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[PDF] Pressemitteilung: Aktiv für Passivhäuser
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  1. 1. KurzfassungAktiv für PassivhäuserDresdener Fachbetrieb investiert in die ZukunftNach der Errichtung mehrerer Eigenheime im Passivhausstandard hat die Menzel-Betonbausysteme GmbH aus Großthiemig in Dresden-Laubegast das ersteMehrfamilienhaus dieser Kategorie fertiggestellt. Das attraktive Gebäude wurde aus imeigenen Werk gefertigten Stahlbetonfertigteilen montiert und anschließend mit einemCapatect Wärmedämm-Verbundsystem in einer Dicke von 30 Zentimeter umhüllt. In dieEntstehung waren Fachplaner und Handwerker von vornherein miteinbezogen. DieHübscher Malerfachbetrieb GmbH, mit der Menzel-Betonsysteme seit vielen Jahrenerfolgreich kooperiert, wurde mit der Montage des hochwertigen Dämmsystems betraut undlöste die Aufgabe in bewährter Weise. Kein anderes Objekt erfordere so viel Exaktheit wieein Passivhaus, stellte Malermeister Mario Hübscher resümierend fest.Bautafel:Auftraggeber und Architekt: Menzel-Betonbausysteme GmbH, 04932 GroßthiemingVerarbeiter: Hübscher Malerfachbetrieb 04910 ElsterwerdaRealisiert 2011Farbgestaltung: Caparol FarbDesignStudioEingesetzte Produkte: Capatect –WDVS mit 30 Zentimeter starker Dalmatiner-Fassadendämmplatte, Anstrich: ThermoSan NQG 1
  2. 2. Aktiv für PassivhäuserDresdener Fachbetrieb investiert in die Zukunft„Wenn es nach mir ginge“, sagt Dipl.-Ing. Michael Menzel, GeschäftsführenderGesellschafter der Menzel Beton-Bausysteme GmbH, „würden wir nur noch Passivhäuserbauen.“ Das Familienunternehmen hat im Dresdner Ortsteil Laubegast innerhalb kurzer Zeitein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus aus Stahlbetonfertigteilen errichtet, das sowohl ausarchitektonischer und energetischer Sicht als auch vom Wohnwert her höchsten Ansprüchengerecht wird.Die Passivhaus-Premiere im Sektor Mehrfamilienhaus setzt die erfolgreicheUnternehmensentwicklung fort, die vor mehr als achtzig Jahren mit der Gründung einesBetonwerkes in Großthiemig vor den Toren Dresdens begann. Es stellte schon in den 30erJahre innovative, landesweit gefragte Fertigteilsysteme aus Stahlbeton her. Trotz derwiderrechtlichen Enteignung des Familienbetriebes in der DDR behielt Firmenchef Dr.-Ing.Karl-Heinz Menzel die Zügel des Unternehmens fest in der Hand. So gelang es dem Werk,sich nach der Wiedervereinigung auf dem gesamtdeutschen Markt zu behaupten. Nachumfangreichen Investitionen konnte insbesondere der Wohnungsbau dem wachsendenBedarf entsprechend beliefert werden.Das Produktionssortiment der Menzel Beton-Bausysteme GmbH umfasst heute nebengroßformatigen Bauteilen wie Wand- und Deckenelementen, Balkonen und Treppen auchdie Fertigung von Aufzugsschächten und speziellen Stahlbetonteilen. Auf der Grundlage derUniversalität des Angebots und der umfangreichen Erfahrungen im Hochbau war der Schrittzum schlüsselfertigen Bauen nur eine Frage der Zeit. Seit Mitte der 90er Jahre baut dasUnternehmen Gebäude unterschiedlichster Art. „Wir legen mit unserem Angebot größtenWert auf Individualität und tragen Kundenwünschen weitgehend Rechnung“, stellte Dipl.-Ing.Michael Menzel fest. Beim Einfamilienhausbau habe sich zum Beispiel ein gefügedichterLeichtbeton mit dem Zuschlagstoff Liapor bewährt. Beim Geschosswohnungsbau, dem sichdie Firma in jüngster Zeit zugewandt hat, komme es wieder auf andere 2
