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[PDF] Pressemitteilung: Equity Daily
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  1. 1. Helaba Floor Research Equity Daily 18. Oktober 2012 Indikation Unterstützungen Widerstände Handelsbreite DAX 7.400 7.347 / 7.288 7.440 / 7.478 7.320 / 7.480 Autor: EuroStoxx 50 2.566 2.510 / 2.470 2.595 / 2.619 2.530 / 2.619 Christian Schmidt Technischer Analyst Tel.: 0 69/ 9132-2388  Aktienmärkte: positiver Unterton hält an research@helaba.de China: mit Konjunkturproblemen – Wirtschaftswachstum fällt auf tiefsten Stand seit drei Jahren Redaktion: Viola Julien Heute beginnt der mit Spannung erwartete EU-Gipfel in Brüssel, Marktteilnehmer erhoffen sich weitere Maßnahmen im Kampf gegen die EWU-Schuldenkrise. Im Vorfeld des Treffens wurde allerdings deutlich, dass die Mitgliedsländer unterschiedliche Interessen verfolgen. Das datenseiti- ge Interesse richtet sich heute vor allem in die USA, während in der Eurozone der EU-Gipfel star- Sales: tet. Zuletzt wurde erneut deutlich, dass es noch lange dauern wird, bis in Europa, insbesondere in Aktien- und Anlageprodukte der Eurozone, ein gesellschaftlicher und politischer Konsens zur Lösung der Schuldenkrise be- 0 69/91 32-31 49 steht. Widersprüchliche Meinungen und Dissens in wichtigen Fragestellungen haben das Potenzi- Eurex Futures Options Desk al, die zuletzt zurückgedrängte Risikoaversion wieder zu beleben. Aufseiten der US- 0 69/91 32-18 33 Datenveröffentlichungen wird unseres Erachtens dem Philly-Fed-Index des laufenden Monats die größte Aufmerksamkeit zuteil. Der vergleichbare Index der New-York-Fed stieg im Monatsver- gleich zwar an, blieb aber hinter den Erwartungen zurück und verharrte in negativem Terrain. Zudem fielen die Subkomponenten per saldo schwächer aus. Lediglich der Index zur Auftragslage überzeugte. Daher wäre unseres Erachtens eine deutlich positive Überraschung beim heutigen Philly-Fed-Index nötig, um einen positiven Ausblick für den kommenden ISM-Index zu geben. V ortag Der Index der Frühindikatoren des Conference Boards steht unter positiven Vorzeichen, während %DA X 7.394,55 0,25% es bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe nach dem überraschend deutlichen Rückgang in der Vorwoche zu einer Korrektur kommen könnte. Der jüngste Fall auf 339 Tsd. war im WesentlichenDA X L. 7.383,70 0,03% den Zahlen eines großen US-Bundesstaates zuzurechnen, wodurch das Risiko einer Gegenbewe-Stoxx 50 2.586,34 0,52% gung besteht. Dennoch sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass Jobless Claims deutlich un- terhalb der Marke von 400 Tsd. auf einen anhaltenden Stellenaufbau hinweisen.Dow 13.557,00 0,04%Nas daq 3.104,12 0,10% Aktienmärkte: Die Aktienmärkte präsentieren sich gestern extrem lustlos. Insofern braucht esS&P 500 1.460,91 0,41% auch nicht viele Worte um das Marktgeschehen zusammen zu fassen, es war schlichtweg kaum etwas los. Betrachtet man den Verlauf des Dax-Futures kann man feststellen, dass der Kontakt umNikkei 8.972,75 1,89% 8:30 Uhr bei 7.385 notierte, um 12:30 UhrÖl (Brent) 114,24 -1,84% bei 7.387 und um 15 Uhr bei 7.383 ZählernEUR-USD 1,3117 0,50% notierte. Daran konnten auch die besser als erwartet ausgefallenen US-Baubeginne nichts ändern, welche immerhin so stark gewachsen sind, wie seit dem Jahr 2008 nicht mehr. Die ohnehin schon recht niedrige V-Dax (16.96 vs. 17,24 am Vortag) ging nochmals zurück. Allgemein wird unterstellt, dass auf eine längere, von sehr niedrigen Volatilität geprägten Phase, eine deutliche Kursbewegung folgt. Das schwierige an dieser Theorie ist den Einstiegs-Trigger möglichst exakt zu definieren. Die Vorgaben für den heutigen Handelsstart deuten auf eine etwas freundlichere Eröffnung hin. Die Tatsache, dass das Wirtschaftswachstum in China auf den nied- rigsten Wert seit drei Jahren gefallen ist spielt nur eine zweitrangige Rolle. Insgesamt werden die Herausgeber: Helaba Volkswirtschaft/Research, verantwortlich: Dr. G. R. Traud, Chefvolkswirt/Leitung Research, Neue Mainzer Straße 52-58, 60311 Frankfurt am Main, Telefon: 069/9132-2024, Internet: http://www.helaba.de. Die Publikation ist mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthält jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in dieser Publikation getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.
