03-81-AI-LandZukunft-Juryentscheidung.pdf

550 Aufrufe

Veröffentlicht am

[PDF] Pressemitteilung: Bundeslandwirtschaftsministerium fördert neue Ideen für den ländlichen Raum
[http://www.lifepr.de?boxid=299514]

0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
550
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
2
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

03-81-AI-LandZukunft-Juryentscheidung.pdf

  1. 1. Pressestelle Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin Presse- HAUSANSCHRIFT TEL +49 (0)30 18 529 - 3170 FAX +49 (0)30 18 529 - 3179 E-MAIL pressestelle@bmelv.bund.de INTERNET www.bmelv.de mitteilung DATUM 23. März 2012 NUMMER 81SPERRFRIST Bundeslandwirtschaftsministerium fördert neue Ideen für den ländlichen Raum Vier Modellregionen erhalten je 1,8 Millionen Euro für innovative Projekte Vier ländliche Regionen in Deutschland – Birkenfeld, Dithmarschen, Holzminden und Ucker- mark – sind von der Jury des Modellvorhabens LandZukunft heute als bundesweite Modell- regionen ausgewählt worden. Jede dieser Regionen erhält 1,8 Millionen Euro für Projekte, die diese Regionen wirtschaftlich voranbringen und sie für die Menschen noch attraktiver machen. „Wenn wir die ländlichen Räume stärken wollen, müssen wir bei den Akteuren vor Ort ansetzen. Es gibt so viele Menschen mit Unternehmergeist und Innovationsbereitschaft, die mit wirksamer Unterstützung ihre Heimatregion in eigener Verantwortung voran bringen und ein Beispiel für andere sein können“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Freitag in Berlin. Ziel des Projekts LandZukunft ist es, neue Wege in der ländlichen Entwicklung zu erproben, mit denen auch andere Regionen dem demographischen Wandel trotzen und eine drohende Abwärtsspirale durchbrechen können. Mit LandZukunft will das Bundesministerium für Er- nährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unternehmerische Menschen als neue Ziel- gruppe der ländlichen Entwicklung motivieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu ent- werfen, neue Techniken zu entwickeln und anzuwenden und sich effizientere Prozessabläufe und Organisationsformen auszudenken. „Mit dem Modellvorhaben schaffen wir den nötigen Freiraum für kreative Köpfe und ihren Veränderungswillen. Engagierte Menschen sollen bei der Verwirklichung ihrer Ideen unterstützt, beraten und mit geeigneten Partnern in- und au- ßerhalb der Region zusammengebracht werden“, sagte Aigner.
  2. 2. DATUM 23. März 2012 SEITE 2 VON 2 NUMMER 81SPERRFRIST Außerdem werden mit dem Projekt alternative Finanzierungsinstrumente in der öffentlichen Förderung erprobt. Dazu zählen Regionalbudgets, über deren Verwendung ausschließlich die regionalen Partnerschaften auf Grundlage der vereinbarten Ziele entscheiden, sowie Mikrokredite zur Finanzierung von Klein- und Kleinstunternehmen. Anhand der Erfahrungen in den Modellregionen will das Bundesministerium nach Abschluss des Projekts neue Mög- lichkeiten für die Regelförderung in der ländlichen Entwicklung prüfen. Mit der Auswahl der vier Regionen geht das Modellvorhaben in die Förderphase über. Zuvor waren insgesamt 17 Regionen nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewählt und mit bis zu 30.000 Euro gefördert worden. Alle Regionen haben hervorragende Projektideen eingereicht und sich damit um die begehrte Förderung beworben. Eine unabhängige Jury mit 16 Reprä- sentanten aus Bund, Ländern, Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden haben aus den Bewerbern heute die vier besten Konzepte ausgewählt. Die intensiven Diskussionen im Rahmen der Jurysitzung haben gezeigt, wie viele gute Ideen in den Wettbewerbsbeiträ- gen enthalten waren. Als Konsequenz hat Bundesministerin Aigner die Jury gebeten, zusätz- lich zu den vier Modellregionen auch einzelne Projekte aus den 13 anderen Regionen für Sonderpreise auszuwählen. Diese Sonderpreise sind nicht nur eine Anerkennung für die Regionen, sondern bringen dem Bundesministerium auch weitere wichtige Erkenntnisse für zielgenauere Fördermaßnahmen. Die vier Modellregionen können zum 1. April 2012 mit der Umsetzung ihrer Projekte starten. Für den Zeitraum bis Dezember 2014 erhält jede Region insgesamt 1,8 Million Euro. Am 25. April 2012 empfängt Bundesministerin Aigner die Landräte der vier Regionen in Berlin, um ihnen den Zuweisungsbescheid zu überreichen. Mit den ersten Umsetzungsschritten rechnet das Bundesministerium im September 2012. Die vier Modell-Regionen Die Jury hat entschieden, dass folgende Landkreise durch das Modellvorhaben LandZukunft für die Jahre 2012 bis 2014 gefördert werden: • Birkenfeld Die Modellregion setzt für die weitere regionale Entwicklung auf den „Standortfaktor Mensch“. Dabei legen die Akteure ihre Schwerpunkte vor allem auf die stärkere Qua- lifizierung von Unternehmern und Arbeitskräften, eine verstärkte Kooperation zwi- schen Bildungseinrichtungen und Unternehmen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie auf eine Imagesteigerung.
  3. 3. DATUM 23. März 2012 SEITE 3 VON 3 NUMMER 81SPERRFRIST • Dithmarschen Die „Talenteküste Dithmarschen“ zielt inhaltlichen sehr stark auf die Kinder und Ju- gendliche ab und will das Potenzial der eigenen Talente in der Region heben. Damit geht die Region indirekt die Wertschöpfung und die Sicherung der Beschäftigung auf einem mittel- bis langfristigen Weg an. Bei den Modellvorhaben stehen weniger inno- vative Akteure im Fokus als vielmehr die Vernetzung der vorhandenen Angebote im Bildungsbereich und die Förderung der eigenen Talente. • Holzminden Durch das Projekt „Tourismus als Motor der Regionalentwicklung“ soll die unterneh- merische Kompetenz und Initiative der Bürger verbessert und die Qualität des touris- tischen Angebots gesteigert werden, um damit die Wertschöpfungsbasis zu erhöhen. Ein Baustein ist das Projekt „Modelldorf-Initiative“. Im Rahmen eines Wettbewerbs sollen Dörfer ihre touristische Attraktivität stärken. Die Zuschüsse werden abhängig von der Anzahl der beteiligten Bürger vergeben. • Uckermark Die Region verfolgt den strategischen Ansatz, den demographischen Wandel in der Region mit seinen wirtschaftlichen Potenzialen zu verknüpfen. Dabei soll insbesonde- re durch die Integration qualifizierter Arbeitnehmer aus dem deutsch-polnischen Grenzraum ein Beitrag zur Sicherung von Beschäftigung geleistet werden. Die Siche- rung der Daseinsvorsorge im demographischen Wandel und die Erschließung der Potenziale älterer Menschen ist in den strategischen Zielen verankert.

×