Verkehrskonzept – Unabhängige Bürgerliste Waidhofen Unterlage für Pressekonferenz UWG
Feinstaub und CO2, Umweltzerstörung und Klimaschutz, Verkehrsüberlastung und Parkplatz- problematik lassen sich auch in Wa...
Waidhofen ist die Metropole des Ybbstals Verkehrswege nach Waidhofen pro Werktag Rd. 3.000 Berufspendler, 1.500 Schüler un...
Binnenwege können mittelfristig gesenkt werden  2.400 Binnenwege zur Arbeit pro Werktag Innerhalb des Gemeindegebietes Wai...
Waidhofen ist die Metropole des Ybbstals Knotenspinne Waidhofen – Schienenverkehr Zeigt die Einsteiger am Knoten Waidhofen...
2013 2010 2009 0:40 0:20 1:00 1:20 1:40 2:00 2:20 2:40 Waidhofen – St. Pölten Waidhofen – Linz Waidhofen – Wien Westbf. (a...
Die Grundzüge zur Optimierung – Überblick: <ul><li>Umsetzung Citytunnel – Umfahrung Waidhofen. </li></ul><ul><li>Erstellun...
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Ausbau des Radwegenetztes Bestand Forderung
Ausbau des Radwegenetzes  <ul><li>Errichtung eines Radweges vom Waidhofner Stadtgebiet bis zur Fa. Bene bzw. Lietz. Durch ...
Sanierung des Radständers am Waidhofner Hauptbahnhof  Sanierung des bestehenden Radständers am Waidhofner Hauptbahnhof. De...
Anrufsammeltaxi  <ul><li>Die Ortsteile Windhag, Wirts, Konradsheim und St. Leonhard sind vom ÖV nicht bzw. nur </li></ul><...
Citytunnel als Chance für Waidhofen  <ul><li>Im Zuge der bevorstehenden Errichtung des  Citytunnels bietet sich für uns Wa...
Fahrrichtung für MIV Kritischer Bereich für LKW – Detail prüfung durch  Verkehrssachverst. notwendig. Diskussionsvariante ...
Der vorliegende Vorschlag ist sicher noch nicht der Weisheit letzter Schluss! Der Erfolg des Verkehrskonzeptes hängt aussc...
Adaptierung der Parkplatzbewirtschaftung  blau…  gebührenpflicht violett… Kurzparkzone gelb…  kostenl. Parkplätze   im gro...
Stärkung des Öffentlichen Verkehrs  Pkw sind in Österreich für den Großteil der Treibhausgas-Emissionen am Verkehrssektor ...
Weitere Vorgehensweise UWG - Papier Diskussion und Abstimmung  mit Bürgern Suche von politischen Partnern (WVP, SPÖ, FPÖ, ...
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Verkehrskonzept UWG

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Das Verkehrskonzept der UWG (Bügerliste) für Waidhofen a. d. Ybbs

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Verkehrskonzept UWG

  1. 1. Verkehrskonzept – Unabhängige Bürgerliste Waidhofen Unterlage für Pressekonferenz UWG
  2. 2. Feinstaub und CO2, Umweltzerstörung und Klimaschutz, Verkehrsüberlastung und Parkplatz- problematik lassen sich auch in Waidhofen nicht mehr wegdiskutieren. Bestandsaufnahme und Analyse sowie Konzepte (Citytunnel) sind größtenteils vorhanden. Es gilt daher nun endlich zu handeln! Mit dem vom der UWG erstellten Anforderungskatalog soll eine Änderung in der Waidhofner Verkehrspolitik eingeleitet werden. Man kann das gegenständliche Papier durchaus als Vision bezeichnen, eine Sammlung von Konzeptinhalten, Anregungen und Wünschen aus der Bevölkerung. Hinsichtlich Zeit und Geld erscheinen die Wünsche aber durchaus realisierbar. Der Ball liegt bei der Waidhofner Stadtpolitik. „ Soll unser Jahrhundert als Jahrhundert der Strasse in die Geschichte eingehen. Wir alle haben die Zukunft unserer Kinder und unserer Natur in der Hand.“
  3. 3. Waidhofen ist die Metropole des Ybbstals Verkehrswege nach Waidhofen pro Werktag Rd. 3.000 Berufspendler, 1.500 Schüler und 1.175 Einkaufs- und Erledigungsfahrten pendeln täglich in das Gemeindegebiet Waidhofen an der Ybbs. Der Auspendelanteil liegt bei den Berufsfahrten bei rund 1.500, bei den Schülern bei nur 200 Auspendlern. Aus diesen Zahlen ist ersichtlich das Waidhofen die Metropole des Ybbstals ist. Eine Tatsache die wir auch täglich zu spüren bekommen.
