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[PDF] Pressemitteilung: Konzertierte Maßnahmen zur Fachkräftesicherung
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  1. 1. INFORMATIONENFÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHENIhr Ansprechpartner E-Mail Tel.Dr. Detlef Schulz-Kuhnt pr@heilbronn.ihk.de 07131 9677-107 Datum 20.04.2012Fachkräftebündnis Heilbronn-Franken gegründet Nr. 45Konzertierte Maßnahmen zur FachkräftesicherungDer sich abzeichnende Fachkräftemangel könnte den Wohlstand dergesamten Region Heilbronn-Franken sowie die Wettbewerbs- undKonkurrenzfähigkeit der regionalen Wirtschaft gefährden. Am 20. April2012 haben deshalb die IHK Heilbronn-Franken, die HandwerkskammerHeilbronn-Franken, der Arbeitgeberverband Heilbronn-Franken e. V.,die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH, der DGB RegionNordwürttemberg sowie die Agenturen für Arbeit Heilbronn,Schwäbisch Hall und Tauberbischofsheim das „FachkräftebündnisHeilbronn-Franken“ gegründet. Durch geeignete Maßnahmen undAktivitäten will das Bündnis dazu beitragen, dass die Fachkräftebasisin der Region Heilbronn-Franken langfristig gesichert wird. DieKoordinierung des neuen Bündnisses übernimmt die IHK. DasFachkräftebündnis versteht sich dabei auch als regionaleFachkräfteallianz, wie sie von der landesweiten „Allianz für FachkräfteBaden-Württemberg“ gefordert wird.Rückgängige Geburtenzahlen und die Abwanderung von jungen Menschenzwischen 18 und 25 Jahren führen dazu, dass die Rekrutierung geeigneterNachwuchs- und Fachkräfte für viele Unternehmen der Region langfristigproblematisch werden wird. „Wenn es uns nicht gelingt, die Weichen richtig zustellen, laufen wir in einen massiven Fachkräftemangel hinein“, erklärt IHK-Präsident Thomas Philippiak. Deshalb haben sich jetzt die Akteure des neuen„Fachkräftebündnisses Heilbronn-Franken“ zusammengefunden, umIndustrie- und Handelskammer Heilbronn-FrankenPostanschrift: Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken, IHK | Postfach 2209 | 74012 Heilbronn |Büroanschrift: Ferdinand–Braun-Str. 20 | 74074 HeilbronnTel. 07131 9677-107| Fax 07131 9677-117| E-Mail: pr@heilbronn.ihk.de | Internet: www.heilbronn.ihk.de
  2. 2. gemeinsam entsprechende Maßnahmen zur Fachkräftesicherung zuentwickeln. Sie verstehen sich dabei als Repräsentanten der gesamtenRegion. Um die Belange und Maßnahmen der gesamten Region im Bündnis zuberücksichtigen, werden die Bündnispartner eigenverantwortlich weitereregionale, teilregionale und lokale Gremien und Interessengruppen einbinden.„Es ist wichtig, dass insbesondere mit den Landkreisen, Kommunen und denlokalen Arbeitskreisen ein stetiger Austausch stattfindet“, erläutert Dr. AndreasSchumm, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH.Bei der Maßnahmenplanung legen die Bündnispartner dabei ihr Augenmerkzunächst auf Berufe und Branchen, die in besonderem Maße vomFachkräftemangel betroffen sind. „Wir müssen Mangelberufe in unsererRegion identifizieren sowie versuchen, die Beschäftigungszahl in diesenBerufen durch adäquate Maßnahmen zu steigern“, sagt Martin Diepgen,Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Heilbronn.In enger Abstimmung und Koordination miteinander wollen dieBündnispartner ihre Maßnahmen planen, umsetzen und evaluieren.„Hierdurch kann es uns, wie beim regionalen Ausbildungspakt vorgelebt,gelingen, Synergieeffekte zu erzeugen sowie die Transparenz auf demregionalen Arbeitsmarkt deutlich zu erhöhen“, betont Guido Rebstock,Vorsitzender der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall.In der Region laufen bereits heute eine ganze Reihe von Maßnahmen zurFachkräftesicherung. Hier wollen die Bündnispartner zunächst allebestehenden Maßnahmen, Aktivitäten und Projekte rund um das ThemaFachkräfte zusammenfassen, um sich einen Überblick zu verschaffen.„Diese Übersicht ist ein erster Schritt in Richtung mehr Transparenz“, betontUlrich Bopp, Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. DieseÜbersicht zeigt zudem auf, in welchen Bereichen bisher lediglich vereinzeltMaßnahmen initiiert wurden und wo Anstrengungen forciert werden müssen. 2/7
  3. 3. Dabei haben sich die Partner des Fachkräftebündnisses auf die BereicheFrauen, ältere Arbeitnehmer, ausländische Fachkräfte, Menschen mitMigrationshintergrund, Arbeitslose sowie Ausbildung und Weiterbildung alswesentliche Handlungsfelder verständigt. „Zur Erfolgskontrolle werden wirzudem geeignete Indikatoren entwickeln, mit denen die Maßnahmenregelmäßig auf ihre Wirkung hin überprüft werden können“, erklärt BernhardLöffler, Regionsvorsitzender des DGB Nordwürttemberg.Die Partner des Fachkräftebündnisses sind zuversichtlich, dass sie mit ihrenMaßnahmen einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Fachkräftesicherungleisten werden. „Die positiven Erfahrungen des Ausbildungspakts und derAusbildungskonferenz zeigen, wie man gemeinsam ein Ziel verfolgen kann, umin der Region erfolgreich zu sein“, erklärt Alois Schöllhorn,Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbandes Heilbronn-Franken e. V.Die