Abu Dhabi 25Jan - deu.pdf

343 Aufrufe

Veröffentlicht am

[PDF] Pressemitteilung: Pirelli: "Quadratischere" und noch wettbewerbsfähigere Reifen für die Formel 1 Saison 2012
[http://www.lifepr.de?boxid=284031]

0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
343
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
5
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Abu Dhabi 25Jan - deu.pdf

  1. 1. PRESSEMITTEILUNG PIRELLI: „QUADRATISCHERE“ UND NOCH WETTBEWERBSFÄHIGERE REIFEN FÜR DIE FORMEL 1 SAISON 2012 DIE REIFENKOLLEKTION WURDE FÜR DIE AKTUELLEN AUTOS KOMPLETT ERNEUERT. DAS ZIEL: EIN BREITES SPEKTRUM NEUER TEAM-STRATEGIEN UND MINDESTENS ZWEI BOXENSTOPPS ECKIGERE PROFILE UND WEICHERE MISCHUNGEN, UM DIE NEUEN AERODYNAMIK- SETUPS DER BOLIDEN ZU KOMPENSIEREN ZUSÄTZLICH ZU DEN P ZERO SLICK-MISCHUNGEN KEHRT FÜR DIE REGENREIFEN DER NAME CINTURATO ZURÜCK, MIT DEM PIRELLI 1951 SEIN DEBÜT IN DER FORMEL 1 FEIERTE DIE FARBEN AN DEN REIFENFLANKEN WURDEN MODIFIZIERT, DAMIT DIE UNTERSCHIEDLICHEN MISCHUNGEN BESSER ZU ERKENNEN SIND DIE DATEN ÜBER LEISTUNG, TEMPERATUR UND DRUCK DER REIFEN KÖNNEN DIE TEAMS, INGENIEURE UND PIRELLIS REIFENENTWICKLER IN ECHTZEIT VERFOLGEN – DANK DER ALLERERSTEN VIRTUELLEN DATENBANK FÜR FORMEL 1 REIFEN, DIE VON DEM ITALIENISCHEN UNTERNEHMEN ENTWICKELT WURDEAbu Dhabi, 25. Januar 2012. Mit der Präsentation der neuen Reifenkollektion auf dem Yas MarinaCircuit in Abu Dhabi gibt Pirelli den Startschuss für die Formel 1-Saison 2012. Es ist die 63. FIAWeltmeisterschaft und die zweite Saison für Pirelli als Exklusivlieferant. Die neuen Reifen wurdenvon Pirelli gemeinsam mit den Teams entwickelt. Sie sind eine Reaktion auf die neuestenAerodynamik-Regeln in Bezug auf den Diffusor. Die wesentlichen Merkmale der Pneus sind:quadratischere Profile, erhöhter Grip und weichere, wettbewerbsfähigere Mischungen mitgleichmäßigem Abbau.Die Reifen der Saison 2012 sollen unterhaltsame Rennen garantieren, die bis zur karierten Flaggeunvorhersagbar bleiben. Das Ziel sind zwei bis drei Boxenstopps pro Rennen und ein starkerSchwerpunkt auf der Team-Strategie. Die farbigen Markierungen auf den Reifenflanken wurdenverändert. Sie sind nun größer und leichter zu erkennen. Der Name Cinturato, der symbolisch inder Formel 1 Geschichte wurde, kehrt zurück: Es ist der Reifen, mit dem Pirelli in den 1950erJahren Rennen fuhr und gewann. Ab 2012 ist Cinturato die Bezeichnung für die Regenreifen unddie Intermediates.Das Racing Tyre System von Pirelli kehrt mit einigen neuen Funktionen ebenfalls zurück. Das isteine von Pirelli Ingenieuren entwickelte Plattform, um das Verhalten und die Leistung eines jedenReifens festzuhalten: Diese Informationen werden mit den Teams und dem Formel 1 Management(FOM) geteilt.
