Die Hunderassen Tibets
Die Hunderassen TibetsEine Präsentation von Lars Rüger Tibet – das Dach der Welt   Von Menschen und Mentalitäten      Die ...
Tibet allgemein
Die Hunderassen Tibets Impressionen aus Tibet............................................                                ...
Die Hunderassen Tibets                                 Der Name Tibet (tibetisch Bod) bezeich-                            ...
Die Hunderassen TibetsTibet wird oftmals als das „Dach der Welt“ bezeichnet. Der Grund liegt in seinerLage auf einem Hochp...
Die Hunderassen TibetsZwischen dem 7. und dem 10. Jahrhundert erlebte Tibet seine Blütezeit und galtals starke und stabile...
Die Hunderassen TibetsTibets Kultur ist maßgeblich vom Vajrayana,dem tibetischen Buddhismus geprägt.Der weltliche Repräsen...
Die Hunderassen Tibets                                    Bedingt durch die Höhenlage ist das Klima                       ...
Die Hunderassen TibetsDie Analphabetenquote liegt derzeit bei rund 32 Prozent, was eine erheblicheVerbesserung in den letz...
Die Hunderassen TibetsDie Religion der Tibeter ist der Buddhismus, was natürlich auch Auswirkungen aufdie Mentalität hat. ...
Die Hunderassen TibetsObwohl die Tibeter ein friedliebendes Volk sind, regt sichseit der Zeit der Okkupation mehr und mehr...
Zum Verhältnis zwischen  Mensch und Hund
Die Hunderassen Tibets                              Dadurch, dass viele Tibeter als Hirten leben, kommt                   ...
Die Hunderassen TibetsZwei Sprichwörter unterstreichen die Liebe der Tibeter zu ihren Hunden:Die drei trefflichsten Güter ...
Die Hunderassen TibetsDas Spannungsfeld zwischen China und Tibet zeigt sich auch oder vor allem inder Behandlung der Hunde...
Tibethunde
Die Hunderassen TibetsGenau genommen, handelt es sich bei den Tibethunden um vier bzw. fünf eigenstän-dige Hunderassen. Na...
Die Hunderassen TibetsDie tibetischen Hunde zählen zu den ältesten Rassen der Welt.Neben vielen Unterschieden lassen sich ...
Der Tibet Spaniel
Die Hunderassen TibetsDer Tibet Spaniel wurde bereits im Jahr 225 bis 206v. Chr. zum ersten Mal erwähnt. Somit handelt ess...
Die Hunderassen TibetsAls Glücksbringer und Maskottchen genoss der Tibet Spaniel insbesondere in denKlöstern ein hohes Ans...
Die Hunderassen TibetsTibet Spaniels zeigten früher große Ähnlichkeiten mit den heutigen Pekinesen, wenn-gleich beide Hund...
Die Hunderassen TibetsGewiss: Der Tibet Spaniel gilt heute als klassischer Schoßhund. Doch heißt das nicht,dass der Hund n...
Die Hunderassen Tibets  Tibet Spaniel gelten als ungemein zäh und ausdauernd. Aus diesem Grund sind  auch keine speziellen...
Der Tibet Terrier
Die Hunderassen TibetsEbenso wie der Tibet Spaniel blickt auch der Tibet Terrierauf eine Jahrtausende alte Tradition zurüc...
Die Hunderassen TibetsSeine besondere Fähigkeit als Wachhund entwickelte der Tibet Terrier insbesondereim Zusammenspiel mi...
Die Hunderassen TibetsDie Rüden des Tibet Terriers erreichen eine Widerristhöhe zwischen 35,6 und 40,6Zentimetern. Die wei...
Die Hunderassen Tibets Tibet Terrier gelten als widerstandsfähig und erreichen ein hohes Alter von 14 bis 18 Jahren. Doch ...
Die Hunderassen Tibets                                    Bei der Haltung eines Tibet Terriers sind                       ...
Der Lhasa Apso
Die Hunderassen Tibets                                Wer den Lhasa Apso schlicht als einen Hund be-                      ...
Die Hunderassen TibetsExkurs zum Begriff „Apso“„Apso“ ist eine allgemeine Bezeichnung für einen wuscheligen, langhaarigen ...
Die Hunderassen TibetsIn Europa und den USA tauchte der Lhasa Apso erst zu Beginn des 20. Jahrhundertszum ersten Mal auf.S...
Die Hunderassen TibetsDie Widerristhöhe des Lhasa Apso beträgt bis zu 25,4 Zentimeter bei einem Gewichtvon fünf bis sieben...
Die Hunderassen TibetsIn Tibet sagt man, der Lhasa Apso sei „ein Botschafter des Friedens und Glücks"Kein Wunder, dass Exe...
Der Do Khyi
Die Hunderassen Tibets                      Er ist der uneingeschränkte König unter den Tibethunden -                     ...
Die Hunderassen Tibets                                   Erste Erkenntnisse über den Do Khyi liegen                       ...
Die Hunderassen TibetsDo Khyis wurden selbst in den entlegendstenTempeln dargestellt, fanden in den Schriftendes Aristotel...
Die Hunderassen Tibets                      Das Foto stammt vom Ende der 50er Jahre                      und zeigt den dam...
Die Hunderassen TibetsEine Do Khyi Zucht hat es in Tibet nie gegeben und erste Versuche in Europa sindzunächst gescheitert...
Die Hunderassen TibetsDer Beginn einer Zucht liegt im Jahr 1928. Es war die Britin Irma Bailey, die damitbegann,doch nach ...
Die Hunderassen TibetsAnders als die anderen Tibethunde zählt der Do Khyi zu den Molossoide und Berg-hunden und fällt in d...
Die Hunderassen Tibets                    Entsprechend seines beeindruckenden Äußeren ist auch das                    Verh...