erste Fachkräftekonferenz des neuen Bündnisses soll noch vor derSommerpause stattfinden. Die Bündnispartner haben sich darauf verständigt,dass der Arbeitsmarktmonitor der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen derFachkräftekonferenz als zentrales statistisches Analyseinstrumentherangezogen wird. „Zudem können wir die Plattform des Arbeitsmarktmonitorsfür die bündnisinterne Kommunikation nutzen“, betont Stefan Beil, Vorsitzenderder Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim.Koordinierungsstelle des Fachkräftebündnisses Heilbronn-Franken ist die IHKHeilbronn-Franken.Kontakt:Fachkräftebündnis Heilbronn-Frankenc/o IHK Heilbronn-FrankenAlexandra WaltritschFerdinand-Braun-Straße 2074074 Heilbronn07131 9677-299alexandra.waltritsch@heilbronn.ihk.dewww.heilbronn.ihk.de 3/7
  4. 4. Logos der BündnispartnerStatements der BündnispartnerThomas Philippiak, Industrie und Handelskammer Heilbronn-Franken„Das Fachkräftebündnis Heilbronn-Franken kommt zum richtigen Zeitpunkt.Unsere Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung rechnen miteinem großen Fach- und Führungskräfteengpass. Der Fachkräftemonitor derbaden-württembergischen IHKs macht deutlich, dass in der Region dringenderHandlungsbedarf besteht.“ 4/7
  5. 5. Ulrich Bopp, Handwerkskammer Heilbronn-Franken„Ich freue mich sehr, dass das Handwerk an der Gründung desFachkräftebündnisses Heilbronn-Franken beteiligt ist. Ich bin mir sicher, dasswir nur durch gemeinsame Aktivitäten langfristig die Fachkräftebasis in derRegion Heilbronn-Franken sichern können.“Alois Schöllhorn, Arbeitgeberverband Heilbronn-Franken e. V.„Der Arbeitgeberverband begrüßt die Gründung des FachkräftebündnissesHeilbronn-Franken. Der Fachkräftemangel stellt für die Unternehmen einegroße Herausforderung dar. Bei der Bewältigung dieser Herausforderungkommt der Wirtschaft eine bedeutende Rolle zu. Umso wichtiger ist es, dieInteressen der Unternehmen im Fachkräftebündnis Heilbronn-Franken zuvertreten.“Martin Diepgen, Agentur für Arbeit Heilbronn„Das Bündnis für Ausbildung und die Ausbildungskonferenz haben gezeigt,dass wir in der Region sehr erfolgreich zusammenarbeiten und hierdurch auchgemeinsame Erfolge verzeichnen können. Deshalb ist es aus meiner Sichtsinnvoll, die positiven Erfahrungen auch auf das Thema Fachkräfte zuübertragen.Guido Rebstock, Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall„Eine langfristige Deckung des Fachkräftebedarfs in der Region Heilbronn-Franken erfordert auch die Nutzung externer Potenziale. So ist dieZuwanderung qualifizierter Fachkräfte ein wichtiges Handlungsfeld. Deswegenbin ich sehr erfreut darüber, dass dieses Thema im Rahmen des BündnissesBeachtung finden wird.“ 5/7
  6. 6. Dr. Andreas Schumm, Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH„Mit der WHF sind auch die Interessen der Landkreise, Kommunen undkommunalen Wirtschaftsförderung im Fachkräftebündnis Heilbronn-Frankenvertreten. So ist gewährleistet, dass wirklich die gesamte Region im neuenBündnis repräsentiert ist.“Bernhard Löffler, DGB Region Nordwürttemberg„Aufgrund der demografischen Entwicklung werden sich die Arbeits- undRahmenbedingungen in den Unternehmen langfristig verändern. Deshalb ist eswichtig, dass die Interessen der Arbeitnehmer vertreten werden. Durch seineMitarbeit im Fachkräftebündnis Heilbronn-Franken möchte der DGB diesgewährleisten.Stefan Beil, Agentur für Arbeit Tauberbischofsheim„Das Fachkräfteangebot lässt sich vor dem Hintergrund der demografischenEntwicklung nur durch einen Mix verschiedener Hebel steigern. Ebenso wenigwie eine einzelne Maßnahme kann ein einzelner Akteur den erhöhtenFachkräftebedarf befriedigen. Das Fachkräftebündnis Heilbronn-Franken ist dielogische Konsequenz, um die Ressourcen der Region zu bündeln undgemeinsam nachhaltige Erfolge bei der Fachkräftesicherung zu erreichen.“Bildunterschriften:Bild 1:Das Bild zeigt die Partner des Fachkräftebündnisses Heilbronn-Franken amTag der offiziellen Gründung. v.l.: Alois Schöllhorn, Vorstandsvorsitzender desArbeitgeberverbandes Heilbronn-Franken e. V.; Elke Schweig,Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken; Martin Diepgen,Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Heilbronn; GuidoRebstock, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für ArbeitSchwäbisch Hall; Rolf Blaettner, Geschäftsführer des ArbeitgeberverbandesHeilbronn-Franken e. V.; Ralf Schnörr, Hauptgeschäftsführer derHandwerkskammer Heilbronn-Franken; Ulrich Bopp, Präsident der 6/7
  7. 7. Handwerkskammer Heilbronn-Franken; Silke Ortwein, Regionssekretärin desDGB Region Nordwürttemberg; Dr. Andreas Schumm, Geschäftsführer derWirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH; Bernhard Löffler,Regionsvorsitzender des DGB Region Nordwürttemberg.Bild 2:IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Schweig bei der offiziellen Unterzeichnungder gemeinsamen Erklärung.Diese Medien-Info kann auch per Internet unterwww.heilbronn.ihk.de/pressemitteilungen abgerufen werden. 7/7

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