  2. 2. Die Präsentation fand heute im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz statt. Gastgeberwaren Marco Tronchetti Provera, Präsident und CEO von Pirelli, Motorsport Direktor Paul Hemberyund der Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, Maurizio Boiocchi.Marco Tronchetti Provera sagte: „Nach den positiven Erfahrungen des vergangenen Jahres batenuns die Teams, weiterhin Reifen mit den Charaktereigenschaften zu liefern, die zu denspektakulären Rennen 2011 beigetragen haben. Und genau das haben wir getan. Wir haben dieMischungen und die Profile optimiert, um eine noch bessere und stabilere Performance zugarantieren, kombiniert mit dem absichtlichen Verschleiß, der charakteristisch war für die P ZeroKollektion 2011. Wir erwarten unvorhersagbare Rennen mit vielen unterschiedlichen Strategienund einer Menge Boxenstopps: alles Faktoren, die letztes Jahr sowohl den Fahrern als auch denZuschauern viel Freude machten. An der Entwicklung der neuen Mischung wurde schon währendder Saison 2011 gearbeitet. Das war dank der beeindruckenden Lernkurve und denReaktionszeiten unserer Ingenieure möglich, die bereit sind, diese Entwicklungen während derkommenden Saison weiterzuführen.“Neu für 2012: wettbewerbsfähigere Mischungen und „quadratischere“ ReifenWie im letzten Jahr wird Pirelli den Teams vier Slickmischungen liefern – supersoft, soft, medium undhart – und zwei Arten von Regenreifen, wie sie von den Regeln der FIA vorgeschrieben werden(siehe separater Artikel). Alle P Zero Reifen haben im Vergleich zu 2011 ein brandneues Profil. Unddrei der Slicks (soft, medium und hart) haben auch neue Mischungen. Diese neuenZusammensetzungen sind weicher und haben mehr Grip, eine bessere Performance und liefern übereinen längeren Zeitraum Höchstleistung, haben aber eine unveränderte Gesamtlebensdauer. Vonden Schlechtwetter-Pneus hat sich nur der Regenreifen – der Cinturato Blau – verändert. DerIntermediate, Cinturato Grün, ist unverändert (siehe separater Artikel).Ebenfalls unverändert gegenüber dem Vorjahr sind einige grundlegende Eigenschaften, die allesechs Pirelli-Reifen gemeinsam haben: Sicherheit, Zuverlässigkeit, strukturelle Integrität,Lenkpräzision und feststehende, deutlich unterschiedliche Abbaukurven der einzelnenMischungen. Auch die Forschungs- und Entwicklungs-Methodik von Pirelli ist die selbe geblieben.Die Konstruktion und die Tests der Reifen für 2012 profitierten von einem ununterbrochenen Dialogmit den Teams und den Fahrern, die während der vergangenen Saison zur Entwicklung der neuenP Zero und Cinturato Reifen beitrugen. Die Ergebnisse der Streckentests wurden den Daten desSimulationsprogramms hinzugefügt, das in der Lage ist, das Verhalten und die Leistung der Reifenauf allen 20 Rennstrecken des Formel 1-Kalenders und bei allen Wetterbedingungen abzubildenund vorherzusagen.Bei der Entwicklung der Pirelli Reifen für 2012 wurde auch den Regeländerungen Rechnunggetragen, die die FIA in Bezug auf den Diffusor eingeführt hat. Diese neue Maßregel, die denaerodynamischen Abtrieb reduziert, der auf jeden Reifen einwirkt, erfordert eine breitere undgleichmäßigere Aufstandsfläche der Pneus. Dieser Anforderung wurde mit weniger rundenReifenschultern und dem Einsatz weicherer Mischungen entsprochen, die besseren Grip unddeutlich mehr Leistung produzieren. Der Leistungsunterschied zwischen den einzelnenMischungen, die nun alle besser arbeiten, wurde ebenfalls verändert. In der Saison 2011 lag derUnterschied bei 1,2 bis 1,8 Sekunden pro Runde. Dieses Jahr ist es das Ziel, die Differenz aufweniger als eine Sekunde zu reduzieren: zwischen sechs und acht Zehntelsekunden.Die Mischungen der diesjährigen Saison basieren auf den Entwicklungen, die die Ingenieure vonPirelli schon bei den Reifen von 2011 erarbeitet haben. Diese wurden in der Forschungs- undEntwicklungsabteilung von Pirelli in Mailand detailliert ausgearbeitet. Dabei halfen dieInformationen, die beim Einsatz der Testreifen gesammelt wurden. Im letzten Jahr nutzten dieTeams die experimentellen Pneus während der freien Trainings in Sepang, Montreal, Silverstone,auf dem Nürburgring, in Abu Dhabi und in Interlagos. Außerdem fuhren die Teilnehmer des YoungDriver Tests in Abu Dhabi im November 2011 mit diesen Reifen. Bei diesen Tests rollten 6.000Reifen rund 11.000 Kilometer. Zusätzlich absolvierte Pirelli bei fünf privaten Tests in Istanbul,
