13 Hochschulzugang und StudierneigungSta s sche Grunddaten zum Studium von Bildungsinländern 14|15 Entwicklung der Studierendenzahlen in Deutschland 16|17 Bildungsinländer in anderen Staaten 18 Entwicklung der Studienanfängerzahlen 19 Entwicklung der Absolventenzahlen 20|21 Bundesländer: Studierende 22 Bundesländer: Studienanfänger 23 Bundesländer: Absolventen 24|25 Hochschulart: Studierende 26 Hochschulart: Studienanfänger 27 Hochschulart: Absolventen 28|29 Wich gste Hochschulen für Bildungsinländer 30|31 Regionale Herkun : Studierende 32|33 Wich gste Herkun sländer: Studierende 34 Regionale Herkun : Studienanfänger 35 Regionale Herkun : Absolventen 36|37 Fächergruppen: Studierende 38|39 Studienbereiche: Studierende 40 Fächergruppen: Studienanfänger 41 Fächergruppen: Absolventen 42|43 Studien- und Abschlussarten: Studierende 44 Studien- und Abschlussarten: Studienanfänger 45 Studien- und Abschlussarten: AbsolventenAngaben zur Studien- und Lebenssitua on der Bildungsinländer 46|47 Mobilität 48|49 Studienvoraussetzungen und Studiensitua on 50 – 55 Studienerfolg und Studiendauer 56|57 Soziale Herkun und finanzielle Situa on
  5. 5. Bildungsinländer 2011 | VorwortVorwortÜber 63.500 ausländische Studierende, die in Deutschland ihre den vergangenen Jahren verbessert hat. Noch deutlicher ist die-Hochschulzugangsberech gung erworben haben, studierten im se posi ve Entwicklung bei den ausländischen Studierenden zuJahr 2010 an deutschen Hochschulen. Diese Gruppe der soge- beobachten, die für das Studium aus dem Ausland nach Deutsch-nannten Bildungsinländer erfährt in den vergangenen Jahren als land gekommen sind (Bildungsausländer). Diese erfreuliche Ten-ein Teil der Studierenden mit Migra onshintergrund vermehrte denz ist aus Sicht des DAAD auch das Ergebnis einer verbessertenAufmerksamkeit. Poli k, Gesellscha und die Hochschulen sind Integra on ausländischer Studierender an deutschen Hochschu-sich in dem Ziel einig, die Integra on und die Zukun schancen len, die der DAAD seit mehreren Jahren mit Betreuungs- unddieser jungen Menschen zu verbessern, wobei der Bildung ein Integra onsprogrammen unterstützt. Gleichwohl muss sich die-zentraler Stellenwert zukommt. ser Aufgabe auch in Zukun mit Nachdruck gewidmet werden, daDer DAAD legt vor diesem Hintergrund mit dem „Datenreport sowohl die Bildungsinländer wie auch die Bildungsausländer imBildungsinländer“ erstmals eine umfassende Zusammenstellung Vergleich zu ihren deutschen Kommilitonen noch deutlich häufi-verschiedenster Kennzahlen und Befunde zur Studiensitua on ger das Studium ohne Abschluss abbrechen.von Bildungsinländern vor. Neben der ausführlichen Darstellung Der Dank des DAAD gilt Herrn Dr. Ulrich Heublein und Frau Johan-des bereits in unterschiedlichen Quellen vorliegenden Daten- na Wank von HIS, in deren Händen die Konzep on und Redak onmaterials zu Bildungsinländern wurde für diesen Report auch der Studie lag, Frau Nora Barr für die grafische Umsetzung sowieerstmals der Studienerfolg von ausländischen Studierenden (Bil- dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, durch derendungsinländer und Bildungsausländer) berechnet. Die Ergebnis- Zuwendung diese Publika on erst möglich wurde.se zeigen, dass sich der Studienerfolg von Bildungsinländern in Dr. Dorothea Rüland Generalsekretärin des DAAD 9
  6. 6. Wesentliche Befunde zum Studium vonBildungsinländern an deutschen Hochschulen –ein erstes ResümeeAn den deutschen Hochschulen studieren derzeit rund 175.000 auch hinsichtlich der Studienorien erung und der Studienmo -Studierende mit Migra onshintergrund. Mehr als ein Dri el von va on.ihnen sind Bildungsinländer, sie erwarben zwar ihre Hochschul- Diese vergleichweise ungüns ge Ausgangslage für studierendereife in Deutschland, verfügen aber über keinen deutschen Pass. Bildungsinländer ist nur durch eine gezielte, z. T. auch studien-Für diese Studierenden stellt sich die Frage nach Integra on und begleitende Förderung zu kompensieren. Gerade daran scheintgesellscha licher Teilhabe in ganz besonderer Weise. In Deutsch- es aber noch an vielen Hochschulen zu mangeln. Die wenigenland aufgewachsen, haben sie bislang nicht den Schri getan, die mehr oder minder repräsenta ven Aussagen, die zur Studiensi-deutsche Staatsbürgerscha zu erwerben und damit auf den tua on von Bildungsinländern vorliegen, weisen darau in, dassPass des Herkun slandes ihrer Eltern zu verzichten. Ohne Zweifel sie vor eine Reihe von Herausforderungen gestellt sind, die instellt gerade ein Hochschulstudium eine große Chance dar, diese dieser Weise für ihre deutschen Kommilitonen nicht bestehen.talen erten Jugendlichen auf Dauer an Deutschland zu binden. Nach eigener Einschätzung sind sowohl fachlicher Vorbereitungs-Mit dem Studienabschluss eröffnen sich ihnen vielfäl ge Mög- stand wie auch Beherrschung bes mmter Studienkompetenzenlichkeiten zu beruflichem Aufs eg und Übernahme von Verant- nicht immer hinreichend. Auffällige Defizite werden vor allem inwortung. Bezug auf die selbstständige Studiengestaltung konsta ert. Hin-Diesen Weg beschreitet bislang noch eine zu geringe Zahl von zu kommen, eher überraschend, erhebliche sprachliche Schwie-Bildungsinländern. Die entscheidende Hürde ist dabei nicht der rigkeiten. Zu viele Bildungsinländer bekunden Probleme mit derÜbergang von den weiterführenden Schulen an die Hochschulen, Beherrschung der deutschen Sprache in wissenscha lichem Kon-sondern der Zugang zu den studienvorbereitenden Schulen. Der text. Ebenfalls unbefriedigend ist die Integra onssitua on, regel-Anteil der ausländischen Kinder an den Schülern in den Gymna- mäßige Gesprächskontakte zu deutschen Studierenden scheinensien ist seit zwanzig Jahren auf dem Niveau von 4 % verblieben. nicht selbstverständlich zu sein. Jeder vierte studierende Bil-Von allen ausländischen Schulabgängern erwarben 2009 ledig- dungsinländer ist stark beunruhigt, weil er sich in Deutschlandlich 13 % die Hochschulreife. Bei den deutschen Schulabgängern fremd fühlt.fällt dieser Wert dagegen fast dreimal so hoch aus. Angesichts Herkun s- und Studiensitua on dür en dazu beitragen, dass derdieser Zahlen kann es kaum verwundern, dass auch der Anteil Studienerfolg der Bildungsinländer unter dem ihrer deutschender Bildungsinländer an allen Studierenden in Deutschland seit Kommilitonen liegt. Während – unter Bezug auf die Absolventenvielen Jahren bei 3 % liegt. Dabei ist die absolute Zahl der Bil- 2008 – von den deutschen Studierenden eines Jahrgangs 24 %dungsinländer-Studierenden in den letzten zehn Jahren kon - ihr Studium abbrechen, liegt dieser Wert bei den Bildungsinlän-nuierlich ges egen und liegt 2010 bei 63.526. Als sehr posi ves dern bei 41 %. Dabei gilt es hervorzuheben, dass sich eine posi -Zeichen ist insbesondere die hohe Studierneigung der Bildungs- ve Tendenz abzeichnet, denn der Abbrecheranteil, der sich unterinländer unter den Studienberech gten hervorzuheben. Sie fällt Bezugnahme auf die Absolventen 2005 ergibt, beträgt noch 45 %.deutlich höher als der entsprechende Anteil bei den deutschen Dennoch kann gerade angesichts der hohen Bedeutung, die ei-Schulabgängern mit Hochschulreife aus. nem Hochschulstudium als Weg zu Integra on und gesellscha -So erfreulich diese Aufs egs- und Bildungsambi onen derjeni- licher Teilhabe zukommt, die Studienerfolgsquote