Die Hunderassen TibetsEin Do Khyi ist vor allem eines: eigenwillig. Dasbedeutet vor allem, dass ein Halter eines solchenTi...
Die Hunderassen TibetsEs gab eine Zeit, in der Do Khyis neben Raubvögeln zur Beseitigung von Leicheneingesetzt wurden. Das...
Die Hunderassen TibetsDer Bewegungsdrang des Do Khyi hält sich in Grenzen. Im Haus sind die Hundemeist ruhig, doch sollte ...
Die Hunderassen TibetsDie Tibeter sprechen einerseits vom "Tsang-Khyi", einem Wachhund für Klösterund Höfe, andererseits v...
Der Shih-Tzu
Die Hunderassen Tibets                              Wie bereits einige andere Tibethunde, weist auch der                  ...
Die Hunderassen TibetsIn seinem neuen Heimatland China sank der Stern des Shih-Tzu spätestens mit demTod des damaligen Sta...
Die Hunderassen TibetsMit einer Widerristhöhe von maximal 26,7 Zentimetern zählt derShih-Tzu zu den kleinstenTibethunden.E...
Die Hunderassen TibetsWenngleich der Shi-Tzu ein klassisches Schoßhund-Image hat, sind die Hundeungemein robust und selbst...
Die Hunderassen TibetsWer einen Shi-Tzu besitzt, sollte darauf achten, dass dieser genügend Auslaufbekommt. Dabei kann ein...
Kurz vor Schluss:Das Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung derStiftung Tierärztliche Hochschule in Hannover brauc...
WeiterführendeInformationen
Die Hunderassen Tibets                  Internationaler Klub für Tibetische Hunderassen e.V.                  http://www.t...
Die Hunderassen TibetsTibet entdecken. Reisen auf dem Dach der Welt (Trescher-Reihe Reisen)von Andreas von Heßberg und Wal...
Die Hunderassen Tibetshttp://www.hirtenhundewelt.de/pages/092-dok.htmlLesenswert zum Thema Do-Khyihttp://www.tibetische-hu...
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Praesentation ueber Tibet

  1. 1. Die Hunderassen Tibets
  2. 2. Die Hunderassen TibetsEine Präsentation von Lars Rüger Tibet – das Dach der Welt Von Menschen und Mentalitäten Die Rolle des Hundes in der tibetischen Gesellschaft Die Hunderassen Tibets Tibet Spaniel Tibet Terrier Der Lhasa Apso Der Do Khyi Der Shih-Tzu Weiterführende Informationen 1/50
  3. 3. Tibet allgemein
  4. 4. Die Hunderassen Tibets Impressionen aus Tibet............................................ 2/50
  5. 5. Die Hunderassen Tibets Der Name Tibet (tibetisch Bod) bezeich- net sowohl das tibetische Hochland, als auch die autonome Region Tibet innerhalb Chinas. Im autonomen Gebiet Tibet leben zurzeit rund 2,6 Millionen Menschen, nach Ansicht der tibetischen Exilregierung sind es allerdings allein sechs Millionen Menschen im tibetischen Hochland.Allein die Fläche der Autonomen Region Tibet umfasst 1,2 Millionen km² (zumVergleich:Deutschland liegt bei 357.092 km²) – und diese Zahl umfasst nur dieHälfte des tibetischen Kulturraums.Neben China finden sich auch in Nepal, Indien und Bhutan Gebiete, die stark vonder tibetischen Kultur geprägt sind. Daten und Fakten über Tibet............................................ 3/50
  6. 6. Die Hunderassen TibetsTibet wird oftmals als das „Dach der Welt“ bezeichnet. Der Grund liegt in seinerLage auf einem Hochplateau des Himalaya. Die durchschnittliche Höhe beträgthier rund 4.500 Meter. Die Lage Tibets............................................ 4/50
  7. 7. Die Hunderassen TibetsZwischen dem 7. und dem 10. Jahrhundert erlebte Tibet seine Blütezeit und galtals starke und stabile Monarchie.Es folgten Jahrhunderte unter mongolischer und chinesischer Herrschaft, bis dasLand Anfang des 20. Jahrhunderts unter englischen Einfluss geriet.Im Jahr 1913 wurde nach dem Rückzug der Chinesen die Unabhängigkeit desStaates proklamiert, die allerdings nicht lange andauern sollte.Nach der so genannten „Kulturrevolution“ in China marschierten im Jahr 1950wieder chinesische Truppen in Tibet ein und halten das Land seitdem besetzt.Tibets Status ist umstritten: Während die Exilregierung des Dalai Lama auf die Un-abhängkeit des Landes pocht, betrachtet China Tibet als festen Bestandteil deseigenen Staats. Die Geschichte des Landes............................................ 5/50
  8. 8. Die Hunderassen TibetsTibets Kultur ist maßgeblich vom Vajrayana,dem tibetischen Buddhismus geprägt.Der weltliche Repräsentant ist seit ehedemder Dalai Lama (momentan der 14.)Wenngleich zahlreiche Klöster und Tempeldurch die Chinesen zerstört wurden, ist derBuddhismus nachwievor integraler Bestand-teil der tibetischen Kultur.Wirtschaftlich ist das Land durch die Landwirtschaft geprägt. 85 Prozent der Bevöl-kerung sind Bauern oder Hirten.Daneben entwickelt sich in den letzten Jahren mehr und mehr der Tourismus alsWirtschaftsfaktor mit mehr als einer Million Besucher allein im Jahr 2004. Die Gesellschaft Tibets............................................ 6/50