  4. 4. Binnenwege können mittelfristig gesenkt werden 2.400 Binnenwege zur Arbeit pro Werktag Innerhalb des Gemeindegebietes Waidhofen finden täglich 2.400 Wege zur Arbeit statt. Rd. 500 Personen davon gehen zu Fuß, rd. 350 benutzen das Rad, 1.500 Personen fahren mit dem PKW und der Rest mit dem öffentlichen Verkehr. Diese so genannten Binnenwege machen einen großen Anteil unseres täglichen Verkehrsempfinden aus (Hinzu kommen ja noch die Wege des Erledigungs- und Freizeitverkehrs).
  5. 5. Waidhofen ist die Metropole des Ybbstals Knotenspinne Waidhofen – Schienenverkehr Zeigt die Einsteiger am Knoten Waidhofen Hbf und deren Fahrtroute. ÖV – Anteil ~ 11%
  6. 6. 2013 2010 2009 0:40 0:20 1:00 1:20 1:40 2:00 2:20 2:40 Waidhofen – St. Pölten Waidhofen – Linz Waidhofen – Wien Westbf. (ab 2013 Wien Hbf) 2007 2008 Vsl. Entwicklung Reisezeit ÖV aus Sicht Waidhofen 1:09 0:59 0:59 0:55 0:55 1:34 1:34 0:58 0:58 0:58 1:54 1:44 1:44 1:39 1:25
  7. 7. Die Grundzüge zur Optimierung – Überblick: <ul><li>Umsetzung Citytunnel – Umfahrung Waidhofen. </li></ul><ul><li>Erstellung eines innerstädtisches Verkehrskonzeptes, abgeleitet von der bevorstehenden Realisierung des Citytunnel. </li></ul><ul><li>Stärkung des ÖV, insbesondere in der Hauptachse Amstetten – Waidhofen – (Bene Werk – Ybbsitz) - Weyer.  Forderung für Einsatz von modernen Garnituren  Forderung einer attraktiveren Fahrzeit Waidhofen – Amstetten (z.B. durch Streckenausbauten, ev. REX Systeme  Zielreisezeit von 23 Minuten im Abschnitt Amstetten – Waidhofen </li></ul><ul><li> Abbau des parallelen Busverkehr. Dieser soll mittelfristig nur mehr als Zubringer- und Abholer zum System Schiene fungieren. </li></ul><ul><li> Abarbeitung der Forderungen und Bevölkerungswünsche in Form eines übergeifenden Bezirksverkehrskonzept und Federführung der NÖVOG. </li></ul>
  8. 8. Die Grundzüge zur Optimierung - Überblick <ul><li>Ausbau des Radwegenetzes </li></ul><ul><li>Attraktivierung der Fahrradabstellplätze </li></ul><ul><li>Adaptierung der derzeitigen Parkplatzbewirtschaftung </li></ul><ul><li>Entschärfung der Gefahrenquellen – Verkehr. </li></ul><ul><li>Evaluierung und Attraktivierung des Citybus. </li></ul><ul><li>Einführung von Anrufsammeltaxis in die Gemeindegebiete Windhag, Wirts und Konradsheim. </li></ul>
  9. 9. Ausbau des Radwegenetztes Bestand Forderung
  10. 10. Ausbau des Radwegenetzes <ul><li>Errichtung eines Radweges vom Waidhofner Stadtgebiet bis zur Fa. Bene bzw. Lietz. Durch diese Maßnahme soll den Pendlern ein sicherer Fahrradweg geboten werden. Die Errichtung des Weges würde sich im Zuge der Erweiterung des Bene – Werkes anbieten. </li></ul><ul><li>Errichtung eines Radweges in der Ybbsitzerstrasse, welcher auch Fahrten gegen die Einbahn ermöglicht. </li></ul><ul><li>Errichtung eines Radweges von Raifberg bis zum Oberen Stadtplatz (und Parkbad). </li></ul><ul><li>Errichtung eines Radweges von der Bachwirtsiedlung bis zum Stadtgebiet von Waidhofen. </li></ul><ul><li>Aufstellung von praxisgerechten Radständern in der Innenstadt. Die Radständer sollen leicht zugänglich, ansehnlich und sichtbar sein. Nur so kann man motivieren auf den Drahtesel umzusteigen. </li></ul><ul><li>Entschärfung der Gefahrenquelle beim Gasthaus Lewald (Zell). Prüfung der Verlegung des Geh- und Radweges vom Bio – Bauernhof Grabner bis zum Hohlweg. </li></ul>
