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Allergiebroschüre
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  1. 1. Allergien imSchlafbereichHinweise zu natürlichenMethoden ihrer Vermeidung 1
  2. 2. In letzter Zeit wird viel geredet über Allergien. Es gibt eine solche Vielzahl unterschiedlicher Meinungen und Empfehlungen, dass der Ratsuchende oft nicht mehr weiß, auf was er sich wirklich verlassen kann. Diese Broschüre will aufklären. Und zwar über einen Bereich, über den sonst weniger gesprochen wird: über Allergien im Schlafbereich. Sie will Verlässliche aufräumen mit dem weitverbreiteten Vorurteil, dass Natur automatisch Informationen schlecht ist für Allergiker. Auf der einen Seite ist es eine unbestrittene zum Thema Tatsache, dass viele Auslöser allergischer Reaktionen aus dem natürlichen Umfeld Allergien im kommen. Auf der anderen Seite bietet gerade die Natur etliche Materialien Schlafbereich und Möglichkeiten, die helfen, Allergien zu vermeiden und zu reduzieren. Und sind so für den tiefen und gesunden Schlaf sorgen, der uns voll Energie in den Mangelware nächsten Tag starten lässt.2
  3. 3. Inhalt In den letzten Jahren ist die Zahl der AllergienAllergie: Was ist das überhaupt? . . . . . 4 sprunghaft gestiegen.Milben/Hausstaub-Allergie . . . . . . . . . 6 Inzwischen leidet jederSchimmelpilz-Allergie . . . . . . . . . . . . . 8 dritte Europäer unterTierhaar-Allergie . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 einer Allergie.Latex-Allergie . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Das Bett, ein Ort derNeurodermitis . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Entspannung, woAllergien im Schlafbereich: man Energien für denWo lauern die Gefahren? . . . . . . . . . 12 nächsten Tag sammelnAuch das ist möglich: kann, ist oft der reinsteNatürlicher Schutz vor Allergien . . . . 14 Tummelplatz von Allergie-Darauf sollten Sie beim Thema Auslösern.Allergien im Schlafbereich achten . . . 16 In dieser BroschüreAllgemeine Hinweise zur erfahren Sie Wissens-Vermeidung von Allergien . . . . . . . . 18 wertes über die wichtigen Zusammenhänge von Natur und Allergien im Schlafbereich. Foto: © Dormiente GmbH 3
  4. 4. Fragen Allergie: Was ist das überhaupt? Kleine Ursache, große Wirkung Wissenschaftlich ausgedrückt sind Allergien eine von der Norm abweichende, übersteigerte Reaktion des Organismus auf bestimmte Stoffe aus der Umwelt, die man als Allergene bezeichnet. Dies sind, anders als Krankheitskeime, Substanzen, die für die meisten Menschen völlig ungefährlich sind. Stuft das Immunsystem eine Substanz als Allergen ein, führt dies zu Symptomen wie geröteten, geschwollenen Augen, triefender Nase, Entzündungen, Schwellungen, Juckreiz, Rötungen der Haut bis hin zu asthmatischen Anfällen. Jeder Mensch reagiert anders Oft sind es nicht einzelne Substanzen, die eine Allergie ausbrechen lassen, sondern es ist eine Kombination mehrerer. Die Kombinations-Möglichkeiten sind dabei Als Allergiker sehr vielfältig, und jeder Betroffene kann auf geboren? eine ganz spezifische Zusammensetzung 50 bis 60 Prozent von Allergenen reagieren. Andererseits kann beträgt das Risiko, das gleiche Allergen bei verschiedenen wenn beide Eltern Menschen völlig unterschiedliche Reaktionen Allergiker sind, 30 auslösen. Dem einen tränen die Augen, der bis 40 Prozent, andere hat Atembeschwerden. wenn ein Elternteil, Da jeder Mensch anders reagiert, ist es 10 bis 15 Prozent, für Arzt und Allergiker oft Detektivarbeit, wenn kein Elternteil die Ursache für die Beschwerden Allergiker ist. herauszufinden. 4