der studieren-gen, die eine Studienberech gung gescha haben, auch sind, den Bildungsinländer nicht befriedigen.so dür en sich doch die schulischen Zugangsschwierigkeiten Was die Herkun der studierenden Bildungsinländer angeht,auf die Erhöhung der Zahl studierender Bildungsinländer nach lässt sich festhalten, dass die überwiegende Mehrzahl aus euro-wie vor hemmend auswirken. Dies kommt nicht von ungefähr: päischen Ländern stammt. Die Türkei ist dabei das mit AbstandViele Bildungsinländer haben einen familiären Hintergrund, der wich gste Herkun sland. Im Studienjahr 2010 sind 17.535 tür-nicht akademisch geprägt ist. Entsprechend stammen auch von kische Bildungsinländer an den deutschen Hochschulen immatri-den betreffenden Studierenden überdurchschni lich viele aus kuliert. Sie stellen fast 30 % aller Bildungsinländer. Weitere wich-bildungsfernen und einkommensschwachen Elternhäusern. Im ge Herkun sländer sind Kroa en, Italien und Griechenland,Studienjahr 2009 sind 44 % aller studierenden Bildungsinländer, gefolgt von Russland, Polen und der Ukraine.aber nur 13 % der deutschen Studierenden der Herkun sgruppe Zwischen den Studierenden verschiedener Staatsbürgerscha„niedrig“ zuzuordnen. Zur Herkun sgruppe „hoch“ gehören von gibt es zum Teil beträchtliche Differenzen. So schließen Bildungs-den Bildungsinländern 17 %, von den deutschen Kommilitonen inländer aus Griechenland, Italien und Kroa en ihr Studium an-dagegen 37 %. Viele der betreffenden Eltern können deshalb nähernd so zahlreich ab wie ihre deutschen Kommilitonen, beiihren studierenden Kindern nicht nur finanziell weniger Unter- Abbruchsquoten zwischen 24 % und 30 %. Vergleichsweise häu-stützung angedeihen lassen, sondern mangels eigener Erfahrung fig brechen dagegen u. a. Bildungsinländer aus Serbien, China10
  7. 7. Bildungsinländer 2011 | Wesentliche Befunde zum Studium von Bildungsinländern an deutschen Hochschulenund der Ukraine ihr Studium ab. Auch für die betreffenden Stu- Wirtscha . Auffällig ist, dass rela v wenige Bildungsinländer indierenden mit türkischer Staatsbürgerscha beträgt die Studie- einem Lehramtsstudiengang immatrikuliert sind. Für die weiterenabbruchquote auf Basis des Absolventenjahrgangs 2008 rela v Integra on von ausländischen Schülern und ihre Förderung sindhohe 44 %. Die Ursachen für diese starken Differenzen sind ge- aber Lehrer mit Migra onshintergrund sehr wich g. Sie kennenwiss vielgestal g. Eine wich ge Rolle dür en Unterschiede im fa- nicht nur die Nöte dieser Schüler, wissen um die Sorgen und Tra-miliären Hintergrund und in den Bildungstradi onen, aber auch di onsbezüge der Eltern, sie sind selbst lebendige Beispiele fürin der Akzeptanz seitens der deutschen Gesellscha spielen. einen gelungenen Bildungsaufs eg und eine gelungene Integra-Die vorliegenden Erkenntnisse zum Studienerfolg weisen da- on in die Gesellscha .rau in, dass die Hochschulen gut beraten sein dür en, dieseUnterschiede in der Betreuung der Studierenden zu beachten.Allerdings stellen sich diese Anforderungen an Förderung undBetreuung nicht allen Hochschulen gleichermaßen. Die höchs-ten Anteile an Bildungsinländern finden sich in Hessen undNordrhein-Wes alen. Diese beiden Bundesländer stellen alleinfast die Häl e aller Bildungsinländer. Auch in den Stadtstaatenstudieren überdurchschni lich viele Bildungsinländer. Bezogenauf einzelne Hochschulen sind es vor allem die Universitäten inFrankfurt am Main, Wuppertal und Hamburg sowie die Fach-hochschulen in Frankfurt am Main, Bochum, Stu gart und Düs-seldorf, die auf vergleichsweise hohe Anteile an Bildungsinlän-dern verweisen können.Gerade den Fachhochschulen kommt bei allen die Bildungsinlän-der betreffenden Fragen eine besondere Bedeutung zu. An die-sen Hochschulen ist die Zahl der Bildungsinländer seit Jahren ste- g gewachsen. Mi lerweile studieren 38 % der Bildungsinländeran Fachhochschulen, bei ihren deutschen Kommilitonen beträgtdieser Anteil lediglich 32 %. Der Zuwachs scheint sich auch wei-ter fortzusetzen. Die Fachhochschulen bieten Bildungsinländernoffensichtlich in besonderem Maße die Chance, den Bildungsauf-s eg von einer nichtakademischen in eine akademisch gebildeteBevölkerungsschicht zu schaffen. Diese Funk on eines erleichter-ten Zugangs zu akademischer Bildung wird auch darin sichtbar,dass von den Bildungsinländern unter den Studienanfängern2008 rund ein Dri el ihr Studium mit einer Fachhochschulreifeantrat, von den deutschen Studienanfängern mit ihrem anderenHerkun sprofil betraf dies noch nicht einmal ein Fün el.Auch in Bezug auf die Studienfächer lassen sich für die Bildungs-inländer bes mmte Konzentra onen feststellen. Neben denWirtscha swissenscha en finden sie sich sehr stark in ingenieur-wissenscha lichen Studiengängen. Gerade die türkischen Ju-gendlichen interessieren sich besonders für Informa k undMaschinenbau. Jeder fün e von ihnen hat sich in einem dieserbeiden Fächer eingeschrieben. Diese Fokussierung verdeutlichtnoch einmal, welche Bedeutung ein erfolgreiches Studium vonBildungsinländern haben kann. Gelingt es den Hochschulen,diese Studierenden angemessen zu unterstützen und zum Stu-dienabschluss zu führen, dann leisten sie einen nicht zu unter-schätzenden Beitrag zur Deckung des Fachkrä ebedarfs der 11
  8. 8. EinführungDie Integra on von Zuwanderern stellt eine wich ge poli sche etabliert, die auch im vorliegenden Datenreport zur Anwendungund gesellscha liche Aufgabe für Deutschland dar. Sie kann nur kommt.3 Zu den Studierenden mit Migra onshintergrund zählengelingen, wenn die Migran nnen und Migranten gleichwer ge dabei:Bildungschancen erhalten und dadurch alle Möglichkeiten zur • Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit (oderTeilhabe am sozialen und wirtscha lichen Erfolg der Gesamtge- Staatenlose), die ihre Hochschulzugangsberech gung an ei-sellscha haben. Bildung bleibt damit ein entscheidender Schlüs- ner deutschen Schule erworben haben. Sie werden als Bil-sel zur sozialen, aber auch kulturellen und wirtscha lichen Inte- dungsinländer bezeichnet.gra on. • Deutsche Studierende, bei denen mindestens ein ElternteilDer Na onale Bildungsbericht von 2006 hat in einer Analyse zu über eine ausländische Staatsangehörigkeit verfügt.Bildung und Migra on aufgezeigt, dass über ein Viertel der Kin- • Eingebürgerte Studierende – d. h. Studierende, die ihre ur-der und Jugendlichen in Deutschland im bildungsrelevanten Al- sprüngliche Staatsangehörigkeit zugunsten der deutschenter bis 25 Jahre über einen Migra onshintergrund verfügt.1 Die aufgegeben haben undFähigkeiten und Talente dieser Kinder und Jugendlichen dürfen • Studierende mit doppelter Staatsbürgerscha , die neben dernicht vernachlässigt werden, denn ihr Bildungserfolg birgt enor- deutschen Staatsangehörigkeit eine weitere besitzen.me Entwicklungspotenziale für die deutsche Gesellscha undstellt somit auch eine gewinnbringende Inves on dar. Dies ma- Im Mi elpunkt des vorliegenden Berichts stehen Grunddatenchen solche Bestrebungen wie beispielsweise die Aufstellung ei- der amtlichen Sta s k zu Bildungsinländern an den deutschennes na onalen Integra onsplans seitens der Bundesregierung im Hochschulen. Die Gesamtheit der Studierenden mit Migra ons-Jahre 2007 deutlich. Die Analysen im Na onalen Bildungsbericht hintergrund kann allerdings nicht erfasst werden, da die