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dO) vorgelegte Versorgungs-Report 2012. Nach Berechnun-gen des Gesundheitsökonomen Prof. Stefan Felder von derUniversität ...
Das Versorgungsstrukturgesetz macht unser Gesundheits-wesen keineswegs fit für die Anforderungen einer alterndenGesellscha...
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[PDF] Pressemitteilung: Versorgungsstrukturgesetz vom Bundestag verabschiedet: AOK vermisst effektive Strukturreformen zur Bewältigung des demographischen Wandels
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  1. 1. PRESSESTELLEPresseinformation Rosenthaler Straße 31 10178 Berlin EMAIL presse@bv.aok.de INTERNET www.aok-bv.de TELEFON 030 34646-2309 TELEFAX 030 34646-2507 1. Dezember 2011Versorgungsstrukturgesetz vom Bundestag verabschiedet:AOK vermisst effektive Strukturreformen zurBewältigung des demographischen WandelsUnnötige Kostensteigerungen nicht als unver-meidbare Demographieeffekte bemäntelnBerlin. „Das Gesetz stiftet für Versicherte und Patientenkaum Nutzen. Vor allem bringt es keine effektiven Strukturre-formen zur Bewältigung der mit dem demographischenWandel verbundenen Aufgaben.“ So fasste Uwe Deh, Ge-schäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes, dieKritik seines Verbandes am - heute vom Bundestag in 2. und3. Lesung verabschiedeten -Versorgungsstrukturgesetz zu-sammen.Deh erklärte, die Ausgabensteigerungen in der GKV von imJahresmittel um 3,7 Prozent (zwischen 2005 und 2009) dürf-ten nicht schlicht als notwendige Folgekosten des demogra-fischen Wandels hingenommen werden. Eine genaue Analy-se zeige, dass die Finanzen der gesetzlichen Krankenversi-cherung (GKV) durch den demographischen Wandel weitweniger belastet werden als vielfach angenommen. Das be-lege der jetzt vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WI-PRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES vom 01.12.2011 SEITE 1 VON 3
  2. 2. dO) vorgelegte Versorgungs-Report 2012. Nach Berechnun-gen des Gesundheitsökonomen Prof. Stefan Felder von derUniversität Basel steigen die GKV-Ausgaben zwar aufgrunddes zunehmenden Anteils Älterer an der Bevölkerung bis2050 um 19 Prozent. Das entspreche aber nur einem Aus-gabenplus von 0,4 Prozent pro Jahr.Steigende Lebenserwartung ziehe zwar höhere Ausgabennach sich, aber keine „Kostenexplosion“. Das liege vor allemdaran, dass die Behandlungskosten in den Monaten vor demTod eines Menschen besonders hoch sind, dabei ist es un-erheblich ob er nun mit 70, 80 oder 90 Jahren stirbt.„Das Kosten-Problem steckt in den Köpfen. Denn wir habenkein Demographie-, sondern ein dickes Strukturproblem“,sagte der AOK-Vorstand. Als eigentliche Problematik derGKV bezeichnete es der AOK-Vorstand, „dass die Ausgabender Krankenkassen für Ärzte, Krankenhäuser und Medika-mente seit Jahren in schöner Regelmäßigkeit stärker steigenals die Einnahmen. Und das Versorgungsstrukturgesetz ver-stärkt diesen Trend.“ Auf die strukturellen Ursachen, wie dienach wie vor starke Abgrenzung zwischen den einzelnenVersorgungsbereichen, müsse die Politik endlich eine Ant-wort finden. Das Versorgungsstrukturgesetz stoppe dieseEntwicklung leider nicht. Es programmiere unnötige Ausga-bensteigerungen, die auch nicht als vermeintlich unvermeid-bare Demographieeffekte bemäntelt werden dürften.PRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES vom 01.12.2011 SEITE 2 VON 3
  3. 3. Das Versorgungsstrukturgesetz macht unser Gesundheits-wesen keineswegs fit für die Anforderungen einer alterndenGesellschaft. Es gebe zahlreiche Potentiale zur Verbesse-rung der Versorgung, so Deh: „Wir brauchen zum Beispieleine altersgerechte Arzneimitteltherapie. Nach Berechnun-gen im Zusammenhang mit dem Versorgungs-Report erhal-ten derzeit vier Millionen ältere Menschen in Deutschlandproblematische Medikamente. Fünf Millionen sind Gefahrendurch das gleichzeitige Einnehmen verschiedener Arzneimit-tel ausgesetzt. Es gibt aber auf der anderen Seite erfolgrei-che Präventionsprojekte, zum Beispiel die von der AOK un-terstützten Modelle zur Sturzprophylaxe. Sie gilt es auszu-weiten.“Weitere Informationen: www.aok-presse.deIhr Ansprechpartner in der AOK-Pressestelle:Udo BarskePressesprecherTel.: 030 34646-2309E-Mail: udo.barske@bv.aok.dePRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES vom 01.12.2011 SEITE 3 VON 3

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