  5. 5. Was passiert genau? „Langweilt“ sich unserDas Allergen verbindet sich Immunsystem?an der Oberfläche besonderer Unser Immunsystem schützt sichAbwehrzellen mit speziellen im Normalfall durch die Bildungkörpereigenen Eiweißstoffen, von Antikörpern vor Krankhei-sogenannten Immunglobulinen. ten. Nun ist es aber so, dass dieDie Abwehrzellen reagieren Menschen in den sog. entwickel-daraufhin mit der Ausschüttung ten Ländern durch wesentlichdes Gewebshormons Histamin, verbesserte Hygiene mit vieldas die bekannten Allergie- weniger Krankheitserregern inSymptome hervorruft. Kontakt kommen. Außerdem wird dem Immunsystem heuteWas ist eine Kreuzallergie? durch vorbeugende ImpfungenDarunter versteht man die oder Medikamente ein GroßteilNeigung, bei einer bereits be- seiner Arbeit abgenommen.stehenden Allergie auch auf Einige Wissenschaftler vermuten,andere Allergene zu reagieren, dass unser Immunsystem nichtdie biologisch oder chemisch mehr ausreichend ausgelastetmit dem ursprünglichen Allergen ist. Deshalb könnte es sein, dassverwandt sind. es sich neue Betätigungsfelder sucht und auf eigentlich unge-Woher kommen Allergien? fährliche Stoffe reagiert.Es gibt unterschiedliche Ansätzezur Erklärung. Fest steht, dass Kleinkinder besonderseine Vielzahl verschiedener Sub- gefährdetstanzen sowohl aus der Natur In den ersten sechs Lebensmo-wie aus der Chemie als Allergie- naten ist die Gefahr, zum erstenAuslöser in Frage kommt. Allge- Mal an einer Allergie zu erkran-mein anerkannt ist außerdem ken, besonders groß. Deshalbdie Tatsache, dass Stress und möglichst Kontakt mit Allerge-genetische Veranlagung bei der nen minimieren. In diesem Zu-Auslösung von Allergien eine sammenhang ist es sinnvoll, eingroße Rolle spielen. halbes Jahr oder länger zu stillen.Am besten ist: Vorsorge treffen So läßt sich das Risiko, mit derund den Kontakt mit allergieaus- Babynahrung allergene Stoffelösenden Stoffen minimieren. aufzunehmen, umgehen. 5
  6. 6. Milben ⁄ Hausstauballergie Hausstaubmilben: „Reizende“ Bettgenossen Fast in jedem Bett sind sie zu finden. Die winzigen Spinnentierchen (0,1-0,5 mm) sind harmlos und übertragen auch keine Krankheiten. Zum Problem können aber ihre Ausscheidungen werden, die nach dem Austrocknen in winzige Teilchen zerfallen, sich mit dem Hausstaub verbinden und eingeatmet werden. Die Folge sind Juckreiz, heftige Niesanfälle und Schnupfen bis hin zu asthmatischen Beschwerden und Neurodermitis. Unser Bett: Ein Paradies für Milben Die Vorliebe fürs Bett erklärt sich leicht: DennEine Milbe hier sind Milben direkt an der Futterquelle.produziert im Laufe Schließlich besteht ihre Nahrungihres 2-4-monatigen hauptsächlich aus Hautschuppen undLebens etwa das Haaren. Vor allem im Inneren von Matratzen200-fache ihres halten sich die lichtscheuen Tiere gerne auf,Gewichtes an finden sie doch hier ihr bevorzugtes Klima:Exkrementen. Temperaturen von 18 bis 30 °C bei einer Luftfeuchtigkeit von 70 bis 80 Prozent.Gut 70% aller Ungünstige Zeiten ohne die benötigteMilben befinden Wärme oder Luftfeuchtigkeit überstehensich im Bett. Ein Milben in Form von Protonymphen oderGroßteil davon in Eiern, um sich bei besseren Bedingungender Matratze. sofort wieder zu vermehren.6
