Vortrag I-KNOW  Graz 07. September 2006 Dr. rer. pol.  Gerald Lembke Wissensarbeit aus aktuellen Perspektiven
Möglicher Nutzen für Sie aus diesem Input <ul><li>Erfahrungen aus   der betriebswirtschaftlichen  Methodenkonzeption  zur ...
Struktur des Inputs <ul><li>Tendenzen: Aktuelle Umfrageergebnisse  </li></ul><ul><li>Zwischenfazit und Schlussfolgerungen ...
Struktur des Inputs <ul><li>Tendenzen: Aktuelle Umfrageergebnisse  </li></ul><ul><li>Zwischenfazit und Schlussfolgerungen ...
 
Fazit Umfrag WINE <ul><li>Wissensnetzwerke sind in den letzten Jahren für den unternehmerischen Erfolg eine notwendige Gru...
IT ist nicht dominierend in der Entwicklung von Wissensnetzwerken …
Statt dessen geht es um folgende Themen:
 
 
 
 
Begriff „Wissensgemeinschaft“ Wissens- gemeinschaft Freiwillige Teilnahme Intensität abhängig von Leitung Basiert auf Komm...
=> Organisation informellen Wissens
Begriff „Wissenskooperation“ Wissens- kooperation Ausmaß  Wissenstausch Interaktions- verhalten Kooperations- verhalten Ko...
Struktur des Inputs <ul><li>Begriffsverständnisse </li></ul><ul><li>Problemhintergrund und Fragestellung des Projektes </l...
Hintergrund Wissensgemeinschafts-Projekte funktionieren in der Organisations-praxis nicht.     I. d. R.   gestaltungsorie...
Inhaltliche Herausforderungen für das Projekt  1. Identifizierung von   Funktions-merkmalen für die Wissens-kooperation in...
Interdisziplinäres Verständnis des Gegenstandes Wissenskooperation findet vorwiegend in persönlichen Begegnungen statt Mot...
Struktur des Inputs <ul><li>Begriffsverständnisse </li></ul><ul><li>Problemhintergrund und Fragestellung des Projektes </l...
Grundsätzliche Bausteine des Projektes Untersuchungsprozess Entwicklung  eines Rasters  für die  empirische Analyse Unters...
Fünf Schritte in der theoretischen Vorarbeit Aufarbeitung Sichtung Kurzdar- stellung Ableitung Verdichtung Aufarbeitung ei...
Untersuchungsraster für die empirische Analyse Motivation: Fokussierung auf Akteur-Perspektiven Wissensform Raum/Kontexte ...
Empirisches Untersuchungsdesign  Triangulation zur Ergänzung von Perspektiven Entscheidung für ein Fallstudien-Design und ...
Mehrfallstudien-Design mit explorativen  Mehrfach-Fallstudien Quelle: Eigene, in Anlehnung an YIN (2003): 39 Fall 3 Fall 2...
DIE AUSWERTUNG  Von den Interviewdaten zu den Interpretationsergebnissen Umfassendes Bild der Wirkungszusammenhänge einer ...
Struktur des Inputs <ul><li>Begriffsverständnisse </li></ul><ul><li>Problemhintergrund und Fragestellung des Projektes </l...
Beantwortung der Fragestellung  –   Ergebnisse im Überblick Die Initiative und Förderung von Wissenskooperation in realen ...
Struktur des Inputs <ul><li>Tendenzen: Aktuelle Umfrageergebnisse  </li></ul><ul><li>Zwischenfazit und Schlussfolgerungen ...
1.  Kontextsteuerung: Leitbild für die Beeinflussung von   Einflussfaktoren für die Wissenskooperation (Beispiele) Tiefens...
2.  Die Realisierung individueller Kooperationsstrategien  für Teilnehmer von Wissensgemeinschaften (Beispiele) Kooperatio...
3.  Fähigkeiten und Fertigkeiten des Leitungspersonals  Hoher Bedarf an Kompetenzen für WG-Leiter: „ Soft-Skills“ :  Wahrn...
Zusammenfassung: Rahmenkonzept zur Förderung der Wissenskooperation in den Wissensgemeinschaften (KoWoDu) Kontext-Steuerun...
Struktur des Inputs <ul><li>Begriffsverständnisse </li></ul><ul><li>Problemhintergrund und Fragestellung des Projektes </l...
Wissensmarkt Ziel (-erfüllung) (Person/Gruppe/Organisation) Wissensangebot Wissensnachfrage Nutzen Kommunizieren Repräsent...
Struktur des Inputs <ul><li>Tendenzen: Aktuelle Umfrageergebnisse  </li></ul><ul><li>Zwischenfazit und Schlussfolgerungen ...
Mögliche Anwendung „KoWoDu“: Z. b.: Gruppenleiter (oder Externer) befragt Teilnehmer einer Arbeitsgruppe Ansätze der Konte...
Ausblick: Social Network Analysis (SNA): Die Datenbasis
NetDraw Overview
Beispiel 3-D-Ansicht
Untersuchungspotential <ul><li>Stärkere Förderung und Integration von Organisations- und Personalentwicklungs-Ansätzen </l...
