Accor_Geschäftszahlen Q1 2009.pdf

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[PDF] Pressemitteilung: Rückgang des Umsatzes im 1. Quartal 2009 um 5,8 Prozent auf vergleichbarer Basis
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  1. 1. Pressemitteilung – QuartalsinformationenParis, 16. April 2009Rückgang des Umsatzes im 1. Quartal 2009um 5,8 Prozent auf vergleichbarer BasisVor dem Hintergrund der schweren Wirtschaftskrise • Umsatzanstieg der Prepaid Services um 8,3 Prozent • Umsatzrückgang in der Hotellerie um 8,7 Prozent, wobei die Economy Hotels in Frankreich nur um 3,2 Prozent nachgaben • Neue Sparmaßnahmen: - Kürzung der Modernisierungsinvestitionen 2009 und 2010 um jährlich 175 Millionen Euro gegenüber 2008 - Zusätzliche Kosteneinsparungen zu dem bereits angekündigten 100 Millionen Euro-ProgrammIm 1. Quartal 2009 erzielte Accor 1 616 Millionen Euro Umsatz. Der Rückgang gegenüber demVergleichszeitraum 2008 betrug 9,6 Prozent. Bei konstantem Portfolio und bereinigt um Wechselkurseinflüssesank der Umsatz um 5,8 Prozent. (in Millionen Euro) 2008 2009 Ausgewiesene Vergleichbare Veränderung Veränderung(1) Hotellerie 1 282 1 182 -7,8% -8,7% Luxus- und Mittelklasse 757 687 -9,2% -9,2% Economy Hotels 388 358 -7,7% -6,8% Economy Hotels USA 137 137 0,0% -11,5% Prepaid Services 227 231 +2,0% +8,3% Ergänzende Aktivitäten 278 203 -27,2% -3,8% (2) Gesamt Konzern 1 787 1 616 -9,6% -5,8%(1) Bei konstantem Portfolio und bereinigt um Wechselkurseinflüsse(2) Anpassung an Kundenbindungsprogramm: Einfluss des nachwirkend zum 1. Januar 2008 angewandten IRFIC 13
  2. 2. Der Umsatz des 1. Quartals 2009 umfasst folgende Elemente: • Die Konzentration auf die Sparten Hotellerie und Prepaid Services (Verkauf des Catering in Brasilien) und die Fortsetzung der Immobilienstrategie von Accor (Asset Right Strategie) in der Hotellerie senkten den Umsatz im 1. Quartal 2009 um 6,4 Prozent. • Die Entwicklungspolitik des Konzerns steigerte den Umsatz um 4,1 Prozent (Vollkonsolidierung von Orbis: 45 Millionen Euro). • Die Wechselkurseffekte (Erstarkung des Euro gegenüber dem britischen Pfund, australischen Dollar und brasilianischen Real) senkten den Umsatz der Berichtsperiode um 1,5 Prozent. Der schwache US-Dollar hatte jedoch einen positiven Einfluss (+1,1 Prozent). • Bei konstantem Portfolio und bereinigt um Wechselkurseinflüsse ging der Umsatz im 1. Quartal 2009 um 5,8 Prozent zurück.Trotz schwerer Wirtschaftskrise, Umsatzanstieg der Prepaid Services um8,3 Prozent auf vergleichbarer BasisDie Sparte Prepaid Services verbuchte 231 Millionen Euro Umsatz. Der ausgewiesene Zuwachs gegenüberdem Vorjahr betrug 2 Prozent. Der Umsatz umfasst folgende Elemente: • Die Wechselkurseffekte, die hauptsächlich auf das schwache britische Pfund und die lateinamerikanischen Devisen zurückzuführen sind, senkten den Umsatz um 4,6 Prozent. • Bei konstantem Portfolio und bereinigt um Wechselkurseinflüsse belief sich der Umsatzanstieg auf 8,3 Prozent und entsprach damit den mittelfristig gesetzten Vorgaben. Bereinigt um die stufenweise auslaufenden Steuervergünstigungen in Argentinien erhöhte sich der Umsatz der Prepaid Services um 11,1 Prozent.Prepaid Services in Europa: 5,8 Prozent Umsatzzuwachs auf vergleichbarer BasisIn Frankreich stieg der vergleichbare Umsatz trotz des 5,3-prozentigen Rückgangs der Mietzahlungen um7,1 Prozent. Die Geschenkschecks, auf die 25 Prozent des Umsatzes der Prepaid Services entfallen, legtenum 0,4 Prozent zu. Die übrigen Aktivitäten