  7. 7. Gefundenes Fressen Einmal Bettschütteln – schonRund 1,5 g Haare und juckt die NaseHautschuppen verliert der Besonders ungünstig fürMensch täglich. Diese Menge Allergiker: Jedesmal, wenn manreicht aus, um 1,5 Millionen ins Bett geht, morgens aufstehtMilben satt zu machen. oder das Bettzeug schüttelt,Weil sich die meisten dieser wird der Staub samt MilbenHaare und Hautschuppen im und Allergenen besonders starkBett ansammeln, ist unsere aufgewirbelt und kann dieSchlafstätte die optimale Beschwerden verstärken.Nahrungsquelle. Auch durch Luftzug oder beim Staubsaugen kann es passieren,Natur- oder Chemiefasern? dass Milbenkot im ganzen RaumNaturfasern können deutlich verteilt wird.mehr Wasser aufnehmen als Je nach Menge der Milbenviele Chemiefasern. Das hat bedeutet also jede Luftzirkulationzu der Vermutung geführt, ein neuerliches Risiko.Naturfasern könnten leichter vonMilben besiedelt werden und Heizen:seien deswegen für Allergiker Da geht die Plage richtig los.ungeeignet. Das ist jedoch Mit der Abnahme der Luft-falsch. Tests* haben gezeigt, dass feuchtigkeit in der Heizperiodedie Milbenbesiedlung bei beiden sterben viele Milben ab. AuchMaterialien gleich ist. im Bett, wo nachts nach wie vor optimale FeuchtigkeitJe weniger Milben, umso vorherrscht, verringert sichgeringer das Allergie-Risiko. tagsüber die FeuchtigkeitAnders als bei den meisten und macht vielen Milben dasAllergien hat die Menge der Überleben unmöglich. Das hilftAllergene, also der Milben- Allergikern aber zunächst wenig:Exkremente, großen Einfluß auf Weil sich bis dahin ein Maximumdie Stärke der Symptome. an Exkrementen angesammelt hat, die jetzt durch die trockene Heizungsluft ordentlich aufgewirbelt werden. *Tests durchgeführt beim Institut für Umweltkrankheiten (IFU) in 34308 Bad Emstal. 7
  8. 8. Schimmelpilz-Allergie Zu viel Feuchtigkeit und Schimmelpilzsporen in der Raumluft können auf der besten Matratze Schimmel verursachen. Die mikroskopisch kleinen Schimmelpilze können auf fast allen organischen Substanzen (Nahrungsmittel, aber auch Bücher, Kleider und Tapeten) wachsen,Foto: www.enius.de solange sie feucht genug sind. Optimal sind eine Luftfeuchtigkeit von ca. 80 Prozent und eine Temperatur von ca. 15-20 Grad. Die Allergene werden entweder von den Pilzen direkt ausgeschieden und setzen sich dann im Hausstaub fest, oder aber sie gelangen mit den Pilzsporen in die Luft und damit in die Atemwege. Das kann zu Husten, Sekretstau und Atemnot führen. Wie erkennt man Schimmelpilze Fast jeder hat sie schon mal gesehen: Grünlich oder schwarz-grau verfärbte Flächen sind charakteristisch für Schimmelpilzbefall. Ofmals sind diese Stellen versteckt, z.B. auf der Unterseite der Matratze oder anderen Orten mit geringer Luftzirkulation. Bei starkem Befall macht sich auch ein muffiger Geruch bemerkbar. Mehr Schimmelpilze bedeuten mehr MilbenAuf dieser Fläche können sich Einige Schimmelpilz-Arten bauen das FettMillionen Sporen befinden. der Haare und Hautschuppen ab. Das ist gut für Hausstaubmilben: Durch diese Verbesserung ihrer Nahrungsgrundlage können sie sich stärker vermehren.8
  9. 9. Tierhaar-AllergieEin irreführender BegriffDer Begriff Tierhaar-Allergieist missverständlich. Denn essind nicht nur die Haare derTiere, die allergische Reaktionenhervorrufen können, sondernoftmals auch Hautschuppen,Exkremente, Absonderungen derTalgdrüsen oder der Speichel.Häufige Folge sind Beschwerdenwie chronischer Schnupfen oderAsthma.Rosshaar und Schafschurwolle:Im Bett zu empfehlen?Bei den Materialien Rosshaar undSchafschurwolle unterscheidet mangrundsätzlich zwischen einer Kontakt-Allergie und einer Inhalations-Allergie.Anders als in anderenLebensbereichen kommt es imSchlafbereich aber nicht zu einemdirekten allergieauslösenden Kontakt,weil die Haare nur im Inneren derMatratzen eingesetzt werden. AuchInhalations-Allergien, also Fälle,in denen sich die Allergene mitHausstaubpartikeln verbinden unddann eingeatmet werden, sind bishernicht aufgetreten. Wer sich nichtsicher ist, wie er auf diese Haar-Allergene reagiert, sollte dies miteinem kleinen Stück Rosshaar oderSchafwolle testen lassen. 9