amtli-zeigen aber auch, dass trotz formaler Gleichstellung nach wie vor che Sta s k ausschließlich Aussagen über die Gruppe der Bil-zwischen Kindern und Jugendlichen deutscher und nichtdeut- dungsinländer erlaubt. Deutsche Studierende mit ausländischenscher Herkun ein beträchtliches Gefälle beim Zugang zu höhe- Eltern, eingebürgerte Studierende sowie Studierende mit dop-ren Bildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten besteht. Erklär- pelter Staatsangehörigkeit werden in der Sta s k nicht als ge-tes Ziel der Integra on durch Bildung muss es daher sein, dass sonderte Gruppen ausgewiesen. Entweder ihre Zuordnung in derKinder von Migranten ähnliche Bildungsabschlüsse und Kompe- amtlichen Sta s k lässt sich nicht vollends au lären (doppeltetenzen erwerben wie gleichaltrige Deutsche. Staatsbürgerscha ) oder ihre Daten gehen in die der deutschenVor diesem Hintergrund ist es wich g, ausreichende Informa o- Studierenden mit ein (Studierende mit ausländischem Elternteil/nen über die Bildungsbeteiligung von Zuwanderern zu erlangen. Eingebürgerte). Es besteht daher von Seiten der amtlichen Sta s-Bisher liegen jedoch gerade über die Beteiligung der Migran- k keine Kenntnis darüber, wie groß der Anteil der Studierenden nnen und Migranten an der Hochschulbildung in Deutschland mit Migra onshintergrund ausfällt. Dementsprechend lässt sichnur geringe Erkenntnisse vor. Zwar liefert die im dreijährigen auch das Verhältnis von Bildungsinländern zu Studierenden mitRhythmus durchgeführte Sozialerhebung des Deutschen Stu- Migra onshintergrund nicht sta s sch fundiert berechnen. Le-dentenwerks in der aktuellen Publika on zum zweiten Mal auch diglich die Sozialerhebung ermi elt anhand der BefragungsdatenInforma onen zu den Studierenden mit Migra onshintergrund. der Studierenden in Deutschland Anteilswerte der StudierendenUnd auch der Mikrozensus, die größte Bevölkerungsumfrage in mit Migra onshintergrund. So ha en im Sommersemester 2009Deutschland, hält seit dem Jahr 2005 ausgewählte Daten zu die- laut der 19. Sozialerhebung 11 % aller Studierenden (ohne Bil-ser Studierendengruppe bereit. Dennoch mangelt es in Deutsch- dungsausländer) einen Migra onshintergrund. Entsprechendland bislang an repräsenta ven Bildungsstudien, die sich mit der der obigen Defini on sind jeweils rund 3 % der ImmatrikuliertenGesamtheit der Studierenden mit Migra onshintergrund befas- in Deutschland Bildungsinländer bzw. deutsche Studierende mitsen. mindestens einem ausländischen Elternteil, 4 % EingebürgerteMigra on ist kein einheitliches soziales Merkmal, sondern birgt und 1 % Studierende mit doppelter Staatsangehörigkeit. Damitvielfäl ge Zuwanderungskonstella onen und kulturelle Iden tä- waren im Jahr 2009 rund 175.000 Studierende mit Migra ons-ten in sich. So lässt sich beispielsweise nach der individuellen und hintergrund an den deutschen Hochschulen eingeschrieben, dar-familialen Migra onserfahrung (Einwanderer der 1., 2. oder 3. unter etwa 58.000 Bildungsinländer, 46.000 deutsche Studieren-Genera on) und dem rechtlichen Status der Staatsangehörigkeit de mit ausländischen Eltern, 17.000 Studierende mit doppelter(deutsch vs. nichtdeutsch) unterscheiden.2 In der Sozialerhebung Staatsbürgerscha und fast 60.000 eingebürgerte Studierende.des Deutschen Studentenwerks hat sich bezogen auf die Stu- Aufgrund der zur Verfügung stehenden Daten konzentriert sichdierenden mit Migra onshintergrund folgende Differenzierung der vorliegende Report ausschließlich auf die Entwicklung des12
  9. 9. Bildungsinländer 2011 | EinführungStudiums von Bildungsinländern an den deutschen Hochschulen. lisches Bildungsverhalten von Bildungsinländern umfassender alsZu weiteren Gruppen von Studierenden sind derzeit keine detail- bisher beleuchtet, sondern auch auf Forschungsdesiderate undlierten Informa onen verfügbar. Dies schränkt zwar die Aussage- offene Fragen hingewiesen.kra dieses Berichtes ein, aber gleichzei g werden zum ersten Für die Darstellung der strukturellen Merkmale des StudiumsMal wesentliche Merkmale des Studiums von Bildungsinländern von Bildungsinländern werden als Vergleichsgruppe sowohl diein einer Publika on versammelt. Damit steht eine besondere deutschen Studierenden als auch die Bildungsausländer heran-Gruppe von Studierenden im Mi elpunkt, deren wesentlichstes gezogen. Bildungsausländer sind ausländische Studierende, dieCharakteris kum darin besteht, dass sie zwar in Deutschland ihre erst für das Studium nach Deutschland kommen und – im Gegen-Hochschulzugangsberech gung erworben haben – und damit in satz zu Bildungsinländern – ihre Hochschulzugangsberech gungder Regel auch schon seit längerem hier leben – sich jedoch bis- an einer ausländischen Schule erworben haben. Sie eignen sichher nicht entschließen konnten, auch die deutsche Staatsbürger- deshalb als Vergleichsgruppe für die Bildungsinländer, weil siescha anzunehmen, obwohl davon auszugehen ist, dass für die zum einen ebenfalls ausländischer Herkun sind und kulturelleMehrzahl von ihnen die Möglichkeit dazu besteht. Zweifelsohne Prägungen aus anderen Regionen erfahren haben. Zum anderengilt für sie daher das Integra onsangebot durch Bildung in be- stellen sich ihnen mit dem Streben nach Integra on ähnliche Stu-sonderem Maße. dienprobleme. Der Vergleich mit den deutschen StudierendenDie Beschränkung auf die Gruppe der Bildungsinländer innerhalb gründet sich vor allem auf ihre gleichen Schulwege und schuli-der Studierenden mit Migra onshintergrund führt aber auch schen Erfahrungen. Deutsche Studierende und Bildungsinländerdazu, dass Entwicklungen, die sich im Studium von Bildungsin- haben deutsche Schulen besucht und eine deutsche Hochschul-ländern zeigen, nur mit Vorsicht interpre ert werden können. zugangsberech gung erworben. Aus dem Vergleich der beidenEs ist nicht bekannt, wie viele Bildungsinländer im Laufe des Gruppen werden die Lebensumstände und der Einfluss von Mi-Studiums eine Einbürgerung vornehmen und damit in eine an- gra onsaspekten auf die Bildungssitua on der Bildungsinlän-dere Studierendengruppe mit Migra onsbezug übergehen. Aus der besonders deutlich. In der Präsenta on der Ergebnisse wirddiesem Grund kann es im Verhältnis von Bildungsinländern und nicht immer der gleichzei ge Vergleich mit Bildungsausländerneingebürgerten Studierenden zu sta s sch nicht kontrollierba- und deutschen Studierenden gesucht, sondern die Wahl der Ver-ren Verschiebungen zugunsten der Eingebürgerten kommen. gleichsgruppen ergibt sich aus den jeweils behandelten AspektenSo ist beispielsweise bei sinkenden Studierenden- bzw. Absol- und den konkreten Befunden.ventenzahlen der Bildungsinländer nicht nur davon auszugehen,dass ein Teil der Bildungsinländer das Studium vorzei g aufgibt,sondern dahinter könnten sich auch Einbürgerungsprozesse ver-bergen. Dieser Umstand ist bei der Interpreta on der folgendenDarstellungen notwendigerweise zu bedenken.Die verwendeten Daten für das vorliegende Datenkompendiumzur Entwicklung des Studiums von Bildungsinländern an dendeutschen Hochschulen stammen vor allem aus zwei Quellen.Zum einen vom Sta s schen Bundesamt und zum anderen ausder 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks aus demJahre 2009. Daneben wurde noch vereizelt auf weitere bundes-weit repräsenta ve HIS-Untersuchungen wie beispielsweise denStudienanfänger- und Studienberech gtenbefragungen und denHIS-Studienabbruchberechnungen zurückgegriffen. Zwar sind dieErgebnisse dieser Untersuchungen wie auch die Daten des Sta- s schen Bundesamtes veröffentlicht und allgemein zugänglich,doch exis ert bislang keine eigenständige Zusammenstellung so- 1 3 Konsor um Bildungsberichtersta ung: BMBF (Hg.): Die wirtscha liche und sozialezialempirischer Befunde zur Studiensitua on der Bildungsinlän- Bildung in Deutschland. Bielefeld 2006, Lage der Studierenden in der Bundesrepu-der. Aus seiner Konzentra on auf diese besondere Gruppe von S. 143. blik Deutschland 2009. 19. SozialerhebungStudierenden mit Migra onshintergrund und dem Zusammen- des Deutschen Studentenwerks, durchge- 2 führt durch HIS Hochschul-Informa ons-tragen des verfügbaren sozialempirischen Datenmaterials resul- ebd. S. 139 System. Bonn, Berlin 2010. S. 501 ert deshalb sein Wert. Auf diese Weise wird nicht nur hochschu- 13