Wie sieht ein Organisations-Modell für die Zukunft aus?  Organisations- Entwicklung Prozess- management Wissens- managemen...
Ausblick <ul><li>Für eine künftige  Weiterentwicklung  von Wissenskooperation in realen Wissensgemeinschaften ist  weitere...
Aktuelle Publikationen http://www.LearnAct-Verlag.de
Publikationsliste ab 2001 <ul><li>Lembke, Gerald und Michael Vyborny (2006) : Soziale Netzerkanalyse. In: Wissensmanagemen...
Auszüge aus der Primärliteratur <ul><li>Moser, K. S.; Schaffner, D. [2004]:  Die Bedeutung der Wissenskooperation für ein ...
Fortführende Literatur „Social Network Analysis“ <ul><li>Allee, V. 2002. The Future of Knowledge Increasing Prosperity thr...
Gerald Lembke Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Backup
Ergebnisse aus Fallstudie – Funktionsmerkmale „Wissensform“ -Struktur- und   Projektwissen -Beziehungswissen -Handlungswis...
Datenquellen, Erhebungs- und Auswertungsmethoden 2. Leiter/Organisatoren 4. Mitglieder in Frankfurt 3. Leitungs-Vertreter ...
Ergebnisse aus Fallstudie – Funktionsmerkmale „Bereitschaft“ -Individuelle und kollektive  Wirksamkeit   (Anerkennung förd...
Ergebnisse aus Fallstudie – Funktionsmerkmale „Raum & Ressourcen“ -Organisations-   bezogen -Ablaufbezogen -Intrapersonell...
Ergebnisse aus Fallstudie – Funktionsmerkmale „Fähigkeiten“  -Ausdauer, Durchhaltevermögen -   Sozial Kompetent  -Zeit ein...
Management-Verständnis für Wissensgemeinschaften  Theoretische Strömungen in der Literatur zu  Wissensgemeinschaften zeige...
Ergebnisse, die sich aus der Arbeit ergeben - Überblick 1 Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften  „ Kollektive Wirksa...
Ergebnisse, die sich aus der Arbeit ergeben - Überblick 2 Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften  Wissenskooperation ...
Inhaltliche Herausforderungen für das Projekt  <ul><li>1. Identifizierung von  Funktionsmerkmalen für die Wissenskooperati...
Zusammenfassung der Ergebnisse <ul><li>Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften kann nicht nur nach traditionellem Mana...
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  • Forschungsergebnisse aus dem Jahre 2005 und 2006 zu Handlungsperspektiven persönlichen Wissensmanagements
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Perspektiven der Wissensarbeit

  1. 1. Vortrag I-KNOW Graz 07. September 2006 Dr. rer. pol. Gerald Lembke Wissensarbeit aus aktuellen Perspektiven
  2. 2. Möglicher Nutzen für Sie aus diesem Input <ul><li>Erfahrungen aus der betriebswirtschaftlichen Methodenkonzeption zur Untersuchung von sozialen Netzwerken </li></ul><ul><li>Wissenskooperation in der eigenen Organisation reflektieren lernen </li></ul><ul><li>Ableitung von organisatorisch und/oder individuell konzeptionellen Handlungsanweisungen aus Ergebnissen </li></ul><ul><li>Erfahrungstransfer aus der Praxisarbeit zur Förderung von Wissenskooperationen in Industrie und Verwaltung </li></ul><ul><li>Ausblick: Social Network Analysis (SNA) </li></ul><ul><li>… ??? </li></ul>
  3. 3. Struktur des Inputs <ul><li>Tendenzen: Aktuelle Umfrageergebnisse </li></ul><ul><li>Zwischenfazit und Schlussfolgerungen </li></ul><ul><li>Perspektiven für die Unternehmensentwicklung </li></ul>
  4. 4. Struktur des Inputs <ul><li>Tendenzen: Aktuelle Umfrageergebnisse </li></ul><ul><li>Zwischenfazit und Schlussfolgerungen </li></ul><ul><li>Perspektiven für die Unternehmensentwicklung </li></ul>
  5. 6. Fazit Umfrag WINE <ul><li>Wissensnetzwerke sind in den letzten Jahren für den unternehmerischen Erfolg eine notwendige Grundlage geworden. Sie dienen als konkrete Hilfestellung bei der Bewältigung von beruflichen Aufgaben. Daher sind der „Aufbau und die Entwicklung von Netzwerken“ für die meisten Befragten von prioritärem Interesse – ebenso die Themen „Kommunikation und Information“ und „Verankerung von Wissensnetzwerken in die eigene Organisation“. </li></ul><ul><li>Handreichungen für den Umgang mit diesen Herausforderungen scheinen in der Zielgruppe unzureichend vorhanden zu sein. </li></ul>