  3. 3. Barcelona (dort zweimal), Jerez und Monza weitere 9.000 Kilometer.Die neuen Formel 1 Reifen von Pirelli haben ihr Debüt beim ersten offiziellen Test der Saison 2012am 07. Februar in Jerez.Racing Tyre System: Pirelli entwirft einen Pass für jeden ReifenUm die Reifen für 2012 zu entwickeln, verließen sich die Ingenieure von Pirelli stark auf dasRacing Tyre System (RTS): Die computerbasierte Plattform ist in der Lage, die Leistungsdateneines jeden Reifens während der Tests und der Rennen zu sammeln und zu verarbeiten. DasRacing Tyre System wurde von Pirellis IT-Abteilung entwickelt. Es ermöglicht dem Nutzer,Performance, Abrieb und Verhalten der Reifen während jeder Phase ihres Einsatzes zuüberwachen. Darüber hinaus verfolgt das RTS das Leben eines jeden Reifens von derKonstruktion bis zur Rennstrecke. Es aktualisiert in Echtzeit den Einsatz, die Performance undund die Verschleißrate. Nachdem ein Reifen in der Fabrik in Izmit – wo alle Rennreifen von Pirelliproduziert werden – gebaut wurde, registriert das RTS die Konstruktionsdaten als eine Artindividuellem Ausweis. Die Informationen jedes Reifens, der an einer Rennstrecke ankommt undan ein Auto montiert wird, werden aufgerufen. Von diesem Moment an werden dieReifentemperatur, der Druck und die Verschleißrate registriert und sofort den Pirelli Ingenieurenan der Strecke auf speziellen Tablet-Computern zur Verfügung gestellt. Auch dieForschungsabteilung von Pirelli in Mailand und alle Teams erhalten die Informationen des RTS.Das erzeugt eine virtuelle Datenbank, die kontinuierlich aktualisiert wird. Und es bildet denAusgangspunkt für die Analyse der Leistung jedes einzelnen Autos und für die weitereEntwicklung der Reifen (siehe separater Artikel).Der Cinturato k e h r t z u r ü c k : ein Weltmeister der 1950er JahreDie Saison 2012 steht für die Rückkehr des Namens Cinturato in die Königsklasse des weltweitenMotorsports: Eine Marke, die nicht nur mit der Formel 1 in Verbindung steht, sondern mit dergesamten industriellen Geschichte der Reifenherstellung. Der Cinturato hatte sein Debüt 1951 amAlfa 159 von Juan Manuel Fangio. Fangio gewann die Meisterschaft, und der Cinturato stand oftgemeinsam mit einem anderen Reifen von Pirelli auf dem Podium: dem Stella Bianca, der amMaserati und am Ferrari 375 montiert war. Der Cinturato startete bis zur Mitte der 1950er Jahre inder Formel 1. Danach wurde er ein Straßenreifen für die sportlichsten und technischfortschrittlichsten Autos ihrer Zeit.Der Cinturato Reifen machte sich in den 1960er Jahren zur Zeit der größten Massenmotorisierungin der Automobilindustrie einen Namen als Benchmark. Die innovative Technologie, die für denCinturato in den 1950ern entwickelt wurde, gab dem Reifen seinen Namen. Er stammt von demradialen Gürtel (oder „cintura“ auf Italienisch), der um die komplette Reifenkarkasse gelegt wurde.Der Gürtel bestand zunächst aus textilen Fasern und später aus Metall. Diese Erfindung machteden Weg frei für breitere Reifen, die in der Lage waren, mit den höheren Kurvengeschwindigkeitenfertig zu werden, die die Autos seit den 60er Jahren erreichten. Heute steht Cinturato nicht nur fürdie Formel 1-Nassreifen von Pirelli, sondern auch für eines der erfolgreichsten Produkte derglobalen Reifenindustrie: Der Cinturato P7 verkörpert perfekt die Pirelli-Markenwerte Performance,Sicherheit, Haltbarkeit und Energiesparen.Das Formel 1 Team von PirelliWährend der Formel 1-Weltmeisterschaft 2012 wird Pirelli insgesamt 45.000 Reifen liefern. DieReifen für die Königsklasse des Motorsports werden im darauf spezialisierten Werk der PirelliFabrik in Izmit, Türkei, produziert. Es ist eine der weltweit fortschrittlichsten Fabriken dieser Art.Pirelli Ingenieure haben dort modernste Maschinen aufgestellt und nutzen innovativeTechnologien, um Reifen herzustellen, die perfekt den Anforderungen entsprechen, die sie beiGrand Prix Rennen erwarten.