  3. 3. Baustoffeigenschaften an. Da zahle sich zum Beispiel wegen seiner hohen Dichte das guteWärmespeichervermögen des Betons aus.Auf dem Weg zu höherer EnergieeffizienzDas Bemühen, ein behagliches Wohngefühl mit immer mehr Energieeffizienz zu verbinden,führte das Unternehmen über das Niedrigenergiehaus zum Passivhaus. DieVoraussetzungen dafür erwiesen sich als günstig. Neben dem guten Speichervermögen desBetons garantiert die Fertigteilbauweise mit ihrem geringen Fugenanteil eine hoheLuftdichtigkeit des Gebäudes.Angesichts der Rückbesinnung auf den Wohnwert der Großstädte konzentrierte sich dieFirma Menzel bei der Grundstückssuche zunächst auf die Elbmetropole. Sie wurde inDresden-Laubegast, einer begehrten Wohnlage, fündig und erwarb dort Bauland. Der Antragzur Bebauung mit einem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus wurde genehmigt. Es sollte einPassivhaus werden. Mit dieser Entscheidung verbunden war das verstärkte Bemühen umlangfristig niedrige Verbrauchs- und Betriebskosten, was sich als überzeugendes Argumentbei der Gewinnung von Käufern erwies. Auf den Prüfstand gestellt wurde der Wissens- undErfahrungsschatz des Unternehmens. Qualifizierung war unumgänglich. „Diesen Aufwandbetrachten wir als eine Investition in die Zukunft“, merkte Geschäftsführer Menzel an.Wärmedämmung nach MaßDem baulichen Entwurf ging eine gründliche Analyse des Wohnungsmarktes voraus, umnicht an aktuellen Bedürfnissen vorbeizubauen. Es galt, ein attraktives, aber kompaktesGebäude mit bestmöglicher Ausrichtung und optimalem Verhältnis von Außenwand- zuWohnflächen zu schaffen. Um die für das Passivhaus vorgeschriebene Obergrenze desWärmeverbrauchs von 20 kcal/m² im Jahr einzuhalten, musste die Gebäudehülle mit einermaßgerechten Wärmedämmung ausgestattetet werden. Mangel an Anbietern vonWärmedämm-Verbundsystemen herrscht auf dem Markt nicht. Aber nicht jedes hält, was esverspricht. Nach eingehender Beratung mit Caparol-Fachmann Peter Schubert fiel dieEntscheidung zugunsten des zertifizierten hochwertigen Capatect Wärmedämm-Verbundsystems mit einer 30 Zentimeter starken Dalmatiner-Dämmplatte.Mit den Systemen und den Dienstleistungen von Caparol hat die Hübscher MalerfachbetriebGmbH aus Elsterwerda, die den Zuschlag für die Fassade erhielt, bisher nur guteErfahrungen gemacht. „Die Qualität einer Partnerschaft mit dem Hersteller beweise sich vorallem dann, wenn Probleme auftreten“, so Malermeister Mario Hübscher, der die Firma in 3
  4. 4. zweiter Generation führt. In solchen entscheidenden Momenten sei Caparol mitVerkaufsberater Peter Schubert immer präsent. Die Errichtung eines Passivhauses nannteder Malermeister die „hohe Schule“ des Bauens, weil nicht zuletzt von der Exaktheit derArbeit die Erreichung der energetischen Zielstellung abhänge. Die 1977 gegründeteMalerfirma Hübscher gehört zu den langjährigen Partnern der Menzel Beton-BausystemeGmbH. Geschäftsführer Michael Menzel schätzt an ihr Verlässlichkeit undQualitätsbewusstsein. Ausdruck des vertrauensvollen Verhältnisses ist die frühzeitigeEinbeziehung in die Kostenplanung des Vorhabens.Neue Erfahrungen für alle BeteiligtenDas Mehrfamilienhaus wurde in massiver Bauweise aus Stahlbeton-Fertigteilen luftdichtmontiert, wie