  6. 7. IT ist nicht dominierend in der Entwicklung von Wissensnetzwerken …
  7. 8. Statt dessen geht es um folgende Themen:
  8. 13. Begriff „Wissensgemeinschaft“ Wissens- gemeinschaft Freiwillige Teilnahme Intensität abhängig von Leitung Basiert auf Kommunikation und Interaktion Ziel: Austausch personengebundenen Wissens Intensität abhängig von Rahmen-bedingungen Gemeinsames Interesse Nutzen kann privater oder beruflicher Natur sein
  9. 14. => Organisation informellen Wissens
  10. 15. Begriff „Wissenskooperation“ Wissens- kooperation Ausmaß Wissenstausch Interaktions- verhalten Kooperations- verhalten Kommunikations- verhalten Formelles und informelles Wissen Individuelle Bereitschaft Ohne direkten, unmittelbaren Nutzen
  11. 16. Struktur des Inputs <ul><li>Begriffsverständnisse </li></ul><ul><li>Problemhintergrund und Fragestellung des Projektes </li></ul><ul><li>Lösungsweg und Untersuchungsdesign </li></ul><ul><li>Exemplarische Ergebnisse </li></ul><ul><li>Erfahrungen in der Praxis </li></ul>
  12. 17. Hintergrund Wissensgemeinschafts-Projekte funktionieren in der Organisations-praxis nicht.  I. d. R. gestaltungsorientiert oder selbstorganisiert Wissenskooperation ist von zahlreichen Variablen und Einflussfaktoren abhängig  Geringe Erfahrungen im Umgang mit Wissenskooperation Wissenskooperation bewegt sich in einem organisatorischen Spannungsfeld zwischen … … „ Gestaltungsdeterminismus“ … „ Selbstorganisation“ + Unzureichende Teilnehmerorientierung + Mangelndes Verständnis für die Wirkungszusammenhänge in Wissensgemeinschaften + Herausforderung Beantwortung „Wie-Frage“ + Nicht-trivial und weitgehend unkonkret Zeigt sich Zeigt sich
  13. 18. Inhaltliche Herausforderungen für das Projekt 1. Identifizierung von Funktions-merkmalen für die Wissens-kooperation in Wissens-gemeinschaften 3. Analyse der Motivationen für eine Wissens-kooperation 2. Finden eines Analyserahmens zur Wissens-kooperation in Wissensgemein-schaften Fokus des Projektes: Funktionsmechanismen der Wissens-kooperation in Wissensgemeinschaften verstehen lernen.
  14. 19. Interdisziplinäres Verständnis des Gegenstandes Wissenskooperation findet vorwiegend in persönlichen Begegnungen statt Motivation von Mitgliedern ist ein wichtiger Teil der Wissens-kooperation Wissenskooperation findet wahrnehmbar oder verdeckt statt Fragestellung: Wie kann Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften gefördert und organisiert werden? Fokus auf reale Wissens-gemeinschaften Fokussierung auf die Bereit-schaft und das Ausmaß der Wissenskooperation von Teilnehmern Fokussierung auf funktionierende Wissensgemeinschaften
  15. 20. Struktur des Inputs <ul><li>Begriffsverständnisse </li></ul><ul><li>Problemhintergrund und Fragestellung des Projektes </li></ul><ul><li>Lösungsweg und Untersuchungsdesign </li></ul><ul><li>Exemplarische Ergebnisse </li></ul><ul><li>Erfahrungen in der Praxis </li></ul>
  16. 21. Grundsätzliche Bausteine des Projektes Untersuchungsprozess Entwicklung eines Rasters für die empirische Analyse Untersuchungsprozess Durchführung Empirie (Mehrfach- fallstudie) Entwicklung eines Rasters für die empirische Analyse Untersuchungsprozess Interpretation der Analyse und Unter- fütterung der Ergebnisse Durchführung Empirie (Mehrfach- fallstudie) Entwicklung eines Rasters für die empirische Analyse
  17. 22. Fünf Schritte in der theoretischen Vorarbeit Aufarbeitung Sichtung Kurzdar- stellung Ableitung Verdichtung Aufarbeitung eines heuristischen Rahmens zur Verortung eines eigenen Management-Verständnisses (Kontextsteuerung*) Sichtung der aktuellen und internationalen Community-Literatur Kurzdarstellung und Würdigung der prominentesten Community-Konzepte (bis 2004). Ableitung von möglichen Handlungsfeldern für die Beantwortung der Forschungsfrage aus Literatur und Konzept-darstellungen. Verdichtung zu einem Untersuch-ungsraster für Empirie * Naujoks (1994): 113 ff.
