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klar, dass die in der Vergangenheit oftmals vorgebrachtenVorurteile gegen den M-RSA empirisch einfach nicht zu hal-ten sin...
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[PDF] Pressemitteilung: AOK begrüßt die Veröffentlichung des Gutachtens
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2011-09-26VeröffentlichungdesM-RSA-Gutachtens.pdf

  1. 1. PRESSESTELLEPresseinformation Rosenthaler Straße 31 10178 Berlin E-MAIL presse@bv.aok.de INTERNET www.aok-bv.de TELEFON 030 34646-2309 TELEFAX 030 34646-2507 26. September 2011Jetzt gutachterlich bestätigt: DieEinführung des Strukturausglei-ches zwischen den Krankenkas-sen (M-RSA) war richtigAOK begrüßt die Veröffentlichung des Gutach-tensBerlin. „Ich begrüße sehr, dass das Gutachten des wissen-schaftlichen Beirats des Bundesversicherungsamtes (BVA)zum Morbi-RSA im Auftrag des Bundesgesundheitsministeri-ums jetzt veröffentlicht wurde“, erklärte Jürgen Graalmann,stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundes-verbandes.Der Beirat beim Bundesversicherungsamt hatte die Auswir-kungen der Einführung des Morbi-RSA (M-RSA) untersuchtund dazu im Mai dem Bundesgesundheitsministerium seinGutachten vorgelegt. „Das Gutachten bestätigt jetzt, dass dieEinführung des Morbi-RSA zum 1. Januar 2009 absolut rich-tig war“, so Jürgen Graalmann. „Damit ist nun ein für alle malPRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES VOM 26.09.2011 SEITE 1 VON 3
  2. 2. klar, dass die in der Vergangenheit oftmals vorgebrachtenVorurteile gegen den M-RSA empirisch einfach nicht zu hal-ten sind“, stellt Graalmann fest. Insbesondere Kassen mitüberdurchschnittlich vielen jungen und gesunden Mitgliedernhätten immer wieder versucht, den Mechanismus des Risi-koausgleichs als überregulierend zu diskreditieren. Dies wi-derlege das Gutachten nun ganz eindeutig. Es zeige, dassder M-RSA ein zwingend notwendiger Bestandteil eineswettbewerblich orientierten Krankenversicherungssystemssei. Ein Übermaß an Morbiditätsorientierung könne an keinerStelle festgestellt werden, so die gutachterlichen Experten.Im Gegenteil: Das Gutachten belege klar, dass es für „Ge-sunde“ nach wie vor spürbare Überdeckungen durch die Zu-weisungen aus dem Gesundheitsfonds gebe.Für die Politik stelle diese Expertise eine fundierte wissen-schaftliche Diagnose und Therapieempfehlung zur Verfü-gung, um den Morbi-RSA weiterzuentwickeln.Graalmann: „Jetzt ist das BVA an der Reihe. Denn was wirnun rasch brauchen, ist eine Stärkung der richtigen Wettbe-werbsanreize. Die Empfehlungen des Gutachtens liegen aufdem Tisch, so dass es nun losgehen kann mit den notwendi-gen Feinjustierungen am M-RSA. Dies gelte insbesonderefür die Korrektur eines Methodenfehlers bei der Berechnungunvollständiger Versicherungszeiten im RSA-Verfahren, mitdem die Gutachter eine höhere Zielgenauigkeit der Zuwei-sungen verbinden. Diese Korrektur muss umgehend erfol-gen. Denn sollte bis Ende September 2011 nichts gesche-hen, wird auch im Jahr 2012 den Kassen wegen dieses Feh-PRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES VOM 26.09.2011 SEITE 2 VON 3
  3. 3. lers zu wenig Geld für die medizinische Versorgung schwerKranker und alter Menschen bereitgestellt.“Die Gutachter hätten dazu empfohlen: Die Ausgaben vonVersicherten, deren Versicherungszeiten kürzer als das Ka-lenderjahr sind, gleich zu behandeln. Dabei handelt es sichum Wechsler in die PKV, Neugeborene oder Verstorbene.Durch eine Gleichstellung dieser Versichertengruppen könneder Methodenfehler behoben werden.Graalmann betonte, der Morbi-RSA sei von Anfang an alslernendes System angelegt worden. In den letzten zwei Jah-ren habe das BVA daher auch den Ausgleichsmechanismuskontinuierlich weiterentwickelt. Die jetzt vorgelegte und vomGesundheitsministerium aufgenommene systematische Eva-luation gebe daher dem BVA wichtige Hinweise, wie manden Morbi-RSA durch fundierte Detailverbesserungen nochwettbewerbsgerechter gestalten könne.Link zum Gutachten: www.bmg.bund.de/morbi-rsaWeitere Informationen: www.aok-presse.deIhr Ansprechpartner in der AOK-Pressestelle:Udo BarskePressesprecherTel.: 030 34646-2309E-Mail: udo.barske@bv.aok.dePRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES VOM 26.09.2011 SEITE 3 VON 3

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