  9. 9. Die Hunderassen Tibets Bedingt durch die Höhenlage ist das Klima Tibets entsprechend rau. Im Ackerbau dominiert die Gerste, die Haupt- speisen der Tibeter sind Buttertee aus Yakbutter sowie das Tsampa, ein Vollkornmehl aus ge- rösteter Gerste. An Tieren dominieren neben dem Yak auch Schafe und Ziegen.Das verfügbare Jahreseinkommen eines Tibeters lag im Jahr 2005 bei jährlich 1051US-Dollar in den Städten bzw. 259 US-Dollar auf dem Land.Die Infrastruktur wird zurzeit mehr und mehr ausgebaut, beispielsweise in Formder Lhasa-Bahn, doch finden sich immer noch zahlreicheh Yak-Karawanen auf denStraßen. Der Alltag der Tibeter............................................ 7/50
  10. 10. Die Hunderassen TibetsDie Analphabetenquote liegt derzeit bei rund 32 Prozent, was eine erheblicheVerbesserung in den letzten 20 Jahren bedeutet.Die Lebenserwartung eines Tibeters liegt offiziell bei 67 Jahren.Die Infrastruktur des Landes ist nachwievor bescheiden.Internet-Anschlüsse sind rar und auch der bargeldloseGeldtransfer ist nur an wenigen Orten möglich.Englisch wird nur in den touristischen Hochburgengesprochen.Das medizinische Versorgungsnetz indes ist engmaschigund auf einem hohen Standard. Der Alltag der Tibeter............................................ 8/50
  11. 11. Die Hunderassen TibetsDie Religion der Tibeter ist der Buddhismus, was natürlich auch Auswirkungen aufdie Mentalität hat. Überhaupt hat die Religion einen großen Einfluss auf die Gesell-schaft und stellt einen Gegenpol zur kommunistischen chinesischen Herrschaft dar.Die Mentalität der Tibeter kommt inzahlreichen Festen zum Ausdruck.Sei es die Thanka-Zeremonie oder diezahlreichen Klosterfeste: An verschiede-nen Anlässen wird getanzt und es werdenMasken der alten Götter und Schutzgott-heiten getragen. Die meisten Tibet-Reisenden berichten von einer großen Naturverbundenheit und einer großen inneren Fröhlichkeit der Menschen. Die tibetische Mentalität............................................ 9/50
  12. 12. Die Hunderassen TibetsObwohl die Tibeter ein friedliebendes Volk sind, regt sichseit der Zeit der Okkupation mehr und mehr Widerstandgegen Zentralchina.Zahlreiche Tibeter leben im Exil (so auch der derzeitigeDalai Lama) und unterstützen die Unabhängigkeit nachKräften.Dieses Engagement führte weltweit zu einer Solidarisie-rung mit dem tibetischen Volk, was zu einem großenTeil an der Gewaltlosigkeit des Widerstands liegt.Ein Zitat des Dalai Lama: „Da ich der festen Überzeugung bin, dass der Menschvon Natur aus sanftmütig ist, sollten wir friedliche Beziehungen zu unseren Mit-menschen pflegen und die gleiche Haltung auch gegegnüber unserer natürlichenUmwelt einnehmen. Wir haben eine moralische Verpflichtung gegenüber der gesam-ten Umwelt." Die tibetische Mentalität............................................ 10/50
  13. 13. Zum Verhältnis zwischen Mensch und Hund
  14. 14. Die Hunderassen Tibets Dadurch, dass viele Tibeter als Hirten leben, kommt den Hunden eine herausragende gesellschaftliche Be- deutung zu. Vereinfacht könnte man in der Tat sagen, dass der Hund in diesem Land der „beste Freund des Menschen“ ist.Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist partnerschaftlich und freundschaftlichund in der Mythologie gelten Hunde als die Begleiter der Götter.So finden sich auf dem Land häufiger Hirten, die nachtseng an ihren Hund geschmiegt sind, um besser gegen dieKälte gewappnet zu sein.Zuletzt tauchen Hunde auch auf den traditionellen Thanka-Bildern und im Tierkreis auf. Tibeter und ihre Hunde............................................ 11/50
  15. 15. Die Hunderassen TibetsZwei Sprichwörter unterstreichen die Liebe der Tibeter zu ihren Hunden:Die drei trefflichsten Güter des Hirten sind sein Gewehr, sein Pferd und sein Hund.sowieEinen Hund, den man gerufen hat, bewirft man nicht mit Steinen. So gelten hinsichtlich der Behandlung von Hunden zahlreiche Tabus: - Hunde werden nicht geschlagen - Hunde werden niemals verkauft - Hunde darf man niemals töten - Hunde werden nicht planmäßig gezüchtet Tibeter und ihre Hunde............................................ 12/50
  16. 16. Die Hunderassen TibetsDas Spannungsfeld zwischen China und Tibet zeigt sich auch oder vor allem inder Behandlung der Hunde.(Han-)Chinesen sehen Hunde eher als unrein und als Besitztümer ihrer Herrn, waszu einer regelrechten Jagd auf die tibetischen Hunderassen geführt hat.Und auch, wenn sich der Bestand der Hunde in Tibet mittlerweile ein wenig erholt hat,haben die einzelnen Rassen nur eine Überlebenschance, wenn sie auch im Auslandgezüchtet werden.Tibetische Hunde sind in den Augen vieler Menschen Teil einer bedrohten Kultur. Die heutige Situation von Hunden in Tibet............................................ 13/50
  17. 17. Tibethunde