  18. 23. Untersuchungsraster für die empirische Analyse Motivation: Fokussierung auf Akteur-Perspektiven Wissensform Raum/Kontexte DÜRFEN Bereitschaft WOLLEN Fähigkeiten KÖNNEN Raster für empirische Untersuchung
  19. 24. Empirisches Untersuchungsdesign Triangulation zur Ergänzung von Perspektiven Entscheidung für ein Fallstudien-Design und Integration quantitativer Daten Empirisches Design, das in einem neuartigen und komplexen Fall menschliche Handlungen in unterschiedlichen realen Lebenswelten untersucht. Methoden: Inhaltsanalysen, Mündliche Befragungen, Beobachtungen, Dokumenten- Analyse Aktions- forschungs- Ansatz Grounded Theory Fallstudien- Ansatz Qualitative Designs Quantitative Designs
  20. 25. Mehrfallstudien-Design mit explorativen Mehrfach-Fallstudien Quelle: Eigene, in Anlehnung an YIN (2003): 39 Fall 3 Fall 2 Fall 1 Wissensgemeinschaft Hannover Wissensgemeinschaft München Wissensgemeinschaft Frankfurt/M. Fall 6 Fall 7 Fall 8 Fall 4 Fall 5 Fall 10 Fall 9 <ul><ul><li>31 teilstrukturierte Primär- und Sekundärinterviews mit WG-Akteuren </li></ul></ul><ul><ul><li>11 persönlich teilnehmende Beobachtungen </li></ul></ul><ul><ul><li>58 Dokumente </li></ul></ul>Fallstudie = GfWM e. V. Zehn untergeordnete Analyseeinheiten: „ Single Embedded Case Study“ Qualitative Inhaltsanalyse nach Mühlfeld * Auswertung der Interviews auf Basis eines entwickelten Kategorienschemas Quantitative Dokumentenanalyse Auswertung von Dokumentationen, Präsentationen u. ä. * Quelle: Mühlfeld (2003): 330 ff.
  21. 26. DIE AUSWERTUNG Von den Interviewdaten zu den Interpretationsergebnissen Umfassendes Bild der Wirkungszusammenhänge einer Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften Paraphrase wird zugeordnet Kategorie 1 Kategorie 2 Kategorie 3 Kategorie 4 wird zugeordnet Unterkate-gorie Merkmal 1 Merkmal n Merkmal 2 wird abgeleitet
  22. 27. Struktur des Inputs <ul><li>Begriffsverständnisse </li></ul><ul><li>Problemhintergrund und Fragestellung des Projektes </li></ul><ul><li>Lösungsweg und Untersuchungsdesign </li></ul><ul><li>Exemplarische Ergebnisse </li></ul><ul><li>Erfahrungen in der Praxis </li></ul>
  23. 28. Beantwortung der Fragestellung – Ergebnisse im Überblick Die Initiative und Förderung von Wissenskooperation in realen Wissensgemeinschaften ist realisierbar durch … … d ie Fähigkeiten und Fertigkeiten des Leitungspersonals im Umgang mit Kontextmerkmalen. … die Beeinflussung von bestimmten Faktoren (Kontextsteuerung). … d ie Realisierung individueller Kooperationsstrategien seitens der Teilnehmer.
  24. 29. Struktur des Inputs <ul><li>Tendenzen: Aktuelle Umfrageergebnisse </li></ul><ul><li>Zwischenfazit und Schlussfolgerungen </li></ul><ul><li>Perspektiven für die Unternehmensentwicklung </li></ul>
  25. 30. 1. Kontextsteuerung: Leitbild für die Beeinflussung von Einflussfaktoren für die Wissenskooperation (Beispiele) Tiefenstruktur Leitbild Gemeinsames Ziel Thema Indivi./Kollekt. Wirksamkeiten ≈ Anerkennung „ Soft-Skills“ Oberflächenstruktur „ Sich trauen dürfen“ Respekt, Toleranz Rücksichtnahme Individuelle Vergangenheits- erfahrungen Suche nach Beziehungen Über Fehler sprechen „Worst-Practices“ (Spiel-) Regeln (Gemeinsame) Werte Informelle Kommunikation „ Sensoren“
  26. 31. 2. Die Realisierung individueller Kooperationsstrategien für Teilnehmer von Wissensgemeinschaften (Beispiele) Kooperation fördern und fordern Reziprozität unterstützen Verwertungs- interessen formulieren Selbstwirksamkeits- erwartung formulieren Individuelle Interessen kennen und verbalisieren können
  27. 32. 3. Fähigkeiten und Fertigkeiten des Leitungspersonals Hoher Bedarf an Kompetenzen für WG-Leiter: „ Soft-Skills“ : Wahrnehmung von Interaktions- und Kooperationspotentialen zwischen Teilnehmern Personale Kompetenz : „Umgang mit sich selbst und dem Wissen“ Reflexionskompetenz : Fertigkeit zu „interner Repräsentation und Reflexion“ Methodische Kompetenzen : (Moderation, Gruppenprozesse)
  28. 33. Zusammenfassung: Rahmenkonzept zur Förderung der Wissenskooperation in den Wissensgemeinschaften (KoWoDu) Kontext-Steuerung Wissensform Bereitschaft Raum und Ressourcen Fähigkeiten Können Dürfen Wollen Prinzip Selbst-Organisation
  29. 34. Struktur des Inputs <ul><li>Begriffsverständnisse </li></ul><ul><li>Problemhintergrund und Fragestellung des Projektes </li></ul><ul><li>Lösungsweg und Untersuchungsdesign </li></ul><ul><li>Exemplarische Ergebnisse </li></ul><ul><li>Erfahrungen in der Praxis nach einem Jahr </li></ul>