  10. 10. Ausländer an den Gymnasien unterrepräsen ert,zweiter Bildungsweg eröffnet Bildungsaufs egAUSLÄNDISCHE SCHÜLER AN DEUTSCHEN HOCHSCHULEN Hochschulreife besuchen, gilt nicht für alle Herkun sgruppen.Im Schuljahr 2009 besuchen 766.121 ausländische Schüler deut- Zwischen den verschiedenen Na onalitäten bestehen beträcht-sche Schulen. Insgesamt stellen sie 8,6 % aller Schüler. In den liche Unterschiede. Im Durchschni lernen 14,4 % der ausländi-verschiedenen Schularten sind sie allerdings unterschiedlich ver- schen Schüler am Gymnasium, 19,6 % sind an der Hauptschule.treten. Während jeder fün e Schüler an Hauptschulen ein Aus- Während unter den Schülern aus der Türkei, aus Italien und Ser-länder ist (19,6 %), tri dies an den Gymnasien nur auf jeden bien der Anteil des Gymnasiums noch niedriger ausfällt, errei-Zwanzigsten zu (4,5 %). An den Grund- und Realschulen fällt ihr chen z. B. die Schüler aus Bosnien, Kroa en und vor allem ausAnteil dagegen dem Durchschni entsprechend aus. Diese Ten- Vietnam einen überdurchschni lichen Anteil. Mit einer Gymna-denz eines hohen Ausländeranteils an Schulen mit niedrigem Bil- sialquote von 43,3 % besucht ein höherer Anteil der vietnamesi-dungsabschluss und eines geringen Ausländeranteils an Schulen, schen Schüler diese Schulform als von den deutschen Schülern.die zur Studienberech gung führen, besteht unverändert seit Bei ihnen besuchen 29,1 % ein Gymnasium und 7,6 % die Haupt-zwanzig Jahren. Sie scheint nur durch den überdurchschni lichen schule.Anteil ausländischer Schüler an den Integrierten Gesamtschulen Welche Auswirkungen diese Tendenzen bei der Wahl der Schul-durchbrochen zu werden. 2009 stellen sie dort 13,4 % aller Schü- form haben, wird insbesondere deutlich, wenn in die Analyseler und im Sekundarbereich II dieser Schulform immerhin noch der erreichte Schulabschluss einbezogen wird. Von den deut-10,8 %. Bei diesen Werten darf allerdings nicht übersehen wer- schen Schulabgängern können 32 % die allgemeine und 1,5 %den, dass Integrierte Gesamtschulen vor allem in Bundesländern die Fachhochschulreife vorweisen. Von den ausländischen Schul-mit einer starken ausländischen Bevölkerungszahl eine wich ge abgängern betri dies 11,4 % und 1,5 %. Zwar kann seit 1992Rolle bei der schulischen Bildung spielen. Neben diesen Befun- ein wachsender Anteil an ausländischen Abgängern mit Hoch-den fällt auch auf, dass mit einem Anteil von 13,3 % rela v viele schulreife beobachtet werden, aber es ist noch keinesfalls zu ei-ausländische Staatsbürger ein Abendgymnasium besuchen. Der ner entscheidenden Annäherung an den betreffenden Wert derzweite Bildungsweg scheint demnach für nicht wenige Jugend- deutschen Schüler gekommen. Dies ist insofern bedenklich, weilliche ausländischer Herkun in Deutschland ein möglicher und eine höhere Zahl an Bildungsinländern unter den Studierendenwich ger Weg zu sein, um zur Studienberech gung zu gelangen. und Studienanfängern nur auf dem Weg des Erwerbs der Hoch-Der allgemeine Trend, dass vergleichsweise wenige ausländische schulzugangsberech gung zu erreichen ist.Schüler das Gymnasium als wich gsten Weg zum Erwerb der Quelle Abb. 1 – 31| Anteil ausländischer Schüler an allen Schülern ausgewählter Schulsta s k Sta s sches Bundesamt; Schularten in % HIS-BerechnungenSchulart 1992 1995 2003 2005 2007 2009Grundschule 9,2 % 10,1 % 11,7 % 11,5 % 9,8 % 8,0 %Hauptschule 20,0 % 18,8 % 18,6 % 18,9 % 19,4 % 19,6 %Realschule 7,0 % 6,6 % 7,0 % 7,5 % 7,9 % 8,4 %Gymnasium 4,1 % 3,9 % 4,0 % 4,2 % 4,3 % 4,4 % Gymnasium Sekundarbereich II 4,7 % 4,3 % 4,0 % 4,0 % 4,2 % 4,5 %Integrierte Gesamtschule 11,2 % 11,7 % 12,8 % 13,5 % 14,2 % 13,4 % Integr. Ges. Sekundarbereich II 13,3 % 12,2 % 10,1 % 10,7 % 11,1 % 10,8 %Abendgymnasium 6,5 % 12,3 % 14,2 % 13,0 % 12,5 % 13,3 %Kolleg 3,0 % 3,9 % 6,1 % 5,5 % 5,8 % 6,3 %Insgesamt 9,0 % 9,2 % 9,4 % 9,8 % 9,3 % 8,6 %14
  11. 11. Bildungsinländer 2011 | Ausländische Schüler2| Ausländische Schüler unterschiedlicher Staatsangehörigkeit im Schuljahr 2009/10 nach ausgewählten Schularten in % Grundschule Hauptschule Realschule Integrierte Gesamtschule Gymnasium sons ge 12 12 18 11 10 12 10 10 11 16 17 18 23 43 11 9 8 6 7 11 8 8 5 10 15 12 15 16 15 19 5 22 16 23 21 10 17 15 23 5 27 31 35 37 30 30 28 27 Türkei Italien Serbien Polen Griechenland Bosnien Kroa en Vietnam ausländische Schüler insgesamt deutsche Schüler 31 20 13 9 14 13 33 8 14 5 29 113| Ausländische und deutsche Schulabgänger der Abschlussjahr- gänge 1992, 1999 und 2009 nach Art des Schulabschlusses in %1992 ohne Hauptschulabschluss Hauptschulabschluss Realschulabschluss Fachhochschulreife Allg. Hochschulreifeausländische Schulabgänger 20,9 44,4 26,3 0,6 7,8deutsche Schulabgänger 6,7 25,1 41,6 0,8 25,81999 ohne Hauptschulabschluss Hauptschulabschluss Realschulabschluss Fachhochschulreife Allg. Hochschulreifeausländische Schulabgänger 19,3 41,0 28,9 1,1 9,8deutsche Schulabgänger 8,0 24,1 41,0 1,0 25,52009 ohne Hauptschulabschluss Hauptschulabschluss Realschulabschluss Fachhochschulreife Allg. Hochschulreifeausländische Schulabgänger 13,8 38,9 34,4 1,5 11,4deutsche Schulabgänger 5,8 19,7 41,1 1,5 32,0 15
  12. 12. Acht von zehn studienberech gtenBildungsinländern nehmen ein Studium aufHOCHSCHULZUGANG UND STUDIERNEIGUNG Trotz ihrer hohen Studienmo va on schätzen studienberech gteDie meisten ausländischen Schüler haben ein halbes Jahr nach Bildungsinländer ihre Chance, ein Hochschulstudium erfolgreichErwerb der Hochschulreife ein Studium aufgenommen oder pla- zu bewäl gen, etwas schlechter ein als die entsprechenden deut-nen dies zumindest fest. Die Bru o-Studierquote1 der Bildungs- schen Schulabgänger. So haben rund drei Viertel der deutscheninländer hat sich innerhalb der letzten vier Jahre von 73 % auf Hochschulzugangsberech gten, aber nur 68 % der betreffenden84 % für den Studienberech gtenjahrgang 2008 erhöht. Die Stu- Bildungsinländer keine oder nur geringe Zweifel an ihrer Studien-dierneigung der Bildungsinländer fällt damit mi lerweile deut- eignung. Begründet ist diese vorsich gere Selbsteinschätzunglich höher aus als bei den deutschen Studienberech gten, von unter anderem dadurch, dass die Bildungsinländer ihr Hoch-denen knapp drei Viertel nach Schulabgang ein Studium aufneh- schulstudium in Bezug auf ihr schulisches Leistungsniveau mitmen bzw. aufnehmen wollen. Die überdurchschni liche Studien- etwas