  10. 10. Latex-Allergie Naturmaterial Latex: Nur in wenigen Lebensbereichen problematisch Eines vorweg: Latex-Allergien sind selten. Sie werden entweder durch direkten Kontakt, vor allem bei der Latexherstellung, oder durch Inhalation ausgelöst. Inhalations- Allergien sind vor allem bei Menschen zu beobachten, die im medizinischen Bereich arbeiten oder sich behandeln lassen. Das Allergen ist hierbei entweder der KautschukOrthopädisch selbst oder Weichmacher und Stabilisatoren,optimal die bei der Herstellung benötigt werden,Latex im Innern bzw. bestimmte darin enthaltene Proteineder Matratze = Eiweißbestandteile. Sie haften meist alsgarantiert ideale Produktionsrückstände an. Deswegen achtenKörperunterstützung seriöse Hersteller von Naturmatratzen darauf,und höchste die Latexblöcke während und nach der Her-Punktelastizität. stellung besonders sorgfältig zu waschen, um sie von anhaftenden Proteinen zu befreien.Latex oderFederkern? Latex: fürs Bett hervorragend geeignetEin klares ‚besser‘ Latex-Matratzen werden von den meistenoder ‚schlechter‘ gibt Menschen hervorragend vertragen und stel-es nicht.Viele Exper- len eine gute Alternative zu allen herkömm-ten raten aber von lichen Matratzen dar. Da sich der LatexkernFederkernmatratzen im Inneren der Matratze befindet, kommtoder Betten mit es nicht zum direkten Hautkontakt. AuchBestandteilen aus Inhalations-Allergien durch feinste Latex-magnetisierbaren Partikel, die vom Inneren der Matratze an dieMetallen ab, da sie Oberfläche gelangen und dann eingeatmetzu Störungen der werden können, sind bisher nicht bekannt.elektromagnetischen Nur für Menschen, die nachweislich unterFelder im Bett führen einer Latex-Allergie leiden, ist es angebracht,können. auf Matratzen mit diesem Material zu verzichten.10
  11. 11. NeurodermitisQuälender JuckreizNeurodermitis ist eine allergische Reaktionder Haut. Dabei ist sie keine Hautkrankheitim eigentlichen Sinne, wie die äußerenSymptomen vermuten lassen, sonderneine Allgemeinerkrankung. Es kommtzu entzündlichen Rötungen der Haut,Bläschenbildung, Krustenablagerungen undstarkem Juckreiz.Auf der Suche nach den UrsachenDie genetische Veranlagung spielt ebenso Worauf man imeine Rolle wie ein Mangel an Mineralstoffen, Schlafbereicheine Nahrungsmittel-Allergie und viele achten sollteandere Faktoren. Ob es zum Ausbruch Es hat sichder Krankheit kommt, hängt stark davon gezeigt, dass einab, wie sehr der Körper z.B. durch falsche ZusammenhangErnährung, Umweltgifte oder Tierkontakte zwischen der Mengebelastet wird. Insgesamt besteht heute der Hausstaubmilbenimmer noch große Unsicherheit sowohl im Bett undüber die Ursachen wie über die Behandlung. der Stärke derNeurodermitis ist ein sehr komplexes Thema, Symptome besteht.bei dem dringend die persönliche Beratung Generell gilt: Jebeim Arzt oder Heilpraktiker zu empfehlen weniger Milben,ist. umso besser. Weil die betroffenen Hautpartien ständig jucken, sollte jegliche zusätzliche Hautreizung vermieden werden. Alle Materialien, die mit der Haut in Kontakt kommen, sollten möglichst glatt und kühlend sein. Gut geeignet ist z.B. Macosatin. 11