  30. 35. Wissensmarkt Ziel (-erfüllung) (Person/Gruppe/Organisation) Wissensangebot Wissensnachfrage Nutzen Kommunizieren Repräsentieren Generieren (Innovationen) Wertschöpfung Marktausgleich <ul><li>Rahmenbedingungen </li></ul><ul><ul><li>Werte </li></ul></ul><ul><li>Anreize </li></ul><ul><li>Spielregeln </li></ul><ul><li>Infrastruktur </li></ul>
  31. 36. Struktur des Inputs <ul><li>Tendenzen: Aktuelle Umfrageergebnisse </li></ul><ul><li>Zwischenfazit und Schlussfolgerungen </li></ul><ul><li>Perspektiven für die Unternehmensentwicklung </li></ul>
  32. 37. Mögliche Anwendung „KoWoDu“: Z. b.: Gruppenleiter (oder Externer) befragt Teilnehmer einer Arbeitsgruppe Ansätze der Kontextsteuerung Ziel: Gezielte Beeinflussung von Rahmenfaktoren, Konzeption von Maßnahmen z. B. zur … … Förderung des Beziehungswissens … Vermittlung von Identität … Berücksichtigung von Vergangenheitserfahrungen zur Förderung der Gegenseitigkeit … situativen, nicht strukturellen, Spielregel-Einsatzes
  33. 38. Ausblick: Social Network Analysis (SNA): Die Datenbasis
  34. 39. NetDraw Overview
  35. 40. Beispiel 3-D-Ansicht
  36. 41. Untersuchungspotential <ul><li>Stärkere Förderung und Integration von Organisations- und Personalentwicklungs-Ansätzen </li></ul><ul><li>Wie könnte das aussehen? </li></ul>
  37. 42. Wie sieht ein Organisations-Modell für die Zukunft aus? Organisations- Entwicklung Prozess- management Wissens- management Verbindung von Organisationsstruktur, Prozessorganisation und Wissensarbeit Strukturen Abläufe Wissensperspektive Denkgruppe A Denkgruppe B Denkgruppe C
  38. 43. Ausblick <ul><li>Für eine künftige Weiterentwicklung von Wissenskooperation in realen Wissensgemeinschaften ist weitere Forschung notwendig: </li></ul><ul><ul><li>Anwendung und Umsetzung des Rahmenkonzeptes in der Praxis und Evaluierung auf Transfermöglichkeiten in die Unternehmenspraxis. </li></ul></ul><ul><ul><li>Entwicklung eines weiter vertieften Verständnisses der Triebkräfte zur Wissenskooperation von Akteuren, ggf. mit biographischen Methoden und beruflichen Entwicklungsbahnen in den Wissensgemeinschaften der GfWM e. V. </li></ul></ul><ul><ul><li>Konzeptionen und Evaluierungen von Kompetenzentwicklungs-konzepten für Akteure der Wissensgemeinschaften. </li></ul></ul><ul><ul><li>Erweiterung des Erkenntnisfeldes durch vergleichende Studien aus der Unternehmenspraxis unter Berücksichtigung weiterer Kontexte und Faktoren (z. B. Macht, Mikropolitik). </li></ul></ul>
  39. 44. Aktuelle Publikationen http://www.LearnAct-Verlag.de
  40. 45. Publikationsliste ab 2001 <ul><li>Lembke, Gerald und Michael Vyborny (2006) : Soziale Netzerkanalyse. In: Wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte. Nr. 7/2006 </li></ul><ul><li>Lembke, G. (2006): Organisationsentwicklung im Mittelstand weitergedacht. Online-Publikation: www.Business-Wissen.de (01.06.2006) </li></ul><ul><li>Lembke, G.; Matin Müller; Uwe Schneidewind (2006) (Herausgeber) : Wissensnetzwerke – Grundlagen, Anwendungsfelder, Praxisberichte. Wiesbaden: LearnAct!-Verlag </li></ul><ul><li>Lembke, G. (2006) : Wissensgemeinschaften in Virtuellen hochschulen am Beispeil der AKAD Hochschulen für Berufstätige. In: Lembke, G.; Matin Müller; Uwe Schneidewind (Hrsg.): Wissensnetzwerke – Grundlagen, Anwendungsfelder, Praxisberichte. Wiesbaden: LearnAct!-Verlag </li></ul><ul><li>Lembke, G. (2006): Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften - Grundlagen und Perspektiven für den Vertrieb. In: Ahlert, Dietrich (Hrsg.) Jahrbuch Vertriebs- und Handelsmanagement 2006: Wissensmanagement in Vertrieb und Handel. </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2005) : Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften – Initiative und Förderung der Wissensteilung in Organisationen. Wiesbaden: LearnAct!-Verlag </li></ul><ul><li>North, Klaus; Franz, Michael und Gerald Lembke (2004) : Wissenserzeugung und –austausch in Wissensgemeinschaften – Communities of Practice. Schriften zur beruflichen Weiterbildung, Quem Report Heft 85 </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2004) : Die Lernende Organisation als Konzept einer entwicklungsfähigen Unternehmung. Marburg: Tectum-Verlag </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2004) : Persönliches Wissensmanagement. In: Community of Knowledge. 