  2. 2. Equity Daily Zahlen als ein „Zeichen der Stabilisierung“ gewertet. Entsprechend notieren die asiatischen Märk- te heute Morgen teils deutlich im Plus. Im Verlauf des Tages steht eine ganze Reihe von Konjunk- turzahlen zur Veröffentlichung an. Die wichtigste davon, der Philly-Fed-Index, wird um 16.00 Uhr bekannt gegeben. Darüber hinaus stehen wieder US-Quartalsberichte auf der Agenda. Dies wird u.a. bei Verizon (im Konsensus wird mit einem EPS in Höhe von 0,64 $ gerechnet, während die Flüsterschätzungen von 0,61 $ ausgehen), Union Pacific (2,18 vs. 2,17), Morgan Stanley (0,24 vs. 0,22), AMD (-0,15 vs. -0,03), Google (10,65 vs. 10,74), und Microsoft (0,56 vs. 0,57) der Fall sein. Charttechnik: An der charttechnischen Beurteilung des Dax hat sich gestern nichts verän- dert. Positiv ist sicherlich die Tatsache, dass der Index seinen Ausbruch aus dem High-Low- Channel mit einem weiteren Schlusskurs oberhalb der Ausbruchsmarke bestätigt hat. Bedingt dadurch beginnt der DPO-Indikator nach oben zu drehen. Die nächsten Targets auf der Oberseite finden sich bei 7.440 und 7.478 Zählern. Die erste Unterstützung lässt sich bei 7.347 Punkten definieren. Zeit Land Periode Indikator / Ereignis Konsens Vorperiode EinflussWichtige Wirtschaftsdaten 10:00 EZ EZB-Rede: Liikanen 10:30 GB Sep Einzelhandelsumsatz ohne Benzin +0,3 % VM -0,3 % gering 14:30 US KW 41 Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe 365 Tsd. 339 Tsd. mittel 15:45 US KW 41 Bloomberg-Verbrauchervertrauen k. A. -38,5 gering 16:00 US Okt Philly-Fed-Index 1,0 -1,9 hoch 16:00 US Sep Index der Frühindikatoren +0,2 % VM -0,1 % mittel Siemens SIEMENS FINANCIAL SERVICES (SFS) will die Bilanzsumme ausgehend von 12 Milliarden Euro im Jahr 2011 mittelfristig weiterhin verdoppeln, wie SFS-Chef Chalons-Browne der "BöZ" Pressemeldungen sagte. Trotz des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Ausblicks entwickle sich die Bilanz und Profitabilität erfreulich. (Reuters) Dt. Telekom Die ehemalige Nokia-Managerin Baldauf solle in den Aufsichtsrat einziehen und dort den ehe- maligen SPD-Politiker Bury ersetzen, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf mehrere informierte Personen. (Reuters) Rossmann Der zweitgrößte deutsche Drogist Rossmann macht nach der Pleite des Konkurrenten Schlecker Druck auf die Hersteller seiner Eigenmarken. Sie sollen ihre Einkaufspreise um bis zu 10 Pro- zent senken. (Handelsblatt S. 5) Air Berlin Die Fluggesellschaft Air Berlin will ihr Sparprogramm verschärfen. Vorstandschef Hartmut Mehdorn reagiert auf neue Sonderlasten. Kürzungen beim Personal sind wahrscheinlich. (FAZ S. 9) Zypern S&P hat die Kreditwürdigkeit Zyperns auf "B" von bislang "BB" herabgestuft und mit einer weite- ren Verschlechterung