  11. 11. Sanierung des Radständers am Waidhofner Hauptbahnhof Sanierung des bestehenden Radständers am Waidhofner Hauptbahnhof. Der Bahnhof wurde im Zuge der Landesausstellung modernisiert. Der Radständer wurde bei dieser Adaptierung aber leider vergessen und ist für viele Waidhofner Bahnpendler ein tägliches Ärgernis. Die UWG hat diesbezüglich bereits Gespräche mit den ÖBB geführt. Die Neugestaltung des Radständers wird seitens ÖBB im Jahr 2008 vorgesehen. derzeit zukünftig
  12. 12. Anrufsammeltaxi <ul><li>Die Ortsteile Windhag, Wirts, Konradsheim und St. Leonhard sind vom ÖV nicht bzw. nur </li></ul><ul><li>mangelhaft erschlossen. Anrufsammeltaxi wären für diese Gemeindegebiete eine günstige </li></ul><ul><li>Lösung, um den dortigen Einwohner eine ÖV – Grundversorgung sicherzustellen. </li></ul><ul><li>Anrufsammeltaxi verkehrt nach einem veröffentlichten Fahrplan </li></ul><ul><li>Der Reisende muss ca. ½ vor Fahrtantritt das Sammeltaxi bestellen. </li></ul><ul><li>Im Anrufsammeltaxi gelten die Tarife des Verkehrsverbundes. </li></ul><ul><li>Für die Gemeinde fallen nur Kosten für die tatsächlich abgerufenen Fahrten an. </li></ul><ul><li>Das System AST wird in vielen Gemeinden Österreichs durch die jeweilig zuständigen Länder gefördert. </li></ul>
  13. 13. Citytunnel als Chance für Waidhofen <ul><li>Im Zuge der bevorstehenden Errichtung des Citytunnels bietet sich für uns Waidhofner die Chance zahlreiche Stadtgebiete vom Verkehr zu entlasten. Für eine positive Entwicklung dieser Stadteile sind aber jedenfalls zahlreiche Maßnahmen notwendig. Ohne verkehrliche und bauliche Anpassungen wird sich die Situation nicht nachhaltig verändern. </li></ul><ul><li>Der Gemeinderat muss sich daher noch heuer intensiv mit dem Thema Verkehr auseinander setzten. Folgende Punkte müssen aus UWG Sicht dringend erarbeitet bzw. beantwortet werden: </li></ul><ul><li>Welche Auswirkungen hat der Citytunnel auf die bestehenden Kreisverkehre in der Wienerstrasse? </li></ul><ul><li>Sind hier mittelfristig bauliche Maßnahmen durchzuführen? </li></ul><ul><li>Wie entlastet der Citytunnel den Bereich entlang der Ybbsitzerstrasse sowie den Stadtteil Zell? </li></ul><ul><li>Welche Begleitmaßnahmen sind notwendig um die entlasteten Stadtgebiete aufzuwerten? </li></ul><ul><li>Wie kann die derzeitige Parkplatzsituation im Bereich des Krankenhauses im Zuge der Realisierung des Citytunnels entschärft werden? </li></ul><ul><li>Wie wirkt sich die Erweiterung der Fa. Bene auf den Verkehr aus. Welche Lösung kann mit den Bewohnern von Kreilhof gefunden werden? </li></ul>
  14. 14. Fahrrichtung für MIV Kritischer Bereich für LKW – Detail prüfung durch Verkehrssachverst. notwendig. Diskussionsvariante – Bei Einführung City Tunnel Schranken für Gebührenent- richtung Parkzeit wird bei Ein- und Ausfahrt elektronisch überwacht! Normale Einkaufszeit ist gebührenfrei. Nur bei einer Zeitüberschreitung ist eine Gebühr zu entrichten. Überdies wird durch das Konzept der Motorisierte Individualverkehr zum Citytunnel gelenkt.