  12. 12. Allergien im Schlafbereich:Wo lauern die Gefahren?Das Bett: ein Reine Natur-Materialien im Bett sind eineTummelplatz von tolle Sache. Gesunder Schlafkomfort ohneAllergie-Auslösern Chemie. Allerdings kann anders als in Betten mit synthetischen Materialien der Gehalt an potentiellen Allergie-Auslösern wie Schimmelpilzen und Tierhaaren höher sein. Die Hauptauslöser von Allergien im Schlafbereich, die Milben, machen jedoch keinen Unterschied zwischen künstlichen und natürlichen Materialen. Sie fühlen sich, unabhängig vom Material, überall wohl, wo es feucht, warm und dunkel ist. Aber wo sitzen Sie denn nun, die Allergene?Milben Halten sich in Decken und Unterbetten, vor allem aber in Matratzen und Kissen auf. Die in ihrem Kot befindlichen Allergene werden mit dem Hausstaub eingeatmet.Latex Da sich der Latexkern im Inneren der Matratze befindet, kann es nicht zu Kontakt- Allergien kommen. Inhalations-Allergien sind zwar theoretisch denkbar, bisher aber nicht bekannt. Wer nachweislich unter einer Latex- Allergie leidet, sollte vorsichtshalber auf andere Materialien ausweichen.Schimmelpilze Im feuchtwarmen Klima in und unter der Matratze und an Stellen mit geringer Luftzirkulation gedeihen sie besonders gut. Tipp: Matratze regelmäßig wenden.12
  13. 13. Schafschurwolle Wegen ihrer hervorragenden klimatisieren- den Eigenschaften oft im Unterbett, in Decken sowie als Matratzenfüllung verwen- det. Hochsensibilisierte Menschen sollten vorsichtshalber auf andere Materialien ausweichen.Rosshaar Ein häufig im Inneren der Matratze verwendetes Polstermaterial. Hochsensibili- sierte Menschen sollten vorsichtshalber auf andere Materialien ausweichen.Allergieauslöser Es gibt Möglichkeiten, wie man sich auf ganzraus aus dem Bett! natürliche Weise vor Allergien schützen kann. Entweder mit Methoden, die die Besiedlung der Bettmaterialien mit Allergieauslösern verhindern oder deutlich reduzieren. Oder mit Methoden, die den Kontakt zu Allergieauslösern vermeiden helfen. Damit das Bett zu einer möglichst allergen- freien Zone wird – und der Schlaf so ist, wie er sein soll: natürlich, gesund und erholsam. 13
  14. 14. Antworten Auch das ist möglich: Natürlicher Schutz vor Allergien Was früher war … Wenn man früher ein Naturbett weitgehend von Hausstaubmilben und Schimmelpilzen freihalten wollte, gab es nur zwei Möglichkeiten: Man musste natürliche Materialien wie Baumwolle oder Schurwolle mit Fungiziden bzw. Microbioziden behandeln oder mit sog. Incasing-Bezügen rundum synthetisch überziehen – oder man verbannte natürliche Materialien ganz aus dem Schlafzimmer und griff zu Bettwaren, die ständiges Waschen bei gut 60 Grad aushalten konnten. Heute gibt es einen effektiven natürlichen Schutz vor Allergien. Kein Grund mehr also, bei der Wahl seines Bettes auf die Annehmlichkeiten von Naturprodukten zu verzichten. Neem AntiMilb-Wirkstoffe des indisches Neembaumöls im Einsatz gegen Milben Das Öl aus den Samen des indischen Neembaumes wird in Indien seit Jahrhunderten in der Ayurveda-Medizin gegen eine Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt, z.B. gegen Fieber oder Entzündungen der Haut. Aus diesem Öl lässt sich durch ein spezielles Verfahren der hochkonzentrierte Wirkstoff Neem AntiMilb gewinnen, der als wirksames Mittel gegen Motten und Milben eingesetzt werden kann. Denn er verhindert sowohl deren Wachstum und Entwicklung als auch deren Fortpflanzung. 14