  18. 18. Die Hunderassen TibetsGenau genommen, handelt es sich bei den Tibethunden um vier bzw. fünf eigenstän-dige Hunderassen. Nach der Fédération Cynologique International (FCI) existierteine eigene Sektion für die Tibethunde.So wurde in der Gruppe 9 (Gesellschafts- und Begleithunde) eigens die Sektion 5 fürtibetische Hunderassen geschaffen. Hierzu zählen:- Lhasa Apso- Shih Tzu- Tibet Spaniel- Tibet TerrierInteressanterweise fällt ausgerechnet der bekannteste tibetische Hund, der Do Khyinicht in diese Sektion, sondern zählt zur Gruppe 2 (Pinscher und Schnauzer) und dazur Sektion 2.2. Molossoide und Berghunde. Die Familie der Tibethunde............................................ 14/50
  19. 19. Die Hunderassen TibetsDie tibetischen Hunde zählen zu den ältesten Rassen der Welt.Neben vielen Unterschieden lassen sich bestimmte Gemeinsamkeiten feststellen,die für alle Tibethunde gelten.Diese sind:- Selbstständigkeit, da kein Gehorsam erwartet wird- robustes Wesen- Ursprünglichkeit- Gesundheit- enge familiäre Bindung- Zurückhaltung gegenüber FremdenVielleicht liegt es an den kärglichen Bedingungen im Herkunfsland Tibet und an derbesonderen Verehrung, die die Hunde in ihrer alten Heimat genießen. Fest steht,dass sich die meisten Hunde anhand der o.g. Punkten charakterisieren lassen. Die Familie der Tibethunde............................................ 15/50
  20. 20. Der Tibet Spaniel
  21. 21. Die Hunderassen TibetsDer Tibet Spaniel wurde bereits im Jahr 225 bis 206v. Chr. zum ersten Mal erwähnt. Somit handelt essich um eine der ältesten Hunderassen der Welt.Die erste Erwähnung in Tibet datiert auf das Jahr630, was allerdings auch daran liegt, dass sich dieSchrift in diesem Land erst relativ spät entwickelt hat. In Tibet wurde der Tibet Spaniel zum Treten von Gebetsmühlen genutzt, was vor allem an seiner großen Schönheit lag. Aus dieser Zeit resultiert auch der Beinamen „Bethund“. Überdies galten Tibet Spaniel als Schoßhunde und „lebende Wärmflaschen“ für adlige Damen. Der Tibet Spaniel............................................ 16/50
  22. 22. Die Hunderassen TibetsAls Glücksbringer und Maskottchen genoss der Tibet Spaniel insbesondere in denKlöstern ein hohes Ansehen.Von Marco Polo ist überliefert, dass er die Tibet Spaniel aufgrund ihrer ausgeprägtenMähne mit Löwen verglich.Dieser Vergleich ist durchaus sinnig, wenn man bedenkt, dass Löwen die traditionellenBegleiter Buddhas waren.So nimmt es nicht Wunder, dass auch der DalaiLama den Tibet Spaniel als seinen Lieblingshundauserkoren hat und auf seinen Reisen angeblichstets von einem Exemplar begleitet wird. Der Tibet Spaniel............................................ 17/50
  23. 23. Die Hunderassen TibetsTibet Spaniels zeigten früher große Ähnlichkeiten mit den heutigen Pekinesen, wenn-gleich beide Hunde nicht miteinander verwandt sind.Desweiteren wird dem Tibet Spaniel nachgesagt, dass er gewissermaßen der Urvatereuropäischer Zwerg- und Kleinhunde ist.Über die Seidenstraße kamen eventuell schon während des Mittelalters TibetSpaniel nach Europa, doch der erste offiziell erwähnte Wurf datiert auf das Jahr1895 (Großbritannien). Der Tibet Spaniel............................................ 18/50
  24. 24. Die Hunderassen TibetsGewiss: Der Tibet Spaniel gilt heute als klassischer Schoßhund. Doch heißt das nicht,dass der Hund nicht auch Aufgaben wahrgenommen hätte. So gelten Tibet Spanielals exzellente Wachhunde und sind zudem geschätzte Jäger von Ratten und Mäusen.Wie kein anderer Hund, hat sich diese Hunderasse ihr ursprüngliches Aussehen be-wahrt. Ein heutiger Tibet Spaniel sieht immer noch so aus, wie seine Ur-Ahnen vormehr als 1000 Jahren.Die Widerristhöhe des Tibet Spaniel liegt bei 25,4 Zentimeter, sein Gewicht variiertzwischen vier und sieben Kilogramm.Auch hinsichtlich des Fells zeigt sich ein großer Variantenreichtum. Es können prak-tisch alle Farbkombinationen vorkommen, wobei das Deckhaar stets seidig ausfälltund die Unterwolle sehr fein ist.Aufgrund seiner kurzen Haare heißt der Tibet Spaniel in seinem Herkunfsland auchJemtse Apso, was soviel heißt wie „geschorener Apso“. Der Tibet Spaniel............................................ 19/50
  25. 25. Die Hunderassen Tibets Tibet Spaniel gelten als ungemein zäh und ausdauernd. Aus diesem Grund sind auch keine speziellen Krankheiten für diese Hunderasse bekannt. Auch, wenn es sich beim Tibet Spaniel um den kleinsten der Tibethunde handelt, sollte man die Energie dieses Kraftbündels nicht unterschätzen. Ob Sonne, Regen oder Sturm: Einem Tibet Spaniel macht kein Wetter etwas aus. So gilt er als idealer Familienhund, der anhänglich und stets treu ist. Tibet Spaniels erreichen meist ein hohes Alter von bis zu 15 Jahren Der Tibet Spaniel............................................ 20/50
  26. 26. Der Tibet Terrier