  15. 15. Der vorliegende Vorschlag ist sicher noch nicht der Weisheit letzter Schluss! Der Erfolg des Verkehrskonzeptes hängt ausschließlich von den Input der Bevölkerung ab. Vorab gilt es alle Anregungen zu sammeln, zu diskutieren und daraus verschiedene Varianten zu entwickeln. Diskussionsvariante „Innenstadt“ – Bei Einführung City Tunnel Für jede ausgearbeitete Variante ist von einem Verkehrsplanungsbüro (mit Unterstützung Land NÖ) die jeweilige Belastung (Matrix) auszurechnen. Im Anschluss sind für die besten Varianten und die daraus resultierenden Errichtungskosten zu ermitteln. Anhand einer Kosten- Nutzenanalyse wird das beste System gewählt und das dafür notwendige Verfahren eingeleitet.
  16. 16. Adaptierung der Parkplatzbewirtschaftung blau… gebührenpflicht violett… Kurzparkzone gelb… kostenl. Parkplätze im großen Ausmaß <ul><li>Beibehaltung der Gebührenpflicht in der Innen- stadt. (ev. Überwachung mit Schranken) </li></ul><ul><li>Aufhebung der Parkgebühren beim Parkdeck Parkbad / Schlosscenter </li></ul><ul><li>Aufhebung der Parkgebühren im Parkdeck Pfarrgarten in der Nacht und an Sonn- und Feiertagen. Die Kurzpark- zone Innenstadt soll an Samstagen 1 ½ Stunden gratis sein. Dadurch kann das Dauerparken am Samstag </li></ul><ul><li>verhindert werden. </li></ul><ul><li>Entschärfung der Parkplatzsituation im Bereich des Krankenhauses. Verhandlung eines Parkhauses mit dem Land NÖ und dem Krankenhaus. Schaffung einer Lösung für Patienten, Besucher, Anrainer und Kranken- hauspersonal. </li></ul>
  17. 17. Stärkung des Öffentlichen Verkehrs Pkw sind in Österreich für den Großteil der Treibhausgas-Emissionen am Verkehrssektor (insgesamt rund 24,5 Millionen Tonnen) verantwortlich. Laut aktuellen Studien des Umweltbundesamtes haben Autos hier zu Landes 13,1 Millionen Tonnen CO2 in die Luft geblasen. Lkw immerhin auch 7,52 Millionen Tonnen pro Jahr. Das Ranking der „Dreckschleudern“ lässt sich wie folgt darstellen:. Fährt eine Person: ergibt das: 1.000 Kilometer im Flieger 410 Kilogramm CO2 1.000 Kilometer im PKW 180 Kilogramm CO2 1.000 Kilometer im Bus 110 Kilogramm CO2 1.000 Kilometer im Regionalzug 30 Kilogramm CO2 Einen Beitrag zum Schutze unseres Klimas können wir daher vor allem mit dem Öffentlichen Verkehr, dem Rad- und Fußwegverkehr erreichen! Den MIV kann man aber dadurch nicht ersetzten! Ziel ist es, dass dieser sich zumindest nicht steigert.
  18. 18. Weitere Vorgehensweise UWG - Papier Diskussion und Abstimmung mit Bürgern Suche von politischen Partnern (WVP, SPÖ, FPÖ, GAL) Führung eines offenen Dialogs Abstimmung mit zust. Magistratsbeamten. Behandlung in Aus- schüssen. Beauftragung von Ver- kehrskonzept(en) Verfahren Umsetzung der gemeinsamen Ziel mit Unterstützung aller Fraktionen innerhalb dieser Legislaturperiode
  19. 19. www.uwg3340.at

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