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[PDF] Pressemitteilung: Michelin steigert Umsatz um 17 Prozent
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  1. 1. PRESSEINFORMA T I O N Karlsruhe, 30. Juli 2010Michelin steigert Umsatz um 17 ProzentRekordmarge von 9,8 Prozent, solide Finanzstruktur undgeringste Verschuldungsrate der FirmengeschichteDie Compagnie Générale des Etablissements Michelin, Clermont-Ferrand, hat im ersten Halbjahr 2010 in nahezu allen Märkten undRegionen mit zweistelligen Wachstumsraten zugelegt. Damit zahlensich für Michelin jetzt die 2009 durchgeführtenRestrukturierungsmaßnahmen aus. Die hohe Produktivität derReifenwerke und die erheblich gestiegene Nachfrage lassenMichelin trotz steigender Rohstoffpreise positiv in die Zukunftschauen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2010 erwartet dasUnternehmen einen Umsatzzuwachs von mehr als zehn Prozentund eine operative Marge von etwa neun Prozent.Michelin erzielte im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatz von8,349 Milliarden Euro (unter Berücksichtigung der aktuellenWechselkurse), 17 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Nachdem historischen Einbruch im ersten Halbjahr 2009 befindet sichder Reifenmarkt wieder auf einem robusten Wachstumspfad, auchdurch die staatlichen Förderprogramme für die Autoindustrie ineinigen Ländern und eine überraschend starke Erholung derNachfrage in allen Segmenten des Ersatzgeschäfts, bedingt durchdie weltweit anziehende Konjunktur.Dank der signifikant gestiegenen Umsätze und der hocheffizientenProduktionsstätten konnte Michelin die operative Marge (ohneeinmalige Sondereffekte) im ersten Halbjahr 2010 auf denRekordwert von 9,8 Prozent steigern (plus 5,8 Prozentpunktegegenüber Vorjahreshalbjahr). Die Auswirkungen derWechselkurseffekte waren mit einem Plus von 2,4 Prozent ebenfallspositiv.Das operative Ergebnis lag im ersten Halbjahr 2010 bei822 Millionen Euro (ohne einmalige Sondereffekte), was einerdeutlichen Verbesserung gegenüber dem Halbjahresergebnis 2009(282 Millionen Euro) entspricht. Der Nettogewinn der MichelinGruppe wuchs auf 504 Millionen Euro gegenüber einem Minus von122 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr, das durch die Kosten desweltweiten Restrukturierungsprogramms entstanden war. DieLiquidität der Michelin Gruppe sank im ersten Halbjahr 2010 wegen
  2. 2. gestiegener Lohn- und Rohmaterialkosten; der freie Cashflow lagmit 30 Millionen Euro aber nur leicht im Minus.Der Verschuldungsgrad des Konzerns hat sich gegenüber75 Prozent im Vorjahreshalbjahr und 55 Prozent zum31. Dezember 2009 weiter verringert und liegt mit 53 Prozent aufdem niedrigsten Stand der Unternehmensgeschichte. Durch den2010 erneuerten Dividenden-Reinvestmentplan, der von über derHälfte der Aktionäre in Anspruch genommen wurde, sparte dieMichelin Gruppe 82 Millionen Euro Barmittel.Erstausrüstung für Pkw und Leicht-Lkw wieder gefragtDie weltweite Absatzkrise des Reifenmarkts in der ersten Hälfte2009 war im zweiten Halbjahr 2009 beendet. Der Absatz vonErstausrüstungsreifen legte infolgedessen im ersten Halbjahr 2010in allen Märkten stark zu. Nur in der Region Afrika/Mittlerer Ostenist noch ein leichtes Absatzminus bei Reifen für Pkw und leichteNutzfahrzeuge zu verzeichnen.Bei den Reifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge stieg der Absatzim Erstausrüstungsgeschäft weltweit um 41 Prozent. In Europaverzeichnete die Pkw-Erstausrüstung ein Plus von 26 Prozent.Nordamerika