der Sparte steigerten den Umsatz um 10 Prozent.In Großbritannien erhöhte sich der Umsatz bei konstantem Portfolio und bereinigt um Wechselkurseinflüssetrotz des 6,1-prozentigen Rückgangs der Mietzahlungen um 7,0 Prozent. Der Umsatzzuwachs der ChildcareVouchers betrug 12,0 Prozent. Der Umsatz der Geschenkschecks, auf die in Großbritannien 15 Prozent desUmsatzes der Prepaid Services entfallen, ging um 16,3 Prozent zurück.Prepaid Services in Lateinamerika: 11,6 Prozent Umsatzzuwachs auf vergleichbarer BasisIn Brasilien erhöhte sich der Umsatz bei konstantem Portfolio und bereinigt um Wechselkurseinflüsse um16,3 Prozent. Der Zuwachs ist vor allem auf die Entwicklung von Ticket Restaurant (+10,3 Prozent), TicketAlimentaçao (+27,5 Prozent) und Ticket Car (+20,1 Prozent) zurückzuführen.Bereinigt um die ausgelaufenen Steuervergünstigungen in Argentinien stieg der in Lateinamerika (ohneBrasilien) verbuchte Umsatz auf vergleichbarer Basis um 24,3 Prozent.
  3. 3. 8,7 Prozent Umsatzrückgang in der Hotellerie auf vergleichbarer BasisIm 1. Quartal 2009 erwirtschaftete die Sparte Hotellerie 1 182 Millionen Euro Umsatz und verzeichnete damiteinen ausgewiesenen Rückgang von 7,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008. Der Umsatzberücksichtigt folgende Elemente: • Die Fortsetzung der Asset-Right Immobilienstrategie in der Hotellerie und der damit verbundene Verkauf von Objekten führten zu einem Umsatzrückgang um 2,4 Prozent. • Die Entwicklungspolitik des Konzerns (Eröffnung von 5 110 Hotelzimmern und Vollkonsolidierung von Orbis: 32 Millionen Euro) trug mit zusätzlichen 4,2 Prozent zum Quartalsumsatz bei. • Die Wechselkurseinflüsse senkten den Umsatz der Berichtsperiode um 0,9 Prozent. • Umsatzrückgang um 8,7 Prozent in der Hotellerie bei konstantem Portfolio und bereinigt um Wechselkurseinflüsse. In den meisten europäischen Ländern (hauptsächlich Deutschland, Spanien und Belgien) fielen die Osterferien 2008 in den Monat März, während sie 2009 erst im April stattfanden. Diese Verschiebung trug mit 0,9 Prozentpunkten zum Umsatz der Hotellerie bei. Da 2008 jedoch ein Schaltjahr war, sank der Quartalsumsatz 2009 um 1,0 Prozentpunkte.Hotels der Luxus- und Mittelklasse: 9,2 Prozent Umsatzrückgang auf vergleichbarer BasisIm 1. Quartal 2009 betrug der veröffentlichte Umsatzrückgang der Hotellerie der Luxus- und Mittelklasse9,2 Prozent.Im Allgemeinen litten die Hotels der Mittelklasse weniger als die Hotels der Luxusklasse. Diese Feststellungbestätigt auch Frankreich, wo die Mittelklasse (RevPAR -10,1 Prozent) widerstandsfähiger als dieLuxusklasse (RevPAR -13,4 Prozent) war. Außerdem war Paris stärker betroffen (RevPAR -14,7 Prozent) alsdie übrigen Landesteile (RevPAR -6,6 Prozent).In Deutschland belief sich der vergleichbare Umsatzrückgang auf 1,9 Prozent. Bereinigt um dieverschobenen Osterferien betrug er 8,1 Prozent.In Großbritannien ist der Rückgang in den Regionen höher (RevPAR -16,5 Prozent) als in London, wo derRevPAR um 7,0 Prozent sank.Economy Hotels (außerhalb der USA): 6,8 Prozent Umsatzrückgang auf vergleichbarer BasisDieses Segment zeichnete sich durch eine Volatilität des RevPAR aus, die doppelt so hoch war wie die BIP-Änderungen. In der Luxus- und Mittelklasse wurden sogar vier- bis sechsfache Werte gemessen. Da das BIPin den meisten europäischen Ländern stark eingebrochen ist, sank der ausgewiesene Umsatz der EconomyHotels im 1. Quartal 2009 um 7,7 Prozent. Bei konstantem Portfolio und bereinigt um Wechselkurseinflüssebetrug