11.11.2004: http://www.c-o-k.de/cp_artikel.htm?artikel_id=180 </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald; North, Klaus und Michael Franz (2003) : &quot;Wissensgemeinschaften als Rahmenkonzept für Business-Communities&quot;. In: Wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte. Nr. 8/2003 </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2003) : &quot;Lernen lernen. In: Zeitschrift des Württembergischen Genossenschaftsverbandes (GENO), Nr. 7/2003 </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2002) : Wissensrenaissance im Management. In: vis-A-vis, Ausgabe 2/2002 </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2002) : Weiterbildung. In: Kursbuch Job – Erfolgsstrategien für jeden Tag. Wiesbaden: Falken-Verlag </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2002) : Über die Verteilung von Wissen in Organisationen. In: Wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte. Nr. 1/2002 </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald und Stefanie Albrecht (2002) : Wissenstransfer als kommunikativer Prozess – Über die Verteilung von Wissen in Organisationen. In: Wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte. Nr. 1/2002 </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2002) : Wissen zum Anfassen. In: Wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte. Nr. 1/2002 </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2001) : Veränderungsmanagement - Aspekte der Entwicklung von Mitarbeitern im Wissensmanagement. In: Handbuch zur Personalentwicklung. Deutscher Wirtschafts-Dienst. </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2001) : Wissensmanagement in der Projektarbeit. In: Handbuch Projektmanagement. Aktualisierungsausgabe 3/2001. </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2001) : Kolumne Wissenswertes: &quot;Wissen zum Anfassen&quot;. In: Wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte. Nr. 6/2001 </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2001) :Wissensmanagement: &quot;Es führt kein Weg am Menschen vorbei&quot;. In: Direkt Marketing – Magazin für kundenorientierte Kommunikation, Ausgabe 3/2001 </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2000) :Wissensmanagement bei der HypoVereinsbank. In: Wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte. Nr. 5/2000 </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2001) : Wissenssicherung im Mittelstand. In: Personalmagazin Nr. 7 Juli/2001 </li></ul><ul><li>Lembke, Gerald (2001) : Ist Wissens wirklich Macht? In: Madame Nr. 7 Juli / 2001 </li></ul>
  41. 46. Auszüge aus der Primärliteratur <ul><li>Moser, K. S.; Schaffner, D. [2004]: Die Bedeutung der Wissenskooperation für ein nachhaltiges Wissensmanagement. In B. Wyssusek (Hrsg.), Wissensmanagement komplex: Perspektiven und soziale Praxis. Berlin: Erich Schmitt, S. 227-242. </li></ul><ul><li>Mühlfeld, C.; Windolf, P.; Lampert, N.; H. Krüger [1981] : Auswertungsprobleme offener Interviews, in: Soziale Welt, Jg. 32(3) / 1981, S. 325–352. </li></ul><ul><li>Naujoks, H. [1994]: Konzernmanagement durch Kontextsteuerung, in: Conrad, P.; G. Schreyögg (Hrsg.): Managementforschung 4, Berlin, New York, S. 105-141 </li></ul><ul><li>North, Klaus; Franz, Michael; Gerald Lembke [2004] : Wissenserzeugung und -austausch in Wissensgemeinschaften - Communities of Practice, Berlin: Quem-Report. </li></ul><ul><li>Romhardt, Kai [2002] : Wissensgemeinschaften - Orte lebendigen Wissensmanagement; Dynamik, Entwicklung, Gestaltungsmöglichkeiten, Zürich: Versus. </li></ul><ul><li>Schoen, Stefan [2001] : Gestaltung und Unterstützung von Communities of practice, München: Utz, Wiss. </li></ul><ul><li>Wagner, Rainer H. [1995] : Praxis der Veränderung in Organisationen: was Systemtheorie, Psychologie und Konstruktivismus zum Verstehen und Handeln in Organisationen beitragen können, Göttingen: Verl. für Angewandte Psychologie. </li></ul><ul><li>Wenger, Etienne; McDermott, Richard; William M. Snyder [2002] : Cultivating communities of practice, Boston MA: Harvard Business School Press. </li></ul><ul><li>Willke, Helmut [2001]: Systemtheorie III: Steuerungstheorie, Stuttgart: Gustav Fischer Verlag. </li></ul><ul><li>Yin, Robert K. [2003]: Case Study Research, 2. Aufl., Thousands Oaks, California: Sage Publications. </li></ul>