  15. 15. Matratzen von vornherein ausrüsten lassenAb Werk mit Neem AntiMilb ausgerüstete Matratzenhalten einer Milbenbesiedelung für ca. zwei Jahrestand. So lange haben Sie Ruhe, dann sollten Sieden Schutz mit einem Spray wieder auffrischen.Beides, sowohl die vorbehandelte Matratze alsauch das Spray, gibt es im Fachhandel, z.B. bei denMitgliedern des Europäischen Verbandes ökologischerEinrichtungshäuser. Neem AntiMilb ist für Menschenund für Haustiere (außer Milben) vollkommenunschädlich und kann bedenkenlos angewendetwerden.Das Kissen bitte nicht vergessenDas Kissen wird genauso gerne von Milben besiedeltund hier ist die Gefahr des Einatmens von Milbenkotnaturgemäß noch viel größer. Darum sollten Sie beider Wahl des Kissens darauf achten, dass es entwedervon vornherein gegen Milben ausgerüstet ist oderkomplett waschbar bei über 60°. Empfehlenswert istes, das Kissen alle zwei bis drei Jahre gegen ein neuesauszutauschen.Schimmelbildung vermeidenDie Matratze zu lüften und nicht gleich nach demAufstehen wieder komplett zuzudecken ist eines.Viel wichtiger aber ist es, übermäßige punktuelleNässe zu vermeiden. Ein ‚Malheur‘ kann aber jedemmal passieren, gleich wie. Bitte lassen Sie dann dieMatratze 2-3 Tage durchtrocknen. Kurz mit dem Fönbearbeiten reicht nicht aus, sonst bildet sich Schimmelim Kern der Matratze. Haben Sie Schimmelpilz oderStockflecken auf der Unterseite der Matratze entdeckt,deutet das auf Schimmel in der Raumluft. Hier mussals erstes die eigentliche Ursache im Raum gefundenund entsprechend saniert = behoben werden. 15
  16. 16. Darauf sollten Sie beim The Allergien im SchlafbereichZu allergie-relevanten Checkliste MatratzenThemen wie „Gesunde n Sind Ihre alten Matratzen stark mitLebensweise“ oder Milben belastet? Mit einem Milben-„Richtige Ernährung“ gibt test, der in Apotheken erhältlich ist,es in jeder Buchhandlung können Sie es selbst herausfinden.Literatur. Wollen Sieaber wissen, auf was Sie n Mit Neem AntiMilb behandelt?speziell im Schlafbereichachten sollten, müssen n Welches Material: Latex, Rosshaar,Sie lange suchen. Deshalb Kapok, Schurwolle etc.? (wichtig fürhier ein paar Tipps. Hochsensibilisierte)Egal, wo Sie hingehen n Latex-Matratzen: Zu empfehlen istund sich nach neuen 100% Naturlatex. Unbedingt daraufSchlafwaren umsehen: achten, dass der Naturlatex geprüftTrauen Sie sich, diese schadstoffrei ist. Latex- AllergikerFragen zu stellen. Ein sollten ggf. auf andere Materialienguter Händler wird ausweichen.Ihnen in allen Bereichengerne Auskunft n Gibt es Siegel oder Testate, diegeben. Orientieren belegen, dass die Matratze aufkönnen Sie sich an Schadstoffe getestet wurde (z.B. aufden Empfehlungen Pestizide)? Sicherheit bieten z.B. dasdes Europäischen ÖkoControl-Siegel des EuropäischenVerbandes ökologischer Verbandes ökologischer Einrich-Einrichtungshäuser, der in tungshäuser und das QUL-Siegel desSachen gesunder Schlaf Qualitätsverbandes Umwelt-über jede Menge Wissen verträglicher Latexmatratzen e.V.und Erfahrung verfügt. n Bestandteile aus Metall? (vgl. dazu S. 10)16