der Rückgang 6,8 Prozent.In Frankreich betrug der Umsatzrückgang bei konstantem Portfolio und bereinigt um Wechselkurseinflüsse3,2 Prozent. Bereinigt um die Modernisierung der F1-Häuser gab der Umsatz nur um 2,7 Prozent nach. Wie inder Hotellerie der Luxus- und Mittelklasse sind die Regionen auch im Economy-Segment widerstandsfähiger(RevPAR +0,9 Prozent) als Paris (RevPAR -5,1 Prozent).In Deutschland ging der vergleichbare Umsatz um 5,0 Prozent zurück, bei Ibis und Etap Hotel waren esjeweils 4,6 Prozent.In Großbritannien war der Umsatzeinbruch in London höher (RevPAR -15,1 Prozent) als in den übrigenLandesteilen (RevPAR -11,5 Prozent).Andere europäische Länder wurden stärker getroffen, so zum Beispiel Spanien (vergleichbarerUmsatzrückgang um 29,3 Prozent), Italien (- 17,5 Prozent), die Niederlande (- 10,9 Prozent) und Belgien(- 10,5 Prozent).
  4. 4. Economy Hotels in den USA: 11,5 Prozent Umsatzrückgang auf vergleichbarer BasisObwohl die Economy Hotels einen vergleichbaren Umsatzrückgang von 11,5 Prozent verzeichneten, litten sieweniger unter der Krise als die Hotels der Luxus- und Mittelklasse in den USA. Zudem zeigte sich Motel 6widerstandsfähiger als die Konkurrenz in diesem Segment, dessen Umsatz bereits das zweite Jahr in Folgeschrumpft. Durch die 50 neu eröffneten Häuser stiegen die Franchise-Gebühren im 1. Quartal 2009 um19,4 Prozent.Neue krisenbedingte SparmaßnahmenVor dem Hintergrund der sich besonders in Europa beschleunigenden Konjunkturabkühlung im 1. Quartal2009 gegenüber dem 4. Quartal 2008 hat der Konzern beschlossen, die jährlichenModernisierungsinvestitionen für 2009 und 2010 auf 315 Millionen Euro zu beschränken. Dieser Betrag ist um175 Millionen Euro niedriger als der Aufwand 2008.Neben den bereits angekündigten Einsparungen bei den Gemeinkosten (75 Millionen Euro in 2009 und25 Millionen Euro in 2010) plant Accor bereits weitere Kostenreduktionen. *****QuartalsinformationenBedeutende Transaktionen und Ereignisse der PeriodeAccor Services und MasterCard Europe gründen führenden europäischen Anbieter von PrepaidServicesAccor Services und MasterCard Europe kündigten Mitte Februar die Gründung des strategischenGemeinschaftsunternehmens PrePay Solutions an, das zu 67 Prozent von Accor Services alsMehrheitsaktionär und zu 33 Prozent von MasterCard Europe gehalten wird.PrePay Solutions soll Lösungen für die Kunden von Accor Services und MasterCard entwickeln und anbieten.Dabei stützt sich das neue Unternehmen auf die Expertise der beiden Partner in den Bereichen PrepaidServices und elektronischer Zahlungsverkehr. Die Kunden – Unternehmen, Behörden und öffentlicheEinrichtungen bei Accor Services, Banken und Finanzinstitute bei MasterCard – profitieren so von der starkenExpansion des Prepaid-Marktes, der in Europa auf 130 Milliarden Euro geschätzt wird. Gleichzeitig sollPrePay Solutions auch einen eigenen Kundenstamm aufbauen, der vor allem aus Handelsketten besteht, undihnen direkt Prepaid-Lösungen anbieten.Allgemeine Beschreibung der Finanzlage und der ErgebnisseErfolg der im Januar 2009 begebenen AnleiheAccor platzierte am 28. Januar 2009 eine festverzinsliche Anleihe von 600 Millionen Euro mit einer Laufzeitvon 5 Jahren (Fälligkeit am 4. Februar 2014) und einem Kupon von 7,50 Prozent.Die Anleihe wurde bei mehr als 200 institutionellen Anlegern in Europa platziert.Die Schuldverschreibung diversifiziert die Finanzierungsquellen des Konzerns und verlängert diedurchschnittliche Laufzeit seiner Verbindlichkeiten.
