Social Media in Wissenschaft und Bibliothek




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Agenda


•   Eine informationswissenschaftliche Perspektive
•   Social Networking Sites (SNS)
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Social Media
Eine informationswissenschaftliche Perspektive

• Das Web entwickelt sich zu einem Raum individuell
  und gem...
Social Networking Sites (SNS)
Der derzeitige Marktführer Facebook




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Immigrants? Authentisch?
Theoretische Kontroversen um SNS

• Digital natives vs. digital immigrants (Prensky 2001)?
• Oder...
Which Contemporary US Anthropologist Are You?
Himmel und Hölle des Wissensmanagements




• “You control your own data” (O...
Twitter
Microblogs als unilaterale soziale Netze




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...wie und warum funktioniert das?

•   Individuelles Vertrauens-Netzwerk
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Informationen teilen, strukturieren und empfehlen
Beispiel Amazon




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Beispiel LibraryThing




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Informationen teilen, strukturieren und empfehlen
Ein paar Überlegungen

• Fokus funktionierender Sharing-Dienste: Persönl...
Social Tagging: Modell delicious.com
Feedback, Folksonomy, Collabulary




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Social Tagging
Varianten und Diskussion

•   Variante Wikipedia: Kategorien, I18N
•   Variante Faviki: Textmining, Vorschl...
Weblogs – originäre Web-Medien
Tagebuch, (Lern-)Logbuch, Journal und mehr




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Persönliches Feedmanagement
Beispiel Google Reader




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Feedmanagement für Gemeinschaften
Beispiel Planet Ubuntu




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Social Media-Gattungen
Zwischenfazit

•   Social Networking Sites (SNS): Repräsentation des
    eigenen Selbst und der eig...
Social Media-Gattungen
(Jan Schmidt 2006)




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Social Media-Anwendungen
Sie sind an der Reihe: Wer, Wie, Was, Wozu?

  Informationsmanagement
       –    Planet York (Yo...
Fragen?


•   Fragen Sie – Gern auch noch nach der Veranstaltung!
•   lambert.heller@tib.uni-hannover.de
•   Skype: Wikify...
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Social Media in Wissenschaft und Bibliothek

  1. 1. Social Media in Wissenschaft und Bibliothek Lambert Heller Seminar „Digitale Bibliothek“ FH Hannover, 7.6.2010
  2. 2. Agenda • Eine informationswissenschaftliche Perspektive • Social Networking Sites (SNS) • Immigrants? Authentisch? – Theoretische Kontroversen • Beispiel: Himmel und Hölle des Wissensmanagements • Twitter – unilaterale soziale Netze, wie und wozu? • Informationen teilen, strukturieren und empfehlen • Social Tagging • Weblogs – originäre Web-Medien • Feedmanagement – persönlich / gemeinschaftlich • Social Media-Gattungen im Überblick • Sie sind an der Reihe: Social Media-Anwendungen 2
  3. 3. Social Media Eine informationswissenschaftliche Perspektive • Das Web entwickelt sich zu einem Raum individuell und gemeinschaftlich genutzter Informationsobjekte. • “Actionable” und sozial zu sein wird ein selbstverständliches Merkmal von Medien. (Vgl. “Information ist Wissen in Aktion”, Kuhlen 1995) • Folien: http://www.slideshare.net/lambo/fhh2010 • Links: http://delicious.com/lambo/fhh2010 3
  4. 4. Social Networking Sites (SNS) Der derzeitige Marktführer Facebook 4
  5. 5. Immigrants? Authentisch? Theoretische Kontroversen um SNS • Digital natives vs. digital immigrants (Prensky 2001)? • Oder: Digital residents vs. digital visitors (White 2008)? • “Task” vs. “role oriented” • Idealisiertes Selbstbild vs. authentisch (Back et al 2010) 5
  6. 6. Which Contemporary US Anthropologist Are You? Himmel und Hölle des Wissensmanagements • “You control your own data” (O’Reilly, 2004) • Informationsfreiheit, Gemeineigentum an Informationen 6
  7. 7. Twitter Microblogs als unilaterale soziale Netze 7
  8. 8. Twitter ...wie und warum funktioniert das? • Individuelles Vertrauens-Netzwerk • Mini-Publikationen als kontinuierlicher Strom • “Informationen finden mich” • Six degrees of separation? (Cheng 2010) (Herwig 2009) Lifecasting Mindcasting Privat Beruflich • Praxis-Beispiele: twittertim.es, Twiangulate 8
  9. 9. Informationen teilen, strukturieren und empfehlen Beispiel Amazon 9
  10. 10. Informationen teilen, strukturieren und empfehlen Beispiel LibraryThing 10
  11. 11. Informationen teilen, strukturieren und empfehlen Ein paar Überlegungen • Fokus funktionierender Sharing-Dienste: Persönliches Informationsmanagement (u.a. Spalding 2007) • “Shared objects” als Kristallisationspunkte von Ad-hoc- Beziehungen (Engeström 2005) • „Every webpage is a latent community.“ (Shirky 2008) • “Soziales Leben der Links” – vgl. Architektur des Webs, vgl. Linked Open Data • “Soziales Navigieren”, andere Benutzer und deren Beziehungen untereinander als Mittel und als Zweck 11
  12. 12. Social Tagging: Modell delicious.com Feedback, Folksonomy, Collabulary 12
  13. 13. Social Tagging Varianten und Diskussion • Variante Wikipedia: Kategorien, I18N • Variante Faviki: Textmining, Vorschläge aus DBpedia • Variante CiteULike et al.: Online-Literaturverwaltung • These: Amateure können besser Indexieren ;-) 13
  14. 14. Weblogs – originäre Web-Medien Tagebuch, (Lern-)Logbuch, Journal und mehr 14
  15. 15. Persönliches Feedmanagement Beispiel Google Reader 15
  16. 16. Feedmanagement für Gemeinschaften Beispiel Planet Ubuntu 16
  17. 17. Social Media-Gattungen Zwischenfazit • Social Networking Sites (SNS): Repräsentation des eigenen Selbst und der eigenen sozialen Beziehungen. • Microblogging: “Broadcasting”, Rezeption aus meinem selbstgewählten Netzwerk. • Sharing-Dienste: Persönliches Informationsmgt., “Nebeneffekt” soziales Entdecken und Navigieren. • Social Tagging: Indexierung für Amateure. Wikipedia als Thesaurus. Folksonomies, Collabularies. • Blogs: Produktion, Archivierung, Verbreitung, Diskussion... von Inhalten; Teil der DNS des Webs • Feed-Management: Individualisiertes, umfassendes Monitoring („Radar“) 17
  18. 18. Social Media-Gattungen (Jan Schmidt 2006) 18
  19. 19. Social Media-Anwendungen Sie sind an der Reihe: Wer, Wie, Was, Wozu? Informationsmanagement – Planet York (York University, Kanada) – Seite „Open Access in der Blogosphäre“ • Medizinisches Informationsmanagement – Terkko FeedNavigator – OpenWetWare • Informationsmanagement, Bibliothek – Planet Biblioblog 2.0 – Zotero Group „Library in Transition“ 19
  20. 20. Fragen? • Fragen Sie – Gern auch noch nach der Veranstaltung! • lambert.heller@tib.uni-hannover.de • Skype: Wikify • Twitter: Lambo 20
  21. 21. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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