9 Gründe warum Creative Commons (nicht) geht

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7. Wikipedianischer Salon zum Thema "Creative Commons: Innerhalb und außerhalb der Wikipedia", 06. November 2014, Berlin
Aufzeichnung auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=AZz1ZhxxSrQ

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9 Gründe warum Creative Commons (nicht) geht

  1. 1. 9 Gründe warum Creative Commons nicht geht Leonhard Dobusch Juniorprofessur für Organisationstheorie Freie Universität Berlin – Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Berlin, 06. November 2014
  2. 2. Creative Commons
  3. 3. Normales Urheberrecht Creative Commons ©Automatisch: Alle Rechte vorbehalten Manche Rechte vorbehalten
  4. 4. CREATIVE COMMONS Namensnennung Gleiche Lizenz Nicht-kommerziell Keine Bearbeitung Teilen & Tauschen ohne nachfragen müssen
  5. 5. #1! ZU KOMPLIZIERT
  6. 6. #2! NAZIS
  7. 7. #3! VERGÜTUNG “ Creative Commons ist [einer eine angemessenen Vergütung gemäß §32 UrhG.] nicht kompatibel. CC Composers Club e. V.
  8. 8. Der Urheber kann aber unentgeltlich ein einfaches Nutzungsrecht für jedermann einräumen. § § 32 Absatz 3 UrhG
  9. 9. #4! KEINE COMPLIANCE 158 AUFSÄTZE „DER BUND MIT WIKI“ – ERFAHRUNGEN AUS DER KOOPERATION ZWISCHEN DEM BUNDESARCHIV UND WIKIMEDIA1 von Oliver Sander ckeln, die allen Seiten Vorteile bietet. Ende 2004 wurde als erster Schritt im Referat B 6 die Bilddatenbank DC5 der Hamburger Firma Digital Collections in Betrieb genommen.5 Es handelt sich dabei um eine auch in anderen Archiven der öffentlichen Hand (Bundestag, Bundesrat, Informations- und Medienzentrale der Der Begriff der „private public partnership“ ist zwar mittler-weile ein geradezu abgedroschener Modebegriff, aber inhaltlich beschreibt er korrekt, was das Bundesarchiv und Wikimedia 2008 realisiert haben: eine Partnerschaft von Bund und Bürgern, die beiden Seiten nützt. Voraussetzungen, Realisierung und Folgen
  10. 10. #5! RECHTSSICHERHEIT “ Creative Commons Lizenzen [sind] aus all den genannten Gründen im vielfältigen Sendealltag niemals rechtssicher CC Composers Club e. V.
  11. 11. #6! GEMA & CO
  12. 12. Quelle: FAQ auf gema.de, https://www.gema.de/presse/top-themen/c3s-faq.html “
  13. 13. #7! PERSÖNLICHKEITSRECHTE
  14. 14. lizenziert werden sollen. Je mehr bereits vorhandenes Fremd- oder Archivmaterial in einer Produktion enthalten ist, desto komplizierter wird eine Rechteklärung für eine geplante CC-Lizenzierung. 2.3.4 Dokumentation der Freigabe Alle Personen, deren Rechte bei einer CC-Lizenz berührt sind – zum Beispiel Interviewpartner – müssen ihre Freigabe dokumentieren. Die Freigabe kann direkt in der Aufzeichnung des Beitrags erfolgen. Ein Vorschlag für eine entsprechende schriftliche Erklärung könnte für ein Interview so aussehen: Hiermit erkläre ich in Bezug auf das am [DATUM] dem [ANSTALT] gegebene Interview, dass ich die Weiternutzung des Textes und der Video- und Audioaufnahme unter folgender Creative-Commons- Lizenz Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 4.0 Deutschland (CC BY-NC-ND 4.0 DE) zustimme. Mir ist bekannt, dass damit Dritte das Recht haben, das Interview unter Nennung der Quelle ohne Veränderung zu nutzen und zu veröffentlichen. Eine kommerzielle Nutzung ist Dritten durch diese Lizenz nicht erlaubt. Mir ist bekannt, dass ich diese Einwilligung grundsätzlich nicht widerrufen kann. Im Fall der Ausübung eines gesetzlich anerkannten Widerrufsgrunds ist mir bekannt, dass der Widerruf nur für die Zukunft wirkt und die Rechtmäßigkeit bereits erfolgter Veröffentlichungen und zur Verfügungstellungen an Dritte nicht berührt. 14 Creative Commons in der ARD | Bericht an die RKO | 13. März 2014 Mir ist bekannt, dass auch nach erfolgtem Widerruf Dritte das Interview nutzen können, weil sie das Interview vor Widerruf oder im Fall einer Erlangung durch Dritte auch nach Widerruf erlangt haben. Die Rundfunkanstalt ist nicht verpflichtet, gegen solche Nutzungen vorzugehen. Die Rundfunkanstalt haftet nicht für Rechtsverletzungen Dritter und ist auch nicht verpflichtet, gegen rechtswidrige Nutzungen vorzugehen. Ich versichere, dass ich in dem Interview keine Rechte Dritter (insbesondere Persönlichkeitsrechte) verletzt habe und stelle insoweit die Rundfunkanstalt von allen Ansprüchen Dritter frei. [DATUM], [NAME] 2.4 Kennzeichnung der Inhalte Die Kennzeichnung von ARD-Inhalten als CC-lizenzierte Inhalte muss gemäß den Vorgaben Creative Commons in der ARD Bericht der AG Creative Commons an die Redaktionskonferenz Online
  15. 15. #8! NONCOMMERCIAL
  16. 16. (n=1484; aktive Lizenzanwender, die bereits eigene Werke lizenziert haben; Mehrfachnennungen möglich) Nutzung des NC-Lizenzbausteins Aus: Dobusch, L./Kapeller, J. (2012): Regulatorische Unsicherheit und private Standardisierung: Koordination durch Ambiguität. In: Managementforschung, Band 22: Steuerung durch Regeln, 43-81 Auch wenn nur ein geringer Teil der Online-Population (17%) überhaupt Lizenzierungen
  17. 17. FREIES WISSEN DANK CREATIVE-COMMONS-LIZENZEN Paul Klimpel Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung »nicht-kommerziell – NC«
  18. 18. #9! WENIG INHALTE
  19. 19. Creative Commons in Zahlen. 71,20 50,15 100,97 336,05 WEIL WIR DAS NETZ LIEBEN.
  20. 20. + VIERHUNDERT MILLIONEN CC-lizenzierte Werke im gesamten Internet 400.000.000 Quelle: D64, CC-BY-SA http://cc.d64.serpens.uberspace.de/wp-content/uploads/sites/2/2013/12/CC_infografik_eng.pdf
  21. 21. Kontakt E-Mail: Leonhard.Dobusch@fu-berlin.de ! Twitter: @leonidobusch ! Homepages: http://wiwiss.fu-berlin.de/dobusch http://www.dobusch.net ! Blog: http://www.governancexborders.com

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