Gregor Schlierenzauer Testimonial des Innsbruck 2012 Jugend-Olympischen Fackellaufs                                       ...
Frage: Kennst du außer ihr noch andere junge Athletinnen und Athleten, die die Chancehaben, dabei zu sein?Schlierenzauer: ...
monoton. Arbeitet man da aber hart, wird man im Winter damit belohnt, dass man um dieganze Welt reisen und tolle Emotionen...
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[PDF] Pressemitteilung: Gregor Schlierenzauer Testimonial des Innsbruck 2012 Jugend-Olympischen Fackellaufs
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  1. 1. Gregor Schlierenzauer Testimonial des Innsbruck 2012 Jugend-Olympischen Fackellaufs Jugend-Das Geheimnis um das Gesicht des Innsbruck 2012 Jugend-Olympischen Fackellaufs istgelüftet: Skisprung-Ass Gregor Schlierenzauer wird das Aushängeschild der am 27.Dezember startenden 18-tägigen Tour quer durch Österreich sein. Im Interview spricht der21-jährige über das Erlebnis Olympia und die Hoffnung auf gut springende Damen.Zudem erklärt er, warum die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele auch für ihn etwas ganzbesonderes sind, weshalb er seiner Cousine Nina fest die Daumen drückt und ihm sein„Nebenjob“ gut tut.Frage: Du bist soeben als Gesicht des Jugend-Olympischen Fackellaufs präsentiertworden. Hast du dich gefreut als du erfahren hast, dass du dafür auserkoren wurdest?Gregor Schlierenzauer: Absolut. Der Fackellauf ist immer ein ganz besonderes Highlightbei Olympischen Spielen, speziell die Entzündung des Feuers bei der Eröffnung. Wenn manda ein Teil davon sein darf und mit seiner Person auf die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele aufmerksam machen kann, dann ehrt einen das natürlich.Frage: Was macht für dich die Faszination und das Erlebnis Olympia aus?Schlierenzauer: Es ist einfach etwas ganz Spezielles. Olympische Spiele haben eine langeTradition und wenn man dort dabei ist, weiß man, dass man bereits sehr weit gekommenist. Schließlich ist jeder Olympiateilnehmer einer der besten aus seinem Land. ImOlympischen Dorf trifft man zudem auf die weltweit besten Wintersportler. Das ist schonein ganz besonderes Flair.Frage: Dieses besondere Flair könnte bald auch deine Cousine Nina Prock (Anm.: Tochtervon Ex-Rennrodler Markus Prock) miterleben, die im erweiterten Österreich-Kader für die1. Olympischen Jugend-Winterspiele steht!Schlierenzauer: Ich hoffe natürlich, dass sie dabei ist. Sollte sie die Qualifikation schaffen,kann sie natürlich auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen, weil sie aus einerFamilie kommt, die bereits viele Olympische Spiele miterlebt hat. Dann soll sie die Zeit undErfahrung einfach richtig genießen. Wir drücken ihr jedenfalls alle fest die Daumen.Innsbruck 2012 – Host City of the 1st Winter Youth Olympic Games | Innsbruck-Tirol Olympische Jugendspiele 2012 GmbHIng.-Etzel-Straße 15/2 | 6020 Innsbruck | www.innsbruck2012.com | www.facebook.com/innsbruck2012 | www.twitter.com/innsbruck2012
  2. 2. Frage: Kennst du außer ihr noch andere junge Athletinnen und Athleten, die die Chancehaben, dabei zu sein?Schlierenzauer: Klar, ich bin ja nicht so viel älter. Einige kennt man von gemeinsamenTrainingssessions, wie etwa Thomas Hofer, mit dem ich früher gemeinsam in Nattersgesprungen bin. Für die ist das natürlich ein riesiges Sprungbrett, um sich auch einmalöffentlich zu zeigen und sie haben absolut gute Medaillenaussichten. Zudem ist es eineunglaublich tolle Erfahrung. Auch weil sie die Chance haben, Olympia quasi vor ihrereigenen Haustüre und vor Heimpublikum mitzuerleben. Es ist wirklich schade, dass ichnicht dabei sein darf; ich bin zwar noch jung, aber für diese Spiele