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Anfrage geäußerten Position festhalte, wonach sie keineNotwendigkeit für die Umsetzung entsprechender Ände-rungswünsche si...
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2012-03-30 AOK warnt vor Einschränkung der Rabattverträge_Tranche VII ap April.pdf

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[PDF] Pressemitteilung: AOK warnt vor Einschränkung der Rabattverträge / Tranche VII startet im April
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2012-03-30 AOK warnt vor Einschränkung der Rabattverträge_Tranche VII ap April.pdf

  1. 1. Presseinformation Rosenthaler Straße 31 10178 Berlin E-MAIL presse@bv.aok.de INTERNET www.aok-bv.de TELEFON 030 34646-2309 TELEFAX 030 34646-2507„Lizenz zum Gelddrucken für die Generikabranche“: 30. März 2012AOK warnt vor Einschränkung der Rabatt-verträge / Tranche VII startet im AprilBerlin. Die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen könn-ten schon bald wieder deutlich steigen. Darauf hat die AOKhingewiesen. Der Bundesrat stimmt am Freitag (30. März)über seine Stellungnahme zur Novelle des Arzneimittelge-setzes ab. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, Ein-schränkungen bei den Arzneimittelrabattverträgen vorzu-nehmen und eine Befreiung vom gesetzlichen Herstellerab-schlag für Pharmaunternehmen zu erleichtern. „Diese Forde-rungen entsprechen eins zu eins den Forderungen des Lob-byverbandes der großen Generikaunternehmen“, sagte UweDeh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes, am Freitag in Berlin. Die AOKs haben dieGesundheitsminister der Länder aufgerufen, den Ände-rungswünschen nicht zustimmen.„Wie schon im Fall der frühen Nutzenbewertung für neueMedikamente versucht die Pharmalobby erneut, über Kunge-leien im Hinterzimmer Gesetze auszuhebeln, von denen dieVersicherten in erheblichem Umfang profitieren“, sagte Deh.Die Ausschüsse der Länderkammer habe eine Lobbyforde-PRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES VOM 30.03.2012 SEITE 1 VON 4
  2. 2. rung aufgegriffen, wonach Krankenkassen nach Ablauf desPatentschutzes für ein Medikament zwei Jahre lang keinenRabattvertrag mit dessen Hersteller abschließen dürfen.„Das wäre nichts anderes als eine Lizenz zum Gelddruckenfür die führenden Großen der Generikabranche“, sagte Deh.„Es gibt kein belastbares Beispiel dafür, dass durch den Ra-battvertrag einer Krankenkasse mit dem Originalherstellernach Patentablauf der Generikawettbewerb behindert wur-de“, erläuterte Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsit-zender der AOK Baden-Württemberg und Chefverhandler fürdie bundesweiten AOK-Arzneimittelrabattverträge. „Am Marktsetzen sich die Unternehmen durch, die das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für die Solidargemeinschaft der GKVbieten.“Hermann erinnerte daran, dass erst die Arzneimittelrabatt-verträge den Generika-Wettbewerb im Gang gebracht hät-ten: „Gegen erheblichen Widerstand hat die AOK 2007/2008die altbekannte Oligopolstellung der Marktführer Hexal, Rati-opharm und Stada gebrochen. Bis dahin auf dem deutschenMarkt chancenlose Pharmaunternehmen haben durch die al-le zwei Jahre neu ausgeschriebenen Rabattverträge deutli-che Umsatz- und Absatzmöglichkeiten erhalten.“Es wäre daher nach Ansicht Hermanns völlig verfehlt, wennder Bundesrat jetzt Wettbewerbsbeschränkungen zu Lastender Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung aufden Weg bringen würde. Es bleibe zu hoffen, dass die Bun-desregierung an ihrer erst kürzlich im Rahmen einer kleinenPRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES VOM 30.03.2012 SEITE 2 VON 4
  3. 3. Anfrage geäußerten Position festhalte, wonach sie keineNotwendigkeit für die Umsetzung entsprechender Ände-rungswünsche sieht.Neue AOK-Rabattverträge ab April„Die AOK setzt weiter auf das Erfolgsmodell der Arzneimittel-rabattverträge“, unterstrich Hermann. Anfang April geht dieinzwischen 7. Vertragstranche an den Start. Die Versor-gungsverträge mit 34 einzelnen Pharmaunternehmen oderBietergemeinschaften umfassen 95 Wirkstoffe und Wirkstoff-kombinationen. Der Umsatz der AOK mit den betreffendenArzneimitteln lag zuletzt bei 1,9 Milliarden Euro. „Durch dieneuen und zwei noch parallel laufende Vertragstranchen er-warten wir allein in diesem Jahr Einsparungen von bis zu ei-ner Milliarde Euro“, sagte Hermann.2011 haben die gesetzlichen Krankenkassen durch Rabatt-verträge insgesamt knapp 1,6 Milliarden Euro gespart (AOK:683 Millionen). Inzwischen schließen alle gesetzlichen Kran-kenkassen - allein oder im Verbund - Versorgungsverträgefür Generika ab. „Die Rabattverträge sind das einzige In-strument, mit dem eine Krankenkasse ihre Ausgaben fürMedikamente individuell, flexibel und effektiv steuern kann“,so Hermann.Mehr Informationen zu den AOK-Arzneimittelrabattverträgenund eine Übersicht der laufenden Verträge finden Sie online:http://www.aok-bv.de/politik/wettbewerb/index_02091.htmlPRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES VOM 30.03.2012 SEITE 3 VON 4
  4. 4. Ihr Kontakt zur PressestelleUdo BarskeTel.: 030 / 346 46 2309E-Mail: udo.barske@bv.aok.dePRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES VOM 30.03.2012 SEITE 4 VON 4

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