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[PDF] Pressemitteilung: Keine Sommerpause - Arbeitsmarkt auf stabilem Kurs
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  1. 1. Sperrfrist: 09.55 UhrPressemitteilungNr. 078/2010 – 31. August 2010Keine Sommerpause - Arbeitsmarkt auf stabilem Kurs • Niedrigster Augustwert seit der Wende • Jugendarbeitslosigkeit geht anteilig am stärksten zurück • Mehr Abmeldungen in Beschäftigung als vor Jahresfrist • Anteil Älterer an der Gesamtarbeitslosigkeit nimmt zu • Arbeitskräftenachfrage seit Jahresbeginn um 13 Prozent gestiegen • Ausbildung: 85 Prozent der Bewerber sind versorgt, 423 Lehrstellen immer noch frei„Von der sonst typischen Sommerpause am Arbeitsmarkt konnte Agenturchef Thomas Letixerant zurim August keine Rede sein. Die Belebung setzte sich fort. Wir aktuellen Entwicklungverzeichnen den niedrigsten Augustwert seit der Wende“,kommentierte Agenturchef, Thomas Letixerant die Entwicklung amArbeitsmarkt. „Besonders in der Gruppe der jüngerenArbeitslosen ist im Sommer viel Bewegung. Hauptgrund dafür liegtin den Arbeitslosmeldungen der Ausbildungs- undStudienabsolventen. Sehr erfreulich ist daher, dass gerade dieJugendarbeitslosigkeit in diesem Monat anteilig am stärkstengesunken ist. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es rund ein Fünftelweniger arbeitslose Jüngere. Der Anteil der Älteren an derGesamtarbeitslosigkeit nimmt hingegen zu“, so Letixerant.Kommentar Arbeitskräftenachfrage und Ausbildungsmarkt s. RubrikIm August waren 27.393 Personen arbeitslos gemeldet, 747 oder 2,7 Überblick ArbeitsmarktProzent weniger als im Juli. Im Vergleich zum August 2009 ist die Zahlder Arbeitslosen um deutliche 3.270 (minus 10,7 Prozent)zurückgegangen.Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 10,5 Prozent (Vormonat: 10,8Prozent, Vorjahr: 11,7 Prozent).5.690 Personen meldeten sich im August neu oder erneut arbeitslos,8,4 Prozent weniger als im Vormonat und 5,1 Prozent mehr als imAugust 2009.6.438 Personen meldeten sich aus Arbeitslosigkeit ab, 474 bzw. 7,9Prozent mehr als im Juli und 4,3 Prozent mehr als vor Jahresfrist. DieAbmeldungen in Beschäftigung (1. Arbeitsmarkt) sind gegenüberAugust 2009 um 16,9 Prozent gestiegen, seit Jahresbeginn um 11,6%. Agentur für Arbeit Chemnitz, Pressestelle Tel: 0371 567 2037 1 Heinrich-Lorenz-Str. 20 Fax: 0371 567 2009 09120 Chemnitz www.arbeitsagentur.de
  2. 2. Die Jugendarbeitslosigkeit ist im August anteilig stärker Jugendarbeitslosigkeitzurückgegangen als die Gesamtarbeitslosigkeit. Derzeit sind imChemnitzer Agenturbezirk 2.944 Jüngere unter 25 Jahren ohneBeschäftigung, 3,8 Prozent weniger als im Juli. Im Vergleich zumVorjahr sank die Jugendarbeitslosigkeit um fast ein Fünftel. DerArbeitsmarkt ist bei den Jüngeren von viel Bewegung geprägt. 1.543Jüngere meldeten sich im August arbeitslos, 1.626 meldeten sich ab.Thomas Letixerant erklärt dazu: „Unabhängig von den stetigen ArbeitskräftenachfrageNachfragen in Gesundheitsberufen, Gastronomie, Bau undverarbeitendem Gewerbe ist auch der Bedarf an qualifiziertenFachleuten in der Zeitarbeit wieder gestiegen. Das sehe ich als eingutes Zeichen für einen stabilen Markt in den nächsten Monaten.“Ein Blick auf den Stellenmarkt bestätigt die Entwicklung. SeitJahresbeginn sind 9.952 Stellen eingegangen, gegenüber demVorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 1.156 oder 13,1 Prozent.Davon wurden 1.400 Jobangebote im August 2010 beim gemeinsamenArbeitgeberservice von Arbeitsagentur und Arbeitsgemeinschaftengemeldet, 30,8 Prozent mehr als im August des Vorjahres.Jobangebote aus der Zeitarbeit sind seit Jahresbeginn um etwa einViertel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Der Anteil dergemeldeten Zeitarbeitsstellen am Gesamtangebot beträgt rund einDrittel.Betriebe haben nach dem jeweiligen Monatsende grundsätzlich drei KurzarbeitMonate rückwirkend Zeit, Kurzarbeitergeld bei der Arbeitsagenturabzurechnen. Daher wird die tatsächliche Inanspruchnahme derKurzarbeit erst mit beträchtlicher Zeitverzögerung sichtbar. Aktuell liegteine Hochrechnung der tatsächlichen Inanspruchnahme für April 2010vor.Tatsächlich aus konjunkturellen Gründen kurzgearbeitet haben danachEnde April im Agenturbezirk Chemnitz insgesamt 5.246 Arbeitnehmer in602 Betrieben. Ihre Zahl ging im Vergleich zu April 2009 deutlich zurück(damals 9.415 Arbeitnehmer in 436 Betrieben).Nach erster Auswertung zeigten im August 2010 insgesamt 18 Betriebefür 89 Arbeitnehmer konjunkturell bedingte Kurzarbeit an.