  4. 4. Während der Rennen und der offiziellen Tests besteht das Pirelli F1 Team aus 50 Spezialisten,vom Ingenieur bis zum Techniker. Jedes Formel 1 Team kann sich auf einen speziell für siebestimmten Pirelli Ingenieur verlassen sowie auf das gesamte Aufgebot an Technikern undMonteuren.Das Pirelli F1-Team setzt sich aus Menschen zusammen, die von allen vier Ecken des Globusstammen. Aber die Basis ist in Mailand: die Forschungs- und Entwicklungsabteilung imHauptquartier von Pirelli. Dieser Fachbereich war immer das Herz der hochaktuellen Technologieder Pirelli Gruppe und beschäftigt 1.000 Forscher, die in weltweit fünf Zentren stationiert sind. DerMotorsport war immer schon das wichtigste Forschungslabor von Pirelli. Dadurch entwickelte derKonzern einige der Innovationen, die die gesamte Reifenindustrie geprägt haben.Der Vertrag zur Lieferung der Formel 1-Reifen markiert den Höhepunkt von Pirellis Präsenz imweltweiten Motorsport, in dem sich das italienische Unternehmen engagiert, seit es 1907 dasStraßenrennen von Peking nach Paris gewann. Darüber hinaus ist Pirelli Exklusivlieferant einigerder weltweit wichtigsten Motorsport-Meisterschaften, sowohl auf zwei als auch auf vier Rädern –wie der GP2, der GP3 und der Superbike Weltmeisterschaft. Darüber hinaus beliefert der Konzernaus Italien mehr als 70 nationale und internationale Renn- und Rallyeserien und war von 2008 bis2010 exklusiver Lieferant der Rallye Weltmeisterschaft.Formel 1 und NachhaltigkeitDie Pirelli Premium Strategie hat sich zum Ziel gesetzt, Produkte und Lösungen zu entwickeln, diedie höchsten Standards bei Leistung und Sicherheit mit dem Respekt vor der Umwelt kombinieren.Entsprechend ist auch die Vereinbarung über die Lieferung der Formel 1-Reifen von den Kriteriender ökologischen Nachhaltigkeit inspiriert. Wie bei allen anderen Motorsportreifen von Pirellikommen bei der P Zero Produktion keine hocharomatischen Öle zum Einsatz. Die industriellenProzesse in Izmit basieren auf effizienter Nutzung von Energie und Wasser und der Reduzierungvon schädlichen Emissionen wie Kohlendioxid. Besonderes Augenmerk wird auf dieWiederverwendung der Produktionsreste und der gebrauchten Reifen gerichtet. Das Protokoll zurAbfallbehandlung beinhaltet die Wiederverwendung gebrauchter Formel 1-Reifen entweder für dieGenerierung von neuem Vormaterial oder für die Energieerzeugung.Sämtliche für die Saison 2011 produzierten Reifen – 28.600 für die Rennen und 6.000 für dieTests – wurden recycelt.Pirellis Bewusstsein für die Nachhaltigkeit zeigt sich auch durch die jüngste Bestätigung im DowJones Sustainability STOXX Index und Dow Jones Sustainability World Index, in denen derKonzern das sechste Jahr in Folge das führende Unternehmen im Bereich „Autoteile und Reifen“ist.Pirelli im Mittleren OstenPirelli gehört zu den Marktführern im Mittleren Osten, einem Gebiet, das in den letzten Jahren einkontinuierliches Wachstum des Ultra High Performance Sektors erlebt, in dem Pirelli wegweisendist. Das lokale Hauptquartier von Pirelli ist in Dubai. Aus Europa werden die Reifen derprestigeträchtigsten Produktlinie importiert: der P Zero Familie. Diese Pneus wurden für diestärksten Sportwagen entwickelt, die man derzeit kaufen kann, wie Ferrari, Lamborghini, Porsche,Aston Martin und Bentley. Pirelli hat außerdem eine starke Präsenz auf dem Markt der Bus- undLkw-Reifen, die in der Pirelli-Fabrik in Alexandria, Ägypten, hergestellt werden. Das Industrie- undLogistikzentrum im türkischen Izmit produziert nicht nur Reifen für Pkw und Nutzfahrzeuge,sondern ist auch enorm wichtig für die Betreuung der Märkte im Mittleren Osten.F o t o s u n d V i d e o s s t e h e n unter folgendem Link zur Verfügung:www.pirelli.com/f1pressarea(Login: PirelliPressArea – Passwort: PirelliMedia).

×