gedroht. S&P bemängelte vor allem, dass es den Politikern noch immer nicht gelungen sei, mit EU, IWF und EZB ein dringend benötigtes Rettungspaket auszuhandeln. (Reuters) Griechenland GRIECHENLAND und seine internationalen Gläubiger haben sich in den Verhandlungen über neue Sparauflagen weitgehend angenährt. Zum Abschluss der Troika-Inspektion konnten beide Seiten den Streit über die Arbeitsmarktreform zwar nicht ausräumen. Eine Einigung stehe aber kurz bevor, sagte Ministerpräsident Samaras am Mittwoch. Die Inspektoren erklärten, bei den meisten Kernthemen sei Einigkeit erzielt worden. Offene Fragen sollten in den kommenden Tagen noch geklärt werden. Heute GENERALSTREIK in Griechenland. (Reuters) China CHINAS Wirtschaft hat im abgelaufenen Quartal zum ersten Mal seit der internationalen Finanz- krise die Wachstumsziele der Regierung verfehlt. Zwischen Juli und September stieg die Wirt- schaftsleistung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,4 Prozent, wie die Statistikbehörde mitteilte. Der Zuwachs - der niedrigste seit Anfang 2009 - lag im Rahmen von Analystenerwar- tungen. (Reuters) Helaba Floor Research · 18. Oktober 2012· © Helaba 2
  3. 3. Equity Daily Datum 2.ob. Pivot 1.ob. Pivot PIVOT 1.unt. Pivot 2.unt. Pivot DAX 18. Okt 12 7419,78 7407,16 7387,38 7374,76 7354,98Marktdaten Tec DAX 18. Okt 12 831,00 829,13 827,48 825,61 823,96 SMI 18. Okt 12 6812,17 6799,29 6776,86 6763,98 6741,55 CAC 40 18. Okt 12 3553,99 3540,74 3517,55 3504,30 3481,11 S&P 500 18. Okt 12 1467,67 1464,29 1458,82 1455,44 1449,97 EuroStoxx50 18. Okt 12 2586,60 2578,21 2563,24 2554,85 2539,88 Dow Jones 18. Okt 12 13621,93 13589,47 13529,18 13496,72 13436,43 DAX-Future 18. Okt 12 7425,83 7412,17 7390,83 7377,17 7355,83 EuroStoxx-Fut. 18. Okt 12 2586,67 2577,33 2560,67 2551,33 2534,67 Bund-Future 18. Okt 12 140,99 140,37 139,97 139,35 138,95 Bobl-Future 18. Okt 12 125,54 125,28 125,08 124,82 124,62 Schatz-Future 18. Okt 12 110,65 110,61 110,58 110,54 110,51 T-Bond-Fut. 18. Okt 12 148,91 147,78 147,06 145,94 145,22 Gilt-Future 18. Okt 12 119,61 119,07 118,74 118,20 117,87 11.10.12 12.10.12 15.10.12 16.10.12 17.10.12 DAX-Future 7.285,50 7.245,50 7265,00 7.380,50 7.398,50 DAX 7281,70 7285,50 7261,25 7376,27 7394,55 M-Dax 11328,42 11231,35 11315,33 11471,41 11555,64 Tec DAX 810,45 814,25 815,83 827,40 827,25 EuroStoxx50 2487,08 2469,09 2485,12 2547,90 2569,83 Dow Jones 30 13326,39 13328,85 13424,23 13551,78 13557,00 S&P 500 1432,84 1428,59 1440,13 1454,92 1460,91 Nasdaq 2719,21 2720,14 2739,88 2778,38 2775,62 V-DAX 18,09 18,00 17,89 17,24 16,96 Volumen DAX-Future 126.473 115.993 114.249 124.757 111.234 ■ Helaba Floor Research · 18. Oktober 2012· © Helaba 3

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