  27. 27. Die Hunderassen TibetsEbenso wie der Tibet Spaniel blickt auch der Tibet Terrierauf eine Jahrtausende alte Tradition zurück.Auch hier waren buddhistische Klöster maßgeblich beteiligtund kultivierten die Tibet Terrier als klassische Wachhunde.Nach Ansicht von Stephan Dähler gibt es den Tibet Terriernicht als eigenständige Rasse, sondern nur Mischungen ausgroßen und kleinen Tibethunden.Der Name „Terrier“ ist hier ein wenig irreführend, denn genau genommen handelt essich um einen Tibet-Apso oder auch Doki-Apso, wie die Hunde in ihrem Herkunftslandgenannt werden.Die ersten Tibet Terrier gelangten erst spät nach Europa. In den 20er Jahren fandeneinige der Tiere ihren Weg nach Großbritannien und im Jahr 1931 begann dort dieRassezüchtung. Der Tibet Terrier............................................ 21/50
  28. 28. Die Hunderassen TibetsSeine besondere Fähigkeit als Wachhund entwickelte der Tibet Terrier insbesondereim Zusammenspiel mit den größeren Do Khyis. So saßen die Tibet Terrier früher meistauf den Dächern der Häuser und schlugen sofort an, wenn sich Fremde näherten.Dies weckte dann die Do Khyis, die einen deutlich festeren Schlaf besitzen. Auch im Legenden umwobenen Shangri-La spielt der Tibet Terrier eine große Rolle. So existiert eine Sage, nach der Shangri-La das Tal ist, wo früher die Tibet Terrier lebten. Als der Weg dorthin im 14. Jahrhundert verschüttet wurde, dienten die Tibet Terrier als Glücksbringer auf dem unwegsa- men Karawanenweg aus dem Tal. Der Tibet Terrier............................................ 22/50
  29. 29. Die Hunderassen TibetsDie Rüden des Tibet Terriers erreichen eine Widerristhöhe zwischen 35,6 und 40,6Zentimetern. Die weiblichen Tiere sind in der Regel ein wenig kleiner.Beim Gewicht zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Rüden erreichen bis 15 Kilogramm,die Hündinnen zwischen acht und elf Kilogramm.Hinsichtlich der Farben des Fells kommen nahezu alleVarianten vor. Sei es einfarbig oder schwarz-weiß undselbst dreifarbig – die Rassestandards werden erfüllt.Einzig die Farben schoko- und lederbraun sind ausge-schlossen.Das Haarkleid ist doppelt und ungemein üppig und lang.Besondere Kennzeichen des Tibet Terriers sind dieschwarze, ledrige Nase, die schwarzen Augenringesowie die breiten und flachen Füße, die es bei keiner an-deren Hunderasse gibt. Der Tibet Terrier............................................ 23/50
  30. 30. Die Hunderassen Tibets Tibet Terrier gelten als widerstandsfähig und erreichen ein hohes Alter von 14 bis 18 Jahren. Doch durch das lange Haar bedarf das Tier einer besonderen Pflege. So sollte der Tibet Terrier möglichst einmal in der Woche gebürstet werden, weil sonst die Gefahr einer Erkrankung durch Pilze und Ekzeme besteht. Beachtet man die Pflegetipps, so ist der Tibet Terrier auch für Anfänger ideal ge- eignet. Die Rasse zeichnet sich durch Intelligenz, Anhänglichkeit, ein aufmerksames Wesen sowie einen wachen und ungemein leb- haften Geist aus. Er ist zudem ein echter Spielkamerad. Der Tibet Terrier............................................ 24/50
  31. 31. Die Hunderassen Tibets Bei der Haltung eines Tibet Terriers sind dennoch einige Dinge zu beachten. Werden diese Punkte beherzigt, so entwickelt sich meist eine langjährige Freundschaft von Halter und Hund. Zum einen darf der Hund auf keinen Fall mit Härte erzogen werden, sondern bedarf einer sanften, wenn auch konsequenten Hand.Zum Bewegungsdrang: Wie kaum eine andere Hunderasse, braucht ein Tibet TerrierAuslauf. Dabei ist es mit dem täglichen Spaziergang nicht getan, sondern es solltenach Möglichkeit auch ein Agility-Training besucht werden, um den Hund „auf Trab“zu halten. Der Tibet Terrier............................................ 25/50
  32. 32. Der Lhasa Apso
  33. 33. Die Hunderassen Tibets Wer den Lhasa Apso schlicht als einen Hund be- zeichnet, der wird dem stolzen Charakter dieser Persönlichkeiten nicht gerecht. Schon die alten Tibeter nannten die Lhasa Apsos „little people“ und räumten diese Hunden eine exponierte Stellung ein.Seit Jahrtausenden in den Klöstern Tibets zu Hause, giltder Lhasa Apso als Muster für den tibetischen Löwenhund,den „Löwen Buddhas“, wie er in der Kunst dargestellt wird.Die erste gesicherte Erwähnung des Lhasa Apsos datiertauf das Jahr 641. Damals schickte die chinesische Prinzes-sin Wencheng nach ihrer Hochzeit mit einem tibetischenHerrscher zwei Exemplare des Hundes an ihre Eltern. Der Lhasa Apso............................................ 26/50
  34. 34. Die Hunderassen TibetsExkurs zum Begriff „Apso“„Apso“ ist eine allgemeine Bezeichnung für einen wuscheligen, langhaarigen HundDabei leitet sich der Begriff von „Abso“ ab, was soviel bedeutet wie „bellenderPosten“ oder auch „kläffende Wache“Auch der Tibet Terrier und der Tibet Spaniel tragen in ihrem Herkunftsland und inder tibetischen Sprache ein „Apso“ im Namen. Der Lhasa Apso............................................ 27/50
