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[PDF] Pressemitteilung: Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt auch im Juni spürbar
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  1. 1. Sperrfrist: 09.55 UhrPressemitteilungNr. 062/2010 – 30. Juni 2010Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt auch im Juni spürbar • Arbeitslosigkeit erneut gesunken (minus 6,8 Prozent) • Arbeitskräftenachfrage nimmt weiter zu (plus 41,8 Prozent zum Vorjahresmonat) • Kurzarbeit: konjunkturell bedingte Anzeigen weiter rückläufig • Ausbildung: über 900 Jugendliche suchen noch einen AusbildungsplatzNach wie vor zeigt sich der Chemnitzer Arbeitsmarkt sehr robust. Die Geschäftsführer Jens Burow zurBelebung vom Frühjahr setzte sich auch im Juni weiter fort. Die aktuellen EntwicklungArbeitslosenzahl sank auf 27.867 und lag damit unter dem Wert vomJuni 2008 – vor Beginn der Wirtschaftskrise.„Der Arbeitsmarkt hat im Juni weiter an Fahrt aufgenommen. Esgab rund 16 Prozent mehr Abmeldungen in Beschäftigung unddeutlich weniger Entlassungen als 2009 zur gleichen Zeit. Positivsehe ich auch die erhöhte Bereitschaft der Firmen in derChemnitzer Region, Personal neu einzustellen. Doch gleichzeitigwarne ich vor zu großer Euphorie. Denn der Blick auf dieArbeitslosigkeit würde anders ausfallen, wenn nicht dieKurzarbeitergeldregelung zahlreiche Entlassungen vermiedenhätte“, kommentiert Jens Burow die aktuelle Entwicklung.Kommentar zu Kurzarbeit und Ausbildung siehe RubikIm Juni waren 27.867 Personen arbeitslos gemeldet, 2.021 oder 6,8 Überblick ArbeitsmarktProzent weniger als im Mai. Im Vergleich zum Juni 2009 ist die Zahl derArbeitslosen ebenfalls zurückgegangen (minus 3.881 bzw. minus 12,2Prozent).Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 10,7 Prozent (Vormonat: 11,5Prozent, Vorjahr: 12,1 Prozent).Im Juni meldeten sich 4.913 Frauen und Männer neu oder erneutarbeitslos, 8,8 Prozent weniger als im Vormonat und 7 Prozent wenigerals im Juni 2009. Seit Jahresbeginn meldeten sich 37.081 Personenarbeitslos, 1.404 bzw. 3,6 Prozent weniger als im VergleichszeitraumJanuar – Juni 2009.6.927 Männer und Frauen beendeten im Berichtsmonat ihreArbeitslosigkeit, 340 bzw. 4,7 Prozent weniger als im Vormonat und13,8 Prozent mehr als noch vor Jahresfrist. Eine Beschäftigung am 1.Arbeitsmarkt konnten insgesamt 2.336 Personen aufnehmen. Das sind321 bzw. 15,9 Prozent mehr als im Juni 2009. Agentur für Arbeit Chemnitz, Pressestelle Tel: 0371 567 2037 1 Heinrich-Lorenz-Str. 20 Fax: 0371 567 2009 09120 Chemnitz www.arbeitsagentur.de
  2. 2. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahre nahm gegenüber Jugendarbeitslosigkeitdem Vormonat weiter ab und ging anteilig stärker zurück als dieGesamtarbeitslosigkeit. Derzeit sind im Chemnitzer Agenturbezirkinsgesamt 2.397 junge Menschen ohne Job. Im Vergleich zum Mai gabes 306 junge Arbeitslose weniger (minus 11,3 Prozent). GegenüberJuni 2009 wurden in dieser Altersgruppe 1.071 junge arbeitsloseMenschen weniger gezählt (minus 30,9 Prozent). Der Anteil derarbeitslosen unter 25-Jährigen an allen Arbeitslosen beträgt 8,6Prozent.„Die positiven Signale des Arbeitsmarktes in unserer Region Arbeitskräftenachfrage steigtspiegeln sich auch in der Einstellungsbereitschaft der weiterUnternehmen wider. In diesem Monat meldeten uns dieArbeitgeber wieder mehr freie Stellen als im Vormonat. Vor allemdie Zeitarbeitsfirmen haben eine hohe Nachfrage anArbeitskräften. Aber auch das verarbeitende Gewerbe, der Handelund das Baugewerbe setzen auf neue Mitarbeiter“, äußert sichJens Burow zuversichtlich.Im Vergleich zum Vorjahr wurden 41,8 Prozent mehr ungeförderteStellen gemeldet. Im Juni 2010 gingen 1.514 neue Stellenangebote fürden ersten Arbeitsmarkt beim gemeinsamen Arbeitgeberservice vonArbeitsagentur und Arbeitsgemeinschaften ein. Das sind 6,1 Prozentmehr Jobangebote als im Mai.