  42. 47. Fortführende Literatur „Social Network Analysis“ <ul><li>Allee, V. 2002. The Future of Knowledge Increasing Prosperity through Value Networks. Boston: Butterworth-Heinemann </li></ul><ul><li>Allee, V. 1997. The Knowledge Evolution: Expanding Organizational Intelligence. Boston: Butterworth-Heinemann </li></ul><ul><li>Allee, V. 2005. Field Book Consultation Guides. www.alleevaluenetworks.com </li></ul><ul><li>Borgatti, S.P., Everett, M.G. and Freeman, L.C. 2002. Ucinet for Windows: Software for Social Network Analysis. Harvard, MA: Analytic Technologies. </li></ul><ul><li>Hanneman, Robert A. and Mark Riddle.  2005.  Introduction to social network methods.   Riverside, CA:  University of California, Riverside ( published in digital form at http:// faculty.ucr.edu/~hanneman / ) </li></ul><ul><li>Schwabe, O. 2005. Software GenIsisTM for ValueNet WorksTM www.alleevaluenetworks.com </li></ul><ul><li>http://en.wikipedia.org/wiki/Social_Network_Analysis </li></ul><ul><li>http://en.wikipedia.org/wiki/Network_analysis </li></ul><ul><li>http://www.orgnet.com/sna.html </li></ul><ul><li>Scott J. Social Network Analysis: A Handbook. 2nd ed. Thousands Oaks, Calif: Sage Publications; 2000. </li></ul><ul><li>Borgatti SP, Foster PC. The network paradigm in organizational research: a review and typology. J Management . 2003;29:991–1013. </li></ul><ul><li>Ucinet for Windows: Software for Social Network Analysis. Cambridge, Mass: Analytic Technologies; 2002. </li></ul><ul><li>Krackhardt D, Blythe J, McGrath C. KrackPlot 3.0: an improved network drawing program. Connections . 1994;17:53–55. </li></ul><ul><li>Freeman LC. Centrality in social networks I: conceptual clarification. Social Networks . 1979;1:215–239. </li></ul><ul><li>McGrath C, Krackhardt D. Network conditions for organizational change. J Appl Behav Sci . 2003;39:324–336 </li></ul>
  43. 48. Gerald Lembke Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
  44. 49. Backup
  45. 50. Ergebnisse aus Fallstudie – Funktionsmerkmale „Wissensform“ -Struktur- und Projektwissen -Beziehungswissen -Handlungswissen / Reflexion -Barriere: Wissen kontextbezogen und häufig zu abstrakt -Intrinsische Motivation -Individuelle Interesse berücksichtigen -Suche nach Beziehungen („Netzwerken“) -Wissenskooperation situationsabhängig -Heterogenität förderlich -Lernen und Weiterbildung - Barriere: Zusammenführung von individuellen Interessen -Konkretisierung auf Lebenswelt -Eigenverantwortung fördern -Möglichkeit der Mitsprache und Teilnahme en Entscheidungen - Barriere: Eigenverantwort- lichkeit unterschied- lich ausgeprägt (Konsumentenver- halten oft „attraktiver“) Funktionsaspekt Arten: Wissensdimensionen Anwendung: Verwertungsinteresse Auswahl: Mitgestaltung der Mitglieder Dimension Kategorie Wissensform
  46. 51. Datenquellen, Erhebungs- und Auswertungsmethoden 2. Leiter/Organisatoren 4. Mitglieder in Frankfurt 3. Leitungs-Vertreter 5. Wissensgemeinschaften- Leiter in Unternehmen 1. Veranstaltungen 6. Dokumente 7. Sekundärdaten Auswertungsmethoden: Qualitative Inhaltsanalyse nach Mühlfeld * Quantitative Dokumentenanalyse * Quelle: Mühlfeld 2003: 330 ff. Erhebungsmethode: Datenquelle: 11 persönlich teilnehmende Beobachtungen Auswertung der Interviews auf Basis eines aus der Theorie entwickelten Kategorienschemas 10 teilstrukturierte Interviews 05 teilstrukturierte Interviews 08 teilstrukturierte Interviews 02 teilstrukturierte Interviews 58 diverse Dokumente 06 sekundäre Interviews Auswertung von Einladungen, Dokumentationen, Präsentationen, Webseiten, Diskussionsforen, GfWM-Internetseiten.
  47. 52. Ergebnisse aus Fallstudie – Funktionsmerkmale „Bereitschaft“ -Individuelle und kollektive Wirksamkeit (Anerkennung fördern) -Positive Absicht in der Begegnung -Ziel: Tauschgeschäft -Individuelle Einstellungen (Vergangenheits- erfahrungen) -Barriere: Konsumenten- haltung, Reziprozität häufig unbewusst -Offenheit empfangen und senden -Schutzkreis berücksich- tigen -„Raum“ wechseln (formell- informell) -Über Fehler sprechen - Sympathische Atmosphäre -Barriere: Vertrauens- bildung formalisiert, Schutzkreise „verletzt“ (Ideenklau) - Intrinsische Motivation - Thema, Interessen fördern - Koopera- tionsoptionen - Bildung von Untergruppen - Barriere: Zwang zur Wissensgabe Funktionsaspekte Gegenseitigkeit Vertrauen Freiwilligkeit Dimension Kategorie Bereitschaft
  48. 53. Ergebnisse aus Fallstudie – Funktionsmerkmale „Raum & Ressourcen“ -Organisations- bezogen -Ablaufbezogen -Intrapersonell -Reflexion(en) -„Sich trauen“ dürfen - Barriere: Feedback als „Pflicht“, nicht als Reflexionschance, knappe Ressource Zeit -„Aushandeln“ von Wissen -Leitfaden bereit stellen -Befristete, unbefristete Interventionen -Respekt, Rücksichtnahme, Toleranz - Barriere: Fehleinschätzung Erstellungsaufwand und Nutzen, knappe Ressource Zeit -Kommunikation („Plaudern“) fördern -Ausreden lassen -Fragen zulassen,- Zuhören wollen und können -Identifikation: „Wahrgenommen werden“ -Leitbilder -Gemeinsame Ziele -Barriere: Verkäufer- Verhalten Funktionsaspekte Feedback Spielregeln Wertschätzung Dimension Kategorie „Raum und Ressourcen“