ungüns geren Voraussetzungen als ihre deutschen Kom-bereitscha der Bildungsinländer könnte unter anderem daraus militonen aufnehmen. Während die Bildungsinländer, die sich anresul eren, dass der Anteil der Schüler mit ausländischer Staats- einer Hochschule einschreiben, bei Erwerb der Hochschulreife imbürgerscha , die eine weiterführende Schule besuchen und dort Durchschni die Note 2,5 erreichen, so erlangen die deutscheneinen Abschluss erwerben, eher unterdurchschni lich ausfällt. Studienanfänger im Durchschni den Notenwert 2,3.Zum gegenwär gen Zeitpunkt ist davon auszugehen, dass schon Dabei stellt eine Berufsausbildung vor Studienaufnahme für Bil-beim Übergang zu den studienvorbereitenden Schulen eine „Vor- dungsinländer seltener eine Op on dar. Vor Studienbeginn ha-selek on“ sta indet, die eine rela v kleine, aber leistungsberei- ben lediglich 18 % der Bildungsinländer eine Berufsausbildungte Gruppe an studienwilligen Bildungsinländern hervorbringt.2 absolviert, unter den deutschen Studienanfängern liegt der ent-47 % der Studienanfänger im Wintersemester 2009/10 unter den sprechende Anteil bei einem Viertel und damit um sieben Pro-Bildungsinländern haben ihre Hochschulreife an einem Gymna- zentpunkte höher.sium erworben, unter den deutschen Studienanfängern sind es Bildungsinländer orien eren sich bei der Wahl ihrer Hochschulehingegen 69 %. Dementsprechend fällt der Anteil an Bildungsin- offensichtlich stärker als ihre deutschen Mitstudierenden an derländern, die einen Abschluss an einer Fachoberschule vorweisen Reputa on der Hochschule. Für ihre Entscheidung spielen derkönnen mit 27 % höher aus als unter den deutschen Ers mmat- gute Ruf der Hochschule, der gute Ruf der Lehrenden im Haupt-rikulierten (13 %). Daneben haben 3 % der Bildungsinländer ein fach, die Bewertung des Studienfachs im Hochschulranking so-Abendgymnasium bzw. Kolleg besucht und 12 % haben an einer wie Informa onen der Studienberatung eine überdurchschni -sons gen Schulform ihre Hochschulzugangsberech gung erwor- lich große Rolle. Auch eine gute Aussta ung der Hochschule undben. Diesem Befund entsprechend erlangen Bildungsinländer ein vielfäl ges Lehrangebot sind ihnen zumindest etwas wich -häufiger als deutsche Studienanfänger die Fachhochschulreife ger. Neben diesen hochschulinternen Kriterien geben Bildungsin-oder eine fachgebundene Hochschulreife (41 % vs. 21 %), wäh- länder ähnlich häufig wie deutsche Studienanfänger an, dass sierend sie seltener über die allgemeine Hochschulreife verfügen sich für ihre Hochschule entschieden haben, weil sie nicht fern(56 % vs. 78 %). vom Elternhaus studieren können bzw. wollen.4| Studienanfänger unter Bildungsinländern und deutschen Studie- renden nach Art der besuchten Schule, an der die Hochschulreife 5| Studienanfänger unter Bildungsinländern und deutschen Studie- erworben wurde in % renden nach Art der erworbenen Hochschulreife in %Schulart bei Erwerb der HS-Reife Bildungsinländer Deutsche Studienanfänger Art der Hochschulreife Bildungsinländer Deutsche StudienanfängerGymnasium 47 69 Allgemeine Hochschulreife 56 78Abendgymnasium/Kolleg 3 2 Fachgebundene Hochschulreife 8 4Fachgymnasium 11 9 Fachhochschulreife 33 17Fachoberschule 27 13 andere Hochschulreifeart 3 1Sons ge Schulen 12 7 1 2 Die Bru o-Studierquote gibt den Anteil aufgenommen haben bzw. dies „sicher“ besuchen wollen. Vgl. C. Heine, H. Quast, Siehe dazu ebd. S. 29 der Hochschulzugangsberech gten eines planen. Nicht in die Bru o-Studierquote M. Beuße: Studienberech gte 2008 ein Jahrgangs wieder, die bis zum Befragungs- einbezogen sind die Anteile der Studienbe- halbes Jahr nach Schulabschluss. Hannover Quelle Abb. 4 – 9 zeitpunkt (hier: ein halbes Jahr nach rech gten, die eine Verwaltungsfachhoch- 2010. S. 11 HIS-Befragung Studienberech gte 2008 und Schulabgang) bereits ein Studium an einer schule, eine Hochschule der Bundeswehr Studienanfänger Wintersemesters 2009/10 Universität oder an einer Fachhochschule oder eine Berufsakademie besuchen bzw.16
  13. 13. Bildungsinländer 2011 | Studienberech gten- und StudienanfängeruntersuchungDie Wahl des Studienfachs ist bei den deutschen Studienanfän- guter Verdienstmöglichkeiten sowie einer sicheren Berufsposi -gern nach eigenen Angaben stärker intrinsisch mo viert als bei on verknüp . Auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und dasden Bildungsinländern. So lassen sich die deutschen Studienan- Erreichen eines angesehenen Berufs spielen für die Fachwahl derfänger vergleichsweise häufig von ihrem fachspezifischen Inter- Bildungsinländer eine deutlich größere Rolle. Zudem erhoffen sieesse und ihren persönlichen Neigungen und Begabungen leiten. sich von ihrer Studienwahl häufiger als ihre deutschen Kommili-Bildungsinländer legen ihrer Studienwahl demgegenüber deut- tonen vielfäl gere berufliche Möglichkeiten.lich häufiger extrinsische Mo ve zu Grunde und orien eren sichstärker an der späteren Berufstä gkeit. Die Wahl des Studien-fachs ist bei ihnen überdurchschni lich häufig mit der Erwartung 7| Selbsteinschätzung der studienberech gten Bildungsinländer6| Bru o-Studierquote1 der studienberech gten Bildungsinländer und deutschen Hochschulzugangsberech gten in Bezug auf die und der deutschen Hochschulzugangsberech gten in % Chance, ein Hochschulstudium erfolgreich zu bewäl gen in % Bildungs- Bildungs- inländer Angaben auf einer Skala von 1 = „sehr hoch“ bis 5 = „sehr gering“ Bildungs- inländer 84 inländer Deutsche Deutsche 76 Deutsche 27 73 71 72 21 68 Bildungs- 27 33 28 inländer 26 42 28 4 27 Deutsche 26 47 23 31 Studienberech gte sehr hoch 46 38 55 41 57 44 hoch 2004 2006 2008 teils-teils xx eher gering Bru o-Studierquote1 sehr gering Studienaufnahme bereits erfolgt Studienaufnahme sicher geplant8| Ausgewählte Mo ve der Hochschulwahl bei Studienanfängern 9| Ausgewählte Mo ve der Studienwahl bei Studienanfängern un- unter Bildungsinländern und deutschen Studienanfängern in % ter Bildungsinländern und deutschen Studienanfängern in %Angaben auf einer Skala von 1 = „sehr wich g“ bis 5 = „unwich g“, Angaben auf einer Skala von 1 = „sehr wich g“ bis 5 = „unwich g“,Posi on 1+2 in % Posi on 1+2 in % guter Ruf 73 fachspezifisches 79 der Hochschule 60 Interesse 91 guter Ruf der Lehrenden 46 entsprechende Neigungen 76 in meinem Haup ach 35 und Begabungen 85 vielfäl ges 64 persönliche 63 Lehrangebot 48 En altungsmöglichkeiten 65 gute Aussta ung 65 anderen 33 der Hochschule 60 helfen 35 Atmosphäre 44 viele 74 am Hochschulort 48 Berufsmöglichkeiten 66 Nähe 66 angesehener 69 zum Heimatort 65 Beruf 53 güns ge Lebensbedingungen 38 gesicherte 76 am Hochschulort 49 Berufsposi on 70gute Bewertung des Studienfachs 50 gute 80 im Hochschulranking 35 Verdienstchancen 67 Informa onen 34 güns ge 61 der Studienberatung 22 Arbeitsmarktchancen 54 aufgrund finanzieller Gründe 34 nah am Elternhaus studieren 22 Abb. 8 – 9: Bildungsinländer Deutsche Studienanfänger 17