erreichte mit einem Plus von 71 Prozent die höchsteregionale Steigerungsrate, gefolgt von Asien (plus 47 Prozent) undSüdamerika (plus 22 Prozent). Nur die Region Afrika/MittlererOsten fiel noch leicht um minus ein Prozent.Das weltweite Pkw- und Leicht-Lkw-Ersatzgeschäft legtedurchschnittlich um elf Prozent zu, in erster Linie bedingt durch diekonjunkturbedingt gestiegene Fahrzeugnutzung in Europa undNordamerika. Generell stark nachgefragt wurden Reifen mit hohemGeschwindigkeitsindex, in Europa besonders Winterreifen und inNordamerika Reifen für SUV. Auch der südamerikanische Marktwuchs wieder, vor allem in Brasilien, Argentinien und Kolumbien.Das Geschäft in Asien blieb lebhaft, angeführt von China mitplus 17 Prozent. Der Markt in Südamerika wuchs beimErsatzgeschäft mit Pkw- und Leicht-Lkw-Reifen am stärksten(plus 21 Prozent), gefolgt von Asien (plus 12 Prozent), Europa(plus 11 Prozent) und Nordamerika (plus 9 Prozent). Der Markt inder Region Afrika/Mittlerer Osten entwickelte sich mit einem Plusvon vier Prozent ebenfalls positiv.Anziehende Konjunktur beeinflusst Güterverkehr positivDer weltweite Bedarf an Lkw-Reifen steigt unter positivenkonjunkturellen Vorzeichen wieder deutlich. Nach einemzögerlichen ersten Vierteljahr 2010 stellten sich im zweiten Quartal
  3. 3. Wachstumsraten auf dem Niveau schwächerer Vorjahre ein. Auchwenn Speditionen im zweiten Quartal noch nicht mit einer stabilenNachfrage rechnen konnten, orderten sie wieder neue Lkws auch inder Hoffnung auf steigende Export-Transportvolumina. Das drücktsich in der um insgesamt 44 Prozent gestiegenen Nachfrage nachErstausrüsterreifen aus, wobei der Zuwachs in Asien(plus 61 Prozent) und Südamerika (plus 53 Prozent) im erstenHalbjahr 2010 besonders groß war. Der Bedarf für Lkw-Ersatzreifenstieg weltweit um 19 Prozent, angeführt vom europäischen Markt(plus 35 Prozent). Auch der Spezialreifenmarkt entwickelte sichdurchweg positiv.Ausblick 2010Die klare Erholung des Reifenmarkts dürfte sich auch im zweitenHalbjahr 2010 fortsetzen, auch wenn die wirtschaftlicheEntwicklung nicht in allen Regionen das gleich hohe Tempovorlegen wird. Während die steigenden Rohstoffpreise dieErgebnisse der zweiten Jahreshälfte negativ beeinflussen dürftenund das operative Ergebnis auf 600 bis 650 Millionen Eurobegrenzen werden, wird Michelin von den Preisanpassungen imersten Halbjahr profitieren. Außerdem plant die Michelin Gruppe inEuropa ab September eine etwa dreiprozentige Preiserhöhung fürPkw- und Leicht-Lkw-Ersatzreifen.In diesem Umfeld geht Michelin trotz steigender Rohstoffpreiseweiter von einer Umsatzsteigerung von über zehn Prozent für dasGesamtjahr aus. Michelin rechnet für das Geschäftsjahr 2010 miteinem positiven Cashflow und einem operativen Ergebnis (ohneEinmaleffekte) von etwa neun Prozent.
  4. 4. Ergebnis Michelin Gruppe 1. Halbjahr 2010 30. Juni 2010 30. Juni 2009 in Mio. Euro in Mio. EuroUmsatzerlöse 8.349 7.134Operatives Ergebnis 822 282(ohne Einmaleffekte)Operative Marge 9,8 % 4,0 %(ohne Einmaleffekte)Nettogewinn 504 -122Investitionen 251 319Verschuldungsgrad 53 % 75 %Freier Cashflow 1 -30 575Mitarbeiter 110.100 112.5001 Cashflow aus Betriebstätigkeiten abzüglich Cashflow aus InvestitionstätigkeitenRückfragen bitte an:Dr. Gudrun Langer Telefon +49 (0)721 530-1384Download dieser Pressemeldung unter: www.michelin-presse.deMichelin Reifenwerke AG & Co. KGaA, Öffentlichkeitsarbeit,Michelinstraße 4, 76185 Karlsruhe, Fax +49 (0)721 530-1555

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