  5. 5. CIWLT-VerfahrenDa CIWLT das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Cergy Pontoise am 12. Dezember 2008 verloren hatund die Berufung keine aufschiebende Wirkung besitzt, wurden die Steuerverbindlichkeiten und dieVerzugszinsen in Höhe von insgesamt 242,5 Millionen Euro am 27. Februar 2009 gezahlt.Anteil an Lucien Barrière Gruppe auf 49 Prozent erhöhtIm Rahmen der im Januar 2004 zwischen Colony Capital, der Familie Desseigne Barrière und Accorgeschlossenen Abkommen verfügte Colony Capital über eine Put Option auf seinen 15-prozentigen Anteil ander Lucien Barrière SAS Gruppe. Das Abkommen sieht vor, dass der Preis von fünf unabhängigen Bankenbestimmt werden soll.Im November 2008 teilte Colony Capital mit, den Wert seines Anteils bestimmen lassen zu wollen.Der am Ende des Bewertungsverfahrens festgesetzte Betrag in Höhe von 153 Millionen Euro entspricht demDurchschnitt der unabhängigen Schätzungen, wobei der höchste und der tiefste Wert wie vorgesehen nichtberücksichtigt wurden.Colony Capital beschloss seine Put Option zum Preis von 153 Millionen Euro auszuüben. Accor zahlte denentsprechenden Betrag am 15. April 2009 aus.Der Einfluss auf die Nettoverschuldung der Accor Gruppe dürfte 270 Millionen Euro betragen, da die Schuldender Lucien Barrière Gruppe im 2. Quartal 2009 anteilig (49 Prozent) konsolidiert werden.Barmittel Mitte April 2009Die Finanzlage ist robust. Nach Berücksichtigung der oben genannten Elemente beträgt die Höhe der nichtgenutzten, bestätigten Kreditlinien Mitte April 2009 1,5 Milliarden Euro.In der Berichtsperiode bestätigte Fitch das BBB Ranking mit stabiler Aussicht und Standard & Poor‘s das BBBRanking mit negativer Aussicht. *****Accor, europäischer Marktführer und weltweit eine der größten Gruppen in der Hotellerie sowie globaler Marktführer imSektor Dienstleistungen für Unternehmen und öffentliche Institutionen, ist in fast 100 Ländern mit 150.000 Mitarbeiternpräsent. Seinen Gästen und Kunden stellt Accor seine 40-jährige Erfahrung in folgenden zwei Hauptgeschäftsfeldern zurVerfügung:- Hotellerie, mit den Marken Sofitel, Pullman, MGallery, Novotel, Mercure, Suitehotel, Ibis, all seasons, Etap Hotel,Formule 1 und Motel 6, mit mehr als 4 000 Hotels und 500 000 Zimmern in 90 Ländern, sowie ergänzende Aktivitätenwie insbesondere Feinkostcaterer Lenôtre- Dienstleistungen: 32 Millionen Menschen in fast 40 Ländern profitieren von den Leistungen von Accor Services(Employee und Public Benefits, Marketing Services, Kostenmanagement). Pressekontakte Investorenkontakte Alain Delrieu Aurélie Langevin Eliane Rouyer-Chevalier Olivia Testas Senior Media Relations Officer Junior Media Relations Senior Vice President Investor Deputy Director Tel: +33 1 45 38 84 85 Officer Relations and Financial Investor Relations Tel: +33 1 45 38 84 76 Communication Tel: +33 1 45 38 86 33 Tel:+33 1 45 38 86 26
  6. 6. Revenue
  7. 7. RevPAR by Segment
  8. 8. RevPAR by Country

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