  17. 17. emaachten Checkliste Auflagen / Bezugsstoffe An diesem Zeichen n Mit Neem AntiMilb behandelt? können Sie sich orientieren n Herkömmliche Allergiker-Produkte Produkte, die das müssen häufig gewaschen werden. ÖkoControl-Siegel Bei Produkten mit Neem AntiMilb tragen, werden entfällt diese Notwendigkeit. regelmäßig bei anerkannten, n Gibt es Siegel oder Testate, die unabhängigen belegen, dass die Auflagen/ Prüflaboren auf Bezugsstoffe auf Schadstoffe getestet Schadstoffe getestet. wurden (z.B. auf Pestizide)? Die Kriterien gehören Sicherheit bieten z.B. das zu den strengsten, ÖkoControl-Siegel des die es derzeit am Europäischen Verbandes Markt gibt. Die Liste ökologischer Einrichtungshäuser der Schadstoffe, nach und das QUL-Siegel denen wir forschen, des Qualitätsverbandes die Grenzwerte und Umweltverträglicher Verfahren finden Sie Latexmatratzen e.V. hier: www.oekocontrol.com (ÖkoControl-Siegel) 17
  18. 18. Allgemeine Hinweise zur VermWer auf der Suche n Die Fugendichtigkeit moderner Fensternach Ratschlägen und falsches Lüftungsverhalten erhöhenist, wie er das die Luftfeuchtigkeit. Deshalb ist richtigesAllergie-Risiko am Lüften wichtig. Lieber mehrmals ambesten verringern Tag die Fenster weit öffnen und so fürkann, wird oft mit kurzen, kräftigen Durchzug sorgen als dieeiner ganzen Flut Fenster dauerhaft gekippt zu lassen. Giltan Maßregeln besonders im Winter.konfrontiert.Deshalb hier ein n Um die Luftfeuchtigkeit niedrig zupaar allgemeine halten, keine Luftbefeuchter einsetzenHinweise, die helfen oder feuchte Wäsche im Schlafzimmerkönnen, Allergene trocknen.im Schlafbereich zureduzieren: n Wollen Sie wissen, wie hoch die Belastung Ihrer Matratze (oder des Teppichs) mit Hausstaubmilben ist, führen Sie einen in jeder Apotheke erhältlichen Milbentest durch. n Matratzen, die älter als ca. acht Jahre sind, sollten ausgetauscht werden. n Das Bettzeug nach dem Aufstehen gut lüften. n Bei festgestellter Feuchtigkeit in der Wohnung oder im Haus Sanierung vornehmen. Gute Wärmedämmung des Mauerwerks verringert die Gefahr von Schimmelpilzbefall erheblich. n Möglichst auf Klimaanlagen verzichten. Diese können die Ausbreitung von Schimmelpilzen begünstigen.18
  19. 19. meidung von Allergien Gesunde Vorsicht statt übertriebener Panik Starke Allergiker mit medizinisch abgesicherter Diagnose müssen natürlich alles tun, um den Kontakt mit Allergenen zu verhindern. Und auch für alle anderen gilt generell: Vorsorge zu treffen ist besser und hilft, Allergien zu vermeiden. Aber: Wenn Sie alle Empfehlungen und gutgemeinten Ratschläge befolgen würden, könnten Sie sich bald in einem sterilen, ungemütlichen Umfeld wiederfinden. Ihre Wohnung würde zu einem rein zweckmäßig eingerichteten Ort. Das ist jedoch nur in Extremfällen nötig. Übertriebene Vorsicht oder Panik vor Allergien ist nicht hilfreich und führt genau wie die Allergien selbst zu einer Minderung der Lebensqualität. Pflanzen raus? Es gibt Experten, die von Pflanzen im Schlafzimmer abraten.Weil im Erdreich häufig Schimmelpilze vorkommen. Für alle hochsensibilisierten Menschen ist diese Maßnahme natürlich notwendig. Alle anderen sollten bedenken, dass Pflanzen auch sehr vorteilhafte Wirkun- gen haben. Sie stimulieren Geist und Seele und vermitteln das Gefühl von Natürlichkeit und Geborgenheit. Be- wahren Sie sich ein gesundes Zutrauen zu sich selbst und Ihrer Umwelt. 19
  20. 20. Auf Wunsch können viele Bettdecken, Matratzen und Kissen gegen Mehrpreis auch direkt ab Werk mit NeemAntiMilb ausgerüstet werden. Neem AntiMilb-Spray zur Nachbehandlung und Auffrischung des Milbenschutzes, 100mlHerausgeber: ÖkoControlGesellschaft für Qualitätsstandards ökologischer Einrichtungshäuser mbHwww.oekocontrol.com | info@oekocontrol.com20

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