  35. 35. Die Hunderassen TibetsIn Europa und den USA tauchte der Lhasa Apso erst zu Beginn des 20. Jahrhundertszum ersten Mal auf.So wird 1901 in Großbritannien über einen Apso berichtet, der damals allerdings nochunter der Bezeichnung „Bhutia“ angekündigt wurde.Der Lhasa Apso wird teilweise als Kreuzung zwischendem Tibet Spaniels und dem Tibet Terrier bezeichnet,was allerdings nur bedingt zutrifft. Am ehesten könnteman von einer alten Verwandtschaft zwischen dem TibetSpaniel und dem Lhasa Apso sprechen.Ihre Anerkennung als eigene Hunderasse erhielten dieLhasa Apsos im Jahr 1934. Der Lhasa Apso............................................ 28/50
  36. 36. Die Hunderassen TibetsDie Widerristhöhe des Lhasa Apso beträgt bis zu 25,4 Zentimeter bei einem Gewichtvon fünf bis sieben Kilogramm.Wie der Name schon sagt, zeichnet sich auch diese Rasse durch ein besonders lan-ges und edles Fell aus. Das Haar ist dabei schwer und recht hart und sollte wederwollig noch seidig ausfallen.An Farbvariation existieren gold, sandfarben, honigfarben, dunkel-grizzle, schiefer-farben, rauchgrau, zweifarbig, schwarz, weiß oder braun. Gerade in optische Hinsicht zeigt sich die Individualität des Lhasa Apsos. So ist jeder Hund anders und es gibt kaum zwei Exemplare, die sich auch nur ansatzweise gleichen. Auch die Farbwechsel machen diesen Hund zu einer wahren Schönheit und der athletische Körperbau unterstreicht die natürliche Eleganz dieser Rasse. Der Lhasa Apso............................................ 29/50
  37. 37. Die Hunderassen TibetsIn Tibet sagt man, der Lhasa Apso sei „ein Botschafter des Friedens und Glücks"Kein Wunder, dass Exemplare dieser Hunderasse zu regelrechten „Diven“ werdenkönnen.Eigenwilligkeit, Stolz und ein ausgeprägtesSelbstbewusstsein – das sind die hervor-stechenden Charaktereigenschaften einesLhasa Apsos.Unterwürfigkeit ist diesem Hund völlig fremd und sanfte Erziehung und viel Überzeu-gungskraft sind Voraussetzung dafür, dass er sein freundschaftliches und anhäng-liches Wesen voll entwickelt.Wichtig ist auch, dass sich der Lhasa Apso ausreichend bewegt. Der Lhasa Apso............................................ 30/50
  38. 38. Der Do Khyi
  39. 39. Die Hunderassen Tibets Er ist der uneingeschränkte König unter den Tibethunden - zumindest, wenn es nach der Größe geht. Nicht umsonst trägt der Do Khyi auch den Beinamen „Tibet Dogge“ und gilt als eine der sagenumwobensten Hunderassen überhaupt. Eine uralte Legende besagt, dass der Do Khyi vom heiligen Berg stammt und das Schicksal der gläubigen Tibeter be- stimmt.Tatsache ist, dass die ersten Do Khyis bereitsim Jahr 1.000 v. Chr. erwähnt wurden und DNS-Untersuchungen lassen vermuten, dass diese Hundebereits seit mehr als 5.000 Jahren existieren. Der Do Khyi............................................ 31/50
  40. 40. Die Hunderassen Tibets Erste Erkenntnisse über den Do Khyi liegen erst seit rund 80 Jahren vor. Ältere Berichte fallen vielfach in den Bereich der Legende und sind nur schwer zu verifizieren. Streng wissenschaftlich betrachtet, können die wenigsten Thesen über die Herkunft des Do Khyi bewiesen werden.Anders als viele andere Hunde, zählen die Do Khyis zu den autochonen Hunderassen.Sie haben sich also ohne jedes menschliche Zutun entwickelt und sind den Überle-benskampf im eisigen tibetischen Hochland schon vom Welpenalter an gewöhnt.Der Name Do Khyi bedeutet übersetzt „angebundener Hund“ Der Do Khyi............................................ 32/50
  41. 41. Die Hunderassen TibetsDo Khyis wurden selbst in den entlegendstenTempeln dargestellt, fanden in den Schriftendes Aristoteles, Megasthenes sowie Alexanderdes Großen und Marco Polos Erwähnung undgalten stets als Statussymbol.Die Darstellungen erreichten dabei benachbarteRegionen wie Indien oder Nepal.Es ist besonders der Hauch von Mystik, der Menschen an Do Khyis reizt.Doch hat genau diese mystische Komponente dazu geführt, dass der ursprünglicheDo Khyi nach der Besetzung Tibets durch China quasi ausgerottet wurde.So wird angenommen, dass der Hund nach 1959 in Tibet zunächst nicht mehr existierthat. Der Do Khyi ............................................ 33/50
  42. 42. Die Hunderassen Tibets Das Foto stammt vom Ende der 50er Jahre und zeigt den damaligen Hund des Dalai Lama Der Do Khyi............................................ 34/50
  43. 43. Die Hunderassen TibetsEine Do Khyi Zucht hat es in Tibet nie gegeben und erste Versuche in Europa sindzunächst gescheitert. Seit den 70er Jahren jedoch kamen wieder mehr und mehrDo Khyis nach Europa und auch in Tibet werden mittlerweile Do Khyi gezüchtet.Nichtsdestotrotz bekam China die FCI-Rassenanerkennung und wurde bei dieserEntscheidung maßgeblich von Deutschland unterstützt, was durchaus kritikwürdigist.Auch ist zu erwähnen, dass die Tibethunde nachAnsicht vieler Experten, die am schlechtesten benanntenRassen sind. So wurde der Do Khyi als Mastif bezeichnet,was keineswegs zutrifft.In Tibet war es zu keiner Zeit üblich, Do Khyis speziell zuzüchten. Es handelt sich schlichtweg um Hunde, diezweckmäßig sein sollten und in erster Linie wurden black-und-tan-farbige Tiere bevorzugt, da diese den Eindruckeines zweiten Augenpaares vermittelten. Der Do Khyi............................................ 35/50
