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Präsentation zur Auftaktveranstaltung für die Tiroler Nachhaltigkeitsstrategie

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Forum Nachhaltiges Tirol Juni 2010

  1. 1. 1Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Herzlich willkommen zum Forum Nachhaltiges Tirol Tiroler Nachhaltigkeitsstrategie - Partizipationsprozess am 17. Juni 2010
  2. 2. 2Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig 14:00 Uhr Begrüßung durch Dr. Christoph Platzgummer (Leiter des Büros für Zukunftsfragen im Büro Landeshauptmann) 14:10 Uhr Einführung in das Projekt durch Mag. Franz Rauter (Projektleiter) und Prof. Dr. Bjørn Ludwig (Zukunftszentrum Tirol) 14:30 Uhr Impulsreferat von Ing. Josef Ober (Abgeordneter zum Steirischen Landtag) kurze Pause 15:00 Uhr 4 parallele Workshops 16:45 Uhr Berichte der Arbeitsgruppen ans Plenum und Ausblick Programm
  3. 3. 3Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Begrüßung Dr. Christoph Platzgummer
  4. 4. 4Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Neuregelung der Nachhaltigkeitskoordination mit Beschluss der Tiroler Landesregierung vom 10.3.2009 • Klares Bekenntnis zur Landesentwicklung auf Basis der Nachhaltigkeit • Zuweisung der einschlägigen Aufgaben an die Abteilungen Raumordnung-Statistik (Nachhaltigkeits- koordination) und Bodenordnung (LA-21 –Leitstelle) • Erstellung einer Tiroler Nachhaltigkeitsstrategie als ein zentrales Handlungsfeld Einführung in das Projekt Mag. Franz Rauter
  5. 5. 5Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Konkreter Auftrag zur Ausarbeitung der Tiroler Nachhaltigkeitsstrategie • Beschluss der Landesregierung auf Antrag von Landeshauptmann Günther Platter vom 02. März 2010 • Fachliche Projektleitung durch die Abteilung Raumordnung-Statistik • Auftragserteilung an das Zukunftszentrum Tirol • Vorlage des Entwurfs an die Landesregierung zur Beschlussfassung bis Ende 1. Quartal 2011 Einführung in das Projekt
  6. 6. 6Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Vorgaben für die Projektbearbeitung • Klares Begriffsverständnis als Basis • mittel- und langfristiger Zeithorizont (2020 – 2030) • Nachhaltigkeit als Chance und nicht als Fessel • Mutiger Ansatz, der die realen Handlungsmöglichkeiten des Landes berücksichtigt • Konzentration auf das Wichtige, Schwerpunktsetzung • Umsetzungsorientierung • Perspektiven der Weiterentwicklung • breite Trägerschaft durch Beteiligung und Vernetzung Einführung in das Projekt
  7. 7. 7Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Zum Begriffsverständnis der Nachhaltigkeit Gemäß der international gebräuchlichen Definition ist eine zukunftsfähige Entwicklung dadurch gekennzeichnet, dass „die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können.“ Dies „kann nur durch die gleichzeitige, gleichberechtigte und abgestimmte Umsetzung von sozialen, wirtschaftlichen und umweltbezogenen Zielen realisiert werden und erfordert zudem die Schonung der Substanz und die Erhaltung der Regenerationsfähigkeit der natürlichen Ressourcen.“ Nachhaltigkeit ist also keine einseitig ökologisch ausgerichtete Konzeption, sondern hat den Anspruch, alle „Lebensbezüge“ in ihrer Vernetztheit und Zukunftswirkung zu berücksichtigen. Sie ist die Basis für eine gesamtgesellschaftliche und dauerhafte Nutzenoptimierung, trägt zum Ausgleich von Ziel- und Interessenskonflikten bei, sichert die Grundlagen für Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit und gibt Impulse für Innovationen. Sie setzt dort Grenzen, wo dies im Hinblick auf Ressourcenschonung notwendig ist. Einführung in das Projekt
  8. 8. 8Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Ergebniserwartungen • Substanzieller Beitrag zur zukunftsorientierten weiteren Profilierung unseres Landes als attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum • Stärkere Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens bei EntscheidungsträgerInnen und Stakeholdern • Netzwerkentwicklung („Partnerschaft für Nachhaltigkeit“) • Überprüfbare Ziele und umsetzbare Maßnahmen Einführung in das Projekt
  9. 9. 9Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Einführung in das Projekt Dr. Bjørn Ludwig • Gliederung: - Auftragsbeschreibung des Landes Tirol mit grundsätzlicher Stellungnahme zum Thema Nachhaltigkeit als Daueraufgabe zu positionieren - Inhaltliche Einleitung zum Thema Was gibt es bereits? Wie sehen Nachhaltigkeitsstrategien aus? Wie wichtig sind Regeln, Indikatoren und Ziele? - Erläuterung der Themenbereiche für Tirol
  10. 10. 10Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Einführung in das Projekt • Generelle Themenbereiche - Alterung der Gesellschaft - Armutsbekämpfung - Forschung und Innovation - Klimawandel - Globalisierung - Ressourcen: Erhalt / Effizienz - Schutz der Lebensräume - Modernisierung Bildungssysteme - Landwirtschaft / Ernährung - Modernisierung der Arbeitsmärkte - Umweltfreundliche Produktionsweisen - Verkehr / Mobilität - Gesundheit
  11. 11. 11Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Einführung in das Projekt • Fortsetzung Generelle Themenbereiche - Energie: Versorgungssicherheit / Ausbau regenerat. Energien - Bodenbewirtschaftung - Konsumentenverantwortung für Nachhaltige Produkte - Immaterielle Ressourcen - Governance - Wohnen und Bauen