  14. 14. Konstanter Anteil der Bildungsinländer an dendeutschen HochschulenENTWICKLUNG DER STUDIERENDENZAHLEN IN DEUTSCHLAND Entwicklung des Frauenanteils bei den Bildungsinländern nochIm Studienjahr 2010 sind 63.526 Bildungsinländer an den deut- nicht zu Ende ist.schen Hochschulen eingeschrieben. Die Anzahl der Bildungs- Bei den deutschen Studierenden stellt sich das Verhältnis Män-ausländer fällt hingegen mit 181.249 deutlich höher aus.1 Dem- ner zu Frauen ganz ähnlich dar. Der Anteil der Frauen liegt hier beientsprechend stellen die Bildungsinländer etwa ein Viertel aller knapp 48 %, im Jahr 2000 betrug er allerdings auch schon 46 %.ausländischen Studierenden. Bezogen auf alle Studierenden in Die Steigerung der Frauenquote setzte unter den deutschen Stu-Deutschland beläu sich ihr Anteil auf 3,0 %. Dieser Anteilswert dierenden zwar früher ein, vollzog sich aber auch langsamer alsist im Laufe der vergangenen zehn Jahre nahezu konstant geblie- bei den Bildungsinländern.ben, obwohl die Zahl der Bildungsinländer in diesem Zeitraum Bei den Bildungsausländern fällt der Frauenanteil mit 51 % so-nicht unerheblichen Schwankungen unterlag. So s eg ihre Zahl wohl höher als bei den Bildungsinländern als auch bei den deut-von 1997 bis 2004 zunächst nahezu kon nuierlich von 51.837 auf schen Studierenden aus. Dieser Wert liegt drei Prozentpunkte65.830 Studierende an, verringerte sich dann aber bis 2008 wie- über der entsprechenden Quote im Jahre 2000.der um 15 % auf 55.754 Studierende. 2009 und 2010 ist es dannim Vergleich zum Vorjahr wieder zu deutlichen Zuwächsen ge-kommen. Die Zahl der Bildungsinländer s eg in diesem Zeitraum 10| Bildungsinländer, Bildungsausländer und deutsche Studierendewieder um 14 %.Diese Entwicklungen der Studierendenzahl bei den Bildungsin- 2.000.000ländern finden in den Anteilswerten – bezogen auf alle Studie-renden – jedoch keine sichtbare Entsprechung. Die Gesamtzahlaller an deutschen Hochschulen Studierenden hat eine ähnliche 1.500.000Entwicklung genommen, sie ist zu ähnlichen Zeitpunkten wiebei den Bildungsinländern ges egen und auch zum gleichen 1.000.000Zeitpunkt gefallen. Offensichtlich folgt die Entwicklung der Ein- 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10schreibung von Bildungsinländern den Immatrikula onszahlen Studienjahrihrer deutschen Kommilitonen. Das weist darau in, dass keine Deutsche Studierendezusätzlichen Anteile an Bildungsinländern für ein Studium an ei- 200.000ner deutschen Hochschule gewonnen werden konnten.Dieser Befund korrespondiert mit den rela v niedrigen Anteilenan Schülern mit ausländischer Staatsbürgerscha an den hoch- 150.000schulvorbereitenden Schulen. Eine höhere Bildungsinländer-quote an den deutschen Hochschulen ist nur zu erzielen, wennausländische Jugendliche in einem größeren Umfang als bisher 100.000Schulen besuchen, an denen sie eine Hochschulzugangsberech- gung erwerben. 50.000Im Vergleich zu den Bildungsinländern hat sich bei den Bildungs-ausländern seit Ende der neunziger Jahre ein wesentlich stär-kerer Ans eg der Studierendenzahl ergeben. Insgesamt waren 02010 zwei Dri el mehr Bildungsausländer an den deutschen Uni- 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10versitäten und Fachhochschulen immatrikuliert als noch 1999. Studienjahr BildungsausländerIhr Anteil hat sich dementsprechend von rund 6 % auf etwa 9 % Bildungsinländererhöht. Diese Steigerung vollzog sich auch bei den Bildungsaus-ländern nicht ohne Schwankungen. So ging deren Zahl von 2007auf 2008 deutlich zurück und steigt seitdem wieder langsam an.Als eine erfreuliche Entwicklung ist die Erhöhung des Frauenan-teils bei den Bildungsinländern in den letzten zehn Jahren zu wer-ten. Im Studienjahr 2000 lag ihr Anteil noch bei 40 %. Derzeit stel- 11 Quelle Abb. 10 – 12 Quelle Abb. 10 – 12len sie aber schon 47 % aller Bildungsinländer an den deutschen Die Angaben zuzu den ausländischen Die Angaben den ausländischen Schul- und Studentensta s s Sta s s sches Schul- und Studentensta k k Sta schesHochschulen. Auch wenn dieser Anteilswert seit 2008 stagniert, Studierenden für das Studienjahr 2009 Studierenden für das Studienjahr 2009 Bundesamt; HIS-Berechnungen Bundesamt; HIS-Berechnungen entstammen der amtlichen Sta s s k entstammen der amtlichen Sta kso erweckt doch der parallele Ans eg der Frauen- wie der Män- für das Wintersemester 2008/09. für das Wintersemester 2008/09.nerzahlen in diesem Zeitraum den Eindruck, dass die dynamische18
  15. 15. Bildungsinländer 2011 | Sta s sche Grunddaten11| Bildungsinländer und Bildungsausländer in % aller Studierenden Ausländische 12,2 12,5 12,5 12,4 Studierende insgesamt 11,7 12,1 11,8 9,5 9,5 9,5 11,5 11,0 8,9 9,2 Bildungsausländer 10,4 8,4 8,9 8,5 9,9 7,6 Bildungsinländer 9,2 7,0 8,7 6,4 8,3 6,0 5,5 5,7 2,8 3,0 3,2 3,5 3,4 3,4 3,3 3,3 3,0 3,0 2,9 2,9 2,9 3,0 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 Studienjahr12| Bildungsinländer, Bildungsausländer und deutsche Studierende nach Geschlecht Bildungsinländer Bildungsausländer 40.000 100.000 80.000 30.000 60.000 20.000 40.000 10.000 20.000 0 0 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 Studienjahr Studienjahr Entwicklung des Frauenanteils unter den Bildungsinländern Deutsche Studierende 1.000.000 in % 800.000 37 42 47 600.000 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 1997 2002 2010 Studienjahr männlich weiblich 19
  16. 16. Hohe Anteile an Bildungsinländern in Neuseelandund KanadaBILDUNGSINLÄNDER IN ANDEREN STAATEN gerscha gemacht werden, die schon vor Studienbeginn in demDas Studium von Bildungsinländern ist keineswegs ein Phäno- betreffenden Land wohnha waren. Für Länder, die hier nichtmen, das sich auf deutsche Hochschulen beschränkt. Vielmehr dargestellt werden, liegen keine Werte vor. Die jeweiligen Anga-handelt es sich um eine Erscheinung, die sich auch in vielen ben können nicht einfach als Ausdruck einer bes mmten Mobili-anderen Ländern entwickelt hat. Allerdings werden Bildungsin- tät gelesen werden, also der eines dauerha en Niederlassens inländer- und Bildungsausländer-Studierende in der hier verwen- einem Land, ohne dessen Staatsbürgerscha zu erwerben, son-deten Defini on durch keine interna onale Sta s k erfasst. Die dern es sind bei der Interpreta on der länderspezifischen DatenMehrzahl der interna onal vergleichenden Angaben bezieht sich immer auch die na onalen Gesetzgebungen und Regelungen zuausschließlich auf ausländische Studierende, also jene, die über berücksich gen.eine ausländische Staatsbürgerscha verfügen. Eine wich ge Ähnlich wie in Deutschland bewegen sich auch in anderen Län-Ausnahme stellen die entsprechenden Sta s ken der OECD dar. dern die Anteile der Bildungsinländer an allen Studierenden imAusländische Studierende werden in ihnen zum einen über ihre einstelligen Bereich. Eine Ausnahme lässt sich nur für Neusee-ausländische Staatsbürgerscha erfasst (Non-ci zen students of land feststellen, hier liegt der Anteil der betreffenden Studieren-repor ng country), zum anderen aber auch als Studierende, die den bei 11,5 %. Auch Kanada weist mit einem Wert von 6,6 %vor Studienaufnahme nicht im jeweiligen Land wohnten1 (Non- noch einen vergleichsweise hohen Anteil aus. Bei beiden Ländernresident students of repor ng country)2. Die erstgenannte Stu- handelt es sich um tradi onelle Einwanderungsstaaten, die einedierendengruppe entspricht in der deutschen Hochschulsta s k bes mmte Zuwanderung befördern und – bei entsprechendenvöllig den ausländischen Studierenden. Die zweite Gruppe dage- Voraussetzungen – nach einer bes mmten Dauer den Erwerbgen korrespondiert im starken Maße mit den Bildungsausländern. der Staatsbürgerscha ermöglichen. Dementsprechend ist davonFür sie