  44. 44. Die Hunderassen TibetsDer Beginn einer Zucht liegt im Jahr 1928. Es war die Britin Irma Bailey, die damitbegann,doch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verpufften diese Versuchewieder.Erst 1975 fiel in den USA der erste Wurf, in den Niederlanden dann 1979 und dieSchweiz folgte im Jahr 1980.Doch trotz der Zuchterfolge ist der Weg zu einer einheitlichen Rasse noch weit. Da die Zuchtbasis recht gering ist und zudem eine steigende Tendenz zur Überzüchtung, ins- besondere der Faltenbildung in der Augen- und Fangpartie zu beobachten ist, sind durchaus auch Risiken zu erkennen. Der Do Khyi............................................ 36/50
  45. 45. Die Hunderassen TibetsAnders als die anderen Tibethunde zählt der Do Khyi zu den Molossoide und Berg-hunden und fällt in die Gruppe 2, Sektion 2.2 der FCI-Klassifizierung.Die Widerristhöhe kann bis zu stattlichen 70 Zentimetern betragen und das Gewichteines ausgewachsenen Do Khyi liegt bei 85 Kilogramm.Das Fell des Do Khyi ist in der Regel einfarbig und zeigt sich in schwarz, rot oder blau.Daneben existieren Varianten mit schwarzmarkenfarben oder mit blau- und tanfarbe-nem Fell. Optisch wird oftmals eine Nähe zum Neufundländer empfunden, wenngleichkeinerlei Verwandtschaft existiert.Insbesondere sein würdevolles Aussehen machtden Do Khyi zu einem echten „Hingucker“.Dichtes Haar, eine imposante Halskrause und einkräftiges Gebiss unterstreichen diesen Eindruck. Der Do Khyi............................................ 37/50
  46. 46. Die Hunderassen Tibets Entsprechend seines beeindruckenden Äußeren ist auch das Verhalten des Do Khyis. In früheren Zeiten kam den Hunden teilweise die Aufgabe zu, allein ganze Dörfer vor Eindringlingen zu schützen, wenn die männliche Bevölkerung auf Reisen war. Doch auch bei der Bewachung und Verteidigung der großen Yak- und Ziegenherden kamen Do Khyis zum Einsatz. Ein Do Khyi ist dabei so stark, dass er selbst wildgewordene Yak- Bullen im Zaum halten kann.Auch als Jagdhund macht der Do Khyi eine gute Figur,was nicht zuletzt an seiner hohen Wehrhaftigkeit, seinemausgeprägten Geruchssinn und der zusätzlich exzellentenAugen und Ohren liegt.Selbst als Lastenträger wurden die Hunde eingesetzt. Der Do Khyi............................................ 38/50
  47. 47. Die Hunderassen TibetsEin Do Khyi ist vor allem eines: eigenwillig. Dasbedeutet vor allem, dass ein Halter eines solchenTieres, sein Vertrauen gewinnen muss.„Abrichten“ ist dabei nicht möglich, denn derCharakter des Do Khyi lässt eine zu starkeBeeinflussung schlichtweg nicht zu. Er lässt sichauch nicht zu einem „Killer“ erziehen.Durch seinen ausgeprägten Beschützerinstinktund seine große Treue, ist der Do Khyi allerdingsauch ein idealer Familienhund.Besonders seine Kinderliebe und seine teilweiseverspielte Art sorgen dafür, dass sich dieser Hundeiner stetig steigenden Beliebtheit erfreut. Der Do Khyi............................................ 39/50
  48. 48. Die Hunderassen TibetsEs gab eine Zeit, in der Do Khyis neben Raubvögeln zur Beseitigung von Leicheneingesetzt wurden. Das resultiert aus den damals hohen Kosten für eine Feuerbe-stattung. Ein Faktum, das heute gerne verschwiegen wird.In der heutigen Zeit wurde der Do Khyi so weit verformt, dass von seinem Ursprungnicht mehr viel vorhanden ist.Stephan Dähler, der maßgeblich an der Einführung des Do Khyis beteiligt war, ver-sucht indes, den Ursprung möglichst zu erhalten.Im Raum Tibet gibt es interessanterweise kaum noch echte Do Khyis.Weiteres Charakteristikum ist, dass sich die Besitzer nach dem Hund richten und nichtumgekehrt. Spaziergänge um drei Uhr morgens sind hierbei keine Seltenheit.Dabei sind Do Khyi ungemein langlebig und werden im Schnitt runde 17 Jahre alt. Der Do Khyi............................................ 40/50
  49. 49. Die Hunderassen TibetsDer Bewegungsdrang des Do Khyi hält sich in Grenzen. Im Haus sind die Hundemeist ruhig, doch sollte man trotzdem auf tägliche Spaziergänge achten.Größere sportliche Aktivitäten sind allerdings nur gelegentlich notwendig.Wichtig ist aber, dass der Do Khyi ein Umfeld vorfindet, das ausreichendAbwechslung bietet, wie beispielsweise ein umzäuntes Grundstück, das gemäßdes Urtriebs dieses Wachhunds bewacht werden kann. Der Do Khyi............................................ 41/50
  50. 50. Die Hunderassen TibetsDie Tibeter sprechen einerseits vom "Tsang-Khyi", einem Wachhund für Klösterund Höfe, andererseits vom "Apso-Khyi" (Bhotia), der mehr im südlichen Himalayaanzutreffen ist und zum Schutz der Herden diente.In Tibet werden den Do Khyi spezielle Halsbänder umgelegt, um sie vor der Kälte zuschützen. Dabei werden die feinsten, härtesten Haare eines Yaks verwendet.Das Haar wird zusätzlich rot gefärbt, was dem Do Khyi ein noch größeres undmajestätischeres Aussehen verleiht. Der Do Khyi............................................ 42/50