„Die Unternehmen im Agenturbezirk Chemnitz sind sich ihrer KurzarbeitVerantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern bewusst.Qualifiziertes Personal und eingespielte Teams zu halten war undist das wichtigste Motiv der Betriebe bei ihrer Entscheidung, derWeiterbeschäftigung den Vorrang vor Entlassungen zu geben.Damit sichern sich die Unternehmen ihre Fachkräfte und dasnötige Know-how für den Aufschwung. Nach ersten Erkenntnissenist die Anzahl der Neuanzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit imJuni erneut zurückgegangen. Seit Jahresbeginn sind erstmalsweniger als 100 Arbeitnehmer betroffen“, weiß AgenturleiterBurow.Bis zum 25. Juni wurden im Agenturbezirk 18 neue Anzeigen fürKurzarbeit aus konjunkturellen Gründen mit 65 Personen erfasst.Im Vergleich die Neuanzeigen in den Vormonaten:Januar 2010: 149 Betriebe mit 1.012 ArbeitnehmernFebruar 2010: 106 Betriebe mit 824 ArbeitnehmernMärz 2010: 52 Betriebe mit 251 ArbeitnehmernApril 2010: 41 Betriebe mit 230 ArbeitnehmernMai 2010: 35 Betriebe mit 782 ArbeitnehmernDerzeit sind 2.302 Bewerber für Ausbildungsstellen gemeldet, 411 bzw. Ausbildungsmarkt*15,1 Prozent weniger als im Juni 2009. Aktuell ohneAusbildungszusage sind davon 936 Mädchen und Jungen.Die Unternehmen im Agenturbezirk Chemnitz haben 2.079 betrieblicheAusbildungsplätze gemeldet, 2,8 Prozent mehr als 2009 um diese Zeit.Derzeit sind noch 881 Berufsausbildungsstellen unbesetzt.Rein rechnerisch ist fast für jeden unversorgten Bewerber einAusbildungsplatz vorhanden. 2
  3. 3. „Wer aktuell noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, sollte Jens Burow zumsich spätestens jetzt mit alternativen Berufswünschen bzw. AusbildungsmarktÜberbrückungsmöglichkeiten befassen. Die Berufsberater derChemnitzer Arbeitsagentur helfen, Weichen zu stellen und dasPassende zu finden“, erklärt der Geschäftsführer der ChemnitzerArbeitsagentur. „Unternehmen die noch offene Ausbildungsstellenhaben, empfehle ich, auch leistungsschwächere Schüler bei derAuswahl zu berücksichtigen. Denn Schulnoten spiegeln nicht alleswider – praktische Fähigkeiten und Teamgeist können sie nichtabbilden. Und gerade die sind für das erfolgreiche Bestehen derAusbildung mindestens genau so wichtig, wie Mathe und Deutsch.Die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen. Wirbrauchen sie für eine stabile und gesunde Wirtschaft“, so Burowweiter.Stadt Chemnitz Blick in die Regionen**In der Stadt Chemnitz ist die Zahl der Arbeitslosen im Juni gesunken.Derzeit sind 15.402 Chemnitzer arbeitslos gemeldet, 827 oder 5,1Prozent weniger als im Mai. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es in derStadt 1.283 weniger Arbeitslose (minus 7,7 Prozent). DieArbeitslosenquote beträgt aktuell 12,6 Prozent, (Mai: 13,3 Prozent;Vorjahr: 13,6 Prozent).Landkreis MittelsachsenIm Landkreis Mittelsachsen ging die Arbeitslosigkeit ebenfalls deutlichzurück. 17.530 Mittelsachsen sind ohne Arbeit, 1.473 oder 7,8 Prozentweniger als im Mai. Im Vergleich zum Vorjahr sind 2.936 Personenweniger gemeldet (minus 14,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote beträgtim Landkreis derzeit 10,1 Prozent (Vormonat 11,7 Prozent; Vorjahr:11,6 Prozent).Region Flöha:• 1.808 Arbeitslose (minus 199 bzw. minus 9,9 Prozent zum Vormonat;minus 325 bzw. minus 15,2 Prozent zum Vorjahr)• Arbeitslosenquote 8,9 Prozent (Vormonat 9,9 Prozent)Region Freiberg:• 4.432 Arbeitslose (minus 499 bzw. minus 10,1 Prozent zumVormonat; minus 1.168 bzw. minus 20,9 Prozent zum Vorjahr)• Arbeitslosenquote 8,4 Prozent (Vormonat 9,4 Prozent)Region Hainichen:• 3.131 Arbeitslose (minus 237 bzw. minus 7 Prozent zum Vormonat;minus 637 Personen bzw. minus 16,9 Prozent zum Vorjahr)• Arbeitslosenquote 9,6 Prozent (Vormonat 10,4 Prozent)Region Rochlitz:• 3.094 Arbeitslose (minus 259 bzw. minus 7,7 Prozent zum Vormonat;minus 468 Personen bzw. minus 13,1 Prozent zum Vorjahr)• Arbeitslosenquote 9,5 Prozent (Vormonat 10,3 Prozent)* Das Beratungsjahr der Berufsberatung beginnt jeweils am 1. Oktober und endet am 30. September des Folgejahres. Im Oktober jedenJahres zieht die Agentur für Arbeit Chemnitz Bilanz zur Lage am Ausbildungsmarkt.** Zum Chemnitzer Agenturbezirk gehören die Stadt Chemnitz und die Altkreise Freiberg und Mittweida. Die Angaben zum LandkreisMittelsachsen beziehen sich auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im gesamten Landkreis, einschließlich des Altkreises Döbeln. 3

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