PRESSESTELLEPresseinformation                                                                 Rosenthaler Straße 31       ...
ihren GKV-Spitzenverband nun in der Lage, faire Preise fürihre Versicherten zu verhandeln.“Auch die im neuen Arzneimittelg...
telstand. Deshalb kritisieren auch Mittelstandsvereinigungender Wirtschaft die Neuregelung.“„Leider hat insbesondere die F...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

2010-11-11 PM AOK zum AMNOG.pdf

160 Aufrufe

Veröffentlicht am

[PDF] Pressemitteilung: AOK begrüßt Nutzenbewertung für neue Medikamente
[http://www.lifepr.de?boxid=200089]

0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
160
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
2
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

2010-11-11 PM AOK zum AMNOG.pdf

  1. 1. PRESSESTELLEPresseinformation Rosenthaler Straße 31 10178 Berlin EMAIL presse@bv.aok.de INTERNET www.aok-bv.de TELEFON 030 34646-2309 TELEFAX 030 34646-2507 11. November 2010AOK begrüßt Nutzenbewertungfür neue MedikamenteDeutliche Kritik an Neuregelungen für Rabattverträ-geBerlin. Die AOK hat die am Donnerstag vom Bundestag be-schlossene Einführung einer schnellen Nutzenbewertung vonneuen Medikamenten begrüßt. „Patienten und Beitragszahlerwerden davon profitieren, dass der Preis eines neuen Arz-neimittels endlich an dessen tatsächlichen therapeutischenNutzen gekoppelt wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende desAOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt, in Berlin. „Da-durch werden sich Forschung und Entwicklung innovativerMedikamente für die Hersteller lohnen, gute neue Therapienfür alle bezahlbar bleiben und den Patienten zeitnah zur Ver-fügung stehen.“ Es ist anerkennenswert, dass die Politik denLobbyversuchen der Pharmaindustrie zur Verwässerung desVerfahrens letztlich standgehalten hat. „Die Kassen sind überPRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES VOM 11.11.2010 SEITE 1 VON 3
  2. 2. ihren GKV-Spitzenverband nun in der Lage, faire Preise fürihre Versicherten zu verhandeln.“Auch die im neuen Arzneimittelgesetz verankerte finanzielleBeteiligung von Pharmaunternehmen, Medikamenten-Großhändlern und Apotheken an den steigenden Kosten desGesundheitswesens in Form von Rabatten und Preisab-schlägen begrüße die AOK ausdrücklich, so Reichelt.Deutliche Kritik übt die AOK dagegen an den kartellrechtli-chen Regelungen im neuen Gesetz. Ab Januar 2011 gilt füreinzelne Verträge zwischen Krankenkassen und Leistungs-erbringern zusätzlich das Kartellrecht. Statt der Sozialgerich-te sind dann die Zivilgerichte für Ausschreibungen im Ge-sundheitswesen zuständig. Die AOK befürchtet, dass diePharmaindustrie jetzt nochmals massiv versuchen wird, be-stehende und neue Arzneimittelrabattverträge zu blockieren.Für die GKV stehen dadurch Einsparungen in Milliardenhöheauf dem Spiel.„Die Koalition ändert und verkompliziert ohne jede Not einvorbildlich funktionierendes Verfahren“, sagte der Verhand-lungsführer für die bundesweiten AOK-Arzneinmittelrabattverträge, Baden-Württembergs AOK-Vorstandsvize Dr. Christopher Hermann am Donnerstag inStuttgart. „Die Sozialgerichte haben die juristischen Ausei-nandersetzungen nach Ansicht aller Beteiligten umsichtig,sachgerecht und zügig geklärt. Das bisher geltende Verfah-ren fördert Wettbewerb und damit insbesondere den Mit-PRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES VOM 11.11.2010 SEITE 2 VON 3
  3. 3. telstand. Deshalb kritisieren auch Mittelstandsvereinigungender Wirtschaft die Neuregelung.“„Leider hat insbesondere die FDP hier offenbar Industrieinte-ressen vor Patienteninteressen gesetzt,“ so Hermann. „Esdrängt sich der Eindruck auf, dass unter dem Deckmanteldes Kartellrechts wettbewerbsfeindliche Altstrukturen mitwenigen Platzhirschen und hohen Generikapreisen eineneue Chance erhalten sollen.“Weitere Informationen: www.aok-presse.deIhr Ansprechpartner in der AOK-Pressestelle:Udo BarskePressesprecherTel.: 030 34646-2309E-Mail: udo.barske@bv.aok.dePRESSEINFORMATION DES AOK-BUNDESVERBANDES VOM 11.11.2010 SEITE 3 VON 3

×