  49. 54. Ergebnisse aus Fallstudie – Funktionsmerkmale „Fähigkeiten“ -Ausdauer, Durchhaltevermögen - Sozial Kompetent -Zeit einräumen - Organisations- kompetenz, Adminaufgaben bewältigen -Visionär und Generalist -Führungsstil: Situativ, Kooperativ -Anwendung Moderations- techniken - Barriere: Mangelnder Rollenwechsel - Rollenwechsel: Zuhören und Nachfragen -Zeitmanagement -Impulse liefern können -Dialogfähigkeit -„Helfen wollen“ -Zielkonformität -Bewusstsein über sich selbst - Barriere: Subjektive Selbst-Einschätzungen, Fehlende Methoden -Interaktionen fördern (aufeinander zugehen) -Auf Ziele richten und artikulieren, nicht jeder muss etwas sagen -Informelle K. ermöglichen -Mit Wortführern umgehen -Umgang mit Medien -Barriere: Unterschiedliche Kommunikationsebenen, Ideenklau Funktionsaspekte Kompetenzen Management Kompetenzen Mitglieder Kommunikation Dimension Kategorie „Fähigkeiten“
  50. 55. Management-Verständnis für Wissensgemeinschaften Theoretische Strömungen in der Literatur zu Wissensgemeinschaften zeigen heterogene Ansätze Selbst-Steuerung Kontext-Steuerung Fremd-Steuerung Steuerungsintensität hängt von der Bedeutung endogener und exogener Faktoren ab. Für Wissensgemeinschaften gilt: hoher Anteil und Bedeutung beider Faktoren: Kontextsteuerung als konzeptionelle Leitlinie für Wissensgemeinschaften
  51. 56. Ergebnisse, die sich aus der Arbeit ergeben - Überblick 1 Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften „ Kollektive Wirksamkeiten“ spielen keine Rolle für die Wissenskooperation. Akteure haben ausgeprägtes Lerninteresse. Wissenskooperation dient als Mittel um Zweck für persönlich verwertbarem Handlungswissen. Das Ausmaß und die Bedeutung informellen Wissens für die Wissenskooperation ist prägnant. Das für das Funktionieren von Wissensgemeinschaften herausgestellte „Gemeinsame Thema“ hat sich bestätigt, genügt allein aber nicht. Vertrauen lässt sich über spezifische Kontexte/Rahmenbedingungen (z. B. Offenheit, Räume wechseln, Reziprozität) fördern. Wissensgemeinschaften sind ein Ort der Reflexion, weniger der Zielerreichung. Je höher der Reflexionsgrad, desto wahrscheinlicher die Möglichkeit statt findender Wissenskooperation. Wissenskooperation bedarf nur geringe informationstechnologische Unterstützung.
  52. 57. Ergebnisse, die sich aus der Arbeit ergeben - Überblick 2 Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften Wissenskooperation bedarf erweiterter Kenntnisse und Fähigkeiten. Dies gilt sowohl für Leiter als auch für Mitglieder (z.B. Dialogfähigkeit, Kommunikations-Initiativen, Bewegen in Gruppen) Tiefenstruktur: Notwendige Merkmale zur Förderung der Wissenskooperation: Wertschätzung, Feedback, Kommunikation als strukturell wirkendes Element, Identitäts-Prägnanz, Respekt, Toleranz, temporäre Spielregeln. Klassische Führungsstile bedürfen der Erweiterung um die Führung (Steuerung) von Rahmenbedingungen. => Hoher Entwicklungsbedarf. Wissensgemeinschaften (mit Ziel Wissenskooperation) reagieren sensibel auf Direkt-Interventionen. Zentrale Herausforderung: Die Aktivierung von Mitgliedern. Hinweise an der Oberflächenstruktur (Steuerung über Strukturen, Prozesse) greifen zu kurz. Neu sind Aspekte in den Tiefenstrukturen von Wissensgemeinschaften, die förderlich für die Wissensgemeinschaften sind.
  53. 58. Inhaltliche Herausforderungen für das Projekt <ul><li>1. Identifizierung von Funktionsmerkmalen für die Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften </li></ul>2. Finden eines Analyserahmens zur Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften Fokus der Arbeit: Funktionsmechanismen der Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften verstehen lernen. 3. Analyse der Motivationen für eine Wissenskooperation
  54. 59. Zusammenfassung der Ergebnisse <ul><li>Wissenskooperation in Wissensgemeinschaften kann nicht nur nach traditionellem Management-Verständnis gefördert werden. </li></ul><ul><li>Neben eines Managements von Strukturen und Prozessen sind Faktoren in den Tiefenstrukturen von prägsamer Bedeutung. </li></ul><ul><li>Zu empfehlen ist die Fokussierung auf die Förderung der Wissenskooperation durch ein „Management der Rahmenbedingungen“. </li></ul>

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