„Kurzarbeit hat den regionalen Arbeitsmarkt über Monate ganzentscheidend entlastet. Inzwischen hat sich die Wirtschaftslageder Unternehmen weiter stabilisiert. Das Arbeitsvolumen in denBetrieben beträgt in vielen Bereichen bereits wieder 100 Prozent.Neuanzeigen von konjunkturell bedingter Kurzarbeit erreichen unsnur noch wenige. Nach dem Hochwasser in Chemnitz konnten wirzeitnah 8 Betrieben mit rund 60 Arbeitnehmern helfen“, so derAgenturchef.Insgesamt sind 2.500 Bewerber für betriebliche Ausbildungsstellen Ausbildungsmarkt*gemeldet, 500 bzw. 16,7 Prozent weniger als im August 2009. 85Prozent dieser Jugendlichen sind versorgt. Aktuell ohneAusbildungszusage sind im Agenturbezirk Chemnitz 367 Mädchen undJungen.Die Unternehmen im Agenturbezirk Chemnitz haben 2.595 betrieblicheAusbildungsplätze gemeldet, 1,1 Prozent mehr als 2009 um diese Zeit.Davon unbesetzt sind derzeit noch 423. 2
  3. 3. „Die Zahl der Schulabgänger wird nicht reichen, um alle Thomas Letixerant zumgemeldeten Stellen zu besetzen.“ Zwar ergibt sich rein rechnerisch Ausbildungsmarktfür jeden unversorgten Bewerber ein Ausbildungsplatz, doch nicht jederBewerber entscheidet sich tatsächlich auch für die betrieblicheAusbildung. „Neben dem dualen Ausbildungssystem haben auchweiterführende Schulen und schulische Ausbildungsgänge Zulauf.Die Betriebe können nicht mehr so leicht wie früher aus einemÜberangebot gut geeigneter Bewerber auswählen und müssensich noch mehr um Bewerber mit Startschwierigkeiten bemühen.Einige Lehrstellen werden leider unbesetzt bleiben“, so Letixerant.Stadt Chemnitz Blick in die Regionen**In der Stadt Chemnitz ist die Zahl der Arbeitslosen im Augustgesunken. Derzeit sind 15.269 Chemnitzer arbeitslos gemeldet, 334oder 2,1 Prozent weniger als im Juli. Im Vergleich zum Vorjahr gibt esin der Stadt 951 weniger Arbeitslose (minus 5,9 Prozent). DieArbeitslosenquote beträgt aktuell 12,5 Prozent, (Juli: 12,8 Prozent;Vorjahr: 13,2 Prozent).Ausbildung: 293 freie Ausbildungsplätze, 176 Bewerber noch ohneZusageLandkreis Mittelsachsen**Im Landkreis Mittelsachsen ging die Arbeitslosigkeit ebenfalls zurück.17.006 Mittelsachsen sind ohne Arbeit, 610 oder 3,5 Prozent wenigerals im Juli. Im Vergleich zum Vorjahr sind 2.942 Personen wenigergemeldet (minus 14,7 Prozent). Die Arbeitslosenquote beträgt imLandkreis derzeit 9,8 Prozent (Vormonat 10,1 Prozent; Vorjahr: 11,3Prozent).Ausbildung: 199 freie Ausbildungsplätze, 223 Bewerber noch ohneZusageRegion Flöha:• 1.650 Arbeitslose (minus 135 bzw. minus 7,6 Prozent zum Vormonat;minus 467 bzw. minus 22,1 Prozent zum Vorjahr)• Arbeitslosenquote 8,1 Prozent (Vormonat 8,8 Prozent)Region Freiberg:• 4.286 Arbeitslose (minus 179 bzw. minus 4,0 Prozent zum Vormonat;minus 1.097 bzw. minus 20,4 Prozent zum Vorjahr)• Arbeitslosenquote 8,1 Prozent (Vormonat 8,5 Prozent)Region Hainichen:• 3.154 Arbeitslose (minus 57 bzw. minus 1,8 Prozent zum Vormonat;minus 422 Personen bzw. minus 11,8 Prozent zum Vorjahr)• Arbeitslosenquote 9,7 Prozent (Vormonat 9,9 Prozent)Region Rochlitz:• 3.034 Arbeitslose (minus 42 bzw. minus 1,4 Prozent zum Vormonat;minus 333 Personen bzw. minus 9,9 Prozent zum Vorjahr)• Arbeitslosenquote 9,3 Prozent (Vormonat 9,5 Prozent)* Das Beratungsjahr der Berufsberatung beginnt jeweils am 1. Oktober und endet am 30. September des Folgejahres. Im Oktober jedenJahres zieht die Agentur für Arbeit Chemnitz Bilanz zur Lage am Ausbildungsmarkt.** Zum Chemnitzer Agenturbezirk gehören die Stadt Chemnitz und die Altkreise Freiberg und Mittweida. Die Angaben zum LandkreisMittelsachsen beziehen sich auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im gesamten Landkreis, einschließlich des Altkreises Döbeln. 3

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