  51. 51. Der Shih-Tzu
  52. 52. Die Hunderassen Tibets Wie bereits einige andere Tibethunde, weist auch der Shih-Tzu Ähnlichkeit mit einem Löwen auf. Nicht umsonst bedeutet der Name übersetzt soviel wie „Löwenhund“. Seine erste Erwähnung fand der Shi-Tzu im siebten Jahrhundert.Der Weg des Shih-Tzu verlief in manchen Bereichen anders als der der anderentibetischen Hunderassen. Denn im 17. Jahrhundert gelangte der Hund in das Kaiser-reich China, wo er sich bald zu einem echten Palasthund entwickelte.Die Geschichte ist also in diesem Fall gleichermaßen eine tibetische wie auch einechinesische. Der Shih-Tzu............................................ 43/50
  53. 53. Die Hunderassen TibetsIn seinem neuen Heimatland China sank der Stern des Shih-Tzu spätestens mit demTod des damaligen Staatsoberhaupts Tzu-Hsi Anfang des 20. Jahrhunderts.Im Jahr 1930 waren es britische Züchter, die an die Tradition anknüpften und mit derZüchtung von Shih-Tzus begannen.Mittlerweile ist der Shi-Tzu weltweit bekannt und beliebt. Der Shih-Tzu............................................ 44/50
  54. 54. Die Hunderassen TibetsMit einer Widerristhöhe von maximal 26,7 Zentimetern zählt derShih-Tzu zu den kleinstenTibethunden.Entsprechend fällt das Gewicht aus: Mehr als rund achtKilogramm erreicht kein Shih-Tzu, das Minimum liegt bei4,5 Kilogramm.Das Haar des Shi-Tzu ist überaus lang und dicht. Dazu weisen die Hunde eine aus-geprägte Unterwolle auf.Farblich sind alle Varianten möglich, sei es einfarbig oder auch mehrfarbig.Die Körperhaltung des Shi-Tzu wird oftmals als „arrogant“ bezeichnet. Der Shih-Tzu............................................ 45/50
  55. 55. Die Hunderassen TibetsWenngleich der Shi-Tzu ein klassisches Schoßhund-Image hat, sind die Hundeungemein robust und selbstsicher.Die Rasse ist außergewöhnlich gesund und langlebig.Das Temperament ist sehr ausgeprägt und selbst alte Shih-Tzus können nochverspielt sein.Darüber hinaus sind Shi-Tzu freundlich und gelten als unabhängig. Der Shih-Tzu............................................ 46/50
  56. 56. Die Hunderassen TibetsWer einen Shi-Tzu besitzt, sollte darauf achten, dass dieser genügend Auslaufbekommt. Dabei kann ein eigener Garten schon ausreichen, doch wichtig ist, dassder Shi-Tzu kein Hund für eine kleine Wohnung ist.Ein gesteigertes Augenmerk kommt der Fellpflege zu: Möglichst tägliches Kämmenoder die Kürzung des Fells in einem Hundesalon sind unumgänglich.Auch Baden und die Behandlung des Fells mit Nerzöl tun dem Shih-Tzu gut. Der Shih-Tzu............................................ 47/50
  57. 57. Kurz vor Schluss:Das Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung derStiftung Tierärztliche Hochschule in Hannover brauchtunsere Hilfe!Im Rahmen einer Studie wird Epilepsie beim Do Khyiuntersucht.Hierfür brauchen die Wissenschaftler Blutproben vonmöglichst vielen Hunden.Mehr Informationen finden sich unter:http://www.dokhyiepilepsie.de
  58. 58. WeiterführendeInformationen
  59. 59. Die Hunderassen Tibets Internationaler Klub für Tibetische Hunderassen e.V. http://www.tibethunde-ktr.de/ ca. 700 Mitglieder in 15 Ländern Förderkreis Tibethunde e.V. http://www.foerderkreis-tibethunde.de/ 1. Deutsche Tibet-Spaniel Vereinigung http://www.tibet-spaniel-dtv.de/ Internationaler Club für Lhasa Apso und Tibet Terrier e.V. (ILT) http://www.ilt-tibet.de/ Internationaler Shih-Tzu Club e.V. http://www.shih-tzu-club.de/ Verbände und Adressen............................................ 48/50
  60. 60. Die Hunderassen TibetsTibet entdecken. Reisen auf dem Dach der Welt (Trescher-Reihe Reisen)von Andreas von Heßberg und Waltraud Schulze388 Seiten, ISBN-10: 3897941023Tibet Terrier (Kynos kleine Hundebibliothek)von Adolf Kraßnigg125 Seiten, ISBN-10: 3929545497Tibetan Spaniel: A Complete and Reliable Handbookvon Susan W. Miccio93 Seiten, ISBN-10: 0793807603Shih Tzu For Dummies (For Dummies)von Eve Adamson288 Seiten, ISBN-10: 0470089458Tibetische Hunde (Kynos Verlag)von Uli Gelbrich140 Seiten, ISBN-10: 3924008280 Literatur............................................ 49/50
  61. 61. Die Hunderassen Tibetshttp://www.hirtenhundewelt.de/pages/092-dok.htmlLesenswert zum Thema Do-Khyihttp://www.tibetische-hundefreunde.de/Viele Information zu Tibet und den einzelnen Tibethundenhttp://www.tibet-initiative.de/Allgemeine Informationen zu Tibethttp://www.kallemann.de/Private Infoseite über alle tibetischen Hunderassenhttp://www.hundezeitung.de/hundekunde/tibet.htmlSeite der Hundezeitunghttp://www.flickr.com/groups/tibetandogs/Fotopool mit mehr als 700 Bildern tibetischer Hunde Interessante Webseiten............................................ 50/50

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