eine Blower-Door-Messung bestätigte. Für die Verglasungen wurdenhochwertige Dreischeiben-Thermosysteme verwendet. Die Außenwände erhieltenentsprechend der Systemwahl eine 30 Zentimeter starke Dämmung mit einemstrukturgebenden Putz und finalem ThermoSan-Anstrich. Bei Caparol ThermoSan NQGhandelt es sich um eine Farbe, mit der Fassaden langfristig sauber und farbtonstabil bleiben.Sie weist zudem einen besonderen Schutz gegen Algen- und Pilzbefall auf.Der Farbentwurf stammt aus dem Caparol-FarbDesignStudio und trägt die Handschrift vonCharoula Voutyras-Klünder. Die Farbgestalterin erinnert sich: „Es bestand der Wunsch desAuftraggebers nach einer modernen und zeitgemäßen Gestaltung. Das Gebäude sollte keineverspielte Anmutung haben, sondern eher zurückhaltend sachlich in Erscheinung treten.Konkrete Farbwünsche bestanden nicht.“ So entschieden sich die Fachleute für einenFarbentwurf, dessen Hauptfassade in einem Weißton gehalten ist. Das Obergeschossschließt mit einem Grau ab, um dem Gebäude optisch etwas von seiner Höhe zu nehmen.Der Farbton ist auf die Fensterrahmenfarbigkeit abgestimmt.Der untere Bereich des Gebäudevorsprungs im Eingangsbereich ist als farblicherKontrast in einer kräftigen, akzentuierenden Rotnuance gestaltet. HierzuVoutyras-Klünder: „Durch die Summe der gestalterischen Entscheidungen wirktdas Gebäude spannend und modern.“Der rechnerisch ermittelte Heizwärmebedarf des Mehrfamilienhauses beträgt jährlich 15kWh/m². Zusätzlich benötigte Wärme für die Fußbodenheizung liefert bei Bedarf eineGastherme. Geschäftsführer Michael Menzel bescheinigt den beteiligten Firmen, dasPassivhaus in hoher Qualität „abgeliefert“ zu haben. Damit habe auch sein Unternehmen auf 4
  5. 5. dem Markt einen entscheidenden Schritt in die Zukunft getan. Es sei bereit, seineKompetenz in dieser Frage, auch in größere Vorhaben einzubringen.Wolfram Strehlau, Caparol 5
  6. 6. BildunterschriftenFoto 1Das Mehrfamilienhaus in Dresden-Laubegast stieß nicht nur wegen seiner Wohnlage inElbnähe und der ansprechenden architektonischen Gestaltung auf großes Interesse,sondern auch wegen der durch eine hohe Energieeffizienz reduzierten Betriebskosten.Foto 1aDas Mehrfamilienhaus in Dresden-Laubegast stieß nicht nur wegen seiner Wohnlage inElbnähe und der ansprechenden architektonischen Gestaltung auf großes Interesse,sondern auch wegen der durch eine hohe Energieeffizienz reduzierten Betriebskosten. ImBild (von links): Bauleiter Jörg Weiß, Geschäftsführer, Planer und Bauherr Michael Menzel,Caparol-Fachmann Peter Schubert und Malermeister Mario Hübscher. 6
  7. 7. Foto 2Ein wichtiger Beitrag zum Passivhaus ist die Ausrichtung des Gebäudes, das sich nachSüden öffnet und nach Norden die „kalte Schulter“ zeigt.Foto 2 aDurch die Summe der gestalterischen Entscheidungen wirkt das Gebäude spannend undmodern.Foto 3Die Balkone wurden im Sinne der Energieoptimierung thermisch vom Gebäude getrennt. 7
  8. 8. Foto 4Kompakt und zweckmäßig wie in der äußeren Form zeigt sich das Wohnhaus auch imBereich der öffentlichen Räume und Verkehrsflächen.Foto 5Wärme, die nicht verbraucht wird, muss auch nicht bereitgestellt werden – so deckt eineGastherme im Keller den verbleibenden Bedarf.Fotos: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/Martin Duckek 8

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