ist zutreffend, dass sie vor Studienbeginn in aller Regel auszugehen, dass sich nicht wenige Kinder von Zuwanderern imkeinen Wohnsitz in dem jeweiligen Land ha en. Vielmehr er- Studienalter gerade im Status von Bildungsinländern befinden.warben sie vor ihrer Immatrikula on eine Hochschulzugangsbe- Rela v geringe Anteile an Bildungsinländern sind in Japan, Un-rech gung oder einen ersten Studienabschluss zumeist in ihrem garn, Island und Finnland zu beobachten, die betreffenden WerteHeimatland. Allerdings ist nicht völlig auszuschließen, dass einige liegen unter 1 %.von ihnen schon längere Zeit vor Studienaufnahme in ihrem Stu- Ein anderes Bild zeigt sich beim Blick auf die Anteile der Bildungs-dienland lebten. Die Übereins mmung zwischen der Gruppe der inländer an allen ausländischen Studierenden. Hohe Werte von„Non-resident students“ und der Bildungsausländer dür e je- rund 50 % und mehr Bildungsinländern sind dabei in Norwegen,doch so stark sein, dass man aus der Differenz zwischen der Zahl Dänemark, Portugal, Kanada, Neuseeland und Spanien festzu-der ausländischen Studierenden insgesamt und derjenigen, die stellen. Dabei handelt es sich zum einen um rela v kleine Län-vor Studienbeginn nicht in dem jeweiligen Land wohnha wa- der und zum anderen um „klassische Einwanderungsstaaten“.ren, auf die ungefähre Zahl der Bildungsinländer schließen kann. Niedrige Anteile finden sich dagegen in Japan, Island, Australien,Ein solches Vorgehen beweist sich auch an den OECD-Zahlen für Ungarn, Finnland und Österreich. Deutschland liegt mit einemDeutschland. Die Zahl der auf diese Art und Weise ermi elten Anteil von 27,6 % Bildungsinländern an allen ausländischen Stu-Bildungsinländer entspricht dem tatsächlichen sta s schen dierenden im Mi elfeld.Wert. Schwache Abweichungen ergeben sich weniger aus den Für einige Länder lassen sich die wich gsten Herkun sstaatenUnschärfen bei der Erfassung von Bildungsausländern und -in- der Bildungsinländer bes mmen. Dabei ist auffällig, dass häufigländern mit Hilfe der OECD-Angaben, sondern vielmehr aus der Studierende, die aus benachbarten Ländern kommen, eine großedefinitorischen Abgrenzung der Gruppe der Studierenden, so wie Rolle spielen. Auch Zuwanderer aus ehemaligen Kolonien bzw.sie von der OECD vorgenommen wird.3 Länder, die der gleichen Sprachgemeinscha angehören, sind inUnter den genannten Voraussetzungen können für bes mmte diesem Zusammenhang von Bedeutung. Bei Kanada zeigt es sich,Länder anhand der OECD-Sta s ken Angaben zur Zahl der Bil- dass es offensichtlich zu einer verstärkten Zuwanderung aus demdungsinländer bzw. jener Studierenden ausländischer Staatsbür- asia schen Raum kommt. Viele Bildungsinländer haben hier ihre 1 2 3 „A dis nc on is made between resident In den entsprechenden OECD-Sta stken ist Den OECD-Daten zu Studierenden liegt die Klassifika onen ab, so dass – wie auch and non-resident foreign (non-ci zen) stu- auch die Kategorie „Non-ci zen and per- „Interna onal Standard Classifika on of im Falle Deutschlands – die OECD- und dents in order to measure student mobility. manent resident students in the repor ng Educa on – ISCED 1997“ zugrunde, mit de- na onalen Angaben nicht vollends über- The criterion used is whether or not the country“ enthalten. Allerdings fehlen für ren Hilfe die Vergleichbarkeit der na onalen eins mmen. student moved to the country solely for the den Jahrgang 2008 zu dieser Kategorie noch Daten hergestellt wird. Diese Systema k purpose of pursuing their educa on.” OECD alle Daten. weicht teilweise von den na onalen Educa on Database, h p://stats.oecd.org20
  17. 17. Bildungsinländer 2011 | Sta s sche Grunddatenna onalen Wurzeln. Deutschland kommt insofern eine Sonder- noch nicht die deutsche Staatsbürgerscha erworben haben, istrolle zu, weil die Bildungsinländer-Studierenden sehr häufig die deren gesellscha liche Integra on offensichtlich auch noch nichtStaatsbürgerscha der ehemaligen Gastarbeiterländer haben. abgeschlossen.Da schon lange keine Gastarbeiter mehr angeworben werden,die entsprechenden Zuwanderer und ihre Kinder aber immer13| Ausländische Studierende, Bildungsinländer und Bildungsaus- Quelle Abb. 13 – 15 OECD Educa on Database, h p://stats. länder, in ausgewählten Ländern in % oecd.org 24 24 3 Ausländische 19 Studierende insgesamt 3 Bildungsinländer 11 13 Bildungsausländer 11 11 3 3 8 8 7 7 5 5 2 4 4 4 5 1 3 6 3 1 1 2 13 21 16 6 8 8 3 2 5 4 2 3 3 2 3 Neuseeland Österreich Deutschland Dänemark Norwegen Australien Kanada Belgien Niederlande Island Portugal Ungarn Spanien Japan Finnland14| Anteil Bildungsinländer an allen ausländischen Studierenden in 15| Wich gste Herkun sländer der Bildungsinländer in ausgewähl- ausgewählten Ländern in % ten Ländern Norwegen 72 Belgien Kanada Frankreich China Dänemark 67 Italien Indien Marokko Iran Portugal 56 Demokra sche Republik Kongo Pakistan Kanada 50 Dänemark Deutschland Neuseeland 47 Deutschland Türkei Spanien 43 Norwegen Kroa en China Italien Belgien 30 Schweden Griechenland Deutschland 28 Niederlande Neuseeland Niederlande 26 Deutschland China China Großbritannien Österreich 17 Belgien Indien Indonesien Südafrika Finnland 15 Ungarn 14 Portugal Spanien Angola Marokko Australien 13 Kap Verde Peru Brasilien Argen nien Island 12 Mozambique Ecuador Japan 9 21
  18. 18. Steigende Studienanfänger- und Absolventenzahlenbei BildungsinländernENTWICKLUNG DER STUDIENANFÄNGERZAHLEN Die Zahl der Studienanfängerinnen unter den BildungsinländernDie Zahl der ers mmatrikulierten Bildungsinländer beläu sich liegt bei 49 % und entspricht etwa dem Frauenanteil unter den2009 auf 13.114 Studienanfänger. Damit übersteigt diese Zahl deutschen Ers mmatrikulierten. Zehn Jahre zuvor fiel die Quo-den Höchstwert von 2003. Das sind 14 % mehr als noch im Jahr te der Bildungsinländerinnen noch fünf Prozentpunkte niedrigerzuvor und 35 % mehr als im Studienjahr 2000.1 aus. Bei den Bildungsausländern stellen die Frauen mit 54 % nachDieser Ans eg ist das Ergebnis einer posi ven Entwicklung so- wie vor die Mehrheit der Ers mmatrikulierten.wohl bei den Studienanfängerinnen als auch bei ihren männ- Der Anteil der ausländischen Studienanfänger an allen Ers m-lichen Kommilitonen. So hat sich seit dem Vorjahr die Studienan- matrikulierten beträgt 17,5 %; die Bildungsinländer stellen dabeifängerzahl bei den männlichen Bildungsinländern um 11 % und 3,1 %, die Bildungsausländer 14,4 %. Zehn Jahre früher nahmenbei den weiblichen Bildungsinländern um 18 % erhöht. Eine ähn- die betreffenden Studierendengruppen die gleichen Anteile ein.liche Entwicklung zeigt sich auch bei den Bildungsausländern und Gegenüber dem Vorjahr sind die Anteile der Bildungsinländerden deutschen Studierenden, deren Studienanfängerzahlen im und Bildungsausländer an allen Studienanfängern nahezu kons-Vergleich zu 2008 um 4 % bzw. 7 % anges egen sind. Im Studien- tant geblieben, da sich in diesem Zeitraum bei allen drei Studi-jahr 2009 haben sich 60.910 Bildungsausländer und 350.249 enanfängergruppen gleichermaßen ein Zuwachs eingestellt hat.deutsche Studienberech gte erstmals an einer Hochschule inDeutschland eingeschrieben.16| Studienanfänger unter Bildungsinländern, Bildungsausländern 17| Bildungsinländer und Bildungsausländer in % aller Studienan- und deutschen Studierenden fänger 400.000 16,3 15,9 16,2 15,7 15,4 15,5 350.000 14,4 14,9 14,7 14,4 300.000 250.000 200.000 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 Studienjahr Deutsche Studienanfänger 70.000 3,1 3,0 2,8 2,9 2,8 2,8 2,9 2,8 2,9 3,1 60.000 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 Studienjahr 50.000 Bildungsinländer Bildungsausländer 40.000 30.000 1 Quelle Abb. 16 – 17 20.000 Die Angaben zu den Studienanfängern für Studentensta s k Sta s sches Bundes- das Jahr 2009 entstammen der amtlichen amt; HIS-Berechnungen 10.000 Sta s k für das Sommersemester 2009 und das Wintersemester 2009/10. 0 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 Studienjahr Bildungsausländer Bildungsinländer22