  12. 12. 12Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Einführung in das Projekt • Fortsetzung Gliederung: - Aktueller Nachhaltigkeitsstatus Tirols - Zentrale Herausforderungen für die nachhaltige Entwicklung Tirols - Wesentliche Aktionsfelder/Handlungsansatzpunkte und Priorisierung der wesentlichen Handlungsfelder in Tirol mit Erläuterung festgelegter Maßnahmen. - Aktionsprogramm - Ausarbeitungs- und Umsetzungsprozess
  13. 13. 13Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig • Prozessschritte im Projektablauf: - Festlegung der inhaltlichen Struktur - Aufteilung der Zuständigkeiten (Abt. ROST / Zukunftszentrum Tirol) - Texterstellung mit ständiger Abstimmung und Kooperation - Partizipation - Begutachtung • Partizipation – “Tiroler Nachhaltigkeitsforum”: - Zwei Veranstaltungen (17. Juni 2010, November 2010) - Einzelinterviews - Internet-Befragungen Einführung in das Projekt
  14. 14. 14Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Ing. Josef Ober Abgeordneter zum Steirischen Landtag „Nachhaltigkeit im politischen Prozess?“
  15. 15. 15Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Kaffeepause
  16. 16. 16Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig WORKSHOPTHEMEN 1. VISION TIROL: Eine gedankliche Zeitreise abseits des Alltags ins Jahr 2030. 2. NACHHALTIGKEIT ernst genommen: Wie wichtig sind verbindliche Regeln und überprüfbare Ziele? 3. WACHSTUM versus ENDLICHKEIT: Wie schaffen wir den Spagat? 4. Eine positiv-kritische BESTANDSAUFNAHME: Wo stehen wir heute, wo besteht der unmittelbare Handlungsbedarf?
  17. 17. 17Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Generelle ZIELE der Workshops 1. Einbringen, Diskutieren und Bündeln von Meinungen, Ideen und konkreten Vorschlägen. 2. Einschätzung von Prioritäten. 3. Feststellen der Bandbreite von Meinungen, von Konfliktpotenzialen und von Konsensmöglichkeiten. 4. MÖGLICHST KONKRETE INPUTS FÜR DIE WEITERE BEARBEITUNG.
  18. 18. 18Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Vision Tirol: • Diskutieren von ganzheitlichen Zukunftsszenarien. • Wie wollen wir im Jahre 2030 leben? • Wie sollte Tirol im Jahre 2030 aussehen? Welche Rolle spielt Tirol im nationalen, europäischen und globalen Kontext? • Für welche hervorragenden Innovationen (ökonomisch – ökologisch – gesellschaftlich) steht Tirol im Jahr 2030? • Welchen besonderen Gefahren ist Tirol in Zukunft ausgesetzt und wie können diese vermieden bzw. gelöst werden?
  19. 19. 19Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Nachhaltigkeit ernst genommen: • Indikatoren für die Zielerreichung und Kriterien für Vorhaben und Projekte: Was brauchen wir, wo liegen die Probleme? • Wer gibt die Ziele vor? • Nachhaltigkeit als Governance-Thema: Wie können wir öffentliche Strukturen „nachhaltigkeitsfit“ machen? • Nachhaltigkeit als Kommunikationsaufgabe: Wie machen wir Nachhaltigkeit zum gemeinsamen Thema? • Können wir mit gutem Beispiel vorangehen? • Braucht es andere gesetzliche und finanzielle Rahmenbedingungen?
  20. 20. 20Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Wachstum versus Endlichkeit der Ressourcen: • Sind wir auf Wachstum angewiesen? • Wie wichtig/verzichtbar ist Wachstum? • Wie kann Wachstum mit Nachhaltigkeit zur Deckung gebracht werden? • Wie groß ist der Handlungsspielraum der AkteurInnen auf regionaler Ebene?
  21. 21. 21Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Eine positiv-kritische Bestandsaufnahme: • Welche Themenbereiche werden für Tirol wie wichtig eingestuft und was sind die Begründungen dafür? • Wo ergeben sich Gemeinsamkeiten und in welchen Bereichen gehen die Meinungen auseinander? • Was funktioniert schon heute und wo müssen wir mehr tun? • Was liegt im Argen?
  22. 22. 22Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Was geschieht mit den Workshop-Ergebnissen? 1. Kurzpräsentation im Plenum unmittelbar im Anschluss. 2. Umfassende Dokumentation und Synthese der Beiträge durch die ModeratorInnen und Einbringung in den weiteren Bearbeitungsprozess. 3. Möglichkeit der Nachreichung von Beiträgen. 4. Gelegenheit für alle Beteiligten sich in den weiteren Projektphasen weiter einzubringen und dann zum Begutachtungsentwurf Stellung zu nehmen.
  23. 23. 23Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig VISION TIROL: Eine gedankliche Zeitreise abseits des Alltags ins Jahr 2030. Moderation: Sonja Pichler / Lukas Schrott NACHHALTIGKEIT ernst genommen: Wie wichtig sind verbindliche Regeln und überprüfbare Ziele? Moderation: Martin Tonko / Veronika Violand Eine positiv-kritische BESTANDSAUFNAHME: Wo stehen wir heute, wo besteht der unmittelbare Handlungsbedarf? Moderation: Ursula Rieder-Feldner / Joachim Fuchs WACHSTUM versus ENDLICHKEIT der Ressourcen: Wie schaffen wir den Spagat? Moderation: Michael Graf / Vera Sartori
  24. 24. 24Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig PLENUM • Berichte der Arbeitsgruppen • Ausblick
  25. 25. 25Amt der Tiroler Landesregierung, Nachhaltigkeitskoordination Mag. Franz Rauter Zukunftszentrum Tirol Dr. Bjørn Ludwig Wir bedanken uns sehr für Ihre engagierte Mitarbeit!

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