bereits zu alt.Frage: Innsbruck 2012 wird einige innovative Bewerbe zu bieten haben, wie etwa einengemischten Teambewerb Skispringen/Nordische Kombination mit Damen und Herren.Wären solche Bewerbe in Zukunft auch bei euch interessant?Schlierenzauer:Schlierenzauer: Sicherlich, solche Bewerbe haben definitiv Zukunft. Etwas Derartiges istheuer bei uns im Weltcup ja auch geplant. Die Leistungsdichte bei den Damen ist abernatürlich noch nicht mit der der Herren vergleichbar. Diese Entwicklung wird sicherlichnoch drei bis fünf Jahre dauern. Spätestens dann wird es eine tolle Ergänzung zu unsHerren sein und zudem den gesamten Skisprungsport attraktiver machen.Frage: Dreimal Olympisches Edelmetall, 12 WM-Medaillen, 46 Weltcup-Siege und das mitgerade einmal 21 Jahren. Was machst du besser als die anderen?Schlierenzauer (lacht): Einen Teil davon kann man nicht beeinflussen. Der ist einfach daund setzt sich aus Talent und Genen zusammen. Der andere ist das Umfeld mit Familie undtollen Betreuern. Zusätzlich braucht man aber auch ein gewisses Glück im Leben. Wenndas alles super ineinander greift, dann kann man es sehr weit schaffen. Ich persönlichhätte mir aber nie gedacht, dass ich mit 21 Jahren schon so weit bin. Aber das sind ebenDinge die man nicht planen kann.Frage: Wie kann man sich einen durchschnittlichen Tag im Leben des GregorSchlierenzauer vorstellen?Schlierenzauer: Nach dem Frühstück geht es normalerweise zum Training. Manchmaljobbe ich aber auch vormittags in einer Werbeagentur und trainiere dann nachmittags.Nach dem Abendessen geht man eigentlich eh schon wieder schlafen. Ich sage immer, einSportlerleben besteht aus drei Dingen: Essen, Schlaf und Training. Gerade im Sommer,wenn man viel in der Kraftkammer schwitzt, sind die Tage und Monate schon sehrInnsbruck 2012 – Host City of the 1st Winter Youth Olympic Games | Innsbruck-Tirol Olympische Jugendspiele 2012 GmbHIng.-Etzel-Straße 15/2 | 6020 Innsbruck | www.innsbruck2012.com | www.facebook.com/innsbruck2012 | www.twitter.com/innsbruck2012
  3. 3. monoton. Arbeitet man da aber hart, wird man im Winter damit belohnt, dass man um dieganze Welt reisen und tolle Emotionen und Erfolge sammeln darf.Frage: Dein „Nebenjob“ in einer Werbeagentur ist für einen Weltklassesportler nichtgerade alltäglich. Wie bist du auf die Idee gekommen?Schlierenzauer: Ich bin einfach nicht der Typ der 24 Stunden darüber nachdenkt, wie maneinen halben Meter weiter springen kann. Detailverliebtheit geht nämlich oft in dieverkehrte Richtung. Es braucht einfach etwas Ablenkung und neue Erfahrungen, damitman in Training und Wettkampf richtig Vollgas geben kann.Frage: Zu einem Sportlerleben gehören nicht nur Erfolge, sondern auch Verzicht, oder?Schlierenzauer: Ja, keine Frage. Wenn man etwa in die Disco gehen will, dann kann mandas zwar schon auch einmal machen, aber halt nur sehr selten. Da liegt die Prioritäteinfach ganz wo anders. Wenn man es aber schafft auf solche Dinge zu verzichten, dannkann man es sehr weit bringen. Außerdem ist es ein großes Geschenk, Sportler zu sein,weil man ein richtig cooles Hobby zum Beruf machen kann. Man kommt in der ganzen Weltherum, trifft die besten Sportler und kann sich mit ihnen duellieren. Was gibt es daeigentlich Schöneres!?Frage: Wie oft ist man als Skispringer eigentlich zuhause?Schlierenzauer: Sehr selten. Ich glaube, dass wir im Jahr etwa 250 bis 300 Tageunterwegs sind.Innsbruck 2012 – Host City of the 1st Winter Youth Olympic Games | Innsbruck-Tirol Olympische Jugendspiele 2012 GmbHIng.-Etzel-Straße 15/2 | 6020 Innsbruck | www.innsbruck2012.com | www.facebook.com/innsbruck2012 | www.twitter.com/innsbruck2012

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