  19. 19. Bildungsinländer 2011 | Sta s sche GrunddatenENTWICKLUNG DER ABSOLVENTENZAHLEN Insgesamt kommt jeder zehnte Absolvent an den deutschenIm Jahr 2009 haben 6.616 Bildungsinländer an den deutschen Hochschulen aus dem Ausland. Der Anteil der BildungsinländerHochschulen einen Abschluss erworben.1 Die Zahl der Absolven- an allen Studierenden, die 2009 erfolgreich ihr Studium abge-ten hat sich dabei seit 2000 kon nuierlich um 63 % erhöht. Auch schlossenen haben, beträgt 2,0 %, die Quote bei den Bildungs-gegenüber dem Vorjahr ist ein nicht unwesentlicher Ans eg um ausländern 8,0 %. Im Vergleich zum Vorjahr ist damit nur der An-8 % zu registrieren. Angesichts rela v konstanter Studienanfän- teil der betreffenden Bildungsausländer leicht zurückgegangen.ger- und Studierendenzahlen ist deshalb davon auszugehen,dass es einem zunehmend größeren Anteil an Bildungsinländerneines Jahrgangs gelingt, ihr Studium erfolgreich abzuschließen. 19| Absolventen unter Bildungsinländern, Bildungsausländern undEine noch größere Steigerung der Absolventenzahl um 210 % ist deutschen Studierenden nach Geschlechtbei den Bildungsausländern festzustellen. Allerdings hat sich beiihnen auch die Zahl der Studienanfänger im ähnlichen Umfang 14.000erhöht. 12.000Einen besonders hohen Zuwachs an Absolventen haben die Bil-dungsinländerinnen zu verzeichnen, so dass der Frauenanteil un- 10.000ter den Bildungsinländern mit Studienabschluss mi lerweile beifast 50 % liegt. Bei den Bildungsausländern ist die Zahl der weibli- 8.000chen Absolventen in den letzten acht Jahren sogar noch schneller 6.000anges egen. Ihr Anteil hat sich von ehemals 42 % im Jahr 2000auf derzeit 52 % erhöht. 4.000 2.00018| Absolventen unter Bildungsinländern, Bildungsausländern und 0 deutschen Studierenden 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 Studienjahr 350.000 Bildungsinländer, weiblich Bildungsinländer, männlich 300.000 Bildungsausländer, weiblich Bildungsausländer, männlich 250.000 200.000 20| Bildungsinländer und Bildungsausländer in % aller Absolventen 150.000 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 8,3 8,3 7,7 8,0 Studienjahr 7,2 Deutsche Absolventen 6,3 5,4 30.000 5,1 4,5 4,1 25.000 20.000 15.000 1,9 2,1 2,2 2,3 2,2 2,2 2,1 2,0 2,0 2,0 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10.000 Studienjahr Bildungsinländer Bildungsausländer 5.000 0 1 Quelle Abb. 18 – 20 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 Die Angaben zu den Absolventen für Prüfungssta s k Sta s sches Bundesamt; das Prüfungsjahr 2009 entstammen der HIS-Berechnungen Studienjahr Bildungsausländer amtlichen Sta s k für das Wintersemester 2008/09 und das Sommersemester 2009. Bildungsinländer 23
  20. 20. Über die Häl e der Bildungsinländer in Hessen,Nordrhein-Wes alen und Baden-Wür embergBUNDESLÄNDER: STUDIERENDE Saarland gekommen.Die höchsten Anteile an Bildungsinländern weisen mit 4,7 % Nur sehr wenige Bildungsinländer studieren in den neuen Län-bzw. 3,9 % die Länder Hessen und Nordrhein-Wes alen auf. Sie dern. Dadurch fallen die Anteile der Bildungsinländer in den zu-stellen allein fast die Häl e aller Bildungsinländer. Auch in den gehörigen Ländern nach wie vor sehr gering aus. Ihre Quote liegtStadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin studieren überdurch- zwischen 0,7 % in Mecklenburg-Vorpommern und 1,9 % in Bran-schni lich viele Bildungsinländer. Ihre Quoten liegen zwischen denburg. Auch bei den Bildungsausländern nehmen diese Länder3,3 % und 3,7 %. Bei den Bildungsausländern steht das Saarland die unteren Plätze der Rangliste ein, so dass in den neuen Bun-anteilsmäßig an erster Stelle als Studienland. Aufgrund seiner desländern nur geringe Anteile an ausländischen StudierendenLage im Länderdreieck fällt hier der Zulauf an Studienberech g- zu verzeichnen sind.ten aus dem Ausland besonders hoch aus. Im Studienjahr 2010 Die einzelnen Bundesländer weisen zum Teil deutliche Unter-waren im Saarland 14,5 % der Studierenden Bildungsausländer. schiede in Bezug auf die Herkun sländer der Bildungsinländer anDie höchste Zahl an Bildungsinländern findet sich in Nordrhein- den jeweiligen Hochschulen auf. Während in den alten Ländern,Wes alen. Im Wintersemester 2009/10 waren 19.855 Bildungs- außer dem Saarland, die türkischen Bildungsinländer die jeweilsinländer an nordrhein-wes älischen Hochschulen immatrikuliert. größte Gruppe darstellen, nehmen in den neuen Ländern vietna-Das sind 8 % mehr als im Jahr zuvor. In allen anderen Bundeslän- mesische (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) oder polni-dern liegt die Zahl der Bildungsinländer deutlich niedriger, jedoch sche Studierende (Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern)verweisen auch diese Länder auf ges egene Bildungsinländer- diesen Platz ein. In den neuen Ländern folgen dann osteuropäi-zahlen. Starke Zunahmen verzeichnen dabei die neuen Länder – sche Bildungsinländer, in einigen alten Ländern spielen dagegenhier haben sich die Zahlen der Bildungsinländer verdreifacht. Bei u. a. auch italienische, griechische und kroa sche Studierendeden Bildungsausländern können nur die Länder Hessen, Berlin, eine wich ge Rolle. Im Saarland steht Italien als Herkun slandThüringen und Sachsen steigende Immatrikula onen vermelden. der Bildungsinländer sogar an der Spitze.In den anderen Bundesländern gab es im Wesentlichen keinegravierenden Veränderungen. Zu stärkeren Rückgängen in derZahl der Bildungsausländer ist es nur in Rheinland-Pfalz und im Quelle Abb. 21 – 2221| Bildungsinländer, Bildungsausländer und deutsche Studierende Studentensta s k Sta s sches Bundes- in den verschiedenen Bundesländern im Studienjahr 2010 in % amt; HIS-Berechnungen Bildungsinländer Bildungsausländer Deutsche StudierendeLänder in Deutschland Anzahl 10 Anteil an allen Studierenden 2010 je Land Anzahl 10 Anzahl 2010Hessen 8.826 4,7 % 8,7 % 16.111 161.059Nordrhein-Wes alen 19.855 3,9 % 7,9 % 39.955 448.724Hamburg 2.797 3,7 % 7,8 % 5.881 66.825Bremen 1.103 3,5 % 12,6 % 3.926 26.131Berlin 4.640 3,3 % 12,7 % 17.726 117.704Baden-Wür emberg 8.510 3,1 % 9,6 % 26.546 242.311Länder insgesamt 63.526 3,0 % 8,5 % 181.249 1.876.403Rheinland-Pfalz 3.037 2,8 % 8,2 % 8.939 97.502Saarland 604 2,6 % 14,5 % 3.300 18.917Bayern 7.105 2,6 % 7,5 % 20.426 245.135Niedersachsen 2.930 2,0 % 8,4 % 12.050 128.947Brandenburg 960 1,9 % 9,4 % 4.676 43.997Schleswig-Holstein 924 1,8 % 5,7 % 2.883 46.500Thüringen 509 1,0 % 6,2 % 3.240 48.773Sachsen-Anhalt 481 0,9 % 7,8 % 4.123 48.320Sachsen 961 0,9 % 8,7 % 9.545 98.857Mecklenburg-Vorp. 284 0,7 % 4,9 % 1.922 36.70124

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